Hongkonger wollen Arbeit niederlegen

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Alpha Centauri
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Re: Hongkonger wollen Arbeit niederlegen

Beitragvon Alpha Centauri » Do 15. Aug 2019, 08:38

unity in diversity hat geschrieben:(15 Aug 2019, 01:05)

Die Pekinger Satrapin Carrie Lam zeigt sich zuversichtlich, die "Ordnung" mit militärischen Mitteln wiederherstellen zu können. Sie muß die Belagerer in Shenzhen aber offiziell einladen, was sicher ihre letzte Entscheidung wäre, egal wie es ausgeht. Eine Seeblockade ist noch nicht zu sehen, aber die Terminals des Flughafens hält die Polizei besetzt. Wer rein, oder raus will, muß seine Reisedokumente zeigen. Damit sind auch solidarische Touristen gemeint. Richtig sicher kann man nicht sein, wer in diesen Polizeiuniformen steckt.
Die Entscheidung fällt wohl am kommenden WE. Wenn Peking keine neue Idee hat, müssen sie die Sache vertagen (nach den 1.Oktober).



Peking wird notfalls das Theater in Hong Kong vor dem 1. Oktober gewaltsam beenden.
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Re: Hongkonger wollen Arbeit niederlegen

Beitragvon watisdatdenn? » Do 15. Aug 2019, 18:27

John Galt hat geschrieben:(14 Aug 2019, 20:50)
China wird aber nicht bei Hong Kong aufhören. Taiwan ist als nächstes dran, die sind zwar von den USA beschützt, Europa wird sich dort aber ebenfalls raushalten (weil keine Eier) und irgendwann steht der Chinese halt vor Berlin und dann fängt man sich an zu wundern.

Glaub ich nicht.
Die Demographie in China spricht dagegen.

Mit alten Menschen kann man nichts erobern..
Wir werden aber mit einer ökonomischen Dominanz Chinas leben müssen.
Sieht man ja schon an kuka etc...
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Re: Hongkonger wollen Arbeit niederlegen

Beitragvon Alpha Centauri » Do 15. Aug 2019, 22:38

watisdatdenn? hat geschrieben:(15 Aug 2019, 18:27)

Glaub ich nicht.
Die Demographie in China spricht dagegen.

Mit alten Menschen kann man nichts erobern..
Wir werden aber mit einer ökonomischen Dominanz Chinas leben müssen.
Sieht man ja schon an kuka etc...



Geopolitisch setzt Peking weniger auf die Macht der Panzer als mehr auf die Macht des Geldes.

Die neue Seidenstraße ist so ein schönes Beispiel oder Chinas treiben auf dem afrikanischen Kontinent.

Ausnahmen sind hier einzig Hong Kong und Taiwann und einige Inseln im chinesischen Meer.
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Re: Hongkonger wollen Arbeit niederlegen

Beitragvon Europa2050 » Do 15. Aug 2019, 22:52

Alpha Centauri hat geschrieben:(15 Aug 2019, 22:38)

Geopolitisch setzt Peking weniger auf die Macht der Panzer als mehr auf die Macht des Geldes.

Die neue Seidenstraße ist so ein schönes Beispiel oder Chinas treiben auf dem afrikanischen Kontinent.

Ausnahmen sind hier einzig Hong Kong und Taiwann und einige Inseln im chinesischen Meer.


Richtig.

Traditionell hat China - im Gegensatz zu allen sonstigen Playern keine militärische Tradition.
Die Invasion in Tibet ist wohl der einzige wirkliche militärisch aggressive Akt in der Chinesischen Geschichte.
Das war auch immer ein Problem der Volksbefreiungsarmee: Soldaten haben in der chinesischen Gesellschaft kein Ansehen.

China wird die Welt nicht erobern, bestenfalls kaufen. Denn Sendungsbewusstsein haben die Chinesen schon, da stehen die den US-Amerikanern oder Europäern nicht nach.

In Hongkong ist der Fall allerdings anders - das gilt als innere Angelegenheit - ein Niederschlagung also als „Polizeimassnahme“. Und das ist im chinesischen Selbstverständnis schon o.k., sozusagen „Himmlischer Frieden 2.0“.

Taiwan ist noch mal ein anderer Fall. Das lässt sich nicht als Polizeimassnahme verkaufen. Allerdings würde Peking eine formelle Unabhängigkeitserklärung Taipehs nicht akzeptieren. Deshalb weiß Taipeh, dass das nicht geht und Peking ist froh, dass Taipeh das weiß.
Nationalismus lehrt Dich,
stolz auf Dinge zu sein, die Du nie getan hast und
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Re: Hongkonger wollen Arbeit niederlegen

Beitragvon Teeernte » Do 15. Aug 2019, 23:32

Europa2050 hat geschrieben:(15 Aug 2019, 22:52)

Richtig.

Traditionell hat China - im Gegensatz zu allen sonstigen Playern keine militärische Tradition.
Die Invasion in Tibet ist wohl der einzige wirkliche militärisch aggressive Akt in der Chinesischen Geschichte.
Das war auch immer ein Problem der Volksbefreiungsarmee: Soldaten haben in der chinesischen Gesellschaft kein Ansehen.

China wird die Welt nicht erobern, bestenfalls kaufen. Denn Sendungsbewusstsein haben die Chinesen schon, da stehen die den US-Amerikanern oder Europäern nicht nach.

In Hongkong ist der Fall allerdings anders - das gilt als innere Angelegenheit - ein Niederschlagung also als „Polizeimassnahme“. Und das ist im chinesischen Selbstverständnis schon o.k., sozusagen „Himmlischer Frieden 2.0“.

Taiwan ist noch mal ein anderer Fall. Das lässt sich nicht als Polizeimassnahme verkaufen. Allerdings würde Peking eine formelle Unabhängigkeitserklärung Taipehs nicht akzeptieren. Deshalb weiß Taipeh, dass das nicht geht und Peking ist froh, dass Taipeh das weiß.


Nun - da schätzt "man" die chinesischen Machthaber doch falsch ein.

Die marschieren ein - wenn es ihnen passt. ....ob wir das "gut" finden oder nicht.

Man kann sich ja mal einen "AUSFALL" (Vollembargo Chinas von Seiten der "guuuuuten") durchrechnen.... :D :D :D
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Hongkonger wollen Arbeit niederlegen

Beitragvon unity in diversity » Fr 16. Aug 2019, 01:16

watisdatdenn? hat geschrieben:(15 Aug 2019, 18:27)

Glaub ich nicht.
Die Demographie in China spricht dagegen.

Mit alten Menschen kann man nichts erobern..
Wir werden aber mit einer ökonomischen Dominanz Chinas leben müssen.
Sieht man ja schon an kuka etc...

Für einen Gerontokratenhaufen macht die PLA einen ziemlich agilen Eindruck.
Wie sie sich selber sehen und von außen gesehen werden wollen:
http://eng.chinamil.com.cn/
Man beachte, wie sie ihre Mannschaften moralisch auf Hongkong vorbereiten.
Wenn der Widerstand am WE im Geschäftsviertel Wan Chai aktiv werden will, sollte er vorsorglich die Kontrolle über die Tunnelverbindung unter dem Victoria Harbour übernehmen.
Plus 2 weitere Verbindungen zwischen Kowloon und Hongkong Island.
Wenn sie den Hafen besetzen, heißt es, sie wollen die Versorgung der Stadt sabotieren. Gebäude zu stürmen und zu besetzen, auch keine gute Idee.
Sit-in wäre denkbar, oder ein Besuch der Restaurant- und Partyschiffe,…

Ergänzung:
https://orf.at/stories/3133836/
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Re: Hongkonger wollen Arbeit niederlegen

Beitragvon unity in diversity » Fr 16. Aug 2019, 03:20

Alpha Centauri hat geschrieben:(15 Aug 2019, 22:38)

Geopolitisch setzt Peking weniger auf die Macht der Panzer als mehr auf die Macht des Geldes.

Die neue Seidenstraße ist so ein schönes Beispiel oder Chinas treiben auf dem afrikanischen Kontinent.

Ausnahmen sind hier einzig Hong Kong und Taiwann und einige Inseln im chinesischen Meer.

Im nächsten Jahr wird China an den Olympischen Spielen teilnehmen wollen. Dazu müssen sie ihre Sportler in die Hauptstadt des "Erzfeindes" schicken. Schwierig, wenn man vorher schlechte Stimmung macht.
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Re: Hongkonger wollen Arbeit niederlegen

Beitragvon Europa2050 » Fr 16. Aug 2019, 07:44

Teeernte hat geschrieben:(15 Aug 2019, 23:32)

Nun - da schätzt "man" die chinesischen Machthaber doch falsch ein.

Die marschieren ein - wenn es ihnen passt. ....ob wir das "gut" finden oder nicht.

Man kann sich ja mal einen "AUSFALL" (Vollembargo Chinas von Seiten der "guuuuuten") durchrechnen.... :D :D :D


Der größte Fehler ist wohl, China nach europäischen (auch US-amerikanischen, russischen) Maßstäben zu messen.

China hatte eben in seiner Jahrtausende währenden Geschichte keinen Cäsar, Napoleon oder Hitler. Dafür einen Mao, der das Land nach innen uniformierte und jede Art von Individualismus ausrottete.

Chinas Fallstrick, war schon einmal sein Hochmut. Man hat Aggressivität und Konsequenz der Europäer (genauer Engländer) einfach unterschätzt und sie in völliger Verkennung der Weltsituation außerhalb Chinas nicht ernst genommen. Schließlich kamen diese Menschen ja vom unzivilisierten Rand der Welt.

Das wird China nicht mehr passieren.

Aber pure Aggressivität, das „aus der Deckung gehen“ - oder positiv formuliert die „gradlinige Lösungssuche“ ist eher eine europäische denn chinesische Eigenschaft.

Deshalb denke ich, wird uns China mit Unterdrückung und Illiberalismus beglücken - mit Krieg im klassischen Sinn eher weniger.

Was aber auch nur bedingt ein Fortschritt ist.
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Re: Hongkonger wollen Arbeit niederlegen

Beitragvon unity in diversity » Fr 16. Aug 2019, 16:20

Privatunternehmen werden gleichgeschaltet:
https://www.aerotelegraph.com/cathay-pa ... t-chef-aus
Besonders verblüffend, die Personalie Lam.
Wenn das so weitergeht, verlassen alle Bürger mit ausländischen Pässen und Greencards Hongkong.
Die Folge, alle privaten, westlichen Unternehmen würden fluchtartig in andere asiatische Handelszentren umziehen, zum Beispiel nach Singapur.
Damit wäre für Peking nichts mehr aus Hongkong zu holen.
Außer ein asymmetrischer Volkskrieg gegen die Besatzer.
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Re: Hongkonger wollen Arbeit niederlegen

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 16. Aug 2019, 18:51

Papaloooo hat geschrieben:(13 Aug 2019, 07:22)

Ja, aber zur Not wird auch mit den Füßen abgestimmt.
Sollte Hongkong wirklich von China unterjocht werden, sie werden gerade die jungen und innovativen Menschen auswandern.
Sicherlich wird China versuchen, sie zurückzuhalten.
Aber bei der Menge Schiffsverkehr, die von Hongkong rund und um ausgeht ist das schwierig.
Und dann China einen wesentlichen Wirtschaftsmotor verlieren.
Die Innovation würde dann mehr im Ausland getätigt.
Aus diesem Grund ist das auch heikel für China, das Land brutal zu unterjochen.

Zur Gründungsfeier am 1. Oktober wird Xi das Problem erledigt haben wollen. Ein Massaker wäre aber eher ungünstig, weshalb man vermutlich auf spezielle Repressionen setzen wird.
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Re: Hongkonger wollen Arbeit niederlegen

Beitragvon Alpha Centauri » Fr 16. Aug 2019, 23:12

Europa2050 hat geschrieben:(16 Aug 2019, 07:44)

Der größte Fehler ist wohl, China nach europäischen (auch US-amerikanischen, russischen) Maßstäben zu messen.

China hatte eben in seiner Jahrtausende währenden Geschichte keinen Cäsar, Napoleon oder Hitler. Dafür einen Mao, der das Land nach innen uniformierte und jede Art von Individualismus ausrottete.

Chinas Fallstrick, war schon einmal sein Hochmut. Man hat Aggressivität und Konsequenz der Europäer (genauer Engländer) einfach unterschätzt und sie in völliger Verkennung der Weltsituation außerhalb Chinas nicht ernst genommen. Schließlich kamen diese Menschen ja vom unzivilisierten Rand der Welt.

Das wird China nicht mehr passieren.

Aber pure Aggressivität, das „aus der Deckung gehen“ - oder positiv formuliert die „gradlinige Lösungssuche“ ist eher eine europäische denn chinesische Eigenschaft.

Deshalb denke ich, wird uns China mit Unterdrückung und Illiberalismus beglücken - mit Krieg im klassischen Sinn eher weniger.

Was aber auch nur bedingt ein Fortschritt ist.


Absolut, doch rein militärisch ist China nicht auf Angriffskriege aus ,warum auch die ökonomische Schiene ist da viel effektiver aus Sicht Pekings.
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Re: Hongkonger wollen Arbeit niederlegen

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 16. Aug 2019, 23:35

Teeernte hat geschrieben:(15 Aug 2019, 23:32)

Nun - da schätzt "man" die chinesischen Machthaber doch falsch ein.

Die marschieren ein - wenn es ihnen passt. ....ob wir das "gut" finden oder nicht.

Man kann sich ja mal einen "AUSFALL" (Vollembargo Chinas von Seiten der "guuuuuten") durchrechnen.... :D :D :D

Das Problem ist der 1. Oktober und die Bilanz Xis. Ein blutiges Massaker wie damals das von Tiananmen wäre zur Gesichtswahrung nicht geeignet - vorsichtig formuliert.
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Re: Hongkonger wollen Arbeit niederlegen

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 17. Aug 2019, 17:42

Die Regenschirm-Revolution geht weiter - trotz aller militärischen Drohgebärden protestieren prodemokratische Hongkong-Chinesen wieder.

Und weil einer jungen Frau das Auge ausgeschossen wurde, ist die Empörung besonders groß. Neben der Rücktrittsforderung an Frau Lam ist unbotmäßige Polizeigewalt bzw. die staatliche Beauftragung von Kriminellen ein Thema.

https://www.focus.de/politik/ausland/de ... 41490.html
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Re: Hongkonger wollen Arbeit niederlegen

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 17. Aug 2019, 18:22

Hongkong-Chinesen wollen die Disney-Produktion "Mulan" boykottieren, weil die Hauptdarstellerin Verständnis für die Polizeigewalt äußerte.

https://www.spiegel.de/kultur/kino/liu- ... 82426.html

Das Remake "Mulan" soll 2020 anlaufen. In dem Streifen kämpft eine chinesische Heldin gegen den Ansturm der Hunnen.
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Re: Hongkonger wollen Arbeit niederlegen

Beitragvon streicher » Sa 17. Aug 2019, 20:58

DarkLightbringer hat geschrieben:(16 Aug 2019, 23:35)

Das Problem ist der 1. Oktober und die Bilanz Xis. Ein blutiges Massaker wie damals das von Tiananmen wäre zur Gesichtswahrung nicht geeignet - vorsichtig formuliert.
Welches Gesicht will die VR denn wahren? Das sieht schon ziemlich massiv aus, was Peking auffahren lässt: Satellitenbilder zeigen chinesisches Militär an der Grenze zu Hongkong. Bei den Demonstranten wächst auch die Unsicherheit, obwohl sich noch größere Demonstrationen abzeichnen.
Die Zukunft ist Geschichte.
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Re: Hongkonger wollen Arbeit niederlegen

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 17. Aug 2019, 21:51

streicher hat geschrieben:(17 Aug 2019, 20:58)

Welches Gesicht will die VR denn wahren? Das sieht schon ziemlich massiv aus, was Peking auffahren lässt: Satellitenbilder zeigen chinesisches Militär an der Grenze zu Hongkong. Bei den Demonstranten wächst auch die Unsicherheit, obwohl sich noch größere Demonstrationen abzeichnen.

Ein Gemetzel sähe nicht gut aus, so kurz vor den Feierlichkeiten des 1. Oktobers.
Da wollen sich Partei- und Staatsführung im Zuckerguß präsentieren.

Aber irgendwann werden sie eingreifen, das denke ich schon.
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Re: Hongkonger wollen Arbeit niederlegen

Beitragvon Adam Smith » Sa 17. Aug 2019, 22:38

Die Chinesen sollten einfach mal nachdenken warum die Menschen in Hongkong so was machen. Wenn sie den Grund in Bezug auf China abstellen dann wäre ,,,
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
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Re: Hongkonger wollen Arbeit niederlegen

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 17. Aug 2019, 23:02

streicher hat geschrieben:(17 Aug 2019, 20:58)

Welches Gesicht will die VR denn wahren? Das sieht schon ziemlich massiv aus, was Peking auffahren lässt: Satellitenbilder zeigen chinesisches Militär an der Grenze zu Hongkong. Bei den Demonstranten wächst auch die Unsicherheit, obwohl sich noch größere Demonstrationen abzeichnen.


Es wird berichtet dass einige junge Hong Konger Demonstranten bereits ihr Testament verfasst haben sollen , sie erwarten das Peking bald erndt machen wird, also Gewalt anwenden wird und die Proteste niederschlagen will.
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Re: Hongkonger wollen Arbeit niederlegen

Beitragvon DarkLightbringer » So 18. Aug 2019, 00:27

Alpha Centauri hat geschrieben:(17 Aug 2019, 23:02)

Es wird berichtet dass einige junge Hong Konger Demonstranten bereits ihr Testament verfasst haben sollen , sie erwarten das Peking bald erndt machen wird, also Gewalt anwenden wird und die Proteste niederschlagen will.

In einem anderen Bericht sagt ein Demonstrant, er wolle nicht sterben.
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Re: Hongkonger wollen Arbeit niederlegen

Beitragvon unity in diversity » So 18. Aug 2019, 04:28

Adam Smith hat geschrieben:(17 Aug 2019, 22:38)

Die Chinesen sollten einfach mal nachdenken warum die Menschen in Hongkong so was machen. Wenn sie den Grund in Bezug auf China abstellen dann wäre ,,,

Heute ist ein Marsch der Millionen angekündigt.
Die Kundgebung wurde genehmigt, aber durch die Straßen sollen die Bürger nicht laufen dürfen. Die EU macht, was sie schon immer konnte, Chimäre spielen:
https://www.tagesschau.de/ausland/hongk ... e-233.html
Hallo Witz, wer solche Einschränkungen verfügt, provoziert genau das Gegenteil.
Wenn es wirklich Millionen werden, kann man ihre Wünsche und Hoffnungen kaum ignorieren.

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