Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

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holymoly
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon holymoly » Do 2. Aug 2018, 08:51

think twice hat geschrieben:(01 Aug 2018, 18:05)

Schreiben hier ehemalige Gastarbeiter oder nachfolgende Generationen?
Dieser Thread ist Beweis dafür, dass deutsche Rassisten nicht aussterben. Welcome back.

Ein großer Teil der ehemaligen Gastarbeiter waren und sind Analphabeten...mit dem schreiben wird es demnach schwierig.
Alles was du sagst, sollte wahr sein. Aber nicht alles was wahr ist, solltest du auch sagen

Voltaire
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Jekyll
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon Jekyll » Do 2. Aug 2018, 20:59

holymoly hat geschrieben:(02 Aug 2018, 08:47)

Ich bin nicht der Gastgeber.
Mag sein, der Staat ist es aber. Und wenn du dich nicht als Gastgeber siehst, dann dürfte es für dich eh keine Rolle mehr spielen, ob und inwieweit die Gastarbeiter und deren Nachkommen sich integrieren. Die sind so oder so nicht willkommen, oder holymoly?
Sie schufen eine Wüste und nannten es...Frieden.
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon Polibu » Do 2. Aug 2018, 21:10

Sole.survivor@web.de hat geschrieben:(10 Apr 2018, 09:03)

Das muss dir jemand anderes beantworten. Das Thema Fremdzuschreibung bringe ich auf, weil ein Teilnehmer die Beschriebenen für den Begriff in Verantwortung nehmen will. Es sind Türken (Ausländer) in Deutschland oder Deutsche, je nach dem. Evtl haben sie auch zwei Staatsbürgerschaften, da kennt das Recht aber viele Einschränkungen, sodass dies eher weniger wird. Deutsche weiter zu differenzieren, ist im Recht nicht vorgesehen. Der Begriff Deutschtürken ist auch sonst schwierig, weil man nicht weiß, was man davon halten soll:

- Kurden dabei oder nicht?
- Andere Türkei-Minderheiten dabei oder nicht?
- Angehörige von Drittstaaten, die türkischer Herkunft sind und schon lange in Deutschland leben dabei oder nicht?
- Deutsche mit dabei oder nicht?

Auch kulturell zerfallen die Einwanderer und ihre Nachfahren in sehr viele verschiedene Milieus, Subkulturen, Religionen und Brauchtumstraditionen. Der Begriff taugt im Wesentlichen für unspezifische Totschlagdebatten.


Mach es nicht komplizierter als es ist. Deutschtürken sind Deutsche mit türkischem Hintergrund. Und es macht auch Sinn diesen Begriff zu verwenden, wenn man sich über diese Gruppe unterhalten will.

Wäre diese Gruppe assimiliert, dann wäre es überflüssig. Sind sie aber nicht.
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon imp » Fr 3. Aug 2018, 08:51

Polibu hat geschrieben:(02 Aug 2018, 21:10)

Mach es nicht komplizierter als es ist. Deutschtürken sind Deutsche mit türkischem Hintergrund.

Also keine Kurden? Oder doch? Oder wie oder was?
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon Tolinski » Fr 21. Jun 2019, 20:59

Kann mir jemand verraten warum wir in Deutschland mit den zugewanderten Türken viel viel mehr Probleme haben, als mit den zugewanderten Griechen und Italienern, die damals unter den exakt selben Voraussetzungen nach Deutschland kamen?
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon HansKlein » Di 2. Jul 2019, 12:23

Die meisten Gruppen bewahren sich eine zumindest teilweise eigenständigigkeit auch wenn sie woanders leben. Wenn es ein paar einzelne sind assimilieren sie sich wahrscheinlich aber ist es eine größere Gruppe behalten sie eher ihre Eigenheiten. Aber bei den Türken seh ich sie gut integriert und kaum noch von deutschen zu unterscheiden in ein paar Jahren oder Jahrzehnten weil Türken intelligent sind und fleißig falls sie sekularer werden dann noch leichter eine Türkin die kein Kopftuch trägt ist sicher weniger auffällig als eine mit Kopftuch turkinen sind auch sehr hübsch und viele würden leicht einen deutschen Freund abgreifen falls sie dazu bereit wären aber manche halten Traditionen davon ab
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon Lamasshu » Di 2. Jul 2019, 14:31

Tolinski hat geschrieben:(21 Jun 2019, 20:59)

Kann mir jemand verraten warum wir in Deutschland mit den zugewanderten Türken viel viel mehr Probleme haben, als mit den zugewanderten Griechen und Italienern, die damals unter den exakt selben Voraussetzungen nach Deutschland kamen?


Dafür sehe ich in erster Linie drei Gründe:

1.) Nationalismus:
Die Türken haben einen extrem stark ausgeprägten Nationalismus. Da wird mit Türkeifahne auf die Straße gegangen und demonstriert, Erdogan als seinen Anführer verehrt, der sich um "seine" Landsleute kümmert. Es wird sich bewusst von der Mehrheitsgesellschaft abgeschottet, in Parallelgesellschaften gelebt, Deutschland teils sogar verachtet. Das Heimatland, die Türkei, wird glorifiziert, auch wenn man noch nie dort war. Warum das so ist, kann ich nicht sagen.

2.) Sozialisierung:
Die Sozialisierung beschreibt das Werte- und Normensystem, welches in früher Kindheit bis ca. 20 Jahre, vermittelt wird. Und das ist nun mal anders. Hier sind die Unterschiede vor allem kulturell sichtbar. Frauen sind nicht gleichgestellt, es gibt keinen Rechtsstaat wie wir ihn kennen, Ehrenmorde wenn die Schwester keine Jungfrau mehr ist, ein völlig anderes Verständnis von Familie und Ehre, schwerste Gewalttaten bei Ehrverletzung bis hin zum Mord, lösen von Konflikten durch Gewalt, extreme Religiosität, keine Duldung von Kritik an der Religion bzw. deren Zustände, die Unantastbarkeit "göttlicher" Gesetze, usw.

3.) Bildungsgrad:
Viele der Gastarbeiter, die in den 60'er Jahren nach Deutschland kamen, waren und sind Analphabeten. Kinder aus der bildungsfernen Schicht haben es generell sehr schwer, den Aufstieg durch Bildung zu schaffen. Das liegt nicht daran, weil sie "dumm" geboren werden oder ähnliches, sondern weil in bildungsfernen Elternhäusern andere Werte und Einstellungen im Bezug auf Bildung vermittelt werden. Die Eltern können nicht bei den Hausaufgaben helfen, vermitteln dem Kind das Bildung nicht so wichtig ist und das das eigene Kind an die Uni will geht mal gar nicht, das soll gefälligst ne Ausbildung machen.
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon Lamasshu » Di 2. Jul 2019, 14:36

HansKlein hat geschrieben:(02 Jul 2019, 12:23)
Aber bei den Türken seh ich sie gut integriert und kaum noch von deutschen zu unterscheiden in ein paar Jahren oder Jahrzehnten


Kannst du diese Aussage belegen?
Warst du schon einmal in Berlin oder im Ruhrgebiet und hast die dort lebenden Türken beobachtet oder dich mit ihnen unterhalten?
Was denkst du über die 50.000 Türken, die damals in Köln demonstrieren waren, um für "ihren" Präsidenten Erdogan auf die Straße zu gehen, mit Türkeiflaggen?
Was hälst du von diesen Video:
https://www.youtube.com/watch?v=uuOVj0MGA60

Ich bin gespannt auf deine Antwort.
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon HansKlein » Mi 3. Jul 2019, 02:23

Lamasshu hat geschrieben:(02 Jul 2019, 14:36)

Kannst du diese Aussage belegen?
Warst du schon einmal in Berlin oder im Ruhrgebiet und hast die dort lebenden Türken beobachtet oder dich mit ihnen unterhalten?
Was denkst du über die 50.000 Türken, die damals in Köln demonstrieren waren, um für "ihren" Präsidenten Erdogan auf die Straße zu gehen, mit Türkeiflaggen?
Was hälst du von diesen Video:
https://www.youtube.com/watch?v=uuOVj0MGA60

Ich bin gespannt auf deine Antwort.


Nein ich war noch nie in Berlin, aber ich weiss aus den Medien das es viele Türkische Rechtsanwälte, Ärzte und Geschäftsleute gibt. Auch Politiker und Intellektuelle. Ich glaube das Türken zu viel Fähig sind sonst hätten sie nicht 3 Kontinente 1000 Jahre lang beherrscht. Die Türkei ist auch ein verhältnismässig entwickeltes Land. Das Türken Nationalistisch sind finde ich nicht gut, genauso wenig finde ich es gut wenn irgendjemand sehr nationalistisch ist.
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon Ger9374 » Mi 3. Jul 2019, 03:21

Die Deutsch/Türken sind gut integriert.
Dabei leben sie Kulturell ihre Türkischen Wurzeln aus. Sie sind auch stolz auf ein Land das viele von ihnen nur als Urlauber kennen! Die Männer/Jungs kleine Machos .
Viele Türken sehnen sich nach der alten Osmanischen Größe zurück, die vergangene Pracht.Gleichzeitig ist Atatürk
der Nationalheld!
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon HansKlein » Mi 3. Jul 2019, 03:26

Ger9374 hat geschrieben:(03 Jul 2019, 03:21)

Die Deutsch/Türken sind gut integriert.
Dabei leben sie Kulturell ihre Türkischen Wurzeln aus. Sie sind auch stolz auf ein Land das viele von ihnen nur als Urlauber kennen! Die Männer/Jungs kleine Machos .
Viele Türken sehnen sich nach der alten Osmanischen Größe zurück, die vergangene Pracht.Gleichzeitig ist Atatürk
der Nationalheld!


Machos und Nationalisten und stolz auf ihre Wurzeln/Land sind auch die Griechischen und Kroatischen Einwanderer aber da sie mehrheitlich Christlich geprägt sind stört das niemanden. Finde ich eine Doppelmoral.
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon Uffhausen » Mi 3. Jul 2019, 16:30

HansKlein hat geschrieben:(03 Jul 2019, 03:26)

Machos und Nationalisten und stolz auf ihre Wurzeln/Land sind auch die Griechischen und Kroatischen Einwanderer aber da sie mehrheitlich Christlich geprägt sind stört das niemanden. Finde ich eine Doppelmoral.

Der Nationalstolz der Türken ist aber ein gänzlich anderer als selbiger bspw. eines Deutschen (falls er überhaupt einen empfinden sollte!).

Bsp.: Wenn ein Deutscher den türkischen Präsidenten kritisiert, dann meint der Deutsche den Menschen/Politiker Erdogan und nichts und niemand anderes! Der Türke versteht Kritik am türkischen Präsidenten bspw. von einem Deutschen aber als Kritik an der Nation Türkei und somit auch an sich persönlich.

Das hat nichts mit Doppelmoral zutun, oder mit unterschiedlichen Glaubensrichtungen. Für die Türken ist alles türkische und jeder Türke ein Teil seiner Nation und auch seiner Persönlichkeit. Und an erster Stelle der der Präsident als oberster Repräsentant der Nation. Selbst wenn ein Türke den Mensch Erdogan oder seine Politik persönlich ablehnt, ist er dennoch ein Teil der Nation und eben aufgrund seiner Position quasi die Türkei selbst.

Wogegen bspw. für einen Deutschen die Bundeskanzlerin oder der Bundespräsident nur (zufällig auser- oder gewählte!) führende Persönlichkeiten in der deutschen Öffentlichkeit sind. Sie repräsentieren höchstens ein bestimmtes Amt, eine bestimmte Partei oder eine bestimmte Politik. Kritik an ihnen - bspw. von einem Türken - wird nicht persönlich genommen und auch nicht auf Deutschland bezogen verstanden - auch wenn es vielleicht so gemeint war! Weil, wenn ein Türke selbst Kritik an Einzelpersonen als Nationalkritik und Kritik an sich selbst interpretiert, dann dürfte es sehr wahrscheinlich sein, dass er mit diesen Hintergedanken oder Absichten auch eigene Kritik ausübt.

Nationalstolz ist nicht angeboren, sondern in der Regel streng anerzogen, antrainiert oder auferzwungen. Ähnlich wie bspw. ein religiöser Glaube. Natürlich gibt es auch bspw. Türken u. a. in Deutschland, die sich von ihrem Nationalstolz befreit haben, oder denen es bspw. von den Eltern freigestellt wird. Dennoch ist Nationalstolz, bspw. türkischer Natur, nicht zu verharmlosen - er ist vielleicht nicht nicht extrem gefährlich (z. B. Verteidigung der persönlichen/familiären Ehre), aber er kann u. a. in Deutschland massive negative Auswirkungen auf das öffentliche Gesellschaftsleben haben (z. B. Ausländerfeindlichkeit) - weil bspw. wir Deutschen diese Art von Nationalstolz nicht kennen und leben = weil wir sie nicht verstehen! Problem ist, dass Nationalstolz infolge der weltweit zunehmenden rechtspopulistischen Tendenzen in Politik und Gesellschaft, sowie den unzähligen entsprechenden Filterblasen im Internet, salonfähig und gegenwärtig wird.
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon JFK » Mi 3. Jul 2019, 17:07

Uffhausen hat geschrieben:(03 Jul 2019, 16:30)

Bsp.: Wenn ein Deutscher den türkischen Präsidenten kritisiert, dann meint der Deutsche den Menschen/Politiker Erdogan und nichts und niemand anderes!


"Wenn ein Deutscher" wo ein Satz schon so Anfängt.....


Der Türke versteht Kritik am türkischen Präsidenten bspw. von einem Deutschen aber als Kritik an der Nation Türkei und somit auch an sich persönlich.


"Der Türke" ja wer kennt den nicht :D
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon Rio » Mo 12. Aug 2019, 09:43

Tolinski hat geschrieben:(21 Jun 2019, 20:59)

Kann mir jemand verraten warum wir in Deutschland mit den zugewanderten Türken viel viel mehr Probleme haben, als mit den zugewanderten Griechen und Italienern, die damals unter den exakt selben Voraussetzungen nach Deutschland kamen?

Die Türken haben damals auch zahlenmässig eine Gastarbeitergruppe von vielen gestellt.

12 von 14 Millionen Gastarbeiter sind wieder zurückgegangen,gut wir wissen es kamen Menschen.Türken sind aber verhältnismäßig sehr viele geblieben weil viele auch ihren harten Job behalten konnten und die Aufgabe der Regierung Geld nachhause zu schicken erfüllen konnten.
Der Familiennachzug,erhöhte Geburtenrate und damit unbewussten Verstärkung der ethnischen Kolonie hat eine Dynamik ausgelöst,die man so nicht erwarten konnte.


Türken sind nicht mehr und weniger integriert als andere. Nur das Problem ist, das Intergrationsscheitern weniger,aber verhältnismässig nicht mehr als andere Einwanderer ist,deren Intergrationsscheitern,deren Folgen tragen alle.
Sie werden auch viele Italiener..Griechen usw. In dritter Generation hier vorfinden die auch im Grundschulalter kein Deutsch sprechen, auch jeweils unter sich bleiben. Nur diese schicken ihre Kinder auf italienische Schulen,Griechische Gymanasien usw. wo sie gezielt gefördert werden.
Die verhältnismässigen wenigen Hakans ,aber zahlenmäßig sehr viele Hakans,die kurz vor der Einschulung kein Deutsch spricht,zieht das ganze Niveau einer Schulklasse runter.

Hakan ist in einem "Kulturverein" ,der nicht an Vermittlung von Kulturen interessiert ist ,sondern von Vermitteln von politischen Interessen der Regierung,die Hakan natürlich mit allen da draußen begeistert teilen muss.
Ein Kosta hingegen betreibt in einem Kulturverein,tatsächlich Kulturarbeit,zeigt bei Einfluss und Äußerungen der Regierung,beispielsweise "Merkel als Führer,Nazivergleiche" ihr den Mittelfinger und kriegt trotzdem die ganze Wucht und Ablehnung des deutschen Hans-Georg ab,weil dieser in Kosta,den Hakan in griechisch sieht.

Hakan ist eine gescheiterte Existenz , und seine Freunde sind zufällig auch alle im Leben gescheitert. Ayse im Kopftuch sieht in ihrer beliebten Klassenkameradin Fatma eine Gefahr..weil sie eine beliebte schöne,geschminkte Frau ist die mit ihren Freunden nicht nur Döner sondern auch mal Currywurst essen geht. Ayse ist neidisch auf Fatma weil sie es nach ihrem Verständnis nicht darf und nach ihren Verständnis auch nicht kann. Ayse platzt vor Wut schlussendlich radikalisiert sie sich und schließt sich dem IS an.

Die Intergrationspolitik ist gescheitert. Man hat alle gefördert.. aber nichts gefordert. Viele haben das genutzt und profitiert,und manche nicht. Nur die jenigen die das genutzt haben tragen die Folgen von derer die es nicht genutzt haben. Jetzt muss man selektieren.
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon Arcturus » Mo 12. Aug 2019, 10:42

Rio hat geschrieben:(12 Aug 2019, 09:43)

Sie werden auch viele Italiener..Griechen usw. In dritter Generation hier vorfinden die auch im Grundschulalter kein Deutsch sprechen, auch jeweils unter sich bleiben. Nur diese schicken ihre Kinder auf italienische Schulen,Griechische Gymanasien usw. wo sie gezielt gefördert werden.

Das mag teilweise so sein, die Regel ist es aber ganz bestimmt nicht. Wer in der Grundschule noch kein Deutsch spricht, hat erstmal ein dickes Integrationsproblem - da wird schließlich schon Leistung gefordert. Ich bin in den Kindergarten gekommen, ohne ein Wort Deutsch zu sprechen. Dort wird die Basis gelernt, weil spielerisch damit umgegangen wird.

Die verhältnismässigen wenigen Hakans ,aber zahlenmäßig sehr viele Hakans,die kurz vor der Einschulung kein Deutsch spricht,zieht das ganze Niveau einer Schulklasse runter.

Das verwirrt mich etwas: die Giovannis und Ioannis ziehen das Niveau nicht runter? Laut deinem letzten Absatz sprechen die schließlich im Grundschulalter die Sprache ebenfalls nicht

Hakan ist in einem "Kulturverein" ,der nicht an Vermittlung von Kulturen interessiert ist ,sondern von Vermitteln von politischen Interessen der Regierung,die Hakan natürlich mit allen da draußen begeistert teilen muss.
Ein Kosta hingegen betreibt in einem Kulturverein,tatsächlich Kulturarbeit,zeigt bei Einfluss und Äußerungen der Regierung,beispielsweise "Merkel als Führer,Nazivergleiche" ihr den Mittelfinger und kriegt trotzdem die ganze Wucht und Ablehnung des deutschen Hans-Georg ab,weil dieser in Kosta,den Hakan in griechisch sieht.

Ist das so? Warst du in den jeweiligen Kulturvereinen mal zu Gast?

Jetzt muss man selektieren.

Inwiefern?
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon Rio » Mo 12. Aug 2019, 11:51

Arcturus hat geschrieben:(12 Aug 2019, 10:42)

Inwiefern?



Indem man die Leute die sich zu Deutschland bekannt haben und ihre kulturellen Eigenheiten nicht zur Schaustellen noch mehr und intensiver fördert und denen die Möglichkeit einräumt zu asslimieren,quasi Deutsche Namen bekommen. Heutzutage ist es doch so das ein gebildeter Bürger türkischer Herkunft mit türkischem Namen deutlich schwerer hat überall bei der Wohnungssuche,Arbeitsplätzen und so weiter. Und das obwohl er perfekt deutsch spricht, nicht fromm und teilweise sich gegen seine eigenen Bedürfnisse anpasst z.B. keinen Bart wachsen lässt oder irgendwelche Nerdbrillen aufsetzt.

Ich kenne die Intergration in paar Ländern in der Praxis und wenn es von alleine nicht klappt,muss man ganz klar repressiv vorgehen. Wenn man die Migranten asslimiert erhöht man von allen Seiten den Druck auf die die sich gezielt einer Gesellschsft verweigern.
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon JFK » Mo 12. Aug 2019, 14:51

Ist dieser Tread hier mittlerweile in die Satire abgedriftet? :D
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon Arcturus » Mo 12. Aug 2019, 15:05

Rio hat geschrieben:(12 Aug 2019, 11:51)

Indem man die Leute die sich zu Deutschland bekannt haben und ihre kulturellen Eigenheiten nicht zur Schaustellen noch mehr und intensiver fördert und denen die Möglichkeit einräumt zu asslimieren,quasi Deutsche Namen bekommen. Heutzutage ist es doch so das ein gebildeter Bürger türkischer Herkunft mit türkischem Namen deutlich schwerer hat überall bei der Wohnungssuche,Arbeitsplätzen und so weiter. Und das obwohl er perfekt deutsch spricht, nicht fromm und teilweise sich gegen seine eigenen Bedürfnisse anpasst z.B. keinen Bart wachsen lässt oder irgendwelche Nerdbrillen aufsetzt.

Ich kenne die Intergration in paar Ländern in der Praxis und wenn es von alleine nicht klappt,muss man ganz klar repressiv vorgehen. Wenn man die Migranten asslimiert erhöht man von allen Seiten den Druck auf die die sich gezielt einer Gesellschsft verweigern.

Niemand will assimiliert werden, auch nicht der gebildete, perfekt deutsch sprechende und top integrierte Ahmed. Alter, hast du Vorstellungen.
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon Ger9374 » Mo 12. Aug 2019, 15:17

Die vollständige Integration heisst keine auflösung von Tradition, Sprache ect .
Es kann eine Identifizierung mit der Gesellschaft und dem Nationalstaat beinhalten ohne die Elemente die ich oben anführte vollständig aufzugeben.
Assimilation hat was von feindlicher Übernahme.Integration von freiwilliger eingliederung in Mehrheitssysteme unter Bewahrung von kulturellen Traditionen.
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Re: Deutschtürken - Minderheit oder Migrantengruppe?

Beitragvon Keoma » Mo 12. Aug 2019, 15:37

Ger9374 hat geschrieben:(12 Aug 2019, 15:17)

Die vollständige Integration heisst keine auflösung von Tradition, Sprache ect .
Es kann eine Identifizierung mit der Gesellschaft und dem Nationalstaat beinhalten ohne die Elemente die ich oben anführte vollständig aufzugeben.
Assimilation hat was von feindlicher Übernahme.Integration von freiwilliger eingliederung in Mehrheitssysteme unter Bewahrung von kulturellen Traditionen.


Ich denke da immer an unsere Slowenen und Kroaten.
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
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