Sollte Twitter seine Machtposition nutzen und Trump dauerhaft sperren?

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Stoner
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Re: Sollte Twitter seine Machtposition nutzen und Trump dauerhaft sperren?

Beitragvon Stoner » Do 21. Jan 2021, 13:45

relativ hat geschrieben:(21 Jan 2021, 13:36)

Naja so eingeschrängt sehe ich unsere Möglichkeiten zur freien Meinungsäußerungen in unseren Demokratien noch nicht, trotz vieler Meinungsplattformen die in "einer" Hand sind. Wichtiger sind hier sowieso die demokratischen Aufsichtsstellen, die sicherstellen, daß diese Machtkonzentration nicht von Einzelnen für ihre eigene Agenda ausgenutzt wird. Da muss der Staat und die Gesellschaft durchaus aufpassen.
Btw. Es gibt ziemlich eindeutige Definition von Hetze (Gesamtheit unsachlicher, gehässiger, verleumderischer, verunglimpfender Äußerungen und Handlungen, die Hassgefühle, feindselige Stimmungen und Emotionen gegen jemanden, etwas erzeugen können) , da dürfte es diesbezüglich auch bei Juristen eher um andere Dinge, als des Fakts der Definition der Hetze gehen.


Mir geht es auch nicht darum, ob ich die Möglichkeiten zur freien Meinungsäußerung eingeschränkt sehe. Ginge es nach mir, könnte ich auf 98 % aller Meinungsäußerungen bequem verzichten und halte nicht einmal die eigene für so wichtig, dass sie zwingend irgendwo auf einer Plattform erscheinen müsste. Allerdings wäre das eine reaktionäre Auffassung, wenn man damit, also im Grunde mit einem Plädoyer für die Abschaltung der "Blödmaschinen" losziehen würde.

Das Problem, das ich sehe, ist durchaus eins der Machtfrage: Es geht (rein deskriptiv gesprochen!!!) um Zensur, um die Einhegung des Netzes, um den Abschied von der Illusion eines freien Netzes, das allen gehört, und um die entsprechende Gestaltung. Und wer ein bisschen Phantasie mitbringt, wird das Aufblitzen in den Augen der chinesischen Staatsführung vielleicht wahrnehmen. :)
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Re: Sollte Twitter seine Machtposition nutzen und Trump dauerhaft sperren?

Beitragvon relativ » Do 21. Jan 2021, 13:51

Stoner hat geschrieben:(21 Jan 2021, 13:45)

Mir geht es auch nicht darum, ob ich die Möglichkeiten zur freien Meinungsäußerung eingeschränkt sehe. Ginge es nach mir, könnte ich auf 98 % aller Meinungsäußerungen bequem verzichten und halte nicht einmal die eigene für so wichtig, dass sie zwingend irgendwo auf einer Plattform erscheinen müsste. Allerdings wäre das eine reaktionäre Auffassung, wenn man damit, also im Grunde mit einem Plädoyer für die Abschaltung der "Blödmaschinen" losziehen würde.

Das Problem, das ich sehe, ist durchaus eins der Machtfrage: Es geht (rein deskriptiv gesprochen!!!) um Zensur, um die Einhegung des Netzes, um den Abschied von der Illusion eines freien Netzes, das allen gehört, und um die entsprechende Gestaltung. Und wer ein bisschen Phantasie mitbringt, wird das Aufblitzen in den Augen der chinesischen Staatsführung vielleicht wahrnehmen. :)

Ich weiss was du meinst, ich sehe die Gefahr aber nicht, wenn ich offensichtliche Hetze ect. sanktioniere, auch die Chinesen hätten davon keinen Vorteil weil Hetze eben keine wirkliche Meinung ist .
Kritik , "rumblödeln" ect.pp. bleibt davon doch komplett unberührt. Die Chinesen werde ich da bestimmt nicht zum Vorbild nehmen, den deren eingreifen in die mediale und freie Meinungsäußerung ist ja rein Ideologisch und Machtpolitisch bedingt
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Re: Sollte Twitter seine Machtposition nutzen und Trump dauerhaft sperren?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 21. Jan 2021, 14:22

relativ hat geschrieben:(21 Jan 2021, 10:05)

Wo war Trumps Sperrung jetzt willkürlich und welche anderen user werden dort noch willkürlich gesperrt?

Willkürlich ist die Sperrung Trumps und der anderen 70.000 Accounts (bereits verlinkt), weil andere Hetzer weiter hetzen dürfen.
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Re: Sollte Twitter seine Machtposition nutzen und Trump dauerhaft sperren?

Beitragvon Kohlhaas » Do 21. Jan 2021, 16:56

relativ hat geschrieben:(21 Jan 2021, 10:36)

Ja klar beide kann und könnte man gesetzlich den gleichen Staus geben, wenn man nur wollte. Wir haben z.B. einen Presserat sowas in der Art könnte ich mir auch für die gängigen Internetplattformen vorstellen.

Extremisten wollen sowas bestimmt nicht, denn die suchen ja nach genau nach solchen unmoderierten Plattformen . Für jemanden der einfach nur Meinungen austauschen möchte ist das wohl egal.

Alles was der Mensch tut sind Abwägungen und es einem jeden recht machen geht eh nicht. Wenn es aber darum geht, die Freiheit und Demokratie zu beschützen, vor Menschen die diese offensichtlich abschaffen wollen, gibt es bei mir keine 2 Meinungen, da bin ich dann "Extrem", anders kann an ein gewolltes System m.M. auch nicht dauerhaft schützen, sonst geht es wohl oder übel unter.

Das ist meiner Meinung nach zu kurz gedacht. Eine Institution wie der Presserat ist zunächst mal aus der "freiwilligen Selbstverwaltung" entstanden. Die sozialen Netzwerke wollen so eine Art der Selbstverwaltung aber offensichtlich nicht. Und abseits davon gilt immer noch, dass es keine gesetzlichen und irgendwie demokratischen Regelungen gibt, was die sozialen Netzwerke dürfen und was nicht.

In der jetzt losgebrochenen Diskussion (...durfte Trump gesperrt werden...), werden zwei Dinge vermischt, die einander widersprechen.

Einerseits wird argumentiert, dass die Netzwerke keine "Medien" seien und dass da jeder jede beliebige Meinung äußern kann. Unmoderiert und ohne jegliche Möglichkeit, für eventuell rechtswidrige Meinungsäußerungen haftbar gemacht werden zu können.

Gleichzeitig wird aber dann argumentiert, dass die besagten Netzwerke ja so unerlässlich für die Verwirklichung der freien Meinungsäußerung seien. Quasi noch wichtiger als die "etablierten Medien".

Beides gleichzeitig geht nicht. Entweder die sozialen Netzwerke sind Medien, oder sie sind es nicht. Meiner Ansicht nach sind sie es, denn sie veröffentlichen ja Inhalte. Inhalte, die angeblich so wichtig und staatstragend sind, dass sie geschützt werden müssen. Wenn sie Medien sind, müssen sie sich dann allerdings auch den allgemeinen Gesetzen unterwerfen und können nicht damit argumentieren, dass sie ja nur einen "Kommunikationskanal" anbieten und für nichts verantwortlich sind, was da so kommuniziert wird. Wenn sie keine Medien sind, dann liegt es ganz allein in ihrem Ermessen, wen sie "kommunizieren" lassen und wen nicht.

Ich bin der Ansicht, dass es sich definitv um Medien handelt und dass sie auf die Einhaltung der Gesetze verpflichtet werden müssen. Die asozialen Netzewerke haben maßgeblich dazu beigetragen, dass die öffentliche Diskussion (nicht nur in den USA, sondern auch in Deutschland) sich immer mehr polarisiert hat und dass heute eigentlich unsagbare Dinge wieder ganz ungeniert gesagt werden. Das schadet der Demokratie. In den USA wäre das jetzt beinahe schiefgegangen.
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Re: Sollte Twitter seine Machtposition nutzen und Trump dauerhaft sperren?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 21. Jan 2021, 17:25

Wenn es Medien - so wie zB. die Webpräsenz der FAZ - sind, dann sind es keine Netzwerke, weder soziale noch asoziale und wenn es Medien sind, dann müssen sie für JEDEN Beitrag, der veröffentlicht wird, juristisch gerade stehen. Ob Twitter und Facebook das wollen? Und wären diejenigen, die dort schreiben, dann Angestellte von Twitter und Facebook?
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Re: Sollte Twitter seine Machtposition nutzen und Trump dauerhaft sperren?

Beitragvon Kohlhaas » Do 21. Jan 2021, 18:14

Tom Bombadil hat geschrieben:(21 Jan 2021, 17:25)

Wenn es Medien - so wie zB. die Webpräsenz der FAZ - sind, dann sind es keine Netzwerke, weder soziale noch asoziale und wenn es Medien sind, dann müssen sie für JEDEN Beitrag, der veröffentlicht wird, juristisch gerade stehen. Ob Twitter und Facebook das wollen? Und wären diejenigen, die dort schreiben, dann Angestellte von Twitter und Facebook?

Natürlich wollen Twitter und Facebook nicht für das geradestehen, was sie so veröffentlichen. Das ist ja das Problem. Ich kann nicht erkennen, warum die von Dir genannte FAZ das tun muss, Twitter aber nicht.

Das hat auch überhaupt nichts mit der Frage nach dem Arbeitnehmerstatus zu tun. Auch die FAZ veröffentlicht keineswegs nur Material, das von festangestellten Mitarbeitern stammt. Im Gegenteil: Das meiste Zeug stammt von Leuten, die NICHT auf der Gehaltsliste der FAZ stehen. Trotzdem ist die FAZ haftbar, wenn sie rechtswidrige Inhalte veröffentlicht. Das Beispiel "Leserbrief" ist ja schon genannt worden. Würde irgendein kranker Judenverbrennungsbefürworter der FAZ einen Leserbrief mit entsprechendem Inhalt zuschicken, dürfte die FAZ den nicht einfach so veröffentlichen. Sie würde sich damit selbst schuldig machen. Aber Twitter "darf" das und macht es einfach. DA liegt das Problem. Es geht hier im Grunde gar nicht um Meinungsfreiheit. Es hat nichts mit "Meinungsfreiheit" zu tun, wenn jemand fordert, dass Trump weiterhin rechtswidrige Inhalte veröffentlichen dürfen darf (klingt sehr schräg, ist aber hoffentlich noch verständlich... :D ) oder dass er das zumindest solange dürfen sollte, wie andere Leute ebenfalls noch rechtswidrige Meinungen posten dürfen.

Unter dem Strich bleiben für mich zwei Erkenntnisse:

Erstens: Niemand braucht Twitter, um sein Recht auf freie Meinungsäußerung wahrnehmen zu können. Twitter ist nicht "systemrelevant", sondern höchstens systemgefährdend.

Zweitens: Twitter veröffentlicht Meinungen und/oder Nachrichten oder angebliche Nachrichten. Deshalb sollte Twitter den gleichen Gesetzen unterliegen wie die FAZ oder die BILD oder.... such Dir was aus.
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Re: Sollte Twitter seine Machtposition nutzen und Trump dauerhaft sperren?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 21. Jan 2021, 18:25

Kohlhaas hat geschrieben:(21 Jan 2021, 18:14)

Natürlich wollen Twitter und Facebook nicht für das geradestehen, was sie so veröffentlichen.

Weil es nicht im Namen von Twitter und Facebook veröffentlicht wird.

Ich kann nicht erkennen, warum die von Dir genannte FAZ das tun muss, Twitter aber nicht.

Weil die FAZ eine Chefredaktion hat, die entscheidet, welche Artikel gedruckt bzw. auf der website eingestellt werden.

Das hat auch überhaupt nichts mit der Frage nach dem Arbeitnehmerstatus zu tun. Auch die FAZ veröffentlicht keineswegs nur Material, das von festangestellten Mitarbeitern stammt. Im Gegenteil: Das meiste Zeug stammt von Leuten, die NICHT auf der Gehaltsliste der FAZ stehen.

Und diese Leute bekommen dafür kein Geld und die Redaktion hat die Artikel nicht vorher gelesen, ehe sie gedruckt bzw. auf der website eingestellt werden?

Das Beispiel "Leserbrief" ist ja schon genannt worden.

Jeder Leserbrief wird vorab von dem zuständigen Ressort gelesen und dann wird entschieden, ob er veröffentlicht wird.

Aber Twitter "darf" das und macht es einfach.

Ich glaube, du verstehst wirklich nicht, was Twitter ist und was Twitter macht.

Es hat nichts mit "Meinungsfreiheit" zu tun, wenn jemand fordert, dass Trump weiterhin rechtswidrige Inhalte veröffentlichen dürfen darf (klingt sehr schräg, ist aber hoffentlich noch verständlich... :D ) oder dass er das zumindest solange dürfen sollte, wie andere Leute ebenfalls noch rechtswidrige Meinungen posten dürfen.

Das fordert ja auch niemand. Immer noch nicht, völlig egal, wie oft du diesen Unsinn noch anbringen willst.

Unter dem Strich bleiben für mich zwei Erkenntnisse:

Für dich mag das zutreffen, in der Realität sind deine Erkenntnisse aber falsch. Twitter ist einfach nur ein Kommunikationsmedium, niemand würde auf die Idee kommen, von der Telekom zu verlangen, sämtliche Gespräche abzuhören, zu zensieren und Hetzern den Anschluss zu sperren.
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Re: Sollte Twitter seine Machtposition nutzen und Trump dauerhaft sperren?

Beitragvon Kohlhaas » Do 21. Jan 2021, 19:01

Tom Bombadil hat geschrieben:(21 Jan 2021, 18:25)

Weil es nicht im Namen von Twitter und Facebook veröffentlicht wird.

Wir reden aneinander vorbei. Es ist für "etablierte Medien" völlig wumpe, in wessen Namen etwas veröffentlicht wird! Beispiel: Verleumdung. Nach deutschem Recht ist jeder der Verleumdung schuldig, der eine Verleumdung äußert oder VERBREITET!

Jetzt verstanden? Twitter und Facebook veröffentlichen und verbreiten ohne jeden Zweifel. Sie sollten deshalb nach dem gleichen Recht behandelt werden, das für jedes andere veröffentlichende Medium gilt.

Weil die FAZ eine Chefredaktion hat, die entscheidet, welche Artikel gedruckt bzw. auf der website eingestellt werden.

Nein, ganz falsch. Der FAZ-Chefredakteur entscheidet über sowas nicht, weil er morgens vielleicht schlecht gefrühstückt hat. Der entscheidet darüber, weil er sich der Gesetze bewusst ist. Dummerweise gelten die allerdings für die FAZ, nicht jedoch für Twitter.

Und diese Leute bekommen dafür kein Geld und die Redaktion hat die Artikel nicht vorher gelesen, ehe sie gedruckt bzw. auf der website eingestellt werden?

Jetzt lenk doch nicht ab! Warum hast Du die Frage nach dem Anstellungsverhältnis denn gestellt? Die FAZ hat gegenüber Menschen, die nicht bei der FAZ angestellt sind, natürlich keine Weisungsbefugnis. Die FAZ kann aber ganz autonom entscheiden, ob sie deren Texte abdruckt oder nicht. Ob die Leute dafür bezahlt worden sind, ist völlig egal. Für Leserbriefe z.B. wird nie jemand bezahlt.

Jeder Leserbrief wird vorab von dem zuständigen Ressort gelesen und dann wird entschieden, ob er veröffentlicht wird.

Das hast Du gut erkannt. Und warum ist das so? Weil es der Chefredakteur nach einem missglückten Frühstück spontan so entscheidet? Nein, es passiert, weil jener Chefredakteur die Gesetze kennt und sich bewusst ist, dass es ihn nicht vor Strafverfolgung schützt, wenn er behauptet, rechtswidrige Inhalte ja gar nicht "geäußert", sondern nur "verbreitet" zu haben.

Und da liegt der Hase im Pfeffer. Hierzu das nächste Zitat von Dir:

Ich glaube, du verstehst wirklich nicht, was Twitter ist und was Twitter macht.

Genau da liegt der Punkt: Was Twitter macht, ist genau das gleiche wie das, war die FAZ macht. Oder die Bild oder die Süddeutsche oder... such Dir was aus. Ich verstehe das sehr wohl. Wenn Du jetzt behauptest, das sei was ganz anderes, dann erläuter doch mal, warum das angeblich so anders sein soll.

Twitter behauptet natürlich, dass Twitter "was ganz anderes" ist. Dem kann man glauben. Muss man aber nicht, oder? Ich glaube dem nicht. Ich glaube, dass diese asozialen Netzwerke genau den gleichen Regeln unterworfen werden müssen, denen auch der FAZ-Chefredakteur sich zu beugen hat. Dass das im täglichen Leben natürlich nicht der Chefredakteur entscheidet, sei nur am Rande erwähnt.

Für dich mag das zutreffen, in der Realität sind deine Erkenntnisse aber falsch. Twitter ist einfach nur ein Kommunikationsmedium, niemand würde auf die Idee kommen, von der Telekom zu verlangen, sämtliche Gespräche abzuhören, zu zensieren und Hetzern den Anschluss zu sperren.

Für Dich mag das zutreffen. Du ignorierst dabei nur, dass wir hier von "Verbreitung" von Informationen sprechen. Was Du nachts im Ehebett Deiner Frau ins Ohr flüsterst, interessiert niemanden. Vielleicht nichtmal Deine Frau. Was Du aber mittels Twitter in die ganze Welt hinausprustest, ist dann aber schon noch etwas anderes, oder meinst Du nicht?

Wenn Twitter nur die Funktion hätte, die Kommunikation zwischen zwei Menschen zu ermöglichen, dann wäre das so wie Du es sagst. Hätte den gleichen Rang wie das Bettgeflüster mit Deiner Frau (oder mit Deinem Mann! Nicht dass meine Aussagen noch als homophob eingestuft werden!) Twitter hat aber die Funktion, diese Kommunikation möglichst weltweit bekannt zu machen. Das nennt man "veröffentlichen". Und damit sollte alles, was für alle anderen "Veröffentlichenden" gilt, auch für Twitter gelten. Oder nicht?
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Re: Sollte Twitter seine Machtposition nutzen und Trump dauerhaft sperren?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 21. Jan 2021, 19:07

Kohlhaas hat geschrieben:(21 Jan 2021, 19:01)

Wir reden aneinander vorbei.

Ja, weil du nicht verstehst, was Twitter ist. Beweis: "Genau da liegt der Punkt: Was Twitter macht, ist genau das gleiche wie das, war die FAZ macht. Oder die Bild oder die Süddeutsche oder... such Dir was aus." Ich habe dir schon mehrfach erklärt, was Twitter ist, du kannst oder willst es nicht verstehen. Wenn du meinst, dass Twitter sowas wie die FAZ oder Bild oder SZ ist, dann ist das halt so, ich kann es auch nicht mehr ändern. Und damit ist das Thema für mich mit dir ausdiskutiert.
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Re: Sollte Twitter seine Machtposition nutzen und Trump dauerhaft sperren?

Beitragvon schokoschendrezki » Do 21. Jan 2021, 19:23

BlueMonday hat geschrieben:(20 Jan 2021, 18:51)

Was sich weltweit seit Jahrzehnten abspielt, nennt man ja nicht grundlos "mixed economy". Das sind also alles keine reinen Marktwirtschaften, wo alles "Privatsache" ist, wo sich praktisch die gesamte soziale Struktur endogen entwickelt, sondern es geht um "Rahmungen", handfeste Eingriffe, bishin zu Zerschlagungen und Verstaatlichungen. Selbst das kleinste Einzelunternehmen ist längst keine "Privatsache" mehr.

Es geht hier auch nicht um Gegensätze, sondern allenfalls um Ausprägungen und Geschmacksrichtungen und verschiedene Blickwinkel auf dieselbe Entwicklung. Man könnte es Korporatismus nennen oder "Stamokap" oder Faschismus, der als reines Endergebnis dieser Entwicklung wartet: Das totale Staatswesen, das alles Wesentliche unter sich "verstaatlicht" oder zumindest ausreichend an die staatliche Leine gelegt hat.

Aber wer ist "der Staat? In der spätetatistischen Phase, in der wir ja uns befinden, versucht jeder umso mehr auf der Staatsseite zu stehen, also zu vereinnahmen, politisch Einfluss zu nehmen, sein Gewicht in den politischen Ring zu werfen. "Staat" findet ja nie in einem interessenlosen Vakuum statt, sondern ist ganz im Gegenteil ein zeitweiliger, verfestigter Ausgang des politischen Wettbewerbs der Interessen, der Kampf um die legitim erscheinende und dann legal gewordene, monopolisierte Gewaltanwendung als Mittel der Interessendurchsetzung. Facebook&Co. scheinen dabei jedenfalls gut im Rennen zu sein. Irgendwann zu wichtig, zu "systemrelevant".


Die rechtlichen Hintergründe durchschaue ich nicht. Das muss ich ehrlich zugeben. Wesentlich ist für mich, dass der Ausschluss von einer solchen Plattform zur Projektionsfläche für die Inanspruchnahme einer Opferrolle wird. Tichy, Achgut & Co: Mein Gott: Man verbietet uns den Mund. Man schließt uns aus. Man knebelt uns! Das ist doch nicht auszuhalten! Das regt mich dermaßen auf! Nochmal: Wenn ich im Techno-Club Berghain nicht reingelassen werde - aus welchem Grund auch immer! - dann ist das einfach Sache der Clubbetreiber. Sie mögen mein Outfit oder mein Alter nicht. Was weiß ich. Niemals im Leben werde ich mich deshalb als Opfer ansehen. Auch nicht, wenn man mich dauerhaft und ohne jede Begründung in diesem Forum hier sperrt. Nicht das kleinste bissel Grund, irgendwie von Einschränkung der Meinungsfreiheit oder von solchen idiiotischen Begriffen wie "Diskurshoheit" zu sprechen. Ich mache meinen eigenen Blog auf. Und wenn ich dort entsprechend lange und entsprechend überzeugend argumentiere, wird man mir schon zuhören. Wenn nicht, ist es halt mein Problem. Es gibt in Deutschland keine Einschränkung der Meinungsfreiheit! Die Selbststilisierung als "Opfer" scheint in Deutschland zum neuen Volkssport geworden zu sein. Ich möchte mal wissen, was an dieser Selbsterniedrigung so schön sein soll!
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Re: Sollte Twitter seine Machtposition nutzen und Trump dauerhaft sperren?

Beitragvon Stoner » Do 21. Jan 2021, 19:46

:rolleyes:

Tichy oder AchGut sind Medien. Twitter nicht.
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Re: Sollte Twitter seine Machtposition nutzen und Trump dauerhaft sperren?

Beitragvon Kohlhaas » Do 21. Jan 2021, 20:09

Tom Bombadil hat geschrieben:(21 Jan 2021, 19:07)

Ja, weil du nicht verstehst, was Twitter ist. Beweis: "Genau da liegt der Punkt: Was Twitter macht, ist genau das gleiche wie das, war die FAZ macht. Oder die Bild oder die Süddeutsche oder... such Dir was aus." Ich habe dir schon mehrfach erklärt, was Twitter ist, du kannst oder willst es nicht verstehen. Wenn du meinst, dass Twitter sowas wie die FAZ oder Bild oder SZ ist, dann ist das halt so, ich kann es auch nicht mehr ändern. Und damit ist das Thema für mich mit dir ausdiskutiert.

Das kannst Du mir auch noch weitere zweihundertmal erklären. Es ändert nichts daran, dass Twitter Meinungen und Tatsachen oder Tatsachenbehauptungen VERÖFFENTLICHT! Nichts anderes macht eine beliebige Zeitung mit ihrem Web-Portal. Wo ist Deiner Meinung nach der Unterschied? Benenne den doch mal konkret, anstatt nur monoton zu wiederholen, dass Twitter doch was ganz anderes sei.

Dass Twitter gern was ganz anderes sein WILL, ist davon völlig unabhängig. Alles, was so in der Politik an Ideen zur "Regulierung" von Diensten wie Twitter rumwabert, deutet erstmal darauf hin, dass auch Twitter nur ein ganz normales Veröffentlichungsmedium sein könnte, das sich geltenden Gesetzen zu fügen hat. Eine Katastrophe für Twitter! Wenn das wahr wird, kann Twitter einpacken. Dazu sind die gar nicht in der Lage. Ändert aber nichts. Wer veröffentlicht, muss sich Regeln fügen. Jetzt erklär uns mal, warum das für Twitter nicht gelten sollte.
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Re: Sollte Twitter seine Machtposition nutzen und Trump dauerhaft sperren?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 21. Jan 2021, 21:54

Kohlhaas hat geschrieben:(21 Jan 2021, 20:09)

Es ändert nichts daran, dass Twitter Meinungen und Tatsachen oder Tatsachenbehauptungen VERÖFFENTLICHT!

Aber nicht mit Twitter als Urheber.
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Re: Sollte Twitter seine Machtposition nutzen und Trump dauerhaft sperren?

Beitragvon Teeernte » Do 21. Jan 2021, 22:21

Stoner hat geschrieben:(21 Jan 2021, 19:46)

:rolleyes:

Tichy oder AchGut sind Medien. Twitter nicht.



help.twitter.com › rules-and-policies › media-settings
Alle Twitter Accounts haben Medieneinstellungen, damit Twitter die Art der von dir veröffentlichten Medien verstehen und andere Nutzer beim Auffinden der für ...


Twitter sieht die Beiträge der Nutzer als Medien.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Sollte Twitter seine Machtposition nutzen und Trump dauerhaft sperren?

Beitragvon Kohlhaas » Do 21. Jan 2021, 22:34

Tom Bombadil hat geschrieben:(21 Jan 2021, 21:54)

Aber nicht mit Twitter als Urheber.

Ich weiß nicht, wie oft ich das jetzt noch schreiben muss, aber es ist egal, wer der Urheber z.B. einer Verleumdung ist. Schuldig der Verleumdung ist nach deutschem Recht der URHEBER und gleichermaßen der VERBREITER. Und Twitter verbreitet nunmal. Oder gibt es daran Zweifel?
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Re: Sollte Twitter seine Machtposition nutzen und Trump dauerhaft sperren?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 21. Jan 2021, 22:42

Kohlhaas hat geschrieben:(21 Jan 2021, 22:34)

Ich weiß nicht, wie oft ich das jetzt noch schreiben muss, aber es ist egal, wer der Urheber z.B. einer Verleumdung ist.

Dazu bitte eine juristische Quelle! Wenn jemand ein Hakenkreuz auf eine Hauswand schmiert, dann ist der Hausbesitzer wegen "Verbreitung" dran?
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Re: Sollte Twitter seine Machtposition nutzen und Trump dauerhaft sperren?

Beitragvon DarkLightbringer » Do 21. Jan 2021, 22:45

relativ hat geschrieben:(21 Jan 2021, 12:25)

Du meinst sie können sich keine Meinung leisten die als Hetze durchgehen könnte, wenn sie danach einen Anwalt benötigen.

Die jeweilige Meinung hat mit dem Leistungsvermögen relativ wenig zu tun. Oder andersrum gesagt, wer arm ist, will nicht notwendigerweise hetzen.
Aber nehmen wir als Beispiel den Rechtsaußen Tim K., der nicht arm ist. Aus seinem Gerichtsgang hat er gleich eine Video-Serie gemacht. Nicht wegen Twitter, aber immerhin.
Nur Lieschen Müller twittert, wenn, ohne Filmset und spezialisierte Anwälte.
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Re: Sollte Twitter seine Machtposition nutzen und Trump dauerhaft sperren?

Beitragvon BlueMonday » Do 21. Jan 2021, 23:44

Kohlhaas hat geschrieben:(21 Jan 2021, 22:34)

Ich weiß nicht, wie oft ich das jetzt noch schreiben muss, aber es ist egal, wer der Urheber z.B. einer Verleumdung ist. Schuldig der Verleumdung ist nach deutschem Recht der URHEBER und gleichermaßen der VERBREITER. Und Twitter verbreitet nunmal. Oder gibt es daran Zweifel?


Mindestens kuriose Aussage. Im ersten Satz ist es noch "egal" (=gleichgültig), wer der Urheber ist. Im nächsten Satz ist der Urheber plötzlich Schuldiger. Wie will man eine Schuld einer bestimmen Person feststellen, wenn es gleichgültig ist, wer der Schuldige ist? Wird dann zufällig irgendwer belangt und bestraft? Schliesslich ist es ja "egal", wer eine Straftat(Verleumdung) begangen hat. Du solltest darüber gründlich nachdenken, bevor du es noch mal wiederholst.

Das "deutsche Recht" unterscheidet dann auch zwischen eigenem bzw. zu eigen gemachtem und fremdem Inhalt. Der Beiträge der Nutzer etwa auf Twitter sind nicht eigene Inhalte von Twitter, sondern offensichtlich fremder Inhalt. Bei einer Verleumdung in einem solchen "Tweet", ist nicht Twitter wegen Verleumdung strafrechtlich zu verfolgen, sondern der Verfasser des Tweets. Twitter schuldet allenfalls nach bestehender Gesetzeslage (u.a. NetzDG) die Entfernung rechtswidriger fremder Inhalte innerhalb einer bestimmten Frist, nachdem sie Twitter angezeigt wurden. Dazu muss Twitter auch ein Beschwerdemanagement einrichten und die Einrichtung nachweisen usw. Bei Verletzung der Auflagen drohen Bußgelder(das Ganze läuft also unter Ordungswidrigkeit. nicht unter Straftat wie bei einer Verleumdung).
Ggfls. muss Twitter auch über Bestandsdaten des Rechtsverletzers zu dessen Identifikation Auskunft geben.
Greif niemals in ein Wespennest, doch wenn du greifst, dann greife fest.
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Re: Sollte Twitter seine Machtposition nutzen und Trump dauerhaft sperren?

Beitragvon DarkLightbringer » Do 21. Jan 2021, 23:52

Tom Bombadils Vergleich mit der Telekom ist doch ganz gut - man telefoniert nicht selbst, sondern lässt telefonieren.
Die Verantwortung für die Gespräche tragen die Fernsprechteilnehmer selbst.
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Re: Sollte Twitter seine Machtposition nutzen und Trump dauerhaft sperren?

Beitragvon BlueMonday » Fr 22. Jan 2021, 00:00

schokoschendrezki hat geschrieben:(21 Jan 2021, 19:23)

Die rechtlichen Hintergründe durchschaue ich nicht. Das muss ich ehrlich zugeben. Wesentlich ist für mich, dass der Ausschluss von einer solchen Plattform zur Projektionsfläche für die Inanspruchnahme einer Opferrolle wird. Tichy, Achgut & Co: Mein Gott: Man verbietet uns den Mund. Man schließt uns aus. Man knebelt uns! Das ist doch nicht auszuhalten! Das regt mich dermaßen auf! Nochmal: Wenn ich im Techno-Club Berghain nicht reingelassen werde - aus welchem Grund auch immer! - dann ist das einfach Sache der Clubbetreiber. Sie mögen mein Outfit oder mein Alter nicht. Was weiß ich. Niemals im Leben werde ich mich deshalb als Opfer ansehen. Auch nicht, wenn man mich dauerhaft und ohne jede Begründung in diesem Forum hier sperrt. Nicht das kleinste bissel Grund, irgendwie von Einschränkung der Meinungsfreiheit oder von solchen idiiotischen Begriffen wie "Diskurshoheit" zu sprechen. Ich mache meinen eigenen Blog auf. Und wenn ich dort entsprechend lange und entsprechend überzeugend argumentiere, wird man mir schon zuhören. Wenn nicht, ist es halt mein Problem. Es gibt in Deutschland keine Einschränkung der Meinungsfreiheit! Die Selbststilisierung als "Opfer" scheint in Deutschland zum neuen Volkssport geworden zu sein. Ich möchte mal wissen, was an dieser Selbsterniedrigung so schön sein soll!


Intererssanterweise müsste das Ganze aus "linker" Sicht eigentlich recht einsichtig sein, wenn man unter "links" im Wesentlichen Kritik des Privateigentums versteht. Die Angst, dass da über die Zeit etwas "akkumuliert", wächst, immer raumgreifender wird. Man kann einen Ausschluss bequem hinnehmen, wenn man ausreichend Alternativen hat (=geringe Wechelkosten). Aber die Alternativen gehen nun prinzipbedingt aus, wenn es mehr und mehr nur noch wenige und dann nur noch eine einzige Möglichkeit gibt. Deshalb ist ja mein Vorschlag seit Längerem für Alternativen, alternative Räume, alternative Medien zu sorgen, statt sich die Teilnahme bei Twitter&Co.einzuklagen. Tatsächlich ernst wird es, wenn einem die Einrichtung dieser Alternativmedien und der darunterliegenden technischen Strukturen staatlicherseits verboten würde.
Greif niemals in ein Wespennest, doch wenn du greifst, dann greife fest.

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