Gewaltbereite "Umweltschützer"

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Nightrain
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon Nightrain » So 23. Jun 2019, 14:18

Sören74 hat geschrieben:(23 Jun 2019, 13:55)
Schön wäre es, wenn die Kosten der Renaturierung über den Preis für Kohlestrom bezahlt würde. Dann hätte dieser erhöhte Preis eine Lenkungswirkung. Im Grunde kommt dafür der Steuerzahler auf.


Warum eigentlich renaturieren? Das Gebiet würde sich doch anbieten es komplett mit Solar- und Windkraftanlagen vollzustellen. Allein für die unter dem Hambacher Forst nun nicht geförderte und verstromte Kohle benötigt man entweder 500 Windkrafträder oder 30 Quadratkilometer lückenlos mit Solaranlagen zugepflastert.
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Sören74
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon Sören74 » So 23. Jun 2019, 14:24

imp hat geschrieben:(23 Jun 2019, 14:12)

Der Strompreis lenkt brim Privatverbraucher kaum etwas. Schon die LED-Umrüstung rechnet sich über die typische Lebensdauer einer Ikea-Lampe gerade genug, um sie "bei Gelegenheit" anzugehen. Für Waschmaschinen, Kühlschränke und dergleichen ist trotz langer Plusreihen am Aufkleber die Rechnung noch viel ungünstiger.


Naja, das ist doch ein Argument dafür, dass der Kohlestrom noch zu preiswert ist. Ein höherer Strompreis würde eher dazu führen, dass die Leute beim neuesten Kauf auf Stromeffizienz achten werden.
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imp
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon imp » So 23. Jun 2019, 14:25

Sören74 hat geschrieben:(23 Jun 2019, 14:24)

Naja, das ist doch ein Argument dafür, dass der Kohlestrom noch zu preiswert ist. Ein höherer Strompreis würde eher dazu führen, dass die Leute beim neuesten Kauf auf Stromeffizienz achten werden.

Glaube ich nicht. Der Strompreis steigt schon länger ohne solche Effekte. Gerätepreis und Marke sind viel kaufentscheidender.
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon Teeernte » So 23. Jun 2019, 14:28

Sören74 hat geschrieben:(23 Jun 2019, 14:24)

Naja, das ist doch ein Argument dafür, dass der Kohlestrom noch zu preiswert ist. Ein höherer Strompreis würde eher dazu führen, dass die Leute beim neuesten Kauf auf Stromeffizienz achten werden.


Bei Kauf eines Moppels auf dem Land.... :D :D :D

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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon Tom Bombadil » So 23. Jun 2019, 14:29

imp hat geschrieben:(23 Jun 2019, 12:59)

Tagebau hingegen hinterlässt ziemlich hässliche Landschaften, die man aufwändig restaurieren muss. Schau dir mal Ostdeutschland an.

Im Rheinland läuft es gut: https://www.rwe.com/web/cms/mediablob/d ... wnload.pdf

Man könnte höhere Abraumhalden auch gut dafür nutzen, Windräder aufzustellen, dann bräuchte man keine alten Wälder dafür zu vernichten.
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon Ebiker » So 23. Jun 2019, 15:31

In den ehemaligen Revieren im Osten auch, um Leipzig ist das Neuseenland entstanden mit zahlreichen Wassersportmöglichkeiten aber auch Naturschutzgebieten. Und die Goitsche hat beim verheerenden Muldehochwasser einer ganzen Stadt den Arsch gerettet. Ahnliches auch in der Lausitz, dort soll eine noch grössere Seenlandschaft entstehen. Da werden noch Generationen freude dran haben die Windräder nur noch aus Geschichtsbüchern kennen.
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon Quatschki » So 23. Jun 2019, 18:28

Nightrain hat geschrieben:(23 Jun 2019, 14:18)

Warum eigentlich renaturieren? Das Gebiet würde sich doch anbieten es komplett mit Solar- und Windkraftanlagen vollzustellen. Allein für die unter dem Hambacher Forst nun nicht geförderte und verstromte Kohle benötigt man entweder 500 Windkrafträder oder 30 Quadratkilometer lückenlos mit Solaranlagen zugepflastert.

Auch Wälder sind Solaranlagen.
Jedes einzelne Blatt ein Solarmodul.
Nur werden statt Strom Kohlehydrate erzeugt.
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon imp » So 23. Jun 2019, 18:34

Quatschki hat geschrieben:(23 Jun 2019, 18:28)

Auch Wälder sind Solaranlagen.
Jedes einzelne Blatt ein Solarmodul.
Nur werden statt Strom Kohlehydrate erzeugt.

Brennt auch gut. Ich wäre ja für die Wiederaufforstung von Chemnitz und Görlitz.
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon Quatschki » So 23. Jun 2019, 18:37

imp hat geschrieben:(23 Jun 2019, 18:34)

Brennt auch gut. Ich wäre ja für die Wiederaufforstung von Chemnitz und Görlitz.

Da war auch mal tropischer Regenwald. Vielleicht kommen ja alte Zeiten zurück?
https://www.welt.de/bildergalerien/wiss ... mnitz.html
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon imp » So 23. Jun 2019, 18:39

Quatschki hat geschrieben:(23 Jun 2019, 18:37)

Da war auch mal tropischer Regenwald. Vielleicht kommen ja alte Zeiten zurück?
https://www.welt.de/bildergalerien/wiss ... mnitz.html

Der Sachse an sich liebt ja die Erinnerung an früor.
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon Klopfer » Do 27. Jun 2019, 10:18

Nightrain hat geschrieben:(23 Jun 2019, 14:18)

Warum eigentlich renaturieren? Das Gebiet würde sich doch anbieten es komplett mit Solar- und Windkraftanlagen vollzustellen. Allein für die unter dem Hambacher Forst nun nicht geförderte und verstromte Kohle benötigt man entweder 500 Windkrafträder oder 30 Quadratkilometer lückenlos mit Solaranlagen zugepflastert.

Diese Aussage ist natürlich Blödsinn. Oder haben sie wissenschaftlich nachvollziehbare Belege dafür?
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon Wolverine » Do 27. Jun 2019, 10:51

Senexx hat geschrieben:(22 Jun 2019, 22:31)

Gewalttätige "Umweltschützer" haben in Garzweiler aufgespielt, Polizisten verletzt.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozia ... 73806.html

Das Muster kennen wir. Der Mainstream schickt seine Sturmtruppen vor und hält dich im Hintergrund.

Das übliche Muster auch bei Demonstrationen, auf denen der Schwarze Block voran marschiert.

Ich frage mich, ob es möglich wäre, die Hintermänner zur Rechenschaft zu ziehen.


Tja, woran erinnert mich das nur?
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon Nightrain » Do 27. Jun 2019, 18:32

Klopfer hat geschrieben:(27 Jun 2019, 10:18)
Diese Aussage ist natürlich Blödsinn. Oder haben sie wissenschaftlich nachvollziehbare Belege dafür?


Mal selber zusammengerechnet:

Im Tagebau Hambach stehen insgesamt ca. 1,772 Milliarden Tonnen Braunkohle zur Verfügung noch (https://de.wikipedia.org/wiki/Tagebau_Hambach). Nimmt man an, dass der flächenmäßig nicht ganz so große Hambacher Forst das Abbagern außen herum nicht komplett unmöglich macht, liegen unter dem Fost selbst vlt. 1/10 der Menge, nehmen wir 100 Millionen Tonnen Braunkohle (= 100 Milliarden Kilogramm). Der Verbrauch liegt bei schlechtestenfalls 1,2kg Kohle pro kWh (https://de.wikipedia.org/wiki/Kraftwerk_Neurath), d.h. unter Hambach kann Kohle für die Produktion von mind. 83 Mrd. kWh abgebaut werden. Um im Jahr auf 1000kWh zu kommen, braucht man ca. 6-7qm Anlage.

83 Mrd. kWh /25 (Lebensdauer der Solaranlage) = 3,32 Mrd. kWh pro Jahr
1qm Solaranlage macht also 1000kWh/6 = 167 kWh
1qkm Solaranlage macht dann 167 kWh * 1.000.000 = 167.000.000 kWh

Das bedeutet, dass ca. 20 Quadratkilometer Solaranlage installiert werden muss, um die Energie unter dem Hambacher Forst zu ersetzen.
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Teeernte
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon Teeernte » Do 27. Jun 2019, 19:01

Nightrain hat geschrieben:(27 Jun 2019, 18:32)

Mal selber zusammengerechnet:


Das bedeutet, dass ca. 20 Quadratkilometer Solaranlage installiert werden muss, um die Energie unter dem Hambacher Forst zu ersetzen.


Aber Solaranlagen wachsen NACH - die Kohle nicht ! :D :D :D
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D

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