Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon DarkLightbringer » So 28. Feb 2021, 19:28

H2O hat geschrieben:(28 Feb 2021, 19:09)

Die politischen Rahmenbedingungen in Rußland fördern Oligarchen. Die in den USA Multimilliardäre mit weltumspannenden Unternehmen, die sich in die Politik der Länder einmischen, in denen sie Oberwasser haben. Oligarchen werden das über ihr Auslandsvermögen auch versuchen. Mir sind die innovativen Unternehmen allerdings lieber.

Richtig gemein wäre ja ein Besuchsverbot für Disneyland gewesen. Spinner laufen leider frei herum!

Die Gründung eines Putin-Spezis soll sich bereits dumm und dämlich am bisherigen Bau verdient haben.

Ja, es gibt auch Bill Gates und andere, natürlich.
Der Anteil russ. Oligarchen am Nationaleinkommen soll jedoch viel höher sein als in westlichen Ländern.
Im Grunde haben wir es mit der Mafia zu tun. Und sehr wahrscheinlich in einem ganz unbildlichen Sinne.
Schon allein die "Firma" Gazprom liefert Buchautoren spannungsgeladenes Material, das kaum noch von einem Thriller zu unterscheiden ist.
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Troh.Klaus » So 28. Feb 2021, 19:30

DarkLightbringer hat geschrieben:(28 Feb 2021, 18:54)
Eine Pause kann man auch beenden, wenn man gewillt ist. Allein daraus ergäbe sich schon interessanter Gesprächsstoff.

Welche Pause?
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon DarkLightbringer » So 28. Feb 2021, 19:30

Troh.Klaus hat geschrieben:(28 Feb 2021, 19:30)

Welche Pause?

Ein Moratorium, wie von der FDP gefordert. Ein Moratorium ist eine Pause.
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon DarkLightbringer » So 28. Feb 2021, 19:33

Man wird ohnehin das Gefühl nicht los, dass derzeit irgendwie verschleppt wird. Wartet man auf die Gesprächsrunde im März?
Oder das täuscht. Oder das Verschwinden von Unternehmen macht zu Schaffen.

Schwesigs Tarnstiftung wird es nicht ganz allein reißen können. Und wenn nur noch Russen am Werkeln sind, wird es schwerer fallen, das nationale Pathos zu bemühen.
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon H2O » So 28. Feb 2021, 19:51

Der äußere Anschein gibt Ihnen Recht. Es ist schier unmöglich, verläßliche Sachstandsmeldung vom Baufortschritt der Rohrleitung zu erhalten. Gegen Ende Mai 2021 wissen wir mehr.

Wenn nur noch Russen an der Rohrleitung arbeiten, dann kann auch niemand mehr abspringen. Auch eine wichtige Erfahrung im Zeitalter der Globalisierung.
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon DarkLightbringer » So 28. Feb 2021, 20:06

Wintershall begrenzt Investitionen in Nord Stream 2
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ ... 14828.html

Die 730 Millionen Euro sind vor den Sanktionen geflossen, jetzt hat man den Kreditrahmen genau auf diese Summe begrenzt - statt auf die vorgesehenen 950 Millionen.
Dabei ist der Vorstandschef ein glühender Verfechter des Projektes.
Interessant, nicht?
Das heißt doch, man sieht Risiken.
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Troh.Klaus » So 28. Feb 2021, 20:06

DarkLightbringer hat geschrieben:(28 Feb 2021, 19:30)
Ein Moratorium, wie von der FDP gefordert. Ein Moratorium ist eine Pause.

Zu welchem Zweck?
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon DarkLightbringer » So 28. Feb 2021, 20:11

Troh.Klaus hat geschrieben:(28 Feb 2021, 20:06)

Zu welchem Zweck?

Wegen Nawalny (Lindner) und zum Zweck einer veränderten Außenpolitik (Lambsdorff).

Details: https://www.fdp.de/_bei-nord-stream-2-m ... rium-geben
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Orbiter1 » So 28. Feb 2021, 20:15

DarkLightbringer hat geschrieben:(28 Feb 2021, 19:28)

Die Gründung eines Putin-Spezis soll sich bereits dumm und dämlich am bisherigen Bau verdient haben.

Ja, es gibt auch Bill Gates und andere, natürlich.
Der Anteil russ. Oligarchen am Nationaleinkommen soll jedoch viel höher sein als in westlichen Ländern.
Im Grunde haben wir es mit der Mafia zu tun. Und sehr wahrscheinlich in einem ganz unbildlichen Sinne.
Schon allein die "Firma" Gazprom liefert Buchautoren spannungsgeladenes Material, das kaum noch von einem Thriller zu unterscheiden ist.
Nein, gemessen am Gini-Index ist die Ungleichheit des Einkommens in den USA größer als in Russland. Ja, die US-Milliardäre sind alles herzensgute Wohltäter und die russischen Milliardäre sind alles üble Verbrecher, die durch Lug und Betrug zu ihrem Reichtum gekommen sind. Betrachten Sie doch nur einmal Trump und seine reichen Freunde gegen Putin und seine reichen Freunde. Und die Schurken bei Gazprom geben ihr Erdgas in Russland zum Selbstkostenpreis (und darunter) an ihre russischen Kunden, während der Preis hier in Europa gemäß Geschäftsbericht doppelt so hoch ist wie in Russland. Zweifellos eine reine Mafiaorganisation!
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon H2O » So 28. Feb 2021, 20:19

Das heißt doch, man sieht Risiken.


Natürlich, wenn ein Wirtschaftsunternehmen mit Internationalen Interessen gegen den Willen einer Weltmacht antritt, dann ist das so. Auch daraus kann man politisch und wirtschaftspolitisch lernen.
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon DarkLightbringer » So 28. Feb 2021, 20:34

H2O hat geschrieben:(28 Feb 2021, 20:19)

Natürlich, wenn ein Wirtschaftsunternehmen mit Internationalen Interessen gegen den Willen einer Weltmacht antritt, dann ist das so. Auch daraus kann man politisch und wirtschaftspolitisch lernen.

Gazprom ist bereits mächtiger als manche Staaten.
"Das unheimliche Imperium" nennt Jürgen Roth jene Organisation, die einen eigenen, bewaffneten Geheimdienst unterhält, der TV-Kanäle gehören und wo schon mal jemand unter mysteriösen Umständen verstirbt.

Roth wurde 2010 wegen Verleumdung verklagt, weil er den bulgarischen Innenminister mit der Mafia in Verbindung brachte.
Der Prozess endete jedoch mit Freispruch.
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon DarkLightbringer » So 28. Feb 2021, 20:42

Orbiter1 hat geschrieben:(28 Feb 2021, 20:15)

Nein, gemessen am Gini-Index ist die Ungleichheit des Einkommens in den USA größer als in Russland. Ja, die US-Milliardäre sind alles herzensgute Wohltäter und die russischen Milliardäre sind alles üble Verbrecher, die durch Lug und Betrug zu ihrem Reichtum gekommen sind. Betrachten Sie doch nur einmal Trump und seine reichen Freunde gegen Putin und seine reichen Freunde. Und die Schurken bei Gazprom geben ihr Erdgas in Russland zum Selbstkostenpreis (und darunter) an ihre russischen Kunden, während der Preis hier in Europa gemäß Geschäftsbericht doppelt so hoch ist wie in Russland. Zweifellos eine reine Mafiaorganisation!

Nun ja, die "wilden Jahre" in Russland sind nicht gerade ein neues oder gar unbekanntes Thema.
Es sei aber natürlich ganz Ihnen überlassen, ob Sie die Grenze vom Naivitätsansatz zur Comedy überschreiten wollen.
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon H2O » So 28. Feb 2021, 20:49

DarkLightbringer hat geschrieben:(28 Feb 2021, 20:34)

Gazprom ist bereits mächtiger als manche Staaten.
"Das unheimliche Imperium" nennt Jürgen Roth jene Organisation, die einen eigenen, bewaffneten Geheimdienst unterhält, der TV-Kanäle gehören und wo schon mal jemand unter mysteriösen Umständen verstirbt.

Roth wurde 2010 wegen Verleumdung verklagt, weil er den bulgarischen Innenminister mit der Mafia in Verbindung brachte.
Der Prozess endete jedoch mit Freispruch.


Sie lenken nun davon ab, daß unsere deutschen Wirtschaftsunternehmen nicht etwa von Gazprom an der Ausführung von Aufträgen gehindert werden, sondern mit Hilfe der Instrumente, die den USA zur Verfügung stehen. Darauf muß man künftig Rücksicht nehmen oder sich auf Dauer mit der Rolle des Befehlsempfängers begnügen. Mein Verständnis von Deutschland und Europa ist das nicht.
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Troh.Klaus » So 28. Feb 2021, 20:57

DarkLightbringer hat geschrieben:(28 Feb 2021, 20:11)
Wegen Nawalny (Lindner) und zum Zweck einer veränderten Außenpolitik (Lambsdorff).
Details: https://www.fdp.de/_bei-nord-stream-2-m ... rium-geben

Ernsthaft? Da lacht sich Putin eher tot.
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon DarkLightbringer » So 28. Feb 2021, 21:04

H2O hat geschrieben:(28 Feb 2021, 20:49)

Sie lenken nun davon ab, daß unsere deutschen Wirtschaftsunternehmen nicht etwa von Gazprom an der Ausführung von Aufträgen gehindert werden, sondern mit Hilfe der Instrumente, die den USA zur Verfügung stehen. Darauf muß man künftig Rücksicht nehmen oder sich auf Dauer mit der Rolle des Befehlsempfängers begnügen. Mein Verständnis von Deutschland und Europa ist das nicht.

DE und Europa gehen selbst gegen Geldwäsche, Terroristen, Mafia oder Kriegsförderer vor, das wäre dann genauso befehlsempfangend oder unselbständig wie bei anderen.
Das aber ist eine komische Vorstellung.

SPIEGEL ONLINE: Putin hat Gasprom immer wieder instrumentalisiert, um unliebsame Nachbarn durch Gaspreiserhöhungen politisch unter Druck zu setzen, etwa Weißrussland, Polen, Moldau und die Ukraine. Wird auch Westeuropa durch den wachsenden Einfluss des Gas-Giganten erpressbar?

Roth: Das ist eines der großen Probleme. (...)
https://www.spiegel.de/wirtschaft/inter ... 91247.html
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon DarkLightbringer » So 28. Feb 2021, 21:09

Troh.Klaus hat geschrieben:(28 Feb 2021, 20:57)

Ernsthaft? Da lacht sich Putin eher tot.

Das ist spekulativ.

Die Denkfabrik DGAP, die Forschungseinrichtungen betreibt, sieht es komplett anders.
Demnach können Sanktionen oder ein Moratorium durchaus Druck aufbauen, sprich, Verhandlungsmasse.
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon DarkLightbringer » So 28. Feb 2021, 21:18

Troh.Klaus hat geschrieben:(28 Feb 2021, 20:57)

Ernsthaft? Da lacht sich Putin eher tot.

...aber Lambsdorff hat tatsächlich einen witzigen Satz über die Tarnstiftung drauf:
"99 Prozent des Textes der Satzung drehen sich zwar um Klima- und Umweltschutz, aber 99 Prozent des Geldes kommen direkt von der Nord Stream 2 AG, die ja Gazprom gehört"
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Troh.Klaus » So 28. Feb 2021, 21:22

DarkLightbringer hat geschrieben:(28 Feb 2021, 21:09)
Das ist spekulativ.
Die Denkfabrik DGAP, die Forschungseinrichtungen betreibt, sieht es komplett anders.
Demnach können Sanktionen oder ein Moratorium durchaus Druck aufbauen, sprich, Verhandlungsmasse.

Spekulation gegen Spekulation - Nix Genaues weiß man nicht.
Aber Du hast Recht, Sanktionen können tatsächlich Druck aufbauen - auf Deutschland, wie wir ja live beobachten dürfen.
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon H2O » So 28. Feb 2021, 21:28

DarkLightbringer hat geschrieben:(28 Feb 2021, 21:04)

DE und Europa gehen selbst gegen Geldwäsche, Terroristen, Mafia oder Kriegsförderer vor, das wäre dann genauso befehlsempfangend oder unselbständig wie bei anderen.
Das aber ist eine komische Vorstellung.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/inter ... 91247.html


Mir ist nicht bekannt, daß Deutschland oder Europa in Ostasien in ein Wirtschaftsgeschehen eingreifen, aus welchem Grund auch immer. Da sehe ich schon eine Art Machtprobe, der sich die EU und auch Deutschland mit Geschick und Verstand zu stellen haben. Ich sehe das Projekt NS2 dabei als in jeder Hinsicht politisch lehrreich an.

Die EU kann noch nicht einmal die weithin bekannte Korruption in EU-Partnerstaaten systematisch bekämpfen. Sehr bedauerlich aus meiner Sicht. Nun ja, was nicht ist, das kann ja im Laufe einiger Jahrzehnte noch werden.
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Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon DarkLightbringer » So 28. Feb 2021, 21:33

Troh.Klaus hat geschrieben:(28 Feb 2021, 21:22)

Spekulation gegen Spekulation - Nix Genaues weiß man nicht.
Aber Du hast Recht, Sanktionen können tatsächlich Druck aufbauen - auf Deutschland, wie wir ja live beobachten dürfen.

...auf Unternehmen, die Risiken für den US-Markt oder ähnliches einschätzen.

Just Präsident Biden will ja minimal disruptiv sein und sucht das Gespräch oder die Brücke zu Berlin.
Verbündete sollen ja wieder umarmt werden. Das Dilemma in der Ostsee stellt freilich ein gewisses Problem dar.

Aber mal eine Frage - du bist der Meinung, ausschließlich Deutschland oder die EU sollten Sanktionen verhängen dürfen?
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