Linux, Unix und BSD

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Tom Bombadil
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 23. Mär 2018, 17:15

Doch, Manjaro ;-)
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Raskolnikof
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Raskolnikof » Fr 23. Mär 2018, 18:02

immernoch_ratlos hat geschrieben:(23 Mar 2018, 09:13)
Ein eher zähes Ringen um Kompetenz.... Nun womöglich hätte ich besser von "Schatten IT" reden sollen ?
Szenarien wie - irgendwas ist schlecht organisiert - "jemand" hat seine private Lösung - "jemand" bringt was von Zuhause mit - "jemand" kennt ein ganz tolles Hilfsprogramm - "jemand" nutzt "irgendeinen Cloud-Service".
Derartige "Eigeninitiative" gibt es immer dann, wenn das dienstlich angebotene, nicht richtig - zu umständlich - was auch immer - funktioniert. Das geht an der zuständigen IT-Abteilung vorbei und ist ganz sicher ein Sicherheitsrisiko. Neben dem offiziellen System entsteht ein inoffizielles System mit jeder Menge unentdeckter Angriffspunkte. Das davon ausgerechnet kommunale und staatliche Organisationen verschont werden, erscheint mir dann doch eher unwahrscheinlich...

In welcher Behörde ist denn so etwas heute noch möglich? Zumindest die kommunalen Behörden in den großen Städten haben ihre IT längst aufgerüstet und dem Unsicherheitsfaktor Mensch weitestgehend die Möglichkeit genommen, mit ihrem Arbeitsplatz-PC einen digitalen Gau hervorzurufen.

In einer solchen kommunalen Einrichtung habe ich gearbeitet. Bis zum Ende meiner Dienstzeit hatte ich meinen PC auf dem Schreibtisch, hatte Zugang zum Internet und es gab keine geblockten Seiten. Allerdings war es von Anfang an nicht möglich, eigenständig irgendwelche Programme auf dem Desktop-PC zu installieren. Alle benötigten Programme lagen auf dem Stadtserver. Der Schreibtisch-PC diente eigentlich nur dazu, um beispielsweise auf Datenbanken bestimmter Behörden zugreifen zu können oder auch zur Internetrecherche und als Datengrab. Dabei war der Zugang zum Internet auf einen relativ kleinen Mitarbeiterkreis beschränkt. Zudem wurde jede aufgerufene Webseite mit Datum und Uhrzeit registriert.

Mittlerweile sind die Sicherheitsvorkehrungen weiter verschärft worden. PC war gestern. Heute steht nur noch ein Monitor mit Tastatur und Maus auf dem Schreibtisch. Sämtliche der von den Mitarbeitern erfassten Daten werden auf dem zentralen Server abgespeichert und ggf. von dort abgerufen. Freies Internet ist passé. Es können nur Webadressen aufgerufen werden, die beim jeweiligen Systemadministrator angemeldet und für ihn freigeschaltet wurden.
Die einzigen Unsicherheitsfaktoren sind da nur noch die Systemadministratoren in den verschiedenen Ämtern und die Mitarbeiter in der Informations- und Kommunikationstechnik. Der normale Staatsdiener stellt da keine Gefahr mehr dar.

Die allergrößte Gefahr ist die von außen. Tagtäglich werden IT-Systeme von Unternehmen und Behörden von Hackern attackiert und für Stunden, manchmal auch Tagen, lahm gelegt. Die meisten Fälle werden verständlicherweise überhaupt nicht bekannt.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 24. Mär 2018, 11:36

Nun ja Raskolnikof worin liegt nun der Mehrwert, wenn das tatsächlich bei "allen" Behörden so ist - und wieso kann dann überhaupt jemand "von außen" eindringen ? Kein System ohne Lücken. In Zukunft werden Behörden aller Art zunehmend "digitalisieren" - also einer breiten Öffentlichkeit Zugang zu ihren Netzen verschaffen müssen. Bis das "durch" ist, wird es zahlreiche Versuche geben, das auszunützen. Es wäre das erste Mal, wenn dabei alles aus dem Stand heraus funktioniert. Da wird es reichlich Gelegenheit geben Deinen Optimismus zu testen.... :cool:

Nebenbei das Phänomen "Schatten IT" ist nicht meine Erfindung und es gibt auch noch "BYOD" (Bring Your Own Device) was auch nicht vom mir in die Welt gesetzt wurde :dead:

Wenn das alles schon von "Deiner Behörde" sicher ausgeschlossen war und ist - um so besser. Übrigens ein echtes Wunder, wenn es dauerhaft gelingt jede Nachlässigkeit zu der Menschen qua Menschsein nun mal neigen, auszusperren. Bist Du sicher, das da nicht mal - warum auch immer - "ein Zuständiger" selbst den kurzen Weg geht (das ist noch die freundlichste Variante) oder "wichtigen Personen" im System Privilegien eingeräumt werden, die sie eigentlich überfordern ?

Klar, der Anfang, auch von massiven Problemen beginnt immer damit an, wenn einer sagt "bei uns gibt es so was nicht !"

Die Lieblingsursache von @Tom das böse MS ist schuld ? Ich glaub davon bringt Dich niemand ab :p - nun ich tendiere eher zu "multiplen Gründen" - und damit Du ruhiger schlafen kannst, auch MS ist ganz sicher ein Teil des Problems. Leider ein unlösbares. Zu sehr ist MS überall verankert. Daran wird (wie bei einer Reihe anderer Weltprobleme) auch der dringende Wunsch, es möge bitte, bitte ganz anders sein, nix ändern :|

Wann entschließt sich der Verein eigentlich, die SSL - Verschlüsslung für das Forum zu verwirklichen ? Wenn der erste das "Backend" übernommen hat ? Bei den oft harten Auseinandersetzungen die eine straffe Verwirklichung der eigenen Grundsätze hat, würde es mich nicht wundern, wenn es Typen gäbe, welche daran "Interesse" hätten - nur so ein Gedanke.... :(
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Sa 24. Mär 2018, 11:58

Tom Bombadil hat geschrieben:(23 Mar 2018, 16:57)

Selbstverständlich werden die Netzwerke des Staates gegen Eindringlinge geschützt, das ist doch auch gar nicht das Thema. Die Frage ist, ob man sich gegen Zugriffe schützen kann, wenn das OS von einem US-Konzern kommt, wo die NSA eine Backdoor installiert haben könnte.


Ich fürchte, wenn der NSA ein Türchen eingebaut hat, dann haben das Türchen andere Dienste von Weltruf auch längst gelistet.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Raskolnikof » Sa 24. Mär 2018, 12:48

Es ist ja nun mal eine Binsenweisheit, dass es eine 100-prozentige Sicherheit niemals geben wird, ganz egal, welches Betriebssystem genutzt wird. Damit müssen wir einfach leben. Das ist in anderen Bereichen, beispielsweise in der Medizin, auch so.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 24. Mär 2018, 13:43

immernoch_ratlos hat geschrieben:(24 Mar 2018, 11:36)

Die Lieblingsursache von @Tom das böse MS ist schuld ?

Wo behaupte ich, dass MS woran auch immer Schuld sein solle?
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Negator » So 10. Jun 2018, 20:44

Manjaro holt gewaltig auf!
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Negator » So 10. Jun 2018, 20:46

Das ist ein Arch Linux wie Antergos.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon schokoschendrezki » So 10. Jun 2018, 21:07

Negator hat geschrieben:(10 Jun 2018, 20:44)

Manjaro holt gewaltig auf!

Das mag in Richtung DT-System alles richtig und erfreulich sein. Was Server-Systeme anbetrifft ... gibts im Moment ganz schöne Probleme. Die neue Ubuntu LTS Version 18 kommt in den Standardpaketauslieferungen mit einem Java/Tomcat/Postgres-Versionsgemisch, das von bestimmten Anwendungssoftewareherstellern nicht nur nicht offiziell supported wird sondern das auch tatsächlich und definitv nicht funktioniert. Ich hab' mir schon ganz schön Kopfschmerzen in der Hinsicht weggeholt ...
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » Di 31. Jul 2018, 13:46

Mit UBUNTU 18.04 LTS habe ich mich sehr zurück gehalten. Ich habe die erste Bewährungsperiode abgewartet, was für einen DAU sicher vernünftig ist. Die Installation auf meinen Altmaterial-Notebooks klappte vorzüglich. Die neue GNOME-Bedienoberfläche ist gegenüber der recht ordentlichen UNITY-Bedienoberfläche von UBUNTU 16.04 LTS etwas sperriger... aber sie ist nach einiger Zeit genau so gut zu verwenden.

Einige kleine Unschönheiten sind mir aufgefallen:

In der Zustandsleiste ganz oben werden Wochentag und Uhrzeit angezeigt, aber das Datum erscheint erst, wenn man dort hin klickt. Das UBUNTU-Team hat sich bemüht, sich in der obersten Bedienebene an UNITY an zu lehnen... finde ich auch lobenswert. Aber die Bedienpunkte der Ausfallmenüs dieser "Hauptfunktionen" sind nur durch Klicken zu erreichen und nicht mehr durch "Pfeiltaste" und "Enter". Das war schon einmal viel bequemer!

Dafür ist jetzt der Zugang zu den geladenen Benutzerprogrammen in der nachgeordneten Bedienebene viel logischer aufgebaut.

Für meine Bedürfnisse sind die Einstellungen des Betriebssystems jetzt sehr viel durchsichtiger gestaltet, mit bisher nur einer Ausnahme, die mich geärgert hatte: Ich brauche eine mehrsprachige Tastatur für Deutsch QWERTZ und Polnisch QWERTZ für die polnischen und deutschen Sonderzeichen. Mir hat sich nicht erschlossen, wie ich sicher zwischen der "Tastatur-Sprache" und der "Menü-Sprache" trennen kann. Plötzlich waren meine Menüs alle Polnisch beschriftet... mühsam, das wieder zurück zu drehen und dafür die Tastatur wunschgemäß umschaltbar zu haben. Als DAU war ich fast schon so weit, die Installation neu an zu starten... :eek:

Dafür ist an anderer Stelle ein Wunder geschehen: CANON-Multifunktionsgeräte PIXMA MX925 waren ohne die bisher üblichen Insider-Kunstgriffe sofort in meinem Hausnetz ansprechbar. Daß es so etwas noch gibt... in der LINUX-Welt! Damit hatte ich in vorangehenden Installationen anständig Lehrgeld (Zeit für Nachforschungen, Installationen) gelassen! Hier war das Ding einfach verfügbar, Ende!

Ein letztes, allerdings geringes, Ärgernis will ich in meinem Erlebnisbericht nicht verschweigen. In allen UBUNTUS konnte man die Farben und die Beschriftung der Fenster auswählen. In der Bedienoberfläche sind Fensterrahmen Weiß auf Schwarz beschriftet. Für meine alten Augen ist das schwerer zu lesen als Schwarz auf Blau. Daran hatte ich mich gewöhnt... nur ist das in UBUNTU 18.04 nicht einstellbar gehalten.

Verrückt, aber wohl zeitgemäß: Brennfunktionen für DVD/CD muß man aus dem UBUNTU-Programmvorrat installieren. Damit arbeite wohl nur noch ich auf meinen Uralt-Rechnern... :D

Unter dem Strich brauchte ich als DAU für die Installation von 4 Uralt-Rechnern
SONY VGN-TZ11, SONY VGN-TZ21, ThinkPad X220, ThinkPad R52 (32 Bit-System) und einer neuen Fritz!Box 7490 einen ganzen Tag. Bei den SONYs war die RICOH-WEB-Camera nicht mit LINUX zu erreichen... was mir mit UBUNTU 14.04 und 16.04 mit vertretbarem Aufwand gelungen war. Ok, ist auch nicht so wichtig, wäre aber schön für einen Erfolgsbericht auf der ganzen Linie gewesen.

Insgesamt eine sehr überzeugende Leistung des UBUNTU-Teams!
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Negator » Mi 1. Mai 2019, 21:36

BSD-Distributionen für "Normalos" sind m. M. derzeit nur PC-BSD und GhostBSD, wobei das Zweite dem Ersten ähnlicher wird.

Wenn du pures FreeBSD aufsetzen möchtest, dann kann dir YouTube helfen.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon grün » Do 2. Mai 2019, 00:34

PC-BSD existiert nicht mehr.
Die Ideen der Linken sind vor allem langweilig.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon imp » Do 2. Mai 2019, 17:02

schokoschendrezki hat geschrieben:(10 Jun 2018, 21:07)

Das mag in Richtung DT-System alles richtig und erfreulich sein. Was Server-Systeme anbetrifft ... gibts im Moment ganz schöne Probleme. Die neue Ubuntu LTS Version 18 kommt in den Standardpaketauslieferungen mit einem Java/Tomcat/Postgres-Versionsgemisch, das von bestimmten Anwendungssoftewareherstellern nicht nur nicht offiziell supported wird sondern das auch tatsächlich und definitv nicht funktioniert. Ich hab' mir schon ganz schön Kopfschmerzen in der Hinsicht weggeholt ...


Ubuntu am server... :( Hoffentlich nichts geschäftskritisches.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 3. Mai 2019, 08:47

imp hat geschrieben:(02 May 2019, 17:02)

Ubuntu am server... :( Hoffentlich nichts geschäftskritisches.


Nunja. "Ubuntu Server" am Server. Mittlerweile (ein Jahr) hat sich das Inkompatibilitätsproblem auch entschärft. "Geschäftskritisch" wäre noch untertrieben. Aber ohne sehr gewichtige Gründe ist eine Abweichung von den Empfehlungen der Anbieter in der Regel nicht ratsam. Und schon gar nicht eine Abweichung von 95 Prozent der Umgebungen der Anwendergemeinde. Die Alternativen sähen aber auch ohne diese Empfehlungen allesamt nicht besser und eher schlechter aus.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon grün » Fr 3. Mai 2019, 09:30

Wieso?
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 3. Mai 2019, 13:14

grün hat geschrieben:(03 May 2019, 09:30)

Wieso?


Zwei Stichpunkte: 1. Intransparenz. 2. Geld.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon grün » Fr 3. Mai 2019, 13:16

Könntest du zum Thema "Geld" etwas weiter ausholen?
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon Negator » Do 9. Mai 2019, 14:46

Auf Distrowatch.com kann man beobachten, wie MX Linux durch die Decke geht. Hat damit jemand von euch Erfahrungen?
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon schokoschendrezki » Do 9. Mai 2019, 14:58

grün hat geschrieben:(03 May 2019, 13:16)

Könntest du zum Thema "Geld" etwas weiter ausholen?

Da brauch man gar nicht weit ausholen. Grundsätzlich kostenloser Bezug grundsätzlich aller benötigten Basis-Software für den Serverbetrieb aus einem zentralen Repository.

Das große Geldproblem entsteht meiner Erfahrung nach, wenn Entscheidern von der FrontEnd-Seite her etwas Fertiges präsentiert wird und diese zu der Ansicht gelangen "Das wollen wir auch haben", ohne auch nur einen Moment über die nötigen techologischen Prozesse im Hintergrund nachzudenken. Dann reiben sich Beraterfirmen die Hände.
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Re: Linux, Unix und BSD

Beitragvon H2O » So 26. Mai 2019, 09:29

Jetzt habe ich gleich zwei "Schrottrechner". Die Linux-Distributionen haben allgemein einen Umfang angenommen, der bei 2 GB RAM diese Grenze überschreitet. Mein Sohn hat mir über eine lange Kette von Diskussionen "antiX" zukommen lassen. Diese Distribution kommt angeblich (so weit auch nachgeprüft!) mit <398 MB RAM aus. Da hätte ich meine Toughbooks noch nutzen können!

Hat ein Teilnehmer mit antiX Erfahrungen gesammelt, den ich dazu befragen könnte, damit ich nicht jedes Rädchen im Getriebe selbst erforschen muß?

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