Klimaschutz ist sooo 1990er

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grün
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Klimaschutz ist sooo 1990er

Beitragvon grün » Fr 25. Jan 2019, 00:24

(Aus aktuellem Anlass.)

Hadmut Danisch hat Recht:

Die schwedische Öko-Kartoffel steht gerade überall in der Presse, weil sie nicht fliegt, sondern mit dem Zug fährt. Aus ökologischen Gründen. Hat das mal irgendwer gegengerechnet, wieviel Energie verbraten wird, um online darüber zu berichten? Würde mich nicht wundern, wenn die ökologisch bessere Variante gewesen wäre, einfach in den Flieger zu steigen und die Klappe zu halten. Wozu wird die überhaupt gerade in die ganze Welt eingeladen, wenn sie doch eh nur vom Blatt abliest? Die lassen sich eine 15-Jährige aus Schweden in die ganze Welt kommen, damit die vom Blatt abliest und sagt, wir sollen die Umwelt schonen? Geht’s noch?
Die Ideen der Linken sind vor allem langweilig.
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Re: Klimaschutz ist sooo 1990er

Beitragvon imp » Fr 25. Jan 2019, 00:25

grün hat geschrieben:(25 Jan 2019, 00:24)

(Aus aktuellem Anlass.)

Hadmut Danisch hat Recht:

Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, worum es hier bei dir geht.
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Re: Klimaschutz ist sooo 1990er

Beitragvon grün » Fr 25. Jan 2019, 00:30

Das geht mir sehr oft genau so.
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Re: Klimaschutz ist sooo 1990er

Beitragvon imp » Fr 25. Jan 2019, 00:45

grün hat geschrieben:(25 Jan 2019, 00:30)

Das geht mir sehr oft genau so.

Okay. Weil, das ist nicht so 100% nach den Regeln. Schreib mal ein paar Sätze in den ersten Beitrag, was du hier diskutieren magst. Sonst kassieren sie den ganzen Strang ein. Heute haben sie auch einen von mir einkassiert, ich glaube, da war zu knapp gehalten, was ich an der Mautgeschichte genau diskutieren will. Weil die jetzt wohl doch länger in Staatshand bleibt als gedacht.

Bei dir gehts irgendwie um Umwelt oder so? Oder um diese Schülerdemos für mehr Bio-Fleisch? Was ist da die Idee? Magst du keine Schüler? Sollen sie lieber nachmittags demonstrieren, nach Redaktionsschluß, wenn es zu dunkel ist für gescheite Fotos und zu kalt für lange Reden?
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Re: Klimaschutz ist sooo 1990er

Beitragvon grün » Fr 25. Jan 2019, 00:48

Ach so - wusste ich nicht. Grundsätzlich geht es darum, dass Jugendliche, die für mehr Klimaschutz eintreten, ein Leben führen, das mehr Umweltschäden anrichtet als all ihre Eltern zusammen.
Ich hatte ja extra den Link zum Kontext drangeklebt.
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Re: Klimaschutz ist sooo 1990er

Beitragvon imp » Fr 25. Jan 2019, 01:00

grün hat geschrieben:(25 Jan 2019, 00:48)

Ach so - wusste ich nicht. Grundsätzlich geht es darum, dass Jugendliche, die für mehr Klimaschutz eintreten, ein Leben führen, das mehr Umweltschäden anrichtet als all ihre Eltern zusammen.
Ich hatte ja extra den Link zum Kontext drangeklebt.

Ja, die wollen hier eine erkennbare Eigenleistung und eine klare Fragestellung. Die Eigenleistung im Prinzip auch bei Folgebeiträgen, aber da ist es nicht ganz so eng.

Was das Thema angeht: Man kann sich sein Leben nur bedingt aussuchen. Gerade als Heranwachsender ist man vielen externen Einflüssen und Vorgaben ausgesetzt, zu denen man sich irgendwie verhalten muss. In so einer Schülerdemo steckt immer auch ein wenig Idealismus. Früher waren es mal die Wale oder der Regenwald oder die niedlichen Robben, die einfach von Pelzjägern totgekloppt wurden. Heute ist es eben "das Klima". Es ist nicht nötig, selbst Klimaforscher zu sein, um sich eine Meinung über das zu bilden, was die Mehrheit der Wissenschaftler durch die Medien vermittelt seit vielen Jahrzehnten mitteilt. Man darf sich ruhig Sorgen machen und wenn dafür über wenige Tage ein paar Regeln verletzt werden und ein wenig Schulunterricht ausfällt, gibt das weder ein Problem für Deutschland noch für den einzelnen Schüler. Man kann natürlich ein Problem draus machen, mit erhobenem Zeigefinger und dem Gesetzbuch unter dem Arm. Schlau ist das nicht. Wenn man hinterfragt, warum ein Schüler, auch ein kritischer Schüler heute so viel Abgas produziert, so viel Müll, so viel Strom verbraucht, dann muss man auch die Welt hinterfragen, in die er reingesteckt ist. Da kann man nicht lamentieren "aber früher hatten wir nur drei Glühbirnen im Haus und es gab drei Autos im ganzen Dorf". Das trifft überhaupt nicht die Situation, in der ein Schüler heute steckt. Warum haben wir Kühlschränke, Mikrowellenofen, warum "geht es nicht mehr" für die meisten ohne PC, Telefon, außerhalb der Ballungsräume auch ab 16/18 bald nicht mehr ohne verfügbares Vehikel? Das sind komplizierte Fragen mit teilweise unangenehmen Antwortmöglichkeiten. Irgendwie über Schüler zu schimpfen oder ihre Idole, das ist bequemer. Hat etwas von den alten Griechen, bringt aber nicht so viel.

Wir haben damals uns auch Sorgen gemacht. Über die Raketen der Sowjets und Amerikaner, über die leichtfertigen Sprüche der Erwachsenen, über den Atomstrom und über das Waldsterben. Machen konnte man nicht viel, aber mal sichtbar machen, dass es große Zahlen von uns bewegt, das war sicher kein Schaden für die kleine Stadt. Sich artikulieren, diskutieren, nachdenken darüber, wie die Welt ist und wie sie sein sollte - das ist eigentlich ziemlich gut. Ob wir den Ergebnissen immer zustimmen, ist ein ganz anderes Thema.
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Re: Klimaschutz ist sooo 1990er

Beitragvon BingoBurner » Fr 25. Jan 2019, 02:00

grün hat geschrieben:(25 Jan 2019, 00:24)

(Aus aktuellem Anlass.)

Hadmut Danisch hat Recht:



Ein wunder Punkt......keine Frage.
Greta ist Autisitin.....

Und ganz ehrlich, ihr Vater benutzt diesen Umstand ........um sich selbst zu erhöhen....mmn.

DAS ändert aber nichts am Wahrheitsgehalt....den Greta ausspricht !





Wir laufen gerade auf eine Katastrophe hinaus .....

Auf einmal.......ist ein Endlager für atommüll greifbar .............Fuck you
Auf einmal.......ist der Diesel doch eigentlich ganz cool............Fuck you
............


Naturgesetze verhandeln nicht.
Die Generationen meiner Großerltern...........die wussten es nicht besser.

Meine Generation schon......von daher schuldig...........


Du denkst ich spiele mich nur auf ?
Du denkst ich mache einen Witz ?
Du denkst wird schon alles nicht so schlimm kommen ?

DOCH



Die Katze ist tot......


.
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Re: Klimaschutz ist sooo 1990er

Beitragvon Billie Holiday » Fr 25. Jan 2019, 07:17

grün hat geschrieben:(25 Jan 2019, 00:48)

Ach so - wusste ich nicht. Grundsätzlich geht es darum, dass Jugendliche, die für mehr Klimaschutz eintreten, ein Leben führen, das mehr Umweltschäden anrichtet als all ihre Eltern zusammen.
Ich hatte ja extra den Link zum Kontext drangeklebt.


Ja, in diese Welt wurden sie hineingeboren. Der Danisch wurde in seine Welt hineingeboren.
Hätte ich damals schon in der Schule Internet gehabt....ich hätte es mit Freude genutzt, verdammt. :) Mühsam Musik auf Kassette aufnehmen fand ich damals schon lästig.....

Offenbar predigt dieses Mädchen nicht nur Wasser, sondern ist bereit, auch Wasser zu saufen. Ein Anfang immerhin.
30 Stunden in der Bahn zu sitzen, ist konsequent. Es kann nicht sein, dass wir alle nicht mehr mobil sind und zuhause verharren. Das wäre doch absurd, oder nicht?
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Re: Klimaschutz ist sooo 1990er

Beitragvon think twice » Fr 25. Jan 2019, 07:45

grün hat geschrieben:(25 Jan 2019, 00:24)

(Aus aktuellem Anlass.)

Hadmut Danisch hat Recht:

Hadmut Danisch habe ich erst kürzlich im Zusammenhang mit der Recherche zu einem anderen rechten Hacken entdeckt. Der Typ hat nicht alle Latten am Zaun.
Duldsamkeit heißt nicht, dass ich auch billige, was ich dulde.
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Re: Klimaschutz ist sooo 1990er

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 25. Jan 2019, 09:05

Billie Holiday hat geschrieben:(25 Jan 2019, 07:17)

Hätte ich damals schon in der Schule Internet gehabt....

Dem 21. Jahrhundert angemessen wäre es gewesen, wenn man eine Skype-Konferenz mit dem Mädchen gemacht hätte. Und das Klima hätte es auch gerettet. Wobei: schonmal ausgerechnet, wie viel Strom dieses Internet braucht? Teufelszeug für's Klima!
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Re: Klimaschutz ist sooo 1990er

Beitragvon Billie Holiday » Fr 25. Jan 2019, 09:09

Tom Bombadil hat geschrieben:(25 Jan 2019, 09:05)

Dem 21. Jahrhundert angemessen wäre es gewesen, wenn man eine Skype-Konferenz mit dem Mädchen gemacht hätte. Und das Klima hätte es auch gerettet. Wobei: schonmal ausgerechnet, wie viel Strom dieses Internet braucht? Teufelszeug für's Klima!


Eine Reise und vor Publikum zu reden ist aber viel schöner und aufregender als zuhause zu sitzen und zu skypen.
Wenigstens ist sie nicht geflogen oder mit Auto gekommen.
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Re: Klimaschutz ist sooo 1990er

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 25. Jan 2019, 09:15

Man muss eben Opfer bringen, wenn man das Klima retten will :cool:
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Re: Klimaschutz ist sooo 1990er

Beitragvon imp » Fr 25. Jan 2019, 09:22

think twice hat geschrieben:(25 Jan 2019, 07:45)

Hadmut Danisch habe ich erst kürzlich im Zusammenhang mit der Recherche zu einem anderen rechten Hacken entdeckt. Der Typ hat nicht alle Latten am Zaun.

Ehrlich gesagt wirkt der nicht authentisch. Wie eine schlecht geschriebene Figur einer Vorabendserie.

Es ist doch ganz normal, dass Jugendliche sich mehr für junge Repräsentanten erwärmen als für Grauköpfe aus den ZDF-Nachrichten.
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Re: Klimaschutz ist sooo 1990er

Beitragvon relativ » Fr 25. Jan 2019, 09:34

grün hat geschrieben:(25 Jan 2019, 00:48)

Ach so - wusste ich nicht. Grundsätzlich geht es darum, dass Jugendliche, die für mehr Klimaschutz eintreten, ein Leben führen, das mehr Umweltschäden anrichtet als all ihre Eltern zusammen.
Ich hatte ja extra den Link zum Kontext drangeklebt.


Dir geht es also um die angebliche Doppelmoral derer, die mehr Umweltbewusstsein fordern.
Gut kann man den meisten Menschen die sowas fordern sowas auch vorwerfen, man findet bestimmt immer irgendetwas was in ihren Alltagsgebrauch nicht dem koscheren Umweltbewusstsein entspricht.
Gegenfrage macht diese Umstand, daß eintreten für eine bessere Umweltpolitik, einen gesellschaftlich akzeptierten und politisch geförderten Klima und Umweltschutz, obsolet?
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Klimaschutz ist sooo 1990er

Beitragvon BingoBurner » Fr 25. Jan 2019, 09:46

Billie Holiday hat geschrieben:(25 Jan 2019, 09:09)

Eine Reise und vor Publikum zu reden ist aber viel schöner und aufregender als zuhause zu sitzen und zu skypen.
Wenigstens ist sie nicht geflogen oder mit Auto gekommen.


Nein, man müsste nur E-Fuelneutzen.....
Oder gleich ein E-Auto...

Wäre schon viel getan...

https://de.wikipedia.org/wiki/E-Fuel

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Re: Klimaschutz ist sooo 1990er

Beitragvon Billie Holiday » Fr 25. Jan 2019, 10:20

Tom Bombadil hat geschrieben:(25 Jan 2019, 09:15)

Man muss eben Opfer bringen, wenn man das Klima retten will :cool:


ich reise sehr oft mit der Bahn von S-H runter nach Bayern.

Es IST ein Opfer, so lange Strecken mit der Bahn zu reisen. Nach 6 bis 7 Stunden tut mir der Rûcken weh, die Toiletten stinken, manchmal ist der Sitznachbar unangenehm, Bahnfahren ist auch nicht preisgünstig, durch Verspätungen ist man nicht zwingend eher am Ziel.
Also schon eine Leistung, sich 30 Stunden in die Bahn zu setzen. :thumbup:
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Re: Klimaschutz ist sooo 1990er

Beitragvon imp » Fr 25. Jan 2019, 10:24

Billie Holiday hat geschrieben:(25 Jan 2019, 10:20)

ich reise sehr oft mit der Bahn von S-H runter nach Bayern.

Es IST ein Opfer, so lange Strecken mit der Bahn zu reisen. Nach 6 bis 7 Stunden tut mir der Rûcken weh, die Toiletten stinken, manchmal ist der Sitznachbar unangenehm, Bahnfahren ist auch nicht preisgünstig, durch Verspätungen ist man nicht zwingend eher am Ziel.
Also schon eine Leistung, sich 30 Stunden in die Bahn zu setzen. :thumbup:

Kommt auf vieles an, den Zug, das eigene Alter und Wohlbefinden, den Füllstand des Bordbistros, Reisebegleitung... Man kann viel Spaß haben im Zug.
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Re: Klimaschutz ist sooo 1990er

Beitragvon Billie Holiday » Fr 25. Jan 2019, 11:02

imp hat geschrieben:(25 Jan 2019, 10:24)

Kommt auf vieles an, den Zug, das eigene Alter und Wohlbefinden, den Füllstand des Bordbistros, Reisebegleitung... Man kann viel Spaß haben im Zug.


Wenn alle Gepäckablagen besetzt sind und die Wagen sehr voll, finde ich Bahnfahren fürchterlich. Aber das Fliegen ist noch schlimmer.
Mit meinem Diesel runterzufahren, ist sogar günstiger trotz Bahncard. Nur fahre ich länger.
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Re: Klimaschutz ist sooo 1990er

Beitragvon imp » Fr 25. Jan 2019, 11:08

Billie Holiday hat geschrieben:(25 Jan 2019, 11:02)

Wenn alle Gepäckablagen besetzt sind und die Wagen sehr voll, finde ich Bahnfahren fürchterlich. Aber das Fliegen ist noch schlimmer.
Mit meinem Diesel runterzufahren, ist sogar günstiger trotz Bahncard. Nur fahre ich länger.

Ich finde es schade, dass in manchen Bahnen die Gepäckablagen zu klein sind für Koffer oder große Rucksäcke. Das macht schnell alles sperrig. Neuere Züge scheinen das seltener zu haben. Ich fahre gern auch mal Zug, wenn die Verbindung es nahelegt. Was soll ich in Hamburg oder Stuttgart Auto fahren? Mit den Parkkosten bin ich da schnell über den Fahrscheinpreisen. Ich schätze es auch, nicht selbst zu lenken.
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Re: Klimaschutz ist sooo 1990er

Beitragvon Echt » Fr 25. Jan 2019, 11:13

Billie Holiday hat geschrieben:(25 Jan 2019, 07:17)

Ja, in diese Welt wurden sie hineingeboren. Der Danisch wurde in seine Welt hineingeboren.
Hätte ich damals schon in der Schule Internet gehabt....ich hätte es mit Freude genutzt, verdammt. :) Mühsam Musik auf Kassette aufnehmen fand ich damals schon lästig.....

Offenbar predigt dieses Mädchen nicht nur Wasser, sondern ist bereit, auch Wasser zu saufen. Ein Anfang immerhin.
30 Stunden in der Bahn zu sitzen, ist konsequent. Es kann nicht sein, dass wir alle nicht mehr mobil sind und zuhause verharren. Das wäre doch absurd, oder nicht?


Ich lasse mich nicht von diesen Klimafanatikern in Geiselhaft nehmen. Ich fahre mit dem Auto wann ich lustig bin. Und ich wenn ich nur 500m zum nächsten Supermarkt fahre. Es interessiert mich kein Stück, ob das Auswirkung aufs Klima hat oder nicht. Ich werde mir niemals das Auto fahren vermiesen lassen. Und wenn der Liter Benzin 10€ kostet. Interessiert mich nicht.

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