Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Moderator: Moderatoren Forum 3

Benutzeravatar
DarkLightbringer
Beiträge: 40253
Registriert: Mo 19. Dez 2011, 16:49
Benutzertitel: Vive la Liberté !

Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon DarkLightbringer » Di 23. Jul 2019, 05:50

watisdatdenn? hat geschrieben:(23 Jul 2019, 04:42)

Danke für den Link.
Hier der Absatz über die IBD:
Keine Ursache.
Hier wird vor allem auf die Kritik der IBD auf den unverbindlichen UN Migrationspakt eingegangen.

Frage an die Haldewang-fanboys:
Warum soll die Kritik an einem unverbindlichen Schriftstück verfassungsfeindlich sein?
Auch Länder wie Israel haben diesen Pakt (völlig zurecht) abgelehnt!
Wird jetzt Israel und dessen Sympathisanten (wie z.B. Ich) auch vom Verfassungsschutz beobachtet?

Dass die IBD eine "Identitäre Demokratie" fordert höre ich auch zum ersten mal.

Der Bericht, der für die Öffentlichkeit gedacht ist, ist in der Tat sehr mager. Selbst auf Wikipedia, einer allgemein zugänglichen Referenzquelle, ist deutlich mehr zu finden.
Der erklärte Anspruch, als ein Frühwarnsystem im Rahmen eines diskursiven Verfassungsschutzes zu wirken, erscheint eher wie ein Spätwarnsystem.

In einer TV-Diskussion ("Maybrit Illner") machte ein Verfassungsschützer gar geltend, private Organisationen unterlägen weniger Beschränkungen als der staatliche Dienst.

Freilich lässt sich annehmen, dass der Inlandsgeheimdienst nicht alles transparent macht.

2017/18 sind im Zusammenhang insgesamt 114 Straftaten registriert worden, zumeist Kleinigkeiten.
Der französische Inlandsgeheimdienst beobachtet die Szene bereits seit 2012 und führt einen Teil der Aktivisten in der "Kategorie S" für Gefährder.

Was die Schlapphüte finden - und dafür werden sie einige Zeit benötigen - werden sie ggfs. schon an den ST weiterleiten.
Wie schon erwähnt, der britische MI-5 musste auch erstmal etwas Kapitales im Fall des "Right Club" finden, bevor dann Scotland Yard zuschlagen konnte.

Eine Haupttaktik der IB ist es, sich vom offenen Neonazismus distanziert zu halten, während man durchaus amtsbekannte Neonazis in den Reihen hat und Kontakte zu anderen extremistischen Netzwerken hegt.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 57845
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 12:21

Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon zollagent » Di 23. Jul 2019, 07:02

watisdatdenn? hat geschrieben:(23 Jul 2019, 04:33)

Wo sehen Sie bitte Hetze?

Beim Ansprechen des statistischen Faktes, dass ein Bevölkerungsaustausch im Gange ist?

Wenn Fakten aus ihrer Sicht schon Hetze sind, ist es das Ansprechen des Faktes dass 2+2=4 ebenfalls? (Ja die Anspielung auf Orwell war hier bewusst und notwendig)


Erschreckend finde ich, dass die Anhänger der Zensur "a la Türkei" hier in Deutschland immer mehr Zulauf hat..

Man kann sich auch Dinge einbilden, und das scheint mit solchen "statistischen Fakten" der Fall zu sein.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
Benutzeravatar
zollagent
Beiträge: 57845
Registriert: Mo 8. Aug 2011, 12:21

Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon zollagent » Di 23. Jul 2019, 07:04

Senexx hat geschrieben:(23 Jul 2019, 04:35)

In den Schulen hat sich der Wandel schon durchgesetzt. In den Grundschulen überwiegen vielerorts bereits die Migranten.

Der Türken-Lokativ ("Ich geh McDonalds') wird bald zu unserer Sprache gehören. Die Jugend spricht nur noch ein verarmtes Deutsch.

Wo ist "vielerorts"? Die Schulen, die ich sehen kann, sind keineswegs "mit Migranten überlaufen". Auch hier Scheinfeststellungen, die einfach mal auf das gesamte Schulwesen ausgedehnt werden.
Wer an Absurditäten glaubt, wird Abscheulichkeiten begehen. (Voltaire)
Benutzeravatar
Neandertaler
Beiträge: 925
Registriert: Mi 25. Mär 2009, 09:28
Benutzertitel: neoliberalerSteinzeitkommunist

Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Neandertaler » Di 23. Jul 2019, 07:05

watisdatdenn? hat geschrieben:(23 Jul 2019, 04:42)
Dass die IBD eine "Identitäre Demokratie" fordert höre ich auch zum ersten mal.


Ich auch, gibt es dazu auch original Quellen oder ist das eine VS Fantasie?

Wo dann noch die Frage wäre was darunter zu verstehen ist.
Demokratie theoretisch käme die Schweiz einer Identitäten Demokratie am nächsten.https://de.m.wikipedia.org/wiki/Identit%C3%A4re_Demokratietheorie?wprov=sfla1
Ich bin linksliberal, ich habe mich testen lassen.
Benutzeravatar
watisdatdenn?
Beiträge: 3244
Registriert: Do 19. Jun 2008, 15:08

Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon watisdatdenn? » Di 23. Jul 2019, 07:20

Neandertaler hat geschrieben:(23 Jul 2019, 07:05)
Ich auch, gibt es dazu auch original Quellen oder ist das eine VS Fantasie?[/url]

Vielleicht hat sogar der "Verfassungsschutz" erkannt, dass die Kritik am UN Migrationspakt oder der Asylpolitik alleine nicht ausreicht um eine friedliche und demokratische Organisation mit V-Männern die Verbrechen begehen dürfen zu unterwandern..

Darum hat man einfach einen Begriff erfunden um die Gefährlichkeit der IBD für die Demokratie zu präsentieren.

Es ist wirklich nur noch zum wundern..
Und ich bezahle das ganze auch noch mit zigtausenden Euros Steuergeldern..
Zuletzt geändert von watisdatdenn? am Di 23. Jul 2019, 07:34, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Senexx
Beiträge: 10955
Registriert: Di 25. Apr 2017, 09:21
Benutzertitel: Catalunya nou Estat d'Europa

Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Senexx » Di 23. Jul 2019, 07:23

zollagent hat geschrieben:(23 Jul 2019, 07:04)

Wo ist "vielerorts"? Die Schulen, die ich sehen kann, sind keineswegs "mit Migranten überlaufen". Auch hier Scheinfeststellungen, die einfach mal auf das gesamte Schulwesen ausgedehnt werden.

Ihr westpfäzisches Kaff ist nicht der Maßstab. Dort spricht man doch sowieso kein richtiges Deutsch, da braucht es gar keine Migranten: Ich hann gess, ich hin gang.
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
Zusatzhinweis: Trollbeiträge und ad-personam und Spam werden von mir ignoriert.
Nieder mit dem Extremismus: Wider SED, AfD und Grüne!
Geribaldi

Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Geribaldi » Di 23. Jul 2019, 07:36

zollagent hat geschrieben:(23 Jul 2019, 07:04)

Wo ist "vielerorts"? Die Schulen, die ich sehen kann, sind keineswegs "mit Migranten überlaufen". Auch hier Scheinfeststellungen, die einfach mal auf das gesamte Schulwesen ausgedehnt werden.

Naja, dass es in kleinen Orten mit wenigen hunderten Bewohnern nicht so ist, ist nichts neues.
In Großstädten hingegen viel eher, gab häufiger Zeitungsberichte von Schulen in Extremlagen, bei denen nahezu 100% der Schüler einen Migrationshintergrund haben. Ist natürlich der Ausnahmefall.
Und dann bleibt noch https://mediendienst-integration.de/int ... ldung.html mit dem Mikrozensus des Statistischen Bundesamtes als Quelle:

Laut Mikrozensus 2017 hatten 35,5 Prozent der Schüler an allgemeinbildenden Schulen in Deutschland einen Migrationshintergrund. Die Daten des Mikrozensus basieren jedoch nicht auf der amtlichen Schulstatistik, sondern auf einer repräsentativen Befragung von rund 830.000 Personen. Die Ergebnisse werden hochgerechnet.

In der bundesweiten Schulstatistik ist der "Migrationshintergrund" keine Kategorie. Zwar hat die Kultusministerkonferenz schon 2005 beschlossen, den "Migrationshintergrund
" in der Schulstatistik zu erfassen, doch bisher hat nur ein Teil der Bundesländer diesen Beschluss umgesetzt. In der bundesweiten Schulstatistik gibt es nur Daten zu Schülern mit ausländischer Staatsbürgerschaft. Demnach hatten im Schuljahr 2017/2018 von insgesamt 11 Millionen Schülern etwa 1,2 Millionen keinen deutschen Pass.


Keine Ahnung ob es Infos zu Schülern mit Migrationshintergrund UND deutschem Pass gibt.
Da es mich auch nicht wirklich interessiert, fehlt die Motivation weiterhin zu suchen.
Aber das hier ist für den Interessierten, der mehr als nur Stammtischgeblubber loswerden will, leicht zu finden.
Benutzeravatar
DarkLightbringer
Beiträge: 40253
Registriert: Mo 19. Dez 2011, 16:49
Benutzertitel: Vive la Liberté !

Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon DarkLightbringer » Di 23. Jul 2019, 08:04

watisdatdenn? hat geschrieben:(23 Jul 2019, 07:20)

Vielleicht hat sogar der "Verfassungsschutz" erkannt, dass die Kritik am UN Migrationspakt oder der Asylpolitik alleine nicht ausreicht um eine friedliche und demokratische Organisation mit V-Männern die Verbrechen begehen dürfen zu unterwandern..

Darum hat man einfach einen Begriff erfunden um die Gefährlichkeit der IBD für die Demokratie zu präsentieren.

Es ist wirklich nur noch zum wundern..
Und ich bezahle das ganze auch noch mit zigtausenden Euros Steuergeldern..

Ein Leipziger Gericht warf 1930 drei Offizieren vor, mit der NSDAP konspiriert und durch Verteilung von Flugblättern den Hochverrat vorbereitet zu haben.
Im Prozess trat dann Hitler als Zeuge auf und versicherte das Legalitätsprinzip seiner Partei.

Hätte man also die NSDAP als ungefährlich betrachten sollen?
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
Benutzeravatar
watisdatdenn?
Beiträge: 3244
Registriert: Do 19. Jun 2008, 15:08

Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon watisdatdenn? » Di 23. Jul 2019, 09:00

DarkLightbringer hat geschrieben:(23 Jul 2019, 08:04)
Hätte man also die NSDAP als ungefährlich betrachten sollen?

Nö dazu hätte es aber genügt "mein Kampf" zu lesen.
Da stand schon alles drin.

Die Leute lesen aber wohl ungerne selbst..

Ich sags mal so:
Prinzipiell lieber einmal zuviel beobachtet als einmal zu wenig. Es sollten aber zumindest mehr Anhaltspunkte da sein als "Grundgesetz über Scharia" und friedliche Kritik am großen Austausch und in dem Zusammenhang an der Asylpolitik und dem Migrationspakt!
Das sind nämlich völlig legitime Aussagen und Positionen innerhalb der FDGO!!

So hat das ganze schon ein strenges politisches "geschmäckle".

Die strikt friedfertige IBD ist oft Opfer von Gewalt, aber niemals Täter.
Wie bei der letzten Kundgebung als IB Gegendemonstranten ein Brandsatz warfen und ein Auto eines IB-Teilnehmers verbrannten.
Benutzeravatar
3x schwarzer Kater
Beiträge: 17180
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 16:25
Benutzertitel: Do legst di nieda
Wohnort: Schwaben

Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 23. Jul 2019, 09:11

watisdatdenn? hat geschrieben:(23 Jul 2019, 04:33)

Wo sehen Sie bitte Hetze?

Beim Ansprechen des statistischen Faktes, dass ein Bevölkerungsaustausch im Gange ist?

.


Was ist ein "Bevölkerungsaustausch"?
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
VaterMutterKind

Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon VaterMutterKind » Di 23. Jul 2019, 09:56

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(23 Jul 2019, 09:11)

Was ist ein "Bevölkerungsaustausch"?


Dieses Wort hat ein gewisses Geschmäckle.

Statistiken aber nicht. Man muss jetzt kein herausragender Mathematiker sein, um zu wissen, dass die hohen Geburtenraten mancher Migrantengruppen und die niedrigen Geburtenraten der Deutschen dazu führen werden, dass die autochthonen Deutschen irgendwann in der Minderheit sein werden.
Benutzeravatar
Orbiter1
Beiträge: 5123
Registriert: Fr 23. Feb 2018, 13:25

Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Orbiter1 » Di 23. Jul 2019, 10:28

VaterMutterKind hat geschrieben:(23 Jul 2019, 09:56)

Man muss jetzt kein herausragender Mathematiker sein, um zu wissen, dass die hohen Geburtenraten mancher Migrantengruppen und die niedrigen Geburtenraten der Deutschen dazu führen werden, dass die autochthonen Deutschen irgendwann in der Minderheit sein werden.
Ja, und? In Nordamerika sind die autochthonen Nordamerikaner auch nur noch eine kleine Minderheit. Die wurden von Wirtschaftsflüchtlingen, zunächst hauptsächlich aus Europa, später aus der ganzen Welt, überrannt. Die USA und Kanada gibt's trotzdem, und es scheint ihnen nicht ganz so schlecht zu gehen
Benutzeravatar
Alter Stubentiger
Beiträge: 5419
Registriert: Fr 6. Jan 2012, 08:20
Benutzertitel: Sozialdemokrat

Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 23. Jul 2019, 10:37

VaterMutterKind hat geschrieben:(23 Jul 2019, 09:56)

Dieses Wort hat ein gewisses Geschmäckle.

Statistiken aber nicht. Man muss jetzt kein herausragender Mathematiker sein, um zu wissen, dass die hohen Geburtenraten mancher Migrantengruppen und die niedrigen Geburtenraten der Deutschen dazu führen werden, dass die autochthonen Deutschen irgendwann in der Minderheit sein werden.

Die autochonen Deutschen sind ja selber alle Einwanderer. Und die Migranten bleiben auch nicht ewig unter sich. Am Ende werden alle assimiliert. Wie im Ruhrpott. Da schwenkt keiner die polnische Flagge obwohl die Zuwanderung aus Polen vor 100 Jahren gewaltig war.

Rasse spielt keine Rolle. Wichtig ist wie einer denkt. Und je länger einer hier wohnt desto mehr nimmt er das hiesige Denken an. Auch bei Gruppen wie den Türken. Da dauerts nur ein bißchen länger. Aber hinter der Fassade ist der Wandel längst im Gange.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
Benutzeravatar
TheManFromDownUnder
Beiträge: 3055
Registriert: Do 8. Feb 2018, 04:54
Wohnort: Queensland Australien

Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon TheManFromDownUnder » Di 23. Jul 2019, 11:45

Senexx hat geschrieben:(23 Jul 2019, 07:23)

Ihr westpfäzisches Kaff ist nicht der Maßstab. Dort spricht man doch sowieso kein richtiges Deutsch, da braucht es gar keine Migranten: Ich hann gess, ich hin gang.


Innerdeutscher Rassismus. Wer haette gedacht das es sowas ausserhalb des Komoedienstadels gibt? :( :eek:
Support the Australian Republican Movement
Benutzeravatar
Senexx
Beiträge: 10955
Registriert: Di 25. Apr 2017, 09:21
Benutzertitel: Catalunya nou Estat d'Europa

Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Senexx » Di 23. Jul 2019, 11:59

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(23 Jul 2019, 11:45)

Innerdeutscher Rassismus. Wer haette gedacht das es sowas ausserhalb des Komoedienstadels gibt? :( :eek:


Unsinn. Ich habe lediglich sein "n=1"-"Argument" zurückgewiesen.

Ich habe gar nichts gegen Westpfälzer. Sie sollten erstmal die Saarländer sprechen hören. Da graust es Ihnen noch mehr. Für die spricht aber wiederum der Einfluss der französischen Lebensart.

Viel schlimmer ist, wenn ein Hannoveraner Deutsch spricht. Verarmtes Schriftdeutsch. Hamburger sind noch schlimmer. Die beherrschen noch nicht einmal stimmlose postalveolare Frikative im Konsonantencluster.
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
Zusatzhinweis: Trollbeiträge und ad-personam und Spam werden von mir ignoriert.
Nieder mit dem Extremismus: Wider SED, AfD und Grüne!
Benutzeravatar
watisdatdenn?
Beiträge: 3244
Registriert: Do 19. Jun 2008, 15:08

Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon watisdatdenn? » Di 23. Jul 2019, 13:07

Orbiter1 hat geschrieben:(23 Jul 2019, 10:28)
Ja, und? In Nordamerika sind die autochthonen Nordamerikaner auch nur noch eine kleine Minderheit. Die wurden von Wirtschaftsflüchtlingen, zunächst hauptsächlich aus Europa, später aus der ganzen Welt, überrannt. Die USA und Kanada gibt's trotzdem, und es scheint ihnen nicht ganz so schlecht zu gehen

Es muss ja nicht jeder den Bevölkerungsaustausch schlecht finden.

Es ist ein neutraler beschreibender Begriff.

Wobei ich durchaus ein Kritiker von Bevölkerungsaustauschen bin, sowohl mit der Geschichte damals mit den Indianern (war aus meiner Sicht nicht fair), heute in Tibet und heute in Deutschland!

Auch in der (Spät-)Antike hatten die Umvolkungen nicht immer positive Effekte..
Benutzeravatar
DarkLightbringer
Beiträge: 40253
Registriert: Mo 19. Dez 2011, 16:49
Benutzertitel: Vive la Liberté !

Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon DarkLightbringer » Di 23. Jul 2019, 14:51

watisdatdenn? hat geschrieben:(23 Jul 2019, 09:00)

Nö dazu hätte es aber genügt "mein Kampf" zu lesen.
Da stand schon alles drin.
Das Buch war damals nicht verboten.

Die Frage ist, ob die Nazis schon vor 1933 Nazis waren und ob sich das irgendwie belegen ließe.

Die Leute lesen aber wohl ungerne selbst..
Ich sags mal so:
Prinzipiell lieber einmal zuviel beobachtet als einmal zu wenig. Es sollten aber zumindest mehr Anhaltspunkte da sein als "Grundgesetz über Scharia" und friedliche Kritik am großen Austausch und in dem Zusammenhang an der Asylpolitik und dem Migrationspakt!
Das sind nämlich völlig legitime Aussagen und Positionen innerhalb der FDGO!!
So hat das ganze schon ein strenges politisches "geschmäckle".
Die strikt friedfertige IBD ist oft Opfer von Gewalt, aber niemals Täter.
Wie bei der letzten Kundgebung als IB Gegendemonstranten ein Brandsatz warfen und ein Auto eines IB-Teilnehmers verbrannten.

Wikipedia erwähnt 114 Straftaten im Zusammenhang mit der Organisation IB.

These: Eine hochverräterische Unternehmung konnte bislang nicht nachgewiesen werden, so wenig wie im Fall der NSDAP vor 1933 entsprechend der damaligen Rechtsprechung des Deutschen Reiches.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
Benutzeravatar
Nomen Nescio
Beiträge: 13100
Registriert: So 1. Feb 2015, 19:29

Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Nomen Nescio » Di 23. Jul 2019, 16:50

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(23 Jul 2019, 09:11)

Was ist ein "Bevölkerungsaustausch"?

trump nach alcatraz :D
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
Benutzeravatar
Nomen Nescio
Beiträge: 13100
Registriert: So 1. Feb 2015, 19:29

Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Nomen Nescio » Di 23. Jul 2019, 16:52

watisdatdenn? hat geschrieben:(23 Jul 2019, 09:00)

Nö dazu hätte es aber genügt "mein Kampf" zu lesen.
Da stand schon alles drin.

Die Leute lesen aber wohl ungerne selbst..

das buch ist kaum zu lesen. ich habe es lange benützt um einzuschlafen.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
Benutzeravatar
Keoma
Beiträge: 14908
Registriert: Mi 25. Jun 2008, 13:27
Benutzertitel: Drum Legend
Wohnort: Österreich

Re: Identitäre Bewegung in Europa: Legitime Aktivisten oder Nazi-Hipster?

Beitragvon Keoma » Di 23. Jul 2019, 17:19

Orbiter1 hat geschrieben:(23 Jul 2019, 10:28)

Ja, und? In Nordamerika sind die autochthonen Nordamerikaner auch nur noch eine kleine Minderheit. Die wurden von Wirtschaftsflüchtlingen, zunächst hauptsächlich aus Europa, später aus der ganzen Welt, überrannt. Die USA und Kanada gibt's trotzdem, und es scheint ihnen nicht ganz so schlecht zu gehen

Also wird man in der Zukunft Deutsche in Reservaten bewundern dürfen, wo sie nach wie vor ihren barbarischen Sitten frönen können.
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
Daniel Patrick Moynihan

Zurück zu „31. EU - EFTA“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast