Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Moderator: Moderatoren Forum 8

Benutzeravatar
think twice
Beiträge: 20729
Registriert: Fr 4. Jul 2014, 15:14
Benutzertitel: sozialdemokratisch
Wohnort: Bunte Republik Deutschland

Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon think twice » So 10. Feb 2019, 22:20

Keoma hat geschrieben:(10 Feb 2019, 22:16)

Na also, siehst du es auch so.

Na ja, auf jeden Fall versteht man einen Türken in Berlin besser als einen Österreicher in Wien. Deutsche Sprache, schwere Sprache.
Duldsamkeit heißt nicht, dass ich auch billige, was ich dulde.
(Mahatma Gandhi)
PeterK
Beiträge: 7695
Registriert: Di 31. Mai 2016, 11:06

Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon PeterK » So 10. Feb 2019, 22:22

think twice hat geschrieben:(10 Feb 2019, 22:11)
Wer ist der unintegrierteste Migrant im ganzen Land?

Bei uns sind es - wie erwähnt - eher die Briten und die Deutschen.

Pöhse Parallelgesellschaften.
Benutzeravatar
think twice
Beiträge: 20729
Registriert: Fr 4. Jul 2014, 15:14
Benutzertitel: sozialdemokratisch
Wohnort: Bunte Republik Deutschland

Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon think twice » So 10. Feb 2019, 22:23

Skeptiker hat geschrieben:(10 Feb 2019, 22:18)

Das ist eine große Studie mit vielem Aussagen. Den Trend zu besseren Ergebnissen bei Frauen hatte ich selber schon genannt, und so kann man auch das Gefälle jung zu alt nennen. Das übergeordnete Bild, welches auch in der Studie mehrfach so genannt wird, ist, dass besonders ältere türkische Frauen und ältere polnische Männer besonders schlecht abschneiden. Bei den Frauen wird sogar der Grund genannt, nämlich, dass sie im Herkunftsland nicht die Schule besucht haben.
Das Bild der dem Mann untergeordneten ungebildeten türkischen Frau ist also alles andere als unbegründet (wenn wenige ältere Frauen die Gesamtquote bei den Analphabeten derart hochschnellen lassen, dann kann man fast davon ausgehen dass mangelnde oder fehlende Schulbildung in der Türkei bei Frauen sehr üblich war - vermutlich regionalbedingt, denn das kenne ich aus der Westtürkei so nicht). Deine Aussage jedenfalls, dass Italiener am schlechtesten Deutsch sprechen, findet sich in der Studie genau gegenteilig wieder.

Lies einfach den unterstrichenen Satz in meinem Zitat und selbst du erkennt vielleicht, dass eure ganze Lamentiererei von nicht deutsch sprechenden Kindern und Jugendlichen in deutschen Schulen ad absurdum geführt wird.
Duldsamkeit heißt nicht, dass ich auch billige, was ich dulde.
(Mahatma Gandhi)
Benutzeravatar
Skeptiker
Beiträge: 3752
Registriert: Do 11. Jan 2018, 22:26

Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon Skeptiker » So 10. Feb 2019, 22:30

think twice hat geschrieben:(10 Feb 2019, 22:23)
Lies einfach den unterstrichenen Satz in meinem Zitat und selbst du erkennt vielleicht, dass eure ganze Lamentiererei von nicht deutsch sprechenden Kindern und Jugendlichen in deutschen Schulen ad absurdum geführt wird.

Du hast verstanden, dass sich die Gruppe der bis 25jähringen wohl auf Erwachsene bezieht, oder? Zu Kindern macht man schon in der Einleitung Bemerkungen
-Insgesamt ist der Sprachstand von Migrantenkindern als problematisch zu beurteilen. Bei Sprachstandserhebungen im Vorschulalter zeigten sich Defizite bei mündlichen Sprachfertigkeiten wie Sprachverstehen und Wortschatz. Unter den förderungsbedürftigen Kindern hat die Mehrzahl einen Migrationshintergrund und unter den Kindern mit Migrationshintergrund hat ein relativ hoher Anteil einen Förderbedarf.
-Bundesweit durchgeführte Schulstudien im Grundschulalter und in der Mittelstufe zeigen Defizite bei den sprachlichen Leistungen von Migrantenkindern. Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund hinken hinsichtlich ihrer Lesekompetenzen weit hinter Kindern und Jugendlichen ohne Migrationshintergrund her.

Was wird diese Aussage wohl speziell für türkischstämmige Kinder bedeuten, wenn deren Eltern die rote Laterne bei der Sprachkompetenz halten?
Benutzeravatar
Skeptiker
Beiträge: 3752
Registriert: Do 11. Jan 2018, 22:26

Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon Skeptiker » So 10. Feb 2019, 22:51

think twice hat geschrieben:(10 Feb 2019, 22:38)
Ach Skeptiker, Klimagegner sind Scheiße, Karrierefrauen sind Scheisse, Tuerkenkinder sind Scheisse und ihr seid die Tollsten, der Massstab. Ich habe es jetzt kapiert.

Wie jetzt? Was habe ich denn gegen das Thema Klimawandel geschrieben? Les mal gerne was ich heute so geschrieben habe.
Weil ich gegen Frauenbevorzugung bei der Wahl bin, habe ich also etwas gegen Karrierefrauen? Unsinn! Sorry, dass ich auch für Frauen bei dem Prinzip bleibe, dass man durch Leistung Karriere machen soll. Das mag Dir als Beamtin etwas schräg vorkommen. Für die meisten Menschen ergibt das aber durchaus Sinn.
Und nein, ich hatte Dir schon vor ca. einem Jahr geschrieben wie Integration funktioniert - nämlich so wie auf dem Lande. Durch eine Minderheit die sich in eine Mehrheit einfügt. Man darf sein wie man ist, aber eine eigene Gesellschaft gründen, nö, das geht in die Hose. Ich bin sehr sicher, dass auf dem Land der Rückstand der Migrantenkinder deutlich geringer ist, als in der Stadt.

Und wenn Du mir nun noch schnell sagst wer "ihr" ist - nur damit ich verstanden habe wo ich also dazugehören soll. Nur so interessehalber.
Benutzeravatar
think twice
Beiträge: 20729
Registriert: Fr 4. Jul 2014, 15:14
Benutzertitel: sozialdemokratisch
Wohnort: Bunte Republik Deutschland

Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon think twice » Mo 11. Feb 2019, 00:14

Skeptiker hat geschrieben:(10 Feb 2019, 22:51)


Und nein, ich hatte Dir schon vor ca. einem Jahr geschrieben wie Integration funktioniert - nämlich so wie auf dem Lande. Durch eine Minderheit die sich in eine Mehrheit einfügt. Man darf sein wie man ist, aber eine eigene Gesellschaft gründen, nö, das geht in die Hose.

Integration bedeutet in der Soziologie:
Langfristiger Prozess des Zusammenwachsens von Menschen unterschiedlicher Herkunft.

Erkennst du den Unterschied zu:
....durch eine Minderheit die sich in eine Mehrheit einfügt.

Du musst mir nichts erklären. Ich lebe Integration seit vielen Jahrzehnten.
Duldsamkeit heißt nicht, dass ich auch billige, was ich dulde.
(Mahatma Gandhi)
Benutzeravatar
jack000
Beiträge: 30511
Registriert: So 1. Jun 2008, 18:21
Wohnort: Stuttgart

Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon jack000 » Mo 11. Feb 2019, 01:14

think twice hat geschrieben:(10 Feb 2019, 09:52)

Unsere h
Tunesier/Tunesierinnen sind übrigens heiss begehrt als Dolmetscher. Sie sprechen fließend arabisch, französisch und deutsch. Topp!

Von wem denn nun sind die heiß begehrt?
DU30
"Wer die Sicherheit für Toleranz austauscht, der wird beides verlieren" (Dushan Wegner)
Benutzeravatar
jack000
Beiträge: 30511
Registriert: So 1. Jun 2008, 18:21
Wohnort: Stuttgart

Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon jack000 » Mo 11. Feb 2019, 01:18

think twice hat geschrieben:(11 Feb 2019, 00:14)

Du musst mir nichts erklären. Ich lebe Integration seit vielen Jahrzehnten.

Wie denn das?
DU30
"Wer die Sicherheit für Toleranz austauscht, der wird beides verlieren" (Dushan Wegner)
Benutzeravatar
Jekyll
Beiträge: 10537
Registriert: Di 31. Aug 2010, 17:35
Benutzertitel: Je suis Jekyll

Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon Jekyll » Mo 11. Feb 2019, 05:48

Misterfritz hat geschrieben:(10 Feb 2019, 19:36)

Wenn Jemand hier Jahrzehnte lebt, sollte er die Landessprache beherrschen und seine Kinder erst recht.
Natürlich, aber das kann letztlich nur ein Teilbeitrag sein im Rahmen des Integrationsprozesses. Das entbindet die andere Seite nicht von ihrer (moralischer?) Verpflichtung, den Migranten entgegenzukommen und ihrerseits ein Beitrag dazu zu leisten. Und bei aller berechtigten Einwände hinsichtlich der Notwendigkeit sprachlicher Kompetenzen sollte nicht aus den Augen verloren werden, dass zur Integration mehr gehört als nur die Ausübung kommunikativer Fähigkeiten. Integration ist vor allem eine Frage der inneren Einstellung. Und da müssen sich alle anstrengen, auch die Angehörigen der aufnehmenden Gesellschaft. Was nützt die beste sprachliche Eignung, wenn die aufnehmende Gesellschaft eigentlich gar nicht aufnehmen will? Das wird dann schwierig.
Sie schufen eine Wüste und nannten es...Frieden.
Benutzeravatar
Selina
Beiträge: 12201
Registriert: Do 29. Sep 2016, 15:33

Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon Selina » Mo 11. Feb 2019, 08:05

Jekyll hat geschrieben:(11 Feb 2019, 05:48)

Natürlich, aber das kann letztlich nur ein Teilbeitrag sein im Rahmen des Integrationsprozesses. Das entbindet die andere Seite nicht von ihrer (moralischer?) Verpflichtung, den Migranten entgegenzukommen und ihrerseits ein Beitrag dazu zu leisten. Und bei aller berechtigten Einwände hinsichtlich der Notwendigkeit sprachlicher Kompetenzen sollte nicht aus den Augen verloren werden, dass zur Integration mehr gehört als nur die Ausübung kommunikativer Fähigkeiten. Integration ist vor allem eine Frage der inneren Einstellung. Und da müssen sich alle anstrengen, auch die Angehörigen der aufnehmenden Gesellschaft. Was nützt die beste sprachliche Eignung, wenn die aufnehmende Gesellschaft eigentlich gar nicht aufnehmen will? Das wird dann schwierig.


Genau das ist der Knackpunkt. Da hört man von einigen immer, die Geflohenen seien nicht "integrationswillig" und nicht "integrationsfähig". Wenn man ihnen aber permanent zeigt, dass sie nicht erwünscht sind, dann hat das natürlich auch eine gewisse Frustration auf Seiten der Geflohenen zur Folge. Integration ist eben keine Einbahnstraße. Und ich würde mich selbst als Asylsuchender - nur mal theoretisch - in bestimmten deutschen Regionen absolut nicht mehr wohl und sicher fühlen. Auch beim Stichwort Integration gilt der alte indianische Spruch "Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin."
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
Benutzeravatar
think twice
Beiträge: 20729
Registriert: Fr 4. Jul 2014, 15:14
Benutzertitel: sozialdemokratisch
Wohnort: Bunte Republik Deutschland

Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon think twice » Mo 11. Feb 2019, 09:27

Selina hat geschrieben:(11 Feb 2019, 08:05)

Genau das ist der Knackpunkt. Da hört man von einigen immer, die Geflohenen seien nicht "integrationswillig" und nicht "integrationsfähig". Wenn man ihnen aber permanent zeigt, dass sie nicht erwünscht sind, dann hat das natürlich auch eine gewisse Frustration auf Seiten der Geflohenen zur Folge. Integration ist eben keine Einbahnstraße. Und ich würde mich selbst als Asylsuchender - nur mal theoretisch - in bestimmten deutschen Regionen absolut nicht mehr wohl und sicher fühlen. Auch beim Stichwort Integration gilt der alte indianische Spruch "Großer Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen, ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen bin."

Richtig, Integration ist keine Einbahnstraße und bedeutet eben nicht, dass eine Minderheit der Mehrheit anpassen muss.
Integration bedeutet gleichberechtigtes Zusammenleben mit der Akzeptanz, dass Andere eben anders sind als man selbst und man sich bestenfalls für deren Eigenheiten interessiert und man vielleicht sogar das eine oder andere übernimmt, weil man es garnicht so verkehrt findet (und wenn es nur ein Kuechenrezept ist).
Duldsamkeit heißt nicht, dass ich auch billige, was ich dulde.
(Mahatma Gandhi)
Benutzeravatar
Billie Holiday
Beiträge: 15723
Registriert: Mi 11. Jun 2008, 11:45
Benutzertitel: Mein Glas ist halbvoll.
Wohnort: Schleswig-Holstein, meerumschlungen

Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon Billie Holiday » Mo 11. Feb 2019, 09:37

Wenn ich jemanden explizit einlade oder auffordere, zu mir zu kommen, komme ich ihm entgegen und passe mich ihm ein wenig an. Ich will was von ihm und muß es ihm schmackhaft machen.
Kommt jemand uneingeladen und unaufgefordert in mein Haus, mache ich das beste draus, sehe aber keine Notwendigkeit, meine Regeln seinen Befindlichkeiten anzupassen. Ich will ja nichts von ihm, aber er von mir.
Manchmal entpuppt sich der uneingeladene Gast als bereichernd und ich mache es ihm leicht, bleiben zu wollen. Manchmal entpuppt er sich als jemand, den ich schnellstmöglich wieder los wäre, weil das Zusammenleben so überhaupt nicht funktioniert.
Wer mich, mein Haus und meine Regeln nicht akzeptiert....die Welt ist groß.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
K. Kinski
Benutzeravatar
think twice
Beiträge: 20729
Registriert: Fr 4. Jul 2014, 15:14
Benutzertitel: sozialdemokratisch
Wohnort: Bunte Republik Deutschland

Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon think twice » Mo 11. Feb 2019, 09:45

Billie Holiday hat geschrieben:(11 Feb 2019, 09:37)

Wenn ich jemanden explizit einlade oder auffordere, zu mir zu kommen, komme ich ihm entgegen und passe mich ihm ein wenig an. Ich will was von ihm und muß es ihm schmackhaft machen.
Kommt jemand uneingeladen und unaufgefordert in mein Haus, mache ich das beste draus, sehe aber keine Notwendigkeit, meine Regeln seinen Befindlichkeiten anzupassen. Ich will ja nichts von ihm, aber er von mir.
Manchmal entpuppt sich der uneingeladene Gast als bereichernd und ich mache es ihm leicht, bleiben zu wollen. Manchmal entpuppt er sich als jemand, den ich schnellstmöglich wieder los wäre, weil das Zusammenleben so überhaupt nicht funktioniert.
Wer mich, mein Haus und meine Regeln nicht akzeptiert....die Welt ist groß.

Dumm nur, dass Zuwanderer, die seit 50 Jahren in 5. Generation hier leben, keine "Gäste" mehr sind. Unabhaengig davon, dass diese damals sehr wohl eingeladen wurden.
Und manche sollten mal von dem Trip runterkommen, ein Staatsgebiet wäre "ihr Haus", in dem sie die Regeln bestimmen.
Duldsamkeit heißt nicht, dass ich auch billige, was ich dulde.
(Mahatma Gandhi)
Benutzeravatar
Keoma
Beiträge: 15014
Registriert: Mi 25. Jun 2008, 13:27
Benutzertitel: Drum Legend
Wohnort: Österreich

Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon Keoma » Mo 11. Feb 2019, 09:56

think twice hat geschrieben:(11 Feb 2019, 09:45)

Dumm nur, dass Zuwanderer, die seit 50 Jahren in 5. Generation hier leben, keine "Gäste" mehr sind. Unabhaengig davon, dass diese damals sehr wohl eingeladen wurden.
Und manche sollten mal von dem Trip runterkommen, ein Staatsgebiet wäre "ihr Haus", in dem sie die Regeln bestimmen.


Wer soll denn die Regeln bestimmen?
Dir würde ich das z.B. ungern überlassen.
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
Daniel Patrick Moynihan
Benutzeravatar
Moses
Vorstand
Beiträge: 9714
Registriert: Di 20. Mär 2012, 14:43
Benutzertitel: Cogito ergo hic erro.
Wohnort: Da wo die Liebe wohnt

Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon Moses » Mo 11. Feb 2019, 09:56

think twice hat geschrieben:(11 Feb 2019, 09:45)
. . .
Und manche sollten mal von dem Trip runterkommen, ein Staatsgebiet wäre "ihr Haus", in dem sie die Regeln bestimmen.

Wer genau bestimmt denn die Regeln im deutschen Staatsgebiet?? :?:
Der Herr gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich nicht hinnehmen kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.
Benutzeravatar
Billie Holiday
Beiträge: 15723
Registriert: Mi 11. Jun 2008, 11:45
Benutzertitel: Mein Glas ist halbvoll.
Wohnort: Schleswig-Holstein, meerumschlungen

Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon Billie Holiday » Mo 11. Feb 2019, 09:57

think twice hat geschrieben:(11 Feb 2019, 09:45)

Dumm nur, dass Zuwanderer, die seit 50 Jahren in 5. Generation hier leben, keine "Gäste" mehr sind. Unabhaengig davon, dass diese damals sehr wohl eingeladen wurden.
Und manche sollten mal von dem Trip runterkommen, ein Staatsgebiet wäre "ihr Haus", in dem sie die Regeln bestimmen.


Wenn jemand in 5. Generation hier lebt, muß eigentlich nicht mehr von Integration gesprochen werden.

Wer bestimmt eigentlich in der Türkei die Regeln? Die Türken? Oder wer sonst ?
Und wer in Kenia? Die Kenianer? Und wer in Dänemark? Die Dänen? Oder wer?
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
K. Kinski
Benutzeravatar
think twice
Beiträge: 20729
Registriert: Fr 4. Jul 2014, 15:14
Benutzertitel: sozialdemokratisch
Wohnort: Bunte Republik Deutschland

Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon think twice » Mo 11. Feb 2019, 10:00

Keoma hat geschrieben:(11 Feb 2019, 09:56)

Wer soll denn die Regeln bestimmen?
Dir würde ich das z.B. ungern überlassen.

Eine demokratisch gewählte Volksvertretung bestimmt die Regeln. Sicher nicht irgendwelche User in irgendwelchen Internetforen und schon gar keine Nichtdeutschen.
Duldsamkeit heißt nicht, dass ich auch billige, was ich dulde.
(Mahatma Gandhi)
Benutzeravatar
Keoma
Beiträge: 15014
Registriert: Mi 25. Jun 2008, 13:27
Benutzertitel: Drum Legend
Wohnort: Österreich

Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon Keoma » Mo 11. Feb 2019, 10:02

think twice hat geschrieben:(11 Feb 2019, 10:00)

Eine demokratisch gewählte Volksvertretung bestimmt die Regeln. Sicher nicht irgendwelche User in irgendwelchen Internetforen und schon gar keine Nichtdeutschen.


Ui, da bin ich ja noch froh, dass ich hier schreiben darf.
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
Daniel Patrick Moynihan
Benutzeravatar
Wolverine
Beiträge: 11655
Registriert: So 7. Jul 2013, 20:19
Benutzertitel: Scouts

Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon Wolverine » Mo 11. Feb 2019, 10:10

Moses hat geschrieben:(11 Feb 2019, 09:56)

Wer genau bestimmt denn die Regeln im deutschen Staatsgebiet?? :?:

Bis jetzt noch die Bundesregierung mit allen untergeordneten Behörden.
If Israel were to put down its arms there would be no more Israel.
If the Arabs were to put down their arms there would be no more war.
Benutzeravatar
Skull
Moderator
Beiträge: 22493
Registriert: Do 12. Apr 2012, 22:22
Benutzertitel: woaussie
Wohnort: NRW

Re: Sammelstrang "Integration - Probleme und Hindernisse"

Beitragvon Skull » Mo 11. Feb 2019, 10:21

think twice hat geschrieben:(11 Feb 2019, 10:00)

Eine demokratisch gewählte Volksvertretung bestimmt die Regeln.
Sicher nicht irgendwelche User in irgendwelchen Internetforen
und schon gar keine Nichtdeutschen.

Habe ich das jetzt richtig verstanden ?

DU äusserst Dich dergestalt, das Nichtdeutsche (schon gar nicht !) irgendwelche Regeln in Deutschland (mit) bestimmen ?

Was ist das denn für eine nationalistische und befremdliche Haltung ?

Gerade von DIR ? Ich fass' es nicht. :D

Solchen Aussagen muss ich -> auf schärfste widersprechen.

mfg
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke

Zurück zu „80. Integration“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast