Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

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Cobra9
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Cobra9 » Do 7. Mai 2020, 09:30

zollagent hat geschrieben:(07 May 2020, 07:56)

Was bitte hätte das mit den vorgeworfenen technischen Mängeln zu tun? Und wenn du in der Lage der Flüchtlinge wärst, würdest du verstehen, warum alles besser ist als das Verbleiben dort, von wo sie aufgebrochen sind.



Ja kannst du sagen ob es keine technischen Mängel gibt?

Ich definitiv nicht. Wir sind immer noch nicht bei wünsch Dir was. Wenn Du natürlich mehr weißt als auch Behörden ok. Ich nicht. Mag sein das die Flüchtlinge es nicht gut haben. Aber die meisten haben keine Chance legal bleiben zu können.

Ich habe nix gegen Menschen. Besonders die vor Krieg flüchten. Aber das sind definitiv nicht alle und hör mir mir auf mit humanity allein.

Fast jedes Land hat Regeln wo du einhalten musst wenn du bleiben, einreisen willst. Auch Flüchtlingehhaben sich da zu fügen. Australien, Kanada sind strikt. Sind das Böse?

Ich nehme jetzt diese Länder. Zivilisation vorhanden, westliche Prägung.

Deutschland ist auf dem Weg zu mehr Realismus. Ich finde beispielsweise das man feste Kontingente basierend auf realen Möglichkeiten der Aufnahme überlegt nicht unbedingt falsch. Staffeln Je nach Priorität.


Oder wenn man mehr überprüft.

Nun ja, Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Darf es wirklich genügen, dass ein Asylbewerber seine Geschichte, von der die Bearbeiter des Antrags ja nicht wissen können, ob sie stimmt, glaubhaft darstellen kann angesichts der hohen Zahlen abgelehnter Asylanträge?

Wir können über viel diskutieren.

Deutschland darf den Grad seiner Rechtstreue nicht wie andere Staaten von der Opportunität abhängig machen. Es muss die Einhaltung der Regeln nach innen wie nach außen durchsetzen. Auch bei Partnern wie Griechenland.

Ja Deutschland sollte natürlich die selbstverständlichen Verpflichtungen erfüllen. Aber in realistischen Zahlen angepasst an die Ausgangszahlen wie Wohnraum usw.

Dann muss die Verteilung in der EU verbindlich geregelt werden. Ich verstehe aber teilweise warum man sich weigert.

Nur im Alleingang gibt es kaum gute Möglichkeiten. Es gibt keine festgelegte einfache Lösung. Viel ist komplizierter. Aber beispielsweise warum holt man scheinbar zu wenig Menschen aus Griechenland in den lagern

https://www.welt.de/politik/deutschland ... hluss.html
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DarkLightbringer
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 8. Mai 2020, 16:45

FRONTEX erwartet einen neuen Ansturm an der griechischen Grenze.

https://www.welt.de/politik/ausland/art ... renze.html

Zuletzt gab es mindestens einen Toten. Emigranten hatten Löcher in den Zaun geschnitten, woraufhin Schußwaffen eingesetzt worden sind.

Europa hat m. E. zweierlei wesentliche Optionen - entweder sich abzuschotten oder aber zu einer deutlich robusteren Außen- und Sicherheitspolitik überzugehen.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon zollagent » Fr 8. Mai 2020, 16:47

Cobra9 hat geschrieben:(07 May 2020, 09:30)

Ja kannst du sagen ob es keine technischen Mängel gibt?

Ich definitiv nicht. ....


Die Geschichte ist zu durchsichtig. Ich halte sie für einfach nur vorgeschoben.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Cobra9 » Fr 8. Mai 2020, 16:56

zollagent hat geschrieben:(08 May 2020, 16:47)

Die Geschichte ist zu durchsichtig. Ich halte sie für einfach nur vorgeschoben.



Ähmmm wäre aber naiv das so zu machen. Ich weiß auf Anhieb 45 Vorschläge um das Schiff deutlich länger an die Leine nehmen zu können und dann ein ewig langer Rechtsstreit usw.

Die jetzigen Mängel kann jede Werft bzw. Techniker flott beheben. 4/6 Wochen. Wenn Italien wirklich was verhindern will würde man sich was ausdenken wie Finanzen, Umwelt.......

Aber ich kann irren, du recht haben.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon zollagent » Fr 8. Mai 2020, 17:05

Cobra9 hat geschrieben:(08 May 2020, 16:56)

Ähmmm wäre aber naiv das so zu machen. Ich weiß auf Anhieb 45 Vorschläge um das Schiff deutlich länger an die Leine nehmen zu können und dann ein ewig langer Rechtsstreit usw.

Die jetzigen Mängel kann jede Werft bzw. Techniker flott beheben. 4/6 Wochen. Wenn Italien wirklich was verhindern will würde man sich was ausdenken wie Finanzen, Umwelt.......

Aber ich kann irren, du recht haben.

Natürlich ist das naiv. Manche Politiker setzen nun mal auf die Naivität ihrer Bürger. Das Schiff wurde bei der Abfahrt vom Germanischen Lloyd, einer DER bedeutendsten Schiffahrtsversicherungen der Welt, abgenommen, wie es für Schiffe unter deutscher Flagge Vorschrift ist. Und dann sind auf der Fahrt von der Nordsee ins Mittelmeer so viele Defekte aufgetreten? Wem will man das erzählen? Mal sehen, was der Lloyd mal dazu sagt.

Vielleicht fährt man ja auch zweigleisig, wie du beschrieben hast, mit "Erkenntnissen" über Finanzen oder die Umweltverträglichkeit des Schiffes und braucht erst mal ein paar Tage Zeit, das zu konkretisieren.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Cobra9 » Fr 8. Mai 2020, 17:18

zollagent hat geschrieben:(08 May 2020, 17:05)

Natürlich ist das naiv. Manche Politiker setzen nun mal auf die Naivität ihrer Bürger. Das Schiff wurde bei der Abfahrt vom Germanischen Lloyd, einer DER bedeutendsten Schiffahrtsversicherungen der Welt, abgenommen. Und dann sind auf der Fahrt von der Nordsee ins Mittelmeer so viele Defekte aufgetreten? Wem will man das erzählen? Mal sehen, was der Lloyd mal dazu sagt.


Ähmmm wie soll das gegangen sein das die Lloyd was abgenommen hat bzw. versichert?

Die Germanische Lloyd hat ihren Betrieb 2013 eingestellt, nach Fusion zur DNV GL Group.

Soweit ich weiß ist man in bei Inspektions-, Prüfungs- und Zertifizierungsdienstleistungen aktiv, nicht Versicherer aber. Ob die Alan Kurdi tatsächlich von besagter Firma 2020 abgenommen wurde ist mir nicht bekannt.

Es kann sein Italien ist gemein oder handelt berechtigt. Werden wir kaum erfahren. Wenn ich die Schiffe an die Kette legen wollte würde ich tatsächlich anders vorgehen. Aber okay ich bin wahrscheinlich auch falsch aufgestellt.

Ich wäre endlich für eine EU Mission zur Seenotrettung. Staatlich organisiert und mit Auffanglagern, aber nicht in der EU unbedingt. Oder wie auch immer organisiert. Aber ich hab nix zu sagen.

Das ganze ist nur..... Traurig, lächerlich.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon zollagent » Fr 8. Mai 2020, 17:30

Cobra9 hat geschrieben:(08 May 2020, 17:18)

Ähmmm wie soll das gegangen sein das die Lloyd was abgenommen hat bzw. versichert?

Die Germanische Lloyd hat ihren Betrieb 2013 eingestellt, nach Fusion zur DNV GL Group.

Soweit ich weiß ist man in bei Inspektions-, Prüfungs- und Zertifizierungsdienstleistungen aktiv, nicht Versicherer aber. Ob die Alan Kurdi tatsächlich von besagter Firma 2020 abgenommen wurde ist mir nicht bekannt.

Es kann sein Italien ist gemein oder handelt berechtigt. Werden wir kaum erfahren

Da sagst es selber. Mir selbst ist der Lloyd noch aus meiner aktiven Zeit als Schiffsversicherer und Klassifizierer bekannt. Gemeint habe ich die Klassifikation. Ist so was wie der TÜV für Schiffe, habe mich da wohl ungeschickt ausgedrückt, Sorry. Es ist klassifiziert, die Klassifikations-Nr. ist sogar bei Wiki aufgeführt, deshalb hielt ich die Info auch für seriös. Wo das Schiff versichert ist, weiß ich in der Tat nicht. Die Info habe ich von einem Facebook-Beitrag, von einem angeblichen oder auch tatsächlichen früheren Besatzungsmitglied. Übrigens ist die Alan Kurdi ab Dezember 2018 auf Fahrt zur Seenotrettung gegangen, nicht 2020.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Cobra9 » Sa 9. Mai 2020, 00:00

zollagent hat geschrieben:(08 May 2020, 17:30)

Da sagst es selber. Mir selbst ist der Lloyd noch aus meiner aktiven Zeit als Schiffsversicherer und Klassifizierer bekannt. Gemeint habe ich die Klassifikation. Ist so was wie der TÜV für Schiffe, habe mich da wohl ungeschickt ausgedrückt, Sorry. Es ist klassifiziert, die Klassifikations-Nr. ist sogar bei Wiki aufgeführt, deshalb hielt ich die Info auch für seriös. Wo das Schiff versichert ist, weiß ich in der Tat nicht. Die Info habe ich von einem Facebook-Beitrag, von einem angeblichen oder auch tatsächlichen früheren Besatzungsmitglied. Übrigens ist die Alan Kurdi ab Dezember 2018 auf Fahrt zur Seenotrettung gegangen, nicht 2020.
ob 2020 oder 18.....is doch egal.

Ich finde es traurig das die EU es nicht gebacken bekommt das zu lösen. Insgesamt.

Ich sag nicht das man alle Geretteten nach Europa bringen muss. Aber ich glaube wenn man wirklich will hätte man Lösungen finden können, nicht unbedingt mit Lybien.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon unity in diversity » Sa 9. Mai 2020, 11:47

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitge ... mittelmeer
Die organisierte Verantwortungslosigkeit nimmt massenmörderische Züge an.
Ich schlage vor, die Völkerwanderung abzusagen, solange Covid 19 die wirtschaftlichen und sozialen Grundlagen der Unterstützer lichtet.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon jack000 » Sa 9. Mai 2020, 16:58

unity in diversity hat geschrieben:(09 May 2020, 11:47)

https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitge ... mittelmeer
Die organisierte Verantwortungslosigkeit nimmt massenmörderische Züge an.
Ich schlage vor, die Völkerwanderung abzusagen, solange Covid 19 die wirtschaftlichen und sozialen Grundlagen der Unterstützer lichtet.

Aus dem Artikel:
Derzeit warteten daher mindestens drei Schiffe mit Flüchtlingen an Bord darauf, die Geretteten an Land bringen zu können.

Dann sollen die sie dahin bringen wo die herkommen. Wenn es irgendwo unsicher ist, dann fliehen alle! Und nicht nur junge Männer.
=> Es sind folglich Glücksritter mit teilweise zweifelhafter Biografie auf der Suche nach einem besseren Leben. Und eine solche sollte nicht in den sozialen Sicherungssystemen und/oder der Kriminalstatistik in Deutschland enden.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon zollagent » Mo 11. Mai 2020, 09:11

jack000 hat geschrieben:(09 May 2020, 16:58)

Aus dem Artikel:

Dann sollen die sie dahin bringen wo die herkommen. Wenn es irgendwo unsicher ist, dann fliehen alle! Und nicht nur junge Männer.
=> Es sind folglich Glücksritter mit teilweise zweifelhafter Biografie auf der Suche nach einem besseren Leben. Und eine solche sollte nicht in den sozialen Sicherungssystemen und/oder der Kriminalstatistik in Deutschland enden.

Es fliehen die, die fliehen können. Auch in den deutschen Ostgebieten gab es welche, die zurück blieben. Deine Pauschaldiffamierungen sind nichts weiter als eine Wiederholung der alten Rechtsdraußenthesen. Besitzstandswahrung unter Mißbrauch staatlicher Organe. Is nich, Jack. Humanität hat mehr Gewicht.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon BenJohn » Mo 11. Mai 2020, 10:36

Also ohne meine Frau und meine Kinder würde ich keinen Meter weit "fliehen".
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon jack000 » Mo 11. Mai 2020, 18:58

zollagent hat geschrieben:(11 May 2020, 09:11)

Es fliehen die, die fliehen können. Auch in den deutschen Ostgebieten gab es welche, die zurück blieben.

Ach ja, wer denn? Auch die Frauen und Kinder?

Besitzstandswahrung unter Mißbrauch staatlicher Organe. Is nich, Jack. Humanität hat mehr Gewicht.

Alle andere, außer die Leute nach Deutschland in die sozialen Sicherungssysteme zu bringen, ist also inhuman?
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon H2O » Di 12. Mai 2020, 07:51

BenJohn hat geschrieben:(11 May 2020, 10:36)

Also ohne meine Frau und meine Kinder würde ich keinen Meter weit "fliehen".


Finde ich auch völlig in Ordnung. Wir müssen nur bedenken, daß Ehe und Familie in vielen anderen Gemeinschaften nicht unbedingt auf freier Willensentscheidung beruhen, sondern von der Sippe so beschlossen werden. Dann stehen die Bindungen an den Partner mehr unter der Aufsicht der Sippe, und sie beruhen weniger auf Liebe zum Partner.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon jack000 » Di 12. Mai 2020, 15:45

H2O hat geschrieben:(12 May 2020, 07:51)

Finde ich auch völlig in Ordnung. Wir müssen nur bedenken, daß Ehe und Familie in vielen anderen Gemeinschaften nicht unbedingt auf freier Willensentscheidung beruhen, sondern von der Sippe so beschlossen werden. Dann stehen die Bindungen an den Partner mehr unter der Aufsicht der Sippe, und sie beruhen weniger auf Liebe zum Partner.

Und das hat dann welche Auswirkungen :?:
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon H2O » Di 12. Mai 2020, 16:45

jack000 hat geschrieben:(12 May 2020, 15:45)

Und das hat dann welche Auswirkungen :?:


Na, daß junge Männer voller Zuversicht ihr Leben in die eigenen Hände nehmen und sich auf den Weg machen. Denen ist Wurst, ob sie uns willkommen sind. Die wollen auch so gut leben wie wir. Das kann ich völlig verstehen, aber ich würde sie nicht hinein lassen. Mit Humanität das eigene Land zugrunde richten, das geht gar nicht. Hat Altpräsident Gauck schon sehr klar ausgedrückt: "Unser Herz ist weit, aber unsere Möglichkeiten haben Grenzen..." Vor allem bleibt dann nichts mehr übrig für die wirklich verzweifelten Notfälle!
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon jack000 » Di 12. Mai 2020, 17:32

H2O hat geschrieben:(12 May 2020, 16:45)

Na, daß junge Männer voller Zuversicht ihr Leben in die eigenen Hände nehmen und sich auf den Weg machen. Denen ist Wurst, ob sie uns willkommen sind. Die wollen auch so gut leben wie wir. Das kann ich völlig verstehen, aber ich würde sie nicht hinein lassen.

Ich auch nicht. Die Suche nach einem besseren Leben ist nicht Bestandteil der Asylgesetzgebung.

Mit Humanität das eigene Land zugrunde richten, das geht gar nicht. Hat Altpräsident Gauck schon sehr klar ausgedrückt: "Unser Herz ist weit, aber unsere Möglichkeiten haben Grenzen..." Vor allem bleibt dann nichts mehr übrig für die wirklich verzweifelten Notfälle!

So ist es! Hier werden gigantische Summen aufgewendet um diejenigen die hier sind zu versorgen aber in den Lagern in Griechenland sind die Verhältnisse prekär und es ist kein Geld da um die Situation vor Ort zu verbessern.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon H2O » Di 12. Mai 2020, 20:29

jack000 hat geschrieben:(12 May 2020, 17:32)

Ich auch nicht. Die Suche nach einem besseren Leben ist nicht Bestandteil der Asylgesetzgebung.


So ist es! Hier werden gigantische Summen aufgewendet um diejenigen die hier sind zu versorgen aber in den Lagern in Griechenland sind die Verhältnisse prekär und es ist kein Geld da um die Situation vor Ort zu verbessern.


Ohne Beleg vermute ich einmal, daß die Lager in Griechenland nicht aus Mangel an Geld so schrecklich geführt werden. Ich hatte vor einiger Zeit eine unerfreuliche Diskussion hier. Da ging es um den "pull factor"... will sagen, daß die dort festgehaltenen Kinder ihre Angehörigen nachzögen... und dieser Erfolg dann wieder weitere Kinder. Daß Leute mit der Denkanlage ruhig schlafen können... :(

Aus meiner Sicht muß der Grundsatz gelten, daß man in der EU gemeinsam das Problem lösen will; und dann darf nicht lange gefackelt werden, wenn der Flüchtling aus einem sicheren Land stammt oder durch sichere Länder gewandert ist. Asyl "à la carte" ist eine Entartung des Asylgedankens.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon jack000 » Mi 3. Jun 2020, 17:32

ILLEGALE IMMIGRANTEN ERWIESEN SICH ALS SCHWERVERBRECHER
Gewalt, Folter, Mord durch Rackete-Schützlinge

Im Herbst 2019 brachte Carola Rackete bei einem für italienische Polizisten lebensgefählichen Manöver eine Reihe illegaler Immigranten an Land. Drei davon wurden nun verurteilt.

Mohamed C. (22) aus Guinea, Hameda A. (26) aus Ägypten und Mahmoud A. (24), ebenfalls Ägypter, wurden wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung, sexueller Gewalt, Menschenhandels, Folter und Mord zu Haftstrafen von je 20 Jahren verurteilt. Die Schwerverbrecher wurden von Kapitänin Carola Rackete an Bord der Sea Watch III nach Italien gebracht. Die Reise wurde von einem Reporterteam des deutschen Fernsehens begleitet. Gegen die Aktivistin wird seither in Italien ermittelt. Bei einem riskanten Landemanöver hatte sie vorsätzlich die Leben italienischer Beamter gefährdet. Inzwischen geht die Schlepperei wieder weiter.

https://www.wochenblick.at/gewalt-folte ... uetzlinge/
Unfassbar, da kommt so eine wohlstandsverwöhnte deutsche Göre und bringt den Italienern Schwerverbrecher ins Land. Sie selbst aber findet Europa zu überbevölkert und würde gerne in der Ukraine wohnen. Das ist auch die Erklärung dafür, warum die so schnell wie möglich von Bord wollte, weil die von den neuen Mitbürgern bedroht worden ist.
=> So funktioniert das nicht: Die einen fordern und die anderen sollen zahlen.
=> Es bleibt zu hoffen, das Carola eine hohe Haftstrafe (z.B. 20 Jahre) bekommt und in der selben Zelle sitzt mit denjenigen, die sie nach Europa geschleppt hat.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Vongole » Mi 3. Jun 2020, 17:43

jack000 hat geschrieben:(03 Jun 2020, 17:32)

https://www.wochenblick.at/gewalt-folte ... uetzlinge/
Unfassbar, da kommt so eine wohlstandsverwöhnte deutsche Göre und bringt den Italienern Schwerverbrecher ins Land. Sie selbst aber findet Europa zu überbevölkert und würde gerne in der Ukraine wohnen. Das ist auch die Erklärung dafür, warum die so schnell wie möglich von Bord wollte, weil die von den neuen Mitbürgern bedroht worden ist.
=> So funktioniert das nicht: Die einen fordern und die anderen sollen zahlen.
=> Es bleibt zu hoffen, das Carola eine hohe Haftstrafe (z.B. 20 Jahre) bekommt und in der selben Zelle sitzt mit denjenigen, die sie nach Europa geschleppt hat.

Bring ein weniger anstößiges Medium, das diesen Bericht bestätigt, und man kann darüber reden. Und nein, ich meine nicht die Bild!
Und erklär mal bitte, was eine private Aktion mit der europ. Asyl- und Flüchtlingspolitik zu tun hat, um die es in diesem Thread geht.

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