Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon H2O » Do 4. Jul 2019, 07:19

Ger9374 hat geschrieben:(03 Jul 2019, 18:46)

Nun kann niemand aus einem Europaprojekt gegen den Widerstand anderer Staaten eine Französische Solonr. machen. Da gehört mehr wie vereinzelte Posten unter Französischer Führung dazu.
Allmählich beginnt diese Denkweise auch zu verschwinden. Es treten mehr die Personellen Qualitäten , sowie fachliche Eignung in den Vordergrund.O.K von der Leyen und Oettinger ausgenommen.Aber Oettinger ist immer für ein paar Lacher gut.


Was verführt Sie nur dazu, an tatsächlich existierenden Politikern in dieser Weise Kritik zu üben? Wenn die Kritik wenigstens deren Tun im einzelnen auf's Korn nähme. Aber Sie machen Ihre Kritik an der Person fest. Ich kenne diese Leute überhaupt nicht aus der Nahansicht, und ich gehe davon aus, daß es Ihnen nicht anders geht. Gibt es eine Art allgemeiner Verabredung, amtierende Politiker grundsätzlich "bä-bä" zu finden?
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon Ger9374 » Do 4. Jul 2019, 22:50

H2O hat geschrieben:(04 Jul 2019, 07:19)

Was verführt Sie nur dazu, an tatsächlich existierenden Politikern in dieser Weise Kritik zu üben? Wenn die Kritik wenigstens deren Tun im einzelnen auf's Korn nähme. Aber Sie machen Ihre Kritik an der Person fest. Ich kenne diese Leute überhaupt nicht aus der Nahansicht, und ich gehe davon aus, daß es Ihnen nicht anders geht. Gibt es eine Art allgemeiner Verabredung, amtierende Politiker grundsätzlich "bä-bä" zu finden?




Nur die ich als grundsätzlich als nicht kompetent für ihr Amt ansehe.
Aber das ist rein meine persönliche Sicht dieser Personen! Deutsche Politiker mit Format und Kompetenz sind derzeit absolute Raritäten.Berlin eher ein schlecht geführter Politcircus.
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon H2O » Do 4. Jul 2019, 23:16

Ger9374 hat geschrieben:(04 Jul 2019, 22:50)

Nur die ich als grundsätzlich als nicht kompetent für ihr Amt ansehe.
Aber das ist rein meine persönliche Sicht dieser Personen! Deutsche Politiker mit Format und Kompetenz sind derzeit absolute Raritäten.Berlin eher ein schlecht geführter Politcircus.


Welche Hauptstadt setzt dann für Sie den Maßstab? London, Paris, Rom, Madrid, Warschau, Washington, Moskau? Wir müßten dann ja wenigstens einen Regierungssitz finden, wo das leuchtende Vorbild hockt! Mir ist dieser Vergleich erst nach einem Gespräch des ehemaligen Bundespräsidenten Gauck mit Herrn Lanz so richtig klar geworden. Das Gespräch war hier im Forum in einem Beitrag als Facebook-Mitschnitt zu sehen und zu hören. Hat mich ziemlich beeindruckt, auch die Sicht auf die Kanzlerin!
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon zollagent » Fr 5. Jul 2019, 08:47

Ger9374 hat geschrieben:(04 Jul 2019, 22:50)

Nur die ich als grundsätzlich als nicht kompetent für ihr Amt ansehe.
Aber das ist rein meine persönliche Sicht dieser Personen! Deutsche Politiker mit Format und Kompetenz sind derzeit absolute Raritäten.Berlin eher ein schlecht geführter Politcircus.

...und die braunen Clowns sind mit ihrer Rolle als Pausenfüller unzufrieden?
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon Ger9374 » Sa 6. Jul 2019, 05:47

Die Politische Opposition ist schon auf beobachten und kritisieren beschränkt, hier geht es um die Regierungspolitik.Das sollte ihnen bewusst sein .
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon Kohlhaas » So 7. Jul 2019, 16:52

H2O hat geschrieben:(04 Jul 2019, 07:19)

Was verführt Sie nur dazu, an tatsächlich existierenden Politikern in dieser Weise Kritik zu üben? Wenn die Kritik wenigstens deren Tun im einzelnen auf's Korn nähme. Aber Sie machen Ihre Kritik an der Person fest. Ich kenne diese Leute überhaupt nicht aus der Nahansicht, und ich gehe davon aus, daß es Ihnen nicht anders geht. Gibt es eine Art allgemeiner Verabredung, amtierende Politiker grundsätzlich "bä-bä" zu finden?

Die Kritik an von der Leyen ist nicht auf dieses Forum beschränkt. Jüngste Umfragen zeigen, dass nur etwa ein Drittel der deutschen Bürger die Dame für geeignet halten, EU-Kommissionspräsidentin zu werden. Selbst CDU-Wähler sind mehrheitlich der Ansicht, dass sie ungeeignet ist.
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon H2O » So 7. Jul 2019, 23:26

Kohlhaas hat geschrieben:(07 Jul 2019, 16:52)

Die Kritik an von der Leyen ist nicht auf dieses Forum beschränkt. Jüngste Umfragen zeigen, dass nur etwa ein Drittel der deutschen Bürger die Dame für geeignet halten, EU-Kommissionspräsidentin zu werden. Selbst CDU-Wähler sind mehrheitlich der Ansicht, dass sie ungeeignet ist.


Solche Stimmungen kommen und gehen; ein dicker Hund bleibt aber ein dicker Hund. Wo liegt dieser Hund begraben?
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon Ger9374 » Mo 8. Jul 2019, 05:02

Ich sehe Politikverdrossenheit und unverständnis über die art der Postenvergabe.Sieht alles nach Hinterzimmer aus und ist schlecht zu vermitteln.Das nach 50 Jahren der Posten an einen Deutschen käme durchaus intressant, aber die Personalie v d L ist ausgelutscht.
Die kann nicht mehr überzeugen, der Gaul ist totgeritten . Der EZB Posten wäre besser durch Deutschland als durch Frankreich besetzt worden. Die Politik Des lockeren Geldes birgt auf dauer zu viele Risiken.
Nun warten wir erstmal ab, was weiter geschieht
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon zollagent » Mo 8. Jul 2019, 09:59

Ger9374 hat geschrieben:(08 Jul 2019, 05:02)

Ich sehe Politikverdrossenheit und unverständnis über die art der Postenvergabe.Sieht alles nach Hinterzimmer aus und ist schlecht zu vermitteln.Das nach 50 Jahren der Posten an einen Deutschen käme durchaus intressant, aber die Personalie v d L ist ausgelutscht.
Die kann nicht mehr überzeugen, der Gaul ist totgeritten . Der EZB Posten wäre besser durch Deutschland als durch Frankreich besetzt worden. Die Politik Des lockeren Geldes birgt auf dauer zu viele Risiken.
Nun warten wir erstmal ab, was weiter geschieht

Eine Lösung wären allerdings die Vereinigten Staaten von Europa. Dann könnten "die Posten" durch den Wähler besetzt werden.
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon H2O » Mo 8. Jul 2019, 17:26

zollagent hat geschrieben:(08 Jul 2019, 09:59)

Eine Lösung wären allerdings die Vereinigten Staaten von Europa. Dann könnten "die Posten" durch den Wähler besetzt werden.


Haben Sie eine Vorstellung davon, wie dabei grundsätzlich die für ein politisches Amt geeignetesten Bewerber gewählt werden? Wie läßt sich der europäische Nationalismus so weit dämpfen, daß jede europäische Nation an der politischen Führung der Gemeinschaft beteiligt ist?

Müßte man dann nicht nationale Bewerber von der nationalen Wahlliste streichen... also sämtliche Europäer dürfen Frau v-d-L wählen, nur wir Deutschen nicht...? Dann muß man immer auf die Nachbarn hoffen; das wäre auch nicht der schlechteste aller Ansätze. ;)
Ger9374

Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon Ger9374 » Di 9. Jul 2019, 08:16

H2O hat geschrieben:(08 Jul 2019, 17:26)

Haben Sie eine Vorstellung davon, wie dabei grundsätzlich die für ein politisches Amt geeignetesten Bewerber gewählt werden? Wie läßt sich der europäische Nationalismus so weit dämpfen, daß jede europäische Nation an der politischen Führung der Gemeinschaft beteiligt ist?

Müßte man dann nicht nationale Bewerber von der nationalen Wahlliste streichen... also sämtliche Europäer dürfen Frau v-d-L wählen, nur wir Deutschen nicht...? Dann muß man immer auf die Nachbarn hoffen; das wäre auch nicht der schlechteste aller Ansätze. ;)



Ich plädiere für Parteienfamilien der E.U die sich gebildet haben.EVP ect.
Die sollten mehrere Spitzenkandidaten aufstellen und Dann los.Programminhalte sollten Dann die Personenwahl etwas mit der zeit verdrängen!Auch Wahllisten nicht National sondern Europaweit.Zahl der Spitzenkandidaten auf 3 pro Parteifamilie beschränken.
und ab geht es.
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon H2O » Di 9. Jul 2019, 09:21

Ger9374 hat geschrieben:(09 Jul 2019, 08:16)

Ich plädiere für Parteienfamilien der E.U die sich gebildet haben.EVP ect.
Die sollten mehrere Spitzenkandidaten aufstellen und Dann los.Programminhalte sollten Dann die Personenwahl etwas mit der zeit verdrängen!Auch Wahllisten nicht National sondern Europaweit.Zahl der Spitzenkandidaten auf 3 pro Parteifamilie beschränken.
und ab geht es.


Finde ich auch erstrebenswert! Aber bei uns ist dieser Ansatz gescheitert. Die Parteien mit Kanzlerpotential treten wie selbstverständlich mit Kanzlerkandidaten an, und auch der Wahlkampf kreist überwiegend um diese Personen. Denken wir kurz zurück an den Wahlkampf 2017 und die Hoffnungen, die sich auf den Kanzlerkandidaten der SPD richteten... der Schulz-Express, der dann auf der Strecke liegen blieb, oder die Kanzlerin, deren Partei so starke Einbußen erlitt, das Gewurschtele darum, wer denn in 2021 Kanzler könnte.

Ich finde auch, daß die Parteienfamilien ein kluger Ansatz zu transnationalen Listen sein könnte. Auf längere Sicht muß es Bewerber geben, die man querbeet wählen kann. Ich empfand Herrn Timmermans als einen solchen vielsprachigen Bewerber. Davon muß es künftig viel mehr geben. Dann stehen den hochmögenden nationalen Ratsmitgliedern gestandene und vor allem durch den Wähler legitimierte Europäer gegenüber.
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon zollagent » Di 9. Jul 2019, 09:24

H2O hat geschrieben:(08 Jul 2019, 17:26)

Haben Sie eine Vorstellung davon, wie dabei grundsätzlich die für ein politisches Amt geeignetesten Bewerber gewählt werden? Wie läßt sich der europäische Nationalismus so weit dämpfen, daß jede europäische Nation an der politischen Führung der Gemeinschaft beteiligt ist?

Müßte man dann nicht nationale Bewerber von der nationalen Wahlliste streichen... also sämtliche Europäer dürfen Frau v-d-L wählen, nur wir Deutschen nicht...? Dann muß man immer auf die Nachbarn hoffen; das wäre auch nicht der schlechteste aller Ansätze. ;)

Ja, ich habe "eine Vorstellung davon". Nationalismus ist - noch - ein bremsendes Element dabei, weil allzu selbstverständlich davon ausgegangen wird, daß nur ein Landsmann die eigenen Interessen richtig vertritt. Hier ist natürlich noch ein Lernprozess zu durchlaufen.
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon H2O » Di 9. Jul 2019, 09:39

zollagent hat geschrieben:(09 Jul 2019, 09:24)

Ja, ich habe "eine Vorstellung davon". Nationalismus ist - noch - ein bremsendes Element dabei, weil allzu selbstverständlich davon ausgegangen wird, daß nur ein Landsmann die eigenen Interessen richtig vertritt. Hier ist natürlich noch ein Lernprozess zu durchlaufen.


Ihre Antwort ist jetzt aber ein wenig schlicht ausgefallen! Der angesprochene Lernprozeß braucht mit Sicherheit ein Gerüst, an dem wir Europäer uns entlang hangeln können. Dieses Gerüst müssen wir entwickeln... und ich weiß nicht, wie man das Gerüst aufstellen könnte. Da werden gute Einfälle gesucht!
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon zollagent » Di 9. Jul 2019, 13:02

H2O hat geschrieben:(09 Jul 2019, 09:39)

Ihre Antwort ist jetzt aber ein wenig schlicht ausgefallen! Der angesprochene Lernprozeß braucht mit Sicherheit ein Gerüst, an dem wir Europäer uns entlang hangeln können. Dieses Gerüst müssen wir entwickeln... und ich weiß nicht, wie man das Gerüst aufstellen könnte. Da werden gute Einfälle gesucht!

Man kann Dinge auch verkomplizieren.
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon H2O » Di 9. Jul 2019, 16:19

zollagent hat geschrieben:(09 Jul 2019, 13:02)

Man kann Dinge auch verkomplizieren.


Damit sie dann wenigstens funktionieren.
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon zollagent » Di 9. Jul 2019, 19:01

H2O hat geschrieben:(09 Jul 2019, 16:19)

Damit sie dann wenigstens funktionieren.

Ich bezweifle, daß das so stimmt. Je komplizierter, desto störanfälliger.
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon Ger9374 » Di 9. Jul 2019, 20:09

zollagent hat geschrieben:(09 Jul 2019, 19:01)

Ich bezweifle, daß das so stimmt. Je komplizierter, desto störanfälliger.


Einfache Spielregeln , Wählerfreundliche weil durchschaubares Regelwerk.
Spielereien mit Überhangmandaten usw .
könnten vielleicht damit verschwinden!
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon Kohlhaas » Di 9. Jul 2019, 20:18

H2O hat geschrieben:(07 Jul 2019, 23:26)

Solche Stimmungen kommen und gehen; ein dicker Hund bleibt aber ein dicker Hund. Wo liegt dieser Hund begraben?

Das wissen wir beide nicht.

Auf Anhieb fallen mir zwei mögliche Gräber des Hundes ein.

Erstens: Frau von der Leyen muss gegen anders ausgerichtete politische Mehrheiten ankämpfen. Und das vielleicht nur deshalb, weil sie als Frau in einer patriarchialischen Gesellschaft unterwegs ist.
Antwort meinerseits: Ich bedauere sie nicht dafür, dass sie als Politikerin mit anderen politischen Mehrheiten fertig werden muss. Das nennt man "Demokratie". Dass sie diesen Kampf nur wegen ihres Geschlechts führen muss, glaube ich nicht. Die Gleichberechtigung in Deutschland ist noch nicht verwirklicht, aber Frau von der Leyen gehört mit Sicherheit nicht zu der Gruppe von Frauen, die darunter "leiden müssen".

Zweitens: Frau von der Leyen hat als Verteidigungsministerin keine überzeugende Figur abgegeben. Es gibt durchaus sachliche Gründe an ihrer Eigunung als höchste Vertreterin der EU zu zweifeln.
Antwort meinerseits: Ich habe keinerlei Verständnis dafür, dass eine Person, die ihr Ministeramt derart erbärmlich ausgefüllt hat, nun in eine so exponierte Position "weggelobt" werden soll. Dass selbst in ihrer eigenen Partei nur eine Minderheit sie für qualifiziert hält, ist bezeichnend.
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Re: Zusammenschluss aller Streitkräfte zur europäischen Armee?

Beitragvon H2O » Di 9. Jul 2019, 21:25

Kohlhaas hat geschrieben:(09 Jul 2019, 20:18)

Das wissen wir beide nicht.

Auf Anhieb fallen mir zwei mögliche Gräber des Hundes ein.

Erstens: Frau von der Leyen muss gegen anders ausgerichtete politische Mehrheiten ankämpfen. Und das vielleicht nur deshalb, weil sie als Frau in einer patriarchialischen Gesellschaft unterwegs ist.
Antwort meinerseits: Ich bedauere sie nicht dafür, dass sie als Politikerin mit anderen politischen Mehrheiten fertig werden muss. Das nennt man "Demokratie". Dass sie diesen Kampf nur wegen ihres Geschlechts führen muss, glaube ich nicht. Die Gleichberechtigung in Deutschland ist noch nicht verwirklicht, aber Frau von der Leyen gehört mit Sicherheit nicht zu der Gruppe von Frauen, die darunter "leiden müssen".

Zweitens: Frau von der Leyen hat als Verteidigungsministerin keine überzeugende Figur abgegeben. Es gibt durchaus sachliche Gründe an ihrer Eigunung als höchste Vertreterin der EU zu zweifeln.
Antwort meinerseits: Ich habe keinerlei Verständnis dafür, dass eine Person, die ihr Ministeramt derart erbärmlich ausgefüllt hat, nun in eine so exponierte Position "weggelobt" werden soll. Dass selbst in ihrer eigenen Partei nur eine Minderheit sie für qualifiziert hält, ist bezeichnend.


Denken wir an ihre Vorgänger im Amt. Nun ja, die sind auch nicht zum Kommissionspräsidenten ernannt worden, schon wahr. Aber mit der überzeugenden Figur, das ist in diesem Riesenapparat wohl gar nicht so leicht zu machen. Ich meine, daß man der Frau eine Gelegenheit geben sollte, sich in der Kommission zu bewähren.

Natürlich kenne ich sie nicht; nur geht mir die mediale Hetzjagd ohne wirkliche Substanz ziemlich gegen den Strich. Ich erinnere an unseren weg gemobbten Bundespräsidenten Wulff. Am Ende der Verhandlungen blieb nichts... nur der Mann war zur Strecke gebracht worden. Der über alles erhabene Bundespräsident wie von Weizsäcker war er sicher nicht, aber doch kein Lump, den man vom Hof jagen mußte.

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