Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Moderator: Moderatoren Forum 3

Benutzeravatar
sunny.crockett
Beiträge: 1732
Registriert: So 25. Feb 2018, 15:52

Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon sunny.crockett » Di 4. Feb 2020, 10:45

In der Entwicklung des Islams und dessen Auswüchse ist Frankreich einige Jahre vor Deutschland. Es zeichnet sich aber ein gleicher Verlauf ab.

Eine französische Teenagerin, Mila, muss um ihr Leben fürchten, seit sie auf ihrem Instagram-Konto in derben Worten den Islam kritisierte. „Ich hasse Religion, der Koran ist voller Hass… Eure Religion ist Scheiße“, äußerte die 16 Jahre alte Schülerin. Seither erhält sie Morddrohungen und musste auf Anraten der Polizei bei Verwandten „untertauchen“. Sie kann nicht zur Schule gehen, weil anonyme Hetzer die Anschrift ihres Gymnasiums im Internet enthüllten und dazu aufriefen, die „gottlose Schlampe“ abzustrafen.

Der Fall hat zu einer heftigen Debatte in Frankreich geführt, nachdem der Generaldelegierte des französischen Islamrates CFCM, Abdallah Zekri, die Drohungen gegen Mila rechtfertigte. Zekri sagte, Mila habe die Reaktionen provoziert und müsse jetzt selbst damit klarkommen. „Wer Wind sät, muss mit dem Sturm rechnen“, sagte Zekri im Radiosender „Sud Radio“. „Das Mädchen weiß, was sie sagt. (…) Sie hat die Religion beleidigt, jetzt muss sie die Folgen ihrer Worte tragen“, sagte er. Zekri leitet auch die französische Beobachtungsstelle für Islamophobie.


Dass sich anonyme Hetzer einstellen, ist schon normal, dass aber Führer des Islamrates mehr oder weniger durch die Blume eine Todesstrafe bei Beleidigung des Islams billigen, ist schon heftig. Eine "Bobachtungsstelle für Islamophobie" wollte ja unser Zentralrat der Muslime auch einführen, um Kritiker abzustrafen. Politiker, die sich auf die Seite des ratikalen und gewalttätigen Islam stellen, gibt es sowohl in Frankreich wie auch in Deutschland

Justizministerin Nicole Belloubet (LREM) fachte die Diskussion mit einem Radiogespräch weiter an. Sie kommentierte den Vorfall, als werfe sie Mila ihre kritischen Worte zum Islam vor.
Der Anwalt der Jugendlichen, Richard Malka, nannte den Kommentar der Justizministerin schockierend. Sie habe die Propaganda der Islamischen Weltliga nachgeplappert, die überall in Europa dafür werbe, Gotteslästerung unter Strafe zu stellen, sagte Malka.

https://www.faz.net/aktuell/politik/aus ... 08795.html

Was in Deutschland mit einigen Jahren Verzögerung auf uns zu kommt, sieht man auch in Frankreich

Führende französische Islamwissenschaftler schlagen Alarm: Radikale Islamisten seien dabei, schleichend ganze Stadtviertel unter ihre Kontrolle zu bringen. Sie zwängten ihre extrem konservativen Normen der muslimischen Gemeinde auf. Der Staat, obwohl der Laizität verpflichtet, reagiere hilflos.

„Wir haben es mit einem Paralleluniversum zu tun. Es geht im Grunde um den Konflikt zwischen zwei gegensätzlichen Weltbildern: dem der Emanzipation, der Aufklärung und dem salafistischen Verständnis von einem Gott, der die ungeteilte Aufmerksamkeit und das ganze Engagement des Gläubigen einfordert.

Die französischen Sicherheitsdienste haben in einer geheimen Analyse, über die das „Journal de Dimanche“ dieser Tage berichtete, 150 Territorien ausgemacht, die sich bereits in der Hand der Islamisten befinden.

Bis hin zu den Kleidervorschriften für die Frauen. Das Tragen des Schleiers sei in bestimmten Gegenden für Frauen mittlerweile unausweichlich. Frauen, die dies nicht tun, liefen Gefahr, geschlagen und vergewaltigt zu werden.

Zugleich bräuchten die Frauen den Schleier als eine Art Versicherungspolice gegen Überfälle. Denn Kriminelle lassen verschleierte Frauen in Ruhe.

„Wenn Kriminelle sich den Salafisten anschließen, bekommen sie eine Art Freibrief. Es sei ja gottgefällig Drogen an die Ungläubigen verkaufen, weil die damit zugrunde gerichtet werden. Also wird ihnen verziehen.“

Außenstehende würden in solchen Viertel gar nicht mehr geduldet, wer nicht dazu gehöre, werde schnell von kräftigen jungen Männern unter Androhung von Gewalt zum Gehen aufgefordert. Kinder sollen nicht mehr in die öffentlichen Schulen gehen, weil die ja laizistisch seien und damit islamfeindlich. Stattdessen würden sie in islamischen Einrichtungen, in illegalen Koranschulen oder per Internet unterrichtet.

Auf diese Weise bringen die Islamisten Stück für Stück das gesellschaftliche Leben in den Moslemgemeinden unter ihre Kontrolle, sagt Rougier.

„Und von da an können sie als Wortführer der Gemeinde auftreten und von den Behörden Dinge einfordern, zum Beispiel den Bau einer neuen Moschee. So verschiebt sich das Kräfteverhältnis mit den staatlichen Institutionen immer mehr, und das ist auch ihr Ziel.“

Der Staat sehe dem weitgehend hilflos zu. Es gebe sogar oft eine Art Komplizenschaft zwischen Islamisten und lokalen Politikern, beobachtet Gilles Kepel:

„Die Abgeordneten fürchten als islamfeindlich dazustehen. Und deshalb umwerben sie in einer Reihe von Fällen die islamischen Organisationen. Weil die eine ganze Menge Stimmen kontrollieren. Und damit den Kandidaten bei einer Wahl sagen können, ich bringe Dir 200 Stimmen, wenn Du mir dafür das und das gibst.“

Das könnten zum Beispiel strategische Posten in der Stadtverwaltung sein, die Zuständigkeit für Wohnungen, für die Beschäftigung, für Sport- und Kulturvereine, für die Jugend.

So wird die Lokalpolitik in gewisser Weise durch die religiösen Netzwerke zersetzt, diagnostiziert Bernard Rougier. Die Republik sei auf dem Rückzug.

https://www.deutschlandfunk.de/kulturka ... _id=468466
"Der Ansatz für Multikulti ist gescheitert, absolut gescheitert!" (Zitat Angela Merkel 2010)
Benutzeravatar
naddy
Beiträge: 1128
Registriert: Mo 18. Mär 2019, 11:50

Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon naddy » Di 4. Feb 2020, 14:10

sunny.crockett hat geschrieben:(04 Feb 2020, 10:45)

Dass sich anonyme Hetzer einstellen, ist schon normal, dass aber Führer des Islamrates mehr oder weniger durch die Blume eine Todesstrafe bei Beleidigung des Islams billigen, ist schon heftig. Eine "Bobachtungsstelle für Islamophobie" wollte ja unser Zentralrat der Muslime auch einführen, um Kritiker abzustrafen. Politiker, die sich auf die Seite des ratikalen und gewalttätigen Islam stellen, gibt es sowohl in Frankreich wie auch in Deutschland


https://www.faz.net/aktuell/politik/aus ... 08795.html

Was in Deutschland mit einigen Jahren Verzögerung auf uns zu kommt, sieht man auch in Frankreich


https://www.deutschlandfunk.de/kulturka ... _id=468466

Gute Analyse des Problems von faz und Deutschlandfunk, eine weitere findet sich hier. Daraus:
Rechts schlagen die Trommeln, die Ministerin rudert zurück

Öffentlich wurde das anders gesehen. Die oben genannte "Politmaschinerie" kam ins Laufen, nachdem die Affäre Wellen schlug, sich auf Twitter zwei Lager bildeten - #JeSuisMila und #JeNeSuisPasMila - und wie berichtet wird, die Rechte und die "cathosphère" ("Sphäre der Katholiken") laut die Trommeln schlugen - während die Linke schwieg, wie der Anwalt der Schülerin kommentierte: "Das ist ein Boulevard, den man den Extremen überlassen hat."

An dieser Stelle hinzuzufügen ist, dass der Anwalt der Schülerin, Richard Malka, bekannt ist für seine juristische Betreuung des Satiremagazins Charlie Hebdo.

Die Ministerin, die sich dann zur Affäre zu Wort meldete - weil sie ihr nicht ausweichen konnte? - gab kein gutes Bild ab. Justizministerin Nicole Belloubet sprach in einem Interview mit dem Sender Europe 1 von einem Angriff auf die Gewissensfreiheit ("liberté de conscience") durch die Schülerin und lieferte dadurch der Kritik von rechts eine Breitseite, die Marine Le Pen rasch nutzte, um herauszustellen, dass sich die aktuelle Regierung nicht um wichtige Werte Frankreichs kümmere.

Das ist die inzwischen eigentlich sattsam bekannte Folge des seltsamen politischen Unwillens, sich mit problematischen Aspekten des Islam auseinanderzusetzen und dieses Feld rechtslastigen Agitatoren zu überlassen. Jede Kritik von atheistischer Seite am Christentum ist erlaubt, jede am Islam wird auf "Islamophobie" oder "Fremdenfeindlichkeit" zurückgeführt.

Wenn ein gewisser "Abdallah Zekri" als "Vertreter des französischen Rates der Muslime" sich dann nicht entblödet öffentlich kund zu tun, daß die "Säerin" mitverantwortlich sei für das, was sie mit den Morddrohungen "ernte":
Auch der Vertreter des französischen Rates der Muslime (CFCM), Abdallah Zekri machte keine glückliche Figur, da er darauf bestand, die Schülerin im Teenager-Alter als "Säerin" für das mitverantwortlich zu machen, was sie dann "erntete"...

fühlt man sich unwillkürlich an das populäre: "Aus Worten werden Taten." erinnert. Das wird aber normalerweise von der jetzt schweigenden Seite gebraucht. Glücklicherweise hat sich wenigstens der Islamrat zu einer lauwarmen Relativierung durchgerungen:
Der Standard hat geschrieben:Präsident Mohammed Moussaoui veröffentlichte am 28. Jänner eine Pressemitteilung, in der er klar stellte, dass es keine Rechtfertigung für Morddrohungen geben könne. Zekris Aussage, dass O. es "darauf angelegt habe", sei aber aus dem Kontext genommen worden. Auch er hätte die Drohungen klar verurteilt. Ob die Äußerungen des Mädchens Hassrede seien, habe ausschließlich die Justiz zu entscheiden.

Vermutlich lag diesem Statement die Einsicht zugrunde, daß sich die "Säen-Ernten"-Metapher zur Rechtfertigung eines Anschlags von rechtsextremer Seite auf eine Moschee möglicherweise als Boomerang erweisen könnte. Christlich fundiert mit dem auf das Talionsprinzip zurückgehende "Auge um Auge, Zahn um Zahn".
"Das gefährliche an der Dummheit ist, daß sie die dumm macht, die ihr begegnen." (Sokrates).
Benutzeravatar
BenJohn
Beiträge: 4345
Registriert: Fr 13. Dez 2019, 07:58

Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon BenJohn » Di 4. Feb 2020, 14:31

Die Gesetzeslage in Frankreich ist eindeutig. Was die Mila gemacht hat, war legal.
Selbstverständlich kann man darüber diskutieren. Das ist ja klar. Aber erst mal gilt es den Extremisten eine klare Ansage zu machen.
Und das fehlt hier wieder mal. Lieber kriecht man den Extremisten in den Hintern als sich vor eine Bürgerin zu stellen.

Das schadet natürlich auch den normalen Muslimen. Aber die sehen das zum größten Teil auch nicht ein. Sonst würden die auch mal ihren Mund deutlich in Richtung Extremisten aufmachen.

Wer gewinnt. Rechte und Extremisten. Toll gemacht. Applaus.
! Am Israel Chai !
Benutzeravatar
Lomond
Beiträge: 10870
Registriert: Mo 11. Okt 2010, 02:14
Benutzertitel: Laird of Glencairn
Wohnort: Schottland

Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Lomond » Mi 12. Feb 2020, 06:42

BenJohn hat geschrieben:(04 Feb 2020, 14:31)

Das schadet natürlich auch den normalen Muslimen. Aber die sehen das zum größten Teil auch nicht ein. Sonst würden die auch mal ihren Mund deutlich in Richtung Extremisten aufmachen.


Das fürchte ich auch. Da gibt es wohl leider oft auch die berühmte "klammheimliche Freude", wenn den "ungläubigen Hunden" mal wieder eine reingewürgt wird.
Non enim propter gloriam, divicias aut honores pugnamus set propter libertatem solummodo quam Nemo bonus nisi simul cum vita amittit.
Benutzeravatar
Arcturus
Beiträge: 2567
Registriert: Mi 14. Feb 2018, 12:15
Benutzertitel: Schiffbrüchiger Grenzpionier
Wohnort: NRW

Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Arcturus » Mi 12. Feb 2020, 07:24

sunny.crockett hat geschrieben:(04 Feb 2020, 10:45)

In der Entwicklung des Islams und dessen Auswüchse ist Frankreich einige Jahre vor Deutschland. Es zeichnet sich aber ein gleicher Verlauf ab.



Dass sich anonyme Hetzer einstellen, ist schon normal, dass aber Führer des Islamrates mehr oder weniger durch die Blume eine Todesstrafe bei Beleidigung des Islams billigen, ist schon heftig. Eine "Bobachtungsstelle für Islamophobie" wollte ja unser Zentralrat der Muslime auch einführen, um Kritiker abzustrafen. Politiker, die sich auf die Seite des ratikalen und gewalttätigen Islam stellen, gibt es sowohl in Frankreich wie auch in Deutschland


https://www.faz.net/aktuell/politik/aus ... 08795.html

Was in Deutschland mit einigen Jahren Verzögerung auf uns zu kommt, sieht man auch in Frankreich


https://www.deutschlandfunk.de/kulturka ... _id=468466


Das ist erschreckend, keine Frage. Aber wie kommst du darauf, dass sich bei uns der gleiche Verlauf abzeichnet?
In between waking and true sleep
What I find I treasure and keep
The tower of wisdom
The fall to the deep
Benutzeravatar
Billie Holiday
Beiträge: 16995
Registriert: Mi 11. Jun 2008, 11:45
Benutzertitel: Mein Glas ist halbvoll.
Wohnort: Schleswig-Holstein, meerumschlungen

Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Billie Holiday » Mi 12. Feb 2020, 07:31

Mila ist eine „dreckige Lesbe“, das kommt erschwerend hinzu. Sie wurde zuerst beschimpft.
Dass eine 16jährige, pubertäre Schülerin nach Diskriminierungen auf Teenager-Art sich im Netz ereifert, ist offenbar schlimmer als Todesdrohungen gegen sie. Sie brauchte Personenschutz auf dem Weg zur Schule. :dead:

Diskriminierte Homosexuelle sollten erst gucken, WER sie angreift, bevor sie sich ärgern und zur Wehr setzen.
Lichterketten gegen Todesdrohungen sind hier nicht zu erwarten, eher gegen Islamophobie. :D :rolleyes:
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
K. Kinski
Benutzeravatar
Adam Smith
Beiträge: 29655
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 21:57

Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Adam Smith » Mi 12. Feb 2020, 07:35

Arcturus hat geschrieben:(12 Feb 2020, 07:24)

Das ist erschreckend, keine Frage. Aber wie kommst du darauf, dass sich bei uns der gleiche Verlauf abzeichnet?


Warum sollte es hier anders sein?
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
Ewu
Beiträge: 118
Registriert: So 24. Feb 2019, 07:04

Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Ewu » Mi 12. Feb 2020, 08:22

Gibt nunmal sehr viel mehr Muslime als Lesben. Es ist klar, dass Houellebecq ("la soumission") recht behalten wird und der Siegeszug des Islam in Frankistan nicht mehr aufzuhalten sein wird - auf übrigens völlig demokratischem Wege, dank Mehrheitsprinzip. Oder es gibt guerre civile, wenn die Wirtschaft zusammenbricht und die ressources knapp werden...
“Wer in der Demokratie die Wahrheit sagt, wird von der Menge getötet.” - Platon
Benutzeravatar
watisdatdenn?
Beiträge: 4346
Registriert: Do 19. Jun 2008, 15:08

Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon watisdatdenn? » Mi 12. Feb 2020, 08:39

Ewu hat geschrieben:(12 Feb 2020, 08:22)
Gibt nunmal sehr viel mehr Muslime als Lesben. Es ist klar, dass Houellebecq ("la soumission") recht behalten wird und der Siegeszug des Islam in Frankistan nicht mehr aufzuhalten sein wird - auf übrigens völlig demokratischem Wege, dank Mehrheitsprinzip. Oder es gibt guerre civile, wenn die Wirtschaft zusammenbricht und die ressources knapp werden...

Das bietet natürlich auch eine Chance!
Der Islam ist deutlich besser was Reproduktion angeht und könnte somit auch für Deutschland die Lösung für die schlechte Geburtenrate sein.

Natürlich bleiben dann Feminismus und Gleichstellung (evtl sogar Gleichberechtigung) auf der Strecke, aber ist das so schlimm?

Die Lebensweise des europäischen Westens zeigt sich aufgrund des Kindermangels als evolutionär unterlegen und wird entsprechend ersetzt.

Ich sehe das große Problem dann eher in der Zukunft zwischen dann islanisch geprägten Staaten wie Frankreich, Deutschland und England und hartnäckig christlichen Staaten wie Polen, Tschechien etc..

Eine ähnliche Situation hatten wir schon im frühen Mittelalter. Das ging für die damals heidnischen Osteuropäer nicht besonders gut aus, bis sie dann selbst christlich waren..


Wichtig ist mir persönlich dass man ureuropäische heidnische Traditionen (Weihnachten Ostern etc..) auch in den neuen europäischen Islam rettet. Ansonsten wird eine abrahamitische Religion aus den mittleren Osten halt durch eine andere abrahamitische Religion aus dem mittleren Osten ersetzt. Ist nicht so dramatisch, und macht auch nicht den Kern europäischer Kultur aus.
Ansonsten
Benutzeravatar
Keoma
Beiträge: 16268
Registriert: Mi 25. Jun 2008, 13:27
Benutzertitel: Drum Legend
Wohnort: Österreich

Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Keoma » Mi 12. Feb 2020, 08:42

watisdatdenn? hat geschrieben:(12 Feb 2020, 08:39)

Das bietet natürlich auch eine Chance!
Der Islam ist deutlich besser was Reproduktion angeht und könnte somit auch für Deutschland die Lösung für die schlechte Geburtenrate sein.

Natürlich bleiben dann Feminismus und Gleichstellung (evtl sogar Gleichberechtigung) auf der Strecke, aber ist das so schlimm?

Die Lebensweise des europäischen Westens zeigt sich aufgrund des Kindermangels als evolutionär unterlegen und wird entsprechend ersetzt.

Ich sehe das große Problem dann eher in der Zukunft zwischen dann islanisch geprägten Staaten wie Frankreich, Deutschland und England und hartnäckig christlichen Staaten wie Polen, Tschechien etc..

Eine ähnliche Situation hatten wir schon im frühen Mittelalter. Das ging für die damals heidnischen Osteuropäer nicht besonders gut aus, bis sie dann selbst christlich waren..


Wichtig ist mir persönlich dass man ureuropäische heidnische Traditionen (Weihnachten Ostern etc..) auch in den neuen europäischen Islam rettet. Ansonsten wird eine abrahamitische Religion aus den mittleren Osten halt durch eine andere abrahamitische Religion aus dem mittleren Osten ersetzt. Ist nicht so dramatisch, und macht auch nicht den Kern europäischer Kultur aus.
Ansonsten


So ein kleiner Dschihad wird die bockigen Slawen schon zur Räson bringen.
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
Daniel Patrick Moynihan
Benutzeravatar
Billie Holiday
Beiträge: 16995
Registriert: Mi 11. Jun 2008, 11:45
Benutzertitel: Mein Glas ist halbvoll.
Wohnort: Schleswig-Holstein, meerumschlungen

Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Billie Holiday » Mi 12. Feb 2020, 08:57

watisdatdenn? hat geschrieben:(12 Feb 2020, 08:39)

Das bietet natürlich auch eine Chance!
Der Islam ist deutlich besser was Reproduktion angeht und könnte somit auch für Deutschland die Lösung für die schlechte Geburtenrate sein.

Natürlich bleiben dann Feminismus und Gleichstellung (evtl sogar Gleichberechtigung) auf der Strecke, aber ist das so schlimm?

Die Lebensweise des europäischen Westens zeigt sich aufgrund des Kindermangels als evolutionär unterlegen und wird entsprechend ersetzt.

Ich sehe das große Problem dann eher in der Zukunft zwischen dann islanisch geprägten Staaten wie Frankreich, Deutschland und England und hartnäckig christlichen Staaten wie Polen, Tschechien etc..

Eine ähnliche Situation hatten wir schon im frühen Mittelalter. Das ging für die damals heidnischen Osteuropäer nicht besonders gut aus, bis sie dann selbst christlich waren..


Wichtig ist mir persönlich dass man ureuropäische heidnische Traditionen (Weihnachten Ostern etc..) auch in den neuen europäischen Islam rettet. Ansonsten wird eine abrahamitische Religion aus den mittleren Osten halt durch eine andere abrahamitische Religion aus dem mittleren Osten ersetzt. Ist nicht so dramatisch, und macht auch nicht den Kern europäischer Kultur aus.
Ansonsten


Quantität statt Qualität?
Dass die mehr Kinder in die Welt setzen ist in Zeiten von Klimawandel und Überbevölkerung positiv zu sehen? Und dass damit Emanzipation, Gleichberechtigung und Rechte für Homosexuelle abgeschafft werden siehst du auch eher positiv?
Bist du schon konvertiert oder steht das noch an? :rolleyes:
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
K. Kinski
Benutzeravatar
H2O
Moderator
Beiträge: 30000
Registriert: So 13. Sep 2015, 13:49

Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon H2O » Mi 12. Feb 2020, 09:07

Billie Holiday hat geschrieben:(12 Feb 2020, 08:57)

Quantität statt Qualität?
Dass die mehr Kinder in die Welt setzen ist in Zeiten von Klimawandel und Überbevölkerung positiv zu sehen? Und dass damit Emanzipation, Gleichberechtigung und Rechte für Homosexuelle abgeschafft werden siehst du auch eher positiv?
Bist du schon konvertiert oder steht das noch an? :rolleyes:


Die Aussage über "den Islam" ist ziemlich daneben. Auch in islamischen Gemeinschaften findet sich Kinderreichtum ausschließlich in sehr bildungsfernen Kreisen. Im fortgeschrittenen Sinne findet man dieses Ergebnis auch hier zu Lande: Die Aussage: Leute, die Kinder haben sollten, verzichten darauf; Leute, die kaum ihr eigenes Leben bewältigen, haben sie. Die Aussage ist sicher bösartig und wird dem Einzelfall oft nicht gerecht. Die Grundwahrheit bleibt aber. Da hängt der Hammer... auch in islamischen Gesellschaften.
Axelhaxel
Beiträge: 369
Registriert: So 2. Feb 2020, 11:35

Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Axelhaxel » Mi 12. Feb 2020, 09:12

Arcturus hat geschrieben:(12 Feb 2020, 07:24)

Das ist erschreckend, keine Frage. Aber wie kommst du darauf, dass sich bei uns der gleiche Verlauf abzeichnet?

G askugel und Panikmache. Das Übliche eben.
Benutzeravatar
Billie Holiday
Beiträge: 16995
Registriert: Mi 11. Jun 2008, 11:45
Benutzertitel: Mein Glas ist halbvoll.
Wohnort: Schleswig-Holstein, meerumschlungen

Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Billie Holiday » Mi 12. Feb 2020, 09:35

H2O hat geschrieben:(12 Feb 2020, 09:07)

Die Aussage über "den Islam" ist ziemlich daneben. Auch in islamischen Gemeinschaften findet sich Kinderreichtum ausschließlich in sehr bildungsfernen Kreisen. Im fortgeschrittenen Sinne findet man dieses Ergebnis auch hier zu Lande: Die Aussage: Leute, die Kinder haben sollten, verzichten darauf; Leute, die kaum ihr eigenes Leben bewältigen, haben sie. Die Aussage ist sicher bösartig und wird dem Einzelfall oft nicht gerecht. Die Grundwahrheit bleibt aber. Da hängt der Hammer... auch in islamischen Gesellschaften.


Ich habe die Aussage nicht getroffen, der Islam sei deutlich besser aufgestellt, was die Reproduktion :dead: angeht.

Und ja, ich finde das bloße Gebören nur um des Kinderreichtums Willen fürchterlich. Da geht es oft nur um Quantität. Das darf ich inmitten Europa durchaus kritisieren, ohne dass mir ein Strick gedreht wird dafür.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
K. Kinski
Benutzeravatar
unity in diversity
Beiträge: 9593
Registriert: So 21. Dez 2014, 09:18
Benutzertitel: Links oben, unten rechts
Wohnort: Deutschland drunter & drüber

Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon unity in diversity » Mi 12. Feb 2020, 09:55

Arcturus hat geschrieben:(12 Feb 2020, 09:08)

Du machst wirklich Unterschiede in der Qualität von Menschen? Ist jeder geborene Muslim gleich homophob und frauenfeindlich? Alter Falter...

Kein Mensch ist von Geburt an Muslim, das wird erst später anerzogen.
Auch die Schärfe der Auslegung einer Religion.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
Benutzeravatar
Arcturus
Beiträge: 2567
Registriert: Mi 14. Feb 2018, 12:15
Benutzertitel: Schiffbrüchiger Grenzpionier
Wohnort: NRW

Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Arcturus » Mi 12. Feb 2020, 10:04

jack000 hat geschrieben:(12 Feb 2020, 09:17)

Nun, es gibt da aber durchaus Häufigkeiten zu beobachten:

https://www.tagesspiegel.de/politik/flu ... 96190.html
Woran liegt das denn aus deiner Sicht? Und wenn viele Menschen aus diesen Ländern nach Europa kommen, legen die dann ihre Gewohnheiten bei Grenzübertritt ab? Wenn die das nicht tun, welche Folgen hat das dann für Europa?

Das Problem gibt es, ganz einfach. Daraus eine Qualitätsunterscheidung zu machen ist jedoch geschmacklos. Es ist Aufgabe unserer Gesellschaft, diese nie zeitgemäß gewesenen Werte bei vielen muslimischen Einwanderern zu bekämpfen.
In between waking and true sleep
What I find I treasure and keep
The tower of wisdom
The fall to the deep
Benutzeravatar
Arcturus
Beiträge: 2567
Registriert: Mi 14. Feb 2018, 12:15
Benutzertitel: Schiffbrüchiger Grenzpionier
Wohnort: NRW

Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Arcturus » Mi 12. Feb 2020, 10:06

Adam Smith hat geschrieben:(12 Feb 2020, 09:20)

Wie sollte sich denn ein Muslim im Sinne des Islam sein?


Wie sollte ein Christ im Sinne des Christentums sein?
In between waking and true sleep
What I find I treasure and keep
The tower of wisdom
The fall to the deep
Benutzeravatar
Adam Smith
Beiträge: 29655
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 21:57

Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Adam Smith » Mi 12. Feb 2020, 10:17

Arcturus hat geschrieben:(12 Feb 2020, 10:06)

Wie sollte ein Christ im Sinne des Christentums sein?


Paulus hat das Kopftuch erfunden. Mohammed den Gesichtsschleier. Zum Beispiel.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
Stein1444
Beiträge: 78
Registriert: Do 22. Jun 2017, 11:32

Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Stein1444 » Mi 12. Feb 2020, 10:21

Keoma hat geschrieben:(12 Feb 2020, 09:43)

Ich werde es auch nie kapieren, dass sich selbsternannte Linke, die sich im Kampf gegen rechts so hervortun, einer nahezu faschistoiden, in ihren Inhalten sicher nicht mit einer FDGO oder überhaupt der Demokratie zu vereinbarenden Religion, sprich Ideologie, so viel Vorschub leisten und sie unter Welpenschutz stellen.


Ich sehe nicht wo der Islam in seinen Grundzügen so viel Schlimmer sein soll als Das Christentum. Auch wenn es gewiss einige Gruppen gibt die ihn zutiefst falsch Verzerren

Ich würde gern mal eine Schandtat hören die der Islam begangen hat welcher das Christentum nie begangen hat.
Bernd Höcke :D

Ich habe eine Isolierte Rechtschreibschwäche ich bemühe mich aber Fehler werden sich bei mir Einschleichen.
Benutzeravatar
Keoma
Beiträge: 16268
Registriert: Mi 25. Jun 2008, 13:27
Benutzertitel: Drum Legend
Wohnort: Österreich

Re: Frankreichs zunehmende Probleme mit dem Islam

Beitragvon Keoma » Mi 12. Feb 2020, 10:24

Stein1444 hat geschrieben:(12 Feb 2020, 10:21)

Ich sehe nicht wo der Islam in seinen Grundzügen so viel Schlimmer sein soll als Das Christentum. Auch wenn es gewiss einige Gruppen gibt die ihn zutiefst falsch Verzerren

Ich würde gern mal eine Schandtat hören die der Islam begangen hat welcher das Christentum nie begangen hat.


Der Islam hat genau so wenig Schandtaten begangen wie das Christentum.
Das waren alles Menschen.
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
Daniel Patrick Moynihan

Zurück zu „31. EU - EFTA“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste