Integrationsunterschiede Stadt / Land

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Senexx
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Re: Integrationsunterschiede Stadt / Land

Beitragvon Senexx » Di 2. Jul 2019, 09:50

"Wer unsere Werte nicht teilt, dem steht es frei, das Land zu verlassen"
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
Zusatzhinweis: Trollbeiträge und ad-personam und Spam werden von mir ignoriert.
Nieder mit dem Extremismus: Wider SED, AfD und Grüne!
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Quatschki
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Re: Integrationsunterschiede Stadt / Land

Beitragvon Quatschki » Di 2. Jul 2019, 09:55

Meine Lieblingsszene in Herr Der Ringe ist immer noch die, wo König Theoden vom Gift des Fluches und der Einflüsterungen befreit in alter Kraft erblüht und Grima Schlangenzunge zum Teufel gejagt wird.
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Re: Integrationsunterschiede Stadt / Land

Beitragvon RayBan » Di 2. Jul 2019, 10:16

Integration ist wie Gurken einlegen. Eine Gurke die eingelegt wird, schmeckt schön salzig. Auch mehrere Gurken haben keine Probleme den Salzgeschmack anzunehmen. Wenn jedoch zu viele Gurken ins Fass gelegt werden, wird der Salzgeschmack immer schwächer. Dann kommt man an einen Punkt, wo nicht die Gurken salzig schmecken, sondern die Salzlake nach Gurken. Da wir vielfach nicht genügend “Salzlake“ in Form einer deutschen Mehrheitsgesellschaft haben um die Migranten sprich “Gurken“ ;) zu integrieren, hat es sich auch mit der Integration.
Aufgegeben wird höchstens ein Brief
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Re: Integrationsunterschiede Stadt / Land

Beitragvon Tom Bombadil » Di 2. Jul 2019, 10:49

Würde man die Migranten flächendeckend über die gesamte EU verteilen, gäbe es überhaupt kein Problem mit der Integration. Natürlich gäbe es in den Städten mehr Migranten als auf dem Dorf, aber wenn man sie auch dort proportional auf die Stadtteile verteilt, hätte man auch keine Probleme, die alteingesessene Gesellschaft wäre überall in der Mehrheit und der Migrant hätte gar keine andere Wahl, als die Sprache zu lernen und sich an die Sitten und Bräuche anzupassen, sprich: ein Teil der Gesellschaft zu werden. Das Problem ist schon lange die Clusterbildung, wo Migranten dann nur noch unter sich sind und im eigenen Saft schmoren, dass sowas nicht zu Integration führt, sollte jedem klar sein, der 1+1 ausrechnen kann.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Integrationsunterschiede Stadt / Land

Beitragvon JJazzGold » Di 2. Jul 2019, 11:50

Senexx hat geschrieben:(02 Jul 2019, 09:50)

"Wer unsere Werte nicht teilt, dem steht es frei, das Land zu verlassen"


Dafür wurde Lübcke ermordet.
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
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Re: Integrationsunterschiede Stadt / Land

Beitragvon Alpha Centauri » Di 2. Jul 2019, 12:13

JJazzGold hat geschrieben:(02 Jul 2019, 11:50)

Dafür wurde Lübcke ermordet.



Richtig als er diesen Satz Richtung Nazis,und rechte Szene los ließ die Feind unserer Werte der freiheitlich - demokratischen Grundordnung,
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Re: Integrationsunterschiede Stadt / Land

Beitragvon ThorsHamar » Di 2. Jul 2019, 18:47

relativ hat geschrieben:(02 Jul 2019, 09:34)

Das zu häufige wegsehen tolerie ich als ein Grund noch, den Opfer Ritus allerdings nicht.


Wo siehst Du in meinem Statement einen Opfer Ritus?
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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Re: Integrationsunterschiede Stadt / Land

Beitragvon relativ » Di 2. Jul 2019, 19:41

ThorsHamar hat geschrieben:(02 Jul 2019, 18:47)

Wo siehst Du in meinem Statement einen Opfer Ritus?

.... Kritiker als Nazis diffamiert und die Realität geleugnet, dass die Schwarte krachte.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Integrationsunterschiede Stadt / Land

Beitragvon ThorsHamar » Di 2. Jul 2019, 19:47

relativ hat geschrieben:(02 Jul 2019, 19:41)



Sorry, aber das ist doch "Opferritus" ....
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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Re: Integrationsunterschiede Stadt / Land

Beitragvon Trifels » Di 2. Jul 2019, 20:01

Demonstration ! der Unterscheidung.

Drittgenerationist Einwanderer schreibt dieses Lied in und für Deutschland !

Der Drittgenerationist = erfolgreicher, strebsamer Beamter seines dt. Dienstherrn.

Info 1:

https://www.youtube.com/watch?v=GVYxZthFJVo

Drittgenerationist heute =

Info 2

https://www.youtube.com/watch?v=NUPcqBrVOpQ

https://www.youtube.com/watch?v=1RAfrT5xG6M

https://www.youtube.com/watch?v=MDeEmQfKeGs


Herrlich.......die Ampel ist grün !
Denkanstoß. Gesicherte Quelle/Info -> take it or leave it.
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Quatschki
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Re: Integrationsunterschiede Stadt / Land

Beitragvon Quatschki » Di 2. Jul 2019, 20:16

Senexx hat geschrieben:(02 Jul 2019, 09:50)

"Wer unsere Werte nicht teilt, dem steht es frei, das Land zu verlassen"


Honecker 1989 über DDR-Flüchtlinge:
"Sie alle haben durch ihr Verhalten die moralischen Werte mit Füßen getreten und sich selbst aus unserer Gesellschaft ausgegrenzt. Man sollte ihnen deshalb keine Träne nachweinen. ..."
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Re: Integrationsunterschiede Stadt / Land

Beitragvon Bielefeld09 » Di 2. Jul 2019, 20:21

Schon genial, wie hier ein User einen Thread einstellt,
um seine gewünschten Reaktionen zu erzeugen.
Ach hätte er doch nur erwähnt, ob es sich um ein Landbad oder ein Stadtbad handelt.
Oder aber meint er, das in Landbädern eine bessere Integration gelingen würde?
Oder ach, wollte man hier nur wieder unter dem Deckmäntelchen einer wichtigen allgemeinen Frage,
eine neue rechte Form der Skandalisierung im rechten Sinne finden.
Aber um zum Thema zu kommen,
Wer Schwimmbäder auf dem Land schließt um Badegäste in städtischen Badeanstalten zu zentralisieren,
der massiert eben auch menschliche Probleme unter großer Hitze!
Ist das eine mögliche Antwort?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Integrationsunterschiede Stadt / Land

Beitragvon Uffhausen » Di 2. Jul 2019, 21:02

Skeptiker hat geschrieben:(01 Jul 2019, 22:14)
Das es sich um einen Fall handelt, in dem Migrationshintergrund eine Rolle spielt, hat mir schon die Beschreibung des Hergangs gesagt - Sorry, aber wenn Stereotype nunmal immer bedient werden, dann treffen sie vielleicht auch einfach zu …

Was genau ist stereotypisch im Hergang - dass da jemand über jemandes Badetuch gerannt ist? Dass da jemand von jemandem "Nafri" genannt wurde? Dass sich da infolge einer kleinen Auseinandersetzung eine große Menschenansammlung gebildet hat?

Also eigentlich kannst du Migrationshintergrund nur anhand des Begriffs "Nafri" eindeutig ausmachen. Weil über jemandes Badetücher rennen ist ganz bestimmt nicht allein typisch für Mensch mit Migrationshintergrund; ebenso, dass sich infolge einer verbalen Auseinandersetzung zweier oder weiterer Menschen schnell unzählige neugierige Gaffer einfinden, die dann vielleicht noch tüchtig bis unnötig mitmischen - vorallem in einer Einrichtung, die erstens wie für derartige Szenarien wie geschaffen ist und zweitens aufgrund des Wetters wahrscheinlich außerordentlich gut frequentiert war.

Dann ging aus dem Text hervor, dass der Aufhänger für den Streit angeblich das Verhalten der Jugendlichen war und diese behaupteten der Familienvater hätte den Begriff 'Nafri' verwendet, welcher bei der Polizei für einen nordafrikanischen Typus steht.

Keine Frage - "Nafri" ist eindeutig. Aber mal ganz ehrlich: Hättest du anders gedacht, wenn stattdessen uneindeutige Kraftausdrücke verwendet worden wären? Hätte der Familienvater z. B. "Hurensohn" oder "Bastard" gesagt, könntest du nicht mehr auf eine bestimmte Nationalität schließen, bzw. das ganze Vorkommnis auf eine reine Problematik mit Migrationshintergründlern reduzieren.

Da das Rheinbad nunmal im Ruhrgebiet liegt und meiner Erfahrung nach in der Öffentlichkeit eher mehr Menschen mit als ohne Mihagru unterwegs sind, erscheint mir die Wahrscheinlichkeit eben sehr groß, dass es sich um einen solchen Fall handelt.

Ich verstehe, was du meinst, aber ich kann es dir nicht bestätigen, da ich mich im Rhein-Ruhr-Gebiet nicht auskenne. Ich wohne im Südwesten von Baden-Württemberg; in meiner Stadt und der Region sind eher die Russen ein Problem - mafiöse Zustände in der Rotlicht- und Immobilienbranche. Aber gegen die sagt keiner was; auch hier sind immer an allem die arabischstämmigen Menschen muslimischen Glaubens Schuld... :x

Nun, ich kann das nicht beweisen und nimm es als mein ganz persönliches Vorurteil, aber ich könnte mir vorstellen, dass das Schwimmbadpersonal, welches in dem Bericht zu Wort kommt vorher gebrieft wurde besser auf Zuordnungen von typischen Tätergruppen zu Kulturkreisen zu verzichen, sondern eher ein allgemeines Phänomen zu beschreiben. Wer will schon gerne in der Rechten Ecke stehen - erst recht in Ruhrgebiet.

Warum soll man allgemeine Phänomene nicht auch als allgemeine Phänomene benennen dürfen?

Stell dir vor, es lägen 100 Fälle von "Schwimmbadkriminalität" vor. In 75 dieser Fälle sind Ausländer/Migrationshintergründler die Täter und den restlichen 25 sind "echte" Deutsche die Täter. Was nun?

Wenn du die 100 Fälle (= allgemeines Phänomen) rein auf die 75 Fälle von "Schwimmbadkriminalität" begangen von Ausländern/Migrationshintergründlern reduzierst, dann liegt der Verdacht natürlich nahe, dass du das nicht ohne bestimmten Grund tust, z. B. eben, weil du höchstwahrscheinlich rechts/ausländerfeindlich gesinnt bist.

Natürlich will keiner in die rechte Ecke gestellt werden - und das wäre auch niemals notwendig, wenn gerade in den heutigen Zeiten, die Menschen unsere vielen Probleme GANZHEITLICH kritisieren würden und zu bewältigen versuchten - anstatt auf einen bestimmten Anteil zu REDUZIEREN = selbst wenn selbiger die Mehrheit darstellt!

Es gibt z. B. bei sexueller Gewalt gegen Frauen keinen Unterschied herzustellen - eben selbigen begangen von Ausländern/Migrationshintergründlern und jenen, begangen von "echten" Deutschen = das ganzheitliche allgemeine Phänomen heißt schlicht: Sexuelle Gewalt gegen Frauen und entspricht immer 100% und ist unabhängig von Nationalität & Co - es ist jedoch unterteilbar und ja, sehr wahrscheinlich geht mehrheitlich sexuelle Gewalt gegen Frauen von Ausländern/Migrationshintergründlern aus. Und wirklich jeder, der sich bspw. bei diesem Thema nicht AUCH dem kleineren Teil des Prozentkuchens annehmen will, der muss sich fragen lassen, ob er eben sexuelle Gewalt gegen Frauen nicht tatsächlich verharmlost.

Aber nochmal: Ich habe nicht den Eindruck, dass soetwas hier - auf dem Land - in der Form passieren würde. An der Stelle habe ich den Eindruck unterscheiden sich die Leute mit Mihagru in den Ballungszentren von denen auf dem Land enorm. Die Frage ist: Ist das einfach ein blödes Vorurteil, oder ist da was dran und wir können was lernen wie unser aller Leben entspannter werden könnte?

Frische Landluft soll ja bekanntlich gesund sein, ist aber deswegen kein Heilmittel gegen menschliche Flausen. Die Menschen sind und bleiben dieselben, egal ob in der Großstadt oder auf dem Land - nur die Gründe und Anlässe sind jeweils verschieden, um ihre jeweiligen Flausen ausleben zu können = z. B. massentauglische Einrichtungen wie Schwimmbäder gibt es eher in Großstädten, als auf dem Land. Gleichzeitig sind mehr Ausländer in Großstädten anzutreffen, als auf dem Land, weswegen es somit in Großstädten wahrscheinlicher ist, dass bspw. in Schwimmbädern durch Ausländer mehr Probleme entstehen. Weswegen es auch in Großstädten mehr Protest gegen Ausländer und somit Nazis gibt, weswegen Nazis auf dem Land eher weniger als solche auffallen, weil kein entsprechender Anlass besteht, eben aus Mangel an Gründen.
Zuletzt geändert von Uffhausen am Mi 3. Jul 2019, 01:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Integrationsunterschiede Stadt / Land

Beitragvon Bielefeld09 » Mi 3. Jul 2019, 00:33

Das war doch sein Thema!
Gute Antwort!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Integrationsunterschiede Stadt / Land

Beitragvon Skeptiker » So 28. Jul 2019, 14:14

Und wieder wurde das Rheinbad geräumt.
Der Schichtleiterin des Bades sei vom Anführer der Gruppe angedroht worden, sie „an die Wand zu klatschen“, als sie ihre Anweisungen aussprach. Gegenüber der „Bild“ berichtete der Chef der Düsseldorfer Bädergesellschaft, Roland Kettler, dass den 60 Randalierern nur sechs Sicherheitsleute gegenüberstanden. Zu diesem Zeitpunkt hätten sich 1500 Gäste im Bad befunden. Demnach sei die Entscheidung zur Räumung gefallen, „da nach Rücksprache mit der Polizei und dem Sicherheitsdienst nicht gewährleistet werden konnte, dass alle Gäste und das Personal unbeschadet bleiben“.

https://www.welt.de/vermischtes/article ... inbad.html

Müssen wir uns darauf einstellen, dass Bäder in Problembezirken zukünftig geschlossen bleiben, weil die Gruppendynamik nicht mehr zu beherrschen ist?
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Re: Integrationsunterschiede Stadt / Land

Beitragvon Orbiter1 » Fr 9. Aug 2019, 21:33

Skeptiker hat geschrieben:(28 Jul 2019, 14:14)

Und wieder wurde das Rheinbad geräumt.

https://www.welt.de/vermischtes/article ... inbad.html

Müssen wir uns darauf einstellen, dass Bäder in Problembezirken zukünftig geschlossen bleiben, weil die Gruppendynamik nicht mehr zu beherrschen ist?
Zumindest die letzte Räumung im Rheinbad Düsseldorf war wohl etwas übertrieben.

"Nun aber deckte eine Recherche des ARD-Politikmagazins „Monitor” auf, dass die Informationen über den Polizeieinsatz im Freibad drei Tage zuvor stark übertrieben waren und eine falsche Tätergruppe angeprangert wurde.

In dem am Donnerstag ausgestrahlten Bericht erzählt ein Zeuge von einer harmlosen Situation in der lediglich ein paar Jugendliche für kurze Zeit die Rutsche blockierten. „Das hat für mich eher wie ein jugendlicher Scherz gewirkt“, sagt der Zeuge. Auch der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) spricht nach Sichtung der Überwachungskameras von einem „lebendigen Badebetrieb“. Zuvor hatte er noch von „Bandenkriminalität von nordafrikanischen Tätern“ gesprochen.

... Bei näherem Betrachten bleibt allerdings von den angeblichen Tumulten im Freibad nicht mehr viel übrig: Nach „Monitor”-Recherchen gibt es laut Polizeiinformationen zwei Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung – und das gegen zwei Deutsche." Quelle: https://amp.tagesspiegel.de/politik/mon ... 89172.html
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Re: Integrationsunterschiede Stadt / Land

Beitragvon H2O » Fr 9. Aug 2019, 22:21

Orbiter1 hat geschrieben:(09 Aug 2019, 21:33)

Zumindest die letzte Räumung im Rheinbad Düsseldorf war wohl etwas übertrieben.

"Nun aber deckte eine Recherche des ARD-Politikmagazins „Monitor” auf, dass die Informationen über den Polizeieinsatz im Freibad drei Tage zuvor stark übertrieben waren und eine falsche Tätergruppe angeprangert wurde.

In dem am Donnerstag ausgestrahlten Bericht erzählt ein Zeuge von einer harmlosen Situation in der lediglich ein paar Jugendliche für kurze Zeit die Rutsche blockierten. „Das hat für mich eher wie ein jugendlicher Scherz gewirkt“, sagt der Zeuge. Auch der Düsseldorfer Oberbürgermeister Thomas Geisel (SPD) spricht nach Sichtung der Überwachungskameras von einem „lebendigen Badebetrieb“. Zuvor hatte er noch von „Bandenkriminalität von nordafrikanischen Tätern“ gesprochen.

... Bei näherem Betrachten bleibt allerdings von den angeblichen Tumulten im Freibad nicht mehr viel übrig: Nach „Monitor”-Recherchen gibt es laut Polizeiinformationen zwei Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung und Bedrohung – und das gegen zwei Deutsche." Quelle: https://amp.tagesspiegel.de/politik/mon ... 89172.html


Was denn nun? ist etwa auch in NRW eine gründliche Überprüfung der Polizeibeamten auf politische Neutralität im Amt notwendig? Die Tatarenmeldung muß doch ein Beamter sehr gezielt in die Welt gesetzt haben! Oder alles freie Erfindung einiger Rechtsaußen, um Unruhe und Haß zu stiften?
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Re: Integrationsunterschiede Stadt / Land

Beitragvon Julian » Fr 9. Aug 2019, 23:18

H2O hat geschrieben:(09 Aug 2019, 22:21)

Was denn nun? ist etwa auch in NRW eine gründliche Überprüfung der Polizeibeamten auf politische Neutralität im Amt notwendig? Die Tatarenmeldung muß doch ein Beamter sehr gezielt in die Welt gesetzt haben! Oder alles freie Erfindung einiger Rechtsaußen, um Unruhe und Haß zu stiften?


Monitor ist ein weit links stehendes Nachrichtenmagazin mit einer entsprechenden Agenda. Einen entsprechenden linken Zeugen, der das Gewünschte berichtet, ausfindig zu machen, sollte kein Problem darstellen.

Dass viele Migrationshintergründler inzwischen Deutsche sind, sollte auch nicht überraschen, auch nicht, dass eher ihre als die Personalien der Flüchtlinge - die ja häufig unklare Identitäten und unklare Wohnorte haben - ausfindig gemacht werden können. Dass die Polizei die meisten Täter laufen lässt wie in Köln 2015/16, ist auch nichts Neues. Dass Bürgermeister zurückrudern, weil sie zurückgepfiffen werden, gehört zum Alltag.

Entlang der französischen Grenze (Beispiele: Kehl, Saarlouis) kommt es ja auch beständig zu Problemen mit "Franzosen", sprich Nordafrikaner mit französischer Staatsbürgerschaft, die sich mit Flüchtlings-Nordafrikanern und den einheimischen Migrationshintergründlern zu unbeherrschbaren Horden zusammenschließen. In einigen Orten ist der Polizei so die Kontrolle über Schwimmbäder, aber auch Innenstädte vollkommen verloren gegangen.

Mit großer Sorge hat der Oberbürgermeister von Saarlouis, Peter Demmer, mehr Polizei für das Saarland gefordert, „damit wir auch noch in Jahren Herr der Lage in unseren Städten und Gemeinden sind“. Nur ein „Mehr an Beamten auf der Straße bringt ein Mehr an Sicherheit“ und die Gewähr, Herr der Lage zu bleiben, schreibt Demmer in einem Brief an Innenminister Klaus Bouillon. Bouillon solle „schnell und unbürokratisch“ zusätzliche Stellen in der Vollzugspolizei schaffen.

Demmer schrieb diesen Brief unter dem Eindruck von Erfahrungen nach der jüngsten Emmes und an einem der heißen Wochenenden im Freibad Steinrausch. Demmer in dem Schreiben: „Schmerzliche Erfahrungen mussten wir an unserem größten Fest, der Emmes, in diesem Jahr machen. In der angrenzenden Altstadt kam es in den frühen Morgenstunden der Festtage immer wieder zu massiven Problemen mit Jugendbanden, die allesamt Migrationshintergrund haben. In einem Fall musste die Polizei den ,geordneten Rückzug’ antreten, da das polizeiliche Gegenüber derart in der Überzahl war, dass die Unversehrtheit der Beamtinnen und Beamten gefährdet war. Und das, obwohl die eingesetzten Kräfte Angehörige der Operativen Einheit (OpE) waren. Was dies auf die Bürgerinnen und Bürger, die das ganze mitbekommen haben, für einen Eindruck macht, braucht nicht extra erwähnt zu werden.“

https://www.saarbruecker-zeitung.de/saa ... d-44142967


Kehl - Wieder gab es Wirbel um ein Kehler Freibad: Im Ortsteil Auenheim sollen am Mittwoch bis zu 50 Jugendliche für Radau gesorgt haben. Ähnlich wie vergangene Woche in Kehl selbst, wurde auch hier die Notbremse gezogen und das Bad geräumt.
[...]
Bis zu 50 Jugendliche hätten am frühen Abend den Sprungturm gestürmt, erklärt die Stadt Kehl in einer Pressemitteilung dazu. Zudem seien die Jugendlichen von allen Seiten in die Becken gesprungen und hätten die Anweisungen des Personals ignoriert. "Zu dieser Zeit befanden sich rund 3000 Badegäste im Freibad", heißt es weiter. Daher habe man sich gegen 18.30 Uhr dazu entschlossen das Bad mit Hilfe der Polizei frühzeitig zu schließen.
Doch wer waren die Unruhestifter? Auf Nachfrage unserer Zeitung sprach die Pressestelle von einem bestimmten "Klientel", welches in den Bädern für Unruhe sorge. Auch der Auenheimer Freibad-Chef nutzt zunächst dieses Wort. Doch was steckt hinter diesem Begriff? "Die Polizei nennt sie ›Nafris‹", erklärt König auf Nachfrage. Also junge Männer mit nord-afrikanischen Wurzeln. Diese würden aus Frankreich über die Grenze kommen und gehäuft für Ärger sorgen, so König. "Dieses Jahr hat es sich extrem verschlimmert." Unter anderem daher nun die Kontrollen am Eingang: Besagtes "Klientel" trage meist lange Badehosen und weigere sich die erlaubte Badebekleidung zu Kaufen.

https://www.schwarzwaelder-bote.de/inha ... c5470.html
Victrix causa deis placuit, sed victa Catoni
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Re: Integrationsunterschiede Stadt / Land

Beitragvon H2O » Sa 10. Aug 2019, 08:13

Nun, ja, wenn die Gerüchte sich als Tatsachen erweisen, dann ist das auch keine Frage der Kommunen mehr. Dann müßte sich ein Bundestagsausschuß mit diesen Fragen und der Gerüchtekette befassen.

Ich frage mich natürlich auch, warum der "linke Monitor" denn nun eine Gerüchtekette anstoßen sollte, und nicht etwa die Polizei, die doch vor Ort angeblich für Ordnung sorgen mußte.

Leider besteht inzwischen gerechtfertigter Verdacht, daß in Kreisen der Sicherheitskräfte Leute beschäftigt sind, die besser nicht dort eingesetzt werden sollten.

Aber, ehe wir hier weiter spekulieren, sollte sich der Bundestag solcher Übergriffigkeiten im Zusammenhang mit der Zuwandererproblematik annehmen. Das Thema kann zu schnell völlig überborden, und nur die Wahrheit kann zu vernünftigen Maßnahmen führen.

Zu Mißtrauen rundherum besteht erst einmal begründeter Anlaß!
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Re: Integrationsunterschiede Stadt / Land

Beitragvon JFK » Sa 10. Aug 2019, 08:45

Verstehe ich das Richtig, der Familienvater stört sich am benehmen der Jugendlichen, worauf er dann diese rassistisch als "Nafri" beschimpft, und als es dann zu einem Verbalen Konflikt kommt, stellt er sich "schützend" vor seine Familie?

Gab es den irgendwelche Hinweise, das die Familie überhaupt zu einer Zeit in Gefahr war, oder wirkt das nur so besonders Opfermässig?

Das ist unverantwortlich, selbst wenn der Mann Recht hat, dann kann man trotzdem normal auf die Jugendlichen zugehen und auf Augenhöhe mit denen reden, meiner Erfahrung nach hilft es immer, und wenn das nichts bringt, einfach umdrehen und gehen, schließlich hat man gegenüber seinen Kindern eine Vorbildfunktion zu erfüllen, darüber hinaus setze ich diese nicht einem Konflik aus, nur um ein paar wildfremde Menschen im Schwimmbad anzupöbeln.

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