Kampfhandlungen zwischen den Koreas!

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yogi61
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Re: Kampfhandlungen zwischen den Koreas!

Beitragvon yogi61 » Di 23. Nov 2010, 20:25

adal » Di 23. Nov 2010, 20:19 hat geschrieben: Es wurde schon verstanden: Südkorea ist für dich der Satellit vom Reich des Bösen. Ergo stehst du auf der Seite der Unterdrückten und Schwachen, also auf der Seite des geliebten Führers. Weiter so!


Ja ja,so einfach kann man sich das machen. Ich fühle mich persönlich durch Nordkorea nicht so sehr bedroht,aber ich halte vielen Usern zugute,dass sie sich so uneigennützig für die Belange und die Freiheit Südkoreas einsetzen.
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Re: Kampfhandlungen zwischen den Koreas!

Beitragvon adal » Di 23. Nov 2010, 20:31

yogi61 » Di 23. Nov 2010, 20:25 hat geschrieben:
Ja ja,so einfach kann man sich das machen. Ich fühle mich persönlich durch Nordkorea nicht so sehr bedroht,aber ich halte vielen Usern zugute,dass sie sich so uneigennützig für die Belange und die Freiheit Südkoreas einsetzen.
Das geht gar nicht. Die Südkoreaner sind schließlich Uncle Sams Stiefellecker.
Zuletzt geändert von adal am Di 23. Nov 2010, 20:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kampfhandlungen zwischen den Koreas!

Beitragvon yogi61 » Di 23. Nov 2010, 20:35

adal » Di 23. Nov 2010, 20:31 hat geschrieben: Das geht gar nicht. Die Südkoreaner sind schließlich Uncle Sams Stiefellecker.


Man sollte vernünftig verhandeln und versuchen den Konflikt auszuräumen. Militärische Aufmärsche und Drohgebärden sind das falsche Mittel.
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Re: Kampfhandlungen zwischen den Koreas!

Beitragvon DevilsNeverCry » Di 23. Nov 2010, 20:38

Gibt es schon mehr oder weniger objektive Berichterstattungen zur NK-Aussage? Mir reichen die Kommentare und Bilder auf Euronews nicht. Von den Nordkoreanern wird behauptet sie hätten sich nur gewehrt, können die das auch belegen (mit Kameras, Zeugen etc.)? Alles was ich bislang sehe ist ein verzweifelter Versuch der NK-Führung mit den Amis wieder auf Augenhöhe zu verhandeln, aber mich würde interessieren ob was an der NK-Meldung dran ist. . .
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Re: Kampfhandlungen zwischen den Koreas!

Beitragvon USA TOMORROW » Di 23. Nov 2010, 20:38

yogi61 » 23. Nov 2010, 20:35 hat geschrieben:
Man sollte vernünftig verhandeln und versuchen den Konflikt auszuräumen. Militärische Aufmärsche und Drohgebärden sind das falsche Mittel.

Granatenangriffe sind aber keinesfalls eine Aggression. :rolleyes:
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Re: Kampfhandlungen zwischen den Koreas!

Beitragvon adal » Di 23. Nov 2010, 20:40

yogi61 » Di 23. Nov 2010, 20:35 hat geschrieben:
Man sollte vernünftig verhandeln und versuchen den Konflikt auszuräumen.
Genau, vernünftig verhandeln. Übrigens reden wir hier über Kampfhandlungen, die durch ein nordkoreanisches Bombardement ausgelöst wurden und du Scherzkeks machst dir einen Kopf über "aggressive Manöver".
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Re: Kampfhandlungen zwischen den Koreas!

Beitragvon yogi61 » Di 23. Nov 2010, 20:42

adal » Di 23. Nov 2010, 20:40 hat geschrieben: Genau, vernünftig verhandeln. Übrigens reden wir hier über Kampfhandlungen, die durch ein nordkoreanisches Bombardement ausgelöst wurden und du Scherzkeks machst dir einen Kopf über "aggressive Manöver".


Ohne Manöver hätte es wohl keine Kampfhandlungen gegeben.
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Re: Kampfhandlungen zwischen den Koreas!

Beitragvon El Gitarro » Di 23. Nov 2010, 20:43

usaTomorrow » Di 23. Nov 2010, 18:33 hat geschrieben:
Nordkorea beschießt eine südkoreanische Insel mit mehr als 100 Granaten. Wer könnte da wohl der Aggressor sein... :?


Israel.
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Re: Kampfhandlungen zwischen den Koreas!

Beitragvon adal » Di 23. Nov 2010, 20:48

yogi61 » Di 23. Nov 2010, 20:42 hat geschrieben:
Ohne Manöver hätte es wohl keine Kampfhandlungen gegeben.
Quark. Der Heidelberger Politikwissenschaftler Sebastian Harnisch meint:

"Seit dem Atombombentest hält sich das Regime in Pjöngjang für unangreifbar - und zwar zu Recht." Denn die bislang offene Frage, ob Nordkoreas Atomwaffen tatsächlich einsetzbar sind, spiele kaum eine Rolle. "Entscheidend ist, ob die umliegenden Staaten an die Einsatzfähigkeit glauben oder nicht", so Harnisch. "Und dort herrscht die Meinung vor, dass man es lieber nicht ausprobieren möchte. Deshalb ist der Abschreckungseffekt bereits vorhanden"

Daher fühle sich Nordkorea sicher genug, den Süden und indirekt die USA immer wieder herauszufordern - vor allem aus innenpolitischen Gründen. Das Artilleriegefecht passe damit zur Versenkung der südkoreanischen Korvette "Cheonan". "Es war wahrscheinlich nicht die eigenmächtige Tat eines lokalen Kommandeurs, sondern ein radikaler Teil der Provokations- und Erpressungsstrategie des Nordens", so Harnisch. Deshalb sei von einer "begrenzten Aktion" auszugehen. "An einer weiteren Eskalation kann Nordkorea kein Interesse haben."


Und zwar schon deshalb, weil sie nicht die Mittel haben, um mobil zu machen und gleichzeitig ihr Volk zu ernähren.
Zuletzt geändert von adal am Di 23. Nov 2010, 20:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kampfhandlungen zwischen den Koreas!

Beitragvon USA TOMORROW » Di 23. Nov 2010, 20:52

adal » 23. Nov 2010, 20:48 hat geschrieben:
Und zwar schon deshalb, weil sie nicht die Mittel haben, um mobil zu machen und gleichzeitig ihr Volk zu ernähren.

Seit wann kümmert es Nordkorea, ob sie ihr volk ernähren können? :?:
"It is incorrect to say that biological data cannot be decisive. It is scientifically correct to say that an individual human life begins at conception."

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Re: Kampfhandlungen zwischen den Koreas!

Beitragvon adal » Di 23. Nov 2010, 20:54

usaTomorrow » Di 23. Nov 2010, 20:52 hat geschrieben:Seit wann kümmert es Nordkorea, ob sie ihr volk ernähren können? :?:
Seit sie mit Hungeraufständen zu tun haben. Das bindet auch Kräfte.
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Re: Kampfhandlungen zwischen den Koreas!

Beitragvon yogi61 » Di 23. Nov 2010, 20:56

adal » Di 23. Nov 2010, 20:48 hat geschrieben:Quark. Der Heidelberger Politikwissenschaftler Sebastian Harnisch meint:

"Seit dem Atombombentest hält sich das Regime in Pjöngjang für unangreifbar - und zwar zu Recht." Denn die bislang offene Frage, ob Nordkoreas Atomwaffen tatsächlich einsetzbar sind, spiele kaum eine Rolle. "Entscheidend ist, ob die umliegenden Staaten an die Einsatzfähigkeit glauben oder nicht", so Harnisch. "Und dort herrscht die Meinung vor, dass man es lieber nicht ausprobieren möchte. Deshalb ist der Abschreckungseffekt bereits vorhanden"

Daher fühle sich Nordkorea sicher genug, den Süden und indirekt die USA immer wieder herauszufordern - vor allem aus innenpolitischen Gründen. Das Artilleriegefecht passe damit zur Versenkung der südkoreanischen Korvette "Cheonan". "Es war wahrscheinlich nicht die eigenmächtige Tat eines lokalen Kommandeurs, sondern ein radikaler Teil der Provokations- und Erpressungsstrategie des Nordens", so Harnisch. Deshalb sei von einer "begrenzten Aktion" auszugehen. "An einer weiteren Eskalation kann Nordkorea kein Interesse haben."


Und zwar schon deshalb, weil sie nicht die Mittel haben, um mobil zu machen und gleichzeitig ihr Volk zu ernähren.



Na ja,wenn Herr Harnisch das meint,wird es schon stimmen. Er hat sicher seine Quellen im Politbüro.
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Re: Kampfhandlungen zwischen den Koreas!

Beitragvon adal » Di 23. Nov 2010, 21:05

yogi61 » Di 23. Nov 2010, 20:56 hat geschrieben:

Na ja,wenn Herr Harnisch das meint,wird es schon stimmen. Er hat sicher seine Quellen im Politbüro.
Zum Glück brauchen wir den Harnisch und die blöde Mainstream-Presse nicht, die uns einreden wollen, dass Kim Jong Il provoziert. Denn yogi hat einen heißen Draht nach Pjöngjang und zum lieben Gott und weiß daher ganz genau, dass die Korvette und die Insel nur aus Versehen beschossen wurden. Großes Indianer-Ehrenwort!
Von den Grenzzwischenfällen der letzten 57 Jahre, die allermeisten von nordkoreanischer Seite aus, scheinst du auch noch nie etwas gehört zu haben.
Zuletzt geändert von adal am Di 23. Nov 2010, 21:28, insgesamt 7-mal geändert.
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Re: Kampfhandlungen zwischen den Koreas!

Beitragvon yogi61 » Di 23. Nov 2010, 21:47

adal » Di 23. Nov 2010, 21:05 hat geschrieben: Zum Glück brauchen wir den Harnisch und die blöde Mainstream-Presse nicht, die uns einreden wollen, dass Kim Jong Il provoziert. Denn yogi hat einen heißen Draht nach Pjöngjang und zum lieben Gott und weiß daher ganz genau, dass die Korvette und die Insel nur aus Versehen beschossen wurden. Großes Indianer-Ehrenwort!
Von den Grenzzwischenfällen der letzten 57 Jahre, die allermeisten von nordkoreanischer Seite aus, scheinst du auch noch nie etwas gehört zu haben.


Doch doch,da habe ich von gehört,den ich lese ja schon seit 35 Jahren unsere Presse recht gewissenhaft,nebenbei bemerkt,haben unser Gazetten da nie so wirklich ein grosses Fass aufgemacht.
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Re: Kampfhandlungen zwischen den Koreas!

Beitragvon Thomas I » Di 23. Nov 2010, 22:15

yogi61 » Di 23. Nov 2010, 18:30 hat geschrieben:
Nein,aber man sollte beide Länder zur Besonnenheit aufrufen und man will ja auch demnächst verhandeln und da ist es wenig hilfreich irgendwelche Manöver abzuhalten,die den Verhandlungspartner provozieren.


Was bei solchen Staaten mit Appeasement zu erreichen ist kann ich mit einem Begriff zusammenfassen: München 1938.
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Re: Kampfhandlungen zwischen den Koreas!

Beitragvon Thomas I » Di 23. Nov 2010, 22:17

yogi61 » Di 23. Nov 2010, 20:42 hat geschrieben:
Ohne Manöver hätte es wohl keine Kampfhandlungen gegeben.


Natürlich - und hätte man mit Hitler mal vernünftig verhandelt...
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Re: Kampfhandlungen zwischen den Koreas!

Beitragvon yogi61 » Di 23. Nov 2010, 22:18

Thomas I » Di 23. Nov 2010, 22:17 hat geschrieben:
Natürlich - und hätte man mit Hitler mal vernünftig verhandelt...


Du meinst die Führung Nordkoreas strebt die Weltherrschaft an?
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Re: Kampfhandlungen zwischen den Koreas!

Beitragvon Thomas I » Di 23. Nov 2010, 22:21

yogi61 » Di 23. Nov 2010, 22:18 hat geschrieben:
Du meinst die Führung Nordkoreas strebt die Weltherrschaft an?


Die strebte nicht einmal Hitler an...
...aber irrational-bescheuerte Ziele haben beide durchaus gemeinsam - auch wenn es nicht dieselben sind.
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Re: Kampfhandlungen zwischen den Koreas!

Beitragvon yogi61 » Di 23. Nov 2010, 22:22

Thomas I » Di 23. Nov 2010, 22:15 hat geschrieben:
Was bei solchen Staaten mit Appeasement zu erreichen ist kann ich mit einem Begriff zusammenfassen: München 1938.



Boing,da war sie jetzt die Nazi Keule.
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Re: Kampfhandlungen zwischen den Koreas!

Beitragvon Thomas I » Di 23. Nov 2010, 23:38

yogi61 » Di 23. Nov 2010, 22:22 hat geschrieben:

Boing,da war sie jetzt die Nazi Keule.


Die Parallelen zwischen dem Führerstaat Nordkorea und dem Führerstaat Deutschland zu dem Zeitpunkt sind schwerlich zu übersehen...

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