mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

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Tom Bombadil
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 23. Nov 2019, 10:52

Neues aus Energiewendistan: https://www.bundesnetzagentur.de/Shared ... onFile&v=2

Die Liste des Grauens, selbst modernste Gaskraftwerke wie in Irsching sollen stillgelegt werden, weil sich der Betrieb wegen der überbordenden Subventionen für "grüne" Energie nicht mehr lohnt. Ein Schritt weiter Richtung Abgrund.

Aber:
"Darin enthalten sind systemrelevante Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 3.881,5 MW, die aus Gründen der Versorgungssicherheit derzeit nicht endgültig stillgelegt werden dürfen."

Tja, die Kosten hat dann der Bürger an der Backe, aber die Deutschen wollen ja die Welt retten, dann muss man eben das Portemonnaie aufmachen, auch wenn man doppelt zahlt: https://www.nzz.ch/wirtschaft/deutsche- ... ld.1450698

Doppelt? Pardon, dreifach muss es heißen, der "Geisterstrom" will ja auch noch finanziert werden, in Anlehnung an ein Kirchenlied "Macht hoch das Konto, die Geldbörse macht weit": https://www.capital.de/wirtschaft-polit ... sterstroms
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon Teeernte » Sa 23. Nov 2019, 11:08

Tom Bombadil hat geschrieben:(23 Nov 2019, 10:52)

Neues aus Energiewendistan: https://www.bundesnetzagentur.de/Shared ... onFile&v=2

Die Liste des Grauens, selbst modernste Gaskraftwerke wie in Irsching sollen stillgelegt werden, weil sich der Betrieb wegen der überbordenden Subventionen für "grüne" Energie nicht mehr lohnt. Ein Schritt weiter Richtung Abgrund.

Aber:
"Darin enthalten sind systemrelevante Kraftwerke mit einer Gesamtleistung von 3.881,5 MW, die aus Gründen der Versorgungssicherheit derzeit nicht endgültig stillgelegt werden dürfen."

Tja, die Kosten hat dann der Bürger an der Backe, aber die Deutschen wollen ja die Welt retten, dann muss man eben das Portemonnaie aufmachen, auch wenn man doppelt zahlt: https://www.nzz.ch/wirtschaft/deutsche- ... ld.1450698

Doppelt? Pardon, dreifach muss es heißen, der "Geisterstrom" will ja auch noch finanziert werden, in Anlehnung an ein Kirchenlied "Macht hoch das Konto, die Geldbörse macht weit": https://www.capital.de/wirtschaft-polit ... sterstroms



Die Frage ist - ab wann lohnt sich ein netzunabhängiges kleines Gaskraftwerk im Keller ... (BHKW)

- im Winter kann die Abwärme in der Wohnung genutzt werden somit steigt dann der "Wirkungsgrad" auf deutlich über 90% !

Wenn der Chinese eins rausbringt - dass unter 1000 Eu liegt.......hat sichs gesch....issen mit hohen Strompreisen.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 23. Nov 2019, 11:40

Damit ist den vielen Mietern nur auch nicht geholfen, wenn sie den Vermieter nicht davon überzeugen können. Aber wohl dem, der einen Balkon hat, der kann dann einen kleinen Benzin- oder Gasgenerator betreiben um wenigstens Strom für den Herd und den Kühlschrank erzeugen zu können. Die Smartphones für die Kids lassen sich damit auch laden, damit die keinen FFF-Termin verpassen.
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon Teeernte » Sa 23. Nov 2019, 12:12

Tom Bombadil hat geschrieben:(23 Nov 2019, 11:40)

Damit ist den vielen Mietern nur auch nicht geholfen, wenn sie den Vermieter nicht davon überzeugen können. Aber wohl dem, der einen Balkon hat, der kann dann einen kleinen Benzin- oder Gasgenerator betreiben um wenigstens Strom für den Herd und den Kühlschrank erzeugen zu können. Die Smartphones für die Kids lassen sich damit auch laden, damit die keinen FFF-Termin verpassen.


Eine Jahreskarte Nahverkehr.... da ists warm und hat Strom fürs Handy...statt TV gibt es Reality. Je nach Tageszeit ...Polizei im Einsatz, Emergency Room ...oder stempeln statt ackern.
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon Kamikaze » Mi 11. Dez 2019, 08:14

Seit kurzem gibt es kleine Biogasanlagen für Privatanwender. z.B. https://www.agrarheute.com/energie/mini ... alt-552731 und https://elife.vattenfall.de/trend/bioga ... -haushalt/

Hat damit schon jemand Erfahrung gesammelt?
Ließe sich damit evtl ein Nano-BHKW sinnvoll betreiben?
Hintergrund der Frage: Mein Garten produziert im Sommer sehr viel Grasschnitt. Dieser wird aktuell "nur" kompostiert. Wäre doch schön, wenn man den "Abfall" energetisch nutzen könnte. Die Ausbeute ist jedoch viel zu gering und der Platz nicht ausreichend für eine ausgewachsene Biogasanlage.
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 11. Dez 2019, 08:24

Interessant. Aber wie wird das Gas gespeichert? Oder geht das per Leitung direkt zum Herd?
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon Kamikaze » Mi 11. Dez 2019, 09:03

Tom Bombadil hat geschrieben:(11 Dec 2019, 08:24)

Interessant. Aber wie wird das Gas gespeichert? Oder geht das per Leitung direkt zum Herd?


Ich interpretiere das Konzept so, dass für das Gas innerhalb des Apparates ein kleines Niederdruck-Reservoir vorhanden ist. (Die Seite spricht von "einer Stunde kochen".)
Es sollte allerdings (meiner laienhaften Meinung nach) problemlos möglich sein ein größeres Niederdruck-Reservoir "in die Leitung zu klemmen".
Eine Speicherung in Druckbehältern scheint weder vorgesehen noch sinnvoll angesichts der hohen Kosten für Ex-geschützte Kompressoren und die nötigen Druckbehälter.
Daher auch meine Frage hier. Ich habe von der Materie leider nur sehr wenig Ahnung...
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 11. Dez 2019, 17:53

Ist natürlich auch nur etwas für Eigenheimbesitzer, aber solche Ideen finde ich gut.
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon BlueMonday » Mi 11. Dez 2019, 18:14

Letztlich geht es nicht nur um den Durchschnitt, sondern um den worst case, der auch abgedeckt werden muss.

Mit der aktuellen Technik gibt es dann auch Tage wie den 20.11.2019:

https://www.agora-energiewende.de/servi ... 0.11.2019/
https://www.agora-energiewende.de/servi ... 0.11.2019/

Da reicht dann nicht einmal mehr das konventionelle Backup, es muss Strom importiert werden.
Solche Tage sollten jedenfalls nicht zur Regel werden.
But who would build the roads?
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon Ebiker » Mi 11. Dez 2019, 18:48

BlueMonday hat geschrieben:(11 Dec 2019, 18:14)

Letztlich geht es nicht nur um den Durchschnitt, sondern um den worst case, der auch abgedeckt werden muss.

Mit der aktuellen Technik gibt es dann auch Tage wie den 20.11.2019:

https://www.agora-energiewende.de/servi ... 0.11.2019/
https://www.agora-energiewende.de/servi ... 0.11.2019/

Da reicht dann nicht einmal mehr das konventionelle Backup, es muss Strom importiert werden.
Solche Tage sollten jedenfalls nicht zur Regel werden.


Es wird mit der Abschaltung der letzten AKW und der ersten Kohlekraftwerke eher schlimmer werden. Am 25.11. war es auch nicht besser

https://www.agora-energiewende.de/service/agorameter/chart/power_generation/25.11.2019/25.11.2019/
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon H2O » Mi 11. Dez 2019, 20:16


Da reicht dann nicht einmal mehr das konventionelle Backup, es muss Strom importiert werden. Solche Tage sollten jedenfalls nicht zur Regel werden.


Natürlich nicht; aber die zu erwartende Empörung bei einem spürbaren Netzausfall wird den Aufbau und Betrieb von Puffersystemen (Energiespeicher, Gaskraftwerke) schon voran bringen. Gelegentlicher Stromimport ist doch nichts Dramatisches. Wir versorgen uns mit Gas aus den Niederlanden, Norwegen und Rußland, weil wir nicht energie-autark aufgestellt sind. Aber es ist nicht ganz ausgeschlossen, daß unser Land diesen guten Zustand aus eigener Kraft erreichen kann durch Aufbau einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft.
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 11. Dez 2019, 21:28

H2O hat geschrieben:(11 Dec 2019, 20:16)

Gelegentlicher Stromimport ist doch nichts Dramatisches.

Wenn es denn noch etwas zu importieren gibt.
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon H2O » Mi 11. Dez 2019, 21:57

Tom Bombadil hat geschrieben:(11 Dec 2019, 21:28)

Wenn es denn noch etwas zu importieren gibt.


Warum nicht? Bei den Zappelströmen war der gebietsweise Austausch von Strom ursprüglicher Bestandteil des EE-Konzepts. Das wäre mir politisch auch zu unsicher, wenn man jeden Tag in Europa gleich staatenweise hin und her schalten müßte.

Derzeit wird mit Norwegen ein Geschäft auf Gegenseitigkeit umgesetzt. Windkraft in Schleswig-Holstein und Wasserkraft in Norwegen werden mit einem Hochstromkabel miteinander verbunden. Bei Flaute bekommt Schleswig-Holstein Strom aus Wasserkraft, bei Wind bekommt Norwegen Windstrom, und die norwegischen Talsperren können sich wieder füllen zum Vorteil der Stromverbraucher in beiden Ländern.
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon Ebiker » Mi 11. Dez 2019, 22:27

H2O hat geschrieben:(11 Dec 2019, 21:57)

Warum nicht? Bei den Zappelströmen war der gebietsweise Austausch von Strom ursprüglicher Bestandteil des EE-Konzepts. Das wäre mir politisch auch zu unsicher, wenn man jeden Tag in Europa gleich staatenweise hin und her schalten müßte.

Derzeit wird mit Norwegen ein Geschäft auf Gegenseitigkeit umgesetzt. Windkraft in Schleswig-Holstein und Wasserkraft in Norwegen werden mit einem Hochstromkabel miteinander verbunden. Bei Flaute bekommt Schleswig-Holstein Strom aus Wasserkraft, bei Wind bekommt Norwegen Windstrom, und die norwegischen Talsperren können sich wieder füllen zum Vorteil der Stromverbraucher in beiden Ländern.


Leider funktioniert das nicht so wie es uns die Medien weißmachen wollen da es sich um talsperren handelt und nicht um Pumpspeicherwerke. Gerade im Winter haben die Norweger nix übrig, müssen sogar schwedischen Atomstrom importieren
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon H2O » Mi 11. Dez 2019, 22:44

Ebiker hat geschrieben:(11 Dec 2019, 22:27)

Leider funktioniert das nicht so wie es uns die Medien weißmachen wollen da es sich um talsperren handelt und nicht um Pumpspeicherwerke. Gerade im Winter haben die Norweger nix übrig, müssen sogar schwedischen Atomstrom importieren


Das muß ja auch gar keine sichere Bank sein. Ein Baustein mehr unter vielen, einen Stromausfall als Folge von Dunkelheit und Flaute ab zu puffern.

Nebenbei: In Schweden brandet von Zeit zu Zeit die Forderung nach einem Ende der Atomkraft auf. Vielleicht wollen die Norweger so ihr Stromausfall-Risiko auf längere Zukunft vermindern. Auch für Norwegen vermutlich ein Baustein unter vielen.
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon Emin » Mi 11. Dez 2019, 23:06

Kamikaze hat geschrieben:(11 Dec 2019, 08:14)

Seit kurzem gibt es kleine Biogasanlagen für Privatanwender. z.B. https://www.agrarheute.com/energie/mini ... alt-552731 und https://elife.vattenfall.de/trend/bioga ... -haushalt/

Hat damit schon jemand Erfahrung gesammelt?
Ließe sich damit evtl ein Nano-BHKW sinnvoll betreiben?
Hintergrund der Frage: Mein Garten produziert im Sommer sehr viel Grasschnitt. Dieser wird aktuell "nur" kompostiert. Wäre doch schön, wenn man den "Abfall" energetisch nutzen könnte. Die Ausbeute ist jedoch viel zu gering und der Platz nicht ausreichend für eine ausgewachsene Biogasanlage.


Ich kenne dieses Produkt zwar nicht, aber die Idee aus organischen Abfällen und Bakterien Gas herzustellen gibt es in verschiedenen Ausführungen. Dieses Plastikding würde ich mir auf jeden Fall nicht in den Garten stellen, außer ich will mir in zwei Jahren ein neues kaufen müssen. Das Problem jedenfalls ist, dass das Gas sehr schwefelhaltig ist und deswegen nicht wirklich zu gebrauchen ist. Die Reinigung des Gases lohnt sich bei so einem kleinen Maßstab nicht. Dazu können die Bakterien auch absterben, wenn es bspw. zu kalt wird.

Das Düngemittel was da aber rauskommt ist wirklich hervorragend, falls man also einen Heimgarten hat kann so eine Anlage durchaus nützlich sein.
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon Schnitter » Mi 11. Dez 2019, 23:46

H2O hat geschrieben:(11 Dec 2019, 22:44)
Nebenbei: In Schweden brandet von Zeit zu Zeit die Forderung nach einem Ende der Atomkraft auf.


Einige Blöcke der Kraftwerke Oskarshamn und Ringhals werden in naher Zukunft zu reinen Phasenschiebern umgebaut.

Die AKWs dort gehen dem Ende entgegen.
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 11. Dez 2019, 23:51

H2O hat geschrieben:(11 Dec 2019, 21:57)

Warum nicht?

Weil die Nachbarländer ja auch vom EU "Green Deal" betroffen sind.
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon MoOderSo » Do 12. Dez 2019, 00:22

Ebiker hat geschrieben:(11 Dec 2019, 22:27)

Leider funktioniert das nicht so wie es uns die Medien weißmachen wollen da es sich um talsperren handelt und nicht um Pumpspeicherwerke. Gerade im Winter haben die Norweger nix übrig, müssen sogar schwedischen Atomstrom importieren

Das ist doch auch ein ökologischer Wahnsinn für die Flußbiotope da in Norwegen.
Wenn die größere Flächen Europas bedienen wollen, müssen die nen halben Tag alle Schleusen öffnen und da eine Sturzflut die Flüsse runterjagen und die andere Hälfte des Tages die Schleusen zu machen, damit man am nächsten Tag noch was zum Strom produzieren hat.
Das kann doch nicht gesund sein.
Bei uns dienen Talsperren meist dazu einen weitgehend stabilen Wasserstand in den Flüssen zu erreichen um solche Extrema möglichst zu vermeiden.
Die müssten aber einmal Dürre und einmal Schneeschmelze am Tag spielen. :|
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Re: mehr Strom durch erneuerbare Energie als durch Kohle

Beitragvon H2O » Do 12. Dez 2019, 07:20

Tom Bombadil hat geschrieben:(11 Dec 2019, 23:51)

Weil die Nachbarländer ja auch vom EU "Green Deal" betroffen sind.


Ein Umstand, den ich zu schätzen weiß! Die Hoffnung wächst, daß durch vernünftige Entscheidungen tatsächlich die Erderwärmung (der vom Menschen gemachte Anteil daran!) eingedämmt werden kann.

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