Was kann man wirklich für den Klimaschutz tun?

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ThorsHamar
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Re: Was kann man wirklich für den Klimaschutz tun?

Beitragvon ThorsHamar » So 9. Jun 2019, 21:39

sunny.crockett hat geschrieben:(09 Jun 2019, 21:11)

Nur für manche Sachen ist anscheinend unbegrenzt Geld da. Den Nahverkehr könnte man schon kostenlos machen, aber dann würde es bei einigen Verkehrsmitteln zum Chaos kommen. Wenn ich mir zur Rush-Hour nanche Münchner U- oder S-Bahnen anschaue, dann muss man bei kostenlosen Ticket wohl reservieren, um noch einen gequetschten Stehplatz zu bekommen.

Ich sehe mich übrigens nicht als Sozialisten, weil ich nicht anerkenne, dass große Luxusautos mehr kosten, denn dafür bekommt man auch mehr Auto. Ein großes Haus kostet auch mehr als ein kleines Haus. Es geht eher darum, dass große Autos erheblich mehr Klimaschaden anrichten, das aber nicht über die Steuer abgedeckt wird. Im Gegenteil, bei einigen Fahrzeugen wird hier betrogen.

Beispiel: BMW 530e iPerformance Hybrid, den auch die Grünen als Wahlkampffahrzeug für die BT-Wahl 2017 hatten
https://ddrwebquest.wordpress.com/2017/ ... imousinen/

Das Fahrzeug wird von BMW mit 50km Reichweite elektrisch angegeben. Bei Auto-Motor-Sport hat man im realen Umfeld nie mehr als 31km geschafft. Dann steigt der Benzinmotor ein, der etwa 10l schluckt. Im Schnitt soll das Fahrzeug 1,9l verbrauchen, dafür darf man dann aber nur 20km mit Benzin fahren, was natürlich Utopie ist.

CO2 BMW 530e: 44g/km
CO2 VW Up: 109g/km

Damit kostet beispielsweise ein VW Up mit 1L Hubraum mehr Kfz-Steuer als ein Luxusschlitten wie der BMW 530e mit 2L Hubraum. Und das ist nicht in Ordnung.


Solange die Autos an dieselbe Tanke fahren, um Sprit, Diesel oder Gas zu tanken, werden dort schon erhebliche Steuern auf den Verbrauch erhoben, zwangsläufig. Wo willst Du denn jetzt noch eine etwas Nebulöses regulierende Steuer erheben?? Anschaffungspreis ( incl. MWSt., Verbrauch incl. MWSt, "ÖkoSteuer", KFZ Steuer, Versicherung incl USt. .....
Bei der E-Auto Branche der Ökopopulisten steht das Ganze steuerlich ganz anders da: 1O Jahre nichts und Aufladen umsonst beim Arbeitgeber. Dass Reifenabrieb, Herstellungsökobilanz genau wie bei einem normalen Auto sind, wird wegsubvebtioniert, da die E-Gurken ja politisch korrekt sind....
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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Re: Was kann man wirklich für den Klimaschutz tun?

Beitragvon sunny.crockett » So 9. Jun 2019, 22:02

ThorsHamar hat geschrieben:(09 Jun 2019, 21:39)

Solange die Autos an dieselbe Tanke fahren, um Sprit, Diesel oder Gas zu tanken, werden dort schon erhebliche Steuern auf den Verbrauch erhoben, zwangsläufig. Wo willst Du denn jetzt noch eine etwas Nebulöses regulierende Steuer erheben?? Anschaffungspreis ( incl. MWSt., Verbrauch incl. MWSt, "ÖkoSteuer", KFZ Steuer, Versicherung incl USt. .....
Bei der E-Auto Branche der Ökopopulisten steht das Ganze steuerlich ganz anders da: 1O Jahre nichts und Aufladen umsonst beim Arbeitgeber. Dass Reifenabrieb, Herstellungsökobilanz genau wie bei einem normalen Auto sind, wird wegsubvebtioniert, da die E-Gurken ja politisch korrekt sind....


Mir ist schon klar, dass verschiedene Steuern und Abgaben sowie Kaufpreis unterschiedlich sind. Mir geht es eigentlich darum, dass man ehrlich eine Einstufung der Fahrzeuge machen sollte. Das passiert aber aktuell nicht. Es ist auch nicht nur alles CO2, was die Umwelt belastet, da fliegt auch noch was anderes rum. Und wie du schon angedeutet hast, sind "E-Gurken" auch nicht CO2-Neutral.

Man sollte mal für jedes Auto einen wirklichen Öko-Fußabdruck festlegen, der nicht durch Lobbyarbeit der Autoindustrie beeinflusst ist, darauf kann man dann Steuern berechnen.
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ThorsHamar
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Re: Was kann man wirklich für den Klimaschutz tun?

Beitragvon ThorsHamar » So 9. Jun 2019, 22:18

sunny.crockett hat geschrieben:(09 Jun 2019, 22:02)

Mir ist schon klar, dass verschiedene Steuern und Abgaben sowie Kaufpreis unterschiedlich sind. Mir geht es eigentlich darum, dass man ehrlich eine Einstufung der Fahrzeuge machen sollte. Das passiert aber aktuell nicht. Es ist auch nicht nur alles CO2, was die Umwelt belastet, da fliegt auch noch was anderes rum. Und wie du schon angedeutet hast, sind "E-Gurken" auch nicht CO2-Neutral.

Man sollte mal für jedes Auto einen wirklichen Öko-Fußabdruck festlegen, der nicht durch Lobbyarbeit der Autoindustrie beeinflusst ist, darauf kann man dann Steuern berechnen.


Na ja, wer soll das machen, wenn schon bei normalen Abgaswerten "manipuliert" werden kann?
Schau doch mal, wie die Ökopopulisten ihre E-Auto Erleuchtung hinlügen, was das Zeug hält. Da stimmt doch nichts .....
Alleine Schrauben und Netzsicherungen aus China hauen rein. Man könnte direkt alle Autos der Welt in China herstellen und dann mit der Bahn verteilen. Das macht 'n schlanken Öko-Fuss :cool:
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Re: Was kann man wirklich für den Klimaschutz tun?

Beitragvon Teeernte » So 9. Jun 2019, 22:28

sunny.crockett hat geschrieben:(09 Jun 2019, 22:02)

Mir ist schon klar, dass verschiedene Steuern und Abgaben sowie Kaufpreis unterschiedlich sind. Mir geht es eigentlich darum, dass man ehrlich eine Einstufung der Fahrzeuge machen sollte. Das passiert aber aktuell nicht. Es ist auch nicht nur alles CO2, was die Umwelt belastet, da fliegt auch noch was anderes rum. Und wie du schon angedeutet hast, sind "E-Gurken" auch nicht CO2-Neutral.

Man sollte mal für jedes Auto einen wirklichen Öko-Fußabdruck festlegen, der nicht durch Lobbyarbeit der Autoindustrie beeinflusst ist, darauf kann man dann Steuern berechnen.


Der Autoanteil ist unter 20% Co2 gesamt - und lässt sich einfach - wenn es darauf ankommt besteuern (Sprit) oder per ordere De Mufti "anhalten".

Der Anteil der nötigen Fahrten (Dienstleistungen ohne Ersatz, Hilfe..) liegt bei 50....und schwer ersetzbare Feuerwehr usw bei 10% von den 100% Auto.

Andere lassen sich viel schwerer "ersetzen"..
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Re: Was kann man wirklich für den Klimaschutz tun?

Beitragvon Quatschki » Mo 10. Jun 2019, 14:57

Für den Anfang könnte man ja mal den Aralsee in Ordnung bringen.
Im Unterschied zur viel komplexeren Klimaproblematik ist das ein vergleichsweise triviales Problem, für das man nur das Wassermanagement der Zuflüsse unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten neu organisieren muß...
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Re: Was kann man wirklich für den Klimaschutz tun?

Beitragvon Tom Bombadil » Mo 10. Jun 2019, 15:07

Zumindest der "Kleine Aralsee" in Kasachstan scheint durch einen Deichbau gerettet. Das Beispiel zeigt aber schön, dass die Probleme im Kleinen wie im Großen gleich sind: Umweltschutz und wirtschaftliche Entwicklung liegen im Clinch, bisher hat man sich für die wirtschaftliche Entwicklung entschieden.
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Re: Was kann man wirklich für den Klimaschutz tun?

Beitragvon Nightrain » Di 11. Jun 2019, 11:05

Wie man es nicht macht: Aldi will ab Sommer für die Plastiktüten bei Obst/Gemüse einen symbolischen Cent verlangen, um den Verbrauch zu senken. Das dürfte ganz schnell wieder Geschichte sein, wenn die findige Kundschaft absehbar dann verschiedene Sorten einfach kreuz und quer in einen Beutel stopft. Die bisherige sortierte Abgabe der losen Ware an der Kasse war ja eine reine Serviceleistung der Kunden.

Besser wäre alles andere: Einsatz von Bioplastik (bitte ohne das den Kunden zu sagen, sonst landet das im Biomüll, wo es nichts verloren hat) oder Bereitstellung von Kartonverpackungen (ohne Ökostrom aber ganz miese Energiebilanz).
"Gleiches gilt in Deutschland für AfD und Pegida. Der gewalttätige Antisemitismus kommt heute nicht von rechts, auch wenn die irreführenden Statistiken etwas anderes sagen." (Michael Wolffsohn)
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Re: Was kann man wirklich für den Klimaschutz tun?

Beitragvon Corella » So 16. Jun 2019, 21:51

Sören74 hat geschrieben:(31 May 2019, 01:50)

Es wird zwar viel geredet, aber was hilft global gesehen wirklich, das derzeitige Klima zu erhalten? Was sollte politisch, wirtschaftlich, technologisch, wissenschaftlich noch mehr getan werden? Und wie sollte man die Belastungen innerstaatlich und international aufteilen?


Vor einer Therapie steht die Diagnose.
In unserem derzeitigen Wettbewerbssystem werden Gesellschaften und ihre Entscheidungsträger immer erst durch Schaden klüger. Daher kummulieren schleichend sich entwickelnde Schäden und die irreversiblen davon, drohen fatal zu werden.
Dem kann systemisch kaum etwas entrinnen. Wer immer Vernunft annimmt, droht, sich zu benachteiligen - vgl. die berüchtigten, freiwilligen Regelungen.

Eher wettbewerben sich Fischer in die gemeinsame Pleite, als dass sie sich im eigenen Interesse Quoten und Schutzgebiete auferlegen - und eine Kontrolle zur Einhaltung unterhalten. Hier sind Dachverbände gefordert! (oder internationale Politik, aber mit diesen Nationalgrößen können wir da evtl. zu lange warten)

EU und UNO-Organisationen versuchen, mit gemeinsamen Regeln solche Probleme (im Grunde handelt es sich um "Allmende-Probleme", Dir sicher nichts neues) gemeinsam zu lösen. Leider liegen sie nicht im Trend, zumindest derzeit.

Tja, ob wir wohl warten müssen, bis Leidensdruck weiter steigt und dumpfe Nationalpolitik wieder modisch umschlägt? Ich denke nein. Die Ökonomie, die doch so gern professoral und akademisch daher kommt und sich mit dem erreichten Wohlstand und etlichen positiven Trends (auch zur Bevölkerungsentwicklung) durchaus zurecht brüstet, soll endlich anfangen, neben der Politik auch den internationalen Dachorganisationen der Wirtschaftsverbände Standards nahezulegen.
Und: es muss sehr viel mehr erklärt und diskutiert werden. So ist eine Lehre in der Pädagogik, dass Freiheit und Mitbestimmung mehr Regeln braucht, nicht weniger. Das, wo die Radikalen "Verbote" schreien.

Hast Du mal versucht, einem Neoliberalen oder Betriebswirtschaftler zu erklären, dass Rohstoffe endlich sein können? Man kann es erklären, aber bisher zieht die Ökonomie vom Kopf her daraus keine Lehren. Das gehört angeklagt! Die Jungs (und Mädels) gehören auf die internationale Bühne.
Wir haben uns ... der Illusion hingegeben, dass es so etwas wie Umweltkapital nicht gibt. Dass man ... [es] zum Nulltarif nutzen kann und ... in diesen Kapitalstock nicht reinvestieren muss. (Klaus Töpfer 2005)
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Re: Was kann man wirklich für den Klimaschutz tun?

Beitragvon Teeernte » Do 11. Jul 2019, 09:24

Bill Gates: „Ziemlich viel befindet sich noch im Anfangsstadium. Der einfachste Weg wäre, wenn wir die Kosten von Solar- und Windenergie um einen Faktor von beispielsweise drei senken könnten und dann irgendeine wundersame Speicherlösung hätten, so dass wir zuverlässig mit Energie versorgt werden könnten — nicht nur über einen Tag hinweg, sondern über lange Zeiträume, wenn der Wind nicht weht. Das ist ein Weg. Aber das Thema Energiespeicher ist schwer. Das ist kein garantierter Weg.

Tatsächlich haben sich Batterien in den letzten 100 Jahren nicht so sehr verbessert, wie es nötig wäre, um dies zu ermöglichen. Also habe ich in eine Menge von Batterieunternehmen investiert — und es gibt eine Menge, in die ich nicht investiert habe. Sie alle haben Schwierigkeiten, das Ziel zu erreichen. Wir müssen uns auf weniger offensichtliche Möglichkeiten konzentrieren, wie den Wind im Jetstream, der sehr hoch oben ist. Die Materialwissenschaft, also welche Art von Drachenschnur man braucht, um sich dort anzuschließen, befindet sich noch immer auf der Ebene der Grundlagenforschung.

Hier haben die Regierungen eine einzigartige Rolle, und wenn wir dann weit genug vorangeschritten sind, können Unternehmen oder neue Startups übernehmen. In einem Markt mit einem Wert von mehr als drei Billionen Dollar (2,7 Bio. Euro) im Jahr wären die Erlöse ziemlich fantastisch.

An einem gewissen Punkt kann das private Kapital übernehmen, seine Patenten und Geschäftsgeheimnisse und weitere Dinge haben, die es ihm ermöglicht, den Weg zu weisen, so wie es mit der Dampfmaschine und einigen anderen Dingen geschehen ist. Bei der Energie ist der Zeitraum der Annahme allerdings viel länger als beispielsweise bei IT-Produkten oder beim medizinischen Fortschritt, wie bei Medikamenten und Impfstoffen.

Ein anderer Weg wäre, die Kernspaltung billig und sicher genug zu machen, damit die Menschen sie im Großen und Ganzen akzeptieren. Wenn die zusätzlichen Investitions-, Energie- und Lagerkosten das Ganze nicht im Laufe der Zeit superteuer machen, dann könnte man auch den Weg der CO2-Abscheidung und Speicherung wählen.

https://www.businessinsider.de/bill-gat ... ern-2016-2

Der hat sein Geld investiert.
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Re: Was kann man wirklich für den Klimaschutz tun?

Beitragvon Liegestuhl » Do 11. Jul 2019, 09:44

Sören74 hat geschrieben:(31 May 2019, 01:50)

Es wird zwar viel geredet, aber was hilft global gesehen wirklich, das derzeitige Klima zu erhalten?


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Re: Was kann man wirklich für den Klimaschutz tun?

Beitragvon relativ » Do 11. Jul 2019, 10:41

ThorsHamar hat geschrieben:(31 May 2019, 11:52)

Es ist unmöglich, "das Klima" zu schützen.

Gehts wieder los? Täglich grüsst das Murmeltier.
-Es gibt Klimagase. Check
-Der Mensch pustet täglich tonnenweise Klimagase in die Atmosphäre. Check
- Sogenannte Klimagase haben direkten Einfluss auf das Erdklima. Check
- Ergo. der Mensch kann etwas tun, obs reicht/ausreicht ist noch nicht erwiesen , aber der Einfluss kann als sicher festgestellt werden.

Was gibt es da eigentlich zu maulen Thor?
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Was kann man wirklich für den Klimaschutz tun?

Beitragvon Arcturus » Do 11. Jul 2019, 11:27

Liegestuhl hat geschrieben:(11 Jul 2019, 09:44)

Keine Kinder mehr in die Welt setzen.


Oder ein Weltkrieg.
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Re: Was kann man wirklich für den Klimaschutz tun?

Beitragvon ThorsHamar » Do 11. Jul 2019, 11:36

relativ hat geschrieben:(11 Jul 2019, 10:41)

Gehts wieder los? Täglich grüsst das Murmeltier.
-Es gibt Klimagase. Check
-Der Mensch pustet täglich tonnenweise Klimagase in die Atmosphäre. Check
- Sogenannte Klimagase haben direkten Einfluss auf das Erdklima. Check
- Ergo. der Mensch kann etwas tun, obs reicht/ausreicht ist noch nicht erwiesen , aber der Einfluss kann als sicher festgestellt werden.

Was gibt es da eigentlich zu maulen Thor?


Ich maule nicht, relativ.
Ich bin der Meinung, dass wir Menschen es mit einem gravierend relevanten Problem zu tun haben, dessen Lösung nicht politisch benutzt werden sollte.
Dazu gehört eine korrekte Bezeichnung der Problematik und auch diese muss faktisch richtig, also zutreffend sein und darf nicht politisch manipulativ benutzt werden.
"Das Klima" ist eine konkrete, an Ort und Zeit gebundene Zusammenfassung von temporären Daten eines komplexen Systems.
Ist der Definitions-Zeitraum lang genug und ist dazu noch ein konkretes Gebiet festgelegt, ist es möglich, zeitliche Abschnitte und Gebiete des Weltklimas in Relation zueinander zu setzen und so Trends oder gar einen Status Quo erkennen zu können. Wie gesagt, mit Ort und Zeit ....
In a long run bleibt aber IMMER zu konstatieren, dass sich Klima IMMER ändert und zwar gigantisch innerhalb von Zeiträumen, die der Mensch nicht überblicken kann.
Und es bleibt zu konstatieren, dass "das Klima" in Europa davon abhängt, wie "das Klima" in anderen Gebieten der Erde in genau diesem Moment ist!!!
Man kann also kein Klima RETTEN, weil es DAS Klima nicht gibt.
Was wir retten und schützen können, ist die Umwelt, also die physische Komponente, die wir selbst beeinflussen.
Wir müssen aufhören, Wälder abzuholzen, SOFORT! Wir müssen die Verdreckung der Umwelt mit Plastikzeug beenden, auch SOFORT!
Wir können SOFORT Bäume pflanzen und Monokulturen beenden.... alles SOFORT und KONKRET!
Warum aber gibt es seit neulich Umweltschutz und Umweltrettung nicht mehr, sondern wir sollen einen gar nichtfasslichen, völlig unkonkreten Zustand, nämlich DAS KLIMA schützen?
Das ist der Kern der Politisierung!! Was meinst Du, warum das so ist?
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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Re: Was kann man wirklich für den Klimaschutz tun?

Beitragvon relativ » Do 11. Jul 2019, 11:58

ThorsHamar hat geschrieben:(11 Jul 2019, 11:36)

Ich maule nicht, relativ.
Ich bin der Meinung, dass wir Menschen es mit einem gravierend relevanten Problem zu tun haben, dessen Lösung nicht politisch benutzt werden sollte.
Dazu gehört eine korrekte Bezeichnung der Problematik und auch diese muss faktisch richtig, also zutreffend sein und darf nicht politisch manipulativ benutzt werden.
"Das Klima" ist eine konkrete, an Ort und Zeit gebundene Zusammenfassung von temporären Daten eines komplexen Systems.
Ist der Definitions-Zeitraum lang genug und ist dazu noch ein konkretes Gebiet festgelegt, ist es möglich, zeitliche Abschnitte und Gebiete des Weltklimas in Relation zueinander zu setzen und so Trends oder gar einen Status Quo erkennen zu können. Wie gesagt, mit Ort und Zeit ....
In a long run bleibt aber IMMER zu konstatieren, dass sich Klima IMMER ändert und zwar gigantisch innerhalb von Zeiträumen, die der Mensch nicht überblicken kann.
Und es bleibt zu konstatieren, dass "das Klima" in Europa davon abhängt, wie "das Klima" in anderen Gebieten der Erde in genau diesem Moment ist!!!
Man kann also kein Klima RETTEN, weil es DAS Klima nicht gibt.
Was wir retten und schützen können, ist die Umwelt, also die physische Komponente, die wir selbst beeinflussen.
Wir müssen aufhören, Wälder abzuholzen, SOFORT! Wir müssen die Verdreckung der Umwelt mit Plastikzeug beenden, auch SOFORT!
Wir können SOFORT Bäume pflanzen und Monokulturen beenden.... alles SOFORT und KONKRET!
Warum aber gibt es seit neulich Umweltschutz und Umweltrettung nicht mehr, sondern wir sollen einen gar nichtfasslichen, völlig unkonkreten Zustand, nämlich DAS KLIMA schützen?
Das ist der Kern der Politisierung!! Was meinst Du, warum das so ist?


Du schwurbelst wieder mit deinen Begrifflchkeiten ums eigentliche Thema drum herum.
Es gilt wissenschaftlich als erwiesen, daß der Mensch im Industriezeitalter das normale Erdklima massiv beeinflusst hat. Wenn man natürlich die Expertise der aller meisten wissenschaftler diesbezüglich ignorieren möchte bitte.
Das anderer politisch Umweltschutz wie von dir beschreiben nicht staatfindet stimmt natürlich auch nicht. Kein Wort von dir darüber , ob das reduzieren, oder verbieten des menschlichen Ausstoßess amtlicher Klimagase auch zum Umweltschutz gehören, was sie natürlich auch tun.

Das zum Umweltschutz auch Klimaschutz gehört dürfte eigentlich jedem einleuchten und natürlich muss dies heutzutage mit diesem Wissen absolut politisiert werden, denn sonst passiert auf dem Gebiet rein gar nix, bis viel zu wenig.
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Re: Was kann man wirklich für den Klimaschutz tun?

Beitragvon ThorsHamar » Do 11. Jul 2019, 12:17

relativ hat geschrieben:(11 Jul 2019, 11:58)

Du schwurbelst wieder mit deinen Begrifflchkeiten ums eigentliche Thema drum herum. ....


Ich habe konkrete Beispiele genannt.
Und ich habe eine konkrete Frage gestellt:
Warum ist an die Stelle von "Umweltschutz", was ein völlig korrekter, konkret beschreibbarer Terminus ist, das faktisch nicht definierbare "Klimaschutz" getreten ( worden ) ?
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Re: Was kann man wirklich für den Klimaschutz tun?

Beitragvon relativ » Do 11. Jul 2019, 13:06

ThorsHamar hat geschrieben:(11 Jul 2019, 12:17)

Ich habe konkrete Beispiele genannt.
Und ich habe eine konkrete Frage gestellt:
Warum ist an die Stelle von "Umweltschutz", was ein völlig korrekter, konkret beschreibbarer Terminus ist, das faktisch nicht definierbare "Klimaschutz" getreten ( worden ) ?

Ich habe dir doch geantwortet: IST ER NICHT diese Trennung existiert nur in deinem Kopf.
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Re: Was kann man wirklich für den Klimaschutz tun?

Beitragvon ThorsHamar » Do 11. Jul 2019, 13:11

relativ hat geschrieben:(11 Jul 2019, 13:06)

Ich habe dir doch geantwortet: IST ER NICHT diese Trennung existiert nur in deinem Kopf.


OK, dann lebst Du wohl woanders .... ;)
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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Re: Was kann man wirklich für den Klimaschutz tun?

Beitragvon relativ » Do 11. Jul 2019, 13:19

ThorsHamar hat geschrieben:(11 Jul 2019, 13:11)

OK, dann lebst Du wohl woanders .... ;)

Ja klar Pipi... :D
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Re: Kleine Lüge...grosse Lüge ......Klimaschutz

Beitragvon firlefanz11 » Do 11. Jul 2019, 15:22

BingoBurner hat geschrieben:(09 Jun 2019, 06:09)

Du konzentriert dich wieder..................und wie immer auf Konfliktfelder.

*ROFL* Da beweist jemand, dass diese ganze Geschichte mit den ach so viel umweltfreundlicheren Paier-/Bio-/Whatever Tüten ein einziger Schwindel ist, und Du:"Och Menno! Du konzentrierst Dich ja nur auf die Sachen die falsch laufen! Menno!" :D :D :D :thumbup:
Schwer zuzugeben, dass ihr Grünen einfach Scheiße erzählt, oder? :D
"Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören."
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Re: Was kann man wirklich für den Klimaschutz tun?

Beitragvon firlefanz11 » Do 11. Jul 2019, 15:25

ThorsHamar hat geschrieben:(09 Jun 2019, 16:19)

Gibt es denn wenigstens in diesem Strang schon mal eine Idee, WELCHES Klima denn geschützt werden soll?
Ich wüsste das gerne mal, ansonsten hätte ich ein paar Vorschläge von tollen Klimas, Klimata, Klimen usw .....

Das Konsumklima! :thumbup:
"Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören."

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