Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

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relativ
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon relativ » Mi 17. Jul 2019, 08:41

Mendoza hat geschrieben:(15 Jul 2019, 12:18)

Ich kann das auch 100x machen. Kommt immer wieder das gleiche Ergebnis bei raus.

Das wirft nun kein gutes Licht auf dich.
Also nur mal kurz.In Südkorea, ich denke du meinst dieses Land und nicht Nordkorea, hat die USA wie auch in Lapan und in Eurpa nach den Kriegen investiert. Sie waren somit die nutznießer des kalten Krieges.
Libera z.B. hat so ein Investitionsschub weder von der USA noch von sonst jemanden bekommen, wenn du etwas anderes weisst , nur her damit. Für die USA war Liberia nur eine ehemalige Sklavenkolonie und somit uninteressant.
Klar gehörte dazu auch, daß man Wirtschafts und Bildungspolitisch die richtigen Weichen stellte.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Ger9374 » Mi 17. Jul 2019, 08:46

Senexx hat geschrieben:(17 Jul 2019, 08:34)

Salvini möchte Italien davor bewahren, wieder zum Transitland zu werden. Für diese Anstrengungen haben die Lampeduser mehrheitlich seine Partei bei der Europawahl belohnt.

Noch immer hocken in Italien 90000 in irgendwelchen Erstaufnahme- und Folgeeinrichtungen. Hunderttausende sind illegal im Land und machen das Land unsicher und sind häufig in mafiaähnlichen Banden organisiert.

Italien plant übrigens gerade einen Zensus der Sinti und Roma im Lande. Wir dürfen gespannt sein, was dabei rauskommt.




Erwartest du Probleme , Volkzählung ist doch normal .
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Wähler » Mi 17. Jul 2019, 08:52

Wähler hat geschrieben:(17 Jul 2019, 06:16)
Die Seenotrettungsaktion Sophia wurde von Italien koordiniert. Soll eine Neuauflage etwa ohne Italien stattfinden. Etwas mehr Pragmatismus würde in der Angelegenheit nicht schaden.

Orbiter1 hat geschrieben:(17 Jul 2019, 08:27)
Es wird keine Neuauflage von Sophia geben. Das war am Ende fast ausschließlich eine Seenotrettungs- und keine Schlepperbekämpfungsaktion. Italien lehnt so etwas ab und auch die EU insgesamt denkt nicht im Traum daran die Seenotrettung wieder staatlich zu organisieren. Es bleibt bei der Aussage dass Italien im Vergleich zu den anderen Mittelmeerflüchtlingsrouten und den anderen großen EU-Staaten weitaus weniger vom Migrantenstrom belastet wird. Die Rumjammerei von Salvini entbehrt jeder Grundlage.

Auf dem EU-Gipfel im Juli letzten Jahres wurden Ausschiffungsplattformen außerhalb und innerhalb der EU für Mittelmeer-Flüchtlinge beschlossen. Politisches Nicht-Handeln nutzt nur den EU-Gegnern. Reine Erbsenzählerei hilft auf Dauer keinem EU-Mitglied, der eigenen Bevölkerung gegenüber einen sinnvolle Flüchtlingspolitik zu begründen. Völlige Abschottung ist unrealistisch, so dass es früher oder später auf asymmetrische Kontingente zumindestens für willige EU-Mitgliedsstaaten hinauslaufen wird.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Senexx » Mi 17. Jul 2019, 08:52

Ger9374 hat geschrieben:(17 Jul 2019, 08:46)

Erwartest du Probleme , Volkzählung ist doch normal .

Ich meinte, welche Zahlen und Erkenntnisse.
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon relativ » Mi 17. Jul 2019, 08:58

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(17 Jul 2019, 01:30)

Deine Untersuchungen unterliegen einem Denkfehler und das du diesen nicht erkennst ist kein Wunder.

Erstens sind Deutschland und andere westeuropaeische Laender keine traditionellen Einwandererlaender im Gegensatz zu Australien, Kanada und den USA. Zweitens sind der Hauptanteil der Einwanderer nach Australien, Kanada und den USA Leute wie zum Beispiel ich, die wegen life style und nicht wirtschaftlicher Not oder politischer Verfolgung eingewandert sind und um dies zu tun muss der Einwanderer sehr viele Kriterien erfuellen.

Aber auch diejenigen, die als Fluechtlinge hierherkamen zB Vietnamesen, Lebanesen, Chinesen findet man seit der 2 Generation (die hier geborenen Kinder) in Berufen wie Aerzte, Rechtsanwaelte, Ingenieure, Lehrer usw usw. Kinder asiatischer Herkunft haben ueberdurchschnittlich bessere Abiturabschluesse als Kinder australisch/europaeischer Herkunft. Du liegst also falsch, genauso wie mit der Bemerkung das Einwanderer faul sind! Die Fluechtlinge bei uns aus Sued Sudan sind nicht faul und nehmen jede Arbeit an, den sie sind von zu Hause her gewoehnt, das wer nicht arbeitet auch nichts zu Essen hat.

Mich wundert es nicht das bei ihnen eine gewisse Xenophobie bei der Meinungsbildung mitspielt.

So sehr wir bei der mom. australischen Migrationspolitik auseinanderliegen, für diese Meinung bekommst du von mir ein :thumbup:
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Nightrain » Mi 17. Jul 2019, 08:59

Senexx hat geschrieben:(17 Jul 2019, 08:34)
Noch immer hocken in Italien 90000 in irgendwelchen Erstaufnahme- und Folgeeinrichtungen.


Finde ich unverständlich. Ein Flixbus Ticket Rom - München gibt es günstig für ca. 30€...
"Gleiches gilt in Deutschland für AfD und Pegida. Der gewalttätige Antisemitismus kommt heute nicht von rechts, auch wenn die irreführenden Statistiken etwas anderes sagen." (Michael Wolffsohn)
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon relativ » Mi 17. Jul 2019, 09:00

Wähler hat geschrieben:(17 Jul 2019, 06:16)

Die Seenotrettungsaktion Sophia wurde von Italien koordiniert. Soll eine Neuauflage etwa ohne Italien stattfinden. Etwas mehr Pragmatismus würde in der Angelegenheit nicht schaden.

Ja sowas wäre schön, nur muss dann so ein Politiker wie z.B. Salvini seine Öffentlich zur schau gestellte Hasskappe abnehmen, sonst funktioniert m.M. sowas nicht.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Ger9374 » Mi 17. Jul 2019, 09:01

Nightrain hat geschrieben:(17 Jul 2019, 08:59)

Finde ich unverständlich. Ein Flixbus Ticket Rom - München gibt es günstig für ca. 30€...



Vielleicht kommen die aus Gewohnheit zu Fuss! Dann dauert das noch;-))
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Orbiter1 » Mi 17. Jul 2019, 09:36

Senexx hat geschrieben:(17 Jul 2019, 08:34)

Salvini möchte Italien davor bewahren, wieder zum Transitland zu werden. Für diese Anstrengungen haben die Lampeduser mehrheitlich seine Partei bei der Europawahl belohnt.

Noch immer hocken in Italien 90000 in irgendwelchen Erstaufnahme- und Folgeeinrichtungen. Hunderttausende sind illegal im Land und machen das Land unsicher und sind häufig in mafiaähnlichen Banden organisiert.
Da offenbart sich das Scheitern der italienischen Integrationspolitik und das Komplettversagen beim Thema Abschiebung. Mehr als auf die NGOs eindreschen die in diesem Jahr in Summe 300 Migranten nach Italien gebracht haben bringt Salvini nicht zustande. Salvini ist Europas größter Versager, aber zumindest kann er gut davon ablenken.
Italien plant übrigens gerade einen Zensus der Sinti und Roma im Lande. Wir dürfen gespannt sein, was dabei rauskommt.
Was soll daran spannend sein, egal was bei der Zählung rauskommt auf die Sinti und Roma wird Salvini eindreschen und versuchen sie aus dem Land zu ekeln.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Mendoza » Mi 17. Jul 2019, 09:39

relativ hat geschrieben:(17 Jul 2019, 08:41)

Das wirft nun kein gutes Licht auf dich.
Also nur mal kurz.In Südkorea, ich denke du meinst dieses Land und nicht Nordkorea, hat die USA wie auch in Lapan und in Eurpa nach den Kriegen investiert. Sie waren somit die nutznießer des kalten Krieges.
Libera z.B. hat so ein Investitionsschub weder von der USA noch von sonst jemanden bekommen, wenn du etwas anderes weisst , nur her damit. Für die USA war Liberia nur eine ehemalige Sklavenkolonie und somit uninteressant.
Klar gehörte dazu auch, daß man Wirtschafts und Bildungspolitisch die richtigen Weichen stellte.


Südkorea war bis in die 60er auf dem gleichen niedrigem Niveau wie Nordkorea und hat sich erst spät berappelt. Der Erfolg kam auch weil viele im Ausland arbeiten waren und die Erfahrungen mit nach Hause genommen haben. Und was Liberia betrifft: Warum schaffen es Regierungen und Bürger eines Landes in 172 (!) Jahren Unabhängigkeit etwas selber auf die Beine zu stellen? Wenn ehem. Kolonien so langfristig und tiefgreifend gehindert werden sich zu entwickeln, dann müssten die USA auch total unterentwickelt sein, denn die waren vorher selber britische Kolonie(en). Katastrophale Korruption, egoistisches Clandenken und fehlende Eigeninitiative bei gleichzeitig rasantem Bevölkerungswachstum hindern Afrika daran aus der Dauerkrise zu kommen! Die negativen Folgen der Kolonialzeit sind doch nach zig Jahren unbedeutend und nur eine faule Ausrede für die eigene Unfähigkeit. Ich sehe kein bisschen ein, dass wir hier unzählige Menschen aufnehmen und versorgen sollen. Wenn ihr das machen wollt, dann macht das privat und auf eigene Kosten! Diese Rumheulerei und Selbstkasteiung gemäß dem Motto: "Wir haben vor '45 so schlimme Verbrechen begangen und müssen jetzt alles opfern um die Welt zu retten" geht mir auf den Keks und mach ich nicht mit. Wenn ihr euch denn Schuh anzieht - euer Problem.
Churchill "Dem Kapitalismus wohnt ein Laster inne: Die ungleichmäßige Verteilung der Güter. Dem Sozialismus hingegen wohnt eine Tugend inne: Die gleichmäßige Verteilung des Elends.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon relativ » Mi 17. Jul 2019, 09:46

Mendoza hat geschrieben:(17 Jul 2019, 09:39)

Südkorea war bis in die 60er auf dem gleichen niedrigem Niveau wie Nordkorea und hat sich erst spät berappelt. Der Erfolg kam auch weil viele im Ausland arbeiten waren und die Erfahrungen mit nach Hause genommen haben. Und was Liberia betrifft: Warum schaffen es Regierungen und Bürger eines Landes in 172 (!) Jahren Unabhängigkeit etwas selber auf die Beine zu stellen? Wenn ehem. Kolonien so langfristig und tiefgreifend gehindert werden sich zu entwickeln, dann müssten die USA auch total unterentwickelt sein, denn die waren vorher selber britische Kolonie(en). Katastrophale Korruption, egoistisches Clandenken und fehlende Eigeninitiative bei gleichzeitig rasantem Bevölkerungswachstum hindern Afrika daran aus der Dauerkrise zu kommen! Die negativen Folgen der Kolonialzeit sind doch nach zig Jahren unbedeutend und nur eine faule Ausrede für die eigene Unfähigkeit. Ich sehe kein bisschen ein, dass wir hier unzählige Menschen aufnehmen und versorgen sollen. Wenn ihr das machen wollt, dann macht das privat und auf eigene Kosten! Diese Rumheulerei und Selbstkasteiung gemäß dem Motto: "Wir haben vor '45 so schlimme Verbrechen begangen und müssen jetzt alles opfern um die Welt zu retten" geht mir auf den Keks und mach ich nicht mit. Wenn ihr euch denn Schuh anzieht - euer Problem.

Nochmal beschäftige dich mit der Historie. Der westlichen Hegomonie, der Kolonialzeit, den kalten Krieg und dann zähle 1 und 1 zusammen. Ich behaupte nicht, daß solche Staaten nicht die möglichkeiten hätten , die verhältnisse ihrer Bürger zu verbessern, dafür muesste es aber dort mehr Regierungen geben, für die nicht nur ein Teil der Bevölkerung , ihre Bürger sind.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Keoma » Mi 17. Jul 2019, 09:48

relativ hat geschrieben:(17 Jul 2019, 09:46)

Nochmal beschäftige dich mit der Historie. Der westlichen Hegomonie, der Kolonialzeit, den kalten Krieg und dann zähle 1 und 1 zusammen. Ich behaupte nicht, daß solche Staaten nicht die möglichkeiten hätten , die verhältnisse ihrer Bürger zu verbessern, dafür muesste es aber dort mehr Regierungen geben, für die nicht nur ein Teil der Bevölkerung , ihre Bürger sind.


Dass die Regierungen dort schuld sind, ist ja wohl eine Binse, nur, was soll man machen?
Wir können schließlich nicht für die Bevölkerung wählen oder Regierungen einsetzen.
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon H2O » Mi 17. Jul 2019, 09:56

Im Thema Süd-Korea kenne ich mich ganz gut aus: Es ist wahr, daß koreanische Regierungen und Konzerne sehr bewußt ihr Land entwickelt haben, Dazu haben sie ihre jungen Leute mit Potential in westlichen Ländern ausbilden lassen, sie an westlichen Hochschulen studieren und sich auszeichnen lassen. Vermutlich ist die größere Zahl heutiger Koreaner mit Promotion und Diplom/Master in den USA und Europa ausgebildet worden... wenigstens aber jene, die weit aus dem Mittelmaß heraus ragen.

Technischen Import hat man grundsätzlich mit Personalschulungen in den Lieferländern unter Vertrag genommen und dabei die eigene Entwicklung solcher Erzeugnisse abgekürzt. Mir ist noch nie eine Gesellschaft so zielstrebig und planvoll begegnet, und auch der sehr persönliche Ehrgeiz spielt eine große Rolle. Der Lehrer wird überall mit Ehrerbietung betrachtet, ausländisches Ausbildungspersonal eingeschlossen.

Vergessen wir nicht, daß Koreaner auch im kulturellen Bereich mit herausragenden Künstlern, insbesondere in der Musik, weltweit einen sehr guten Ruf erworben haben. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt, obwohl mir die Besiedlungsdichte des Landes etwas nervig vorkam. Dafür sehr freundliche und humorvolle Menschen!
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Senexx » Mi 17. Jul 2019, 10:00

Keoma hat geschrieben:(17 Jul 2019, 09:48)

Dass die Regierungen dort schuld sind, ist ja wohl eine Binse, nur, was soll man machen?
Wir können schließlich nicht für die Bevölkerung wählen oder Regierungen einsetzen.


Das Problem reicht tiefer. Es hat nicht nur mit den Regierungen zu tun.

Ohne Kolonialismus gäbe es in den meisten Fällen noch nicht einmal eine Bildungselite.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Mendoza » Mi 17. Jul 2019, 10:06

H2O hat geschrieben:(17 Jul 2019, 09:56)

Im Thema Süd-Korea kenne ich mich ganz gut aus: Es ist wahr, daß koreanische Regierungen und Konzerne sehr bewußt ihr Land entwickelt haben, Dazu haben sie ihre jungen Leute mit Potential in westlichen Ländern ausbilden lassen, sie an westlichen Hochschulen studieren und sich auszeichnen lassen. Vermutlich ist die größere Zahl heutiger Koreaner mit Promotion und Diplom/Master in den USA und Europa ausgebildet worden... wenigstens aber jene, die weit aus dem Mittelmaß heraus ragen.

Technischen Import hat man grundsätzlich mit Personalschulungen in den Lieferländern unter Vertrag genommen und dabei die eigene Entwicklung solcher Erzeugnisse abgekürzt. Mir ist noch nie eine Gesellschaft so zielstrebig und planvoll begegnet, und auch der sehr persönliche Ehrgeiz spielt eine große Rolle. Der Lehrer wird überall mit Ehrerbietung betrachtet, ausländisches Ausbildungspersonal eingeschlossen.

Vergessen wir nicht, daß Koreaner auch im kulturellen Bereich mit herausragenden Künstlern, insbesondere in der Musik, weltweit einen sehr guten Ruf erworben haben. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt, obwohl mir die Besiedlungsdichte des Landes etwas nervig vorkam. Dafür sehr freundliche und humorvolle Menschen!


Persönliche Erfahrungen habe ich nicht viel. Ich hatte lediglich mal einen Südkoreaner als Kollegen vor knapp 30 Jahren in Berlin und kannte ihn nur flüchtig, aber -alle Achtung- arbeiten konnte er!
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Ger9374 » Mi 17. Jul 2019, 10:59

Die Asiaten scheinen ja überwiegend pflegeleicht und zielstrebig;-))
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Senexx » Mi 17. Jul 2019, 11:01

Ger9374 hat geschrieben:(17 Jul 2019, 10:59)

Die Asiaten scheinen ja überwiegend pflegeleicht und zielstrebig;-))


Wenn Sie mit "pflegeleicht" meinen, dass sie wenig Ärger machen, dann ja.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon H2O » Mi 17. Jul 2019, 11:02

Mendoza hat geschrieben:(17 Jul 2019, 10:06)

Persönliche Erfahrungen habe ich nicht viel. Ich hatte lediglich mal einen Südkoreaner als Kollegen vor knapp 30 Jahren in Berlin und kannte ihn nur flüchtig, aber -alle Achtung- arbeiten konnte er!


Ehrgeiz und Fleiß werden den jungen Leuten dort schon von klein auf eingebleut. Leider auch verbunden mit Selbstmord bei Nichterfüllung von elterlichen Erwartungen. Aber um ein Wunder handelt es sich bei dem koreanischen Aufstieg aus dem Armenhaus der Welt keineswegs! Wenn wir zurückdenken an unser Wirtschaftswunder... das beruhte auch auf unbedingtem Leistungswillen und der Überzeugung, es damit zu etwas bringen zu können. Aber so planvoll wie in Korea... das muß man erlebt haben!
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon H2O » Mi 17. Jul 2019, 11:04

Senexx hat geschrieben:(17 Jul 2019, 11:01)

Wenn Sie mit "pflegeleicht" meinen, dass sie wenig Ärger machen, dann ja.


Na, wenn sie in der Vorhand sind, dann können Chinesen, Japaner und Koreaner auch verdammt fordernd auftreten. Auch das muß man erlebt haben!
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Senexx » Mi 17. Jul 2019, 11:07

H2O hat geschrieben:(17 Jul 2019, 11:04)

Na, wenn sie in der Vorhand sind, dann können Chinesen, Japaner und Koreaner auch verdammt fordernd auftreten. Auch das muß man erlebt haben!



Deswegen muss man die Einwanderung begrenzen. Als Minderheit sind sie ok. Im Gegesatz zu Islamischen.
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