Drohnenkrieg der Usa

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Teeernte
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Teeernte » Mi 5. Jun 2019, 01:45

Mendoza hat geschrieben:(05 Jun 2019, 01:39)

Ähm, ich habe dir gar keine Antwort auf deine Frage gegeben...


Musst Du nicht...
Hättest Du....dann hätte mann dir gesagt wo der Teil >> Luft und Raumfahrt << in der Genfer Konvention zu suchen ist. :D :D :D
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Mendoza » Mi 5. Jun 2019, 01:57

Du sprichst in Rätseln. Versuche es doch mal mit Klartext - ausnahmsweise.
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Iwan der Liebe » Mi 5. Jun 2019, 02:07

Teeernte hat geschrieben:(05 Jun 2019, 01:24)

Musster nich.

Bring Quellen... und ich zeig was fehlt.

Richtig ....in Deutschland ist es verboten einen Angriffskrieg zu planen. (da braucht man Erfahrung..- als Sieger) >> Zeig mir den Artikel des Verbotes zum Mittun.

(Da sind die Linke mit auf die Klappe gefallen ....als Fischer seine Kriegsrede abgelassen - und Krieg machte...)



https://www.sueddeutsche.de/politik/bun ... -1.2762535

Da steht im Prinzip, dass das GG veraltet ist. Es stammt aus einer Zeit, als Deutschland kurz nach dem zweiten verlorenen Weltkrieg keine Lust auf Angriffe hatte, was sich aber mittlerweile komplett geändert hat.

Interessant ist auch die Karte, wo deutsche Soldaten derzeit im Einsatz sind bzw. waren -Verzeihung, Brunnen bauen bzw. bauten. Menschenskind, wenn das der Hitler noch erlebt hätte...

Wieso sind die eigentlich auf NATO-Einsätzen? Wurde ein NATO-Staat von einem Bösachsler angegriffen? Oder hatte die NATO gar keinen Verteidigungs-, sondern nur wieder diverse Angriffsfälle? Wenn das der Fall wäre, dürfte Deutschland, sofern das Grundgesetz Gültigkeit hat, nicht teilnehmen...
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Teeernte » Mi 5. Jun 2019, 02:15

Iwan der Liebe hat geschrieben:(05 Jun 2019, 02:07)

https://www.sueddeutsche.de/politik/bun ... -1.2762535

Da steht im Prinzip, dass das GG veraltet ist. Es stammt aus einer Zeit, als Deutschland kurz nach dem zweiten verlorenen Weltkrieg keine Lust auf Angriffe hatte, was sich aber mittlerweile komplett geändert hat.

Interessant ist auch die Karte, wo deutsche Soldaten derzeit im Einsatz sind bzw. waren -Verzeihung, Brunnen bauen bzw. bauten. Menschenskind, wenn das der Hitler noch erlebt hätte...


Alles geprüft vor dem Bundesverfassungsgericht...(Linke gegen Bundesrepublik) ...... solange wir (D) nicht die Planung machen ....dürfen wir mit ran (Nato).
Eu hat die Klage mw. nicht genommen... :D :D :D

Egal welcher Meinung ein Zeitungsschreiber ist.
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Teeernte » Mi 5. Jun 2019, 02:22

Mendoza hat geschrieben:(05 Jun 2019, 01:57)

Du sprichst in Rätseln. Versuche es doch mal mit Klartext - ausnahmsweise.


Als Kriegsvölkerrecht werden zusammenfassend zwei verschiedene Aspekte des internationalen öffentlichen Rechts bezeichnet. Zum einen zählt zu diesem Bereich des Völkerrechts das Recht zum Krieg (ius ad bellum), also Fragen der Legalität des Führens eines Krieges. Zum anderen gehört zum Kriegsvölkerrecht auch das Recht im Krieg (ius in bello), also Regeln zum Umgang mit Kombattanten, Nichtkombattanten, Kulturgut und andere Vorschriften, welche die mit einem Krieg verbundenen Leiden und Schäden vermindern oder auf ein unvermeidbares Maß beschränken sollen. Dieser Teil wird zusammenfassend auch als humanitäres Völkerrecht bezeichnet.


Bring bitte den Teil >> Luft und Raumfahrt << (Genfer Konvention)

Dann zeig ich Dir gern die Regel >> Drohnenkrieg.
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Alexyessin » Mi 5. Jun 2019, 09:50

Iwan der Liebe hat geschrieben:(04 Jun 2019, 22:27)

Aha. Jetzt verstehe ich auch, wieso die Schweiz in Frieden gelassen wird und sich nicht vor Terror oder Angriffskriegen fürchtet.


Beschäftige dich bitte mit der Geschichte der Schweiz. Tipp: Wiener Kongress
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Alexyessin » Mi 5. Jun 2019, 09:51

Mendoza hat geschrieben:(05 Jun 2019, 00:44)

Die NATO ist zwar Garant, das wir in Frieden leben, aber waffentechnisch so überdimensioniert und aggressiv, dass andere Länder eben nicht mehr in Frieden leben können.


Blödsinn.
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Cobra9 » Mi 5. Jun 2019, 10:00

Iwan der Liebe hat geschrieben:(05 Jun 2019, 00:40)

Die Schweiz kann sich auch ohne NATO sicher fühlen. Da sie darauf verzichtet, fremde Länder zu erpressen, zu bedrohen oder gar zu überfallen, fürchtet man sich dort auch nicht vor "Racheaktionen" von Terroristen. Diese Politik halte ich persönlich für intelligenter, auch wenn sie natürlich "Arbeitsplätze gefährdet", insbesondere bei der Rüstungsindustrie, bei Bestattern sowie bei Friedhofsverwaltern...

Wodurch ist denn Mord gerechtfertigt? Wie würdest Du es bezeichnen, wenn die Hisbollah einen israelischen Politiker umbringen will und dabei in Kauf nehmen würde, dass sie damit auch unschuldige Zivilisten ins Jenseit befördert? Wären die Zivilisten dann auch "Kollateralschäden" und der Angriff gerechtfertigt? :?:

Terror ist Terror, da beißt die Maus keinen Faden ab...

Wenn wir mal davon ausgehen, dass Deutschland souverän ist, dann kann es die USA aus Ramstein herauswerfen und damit zumindest aufhören, die Drohneneinsätze aktiv zu unterstützen.


Die Schweiz liegt zentral in Europa. Bevor die Schweiz von irgendwelchen Staaten angegriffen werden könnte müsste man sich quer durch Europa kämpfen. Die alle in der NATO sind. Logisch das die Schweiz nicht direkt bedroht ist. Ansonsten erspar Ich Mir solche Off Topic Themen in Zukunft. Beantworte ich nicht mehr.


Zum Thema Drohnen also weiter. Terrorismus ist tatsächlich was die Hisbollah nutzt. Den Terrorismus zielt darauf ab möglichst hohen Schrecken zu erzielen , mit dem bewussten Ziel eine maximale Anzahl an zivilen Opfern zu erzielen. Dazu soll der angegriffene Staat als verwundbar dargestellt werden. Nur ein kurzer Überblick.

Der Einsatz von Drohnen zielt nicht darauf ab maximale Zerstörung zu erzielen oder einen hohen Bodycount. Primär dient Er der Gefahrenabwehr präventiv und zur Vergeltung mit dem Ziel potentielle Bedrohungen zu eliminieren oder abzuschrecken.

Er ist also kein Terrorismus sondern durchaus ein Instrument im Anti Terrorismus Kampf. Allerdings missachten die Usa ihre Verpflichtung zu versuchen Zivilisten bestmöglich zu schonen und Kollataralschäden zu minimieren. Viele Droheneinsätze sind auch nicht notwendig. Ebenfalls kommt die Us Regierung ihrer Aufgabe nicht nach eine effektive Kontrolle zu gewährleisten. Deshalb muss dringend eine Reform her.

Um unnötige Opfer zu vermeiden ist das notwendig. Ich fragte Dich wie Deutschland diese Einsätze unterstützt. Rammstein weg ist die Antwort.

Deutschland müsste die NATO verlassen für solche unsinnigen Forderungen.
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Mendoza » Mi 5. Jun 2019, 12:25

Alexyessin hat geschrieben:(05 Jun 2019, 09:51)

Blödsinn.


Blödsinn? Trump (=USA=Teil der NATO) droht zur Zeit dem Iran mit Krieg! Und Bush jr. hat Afghanistan angegriffen weil saudi-arabische (!) Terroristen in New York die Twin-Towers zum Einsturz gebracht haben. Und die Massenvernichtungsmittel des Irak, wo Hunderttausende starben sucht man heute noch :mad2: Die Leute können nicht in Frieden leben!
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon NMA » Mi 5. Jun 2019, 12:39

Wer ist eigentlich Usa?
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Teeernte » Mi 5. Jun 2019, 12:40

Mendoza hat geschrieben:(05 Jun 2019, 12:25)

Blödsinn? Trump (=USA=Teil der NATO) droht zur Zeit dem Iran mit Krieg! Und Bush jr. hat Afghanistan angegriffen weil saudi-arabische (!) Terroristen in New York die Twin-Towers zum Einsturz gebracht haben. Und die Massenvernichtungsmittel des Irak, wo Hunderttausende starben sucht man heute noch :mad2: Die Leute können nicht in Frieden leben!

Gab es bei uns auch ...ich erinner an Fischer Grüne. Angetreten mit NIE WIEDER KRIEG....



und dann - ohne Deutschland darf kein Krieg ausgehen.
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Cobra9 » Mi 5. Jun 2019, 14:42

Mendoza hat geschrieben:(05 Jun 2019, 00:44)

Die NATO ist zwar Garant, das wir in Frieden leben, aber waffentechnisch so überdimensioniert und aggressiv, dass andere Länder eben nicht mehr in Frieden leben können. Wenn Menschen per Drohne hingerichtet werden in Staaten, denen man noch nicht mal den Krieg erklärt hat was soll daran rechtmäßig sein? In einem Rechtsstaat wie den USA muss einem Beschuldigten in einer ausgiebigen Untersuchung mit Anwalt erst mal ein Verbrechen nachgewiesen werden und selbst wenn gegen die beschuldigte Person viel spricht gilt doch "in dubio pro reo"! Im Ausland scheint den Amis schon zu reichen: Der hat einen langen Bart, könnte eine Knarre in der Hand sein, also umlegen den Typ. Das ist einfach Machtmissbrauch der perversesten Art!



Die NATO ist weder waffentechnisch überdimensioniert noch finanziell. Man hat enorm abgerüstet im Laufe der letzten Jahre. Mit Veränderungen in der Sicherheitslage muss nun korrigiert werden. Die Welt wird wieder hässlicher.

Die NATO lässt Staaten doch in Ruhe und bis auf Jugoslawien hat im Bündnis keine Einsätze ohne UN Mandat absolviert. In Jugoslawien einzugreifen fand Ich gerechtfertigt. Was die Usa angeht kannst Du nicht mit dem normalen Strafrecht national ankommen im Kampf gegen Terroristen. Da kommen noch andere Gesetze usw. zur Geltung.

Betrachten wir es nüchtern.
Drohnen sind lediglich Waffen. Es wäre eine ethische Betrachtung, ob sie aus bestimmten Gründen verboten werden sollten. Wenn also in diesen Tagen ihre Legalität infrage gestellt wird, geht es gar nicht um das Mittel, es geht um die Tat. Und die wäre dieselbe, als schickte man einen Kampfhubschrauber oder ein Spezialkommando, um einen Terroristen auszuschalten.

Die Drohneneinsätze richten sich offiziell gegen Gruppen die mit den Usa in einem Konflikt stehen. Es handelt sich um gezielte Tötung im Kontext eines bewaffneten Konflikts. Der japanische General Yamamoto, der Pearl Harbor befohlen hat, wurde 1943 gezielt getötet. Alles deutete darauf hin, dass er weitere Angriffe plante. Seine Tötung schwächte den Feind. Und sie war kriegsvölkerrechtlich legal.


In Friedenszeiten sind Drohnenangriffe rechtlich kaum zu rechtfertigen. Im Krieg sieht es anders aus und die Usa befinden sich de facto in einem Konflikt mit diversen Terrorismus Gruppen. Das humanitäre Völkerrecht, welches in bewaffneten Konflikten gilt und zum Ziel hat, Leiden und unnötige Schäden zu begrenzen, verbietet unterschiedslose Waffen, mit denen nicht zwischen sogenannt legitimen Zielen und geschützten Personen unterschieden werden kann, etwa Giftgas. Doch sofern ein Drohnenpilot gezielt auf ein legitimes Ziel schiesst, ist das grundsätzlich vereinbar mit dem humanitären Völkerrecht.

Was außer Kontrolle geraten ist der Punkt legitimierte Ziele. Ich vermisse die Kontrolle darüber bzw. Rechtfertigung. Die Usa machen es sich da viel zu einfach. Dazu verursachen die Usa zuviel Schäden ohne Grundlage und töten zu viele Zivilisten. Ich hege auch Zweifel daran das legitime Ziele immer richtig eingeordnet sind. Reine Spekulation von Mir !

Die Usa bekommen bsp. Informationen vom pakistanischen Nachrichtendienst und die Empfehlung bzw. Bitte schaltet XY aus. Prüfen die Usa da nach ?

Ist die Zielauswahl in den Usa immer gerechtfertigt ?

Was den Einflug in die Lufträume anderer Länder angeht noch meine Meinung.Wenn dies ohne gültiges Einverständnis der betreffenden Staaten geschieht, verletzen die USA damit die Souveränität der beiden Länder. Wahrscheinlich gibt es hinter den Kulissen gewisse Absprachen. Von Afghanistan,Jemen , Somalia , Pakistan ist bekannt das es inoffiziell solche Absprachen gibt. Es gilt übrigens auch der Schutz der Souveränität darf nicht missbraucht werden.
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Alexyessin » Mi 5. Jun 2019, 16:59

Mendoza hat geschrieben:(05 Jun 2019, 12:25)

Blödsinn? Trump (=USA=Teil der NATO) droht zur Zeit dem Iran mit Krieg! Und Bush jr. hat Afghanistan angegriffen weil saudi-arabische (!) Terroristen in New York die Twin-Towers zum Einsturz gebracht haben. Und die Massenvernichtungsmittel des Irak, wo Hunderttausende starben sucht man heute noch :mad2: Die Leute können nicht in Frieden leben!


Die Leute im Irak konnten auch vorher nicht im Frieden leben.
Nur mal so erwähnt.
Und ein Teil der NATO ist die USA nur im Verteidigungsfall - wie eben Afghanistan, wo es nebenbei noch ein UN-Mandat gibt.
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