Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Moderator: Moderatoren Forum 3

Benutzeravatar
H2O
Moderator
Beiträge: 35163
Registriert: So 13. Sep 2015, 13:49

Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon H2O » Sa 27. Feb 2021, 20:57

Kohlhaas hat geschrieben:(27 Feb 2021, 16:22)

Ja, mir ist schon klar, dass hier der Grund für unsere "Meinungsverschiedenheit" liegt. Deshalb schließe ich hier mal die Frage an, wie viel Zeit denn vergehen muss, bis die Außengrenzen eines Staates aus völkerrechtlicher Sicht eben NICHT mehr unveränderbar sind? Wir Deutschen haben inzwischen nach nur 80 Jahren akzeptiert, dass die "neuen" Grenzen in Mitteleuropa unveränderbar sein müssen. Die Iren hatten das auch nach 800 Jahren noch nicht akzeptiert - weshalb es heute eine Republik Irland gibt.

Das irisch-englische Verhältnis hat geschichtliche und religiöse Gründe; eine ganz eigene Angelegenheit. Niemand läßt sich auf Dauer als Bürger 3. Klasse behandeln. Wenn die Herrschaft schwächelt, dann kippt das Ding.
Konnten die Nationalitäten ja auch nicht. Bis es die Sowjetunion nicht mehr gab. Beim Osmanischen Reich war das genauso. Auch da herrschte auf dem Balkan Friede, bis es das Osmanische Reich nicht mehr gab.


Eine weitere Parallele zum Balkan. Auch da wurden systematisch Menschen um- und angesiedelt. Das ging gut, solange es die "ordnende Herrschaft" der Osmanen noch gab. Als es die nicht mehr gab, waren die Gesellschaften ethnisch so vermischt, dass sie nicht mehr "entflochten" werden konnten. Selbst nach Dutzenden von Kriegen nicht.

Was will der eroberte Teil eines Reich tun, solange der Eroberer unendlich viel stärker ist? Dann ist eben der Unterlegene Sklave, ganz wie es der Herrschaft gefällt. Oder man verbrüdert sich auf Augenhöhe... da denke ich an Österreich-Ungarn. Hätten die Preussen mit "ihren" Polen besser auch machen sollen.

Anmerkung am Rande: Im Grunde finde ich diese "Verflechtung" sehr erstrebenswert. In der EU passiert unter dem Stichwort "Personenfreizügigkeit" ja im Grunde nichts anderes. In der EU ist aber auch nie jemand in die Vereinigung "hineingezwungen" worden. Und alles, was hier passiert, ist demokratisch legitimiert.

Ja, wer will denn gegen freiwillig gewählte Verflechtungen etwas einwenden? Das wäre ja fast vergleichbar mit dem Verbot einer Eheschließung über Landesgrenzen hinweg. Ich finde die EU genial!
Nein. Widerspruch! In Russland gibt es heute nationalistisch motivierte Tendenzen, das Baltikum wieder "einzugemeinden". Die haben aber nichts mit "Heimholung russischer Erde" zu tun. Das Baltikum war nie "russische Erde". Die Forderung nach einer "Heimholung" basiert nur darauf, dass dort mal Russland und später die Sowjetunion geherrscht hat und dass dort wegen der ganzen Umsiedelungen heute viele russischstämmige Menschen leben.


Da wird sich nichts dergleichen abspielen, so lange es die NATO gibt und die EU die baltischen Staaten als Teil der EU sieht. Die Ukraine hat in der Hinsicht zu lange gezaudert oder die NATO wollte nicht. Nebenbei: Die Bundeswehr unterhält eine symbolische Streitmacht in Litauen als Führungsgruppe der NATO Enhanced Forward Presence. Natürlich gemeinsam mit anderen NATO-Partnern.
https://en.wikipedia.org/wiki/NATO_Enha ... d_Presence
Genau zu diesem Zweck aufgebaut. Dann gäbe es nämlich bei russischen Übergriffigkeiten im Baltikum oder von Ostpreußen aus richtig Krieg... und den will Rußland ganz bestimmt vermeiden. Nix mit freundlichen grünen Männchen und russischen Soldaten auf Urlaub.
Benutzeravatar
DarkLightbringer
Beiträge: 44367
Registriert: Mo 19. Dez 2011, 16:49
Benutzertitel: Vive la Liberté !

Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon DarkLightbringer » Sa 27. Feb 2021, 22:38

Die neue US-Regierung hat ihre Position verdeutlicht.

Demnach könne das Vorgehen der USA die Partner nicht überraschen, denn man handele bei jedem Problem in Abstimmung mit Verbündeten und Partnern.
Der Rückzug von Firmen aus dem Projekt wird als Beleg dafür gewertet, dass dieses Vorgehen wirke.
Die Sanktionsankündigungen werden aufrecht erhalten.
"Wir haben deutlich gemacht, dass Unternehmen Sanktionen riskieren, wenn sie an Nord Stream 2 beteiligt sind."
https://www.tagesschau.de/wirtschaft/un ... e-101.html

Meines Erachtens sollte sich Berlin dieser Haltung uneingeschränkt anschließen.
Es geht um die nationale Sicherheit und um das Einvernehmen mit engen Verbündeten und Partnern.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
Benutzeravatar
H2O
Moderator
Beiträge: 35163
Registriert: So 13. Sep 2015, 13:49

Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon H2O » So 28. Feb 2021, 07:27

Meines Erachtens sollte die Bundesrepublik Deutschland ihre Selbstachtung bewahren und das tun, was ihr nützt. Das machen unsere Partner nämlich auch. Die Bundesrepublik sollte versuchen, den russischen Markt mit Qualitätswaren für die Entwicklung der Russischen Infrastruktur und für russische Privathaushalte zu bedienen und sich mit Gas bezahlen lassen. Wenn das nicht auf Augenhöhe funktioniert, dann müssen wir uns einen anderen Gaslieferanten suchen.
Benutzeravatar
Orbiter1
Beiträge: 8817
Registriert: Fr 23. Feb 2018, 13:25

Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Orbiter1 » So 28. Feb 2021, 07:44

H2O hat geschrieben:(28 Feb 2021, 07:27)

Meines Erachtens sollte die Bundesrepublik Deutschland ihre Selbstachtung bewahren und das tun, was ihr nützt. Das machen unsere Partner nämlich auch. Die Bundesrepublik sollte versuchen, den russischen Markt mit Qualitätswaren für die Entwicklung der Russischen Infrastruktur und für russische Privathaushalte zu bedienen und sich mit Gas bezahlen lassen. Wenn das nicht auf Augenhöhe funktioniert, dann müssen wir uns einen anderen Gaslieferanten suchen.
Die USA lassen das ganz einfach per Sanktionen nicht mehr funktionieren und haben beschlossen dass sie es nun sind, die Russland ablösen und ihr extrem klimaschädliches Fracking-Drecksgas nach Europa liefern. Und dazu noch die schwachsinnigen Sprüche mit der Abhängigkeit von russischem Erdgas, obwohl es inzwischen eine Flut von Alternativen gibt, die problemlos das russische Erdgas ersetzen können, falls man das möchte. Fehlt nur noch dass man Deutschland auffordert die jahrzehntelang aufgebauten Brücken nach Russland abzubrechen, damit die versammelten Vollidioten dieser Welt ihr Werk vollenden können.
Benutzeravatar
H2O
Moderator
Beiträge: 35163
Registriert: So 13. Sep 2015, 13:49

Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon H2O » So 28. Feb 2021, 07:59

Orbiter1 hat geschrieben:(28 Feb 2021, 07:44)

Die USA lassen das ganz einfach per Sanktionen nicht mehr funktionieren und haben beschlossen dass sie es nun sind, die Russland ablösen und ihr extrem klimaschädliches Fracking-Drecksgas nach Europa liefern. Und dazu noch die schwachsinnigen Sprüche mit der Abhängigkeit von russischem Erdgas, obwohl es inzwischen eine Flut von Alternativen gibt, die problemlos das russische Erdgas ersetzen können, falls man das möchte. Fehlt nur noch dass man Deutschland auffordert die jahrzehntelang aufgebauten Brücken nach Russland abzubrechen, damit die versammelten Vollidioten dieser Welt ihr Werk vollenden können.


Wenn ich die Sache zu entscheiden hätte, dann würde ich genau das tun, was das größere Potential hat. Nämlich Handel und Wandel mit Rußland voran bringen. Und unsere Stellung in der EU weiter ausbauen. Natürlich auch klar machen, daß Handstreichunternehmen wie im Fall der Krim oder Georgiens brandgefährlich sind, wenn sie damit liebäugeln sollten, gegen EU-Partner vorgehen zu wollen. Mit den USA sollten wir Partnerschaft auf Augenhöhe suchen. Unterordnung war vorgestern!
Benutzeravatar
DarkLightbringer
Beiträge: 44367
Registriert: Mo 19. Dez 2011, 16:49
Benutzertitel: Vive la Liberté !

Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon DarkLightbringer » So 28. Feb 2021, 09:41

Kohlhaas hat geschrieben:(27 Feb 2021, 12:59)

Da muss ich widersprechen! Die Sollbruchlinie ist nur entstanden, weil die Meinung vertreten wurde, dass NS2 ein strategisches Projekt Russlands sei und Deutschland in Abhängigkeit bringen würde. Das ist aber keineswegs herrschende Meinung. Es gibt durchaus Leute, die das anders sehen.

So bin ich gegen die Röhre (aber nur aus Umweltgesichtspunkten), sehe keine wachsende Abhängigkeit von Russland, habe trotzdem kein Verständnis für die Krim-Eroberung und halte die damalige Nato-Intervention im Kosovo für völlig gerechtfertigt.

Die Sollbruchlinie verläuft woanders. Sie verläuft zwischen den Menschen, die eine Sanktionspolitik gegenüber Russland befürworten, und den Menschen, die eine reine Sanktionspolitik für schädlich halten. NS2 hat damit nur am Rande zu tun.

Deine Position dazu ist ja fraglos respektabel und glaubwürdig.

Sagen wir mal so, nicht wenige halten die geopolitischen Aspekte der Russland-Politik für bedeutsam.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
Benutzeravatar
DarkLightbringer
Beiträge: 44367
Registriert: Mo 19. Dez 2011, 16:49
Benutzertitel: Vive la Liberté !

Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon DarkLightbringer » So 28. Feb 2021, 09:45

Teeernte hat geschrieben:(27 Feb 2021, 13:43)

Da hat auch der WESTEN sich noch nicht auf GERD-Gas "spezialisiert - dass von Ru gegen EURONEN verkauft wird.

122,6 Mrd Euro für die RUSSISCHE Rüstung.


Nun - ich würd ja versuchen da Abrüstung zu machen - und dass die Russen verfressen zu lassen. Die "gewöhnen" sich an das fette Essen!

Das mit den Panzern und Flugzeugen kann Putin - soviel wie GAS durchs Rohr geht - und ein paar Tropfen Öl mehr.

Mir wäre jedenfalls lieber, man würde in Verteidigungsfähigkeit und Solidarität investieren als in windige Geschäfte.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
Benutzeravatar
Cobra9
Beiträge: 30553
Registriert: Mo 10. Okt 2011, 11:28

Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Cobra9 » So 28. Feb 2021, 10:04

Orbiter1 hat geschrieben:(28 Feb 2021, 07:44)

Die USA lassen das ganz einfach per Sanktionen nicht mehr funktionieren und haben beschlossen dass sie es nun sind, die Russland ablösen und ihr extrem klimaschädliches Fracking-Drecksgas nach Europa liefern. Und dazu noch die schwachsinnigen Sprüche mit der Abhängigkeit von russischem Erdgas, obwohl es inzwischen eine Flut von Alternativen gibt, die problemlos das russische Erdgas ersetzen können, falls man das möchte. Fehlt nur noch dass man Deutschland auffordert die jahrzehntelang aufgebauten Brücken nach Russland abzubrechen, damit die versammelten Vollidioten dieser Welt ihr Werk vollenden können.


Die Brücken zerstört Russland ganz tatkräftig selbst. Oder hat man Russland gezwungen zu handeln wie es tut?

Blödsinn. Aktion - Reaktion. Der Brandstifter braucht nicht Jammern wenn es Konsequenzen gibt. Na ja Ablehnung was Fracking Gas angeht ja.
Nur vergiss nicht es ist die Bundesregierung wo den USA für Ns2 den Deal mehr Fracking Gas angeboten hat. Nicht umgekehrt.

Um ein Projekt zu retten das falsch ist will man noch Fracking Gas einsetzen im Deal. Wer auf solche Ideen kommt hat tatsächlich nicht mehr alle. Das die USA da nicht Nein sagen müssen ist wohl logisch. Die Zusammenarbeit mit Russland zu begrenzen bedeutet nicht Russland ohne Dialog stehen zu lassen.

Du gibst ja selbst zu zur Versorgung nicht notwendig unbedingt. Umwelt hilft es auch nicht nach den Erkenntnissen. Berlin sollte den Streitpunkt Ns2 ganz flott klären.

Sonst droht dieser Streitpunkt nämlich zu einem schweren diplomatischen Problem zu werden langfristig mehr als eh schon. Das Schadenspotenzial für die Beziehung zu unseren östlichen Nachbarn, zur Europäischen Union und insbesondere auch zu den Vereinigten Staaten ist groß .

Eventuell wäre ein Weg das Projekt fertig zu bauen, sofern rechtlich möglich. Die Botschaft an den Kreml muss aber klar. Fertig bauen ja, aber kein Start der Transporte erstmal. Der Hahn bleibt zu.

Die Message muss verstanden werden im Kreml. Momentan angesichts der aktuellen Lage liegt ausschließlich an Moskau, das Berlin den Transport von Gas erlaubt.

Russland muss die Voraussetzungen und die Atmosphäre dafür zu schaffen, dass man Green Go gibt.
Just auf die Art wäre der schwarze Peter dort, wo er hingehört – nämlich im Kreml unter Putin und man hätte mal genau wie Moskau reagiert sonst.


Berlin kann darauf verweisen das die Beziehungen zu Russland schlecht sind und Vertrauen in Russland schwer möglich ist.

Das man es als sehr wichtig empfindet im Dialog zu stehen. Aber so etwas wie schwerwiegenden Hacking-Übergriffen in Kombination mit Desinformationskampagnen nicht akzeptabel findet.

Die Bestürzung von Berlin über das russische Verhalten im Falle Nawalny, was russische Auftragsmorde auf dem Territorium von EU-Mitgliedern betrifft. Außerdem Klartext was die Bereitschaft von Russland angeht Probleme zu lösen.

Dazu würde Ich einige Maßnahmen implementieren. Eine Art Notbremsen-Mechanismus in Abstimmung mit der EU zu installieren in Ns2. Ärgert Russland uns, verstößt es gegen Abkommen, Auflagen ist es zu.

Ich denke da an die Fälle wie das Russland seine gemachten Zusagen etwa hinsichtlich künftiger Nutzung der ukrainischen Gas-Transit-Infrastruktur nicht einhalten will. Mit dem System könnte man zudem Vertrauen gewinnen bei Partnern .

Dann schleunigst, glaubwürdig weg von Fossil-Projekten.
Eine Unterstützung der gesamteuropäischen Energietransformation hin zu erneuerbaren Energien verstärkt mit gutem Beispiel. Das nützt uns gleich mehrfach. Wirtschaft vor allem wenn man nicht wider pennt. Stichwort Digitales Deutschland, Pv....

Beteiligung an Zukünftigen Projekten.
Warum nicht mehr einsteigen nach Afrika hin.
Einbildung ist auch eine Bildung. Was heute teilweise als Mensch in Verantwortung kommt.
Ohne Worte

Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 25273
Registriert: Do 11. Sep 2014, 18:55

Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Teeernte » So 28. Feb 2021, 10:07

DarkLightbringer hat geschrieben:(28 Feb 2021, 09:45)

Mir wäre jedenfalls lieber, man würde in Verteidigungsfähigkeit und Solidarität investieren als in windige Geschäfte.


Die Solidarität hat sich - seit ......dort (Ukraine) in GROSS Betrogen wurde. Alle Geschäfte //Investitionen zurückgefahren mehrere VR Banken sind da Pleite gegangen...danach hats Österreich ...danach Italien versucht .

Die Mafia, Korruption und Kriminalität sind dort zu stark und bis in die Staatsführung inklusive Polizei und Gericht hart verwoben.

Wer sollte den NAZIS helfen ? Der Knochen ist ABGENAGT.


Schau Dir doch dagegen LITAUEN und Lettland an !

.....wenn sich die RUSSEN von "WESTGELD" abwenden .... :D :D :D dann ist das UKRAINE.

Wenn man einen Ukrainischen PANZER für 3 Flaschen Wodka bekommt ....ist das UKRAINE.

Man reichte die Hand - und wurde gebissen.

Nun - "der " Russe hat SEIN Geld (Invest) einfach wieder geholt. Da hat er kein Problem mit.

Die Chance hat D, Oe und Italy nicht - wird der (Ukraine) -MAFIA auch solange nicht unter die Arme greifen !
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
Benutzeravatar
Cobra9
Beiträge: 30553
Registriert: Mo 10. Okt 2011, 11:28

Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Cobra9 » So 28. Feb 2021, 10:13

H2O hat geschrieben:(28 Feb 2021, 07:59)

Wenn ich die Sache zu entscheiden hätte, dann würde ich genau das tun, was das größere Potential hat. Nämlich Handel und Wandel mit Rußland voran bringen. Und unsere Stellung in der EU weiter ausbauen. Natürlich auch klar machen, daß Handstreichunternehmen wie im Fall der Krim oder Georgiens brandgefährlich sind, wenn sie damit liebäugeln sollten, gegen EU-Partner vorgehen zu wollen. Mit den USA sollten wir Partnerschaft auf Augenhöhe suchen. Unterordnung war vorgestern!


Ahja. Mit den USA auf Augenhöhe und das geht wie.
Mit Phrasen allein nicht. Erzähl doch mal bitte wie du die USA auf Augenhöhe zwingen willst zu agieren.

Wir können gar nicht mit den USA auf Augenhöhe sein. Dafür ist man viel zu abhängig von den USA. Wirtschaftlich, Technisch, Außen und Sicherheitspolitisch.

Die USA können unsere Wirtschaft in drei Wochen ruinieren. Können wir das im Gegenzug auch?

Du willst wegen Russland ernsthaft mit den USA dich anlegen. Das ist nicht sehr klug. Handel und Wandel funktionierte mit der Sowjetunion. Nicht mit Russland unter Putin.

Richtig ist es den Dialog zu ermöglichen. Aber vor Russland kriechen und mit den USA den Konflikt suchen is nicht klug. Es ist eher klug Kompromisse zu suchen.

Wie den Abschalte Mechanismus implementieren. Gazprom an die Leine legen und Umwelt Technik fördern & verwenden.


Was Abschreckung angeht. Die EU? Lustig. Aber wir haben ja noch die Nato und das funktioniert. Nur auch hier nicht ohne USA
Einbildung ist auch eine Bildung. Was heute teilweise als Mensch in Verantwortung kommt.
Ohne Worte

Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 25273
Registriert: Do 11. Sep 2014, 18:55

Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Teeernte » So 28. Feb 2021, 10:18

Cobra9 hat geschrieben:(28 Feb 2021, 10:04)

Beteiligung an Zukünftigen Projekten.
Warum nicht mehr einsteigen nach Afrika hin.


Der Wirtschaft hat man BILLIGES GAS für die Abschaltung der alten Energie in D ....Kern, Braun und Steinkohle VERSPROCHEN.

Das lenkt "man" nicht mal so in 3 Sekunden um. Zement, Glas (verbliebener Stahl) ..die Grundgüter für unsere Bauindustrie hängen an ner GAS-Pipe.
GAS-Kraftwerke sollte aber schon bekannt sein ?

Natürlich kannst Du das auch in Afrika produzieren LASSEN - oder in de Mongolei ---oder China.

Sowas passiert mit ANSAGE - lange vorbereitet auf höchster NOPPE.
Wenn MERKEL selbst gegen US in der Sache "DRÜCKT" //die SPD an ihrer Seite...(Fdp sowieso) - NUR ein paar Unwissende Propaganda machen -
die Wirtschaft hat sich seit 20 Jahren darauf mit MILLIARDEN darauf UMGESTELLT.

Solche UMSTELLUNG geht nicht alle 3 Tage nochmal. Als Zugeständnis hat GRÜN ihr Wind bekommen.

Mit Wind lässt sich die deutsche Wirtschaft NICHT betreiben ! Auch nicht mit Pupsen aus Afrika.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
Benutzeravatar
DarkLightbringer
Beiträge: 44367
Registriert: Mo 19. Dez 2011, 16:49
Benutzertitel: Vive la Liberté !

Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon DarkLightbringer » So 28. Feb 2021, 10:43

Teeernte hat geschrieben:(28 Feb 2021, 10:07)

Die Solidarität hat sich - seit ......dort (Ukraine) in GROSS Betrogen wurde. Alle Geschäfte //Investitionen zurückgefahren mehrere VR Banken sind da Pleite gegangen...danach hats Österreich ...danach Italien versucht .

Die Mafia, Korruption und Kriminalität sind dort zu stark und bis in die Staatsführung inklusive Polizei und Gericht hart verwoben.

Wer sollte den NAZIS helfen ? Der Knochen ist ABGENAGT.


Schau Dir doch dagegen LITAUEN und Lettland an !

.....wenn sich die RUSSEN von "WESTGELD" abwenden .... :D :D :D dann ist das UKRAINE.

Wenn man einen Ukrainischen PANZER für 3 Flaschen Wodka bekommt ....ist das UKRAINE.

Man reichte die Hand - und wurde gebissen.

Nun - "der " Russe hat SEIN Geld (Invest) einfach wieder geholt. Da hat er kein Problem mit.

Die Chance hat D, Oe und Italy nicht - wird der (Ukraine) -MAFIA auch solange nicht unter die Arme greifen !

Sicherlich hat es die Ukraine mit einigen Herausforderungen zu tun, die zahllosen Reformen sprechen da für sich.
Das würde Russland nicht anders ergehen, so bald es das Joch der Mafia-Regentschaft abwirft.
Alle postsowjetischen Gesellschaften haben es mit gewissen Herausforderungen zu tun. Freie Wahlen sind aber von wesentlicher Bedeutung, wenn man den Weg der Selbstbestimmung gehen will.
Für Oligarchen ist das ein Risiko, weil Demokratie im Widerspruch zur innerautonomen Kleptokratie steht.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
Benutzeravatar
Cobra9
Beiträge: 30553
Registriert: Mo 10. Okt 2011, 11:28

Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Cobra9 » So 28. Feb 2021, 10:52

Teeernte hat geschrieben:(28 Feb 2021, 10:18)

Der Wirtschaft hat man BILLIGES GAS für die Abschaltung der alten Energie in D ....Kern, Braun und Steinkohle VERSPROCHEN.

Das lenkt "man" nicht mal so in 3 Sekunden um. Zement, Glas (verbliebener Stahl) ..die Grundgüter für unsere Bauindustrie hängen an ner GAS-Pipe.
GAS-Kraftwerke sollte aber schon bekannt sein ?

Natürlich kannst Du das auch in Afrika produzieren LASSEN - oder in de Mongolei ---oder China.

Sowas passiert mit ANSAGE - lange vorbereitet auf höchster NOPPE


Mensch wir brauchen noch Gas eine Weile.
Danke für die Erklärung. War Mir aber auch bewusst.
Was kommt den durch die Pipelines und zukünftige Pipeline-Projekte nach Europa.

Fisch, Pizza, Wasser, Bier. Kläre mich auf.
Ich sag Gas. Aber eventuell bin ich ja auch noch nicht auf dem Stand wie Du.

Jetzt stell Dir trotzdem vor das Gas aus Afrika ect. Wahrscheinlich genau so funktioniert wie Gas aus Russland. Ergo kann man Gas sehr einfach auch aus anderen Ländern nehmen als von Russland und ohne das es große Probleme gibt.

Auch die Infrastruktur sowie Pipelines sind kein Problem. Ist es sinnvoller mit Afrika zu arbeiten als mit Russland langfristig.

Im Moment bis mittelfristig Gas. Danach Wasserstoff und Strom. Schon bezeichnend wenn der Entwicklungsminister es besser erkennt als Umwelt und Wirtschaftsminister. Gut ist ja auch beim Ressort Umweltschutz kein Wunder. SPD eben.


Ein Beispiel von vielen wie das funktionieren kann


https://www.erneuerbareenergien.de/wass ... ste-kommen

https://www.ingenieur.de/technik/fachbe ... rden-soll/

https://www.energate-messenger.de/news/ ... che-option


Wenn man Fachleuten folgt kommt man irgendwie zu dem Schluss eine Zusammenarbeit mit Afrika hat wesentlich mehr Sinn und Potenzial als die mit Russland langfristig in dem Sinne.


Wenn MERKEL selbst gegen US in der Sache "DRÜCKT" //die SPD an ihrer Seite...(Fdp sowieso) - NUR ein paar Unwissende Propaganda machen -
die Wirtschaft hat sich seit 20 Jahren darauf mit MILLIARDEN darauf UMGESTELLT


Die Wirtschaft hat ein bisschen was gemacht. Aber um grundsätzlich was zu bekommen braucht man auch grundsätzlich mal den Überblick was passiert.


Wir haben nicht mal einheitliche Gesetze. Wie soll die Industrie also grundsätzlich vorgehen. Wenn das nicht mal die Regierung grundsätzlich weiß.

Und wie will man bauen wenn man es nicht kann oder darf.

Wir haben ein Sammelsurium an Gesetzen, Regeln da schnallt man nicht einfach durch und Unternehmen wollen das es sich rechnet langfristig mit einer gewissen Sicherheit.
Solche UMSTELLUNG geht nicht alle 3 Tage nochmal. Als Zugeständnis hat GRÜN ihr Wind bekommen.

Mit Wind lässt sich die deutsche Wirtschaft NICHT betreiben ! Auch nicht mit Pupsen aus Afrika.



Echt. Wahnsinn. Die Erkenntnis ist nachlesbar in diversen Beiträgen von mir. Nur wenn wir so weitermachen wie jetzt - dann ist 2050 nicht machbar.
Einbildung ist auch eine Bildung. Was heute teilweise als Mensch in Verantwortung kommt.
Ohne Worte

Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt
Benutzeravatar
DarkLightbringer
Beiträge: 44367
Registriert: Mo 19. Dez 2011, 16:49
Benutzertitel: Vive la Liberté !

Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon DarkLightbringer » So 28. Feb 2021, 11:09

H2O hat geschrieben:(28 Feb 2021, 07:27)

Meines Erachtens sollte die Bundesrepublik Deutschland ihre Selbstachtung bewahren und das tun, was ihr nützt. Das machen unsere Partner nämlich auch. Die Bundesrepublik sollte versuchen, den russischen Markt mit Qualitätswaren für die Entwicklung der Russischen Infrastruktur und für russische Privathaushalte zu bedienen und sich mit Gas bezahlen lassen. Wenn das nicht auf Augenhöhe funktioniert, dann müssen wir uns einen anderen Gaslieferanten suchen.

Ein wichtiger Think Tank, die DGAP, schlägt genau das vor, die Selbstachtung.

Deshalb muss für die russische Führung deutlich werden, dass ihre destruktiven und antidemokratischen Aktivitäten im In- und Ausland, die postsowjetische Nachbarschaft eingeschlossen, mit Kosten verbunden sind und dass Deutschland und die EU es ernst meinen mit ihren Werten und Prinzipien von guter Regierungsführung, Konfliktlösung und Rechtsstaatlichkeit in der südlichen und östlichen Nachbarschaft. Eine Verbesserung der Verhandlungsposition kann nur über Anreize und Druckmittel (Leverage) erfolgen, die Moskau dazu bewegen, Kompromisse einzugehen. Nur dann, wenn für die Führung in Moskau die Kosten ihrer Handlungen höher sind als ihr Nutzen und wenn echte Sanktionen für Mitglieder der Elite beschlossen werden, wird sich der Kreml bewegen.
https://dgap.org/de/forschung/publikati ... ostpolitik

Demnach soll das Dilemma der gescheiterten Ostpolitik durch ein selbständiges Engagement überwunden werden, durch konkrete und wahrnehmbare Positionierung.

Auch die Idee der Beruhigungsdeals zugunsten des mafiösen Loyalitätssystems des russischen Machtapparates nützt ja nichts, wenn man als Kunde gar nicht ernst genommen wird.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 25273
Registriert: Do 11. Sep 2014, 18:55

Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Teeernte » So 28. Feb 2021, 11:13

Cobra9 hat geschrieben:(28 Feb 2021, 10:52)

Mensch wir brauchen noch Gas eine Weile.


rund 50% der Wohnungen in D wird mit Gas direkt oder indirekt beheizt. Ich kenn in weitem Umkreis kein "Stadtgaswerk"..

Hier eine Übersicht der Abhängigkeit.
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artike ... hland.html

Wie hier bereits geschrieben wurde lohnt sich eine PIPELINE nur bis zu einigen Kilometern....Bohrloch - ENDVERBRAUCHER.

Das was aus Afrika kommt an Gas - geht bereits nach Spanien und Italien.
https://images.app.goo.gl/wYcyWZEu4sRFCsWd6

Die EE Werbung der Familie Finkbeiner... Pflanz nen Baum von Finkbeiner oder Freitags for Felix Finkbeiner nun wieder Dessertec oder Afrkastrom.

Das kannst Du gern in nem Strang verhunzen - den wir seit JEHREN bereits dazu nutzen. Vielleicht ein bischen Einlesen - die meisten Argumente gabs schon.
Auch die vom GELD.

Hier ist nicht der EE Strang. Deine Beiträge ? du hast MEINE von vor 9 Jahren hier also nicht gelesen...aha. :D
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
Benutzeravatar
Cobra9
Beiträge: 30553
Registriert: Mo 10. Okt 2011, 11:28

Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Cobra9 » So 28. Feb 2021, 14:30

Teeernte hat geschrieben:(28 Feb 2021, 11:13)

rund 50% der Wohnungen in D wird mit Gas direkt oder indirekt beheizt. Ich kenn in weitem Umkreis kein "Stadtgaswerk"..

Hier eine Übersicht der Abhängigkeit.
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artike ... hland.html

Wie hier bereits geschrieben wurde lohnt sich eine PIPELINE nur bis zu einigen Kilometern....Bohrloch - ENDVERBRAUCHER.

Das was aus Afrika kommt an Gas - geht bereits nach Spanien und Italien.
https://images.app.goo.gl/wYcyWZEu4sRFCsWd6

Die EE Werbung der Familie Finkbeiner... Pflanz nen Baum von Finkbeiner oder Freitags for Felix Finkbeiner nun wieder Dessertec oder Afrkastrom.

Das kannst Du gern in nem Strang verhunzen - den wir seit JEHREN bereits dazu nutzen. Vielleicht ein bischen Einlesen - die meisten Argumente gabs schon.
Auch die vom GELD.

Hier ist nicht der EE Strang. Deine Beiträge ? du hast MEINE von vor 9 Jahren hier also nicht gelesen...aha. :D



Echt Wahnsinn die Informationen erneut. Ich habe nie behauptet das Gas wirtschaftlich sofort einfach zu ersetzen ist. Technisch gesehen schon da es die Technik gibt. Zwischen den beiden Punkten ergeben sich die enormen Unterschiede. Das Gas noch einige Zeit benötigt wird hab ich nicht abgestritten.

Ich bin lediglich der Meinung man sollte Umweltschutz ernst nehmen und umsetzen schneller als bisher. Mir ist es klar wirtschaftlich unmöglich in fünf Jahren auszusteigen.

Aber eventuell vor 2050. 2040, 2030. Was Erdgas angeht an Transport. Wenn Pipeline-Projekte nicht funktionieren warum nutzt man sie. Pipeline-Projekte sind derzeit noch bei Erdgas die beste Lösung und mit den Erweiterungen, neuen Projekten hat man genug Kapazitäten frei bei Bedarf. Stand heute ist auch Wasserstoff so am besten zu transportieren in Mengen .


Erzähl mir ruhig was ich weiß und geschrieben habe.




@all


Auch der WWf gegen Ns2

https://www.ots.at/presseaussendung/OTS ... ri-projekt



Nord Stream 2: WWF kritisiert Kanzler-Einsatz für "klimapolitisches Harakiri-Projekt"
Umweltorganisation sieht aktuelles Lobbying für neue Gas-Pipeline nach Europa als verheerendes Signal - Klarer Widerspruch zu allen Klima- und Naturschutz-Zielen
Einbildung ist auch eine Bildung. Was heute teilweise als Mensch in Verantwortung kommt.
Ohne Worte

Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt
Benutzeravatar
Orbiter1
Beiträge: 8817
Registriert: Fr 23. Feb 2018, 13:25

Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Orbiter1 » So 28. Feb 2021, 15:04

Cobra9 hat geschrieben:(28 Feb 2021, 14:30)

Echt Wahnsinn die Informationen erneut. Ich habe nie behauptet das Gas wirtschaftlich sofort einfach zu ersetzen ist. Technisch gesehen schon da es die Technik gibt. Zwischen den beiden Punkten ergeben sich die enormen Unterschiede. Das Gas noch einige Zeit benötigt wird hab ich nicht abgestritten.

Ich bin lediglich der Meinung man sollte Umweltschutz ernst nehmen und umsetzen schneller als bisher. Mir ist es klar wirtschaftlich unmöglich in fünf Jahren auszusteigen.

Aber eventuell vor 2050. 2040, 2030.
Dann träumen sie mal schön weiter. Shell erwartet bis 2040 weltweit eine Verdopplung bei LNG und wird in dem Bereich 2-stellige Mrd-Beträge investieren. https://www.shell.com/energy-and-innova ... 2svMjAyMS8
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 25273
Registriert: Do 11. Sep 2014, 18:55

Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon Teeernte » So 28. Feb 2021, 15:31

Cobra9 hat geschrieben:(28 Feb 2021, 14:30)

Echt Wahnsinn die Informationen erneut.


Du sollst nicht mehr "full quote" machen !! - den Server .......uuuuuuuund der UMwelt zuliebe !!

Umwelt ist doch nur vorgeschoben. die Absenkung im CO2 hat man mit der Still-legung der DDR,
....nun mit der Braunkohle schon (lange) erreicht.

800.000 kt Co2 hat die DDR verorgelt ...in der Gleichen Zeit die BRD 300.000 (1990)
https://www.bpb.de/geschichte/deutsche- ... 350/umwelt

Dank des tollen Gerdgases sind wir nun wieder auf 800.000 t. Mit Stilllegung der Braunkohle werden wir 50% schaffen.

Aber RICHTIG - weniger wird es NICHT werden !

Natürlich werden "wir" uns schön rechnen....Zement nimmt ja auch Co2 wieder auf....und das CO2 was bei Autos kommt wird die Industrie in die Erde Pressen....lassen - irgendwo in Afrika. - da iss ja gleich Solar. :D :D :D
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
Benutzeravatar
DarkLightbringer
Beiträge: 44367
Registriert: Mo 19. Dez 2011, 16:49
Benutzertitel: Vive la Liberté !

Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon DarkLightbringer » So 28. Feb 2021, 15:46

Orbiter1 hat geschrieben:(28 Feb 2021, 15:04)

Dann träumen sie mal schön weiter. Shell erwartet bis 2040 weltweit eine Verdopplung bei LNG und wird in dem Bereich 2-stellige Mrd-Beträge investieren. https://www.shell.com/energy-and-innova ... 2svMjAyMS8

Das Bundesministerium:
Im Zeitraum 1990-2015 hat Deutschland seine CO2-Emissionen insgesamt um 22,4 Prozent verringert; weltweit sind diese jedoch im gleichen Zeitraum um rund 57,5 Prozent angestiegen.

Vor diesem Hintergrund ist es besonders wichtig neben der nationalen Klimaschutzpolitik vor allem globale Lösungen unter Einbeziehung der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer anzustreben.
https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Artike ... %20Celsius.

Nun muss man das Pariser Klimaabkommen natürlich nicht ernst nehmen.
Aber dann war die diesbezügliche Kritik an Trump relativ albern.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
Benutzeravatar
H2O
Moderator
Beiträge: 35163
Registriert: So 13. Sep 2015, 13:49

Re: Blickwinkel zu Nord Stream 2 EU und Alternativen

Beitragvon H2O » So 28. Feb 2021, 16:52

@Cobra:
Was Abschreckung angeht. Die EU? Lustig. Aber wir haben ja noch die Nato und das funktioniert. Nur auch hier nicht ohne USA

Die EU muß sich zu einem soliden Standbein der Nato entwickeln. Ein richtig großer Krieg ist nicht erforderlich, um den Preis für Handstreichunternehmen hoch zu treiben. Mehr ist nicht erforderlich.

@DarkLightbringer:
Selbstachtung zeigt sich auch darin, sich zu verweigern... etwa im 2. Irak-Krieg. Hat genug Ärger gebracht. Und diese Selbstachtung sollte Deutschland sich weiter gönnen, wenn wir "not convinced" sind. Mir ist auch Wurst, was irgendwelche selbsternannten "Atlantiker" dazu meinen. Selbst ist der Mann.. "à tous horizons"..

Zurück zu „31. EU - EFTA“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste