Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

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MäckIntaier
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon MäckIntaier » Sa 10. Aug 2019, 00:59

zollagent hat geschrieben:(09 Aug 2019, 19:20)

Wenn dieses "andere Denken" ein Denken ist, das an ein Denken aus einer dunklen Vergangenheit anknüpft, dann wird dieses aus gutem Grund "diffamiert". Denn dieses "Denken" hat wohl jede deutsche Familie einen oder mehrere Mitglieder gekostet. Brauchst du das wieder? Ich ganz bestimmt nicht.


Gibt es in einem linearen Geschichtsbild, in dem Geschichte immer als Fortschritt verstanden wird, auch eine helle Vergangenheit? Ab welchem Jahr? :D
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon zollagent » Sa 10. Aug 2019, 10:02

MäckIntaier hat geschrieben:(10 Aug 2019, 00:59)

Gibt es in einem linearen Geschichtsbild, in dem Geschichte immer als Fortschritt verstanden wird, auch eine helle Vergangenheit? Ab welchem Jahr? :D

Geschichte ist leider nicht immer Fortschritt. :(
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon zollagent » Sa 10. Aug 2019, 10:03

Keoma hat geschrieben:(09 Aug 2019, 19:32)

Ich "brauche" eine Diskussion, in der das Wording nicht über dem Inhalt steht.

Und wenn man den Inhalt mal analysiert, wird wieder geweint, "man interpretiere hinein". Nein, so simpel ist das eben nicht.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Quatschki » Sa 10. Aug 2019, 12:08

Weltregierung hat geschrieben:(09 Aug 2019, 23:49)

Wozu?

Erkenntnisgewinn?
Damit du die Torheit deiner eigenen Aussage verstehen und diese eventuell revidieren kannst?
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Weltregierung » Sa 10. Aug 2019, 13:23

Quatschki hat geschrieben:(10 Aug 2019, 12:08)

Erkenntnisgewinn?
Damit du die Torheit deiner eigenen Aussage verstehen und diese eventuell revidieren kannst?


Kannst die Zahlen ja gerne verlinken. Ich mache mir die Arbeit sicher nicht. Wenn Du meinst, dass man rechtsextreme Verschwörungstheorien mit Fakten untermauern kann, musst Du das schon selber machen.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Gen_Y » Sa 10. Aug 2019, 13:39

Weltregierung hat geschrieben:(09 Aug 2019, 18:46)

Ich kann generell keine "Masseneinwanderung" erkennen.


Ich auch nicht. Trotzdem gibt es neofaschistische Rechtspopulisten, die das Folgende in die Welt hinausposaunen:

Im Jahr 2018 sind rund 400 000 mehr Personen nach Deutschland zugezogen als fortgezogen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, gab es 2018 insgesamt 1 585 000 Zuzüge aus dem Ausland und 1 185 000 Fortzüge in das Ausland.

Quelle: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesel ... nhalt.html

Allein im Jahr 2018 ist in der BRD eine Stadt entstanden, die größer als Bochum ist. Für mich ist das keine Masse und für Anetta Kahane bestimmt auch nicht.
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Quatschki
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Quatschki » Sa 10. Aug 2019, 13:48

Weltregierung hat geschrieben:(10 Aug 2019, 13:23)

Kannst die Zahlen ja gerne verlinken. Ich mache mir die Arbeit sicher nicht. Wenn Du meinst, dass man rechtsextreme Verschwörungstheorien mit Fakten untermauern kann, musst Du das schon selber machen.

Ich muß doch niemanden überzeugen. Schon gar keine Unbelehrbaren!
Oder mich wegen irgendwelcher sprachlichen Spitzfindigkeiten mit Hobbyrabulistikern um des Kaisers Bart streiten.
Sollte hier tatsächlich mal jemand ohne vorgefestigte Meinung mitlesen, wird er oder sie meine Anregungen und Hinweise auch so zu schätzen wissen...
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon conscience » Sa 10. Aug 2019, 13:57

Die Identitäre Bewegung in Deutschland mit ihrer potenten Gewaltbereitschaft und Vernetzung nach Frankreich und Österreich stellt eine Vorfeldorganisation der AfD dar und bildet ihr Reservoir für eine noch aufzubauende Parteiarmee.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Schnitter » Sa 10. Aug 2019, 14:20

conscience hat geschrieben:(10 Aug 2019, 13:57)

Die Identitäre Bewegung in Deutschland mit ihrer potenten Gewaltbereitschaft und Vernetzung nach Frankreich und Österreich stellt eine Vorfeldorganisation der AfD dar und bildet ihr Reservoir für eine noch aufzubauende Parteiarmee.


Eine interessante Doku legt die ganzen Abgründe innerhalb der IB offen:

Regelmäßig bekommt der Undercover-Reporter anekdotenhafte Bemerkungen und Interna zu hören, die jene Gewaltbereitschaft veranschaulichen, die der Führungskader Verhassel so begeistert anpreist (Teil II, ab Min. 4:05). So etwa wenn Cyril Wayenburg, in der IB-Hierarchie von Lille die Nummer zwei, belustigt davon berichtet, wie ein anderer „Identitärer“ einem Jugendlichen arabischer Abstammung die Nase gebrochen habe („Ich habe noch nie so ein Geräusch gehört“), wonach man den Flüchtenden unter „Sieg Heil“-Rufen und rassistischen Beschimpfungen („dreckige Araber“) hinterhergejagt sei (Teil I, ab Min. 6:25).


Am Rande eines abendlichen Treffens in der „Citadelle“ erklärt der Aktivist Will Ter Yssel, dass insbesondere rassistisch motivierte Schlägereien als ein Mittel gesehen werden, das aktivistische Gruppengefühl zu stärken, womit er ausdrücklich die Meinung Verhassels wiedergibt. Vor diesem Hintergrund ist es nur konsequent, dass er die Kameradschaft in der „Identitären Bewegung“ mit der in der nationalsozialistischen SA vergleicht (Teil II, ab Min. 4:30).
Wie eine solche rassistische Prügelattacke konkret aussieht, wird vom Investigativjournalisten dokumentiert, als er mit drei IB-Aktivisten, die zum harten Kern der „Citadelle“ gehören, zu später Stunde auf der Partymeile von Lille unterwegs ist. Einer der drei, Rémi Falize, schlägt nach einem hitzigen Wortgefecht brutal auf eine junge Frau ein – sie hat es gewagt, arabische Wörter in den Mund zu nehmen und auf Mekka zu schwören. Er trägt dabei für den Kampfsport konzipierte Quarzhandschuhe, die er vorsorglich immer mit sich trägt (und die sich auch bei deutschen „Identitären“ großer Beliebtheit erfreuen, taz) und wird von einem befreundeten Neonazi tatkräftig unterstützt. Mit dem haben die „Identitären“ kurz zuvor mit dem Trinkspruch „Sieg Heil“ auf das Dritte Reich angestoßen (Teil I, ab Min. 17:40).


In einem seltenen Moment intellektueller Aufrichtigkeit offenbart der IB-Chef von Lille persönlich die völkische Überzeugung der „Identitären“: In einem Interview anlässlich der offiziellen Eröffnung seiner „patriotischen“ Kneipe im September 2016 gibt Aurélien Verhassel unumwunden zu, dass die Zugehörigkeit zur „weißen Rasse“ Grundvoraussetzung ist, um Europäer*in zu sein – und diesen allein stehe die „Citadelle“ offen (BTN, YouTube ). Eine zutiefst rassistische, aber konsequente Haltung, die dem IB-Publizisten Wessels Respekt und Bewunderung abringt – seinen besagten Blogartikel hat er unter dem Titel „Nichteuropäer draußenbleiben!“ veröffentlicht.


Judenwitze, auf die „Sieg Heil“-Rufe ertönen. Affenvergleiche. Trinksprüche auf die „weiße Rasse“. Hinter den verschlossenen Türen der „Citadelle“ offenbart sich auf exemplarische Weise, dass hinter der pseudointellektuellen Fassade der „Identitären Bewegung“ dieselbe rassistische und antisemitische Menschenverachtung lauert, die auch den klassischen Rechtsextremismus dezidierter Neonazis ausmacht. Besonders offensichtlich wird das, wenn am Tresen ein Lied angestimmt wird, dessen Refrain „den Marxisten und den kapitalistischen Juden“ den Tod wünscht – weshalb dieser Umstand die Mauern der „Citadelle“ auf keinen Fall verlassen darf, wie eine der wenigen IB-Aktivistinnen anmahnt („Diese Strophen hast du nie gehört!“, Teil II, ab Min. 23:30).


https://www.belltower.news/identitaere- ... ung-89333/

Ganz "normale" patriotische Burschis eben.

Ich würde sagen "Nazi Hipster" ist doch arg verniedlichend.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon JFK » Sa 10. Aug 2019, 14:44

Schnitter hat geschrieben:(10 Aug 2019, 14:20)


Ich würde sagen "Nazi Hipster" ist doch arg verniedlichend.


Wenn überhaupt müsste es Hipster- Nazi heißen.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon conscience » Sa 10. Aug 2019, 14:54

@schnitter

Danke für das Einstellen - ich wollte noch nicht die ganze Munition auf einmal ver(sch)wenden :D

Das wollte ich nämlich Stück für Stück hier ausbreiten, schön langsam und genüsslich, damit die Blau-Brauen "mehr" davon haben. :cool:
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Ger9374 » So 11. Aug 2019, 17:12

Der grundsätzliche Zusammenhang verschiedenster Bewegungen sehe ich distanziert. Wenn es einzelverquickungen gibt , braucht das ja nicht pauschal für die Bewegungen gelten.Sofern überhaupt Bundesverband artiges bei einzelnen Bewegungen existiert.
Jede meinung ist wichtig,sofern man eine eigene hat!
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon zollagent » So 11. Aug 2019, 17:23

Ger9374 hat geschrieben:(11 Aug 2019, 17:12)

Der grundsätzliche Zusammenhang verschiedenster Bewegungen sehe ich distanziert. Wenn es einzelverquickungen gibt , braucht das ja nicht pauschal für die Bewegungen gelten.Sofern überhaupt Bundesverband artiges bei einzelnen Bewegungen existiert.



Bei den "Identitären" sind keine "Einzelverquickungen" zu sehen. Da hat das "zurück zum NS" System. Gesagt wird immer nur, was gerade noch so geht, aber durch die Sympathisanten, die man u.a. auch in der AfD verorten kann, wird ja dies immer weiter hinausgeschoben durch die konsequenten Tabubrüche. Auch im Bundestag.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon watisdatdenn? » Mo 12. Aug 2019, 08:52

zollagent hat geschrieben:(09 Aug 2019, 12:57)
Die rassistische Auffassung der IB, daß die Welt sozusagen in Stammesgebiete aufgeteilt zu sein habe, kann schon mal unmöglich in irgendeiner Weise mit Demokratie vereinbar sein.

Du findest es also in Ordnung was die Chinesen in Tibet machen und eine kulturelle Bereicherung für die Tibeter?

Diese "Stammesgebiete" (=Nationen) festzulegen war ein zentrales höchst vernünftiges Anliegen der UN in ihrer Gründungszeit.

Wenn wir das aufgeben und "Stammesgebiete" wieder verschiebbar bzw. über Masseneinwanderung eroberbar machen führt das in eine Zeit in der wir schon waren und in die ich persönlich nicht mehr will...
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon zollagent » Mo 12. Aug 2019, 10:52

watisdatdenn? hat geschrieben:(12 Aug 2019, 08:52)

Du findest es also in Ordnung was die Chinesen in Tibet machen und eine kulturelle Bereicherung für die Tibeter?

Diese "Stammesgebiete" (=Nationen) festzulegen war ein zentrales höchst vernünftiges Anliegen der UN in ihrer Gründungszeit.

Wenn wir das aufgeben und "Stammesgebiete" wieder verschiebbar bzw. über Masseneinwanderung eroberbar machen führt das in eine Zeit in der wir schon waren und in die ich persönlich nicht mehr will...

Dummes Zeug zu konstruieren, finde ich schon mal nicht in Ordnung. Wenn du wieder vernünftig bist, können wir weiter reden.
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Alexyessin » Sa 17. Aug 2019, 07:30

watisdatdenn? hat geschrieben:(04 Aug 2019, 23:51)

Schon mal im englischen Garten in Minga gewesen?
Als Student war ich da fast nur nackt unterwegs.. Und bei weitem nicht der einzige!

In Ingolstadt gibt es an praktisch jedem Weiher einen FKK-Bereich.


Zwischen Monopterus und Schwabing, die Wiese, die immer noch oben ohne ist. Gibt´s am Flaucher auch. Aber das ist Minga - Schdood. Gem mal raus aufs Land...…
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon watisdatdenn? » Sa 17. Aug 2019, 17:09

Alexyessin hat geschrieben:(17 Aug 2019, 07:30)
Zwischen Monopterus und Schwabing, die Wiese, die immer noch oben ohne ist. Gibt´s am Flaucher auch. Aber das ist Minga - Schdood. Gem mal raus aufs Land...…

Ich denke jetzt nicht dass Ingolstadt so eine große Stadt ist.
Hier haben wir aber auch an fast jedem Weier einen (inoffiziellen, aber allen einheimischen bekannten) FKK Bereich.

Das ist nicht verpönt, sondern wird in seinem Bereich akzeptiert.

Die die nackt baden wollen gegen zum FKK Bereich und die anderen in die anderen Bereiche.
Es ist ein toleriertes nebeneinander und in meinem Bayern in keinster Weise verpönt, sondern es hat seinen festen Platz.

Ich kann jetzt aber nur für Ingolstadt und Teile von München sprechen.
Wie das Z.B. in Dachau aussieht weiß ich nicht.
Vielleicht sind wir Ingolstädter auch einfach nur überdurchschnittlich liberal eingestellt..
Glaub ich aber ehrlich gesagt nicht ;).
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon zollagent » So 18. Aug 2019, 10:31

Ob Nacktbade- oder Textilstrände da sind oder nicht, hat aber mit der Bewertung der Hobbynazis der Identitären Bewegung nur sehr am Rande was zu tun, oder?
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon watisdatdenn? » Di 20. Aug 2019, 01:51

zollagent hat geschrieben:(18 Aug 2019, 10:31)
Ob Nacktbade- oder Textilstrände da sind oder nicht, hat aber mit der Bewertung der Hobbynazis der Identitären Bewegung nur sehr am Rande was zu tun, oder?

Natürlich hat das etwas mit Identität (in dem Fall liberale Werte) zu tun.
Wie viele Nacktbadeweier gibt es in Saudi Arabien?

Es wurde bezweifelt dass Nacktbaden ein Teil der bayrischen Kultur ist.
Das ist völlig offensichtlich falsch.

Viele bezweifeln ja, dass es überhaupt eine deutsche Kultur gibt.
Wenn es keine deutsche Kultur gibt, gibt es auch keine deutsche Identität.
Wenn es keine deutsche Identität gibt, ist dann Deutschland als territoriale Begrenzung eben jener (nicht vorhandenen?) Identität und jenes Gemeinwillens ganz logisch überflüssig.

Das scheint das Ziel zu sein (in Kombination mit einer europäischen Ethnogenese? Danach einer weltweiten Ethnogenese?).
Dagegen kämpft die IB mit ihrem fairen polyethnischen Konzept an.
Es erhebt und erniedrigt keine Ethnie, sondern gibt allen ethnien ihren eigenen Platz auf dieser Welt.

Sowohl für die Tibeter, als auch für die Deutschen.

Tibet soll erkennbar tibetisch bleiben und Deutschland erkennbar deutsch.
Beides sieht aktuell nicht gut aus...
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Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Alexyessin » Sa 31. Aug 2019, 04:35

watisdatdenn? hat geschrieben:(20 Aug 2019, 01:51)


Es wurde bezweifelt dass Nacktbaden ein Teil der bayrischen Kultur ist.
Das ist völlig offensichtlich falsch.


Nein, ist es nicht. Aber ich verweise gerne auf die sog. Sexualmoral der kath. Kirche die in Altbayern noch sehr viel Einfluss hat.
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