Gewaltbereite "Umweltschützer"

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Senexx
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Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon Senexx » Sa 22. Jun 2019, 22:31

Gewalttätige "Umweltschützer" haben in Garzweiler aufgespielt, Polizisten verletzt.

https://www.spiegel.de/wirtschaft/sozia ... 73806.html

Das Muster kennen wir. Der Mainstream schickt seine Sturmtruppen vor und hält dich im Hintergrund.

Das übliche Muster auch bei Demonstrationen, auf denen der Schwarze Block voran marschiert.

Ich frage mich, ob es möglich wäre, die Hintermänner zur Rechenschaft zu ziehen.
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon Nightrain » Sa 22. Jun 2019, 22:42

Da wird munter zu Straftaten aufgerufen und

Website: https://www.ende-gelaende.org/de/
Twitter: https://twitter.com/ende__gelaende?lang=de
Facebook: https://www.facebook.com/BaggerStoppen/

...sind nicht gesperrt worden. Wundert mich überhaupt nicht.
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon Senexx » Sa 22. Jun 2019, 22:49

Vermutlich kriegen die bald irgend einen Preis für "bürgerschaftliches Engagement". Oder einen Umweltpreis.
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon Quatschki » Sa 22. Jun 2019, 23:01

Was für ein schöner Spielplatz
Und wenn es da eine Rutschung gibt mit 20 Toten, da sind sie alle "traumatisiert", die Heldenklimajugend...
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon jack000 » Sa 22. Jun 2019, 23:14

Quatschki hat geschrieben:(22 Jun 2019, 23:01)

Was für ein schöner Spielplatz
Und wenn es da eine Rutschung gibt mit 20 Toten, da sind sie alle "traumatisiert", die Heldenklimajugend...

Diese "Klimaaktivisten" stehen übe allem und somit auch über Betriebsordnungen. Kommt irgendjemand von denen bei massiver Missachtung der Vorschriften zu Schaden, bekommen andere die Schuld daran.
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon jack000 » Sa 22. Jun 2019, 23:18

Köln - Nach der Brandstiftung auf dem Gelände des Porsche-Zentrums in Ehrenfeld liegt der Polizei ein Bekennerschreiber aus der linksautonomen Szene vor. Darin wird in einem Brief beschrieben, warum vier Porsche Macan angezündet wurden. Als Hintergrund für die Straftat nennen die Autonomen den Klimaschutz. Wörtlich heißt es: „Wir wollen uns mit dieser konkreten Maßnahme friedlich für die Begrenzung der klimaschädlichen C02-Emissionen einsetzen“.

https://www.rundschau-online.de/region/ ... hca0wnWbB8
=> Brandstiftung ist bekanntermaßen dass effektivste Mittel zur CO2-Vermeidung. Die Intelligenz dieser Vögel ist wirklich verblüffend :thumbup:

Aber das reicht noch nicht:
Die Autonomen fordern Gleichgesinnte zu weiteren Straftaten auf. Dabei sollen teure große Fahrzeuge ebenfalls angezündet werden. Oder: „Scheiben einschlagen, Reifen abstechen oder Lack zerkratzen.“ Die Kölner Polizei hat nach der Brandstiftung entsprechende Strafanzeigen geschrieben. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachschaden geht laut Kölner Polizei in den oberen sechsstelligen Bereich.
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon Senexx » Sa 22. Jun 2019, 23:26

Es sei zu versuchten Gefangenenbefreiungen gekommen, sagt die Polizei

https://www.focus.de/politik/deutschlan ... 52832.html
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon sünnerklaas » Sa 22. Jun 2019, 23:49

War hier überhaupt mal jemand in den Tagebauen Rheinweiler oder Hambach?
Ich find's bemerkenswert, dass hier ausgerechnet Leute das Maul aufreißen, die sonst gerne mal das Thema "Heimat" hochhalten.
Die Vor- und Folgekosten des Braunkohleabbaus (Umsiedelung, Infrastrukturumbau, Rekultivierung der Abbauflächen) stehen in keinerlei Verhältnis zum Nutzen. Erwirtschaftet wird da am Ende NICHTS.
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 22. Jun 2019, 23:56

sünnerklaas hat geschrieben:(22 Jun 2019, 23:49)

War hier überhaupt mal jemand in den Tagebauen Rheinweiler oder Hambach?
Ich find's bemerkenswert, dass hier ausgerechnet Leute das Maul aufreißen, die sonst gerne mal das Thema "Heimat" hochhalten.
Die Vor- und Folgekosten des Braunkohleabbaus (Umsiedelung, Infrastrukturumbau, Rekultivierung der Abbauflächen) stehen in keinerlei Verhältnis zum Nutzen. Erwirtschaftet wird da am Ende NICHTS.


Zumal das Thema Umsiedelungen durch RWE und Co. auch so ein Thema ist , ist im Grunde auch eine Form von Enteignung, wo war da der Aufschrei???
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon Nightrain » Sa 22. Jun 2019, 23:56

sünnerklaas hat geschrieben:(22 Jun 2019, 23:49)
War hier überhaupt mal jemand in den Tagebauen Rheinweiler oder Hambach?
Ich find's bemerkenswert, dass hier ausgerechnet Leute das Maul aufreißen, die sonst gerne mal das Thema "Heimat" hochhalten.
Die Vor- und Folgekosten des Braunkohleabbaus (Umsiedelung, Infrastrukturumbau, Rekultivierung der Abbauflächen) stehen in keinerlei Verhältnis zum Nutzen. Erwirtschaftet wird da am Ende NICHTS.


Wie nett, leider gab es in Deutschland nicht genug Wald, um diesen für die Stromversorgung abzuholzen und Stromerzeugung aus Wind und Sonne hat man erst vor nicht ganz so langer Zeit entwickelt bekommen. Wie genau hätte die Energieerzeugung denn aussehen sollen?
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon sünnerklaas » So 23. Jun 2019, 00:45

Nightrain hat geschrieben:(22 Jun 2019, 23:56)

Wie nett, leider gab es in Deutschland nicht genug Wald, um diesen für die Stromversorgung abzuholzen und Stromerzeugung aus Wind und Sonne hat man erst vor nicht ganz so langer Zeit entwickelt bekommen. Wie genau hätte die Energieerzeugung denn aussehen sollen?


Ohne staatliche Gelder - also staatliche Subeventionen - für Umsiedlung, Grundwassersenkung, Verlegung von Straßen - im Fall Garzweiler musste sogar eine Autobahn verlegt werden - und die Rekultivierung der Abbauflächen geht im Braunkohletagebau nichts. RWE ist kein staatliches Unternehmen - sondern ein börsennotiertes Privatunternehmen.
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon sünnerklaas » So 23. Jun 2019, 00:46

Alpha Centauri hat geschrieben:(22 Jun 2019, 23:56)

Zumal das Thema Umsiedelungen durch RWE und Co. auch so ein Thema ist , ist im Grunde auch eine Form von Enteignung, wo war da der Aufschrei???


Nirgendwo, Nicht einmal von den selbsternannten Heimatschützern. Die gerieren sich da auf einem Mal urplötzlich als "Freunde" börsennotierte, international tätiger Unternehmen. Da hat man's auf einem Mal nicht mehr so mit dem "Establishment". Da findet man das auf einem Mal toll.
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon Nightrain » So 23. Jun 2019, 01:16

sünnerklaas hat geschrieben:(23 Jun 2019, 00:45)
Ohne staatliche Gelder - also staatliche Subeventionen - für Umsiedlung, Grundwassersenkung, Verlegung von Straßen - im Fall Garzweiler musste sogar eine Autobahn verlegt werden - und die Rekultivierung der Abbauflächen geht im Braunkohletagebau nichts. RWE ist kein staatliches Unternehmen - sondern ein börsennotiertes Privatunternehmen.


Welche nicht subventionierte Energieressource hätte man denn konkret die letzten 70 jahre verwenden sollen? Holz kann es ja nicht sein, denn die akute Holznot ab dem 16. Jahrhundert, als man Europa größtenteils abgeholz hatte, hat überhaupt erst den massiven Bergbau begründet.
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon Teeernte » So 23. Jun 2019, 01:18

sünnerklaas hat geschrieben:(23 Jun 2019, 00:45)

RWE ist kein staatliches Unternehmen - sondern ein börsennotiertes Privatunternehmen.


Der Verband der kommunalen RWE-Aktionäre GmbH (VkA) ist ein Zusammenschluss von 86 Kommunen sowie kommunalen Unternehmen (Stand: Februar 2016), die direkt oder indirekt (dann zumeist über die RW Energie-Beteiligungsgesellschaft mbH & Co.KG) an dem Energieversorger RWE beteiligt sind.

Die insgesamt rund 9,5 % Anteile der beiden kommunalen Anteilseigner Dortmund und Essen werden als Festbesitz angesehen

Charakteristisch für den Konzern ist die wechselseitige Einflussnahme durch und auf kommunale Anteilseigner. Diese ist durch nach Aktiengesetz nicht vorgeschriebene Regionalbeiräte institutionalisiert, in denen lokale Politiker, Vertreter städtischer Energieerzeuger und weitere Interessenvertreter sitzen. Diese erhalten von RWE eine Aufwandsentschädigung in Höhe von jährlich 6650 bis 7400 Euro. Das Kopfnicken mit Büffet bezeichnen Kritiker des Konzerns als „legalisierte Korruption“. Nach einem Rechtsstreit des Beirats Napp vor dem Bundesverwaltungsgericht müssen seit 2011 die kommunalen Beiräte die Vergütung abführen

Lobbyisten des RWE-Konzerns beziehen über die SPD Hausausweise des deutschen Bundestags, mit denen sie direkten Zugang zum Gebäude haben.


Alles "Fremde".....aus Russland und Nordkorea... :D :D :D
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon sünnerklaas » So 23. Jun 2019, 09:31

Teeernte hat geschrieben:(23 Jun 2019, 01:18)

Alles "Fremde".....aus Russland und Nordkorea... :D :D :D

Ändert nichts daran, dass RWE trotzdem ein PRIVAT-Unternehmen ist. Die RWE-Aktien werden an den Börsen gehandelt. Auch eine GmbH ist letztendlich ein Privatunternehmen.
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon sünnerklaas » So 23. Jun 2019, 09:38

Nightrain hat geschrieben:(23 Jun 2019, 01:16)

Welche nicht subventionierte Energieressource hätte man denn konkret die letzten 70 jahre verwenden sollen? Holz kann es ja nicht sein, denn die akute Holznot ab dem 16. Jahrhundert, als man Europa größtenteils abgeholz hatte, hat überhaupt erst den massiven Bergbau begründet.


Womit wir bei einem Problem wären: Die Marktwirtschaft ist auf dem Energiesektor nur eingeschränkt wirksam. Sie funktioniert nur durch staatliche Subventionen, v.a. bei den vor- und nachgelagerten Betriebskosten.
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Julian
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon Julian » So 23. Jun 2019, 09:48

sünnerklaas hat geschrieben:(22 Jun 2019, 23:49)

War hier überhaupt mal jemand in den Tagebauen Rheinweiler oder Hambach?
Ich find's bemerkenswert, dass hier ausgerechnet Leute das Maul aufreißen, die sonst gerne mal das Thema "Heimat" hochhalten.
Die Vor- und Folgekosten des Braunkohleabbaus (Umsiedelung, Infrastrukturumbau, Rekultivierung der Abbauflächen) stehen in keinerlei Verhältnis zum Nutzen. Erwirtschaftet wird da am Ende NICHTS.


Es geht um drei ganz unterschiedliche Fragen:
1. Rechtsstaatlichkeit und Gewaltbereitschaft
2. Nutzen und Notwendigkeit des Braunkohletagebaus
3. Sicherstellung der Energieversorgung Deutschlands

1. Hier im Strang geht es doch unabhängig von inhaltlichen Fragen zunächst einmal darum, dass hier gewaltbereite Leute auftreten, die auch noch Kinder instrumentalisieren. Ich lehne eine solche Gewalt und auch die Instrumentalisierung von Kindern ab. Wer gegen den Braunkohletagebau ist, hat in Deutschland genügend Möglichkeiten, dies friedlich und gewaltfrei zum Ausdruck zu bringen und für seine Position zu werben.

2. Ich bin prinzipiell gegen den Braunkohletagebau, eben, weil er unsere Kulturlandschaft zerstört. Man muss aber den Kontext sehen, siehe Punkt 3.

3. Irgendwo muss die Energie in Deutschland herkommen, und ich rede hier von der Sicherstellung der Grundlast, also etwa der Energieversorgung an dunklen, kalten, eher windstillen Tagen, wo Solarzellen und Windräder viel zu wenig liefern.

Mein Vorschlag wäre gewesen, dass man auf Atomenergie als Brückentechnologie setzt, bis man etwas Besseres hat. Dies hätte auch den Bau neuer, sicherer Atomkraftwerke eingeschlossen. Wenn man aber Atomkraft ablehnt, und offenbar tut man dies in Deutschland, braucht man Alternativen, also etwa Kohle oder Gas - eben bis zu dem Zeitpunkt, wo unsere Technik so weit fortgeschritten ist, dass wir darauf verzichten können.

Wie soll Deutschland im Jahre 2019 funktionieren, wenn man sowohl Atomkraft und Kohlekraft ablehnt, und am besten auch noch andere fossile Energieträger wie Erdgas? Dass wir das vielleicht in einer Generation hinbekommen, mag sein, aber eben nicht jetzt.

sünnerklaas hat geschrieben:(23 Jun 2019, 00:45)

Ohne staatliche Gelder - also staatliche Subeventionen - für Umsiedlung, Grundwassersenkung, Verlegung von Straßen - im Fall Garzweiler musste sogar eine Autobahn verlegt werden - und die Rekultivierung der Abbauflächen geht im Braunkohletagebau nichts. RWE ist kein staatliches Unternehmen - sondern ein börsennotiertes Privatunternehmen.


So weit ich informiert bin, erhält der Braunkohletagebau im Gegensatz zum Steinkohleabbau keine Subventionen. Man kann natürlich immer diskutieren, ob diese oder jene Maßnahmen Subventionen ähneln oder ihnen gleichkommen.

Dann muss man aber auch den Kontext im Blick haben und die Frage stellen, welcher Energieträger wie stark subventioniert wird. Und dann wird man wohl feststellen, dass bei Solar- und Windenergie ein absurdes Maß an Subventionen herrscht, das von allerlei Seiten ausgenutzt wird und verantwortlich dafür ist, dass die Strompreise in Deutschland mit zu den höchsten der Welt gehören.

Ich finde persönlich den Preis, den wir durch Vernichtung der Kulturlandschaft zahlen, zu hoch. Leider aber ist meine Position - die Kernkraft als Brückentechnologie - im Deutschland des Jahres 2019 nicht mehrheitsfähig.
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon Teeernte » So 23. Jun 2019, 10:28



Es geht um die Entscheidungsträger - die Politik hinter dem Unternehmen.

Rein Rechtlich - klar .... ist GAZPROM ein unabhängiges kapitalistisches Unternehmen..
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon Alpha Centauri » So 23. Jun 2019, 10:30

sünnerklaas hat geschrieben:(23 Jun 2019, 00:46)

Nirgendwo, Nicht einmal von den selbsternannten Heimatschützern. Die gerieren sich da auf einem Mal urplötzlich als "Freunde" börsennotierte, international tätiger Unternehmen. Da hat man's auf einem Mal nicht mehr so mit dem "Establishment". Da findet man das auf einem Mal toll.



Absolut heute schreit man auf bei Kühnerts Enteignungsphantasien, damals bei der Enteignung ( Umsiedelung) der Menschen durch RWE und Co, um Braunkohle abzubauen , wo war da der Aufschrei und die Empörung??? Solche Heuchler.
Zuletzt geändert von Alpha Centauri am So 23. Jun 2019, 10:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gewaltbereite "Umweltschützer"

Beitragvon Teeernte » So 23. Jun 2019, 10:34

sünnerklaas hat geschrieben:(23 Jun 2019, 09:38)

Womit wir bei einem Problem wären: Die Marktwirtschaft ist auf dem Energiesektor nur eingeschränkt wirksam. Sie funktioniert nur durch staatliche Subventionen, v.a. bei den vor- und nachgelagerten Betriebskosten.


Mal jammern die Leute - dass der Staat ja vorsorgen/sicherstellen/ soll.....>> macht er das dann ---- ist das auch nicht recht.

Energieversorgung war Landesverteidigung (kalter Krieg) - das schütteln die Unternehmen auch in kurzen 30 Jahren nicht ab !
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