CO2 Ausstoß - welche Möglichkeiten hat man privat diesen zu verringern?

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Re: CO2 Ausstoß - welche Möglichkeiten hat man privat diesen zu verringern?

Beitragvon Gruwe » Fr 9. Aug 2019, 14:24

Liegestuhl hat geschrieben:(09 Aug 2019, 14:17)

Warum sollte jemand auf Konsum verzichten? Der Staat zahlt doch noch ordentlich zum Familieneinkommen drauf, damit der Konsum hochgehen kann. Das zur Verfügung stehende Einkommen eines Haushaltes ist nach der Geburt eines Kindes höher als vor der Geburt. Dazu gibt es Bedürfnisse, die einer sehr geringen Preiselastizität der Nachfrage unterliegen: Nahrung, Kraftstoff, Kleidung.


Das ist Unfug!
Es entsteht doch kein zusätzliches Einkommen. Das Kind erhält Güter durch das Einkommen der Eltern und eben der restlichen Bevölkerung (Umverteilung über den Staat).
Die Eltern haben dann für ihre Bedürfnisse weniger zur Verfügung, ebenso die besteuerten. Was genau ist daran so schwer zu verstehen!

Und? Nur weil einige Güter eine geringe Preiselstizität haben, bedeutet dass nicht, dass diese in unbegrenzter Menge erworben werden können bzw. dass etwa die Eltern, nicht andere Güter substituieren müssen, um diese Grundbedürfnisse weiter zu stillen.


Was wäre für dich ein sinnvolles Bevölkerungsmanagement?


Indem man sich eben fragt, was wäre eine nachhaltige Bevölkerungsgröße (Deutschland, Europa, Welt) und in welchem Tempo/Entwicklungspfad erreicht man diese!
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Re: CO2 Ausstoß - welche Möglichkeiten hat man privat diesen zu verringern?

Beitragvon Gruwe » Fr 9. Aug 2019, 14:26

Teeernte hat geschrieben:(09 Aug 2019, 14:19)

Du hast kein Kind.... Sonst würdest Du wissen - wieviel Mühe "es" macht.... Mühe und damit Co2. Wenn es krank ist - um so mehr.

Es braucht dauernd neue Klamotten, Schuhe...Windeln..EXTRA beheiztes Zimmer... Eltern kaufen sich ein Auto - nur wegen des Kindes...

Das Kind muss dauernd zum Arzt...die Kindernahrung ist extra ausgesucht... die Wäsche wird auch mal "gekocht"//sehr heiss gewaschen.

Das Kind wird oft gebadet..


Meinst Du das geht ohne CO2 ab ?

...und bei der "Produktion" -----tieeeeef einatmen...und aus und ein und aus... - auch mehr als üblich.


Sicher!
Und wer bezahlt das? Doch in erster Linie die Eltern (bzw. über Transferleistungen). Und ja, ich habe ein Kind!
Wenn ich 500€ im Monat bezahlen muss für Kleidung, Essen, etc. für das Kind, dann fehlen mir diese 500€ an anderer
Stelle. Mit diesen 500€ kann ich nicht mehr in Urlaub fahren, in der Kneipe versaufen oder mit Klamotten zulegen, eben
weil ich diese zur Bedürfnisbefriedigung des Kindes einsetzen muss.

Ein Kind trägt rein garnix zum Erwirtschaften des Volkseinkommens bei, konsumiert aber Teile davon. Insofern stehen eben
anderen weniger zur Verfügung, in erster Linie eben der Eltern.

Was genau ist daran so schwer zu verstehen?

Oder wo kommt nach deiner Meinung nach die zusätzliche Wirtschaftsleistung her, dass die Kinder zusätzlich versorgt werden können, aber Niemand anderes auf irgendwas deswegen verzichten muss? Schwarzes Loch? Ökonomisches Perpetuum Mobile?
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Re: CO2 Ausstoß - welche Möglichkeiten hat man privat diesen zu verringern?

Beitragvon Gruwe » Fr 9. Aug 2019, 14:33

Liegestuhl hat geschrieben:(09 Aug 2019, 14:17)
Das zur Verfügung stehende Einkommen eines Haushaltes ist nach der Geburt eines Kindes höher als vor der Geburt.


Diese Aussage ist absolut falsch!
Viele Mütter sind erstmal - zumindest das erste Jahr - ganz zuhause, arbeiten später häufig nur noch Teilzeit.
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Re: CO2 Ausstoß - welche Möglichkeiten hat man privat diesen zu verringern?

Beitragvon Gruwe » Fr 9. Aug 2019, 14:36

Liegestuhl hat geschrieben:(09 Aug 2019, 14:19)
Und wenn Menschen freiwillig aufs Kinderkriegen verzichten, wird es immer noch ausreichend Paare geben, die aus anderen Gründen Kinder bekommen möchten.


Und was genau hat das jetzt mit der Debatte zum Thema "Kann man durch Geburtsverzicht was fürs Klima tun" zu tun? Eher nix!
Wie gesagt: Alles Effekte, die irgendwann mal eintreten könnten, wenn es zu spät ist (wenn man mal das 2-Grad-Ziel und entsprechende Zeithorizonte bis etwa 2050 als Referenz annimmt).
Durch einen direkten Bevölkerungsstop dürften - wie erwähnt - die ersten Effekte in 20 Jahren, also in 2039/2040 eintreten, und dann erst ganz langsam. Das wird uns alles nichts bringen bei unseren Zielen,
was eben aber nicht bedeutet, dass man das nicht auch auf dem Schirm haben sollte. Für unsere aktuellen Ziele müssen aber eben andere Geschütze her (etwa Energiewende & Co.).
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Re: CO2 Ausstoß - welche Möglichkeiten hat man privat diesen zu verringern?

Beitragvon Teeernte » Fr 9. Aug 2019, 14:47

Gruwe hat geschrieben:(09 Aug 2019, 14:26)

Sicher!
Und wer bezahlt das? Doch in erster Linie die Eltern (bzw. über Transferleistungen). Und ja, ich habe ein Kind!
Wenn ich 500€ im Monat bezahlen muss für Kleidung, Essen, etc. für das Kind, dann fehlen mir diese 500€ an anderer
Stelle. Mit diesen 500€ kann ich nicht mehr in Urlaub fahren, in der Kneipe versaufen oder mit Klamotten zulegen, eben
weil ich diese zur Bedürfnisbefriedigung des Kindes einsetzen muss.

Ein Kind trägt rein garnix zum Erwirtschaften des Volkseinkommens bei, konsumiert aber Teile davon. Insofern stehen eben
anderen weniger zur Verfügung, in erster Linie eben der Eltern.

Was genau ist daran so schwer zu verstehen?

Oder wo kommt nach deiner Meinung nach die zusätzliche Wirtschaftsleistung her, dass die Kinder zusätzlich versorgt werden können, aber Niemand anderes auf irgendwas deswegen verzichten muss? Schwarzes Loch? Ökonomisches Perpetuum Mobile?


Das Kind erwirtschaftet nichts - benötigt aber viel (noch) preiswerte Heizleistung (warm Wasser).... und wenig hochwertige Gebrauchsgüter (wie RolexUhren).

500 Eu entsprechen NICHT der gleichen Summe CO2 Äquivalent......in "D" !

Kaufst Du eine chinesisch montierte HIFI Anlage - ist das CO2 in China geblieben. Kind braucht warmen Hintern aber hier in D.

Ausserdem Sponsoriert der Staat direkt und indirekt das Kind mit rund 1000 weiteren Eu im Monat....wovon ein Teil auch gleich CO2 wird.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: CO2 Ausstoß - welche Möglichkeiten hat man privat diesen zu verringern?

Beitragvon Teeernte » Fr 9. Aug 2019, 14:52

Gruwe hat geschrieben:(09 Aug 2019, 14:36)

Und was genau hat das jetzt mit der Debatte zum Thema "Kann man durch Geburtsverzicht was fürs Klima tun" zu tun? Eher nix!
Wie gesagt: Alles Effekte, die irgendwann mal eintreten könnten, wenn es zu spät ist (wenn man mal das 2-Grad-Ziel und entsprechende Zeithorizonte bis etwa 2050 als Referenz annimmt).
Durch einen direkten Bevölkerungsstop dürften - wie erwähnt - die ersten Effekte in 20 Jahren, also in 2039/2040 eintreten, und dann erst ganz langsam. Das wird uns alles nichts bringen bei unseren Zielen,
was eben aber nicht bedeutet, dass man das nicht auch auf dem Schirm haben sollte. Für unsere aktuellen Ziele müssen aber eben andere Geschütze her (etwa Energiewende & Co.).


Null Kind in Zukunft..... dann misst KEINER die Temperatur in 100 Jahren....

Bei 10 % Kind in Zukuft - reichen die geförderten Vorräte....und oberirdischen Ressourcen... man braucht kein Öl und Kohle mehr...

Menschen machen CO2....kein Mensch >> keine mannmade Erderwärmung....ist denn das so schwer ??
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: CO2 Ausstoß - welche Möglichkeiten hat man privat diesen zu verringern?

Beitragvon Gruwe » Fr 9. Aug 2019, 14:53

Teeernte hat geschrieben:(09 Aug 2019, 14:47)

Das Kind erwirtschaftet nichts - benötigt aber viel (noch) preiswerte Heizleistung (warm Wasser).... und wenig hochwertige Gebrauchsgüter (wie RolexUhren).


Richtig, es erwirtschaftet nichts. Denn erwirtschaften tun nur die Erwerbstätigen. Das wird das Kind aber frühestens in ca. 20 Jahren nach Geburt sein. Bis dahin muss für
das Kind Jemand anderes verzichten, oder du erklärst, wo der plötzliche Anstieg des Volkseinkommens herkommt.

500 Eu entsprechen NICHT der gleichen Summe CO2 Äquivalent......in "D" !


Und? Was spielt das für eine Rolle?
Wenn ich als in D lebender Mensch entscheide ein Kind (nicht) zu bekommen, dürfte das Kind anschließend auch in D leben, oder eben nicht.
Letzten Endes ist es irrelevant, da immer irgendwo Jemand im gleichen Maße verzichten muss wie das Kind nun "Einkommen" erhält.
Zumindest solange bis du mir dein ökonomisches perpetuum mobile erklärt hast!

Kaufst Du eine chinesisch montierte HIFI Anlage - ist das CO2 in China geblieben. Kind braucht warmen Hintern aber hier in D.


Und? Die Hifi-Anlage war für mich günstiger, weswegen ich mehr Geld übrig hab für andere "CO2-emittierende" Güter.
Hat aber alles rein garnichts damit zu tun, dass das Kind konsumieren muss, aber selbst noch nix erwirtschaftet und daher weiterhin irgendwer
Anderes verzichten muss, damit das Kind einen Teil des Volkseinkommens erhält.

Ausserdem Sponsoriert der Staat direkt und indirekt das Kind mit rund 1000 weiteren Eu im Monat....wovon ein Teil auch gleich CO2 wird.

Und der Staat besitzt solch ein ökonomisches Perpetuum mobile? Oder hat einen Geldscheißer im Keller? Oder muss doch tatsächlich irgendwer dieses
Geld über seine Steuer zahlen? Nur mal als Hinweis: Auch Steuer bezahlen bedeutet Verzicht! Denn von dem Geld, das ich als Steuer abdrücken muss,
kann ich ebenso wenig in Urlaub fahren (oder sonstiges Ressourcen verbrauchen) wie den Teil meines Einkommens, den ich meinem Kind zukommen lasse.
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Re: CO2 Ausstoß - welche Möglichkeiten hat man privat diesen zu verringern?

Beitragvon Gruwe » Fr 9. Aug 2019, 14:55

Teeernte hat geschrieben:(09 Aug 2019, 14:52)
Null Kind in Zukunft..... dann misst KEINER die Temperatur in 100 Jahren....


Hat jetzt garnix damit zu tun, was unsere aktuellen Klimaziele betrifft!
Aber mach du ruhig einen Nebenschauplatz auf.

Bei 10 % Kind in Zukuft - reichen die geförderten Vorräte....und oberirdischen Ressourcen... man braucht kein Öl und Kohle mehr...


Da weiß keiner, was du hier mit deinem üblichen Kauderwelsch mal wieder ausdrücken möchtest!


Menschen machen CO2....kein Mensch >> keine mannmade Erderwärmung....ist denn das so schwer ??


Und? Was hat das jetzt mit dem Thema zu tun? Es geht hier nicht ums Ausrotten der Menschheit!
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Re: CO2 Ausstoß - welche Möglichkeiten hat man privat diesen zu verringern?

Beitragvon Teeernte » Fr 9. Aug 2019, 14:59

Gruwe hat geschrieben:(09 Aug 2019, 14:53)

Richtig, es erwirtschaftet nichts. Denn erwirtschaften tun nur die Erwerbstätigen..



Wenn also der Rest ....Hartz4 bekommt und 40% Rentner sind - dann erzeugt D kein Co2 mehr..... - so wie der CO2 Eintrag von Kindern..
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: CO2 Ausstoß - welche Möglichkeiten hat man privat diesen zu verringern?

Beitragvon Gruwe » Fr 9. Aug 2019, 15:00

Teeernte hat geschrieben:(09 Aug 2019, 14:59)

Wenn also der Rest ....Hartz4 bekommt und 40% Rentner sind - dann erzeugt D kein Co2 mehr..... - so wie der CO2 Eintrag von Kindern..


Tja, dann haben wir aber das Problem dermaßen gelöst, dass wir unseren Lebensstandard immens abgesenkt haben. Ist natürlich auch eine Möglichkeit!
Eine clevere Lösung sieht allerdings wie bereits erwähnt anders aus.
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Re: CO2 Ausstoß - welche Möglichkeiten hat man privat diesen zu verringern?

Beitragvon Liegestuhl » Fr 9. Aug 2019, 16:04

Gruwe hat geschrieben:(09 Aug 2019, 14:24)
Indem man sich eben fragt, was wäre eine nachhaltige Bevölkerungsgröße (Deutschland, Europa, Welt) und in welchem Tempo/Entwicklungspfad erreicht man diese!


Und wie willst du die ermittelte Bevölkerungsgröße erreichen?
Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen.
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Re: CO2 Ausstoß - welche Möglichkeiten hat man privat diesen zu verringern?

Beitragvon jack000 » Fr 9. Aug 2019, 16:14

Das Thema sind nicht unbedingt noch nicht geborene Kinder, sondern die Leute die jetzt und hier in Deutschland leben und wie es denen gelingt ihren CO2-Ausstoß deutlich zu senken.
Ich freue mich da ganz besonders auf die Userin relativ mit ihren Vorschlägen.
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Re: CO2 Ausstoß - welche Möglichkeiten hat man privat diesen zu verringern?

Beitragvon Alana4 » Fr 9. Aug 2019, 16:40

Liegestuhl hat geschrieben:(09 Aug 2019, 14:19)

Richtig.

Sieht es denn danach aus, dass die Menschheit keinen Nachwuchs mehr bekommt?

Und wenn Menschen freiwillig aufs Kinderkriegen verzichten, wird es immer noch ausreichend Paare geben, die aus anderen Gründen Kinder bekommen möchten.


Ach so? Und du möchtest dann davon profitieren, dass andere 20 Jahre lang- ohne gesellschaftlich Unterstützung- Kinder großziehen?

Wo ist dein Beitrag für die Weltrettung? Benutzt du Infrastruktur? Gehst du einkaufen? Verbrauchst du Nahrung, Rohstoffe?
Bist du zur Schule gegangen? Nutzt du ein Gesundheitssystem? Bist du- bevor du "kluge" Sätze in einem Forum posten konntest, jahrelang von deinen Eltern UND der Gesellschaft durchgefüttert worden, und zwar OHNE über diese Zeit irgend etwas zu erwirtschaften? Ich könnte endlos weiter fragen.
Aber du- der das alles für sich in Anspruch genommen hat und weiterhin nimmt, möchte, dass "die Menschen keine Kinder mehr bekommen"?

Nun....spiel das doch mal weiter. Ja, es wird auch ohne jegliche Unterstützung (du prangerst ja das Kindergeld an) auch weiterhin Kinder geben. Der Mensch ist einfach so.....ganz natürlich......Was wird passieren? Vielleicht tun sich die, die Kinder haben, die also im gleichen Boot sitzen, zusammen-formieren ihre Gesellschaft neu, für sich, ihre Kinder, ihre Eltern.....lassen dich aber draußen. Ein Aussätziger, ein Unnormaler, ein Einsamer, ein Unsozialer.
Wenn du einer von denen bist, die auf Kinder verzichten.....dann bist du dereinst vielleicht einer der einsamen Alten, abgeschoben in irgendein Heim am Ende der Stadt, nur mit dem Nötigsten versorgt. Nutzlos, von niemandem geliebt, von niemandem vermisst.
Es ist nur ein Gedankenspiel, nimm es bitte nicht persönlich.

Eine Welt ohne Kinder? Sorry, aber du spinnst dir da was zurecht.
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
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Re: CO2 Ausstoß - welche Möglichkeiten hat man privat diesen zu verringern?

Beitragvon Liberty » Fr 9. Aug 2019, 16:52

Wer von euch verzichtet auf Butter und Käse?

Nicht nur Fleisch ist problematisch für das Klima – tatsächlich hat Butter sogar noch gravierendere Auswirkungen. Pro Kilogramm Rindfleisch entstehen bei der Produktion etwa 13 Kilogramm CO2. Pro Kilogramm Butter sind es fast 24 Kilogramm CO2. Schon bei der Herstellung des Futters entsteht CO2. Während ihres Lebens produzieren Kühe außerdem eine Menge Methan. Dieses Gas ist 21-mal klimaschädlicher als CO2.

Das trifft auch bei der Rindfleischproduktion zu. Aber: Die Herstellung von Butter ist aufwendiger und energieintensiver. Hinzu kommen die Verpackung, der Transport und energieintensive Kühlketten. Übrigens: Auch Käse hat keine gute CO2-Bilanz. Es gilt: Je fetter ein Käse, desto klimaschädlicher. Das liegt daran, dass für fetten Käse mehr Milch benötigt wird und die Produktion mit einem größeren Aufwand verbunden ist.


https://www.quarks.de/umwelt/landwirtsc ... ndfleisch/

Butter ist fast doppelt so "klimaschädlich" wie Fleisch. Und Käse auch nicht viel besser.

Sieht so aus, als wäre Veganismus die einzige Möglichkeit für eine klimafreundliche Ernährung.
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Re: CO2 Ausstoß - welche Möglichkeiten hat man privat diesen zu verringern?

Beitragvon Billie Holiday » Fr 9. Aug 2019, 16:57

Alana4 hat geschrieben:(09 Aug 2019, 16:40)

Ach so? Und du möchtest dann davon profitieren, dass andere 20 Jahre lang- ohne gesellschaftlich Unterstützung- Kinder großziehen?

Wo ist dein Beitrag für die Weltrettung? Benutzt du Infrastruktur? Gehst du einkaufen? Verbrauchst du Nahrung, Rohstoffe?
Bist du zur Schule gegangen? Nutzt du ein Gesundheitssystem? Bist du- bevor du "kluge" Sätze in einem Forum posten konntest, jahrelang von deinen Eltern UND der Gesellschaft durchgefüttert worden, und zwar OHNE über diese Zeit irgend etwas zu erwirtschaften? Ich könnte endlos weiter fragen.
Aber du- der das alles für sich in Anspruch genommen hat und weiterhin nimmt, möchte, dass "die Menschen keine Kinder mehr bekommen"?

Nun....spiel das doch mal weiter. Ja, es wird auch ohne jegliche Unterstützung (du prangerst ja das Kindergeld an) auch weiterhin Kinder geben. Der Mensch ist einfach so.....ganz natürlich......Was wird passieren? Vielleicht tun sich die, die Kinder haben, die also im gleichen Boot sitzen, zusammen-formieren ihre Gesellschaft neu, für sich, ihre Kinder, ihre Eltern.....lassen dich aber draußen. Ein Aussätziger, ein Unnormaler, ein Einsamer, ein Unsozialer.
Wenn du einer von denen bist, die auf Kinder verzichten.....dann bist du dereinst vielleicht einer der einsamen Alten, abgeschoben in irgendein Heim am Ende der Stadt, nur mit dem Nötigsten versorgt. Nutzlos, von niemandem geliebt, von niemandem vermisst.
Es ist nur ein Gedankenspiel, nimm es bitte nicht persönlich.

Eine Welt ohne Kinder? Sorry, aber du spinnst dir da was zurecht.


Eine Welt ohne Kinder wäre fürchterlich und traurig. Allerdings ist die Lebenssituation vieler Kinder auch fürchterlich.
Ein paar Kinder weniger und diese besser versorgt und beschützt, das wärs.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: CO2 Ausstoß - welche Möglichkeiten hat man privat diesen zu verringern?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Fr 9. Aug 2019, 16:58

Gruwe hat geschrieben:(09 Aug 2019, 13:39)

Das CO2-Problem ist NICHTS, das man privat lösen kann, sondern nur als Gesellschaft!



Immer wenn die Gesellschaft ins Spiel gebracht wird, ist der Einzelne aus dem Schneider :)
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
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Re: CO2 Ausstoß - welche Möglichkeiten hat man privat diesen zu verringern?

Beitragvon Adam Smith » Fr 9. Aug 2019, 17:02

frems hat geschrieben:(08 Aug 2019, 20:11)

Aber mal ehrlich: selbst 30 Minuten Arbeitsweg, egal wie, ist doch eine absurd hohe Zeitverschwendung.


Dürfte normal sein bei den meisten Arbeitnehmern. Bei mir beträgt der Arbeitsweg 40 Minuten bei 10 Minuten Fußweg.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
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Re: CO2 Ausstoß - welche Möglichkeiten hat man privat diesen zu verringern?

Beitragvon Adam Smith » Fr 9. Aug 2019, 17:03

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(09 Aug 2019, 16:58)

Immer wenn die Gesellschaft ins Spiel gebracht wird, ist der Einzelne aus dem Schneider :)


Und der Staat kann ja eh alles. Man muss nur genügend Druck verursachen.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
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Re: CO2 Ausstoß - welche Möglichkeiten hat man privat diesen zu verringern?

Beitragvon Alana4 » Fr 9. Aug 2019, 17:24

Billie Holiday hat geschrieben:(09 Aug 2019, 16:57)

Eine Welt ohne Kinder wäre fürchterlich und traurig. Allerdings ist die Lebenssituation vieler Kinder auch fürchterlich.
Ein paar Kinder weniger und diese besser versorgt und beschützt, das wärs.


Das ist regional auf dieser Welt sehr sehr sehr ungleich verteilt. Und viele Kinder hier machen wenige Kinder dort nicht wett. Das weißt du so gut wie ich.
Man braucht nur zu schauen, was in den Ländern mit geringerer Geburtenrate zu selbiger geführt hat. Und das, mit dem Wissen von heute, auf weniger leidbringende Art an den Orten der Welt durchgezogen, wird die Geburtenrate drücken.

Ich habe vor Jahrzehnten, als Schulkind, schon fleißig gespendet- für die Kinder Afrikas. Gott waren dass furchtbare Bilder , diese Kleinen, mit den schönen schwarzen Augen.......so manches Taschengeld wanderte in die großen großen Spendentöpfe. die Kinder, für die ich gespendet habe, waren so alt wie ich. Da wurde von Schule erzählt, von Hilfsprojekten, von Gesundheitsversorgung .....alles so zukunftsgerichtet, so sinnvoll, für die Kinder, die Zukunft......
Ja....sagen wir mal so- doch, da ist viel passiert. Wo 50 Jahre vorher von 5 geborenen Kindern einer Frau noch 2 oder 3 zeitig verstorben sind an Krankheiten, haben es nun alle geschafft. Das ist schön- aber weiter? Nee, leider nicht "weiter". Ich nehme jetzt mal 2 Beispiele:

1970, ein kleines Mädchen in Afrika irgendwo, gerade Hungersnot, nennen wir sie Sana.
und im gleichen Jahr ein gleichaltes Mädchen irgendwo in D. sagen wir: Katrin.

Katrin sieht nun 1970 Bilder von der Hungersnot in Afrika- sie spendet, wie Millionen anderer Menschen auf der Welt.
Sana wird gerettet, viele werden gerettet- das ist schön. Und Katrin und alle anderen freuen sich, da gibt es in Afrika bald Schule, und ein Gesundheitssystem, und überhaupt: die kleine Sana möchte gern Medizin studieren oder Lehrerin in ihrem Land werden. Großartig!

Zeitsprung
50 Jahre später
Sana wurde......gar nichts. sie wurde mit 15 das erste Mal Mutter, mit 16 das zweite Mal, mit 18 das dritte Mal......Väter? Nun ja......Das Leben hat es nicht gut mit ihr gemeint Aber ihre Kinder! Ach ihre Kinder! Das erstgeborene Töchterchen bekam ebenso schnell 3 Kinder.....das Zweitgeborene sogar etwas früher.....all die schönen Enkelkinder, eine Freuee für Sana. Nur, es ist so schwer, alle satt zu bekommen. die Söhne von Sana .......gelernt haben sie nicht viel, nicht viel Gescheites. Aber "Geschäfte" laufen. Was auch immer. Sie haben auch Kinder, wie viele, weiß keiner so genau. So ist das eben.
Und Katrin in D. ? Ist ebenso alt wie Sana. Lehre, Studium, dann Ehe, erst dann 2 Kinder. die sind jetzt fast fertig mit Studium und Lehre. An Enkelkinder ist noch lange nicht zu denken.
Sana und Katrin- beide Mitte 50. Das ist aber schon alles, was sie gemeinsam haben.
Und Katrin hat gespendet für Sana, dann für Sanas Kinder, dann für Sanas Enkelkinder, sie wird auch für Sanas Urenkel spenden.......
Aber ihre positiven Gefühle für die Zukunft, die sie 1970 hatte, sind längst weg.
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
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Re: CO2 Ausstoß - welche Möglichkeiten hat man privat diesen zu verringern?

Beitragvon PeterK » Fr 9. Aug 2019, 17:26

Skeptiker hat geschrieben:(08 Aug 2019, 22:24)
Wie kommst Du denn von Spanien nach Deutschland und zurück?

Kommt darauf an. Wenn die ganze Familie dabei ist, mit dem Auto. Sonst mit dem Flugzeug.

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