EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

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Julian
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Julian » Mi 19. Jun 2019, 20:58

Eiskalt hat geschrieben:(19 Jun 2019, 20:53)

Versuchst du gerade tatsächlich einen Populisten zu belehren? :)


Sind für Sie alle, die Wert auf demokratische Prozeduren legen, "Populisten"? Und alle, die für die EU sind, dürfen sich dagegen Aussagen wie die vom "Erzfeind" erlauben? Und wer das dann als Nationalismus, als deutsche Überheblichkeit kritisiert, der wird von der Diskussion als "Populist" ausgeschlossen?

Sie machen es sich zu einfach. Klar, es wäre mit Arbeit verbunden, Argumente tatsächlich zur Kenntnis zu nehmen und sich mit Ihnen auseinanderzusetzen. Die EU hat immer recht!
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Julian
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Julian » Mi 19. Jun 2019, 21:16

Kohlhaas hat geschrieben:(19 Jun 2019, 17:29)

Das halte ich für eine Fehlinterpretation der hier laufenden Diskussion. Die meisten Leute, die hier über den Brexit "schimpfen", tun dies nicht aus "Britenhass", sondern eher aus "enttäuschter Liebe". Hier hat auch niemand das Recht der Briten geleugnet, aus der EU auszutreten. Die "enttäuschten Liebenden" vertreten hier nur die Auffassung, dass die britischen Bürger von ihren Politikern belogen worden sind und mit der Zustimmung zum Brexit einen fatalen Fehler gemacht haben, der sich noch schwer rächen wird.


Enttäuschte Liebe ist ein Hauptgrund für Hass, sowohl im Privaten wie im Politischen. Gerade im Verhältnis von Deutschland zu Großbritannien kann man das historisch eindrucksvoll demonstrieren. Das Deutsche Reich hatte sich 1914 und auch 1939 gerade den Briten sehr nahe gefühlt, und wurde durch sie enttäuscht.

Ich erkenne in der aktuellen Diskussion durchaus Atavismen, die auf die damaligen Emotionen zurückzugehen scheinen. Man ist sich als Deutscher wieder einmal sicher, auf der moralisch richtigen Seite zu stehen und andere belehren zu können. Und wer sich der EU nicht unterordnet, ist eben der "Erzfeind", dem man imperialistisches Gehabe vorwirft.

Kohlhaas hat geschrieben:(19 Jun 2019, 17:29)
Was man aber auf gar keinen Fall so stehen lassen kann, ist Deine Andeutung, dass die EU Großbritannien beschimpft oder den Briten wegen ihres Austrittswunsches "üble Konsequenzen" angedroht hätte. Es gab über zwei Jahre hinweg professionell geführte (zumindest von EU-Seite aus) Verhandlungen, denen letztlich sogar die britischen Verhandlungsführer zugestimmt haben. In diesen Verhandlungen hat die EU nur gefordert, dass sich Großbritannien an eingegangene Verpflichtungen hält und abgeschlossene Verträge respektiert. Die Forderung nach Vertragstreue kann per Definition keine "Drohung mit üblen Konsequenzen" sein


Das eine sind die offiziellen Verhandlungen, das andere, was hier im Forum geäußert wurde.

Hier im Forum wurde durchaus Hass gegen die Briten geäußert. Das ist nur nicht so ausgefallen, weil dieser Hass, solange er ins Pro-EU-Mäntelchen gehüllt ist, als politisch korrekt gilt.

Zu den offiziellen Verhandlungen ist zu sagen, dass das Hauptproblem in der idiotischen Austrittsregelung bestand. Es ist doch klar, dass man in zwei Jahren kein Austrittsabkommen zustande bekommt. Warum also diese Frist? Warum kann man nicht verhandeln, bis man zu einem Ergebnis - inklusive Freihandelsabkommen - kommt, und dann den Austritt geplant in Kraft setzen? Die Frist ist eine Form der Drohung; es ist ein Mittel, das Gegenüber unter Druck zu setzen.

Kohlhaas hat geschrieben:(19 Jun 2019, 17:29)
Dass es berechtigte Kritik an der EU gibt, hat auch niemand bestritten. Großbritannien hat nur keine Alternativvorschläge gemacht, die mehrheitsfähig gewesen wären. Selbstverständlich darf Großbritannien jetzt ausscheiden, weil es der EU "in seiner gegenwärtigen Form" nicht mehr angehören will. Genauso selbstverständlich dürfen die restlichen 27 Nationen der EU aber auch darauf beharren, so bleiben zu dürfen wie sie sind oder so werden zu dürfen wie sie werden wollen.


Normalerweise wird jegliche Kritik an der EU als nationalistischer Populismus abgebügelt. Dabei läuft eben vieles schief; ich könnte ganze Bücher damit füllen, weil ich durch die absurde, abgehobene Regelungswut der EU selbst betroffen bin.

Auch ist doch mittlerweile klar geworden, dass die EU durch ihren Zwittercharakter als zwischenstaatliche Organisation und Superstaat nicht in der Lage ist, selbst den Herausforderungen zu begegnen, es andererseits aber auch nicht den Mitgliedsstaaten überlässt. Meiner Meinung nach ist beispielsweise die 50%-Schwelle beim Brexit-Referendum auch nur durch das arrogante Auftreten Deutschlands in der Flüchtlingspolitik überschritten worden: Die EU war unfähig, die Welle zu stoppen, wollte aber auch nicht dass einzelne Länder selbst dagegen vorgehen. Die Briten haben es als Bedrohung verstanden, dass sie gezwungen werden könnten, selbst Flüchtlinge aufzunehmen.

Kohlhaas hat geschrieben:(19 Jun 2019, 17:29)
Das ist Demokratie. Auch das gehört zur Wahrheit! Daraus zu schließen, dass die EU ein "Herrschaftsinstrument" sei, geht völlig am Thema vorbei. Die EU hat dem Austrittswunsch der Briten keine Steine in den Weg gelegt. Sie hat nur Vertragstreue verlangt.


Ich habe durchaus den Eindruck, dass man in Deutschland das demokratische Votum der Briten nicht akzeptieren möchte.

Ist es das alte, imperiale Denken Deutschlands, das hier an die Oberfläche kommt? In Deutschland ist man es schließlich gewohnt, der Obrigkeit zu dienen, und dysfunktionale, undemokratische Organisationen wie das Heilige Römische Reich oder die EU als überbau zu akzeptieren.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Eiskalt » Mi 19. Jun 2019, 21:22

Julian hat geschrieben:(19 Jun 2019, 20:58)

Sind für Sie alle, die Wert auf demokratische Prozeduren legen, "Populisten"? Und alle, die für die EU sind, dürfen sich dagegen Aussagen wie die vom "Erzfeind" erlauben? Und wer das dann als Nationalismus, als deutsche Überheblichkeit kritisiert, der wird von der Diskussion als "Populist" ausgeschlossen?

Sie machen es sich zu einfach. Klar, es wäre mit Arbeit verbunden, Argumente tatsächlich zur Kenntnis zu nehmen und sich mit Ihnen auseinanderzusetzen. Die EU hat immer recht!


Nein. Aber ich habe auch schon in anderen Themen deine Posts gelesen.

Zum Thema:
Ich war immer dafür das England den Abflug macht. Die Verlängerung war dämlich.
Auch ein weiteres Referendum halte ich für falsch.

Ich meine aber auch das England damit leben muss wenn diese eben auch die Vorteile der EU nicht mehr nutzen kann.

England hatte ein Angebot und fertig es steht ihnen frei mit dem grossen Knall zu gehen.

Aber du selbst schriebst doch:

Offenbar scheint die EU durchaus als Herrschaftsinstrument verstanden zu werden, dem man sich zu unterwerfen hat - ansonsten wird man beschimpft und muss mit üblen Konsequenzen rechnen.


Also!!!
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Senexx » Mi 19. Jun 2019, 21:31

Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Eiskalt » Do 20. Jun 2019, 09:36

Senexx hat geschrieben:(19 Jun 2019, 21:31)

Auf dem Spiegel-Foto sieht er sterbenskrank aus. Ob er es lange als Premier gemacht hätte?


Man weiss es nicht.
Aber Boris Johnson sieht auf jedem Bild auch verwirrt aus.
Hätte der es lange gemacht bis zur Betreuung?
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Senexx » Do 20. Jun 2019, 09:38

Eiskalt hat geschrieben:(20 Jun 2019, 09:36)

Man weiss es nicht.
Aber Boris Johnson sieht auf jedem Bild auch verwirrt aus.
Hätte der es lange gemacht bis zur Betreuung?

Als Snob kann er sich das Erscheinungsbild leisten.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Ger9374 » Do 20. Jun 2019, 12:24

Wenn es nur das Clownhafte Auftreten des Boris Jonson wäre, das was er von sich gibt ist da übler!
Bleibt zu hoffen das der gute Boris nicht versucht seinem Trumpchen Freund zu überflügeln. Die Briten haben ja auch ein paar bömbchen in petto.Nun das ist wohl jetzt doch zuviel der schwarzseherei:-))
Jede meinung ist wichtig,sofern man eine eigene hat!
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Europa2050 » Do 20. Jun 2019, 12:29



Ich glaube, das ist das Beste, was passieren kann.

Ein Ende der Hängepartie und das ohne, dass die EU zum Mittel des Herauswurfes greifen muss. :thumbup:

Was willst du mehr?

Da finden dann in 5-10 Jahren nur noch die größten Hirnies die Schuld bei der EU, wenn Restengland amZiel der „dead end Street“ das 19. Jhd. beendet und die Welt inkl. EU sich im 21. Jhd. befindet.

Und BoJo macht das so, der lügt ja nicht, hat der noch nie gemacht. :eek:
Nationalismus lehrt Dich,
stolz auf Dinge zu sein, die Du nie getan hast und
Leute zu hassen, denen Du nie begegnet bist.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Misterfritz » Do 20. Jun 2019, 13:48

Europa2050 hat geschrieben:(20 Jun 2019, 12:29)

Ich glaube, das ist das Beste, was passieren kann.

Ein Ende der Hängepartie und das ohne, dass die EU zum Mittel des Herauswurfes greifen muss. :thumbup:

Was willst du mehr?

Da finden dann in 5-10 Jahren nur noch die größten Hirnies die Schuld bei der EU, wenn Restengland amZiel der „dead end Street“ das 19. Jhd. beendet und die Welt inkl. EU sich im 21. Jhd. befindet.

Und BoJo macht das so, der lügt ja nicht, hat der noch nie gemacht. :eek:
ja,
mittlerweile befürworte ich sogar einen hard brexit, je schneller, desto besser - für die EU, nicht für die Briten.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Orbiter1 » Do 20. Jun 2019, 19:20

Zumindest das Finale wäre jetzt klar. Der ehemalige Außenminister Boris Johnson gegen den aktuellen Außenminister Jeremy Hunt. Da wird der Boris bei der Parteibasis mit Riesenvorsprung gewinnen. Und der harte Brexit ist auch nahezu sicher.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Eiskalt » Do 20. Jun 2019, 19:22

Wird auch Zeit!!!
Hab ich ja gleich gesagt.

Freiheit für England.
Totale Loslösung von den Fesseln der EU.
Auf ins goldene Zeitalter.

Vorwääàärts!!!!
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon NB3 » Do 20. Jun 2019, 19:46

Europa2050 hat geschrieben:(20 Jun 2019, 12:29)

Da finden dann in 5-10 Jahren nur noch die größten Hirnies die Schuld bei der EU, wenn Restengland amZiel der „dead end Street“ das 19. Jhd. beendet und die Welt inkl. EU sich im 21. Jhd. befindet.


Da bin ich mir nicht so sicher. GB hat niemanden mit wirklicher Macht, niemanden, der mit Macht verantwortlich umgehen kann, keine Merkel. Man pfuscht nur ziellos herum, lässt die Boulevardpresse die Richtung entscheiden, hält den Wähler mit ebenso großen wie leeren Versprechungen bei Laune, und schiebt sich reihum den schwarzen Peter zu. Sündenböcke braucht das Land. Das geht schon mehr als 40 Jahre so und kann auch noch ein paar Jahrzehnte so weitergehen. Einzig Thatcher hat den Fortschritt gewagt und historisch gewachsenen Ballast entsorgt, dafür pisst man ihr heute aufs Grab.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Zinnamon » Do 20. Jun 2019, 19:50

NB3 hat geschrieben:(20 Jun 2019, 19:46)

Da bin ich mir nicht so sicher. GB hat niemanden mit wirklicher Macht, niemanden, der mit Macht verantwortlich umgehen kann, keine Merkel. Man pfuscht nur ziellos herum, lässt die Boulevardpresse die Richtung entscheiden, hält den Wähler mit ebenso großen wie leeren Versprechungen bei Laune, und schiebt sich reihum den schwarzen Peter zu. Sündenböcke braucht das Land. Das geht schon mehr als 40 Jahre so und kann auch noch ein paar Jahrzehnte so weitergehen. Einzig Thatcher hat den Fortschritt gewagt und historisch gewachsenen Ballast entsorgt, dafür pisst man ihr heute aufs Grab.


Zumindest ihr Standart- Motto "we want our money back" in Richtung EU sollte die Brexeteers doch etwas versöhnlicher gegenüber Thatcher stimmen.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Nomen Nescio » Do 20. Jun 2019, 20:04

die wahl geht also zwischen boris johnson und jeremy hunt.

allmählich bin ich so weit, daß ich die briten johnson zuwünsche. dann erfahren sie was leere versprechungen und behauptungen bedeuten.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Eiskalt » Do 20. Jun 2019, 20:11

Im Fall von Thatcher sieht man ja was Nachgiebigkeit gegenüber den Briten gebracht hat.
Diejenigen die am Ende rein wollten als kranker Mann Europas.
Die wollten sich nur sanieren.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon H2O » Do 20. Jun 2019, 20:20

In diesem Strang gibt es wohl nur wenige Teilnehmer, die den BREXIT als sinnvollen Schritt des Vereinigten Königreichs begrüßen. Alles gute Zureden half nichts, eine Premierministerin mit Engelsgeduld wurde verschlissen. Was bleibt uns Europäern also anderes, als den Briten Glück zu wünschen bei ihrer Entscheidung, sich aus der EU zu verabschieden. Ein Gutes hatte der BREXIT-Prozeß aber doch: Inzwischen sehe ich kein EU-Mitglied, das mit Entschiedenheit den Briten nacheifert.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon NB3 » Sa 22. Jun 2019, 07:17

Die Journaille schießt sich auf Johnson ein.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Misterfritz » Sa 22. Jun 2019, 09:19

Boris Johnsons Wahlversprechen
Geschenke für alte, weiße Männer
In einem Monat könnte Boris Johnson Premierminister von Großbritannien werden. Im parteiinternen Wahlkampf verspricht er Steuersenkungen in Milliardenhöhe. Experten glauben ihm kein Wort.

Mal wieder grossartige Versprechen ...

Ich frage mich nur, warum macht der Mann das? Die Mehrheit der Tories hat er doch sowieso schon auf seiner Seite, wozu noch so marktschreierisch? Oder kann er nicht anders?
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Orbiter1 » Sa 22. Jun 2019, 09:39

NB3 hat geschrieben:(22 Jun 2019, 07:17)

Die Journaille schießt sich auf Johnson ein.
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Schon etwas sonderbar, dass sich der Boris ausgerechnet wenn es um das wichtigste Amt im Land geht, angeblich so laut mit seiner Lebensgefährtin streitet ("a loud altercation involving screaming, shouting and banging") dass die Nachbarn bei ihm klingeln und anschließend die Polizei holen, da niemand aufmacht. Quelle: https://www.theguardian.com/politics/20 ... nsons-home

Würde zu dem ganzen Brexit-Drama passen wenn der Boris noch über diese Geschichte stolpert und zu Fall kommt.

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