Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

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Dampflok94
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Dampflok94 » Do 20. Mär 2014, 09:49

garfield336 » 20. Mär 2014, 09:36 hat geschrieben:Ein Experte meinte es könnte sich auch um ein Unfall handeln.


Das könnte so abgelaufen sein:

Piloten entdecken Kabelbrand im Cockpit und schalten deshalb so wie vorgesehen Teile der Boardelektronik ab.
Sie wenden und versuchen zurück zufleigen.
Werden dann aber aufgrund sich ausbreitender Kohlenmonoxid Gase onmächtig.
Das Flugzeug fliegt führerlos 7 stunden lang weiter, bis der Sprit zu Neige geht.
Und stürzt dann im südlichen indischen Ozean ab.

Das wäre aber schon eine sehr kurioser Unfallhergang.
Aber dieser Unfallhergang erklärt nicht, warum die Piloten dann nicht die Flugsicherung informierten.

Und es erklärt auch nicht, warum die Piloten keine Sauerstoffmasken aufsetzten. Denn das ein Kabelbrand gefährliche Gase freisetzt, sollte doch klar sein.
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon FelixKrull » Do 20. Mär 2014, 09:55

garfield336 » Do 20. Mär 2014, 09:36 hat geschrieben:Ein Experte meinte es könnte sich auch um ein Unfall handeln.


Das könnte so abgelaufen sein:

Piloten entdecken Kabelbrand im Cockpit und schalten deshalb so wie vorgesehen Teile der Boardelektronik ab.
Sie wenden und versuchen zurück zufleigen.
Werden dann aber aufgrund sich ausbreitender Kohlenmonoxid Gase onmächtig.
Das Flugzeug fliegt führerlos 7 stunden lang weiter, bis der Sprit zu Neige geht.
Und stürzt dann im südlichen indischen Ozean ab.

Das wäre aber schon eine sehr kurioser Unfallhergang.
Aber dieser Unfallhergang erklärt nicht, warum die Piloten dann nicht die Flugsicherung informierten.

ist schon krass, aber ich halte es für möglich, dass ein möglicher Kabelbrand die ursache war und die Piloten keine Zeit mehr für einen notruf gehabt haben… krass wäre es auch, wenn die alle bis zum absturz noch gelebt hätten, aber das Flugzeug führerlos bzw. nicht lenkbar gewesen wäre…

da gefällt mir eher die möglichkeit, dass das flugzeug vor einer insel notgewassert ist und jetzt auf rettung gewartet wird…

ABER ich möchte auch nicht die möglichkeit ausschliessen, dass es in einer zeitschleife bzw. wurmloch geraten ist…
Wechselt von google auf:
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon garfield336 » Do 20. Mär 2014, 10:16

Dampflok94 » Do 20. Mär 2014, 09:49 hat geschrieben:
garfield336 » 20. Mär 2014, 09:36 hat geschrieben:Ein Experte meinte es könnte sich auch um ein Unfall handeln.


Das könnte so abgelaufen sein:

Piloten entdecken Kabelbrand im Cockpit und schalten deshalb so wie vorgesehen Teile der Boardelektronik ab.
Sie wenden und versuchen zurück zufleigen.
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Natürlich ist so eine Geschichte an den Haaren herbeigezogen. Aber sämtliche Erklärungsversuche klingen äusserst unglaubwürdig.
Aber irgendeine Geschichte mus wahr sein.
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon garfield336 » Do 20. Mär 2014, 10:18

FelixKrull » Do 20. Mär 2014, 09:55 hat geschrieben:ist schon krass, aber ich halte es für möglich, dass ein möglicher Kabelbrand die ursache war und die Piloten keine Zeit mehr für einen notruf gehabt haben…


Die Zeit hatten sie aber. Zumindest hatten sie genug Zeit zum Wenden. Aber villeicht funktionnierte der normale Notruf nicht mehr. :?:
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Dampflok94 » Do 20. Mär 2014, 10:32

garfield336 » 20. Mär 2014, 10:16 hat geschrieben:
Dampflok94 » Do 20. Mär 2014, 09:49 hat geschrieben:Und es erklärt auch nicht, warum die Piloten keine Sauerstoffmasken aufsetzten. Denn das ein Kabelbrand gefährliche Gase freisetzt, sollte doch klar sein.


Natürlich ist so eine Geschichte an den Haaren herbeigezogen. Aber sämtliche Erklärungsversuche klingen äusserst unglaubwürdig.
Aber irgendeine Geschichte mus wahr sein.

Stimmt wohl. Auch das Allerunwahrscheinlichste zeichnet sich dadurch aus, daß die Wahrscheinlichkeit nicht Null ist.
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon garfield336 » Do 20. Mär 2014, 10:47

Dampflok94 » Do 20. Mär 2014, 10:32 hat geschrieben:
garfield336 » 20. Mär 2014, 10:16 hat geschrieben:
Natürlich ist so eine Geschichte an den Haaren herbeigezogen. Aber sämtliche Erklärungsversuche klingen äusserst unglaubwürdig.
Aber irgendeine Geschichte mus wahr sein.

Stimmt wohl. Auch das Allerunwahrscheinlichste zeichnet sich dadurch aus, daß die Wahrscheinlichkeit nicht Null ist.


Auch eine Entführung klingt doch unwahrscheinlich.

Kaum vorstellbar mit so einer Boeing in ein fremden Luftraum einzudringen ohne gesehen zu werden. Das setzt ja schon eine Mittäterschaft der Luftraumüberwachung voraus.
Das jetzt das malayische Militär nicht reagiert hat als man ein unbekanntes Flugzeug entdeckt hat, stufe ich in die Kategorie "Schlamperei" ein. Villeicht ist man aber auch nicht so ausgerüstet wie moderne Armeen, die innerhalb ein paar Minuten ein Abfangjäger in der Luft haben.
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon M.Reuter » Do 20. Mär 2014, 14:33

Guten Tag,

finde diese Diskussion sachlich sehr gut und zum teil äußerst Kompetent, deshalb habe ich mich hier mal angemeldet.

Ich selber bin Fluglotse und mit meinen Kollegen, rätseln wir fast Stündlich über das verschwinden von Flug MH 370.

Die Theorie das es sich um einen Unfall aufgrund von Feuer bzw. Rauchentwicklung an Bord gehandelt haben könnte, gilt als sehr wahrscheinlich.

Auszuschließen ist das irgendwelche Fluglotsen der diversen Bodenstationen etwas übersehen haben könnten oder geschlafen haben wie es hier jemand zu Anfang geschrieben hat.

In den Bereichen die mit den Langstreckenradarsystemen nicht mehr abgedeckt werden können, gibt es das System ADS-B (Automatic Dependent Surveillance Broadcast). Dieses übermittelt praktisch selbständig mittels der eigenen Navigationsinstrumente Positionsmeldungen.

Fallen jedoch sämtliche Systeme aus insbesondere die Kommunikation, ist es unmöglich zu ermitteln wo sich das Flugzeug befindet.

Sehr traurig finde ich die Nachrichten Informationslage, die unnötigerweise viel Raum für Spekulationen bietet. Wenn man nichts weiß, sollte man das dann auch so schreiben und nicht falsche Hoffnungen erwecken wie es diverse Online Portale tun. Ich finde es Respektlos gegenüber den Angehörigen.
Zuletzt geändert von M.Reuter am Do 20. Mär 2014, 14:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon M.Reuter » Do 20. Mär 2014, 14:39

Dampflok94 » Do 20. Mär 2014, 09:49 hat geschrieben:
garfield336 » 20. Mär 2014, 09:36 hat geschrieben:Ein Experte meinte es könnte sich auch um ein Unfall handeln.


Das könnte so abgelaufen sein:

Piloten entdecken Kabelbrand im Cockpit und schalten deshalb so wie vorgesehen Teile der Boardelektronik ab.
Sie wenden und versuchen zurück zufleigen.
Werden dann aber aufgrund sich ausbreitender Kohlenmonoxid Gase onmächtig.
Das Flugzeug fliegt führerlos 7 stunden lang weiter, bis der Sprit zu Neige geht.
Und stürzt dann im südlichen indischen Ozean ab.

Das wäre aber schon eine sehr kurioser Unfallhergang.
Aber dieser Unfallhergang erklärt nicht, warum die Piloten dann nicht die Flugsicherung informierten.

Und es erklärt auch nicht, warum die Piloten keine Sauerstoffmasken aufsetzten. Denn das ein Kabelbrand gefährliche Gase freisetzt, sollte doch klar sein.


Ebenfalls ein tragischer Unfall wegen Kabelbrand.

http://de.wikipedia.org/wiki/Swissair-Flug_111
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Screamer » Do 20. Mär 2014, 14:46

Mein Beileid an alle Angehörigen der Opfer und ich hoffe das man es mal aufdrösselt was passiert ist.
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Milady de Winter » Do 20. Mär 2014, 14:53

M.Reuter » Do 20. Mär 2014, 14:33 hat geschrieben:Guten Tag,

finde diese Diskussion sachlich sehr gut und zum teil äußerst Kompetent, deshalb habe ich mich hier mal angemeldet.

Ich selber bin Fluglotse und mit meinen Kollegen, rätseln wir fast Stündlich über das verschwinden von Flug MH 370.

Die Theorie das es sich um einen Unfall aufgrund von Feuer bzw. Rauchentwicklung an Bord gehandelt haben könnte, gilt als sehr wahrscheinlich.

Aber guck Dir mal die Kommunikation im Fall SR-111 an. Hältst Du es tatsächlich für wahrscheinlich bzw. überhaupt möglich, dass der Kapitän bzw. die Crew im Cockpit nicht einen einzigen Funkspruch in diese Richtung abgesetzt haben, das Flugzeug aber nach einem potenziellen Erstickungstod der Cockpitbesatzung noch zig Stunden weiterfliegen konnte, wenn doch ein wahrscheinlich recht signifikanter Brand an Bord ausgebrochen sein musste, der die gesamte Elektronik lahmlegte? Bei der Swiss Air spielte sich dann ja alles innerhalb von Minuten ab, und wenn ich das richtig sehe war vor allem die Dunkelheit einer der Gründe für den Absturz. Denn zunächst sah es ja so aus, als brächte man den Vogel runter. Nur wenn natürlich ALLE Instrumente ausfallen und man rein auf Sicht fliegen muss, die man aber in der Dunkelheit in einem relativ unbekannten Gebiet nicht hat, dann ist die Katastrophe vorprogrammiert...
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Milady de Winter » Do 20. Mär 2014, 15:03

M.Reuter » Do 20. Mär 2014, 14:33 hat geschrieben:Guten Tag,

finde diese Diskussion sachlich sehr gut und zum teil äußerst Kompetent, deshalb habe ich mich hier mal angemeldet.

Ich selber bin Fluglotse und mit meinen Kollegen, rätseln wir fast Stündlich über das verschwinden von Flug MH 370.


P.S. Und herzlich Willkommen im Forum! Leute vom Fach können so eine Diskussion im Grunde immer bereichern.
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon d'Artagnan » Fr 21. Mär 2014, 01:36

M.Reuter » Do 20. Mär 2014, 15:39 hat geschrieben:
Dampflok94 » Do 20. Mär 2014, 09:49 hat geschrieben:Und es erklärt auch nicht, warum die Piloten keine Sauerstoffmasken aufsetzten. Denn das ein Kabelbrand gefährliche Gase freisetzt, sollte doch klar sein.


Ebenfalls ein tragischer Unfall wegen Kabelbrand.

http://de.wikipedia.org/wiki/Swissair-Flug_111

Hallo und Willkommen, @ M.Reuter :)

Ein wesentliches Element des Raetsels ist ja die Zeitabfolge: also WANN die Abmeldung des Piloten von MH 370 erfolgte und wann Transponder und wann das ACARS abgeschaltet wurden.
Es gab da in den letzten Tagen widerspruechliche Angaben:
Erfolgte die Abmeldung vom malaysischen ATC vor oder nach dem Abschalten des Transponders - und wann genau erfolgte die Kursaenderung (per Eingabe ins FMS, offensichtlich zu einem Zeitpunkt als das ACARS noch kommunizieren konnte, sonst wuesste man davon ja nichts)?
http://www.aero.de/news-19237/MH370-Kur ... ndert.html

Geht man nach CNN erfolgte die Abschaltung des Transponders (bzw. der Ausfall, wenn es ein Kabelbrand o.ae. gegeben hat) BEVOR der Pilot (oder Co-Pilot) sich mit "All right. Good night." abgemeldet hat.
Zu einem Zeitpunkt also zu dem offensichtlich nicht alles mehr "in Ordnung" war.
Soweit ich das verstehe war es vor allem dieser Umstand der die Ermittlungen weg von der Unfallsthese in Richtung zur "Sabotage/Entfuehrungs"-These gelenkt hat (und u.a. die Durchsuchung in den Haeusern der Crew auslöste).
Zuletzt geändert von d'Artagnan am Fr 21. Mär 2014, 01:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon M.Reuter » Fr 21. Mär 2014, 10:41

Milady de Winter hat geschrieben:Aber guck Dir mal die Kommunikation im Fall SR-111 an. Hältst Du es tatsächlich für wahrscheinlich bzw. überhaupt möglich, dass der Kapitän bzw. die Crew im Cockpit nicht einen einzigen Funkspruch in diese Richtung abgesetzt haben, das Flugzeug aber nach einem potenziellen Erstickungstod der Cockpitbesatzung noch zig Stunden weiterfliegen konnte, wenn doch ein wahrscheinlich recht signifikanter Brand an Bord ausgebrochen sein musste, der die gesamte Elektronik lahmlegte? Bei der Swiss Air spielte sich dann ja alles innerhalb von Minuten ab, und wenn ich das richtig sehe war vor allem die Dunkelheit einer der Gründe für den Absturz. Denn zunächst sah es ja so aus, als brächte man den Vogel runter. Nur wenn natürlich ALLE Instrumente ausfallen und man rein auf Sicht fliegen muss, die man aber in der Dunkelheit in einem relativ unbekannten Gebiet nicht hat, dann ist die Katastrophe vorprogrammiert...


Sagen wir mal so, es ist sicherlich nicht unmöglich das ein technischer Defekt des Kommunikationssystem vorlag. So etwas ist in der Regel zwar recht selten, aber es kommt durchaus auch mal vor. Für diesen Vorfall gibt es Natürlich entsprechende Regeln die vom Flugzeugführer einzuhalten sind.

Das Verfahren bei Ausfall der Funkverbindung sieht dann vor, dass der Transponder Code 7600 zu schalten ist und für 7 Minuten die zuletzt zugewiesen Geschwindigkeit und Flughöhe oder die IFR-Mindestreiseflughöhe beizubehalten.

Ist es nicht möglich aus welchen Gründen auch immer diese 7 Minuten einzuhalten muss der Code 7700 erfolgen. Weiterhin gilt der zuvor aufgegebene Flugplan.

Erscheint aus Sicherheits Gründen der Weiterflug zum urspünglichen Zielflughafen nicht ratsam oder unmöglich, kann
abweichend zu einem anderen geeignet erscheinenden Airport ausgewichen werden. Es gilt bei der Streckenführung einem für diesen Flughafen festgelegten Anfangsanflugfix zu fliegen.

Soweit das Verfahren in der Kürze zusammengefasst obwohl es noch andere Punkte gibt die zu berücksichtigen sind. Ob nun also die Piloten das Verfahren genau eingeleitet haben wie es die Vorschrift verlangt ist Fraglich, da es demnach leider keine Informationen gibt. Ein wichtiger Faktor der zu kritisieren ist.

Könnte mir vorstellen, dass die Piloten sich entschieden haben zum ursprünglichen Flughafen also Kuala Lumpur zurück zu fliegen? Danach hat sich die Situation dramatisch verschlechtert und es entwickelte sich ein ähnliches Desaster wie beim Swiss Air Flug 111 wobei der Autopilot sich nicht automatisch abschaltete?

Bei einer sich rasch ausbreiteten Rauchentwicklung im Cockpit stehen die Chancen dann Natürlich gleich Null.

Es bleibt jedoch alles nur rein Spekulativ, es fehlen einfach die nötigen Informationen.
Zuletzt geändert von M.Reuter am Fr 21. Mär 2014, 10:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon M.Reuter » Fr 21. Mär 2014, 10:53

d'Artagnan hat geschrieben:Hallo und Willkommen, @ M.Reuter

Ein wesentliches Element des Raetsels ist ja die Zeitabfolge: also WANN die Abmeldung des Piloten von MH 370 erfolgte und wann Transponder und wann das ACARS abgeschaltet wurden.
Es gab da in den letzten Tagen widerspruechliche Angaben:
Erfolgte die Abmeldung vom malaysischen ATC vor oder nach dem Abschalten des Transponders - und wann genau erfolgte die Kursaenderung (per Eingabe ins FMS, offensichtlich zu einem Zeitpunkt als das ACARS noch kommunizieren konnte, sonst wuesste man davon ja nichts)?
http://www.aero.de/news-19237/MH370-Kur ... ndert.html

Geht man nach CNN erfolgte die Abschaltung des Transponders (bzw. der Ausfall, wenn es ein Kabelbrand o.ae. gegeben hat) BEVOR der Pilot (oder Co-Pilot) sich mit "All right. Good night." abgemeldet hat.
Zu einem Zeitpunkt also zu dem offensichtlich nicht alles mehr "in Ordnung" war.
Soweit ich das verstehe war es vor allem dieser Umstand der die Ermittlungen weg von der Unfallsthese in Richtung zur "Sabotage/Entfuehrungs"-These gelenkt hat (und u.a. die Durchsuchung in den Haeusern der Crew auslöste).


Hallo,

ja es ist doch so wie du es schon beschrieben hast. Es gibt leider viel zu viele Unterschiedliche, zum Teil dann auch widersprüchliche Angaben.

Wenn der Transponder ausfällt oder abgeschaltet wird, oder umprogrammiert wird sieht der Fluglotse das sofort anhand einer Farblichen Darstellung auf seinem Bildschirm. Es macht somit keinen Sinn wenn der Pilot sagt, alles sei OK oder ähnliches.

Es ist auch relativ unwahrscheinlich, dass die Piloten nicht bemerkt haben sollten das der Transponder ausgefallen ist, denn dann fällt auch das TCAS (Kollisionswarnsystems) aus was im MFD also Display zu sehen ist.

Für den Fall einer Entführung gibt es den Squawk 7500 den man dann im Transponder eingibt.

Es ist halt alles sehr undurchsichtig und Spekulativ. Die Tatsache, dass sich Transponder, Kommunikationssystem sowie das digitales Datenfunksystem sich in einer Einheit befinden gibt der Unfallthese einen gewissen Sinn, wenn dort ein Kurzschluss entstanden ist. Nach und nach verabschieden sich demnach die einzelnen Komponenten, angefangen bei den beiden Funkgeräten.

Aber noch einmal, es ist alles nur eine These, eine von vielen möglichen Theorien leider. Ich hoffe doch sehr das wir bald mehr erfahren, es geht ja nicht nur um das tragische Schicksal der Passagiere, sondern auch um das Flugzeug, sollte es sich tatsächlich um einen technischen Defekt handeln? Schließlich gibt es noch viele andere Boeing 777 und man hat zuweilen schon auch, einen noch genaueren Blick auf diesen Flieger.
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Kibuka » Fr 21. Mär 2014, 18:59

Viel ist ungewiss, aber eines nicht. Auch dieser "Flugunfall" geht auf den Faktor Mensch zurück. Es wird Zeit die Piloten aus dem Cockpit zu verbannen. Diese Leute sind überbezahlt und potentiell gefährlich.
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Elser » Fr 21. Mär 2014, 19:30

Kibuka » Fr 21. Mär 2014, 18:59 hat geschrieben:Viel ist ungewiss, aber eines nicht. Auch dieser "Flugunfall" geht auf den Faktor Mensch zurück. Es wird Zeit die Piloten aus dem Cockpit zu verbannen. Diese Leute sind überbezahlt und potentiell gefährlich.


So allgemein ausgedrückt ist das natürlich blanker Unsinn. Und das von einem, der selbst immer nach Beweisen schreit.

Dazu nur folgendes: http://www.youtube.com/watch?v=tKQJx3L_CDQ

Besonders die Rede von Mr. Sullenberger vor den, ihn ehrenden, Politikern ist interessant. Das hatten die sich so auch nicht vorgestellt. Von wegen "überbezahlt". Genausogut könnte man die Entlassung von überwachenden Physikern und Ingineuren in (Kern)Kraftwerken und Schleusen verlangen - gelle. :D

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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Kibuka » Fr 21. Mär 2014, 19:48

Elser » Fr 21. Mär 2014, 19:30 hat geschrieben:
Kibuka » Fr 21. Mär 2014, 18:59 hat geschrieben:Viel ist ungewiss, aber eines nicht. Auch dieser "Flugunfall" geht auf den Faktor Mensch zurück. Es wird Zeit die Piloten aus dem Cockpit zu verbannen. Diese Leute sind überbezahlt und potentiell gefährlich.


So allgemein ausgedrückt ist das natürlich blanker Unsinn. Und das von einem, der selbst immer nach Beweisen schreit.

Dazu nur folgendes: http://www.youtube.com/watch?v=tKQJx3L_CDQ

Besonders die Rede von Mr. Sullenberger vor den, ihn ehrenden, Politikern ist interessant. Das hatten die sich so auch nicht vorgestellt. Von wegen "überbezahlt". Genausogut könnte man die Entlassung von überwachenden Physikern und Ingineuren in (Kern)Kraftwerken und Schleusen verlangen - gelle.

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Ach Junge. Dein Youtube-Filmchen vom Großmeister Sullenberger darfst du dir dorthin stecken, wo die Sonne selten hinscheint.

Allein im Zeitraum 1987-96 ereigneten sich 136 schwerere Flugunfälle, die insgesamt 7481 Menschenleben forderten. Den Statistiken nach sind Pilotenfehler die absolut häufigste Absturzursache. Schlecht ausgebildete und/oder übermüdete bzw. überforderte Piloten machen permanent Fehler.

http://de.wikipedia.org/wiki/Flugzeugabsturz

Piloten sind gefährlich und überbezahlt. Während des Fluges sehen sie heute dem Autopiloten beim Fliegen zu und führen Checks durch, die der Computer selbst durchführen kann. Der Rest besteht aus Funkunterhaltung mit dem Boden und der Kabine.
Zuletzt geändert von Kibuka am Fr 21. Mär 2014, 19:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon jack000 » Fr 21. Mär 2014, 20:10

Kibuka » Fr 21. Mär 2014, 18:59 hat geschrieben:Viel ist ungewiss, aber eines nicht. Auch dieser "Flugunfall" geht auf den Faktor Mensch zurück. Es wird Zeit die Piloten aus dem Cockpit zu verbannen. Diese Leute sind überbezahlt und potentiell gefährlich.

Was lässt dich da so sicher sein, das der "Faktor Mensch" in diesem Fall in jedem Fall die Piloten waren?
http://de.wikipedia.org/wiki/Flugzeugabsturz#Ursachen

Sicherlich kann auch ein Computer ein Flugzeug starten/fliegen/landen, aber ich würde kein Flugzeug betreten in dem es keine Piloten mehr gibt.
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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Elser » Fr 21. Mär 2014, 20:21

Kibuka » Fr 21. Mär 2014, 19:48 hat geschrieben:
Elser » Fr 21. Mär 2014, 19:30 hat geschrieben:

So allgemein ausgedrückt ist das natürlich blanker Unsinn. Und das von einem, der selbst immer nach Beweisen schreit.

Dazu nur folgendes: http://www.youtube.com/watch?v=tKQJx3L_CDQ

Besonders die Rede von Mr. Sullenberger vor den, ihn ehrenden, Politikern ist interessant. Das hatten die sich so auch nicht vorgestellt. Von wegen "überbezahlt". Genausogut könnte man die Entlassung von überwachenden Physikern und Ingineuren in (Kern)Kraftwerken und Schleusen verlangen - gelle.

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Ach Junge. Dein Youtube-Filmchen vom Großmeister Sullenberger darfst du dir dorthin stecken, wo die Sonne selten hinscheint.

Allein im Zeitraum 1987-96 ereigneten sich 136 schwerere Flugunfälle, die insgesamt 7481 Menschenleben forderten. Den Statistiken nach sind Pilotenfehler die absolut häufigste Absturzursache. Schlecht ausgebildete und/oder übermüdete bzw. überforderte Piloten machen permanent Fehler.

http://de.wikipedia.org/wiki/Flugzeugabsturz

Piloten sind gefährlich und überbezahlt. Während des Fluges sehen sie heute dem Autopiloten beim Fliegen zu und führen Checks durch, die der Computer selbst durchführen kann. Der Rest besteht aus Funkunterhaltung mit dem Boden und der Kabine.


Bürschchen - der Scheiß wird nicht besser, wenn Du ihn, mit ein paar anderen Vorurteilen untermalt, noch einmal wiederholtst. Deine blanken Behauptungen vermitteln mir nicht den Eindruck, dass Du das wirklich beurteilen kannst. Glaubst Du der Autopilot hätte die Maschine auf dem Hudson landen können?

Das die Piloten heutzutage oftmals übermüdet und evtl. auch schlecht ausgebildet (übrigens auch nicht belegt - Du Beweiser Du) sind, kann schon sein. Das ist dann aber ein Fehler unseres nassforschen Leistungssytems, das immer fragwürdiger wird. Also bitte nicht das Kind mit dem Bade ausschütten.

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Re: Was geschah mit Malaysia-Airlines-Flug 370?

Beitragvon Kibuka » Fr 21. Mär 2014, 20:22

jack000 hat geschrieben:Was lässt dich da so sicher sein, das der "Faktor Mensch" in diesem Fall in jedem Fall die Piloten waren?


Ich bin mir zu 99,9 % sicher, dass auch beim Malaysia-Airlines-Flug 370 menschliches Versagen vorliegt. Die Boeing Triple 7 gehört zu den sichersten Flugzeugen der Welt. Das Flugzeug hat nachweislich den Kurs geändert und das Radar unterflogen. Nach Auswertung des letzten ACARS-Datenpaketes erfolgte die erste Abweichung von der geplanten Flugroute nach Westen nicht durch Handsteuerung, sondern durch Umprogrammierung des Flugcomputers, was auf einen Eingriff durch eine Person mit Kenntnissen über die Systeme des Flugzeugs hindeutet.

Die Kommunikation wurde abgeschaltet, sowie der Transponder. Ein Defekt sämtlicher technischen Geräte zum selben Zeitpunkt ist nahezu ausgeschlossen ohne sofort zu einem kapitalen Absturz zu führen.

Es gibt also nur zwei mögliche Szenarien.

1. Die Piloten haben selbst die Flugänderung angestoßen.
2. Die Piloten haben die Flugänderung aufgrund äußeren Drucks angestoßen.
3. Eine dritte Person hat das Cockpit betreten und die Änderungen vorgenommen.

Alle Fälle wären ohne Piloten nicht denkbar gewesen. Auch der Anschlag von 9/11 wäre bei einem automatisierten Flug unmöglich gewesen.

jack000 hat geschrieben:Sicherlich kann auch ein Computer ein Flugzeug starten/fliegen/landen, aber ich würde kein Flugzeug betreten in dem es keine Piloten mehr gibt.


Du wirst dich daran gewöhnen. Autonom fliegende Flugzeuge und autonom fahrende Fahrzeuge sind die Zukunft. Das ist unvermeidbar und eine logische Konsequenz!
Zuletzt geändert von Kibuka am Fr 21. Mär 2014, 20:23, insgesamt 2-mal geändert.
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