Drohnenkrieg der Usa

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Mendoza
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Mendoza » Do 30. Mai 2019, 13:13

Ja wer denn? Terroristen werden sie genannt. Da kriegt wahrscheinlich irgendein Militär einen Tipp, dass Aufständischer xy sich in einem Haus befindet und dann fliegen Granaten. Ob
der Typ überhaupt was gemacht hat und ob da 20 Zivilisten drum herum sterben, interessiert keine Sau. Mal davon abgesehen, dass von den "Terroristen" noch nie jemand Amerika betreten hat, geschweige denn dort irgendeinen angegriffen hat - abgesehen von Osama und seinen Kumpanen.
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Alexyessin » Do 30. Mai 2019, 19:14

Mendoza hat geschrieben:(30 May 2019, 13:13)

Ja wer denn? Terroristen werden sie genannt. Da kriegt wahrscheinlich irgendein Militär einen Tipp, dass Aufständischer xy sich in einem Haus befindet und dann fliegen Granaten. Ob
der Typ überhaupt was gemacht hat und ob da 20 Zivilisten drum herum sterben, interessiert keine Sau. Mal davon abgesehen, dass von den "Terroristen" noch nie jemand Amerika betreten hat, geschweige denn dort irgendeinen angegriffen hat - abgesehen von Osama und seinen Kumpanen.


Böse USA, gell.
Du meinst wirklich, das diese Angriffe auf irgendwelche Tipps beruhen? Bist du dir da sicher, das diese Befehle nicht auch geprüft werden?
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Mendoza » Do 30. Mai 2019, 22:24

Alexyessin hat geschrieben:(30 May 2019, 19:14)

Böse USA, gell.
Du meinst wirklich, das diese Angriffe auf irgendwelche Tipps beruhen? Bist du dir da sicher, das diese Befehle nicht auch geprüft werden?


Na ja, es wurden schon Hochzeitsgesellschaften bombardiert oder private Konvois, die zufällig einer US-Basis zu Nahe kamen. Da wurde wohl nicht so richtig geprüft. Und außerdem: Was haben die zigtausende Kilometer entfernt von zuhause in fremden Ländern zu suchen? Terroristen bekämpfen indem man sich selber wie ein Terrorist verhält?
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Ger9374 » Do 30. Mai 2019, 23:18

Seit beginn der Modernen Kriegsführung ist die Feindaufklärung immer weiter verbessert worden.Chirugische Kriegsführung soll ja auch Kollataralschäden begrenzen.Drohnen werden ja auch gerade zur Feindaufklärung genutzt.Trotzdem wird es immer wieder unschuldige Treffen.Die USA verhindern dadurch natürlich auch verluste an Soldaten, die Innenpolitisch immer heikel sind!Auch wenn keine Drohnen beteiligt sind gibt es unschuldige Opfer.Auch falsche Informationen und Menschliches fehlverhalten bleiben immer bestehen.
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Iwan der Liebe » Fr 31. Mai 2019, 00:50

Adam Smith hat geschrieben:(25 May 2019, 18:52)

Die USA sorgen sich seit dem Ende des Vietnamkriegs um ihre Soldaten.

https://de.statista.com/statistik/daten ... und-toten/

Seit dem Jahr 2000 sind etwa 7.000 US-Soldaten im Krieg umgekommen. Im Vietnamkrieg waren es achtmal so viele. Und den Krieg gegen Nordvietnam haben die USA verloren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Nordvietnam

Ein Land mit nur 23 Millionen Einwohnern. Im Iran leben 82 Millionen Menschen.



Würden die USA nicht ständig Kriege führen, so hätten sie auch nicht so viele Opfer zu beklagen. Allerdings wären dann natürlich Arbeitsplätze bei den Leichensackproduzenten gefährdet. Auch die exorbitanten Rüstungsausgaben ließen sich nicht rechtfertigen.

Drohnen setzen sie übrigens nicht nur in Kriegen ein, sondern sie führen damit auch gezielte Mordanschläge in Ländern durch, mit denen sie offiziell keinen Krieg führen. Das sind zweifelsohne Verbrechen, und es ist wohl auch ein Verbrechen, dass Deutschland den USA eine Basis für diese Anschläge zur Verfügung stellt.
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Arcturus » Fr 31. Mai 2019, 07:41

Alexyessin hat geschrieben:(30 May 2019, 10:27)

Nur, wenn du diese Definition gebrauchen musst.

Drohnentote sind aus deiner Sicht also mit dem humanitären Völkerrecht vereinbar?

Es ist eine kriegerische Handlung. Ob es dir jetzt passt oder nicht. Es ist halt kein Mord. Du verrennst dich da.

Nö, dafür müsste man im Krieg mit dem angegriffenen Staat sein. Wie aus dem von mir geposteten Link außerdem ersichtlich, sterben im Schnitt 9 Unschuldige pro getötetem Zielobjekt. Was hälst du von der Quote?
So erzieht man sich ständig neue Terroristen mit Hass auf den Westen.

Pakistan Nordosten, die sog. Tribal Areas und Wazaristan sind nun mal de facto kein Staat, selbst die pakistanische Regierung lässt ihre Empörung in Maßen, da sie wohl ganz froh sein dürften, das dieses Gebiet von jemanden anderen beackert wird.
Somalia existiert schon seit Ende des kalten Krieges nicht mehr. Soweit ich jetzt informiert bin, gibt es auf diesem Gebiet, dessen Name auf Atlanten mit Somalia bezeichnet ist, mindestens drei Gebiete, die sich als eigenständige Staaten sehen. Aber leider unterstützt der Teil, der weiterhin den Namen trägt - die Region südlich des Horns von Afrika und um die "Hauptstadt" Mogadisho nun mal die Piraterie.
Bei Jemen handelt die US-Airforce als Gehilfe der von der Regierung gegen die Rebellen.

Ja, und jetzt? Es bleiben Morde auf fremdem Staatsgebiet. Sag mir doch mal: Worin bestand/besteht die Gefahr durch diese Personen für die USA?

Führe das doch mal ein wenig genauer aus.

Was gibt es denn da auszuführen?
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Alexyessin » Fr 31. Mai 2019, 12:50

Mendoza hat geschrieben:(30 May 2019, 22:24)

Na ja, es wurden schon Hochzeitsgesellschaften bombardiert oder private Konvois, die zufällig einer US-Basis zu Nahe kamen. Da wurde wohl nicht so richtig geprüft.


Woher weißt du das, das nicht geprüft wurde?
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Alexyessin » Fr 31. Mai 2019, 12:52

Arcturus hat geschrieben:(31 May 2019, 07:41)

Drohnentote sind aus deiner Sicht also mit dem humanitären Völkerrecht vereinbar?


Ich antworte nicht auf Suggestivfragen. Solltest du wissen.

Arcturus hat geschrieben:(31 May 2019, 07:41)
Nö, dafür müsste man im Krieg mit dem angegriffenen Staat sein. Wie aus dem von mir geposteten Link außerdem ersichtlich, sterben im Schnitt 9 Unschuldige pro getötetem Zielobjekt. Was hälst du von der Quote?
So erzieht man sich ständig neue Terroristen mit Hass auf den Westen.


Ja, und jetzt? Es bleiben Morde auf fremdem Staatsgebiet. Sag mir doch mal: Worin bestand/besteht die Gefahr durch diese Personen für die USA?


Morde? Immer noch nicht.

Arcturus hat geschrieben:(31 May 2019, 07:41)
Was gibt es denn da auszuführen?


Dürftiges Argumentationsverhalten, was? Geh halt auf das Geschriebene ein, nur so als Tipp.
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Arcturus » Fr 31. Mai 2019, 13:06

Alexyessin hat geschrieben:(31 May 2019, 12:52)

Ich antworte nicht auf Suggestivfragen. Solltest du wissen.

Also nein. Wieso verteidigst du das dann?

Morde? Immer noch nicht.

Hinterhältig und heimtückisch auch noch dazu.

Dürftiges Argumentationsverhalten, was? Geh halt auf das Geschriebene ein, nur so als Tipp.

Du antwortest auf "Mir fehlen die Worte" mit "Führe das doch mal ein wenig genauer aus.". Nochmal: Was gibt es da auszuführen? Was ist mißverständlich an "Mir fehlen die Worte"?

Auf meine Fragen, die keinerlei Suggestion beinhalten, gehst du auch nicht ein, also überprüfe lieber mal dein Argumentations- und Diskussionsverhalten.
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Mendoza » Fr 31. Mai 2019, 13:58

Alexyessin hat geschrieben:(31 May 2019, 12:50)

Woher weißt du das, das nicht geprüft wurde?


US-Drohne feuert auf Hochzeitszug im Jemen
Afghanen werfen Nato Angriff auf Hochzeit vor

Also wenn das vorher geprüft wurde, dann gehören die Verantwortlichen eigentlich vor den Internationalen Strafgerichtshof. Keine Angst, passiert nicht, denn die USA erkennen den nicht an und drohen sogar mit Einreiseverboten und Finanzsanktionen gegen die Richter und Staatsanwälte in Den Haag :rolleyes: . Tolle Demokratie, die USA.
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Selina » Fr 31. Mai 2019, 14:09

Wichtiger als diese Drohnen-Nützlichkeits-Diskussion wäre die Frage, ob man nicht Schritt für Schritt (was schwer genug ist) dafür sorgen sollte, die Kriege auf dieser Welt ganz zu eliminieren. Eine friedliche Welt ohne Kriege - ein uralter Menschheitstraum. Und die großen High-tech-Industrienationen sollten in diesem Punkt "Frieden schaffen ohne Waffen" eine Vorreiterrolle übernehmen. Wie wärs damit?
Drüben im Walde kängt ein Guruh - Warte nur balde kängurst auch du. Joachim Ringelnatz
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Arcturus » Fr 31. Mai 2019, 14:14

Selina hat geschrieben:(31 May 2019, 14:09)

Wichtiger als diese Drohnen-Nützlichkeits-Diskussion wäre die Frage, ob man nicht Schritt für Schritt (was schwer genug ist) dafür sorgen sollte, die Kriege auf dieser Welt ganz zu eliminieren. Eine friedliche Welt ohne Kriege - ein uralter Menschheitstraum. Und die großen High-tech-Industrienationen sollten in diesem Punkt "Frieden schaffen ohne Waffen" eine Vorreiterrolle übernehmen. Wie wärs damit?


Leider unmöglich, weil an Krieg viel zu viel Geld zu verdienen ist. Das ganze wird sich in Zukunft noch verschlimmern, aufgrund schwindender Ressourcen.
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Alexyessin » Fr 31. Mai 2019, 14:26

Arcturus hat geschrieben:(31 May 2019, 13:06)

Also nein. Wieso verteidigst du das dann?


Ein "Ich antworte nicht auf Suggestivfragen" ist weder ein ja noch ein nein. Daher kannst du auch keine Verteidigung daraus lesen.

Arcturus hat geschrieben:(31 May 2019, 13:06)
Hinterhältig und heimtückisch auch noch dazu.


Wie Minen, Bomben, Raketen - überhaupt die moderne Kriegsführung.

Arcturus hat geschrieben:(31 May 2019, 13:06)
Du antwortest auf "Mir fehlen die Worte" mit "Führe das doch mal ein wenig genauer aus.". Nochmal: Was gibt es da auszuführen? Was ist mißverständlich an "Mir fehlen die Worte"?

Auf meine Fragen, die keinerlei Suggestion beinhalten, gehst du auch nicht ein, also überprüfe lieber mal dein Argumentations- und Diskussionsverhalten.


Bei was fehlen dir die Worte? Werde doch mal konkret.
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Alexyessin » Fr 31. Mai 2019, 14:28

Mendoza hat geschrieben:(31 May 2019, 13:58)

US-Drohne feuert auf Hochzeitszug im Jemen
Afghanen werfen Nato Angriff auf Hochzeit vor

Also wenn das vorher geprüft wurde, dann gehören die Verantwortlichen eigentlich vor den Internationalen Strafgerichtshof. Keine Angst, passiert nicht, denn die USA erkennen den nicht an und drohen sogar mit Einreiseverboten und Finanzsanktionen gegen die Richter und Staatsanwälte in Den Haag :rolleyes: . Tolle Demokratie, die USA.


Ja, tolle Demokratie, die USA. Und weiter?

Der Luftangriff auf Afghanistan gehört jetzt wohl nicht zur Drohnengeschichte. Und bei zweiteren:

Weil sie eine Hochzeitgesellschaft für einen Terroristen-Konvoi hielt, hat eine US-Drohne im Jemen mehr als ein Dutzend Menschen getötet.


Entweder das Ding ist selbstständig tätig, oder es gab einen Verdacht.
Wobei ich den Einsatz im Jemen - auch wenn es da noch um die Al Quaida gegangen ist - ablehne.
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Arcturus » Fr 31. Mai 2019, 14:29

Alexyessin hat geschrieben:(31 May 2019, 14:26)

Ein "Ich antworte nicht auf Suggestivfragen" ist weder ein ja noch ein nein. Daher kannst du auch keine Verteidigung daraus lesen.


Wie ist denn jetzt deine Meinung dazu?

Wie Minen, Bomben, Raketen - überhaupt die moderne Kriegsführung.

Vor allem Minen, würde ich meinen. Bomben und Raketen siehst du in der Regel wenigstens kommen.

Bei was fehlen dir die Worte? Werde doch mal konkret.


Als problematisch erweisen sich die Fehlschläge. Auf 27 Drohnenmissionen in Afghanistan von Mai bis September 2012 kamen 19 getötete Terroristen. Diese werden im Jargon als «Jackpot» (JP) gehandelt. Auf 19 getötete Terroristen oder «Jackpots» kamen allerdings weitere 155 Männer.
Diese 155 als «EKIA» bezeichneten Toten fielen den Drohnenangriffen unbeabsichtigt zum Opfer und gelten perfiderweise gerade deshalb als feindliche Kämpfer, bis bewiesen ist, dass sie Unbeteiligte waren. Mit anderen Worten: Bei der stillen, leisen, überraschenden Tötung einer einwandfrei identifizierten Zielperson durch eine US-Drohne kamen im Durchschnitt jeweils unbeabsichtigt rund weitere 8 Personen ums Leben.


https://www.infosperber.ch/Artikel/Frei ... dvermutung
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Alexyessin » Fr 31. Mai 2019, 14:35

Arcturus hat geschrieben:(31 May 2019, 14:29)

Wie ist denn jetzt deine Meinung dazu?


Zu was? Zu was genau?

Arcturus hat geschrieben:(31 May 2019, 14:29)

Vor allem Minen, würde ich meinen. Bomben und Raketen siehst du in der Regel wenigstens kommen.


Sprengsätze siehst du auch nicht kommen.



Also wenn diese Einsätze und Kollateralschäden durch normale Angriffe passiert wären, wäre das dann weniger anrüchig. Oder geht es dir im allgemeinen um die US-Kriegsführung?
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Quatschki » Fr 31. Mai 2019, 14:37

Es gehört zur Taktik des Gegners, im urbanen Raum unter Zivilisten zu operieren, sich menschlicher Schutzschilde zu bedienen und auch durch Desinformation und Täuschung tödliche Angriffe auf Zivilisten zu provozieren und dann medial auszuschlachten.
Weil das seine einzige Chance in einem derart asymetrischen Kampf ist!

Wer sich davon beeindrucken lässt, kann eben solche Kriege nicht führen und muß Isis, Taliban und Co. das Feld überlassen. Es gibt kein "Wasch mich, aber mach mich nicht nass."
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Arcturus » Fr 31. Mai 2019, 14:54

Alexyessin hat geschrieben:(31 May 2019, 14:35)

Zu was? Zu was genau?

Wieso überliest du ständig meine Fragen?

Drohnentote sind aus deiner Sicht also mit dem humanitären Völkerrecht vereinbar?
Ach warte, Suggestivfrage.
Sind Tötungen, die durch Drohnen verursacht worden sind, mit dem Völkerrecht vereinbar?

Also wenn diese Einsätze und Kollateralschäden durch normale Angriffe passiert wären, wäre das dann weniger anrüchig. Oder geht es dir im allgemeinen um die US-Kriegsführung?


Es geht mir um das genannte Thema. Und wenn willkürlich Zivilisten getötet werden, geht mir das nun mal gegen den Strich.

"Ausgangspunkt aller Überlegungen ist, dass gezielte Tötungen von Individuen nur ganz ausnahmsweise gerechtfertigt sein können, nämlich dann, wenn kriegerische Auseinandersetzungen stattfinden", sagt der Völkerrechtler Christian Mayer von der Ludwig Maximilians-Universität München.


https://www.zeit.de/politik/ausland/201 ... elkerrecht
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Arcturus » Fr 31. Mai 2019, 15:00

Quatschki hat geschrieben:(31 May 2019, 14:37)

Es gehört zur Taktik des Gegners, im urbanen Raum unter Zivilisten zu operieren, sich menschlicher Schutzschilde zu bedienen und auch durch Desinformation und Täuschung tödliche Angriffe auf Zivilisten zu provozieren und dann medial auszuschlachten.
Weil das seine einzige Chance in einem derart asymetrischen Kampf ist!

Wer sich davon beeindrucken lässt, kann eben solche Kriege nicht führen und muß Isis, Taliban und Co. das Feld überlassen. Es gibt kein "Wasch mich, aber mach mich nicht nass."


Wenn ich Gefahr laufe, Zivilisten zu töten, dann lass ich meine Drohne eben nicht abheben und warte auf einen besseren Zeitpunkt oder whatever. Wie kann man nur eine solche Quote (19 tote Terroristen auf 155 UNSCHULDIGE) auch noch verteidigen?
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Re: Drohnenkrieg der Usa

Beitragvon Mendoza » Fr 31. Mai 2019, 15:10

Arcturus hat geschrieben:(31 May 2019, 15:00)

Wenn ich Gefahr laufe, Zivilisten zu töten, dann lass ich meine Drohne eben nicht abheben und warte auf einen besseren Zeitpunkt oder whatever. Wie kann man nur eine solche Quote (19 tote Terroristen auf 155 UNSCHULDIGE) auch noch verteidigen?


Das frage ich mich auch. Und was ist eigentlich letztendlich das Ziel dieses Drohnenkrieges. Dass der Terrorismus verschwindet? Indem ich massenhaft Frauen, Kinder und Unbeteiligte abknalle als "Kollateralschaden"? Mit diesem Massenmord fördert man Terrorismus und beseitigt ihn doch nicht!

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