Die Lehren aus Corona für den Umweltschutz

Moderator: Moderatoren Forum 4

Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 51480
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Die Lehren aus Corona für den Umweltschutz

Beitragvon Realist2014 » Do 25. Feb 2021, 10:06

Kamikaze hat geschrieben:(25 Feb 2021, 09:44)

Wenn diese durch Corona Verluste erlitten haben stimme ich Ihnen zu. Nicht jedoch, wenn durch Staatshilfen trotz Corona erwirtschaftete Gewinne "aufgeblasen" werden. n.


Welche Staatshilfen aus obiger Kategorie ( = Geschenke) haben denn die Automobilhersteller bekommen?

Kurzarbeitergeld bekommen ja die AN ...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
Benutzeravatar
Misterfritz
Vorstand
Beiträge: 16984
Registriert: So 4. Sep 2016, 15:14
Benutzertitel: Cheffe vons Rudel
Wohnort: Badisch Sibirien

Re: Die Lehren aus Corona für den Umweltschutz

Beitragvon Misterfritz » Do 25. Feb 2021, 10:13

Kamikaze hat geschrieben:(25 Feb 2021, 09:51)

Hier wird das so gelöst: Schulbusse
Heißt: zwei-vier mal pro Tag fahren große Busse die Strecken ab und sammeln ausschließlich Schulkinder ein. (Allerdings: Hier fährt sonst gar kein Bus...)
Die übrige Zeit des Tages stehen diese Busse entweder an den Schul-Haltestellen oder dem Gelände der Betreiberfirmen herum, wenn sie nicht anderweitig gebraucht werden.
Alternativ könnten bei bereits bestehenden Buslinien zu Stoßzeiten auch Anhänger genutzt werden, wie sie in München inzwischen zum täglichen Anblick gehören: https://www.muenchen.de/verkehr/oeffent ... zuege.html

Ja, und das soll eine Lösung sein? Die Busse kosten ja ja auch Geld, wenn sie rumstehen. Und bleiben die Busfahrer dann vor Ort oder wie?
Das Salz in der Suppe des Lebens ist nicht Selbstdisziplin, sondern kontrollierte Unvernunft ;)
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 25252
Registriert: Do 11. Sep 2014, 18:55

Re: Die Lehren aus Corona für den Umweltschutz

Beitragvon Teeernte » Do 25. Feb 2021, 10:14

Kamikaze hat geschrieben:(25 Feb 2021, 09:51)

Hier wird das so gelöst: Schulbusse
Heißt: zwei-vier mal pro Tag fahren große Busse die Strecken ab und sammeln ausschließlich Schulkinder ein. (Allerdings: Hier fährt sonst gar kein Bus...)
Die übrige Zeit des Tages stehen diese Busse entweder an den Schul-Haltestellen oder dem Gelände der Betreiberfirmen herum, wenn sie nicht anderweitig gebraucht werden.
Alternativ könnten bei bereits bestehenden Buslinien zu Stoßzeiten auch Anhänger genutzt werden, wiesie in München inzwischen zum täglichen Anblick gehören: https://www.muenchen.de/verkehr/oeffent ... zuege.html


Mach mal REALITÄT - an den Halteplätzen drängeln sich die älteren Schüler vor - setzen sich auf die Sitzplätze - die Busse sind überbucht - und die 80 Stehplätze sind mit Klasse 1-4 belegt.
Die Ärmchen reichen nicht an die Haltestangen oben. Ranzen auf dem Rücken - weil der sonst zertreten wird...

Schon mal eine Schultasche der kleinen gewogen ? Schon mal "gestanden" - wenn der Bus Verspätung hat ? ...

Ist ja nicht wie USA - wo kleinere Busse eine Strecke mit wenig Haltestellen abfahren - die Schüler alle sitzen MÜSSEN.

[Moderation, bitte bei den Fakten bleiben]

Meine Kinder hatten "Schulbus" -
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 25252
Registriert: Do 11. Sep 2014, 18:55

Re: Die Lehren aus Corona für den Umweltschutz

Beitragvon Teeernte » Do 25. Feb 2021, 10:22

Misterfritz hat geschrieben:(25 Feb 2021, 10:13)

Ja, und das soll eine Lösung sein? Die Busse kosten ja ja auch Geld, wenn sie rumstehen. Und bleiben die Busfahrer dann vor Ort oder wie?


Für die Leute (Meistens Rentner) gibt es bei uns aufm Dorf kleine "Bedarf-Ruf" Busse. Da kann man vorher anrufen - und sich für eine Strecke anmelden.

12 Plätze. - ohne Fahrplan. ZUZÜGLICH zu den ausgeschriebenen Buslinien...
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
Benutzeravatar
Kamikaze
Beiträge: 1087
Registriert: Mo 12. Mär 2018, 16:10
Benutzertitel: mittelalt

Re: Die Lehren aus Corona für den Umweltschutz

Beitragvon Kamikaze » Do 25. Feb 2021, 10:24

Misterfritz hat geschrieben:(25 Feb 2021, 10:13)

Ja, und das soll eine Lösung sein? Die Busse kosten ja ja auch Geld, wenn sie rumstehen. Und bleiben die Busfahrer dann vor Ort oder wie?


Wie die Unternehmen die Kosten kalkulieren weiß ich nicht. Die Ausschreibungen sind idR. aber am Ende noch nicht durch besonders hohe Preise aufgefallen (im Bereich eines normalen Linienbus-Tickets). So ganz unwirtschaftlich scheint es also nicht zu sein.
Die Fahrer fahren soweit ich das mitbekommen habe mit einem Fahrzeug gemeinsam zurück zum Firmengelände (zumindest war das vor Corona so). Was die dann genau so lange machen, bis die restlichen Fuhren anstehen weiß ich nicht. Ich vermute, dass die Fahrer mindestens zum Teil auf 450€-Basis angestellt sind und dazwischen einfach Freizeit haben. Waren augenscheinlich einige Rentner oder Altersteilzeitler dabei, aber auch jüngere Leute (evtl. Studenten?)...
Wer viel kluges sagt ist klug,
wer zuhört ist weise.
sünnerklaas
Beiträge: 7954
Registriert: Do 10. Aug 2017, 15:41

Re: Die Lehren aus Corona für den Umweltschutz

Beitragvon sünnerklaas » Do 25. Feb 2021, 10:32

Kamikaze hat geschrieben:(25 Feb 2021, 09:44)

Wenn diese durch Corona Verluste erlitten haben stimme ich Ihnen zu. Nicht jedoch, wenn durch Staatshilfen trotz Corona erwirtschaftete Gewinne "aufgeblasen" werden. Insbesondere fehlt mir jedes Verständnis dafür, dass Konzerne, welche trotz Corona Milliardengewinne erwirtschaftet haben zusätzliche Hilfen erhalten, während gleichzeitig kleinere Unternehmen, welche reale (oft existenzbedrohende) Verluste durch Corona zu verzeichnen haben weiterhin auf Hilfsgelder warten müssen.


Börsennotierte Konzerne haben genau festgelegte Berichts- und Dokumentationspflichten. Hinzu kommt, dass der Staat infolge massiver Hilfen dann u.U. Vertreter in den Aufsichtsräten hat.
Bei den kleineren Unternehmen war es in den letzten 12 Monaten so, dass dort eben auch sehr viel Schindluder mit den Hilfen getrieben wurde. Teilweise recht spektakulär, Und dadurch ist es eben erforderlich, dass da genau geprüft wird.
Benutzeravatar
Kamikaze
Beiträge: 1087
Registriert: Mo 12. Mär 2018, 16:10
Benutzertitel: mittelalt

Re: Die Lehren aus Corona für den Umweltschutz

Beitragvon Kamikaze » Do 25. Feb 2021, 10:35

sünnerklaas hat geschrieben:(25 Feb 2021, 10:32)
dass der Staat infolge massiver Hilfen dann u.U. Vertreter in den Aufsichtsräten hat.


"Vitamin B" hilft natürlich immer.
Dazu kann man nun stehen wie man will. :)
Wer viel kluges sagt ist klug,
wer zuhört ist weise.
Benutzeravatar
Kamikaze
Beiträge: 1087
Registriert: Mo 12. Mär 2018, 16:10
Benutzertitel: mittelalt

Re: Die Lehren aus Corona für den Umweltschutz

Beitragvon Kamikaze » Do 25. Feb 2021, 10:41

Realist2014 hat geschrieben:(25 Feb 2021, 10:06)
Kurzarbeitergeld bekommen ja die AN ...


Aus meinen oben verlinkten Artikel:
„Kurzarbeitergeld ist eine Staatshilfe. Wer auf Staatshilfe setzt, kann nicht gleichzeitig Gewinne an Aktionäre ausschütten. Das ist die hässliche Fratze des Kapitalismus. Ich bin deshalb in diesen Fällen für einen generellen Dividendenstopp“, twitterte Carsten Schneider, parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion

Obwohl ich kein SPD-Anhänger bin stimme ich mit dieser Aussage überein.
Wer viel kluges sagt ist klug,
wer zuhört ist weise.
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 51480
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Die Lehren aus Corona für den Umweltschutz

Beitragvon Realist2014 » Do 25. Feb 2021, 11:02

Kamikaze hat geschrieben:(25 Feb 2021, 10:41)

Aus meinen oben verlinkten Artikel:

Obwohl ich kein SPD-Anhänger bin stimme ich mit dieser Aussage überein.



Diese Aussage von Carsten Schneider ist falsch.

Kurzarbeitergeld ist ein Versicherungsleistung für die alle Unternehmen Beiträge zur Arbeitslosenversicherung zahlen. ( und keine "Staatshilfe)

Die Regeln für die Genehmigung ist für alle Unternehmen gleich und das Kurzarbeitergeld bekommen ja die AN und nicht das Unternehmen.

Ob das Unternehmen Gewinne erzielt oder Dividenen ausschüttet hat damit nichts zu tun- hier kommt die hässliche Fratze kommunistischer Denke bei Schneider zum Vorschein

Kurzarbeit ist die Alternative zu Entlassungen
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
Benutzeravatar
Kamikaze
Beiträge: 1087
Registriert: Mo 12. Mär 2018, 16:10
Benutzertitel: mittelalt

Re: Die Lehren aus Corona für den Umweltschutz

Beitragvon Kamikaze » Do 25. Feb 2021, 11:32

Realist2014 hat geschrieben:(25 Feb 2021, 11:02)
Die Regeln für die Genehmigung ist für alle Unternehmen gleich


Kurzarbeitergeld kann bezogen werden wenn:
u.A.
> Der Arbeitsausfall beruht auf wirtschaftlichen Gründen (z.B. fehlende Aufträge, Rohstoffmangel) oder auf einem unabwendbaren Ereignis (z.B. Hochwasser, behördliche Anordnung, Corona-Krise).
> Der Arbeitsausfall ist unvermeidbar und der Betrieb hat alles getan, um ihn zu vermindern oder zu beheben (z.B. in bestimmten Grenzen Nutzung von Arbeitszeitguthaben).

Quelle: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/r ... kurzarbeit

Diese beiden Punkte zweifle ich an angesichts ausgewiesener Gewinne der entsprechenden Unternehmen.

Zur Herkunft der Finanzmittel für das Kurzarbeitergeld konnte ich nichts finden. Haben Sie zu Ihrer These eine Quelle?

Kurzarbeit ist die Alternative zu Entlassungen

Diese Aussage halte ich für ein gängiges Totschlagargument, das inflationär gebraucht wird. Man könnte es auch schlicht Erpressungsversuch nennen.
"Wenn nicht X dann fallen Arbeitsplätze weg/drohen Entlassungen!" Höre und lese ich in den letzten Jahren viel zu oft als dass ich dieses Argument noch ernst nehmen könnte - zumal die entsprechenden Entlassungen meist (mit leichtem Zeitversatz) trotzdem erfolgen. Daher gehe ich hierauf nicht weiter ein.


Insgesamt führt das aber schon relativ weit vom Thema "Lehren aus Corona für den Umweltschutz" weg, da wir aktuell hauptsächlich ökonomische und keine ökologischen Auswirkungen der Krise diskutieren. :?
Wer viel kluges sagt ist klug,
wer zuhört ist weise.
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 51480
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Die Lehren aus Corona für den Umweltschutz

Beitragvon Realist2014 » Do 25. Feb 2021, 11:53

Kamikaze hat geschrieben:(25 Feb 2021, 11:32)

Kurzarbeitergeld kann bezogen werden wenn:
u.A.
> Der Arbeitsausfall beruht auf wirtschaftlichen Gründen (z.B. fehlende Aufträge, Rohstoffmangel) oder auf einem unabwendbaren Ereignis (z.B. Hochwasser, behördliche Anordnung, Corona-Krise).
> Der Arbeitsausfall ist unvermeidbar und der Betrieb hat alles getan, um ihn zu vermindern oder zu beheben (z.B. in bestimmten Grenzen Nutzung von Arbeitszeitguthaben).
Quelle: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/r ... kurzarbeit
Diese beiden Punkte zweifle ich an angesichts ausgewiesener Gewinne der entsprechenden Unternehmen.

Da gib es nichts "anzuwweilfen", weil die Unternehmen die Erfüllung der Anforderungen ja nachweisne müssen.
Es wurden AN in Kurzarbeit geschickt, weil einfach keine "Arbeit" für sie da war.
Das ist der Sinn von Kurzarbeit
"Gewinne" uns sonstiges spielen dabei keine Rolle. Das kommt im Gesetz gar nicht vor. Warum auch?
Zur Herkunft der Finanzmittel für das Kurzarbeitergeld konnte ich nichts finden. Haben Sie zu Ihrer These eine Quelle?

Das ist keine "These"...
Kurzarbeitergeld ist eine der vielen Leistungen der Arbeitslosenversicherung...
]Diese Aussage halte ich für ein gängiges Totschlagargument, das inflationär gebraucht wird. Man könnte es auch schlicht Erpressungsversuch nennen.

Der Sinn von Kurzarbeit ist es, Entlassungen zu vermeiden. Was hat das mit obigem zu tun?
Insgesamt führt das aber schon relativ weit vom Thema "Lehren aus Corona für den Umweltschutz" weg, da wir aktuell hauptsächlich ökonomische und keine ökologischen Auswirkungen der Krise diskutieren. :?

Wenn es dazu dient, Klarheit bezüglich gewisser Sachverhalte zu schaffen, sollte es auch hier diskutiert werden.
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
Benutzeravatar
Kamikaze
Beiträge: 1087
Registriert: Mo 12. Mär 2018, 16:10
Benutzertitel: mittelalt

Re: Die Lehren aus Corona für den Umweltschutz

Beitragvon Kamikaze » Do 25. Feb 2021, 12:02

Realist2014 hat geschrieben:(25 Feb 2021, 11:53)

Da gib es nichts "anzuwweilfen", weil die Unternehmen die Erfüllung der Anforderungen ja nachweisne müssen.

In sofern muss davon ausgegangen werden, dass das (evtl. sehr wohlwollend) geprüft wurde.
Dann habe ich daran nichts zu meckern.

Das ist keine "These"...
Kurzarbeitergeld ist eine der vielen Leistungen der Arbeitslosenversicherung...

So lange Sie Ihre Aussage nicht belegen können handelt es sich um eine These:
The·se
/Thése/
Substantiv, feminin [die]

bildungssprachlich
behauptend aufgestellter Satz (2), der als Ausgangspunkt für die weitere Argumentation dient

Quelle: https://www.google.com/search?client=fi ... Definition

Wenn es dazu dient, Klarheit bezüglich gewisser Sachverhalte zu schaffen, sollte es auch hier diskutiert werden.

Einverstanden.
Ich bin mir zwar noch nicht sicher, wo genau es Klarheit zu den ursprünglich angesprochenen Sachverhalten bringt, aber diese Wertung überlasse ich im Zweifelsfall der Forumsmoderation hier. :)
Wer viel kluges sagt ist klug,
wer zuhört ist weise.
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 51480
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Die Lehren aus Corona für den Umweltschutz

Beitragvon Realist2014 » Do 25. Feb 2021, 12:11

Kamikaze hat geschrieben:(25 Feb 2021, 12:02)


So lange Sie Ihre Aussage nicht belegen können handelt es sich um eine These:

:)


Es ist nicht Sinn und Zweck eines Forums, andere Foristen über die geltenden Gesetze oder die Leistungen staatlicher Versicherungen "überzeugen" zu müssen....

https://www.steuerklassen.com/versicher ... eistungen/

oder hier:

"Das Polster wird innerhalb von Monaten aufgebraucht sein"

In der Arbeitslosenversicherung werden die Rücklagen, die zum Jahresanfang noch bei 25,8 Milliarden Euro lagen, ebenfalls nicht reichen. BA-Chef Scheele beziffert die möglichen Kosten für die Kurzarbeit bis Ende 2020 auf mehr als 30 Milliarden Euro. „Das Polster wird innerhalb von Monaten aufgebraucht sein“, erwartet DIW-Forscher Michelsen."

https://www.tagesspiegel.de/politik/mil ... 61476.html
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
Benutzeravatar
Kamikaze
Beiträge: 1087
Registriert: Mo 12. Mär 2018, 16:10
Benutzertitel: mittelalt

Re: Die Lehren aus Corona für den Umweltschutz

Beitragvon Kamikaze » Do 25. Feb 2021, 12:22

Realist2014 hat geschrieben:(25 Feb 2021, 12:11)

Es ist nicht Sinn und Zweck eines Forums, andere Foristen über die geltenden Gesetze oder die Leistungen staatlicher Versicherungen "überzeugen" zu müssen....


Zu allererst: Danke für die informativen Links!
(Muss ich mir nochmal in Ruhe zu Gemüte führen, aber gleich ist die Pause zu Ende...)

Dann: Es ist in meinen Augen durchaus Sinn und Zweck einer Forumsdiskussion mehr als bloße Behauptungen auf zu stellen bzw. solche auf Nachfrage auch zu belegen. Anderenfalls könnten wir uns auch einfach Behauptungen an den Kopf werfen, was ja nicht im Sinne einer sachlichen Diskussion wäre, oder? :)
Da beim schnellen Querlesen schon klar scheint, dass Ihre Aussage korrekt war/ist, geht dieser "Punkt" an Sie. Ich konnte etwas neues lernen (danke dafür) und Sie haben mich in dieser Sache überzeugt - es wurde also eine Übereinkunft an diesem Punkt erzielt. Genau solche Diskussionen wünsche ich mir (also auch ein ernst gemeintes Danke dafür an dieser Stelle). :thumbup:
Wer viel kluges sagt ist klug,
wer zuhört ist weise.
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 51480
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Die Lehren aus Corona für den Umweltschutz

Beitragvon Realist2014 » Do 25. Feb 2021, 12:31

Kamikaze hat geschrieben:(25 Feb 2021, 12:22)

Zu allererst: Danke für die informativen Links!
(Muss ich mir nochmal in Ruhe zu Gemüte führen, aber gleich ist die Pause zu Ende...)

Gerne

Dann: Es ist in meinen Augen durchaus Sinn und Zweck einer Forumsdiskussion mehr als bloße Behauptungen auf zu stellen bzw. solche auf Nachfrage auch zu belegen. Anderenfalls könnten wir uns auch einfach Behauptungen an den Kopf werfen, was ja nicht im Sinne einer sachlichen Diskussion wäre, oder? :)
Da beim schnellen Querlesen schon klar scheint, dass Ihre Aussage korrekt war/ist, geht dieser "Punkt" an Sie. Ich konnte etwas neues lernen (danke dafür) und Sie haben mich in dieser Sache überzeugt - es wurde also eine Übereinkunft an diesem Punkt erzielt. Genau solche Diskussionen wünsche ich mir (also auch ein ernst gemeintes Danke dafür an dieser Stelle). :thumbup:

Ich sehe das etwas anders.

Wer zu den Themen Steuern, Renten, Arbeitslosenversicherung usw. diskutieren möchte, der sollte sich zuerst selber über die aktuellen Gesetze/Regeln informieren.

Oder eben Fragen stellen...

Und falls die Antworten "anders" ausfallen als erhofft- selber nochmal "gugeln" ....

Aber- das ist meine persönliche Sichtweise und habe ja trotzdem geholfen und dieses ist ja (gemäß obiger Antwort) auch positiv angekommen. ;)
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Beiträge: 49967
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 16:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: Die Lehren aus Corona für den Umweltschutz

Beitragvon Tom Bombadil » Do 25. Feb 2021, 12:57

Und jetzt zurück zum Thema "Die Lehren aus Corona für den Umweltschutz"!
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Diffamierer der Linken.
sünnerklaas
Beiträge: 7954
Registriert: Do 10. Aug 2017, 15:41

Re: Die Lehren aus Corona für den Umweltschutz

Beitragvon sünnerklaas » Do 25. Feb 2021, 19:55

Realist2014 hat geschrieben:(25 Feb 2021, 11:02)

Diese Aussage von Carsten Schneider ist falsch.

Kurzarbeitergeld ist ein Versicherungsleistung für die alle Unternehmen Beiträge zur Arbeitslosenversicherung zahlen. ( und keine "Staatshilfe)

Die Regeln für die Genehmigung ist für alle Unternehmen gleich und das Kurzarbeitergeld bekommen ja die AN und nicht das Unternehmen.

Ob das Unternehmen Gewinne erzielt oder Dividenen ausschüttet hat damit nichts zu tun- hier kommt die hässliche Fratze kommunistischer Denke bei Schneider zum Vorschein

Kurzarbeit ist die Alternative zu Entlassungen


Vor allem, weil absehbar ist, dass so eine Krise irgendwann mal vorbei ist. Das ist ja keine Strukturkrise.
Was man natürlich machen könnte, wäre sehr hohe Gewinne, die über einem hohen Freibetrag liegen und nur von wenigen Firmen innerhalb einer Branche erzielt wurden, sehr hoch zu besteuern und diese Steuern zweckgebunden zu machen und der Bundesagentur für Arbeit zuzuführen um einen Beitrag dafür zu leisten, dass nach der Pandemie die entstandenen Kosten zurückgeführt werden können. Als eine Art Solidaritätsumlage.

Ich glaube kaum, dass sich auch nur irgendein Vorstand, Aufsichtsrat oder Wirtschaftsvertreter aus den Verbänden dagegen sperren würde. Die sind alle daran interessiert, dass möglichst wenig Zulieferer, Dienstleister etc. pleite gehen und nicht mehr liefern können. Auch ist niemand daran interessiert, dass die Arbeitsagentur finanzielle Problem bekommt. Die soziale Marktwirtschaft und die deutsche Sozialgesetzgebung haben sich in der Pandemie als ganz große Stärke des Standorts Deutschland erwiesen und das Kurzarbeitergeld hat nicht nur kleinen, sondern auch vielen großen und sehr großen Unternehmen den Allerwertesten gerettet. Es ist die Perspektive da, nach der Pandemie weiter machen zu können.
Ich erlebe seit Dezember eine hoch spannende, hoch kreative Zeit. Es gibt überall eine ganze Reihe Leute aus unterschiedlichsten Bereichen, die einfach zusammen die Chancen nutzen, die Pandemie und Lockdown so mit sich bringen. Man kann Dinge entwickeln und ausprobieren, ohne dass der normale alltägliche Druck da ist. Wer jetzt nicht vor Angst paralysiert wie das Kaninchen vor der Schlange in der Ecke sitzt und am besten noch gleichzeit wie der Vogel Strauß den Kopf in den Sand steckt, dem liegt die Welt in der Zeit nach der Pandemie zu Füßen.
Das ist jetzt ein Ausscheidungsrennen.
Immer daran denken: der Schwarze Tod im Mittelalter führte umgekehrt zum Aufstieg der Fugger, der Medicis, der Familie Habsburg etc,. Alles Leute, die in der Katastrophe die sich ihnen bietenden Chancen gesehen und genutzt haben.
Es gilt das Prinzip, nach vorne zu schauen, vor der Krankheit Respekt, aber niemals Angst zu haben und immer daran zu denken: wenn der direkte Weg nicht geht, muss man eben einen anderen wählen, um ans Ziel zu kommen. Und: man wird in solchen Zeiten Freunde und Verbündete dort finden, wo man es zuvor niemals für möglich gehalten hat.
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 51480
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Die Lehren aus Corona für den Umweltschutz

Beitragvon Realist2014 » Do 25. Feb 2021, 20:01

sünnerklaas hat geschrieben:(25 Feb 2021, 19:55)
Was man natürlich machen könnte, wäre sehr hohe Gewinne, die über einem hohen Freibetrag liegen und nur von wenigen Firmen innerhalb einer Branche erzielt wurden, sehr hoch zu besteuern

Bei Kapitalgesellschaften geht das gar nicht, das andere betrifft die Einkommenssteuer
und diese Steuern zweckgebunden

Das geht bei Steuern schon mal gar nicht...
Ich glaube kaum, dass sich auch nur irgendein Vorstand, Aufsichtsrat oder Wirtschaftsvertreter aus den Verbänden dagegen sperren würde.

DIe würden sich alle sperren...
. Die soziale Marktwirtschaft und die deutsche Sozialgesetzgebung haben sich in der Pandemie als ganz große Stärke des Standorts Deutschland erwiesen und das Kurzarbeitergeld hat nicht nur kleinen, sondern auch vielen großen und sehr großen Unternehmen den Allerwertesten gerettet. Es ist die Perspektive da, nach der Pandemie weiter machen zu können.

Kurzarbeitergeld bekommen die Arbeitnehmer- für's "Nichtstun".....
Es ist ene Versicherungsleistung...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Beiträge: 49967
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 16:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: Die Lehren aus Corona für den Umweltschutz

Beitragvon Tom Bombadil » Do 25. Feb 2021, 20:02

Ich schreibe es in Grossbuchstaben: Die Lehren aus Corona für den UMWELTSCHUTZ! Wirtschaftliche Themen gehören in Forum 1.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Diffamierer der Linken.
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 51480
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Die Lehren aus Corona für den Umweltschutz

Beitragvon Realist2014 » Do 25. Feb 2021, 20:04

Tom Bombadil hat geschrieben:(25 Feb 2021, 20:02)

Ich schreibe es in Grossbuchstaben: Die Lehren aus Corona für den UMWELTSCHUTZ! Wirtschaftliche Themen gehören in Forum 1.


Sorry.


Hast du die "Befugnis" , alle diese Beiträge in den Strang "Negative und positive wirtschaftliche Folgen von Corona" zu verschieben?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden

Zurück zu „42. Energie - Umweltschutz“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste