USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

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Dieter Winter
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Dieter Winter » Mo 21. Okt 2019, 11:46

Alpha Centauri hat geschrieben:(21 Oct 2019, 11:06)

Ich finde per se auch nichts schlechtes daran Schulden zu haben, die Vermoralisierung von Schulden gerade dank der Mentalität hierzulande ist ja weit verbreitet. Alleine der deutsche Ausdruck Schulden von Schuld ist ja auch bezeichnend.


So lange sie nicht beglichen sind gehört sie ja auch jemand anderem. Zahlt der Schuldner nicht, ist es im Prinzip nicht viel anderes als Diebstahl -er hat sich dann an fremden Eigentum bereichert.
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Dieter Winter
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Dieter Winter » Mo 21. Okt 2019, 11:49

Schlettow hat geschrieben:(19 Oct 2019, 23:44)

Warren vertritt so radikale Positionen, daß es eigentlich kaum möglich wäre nach einem gewonnenen Vorwahlkampf auf einmal moderator zu werden.


Sie will den Finanzjongleuren Zügel anlegen und den Lobbyismus beschränken. Das ist radikal?
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Adam Smith
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Adam Smith » Mo 21. Okt 2019, 11:57

Alpha Centauri hat geschrieben:(21 Oct 2019, 11:07)

Er meint ja auch mehr die Mentalität und Einstellung zu dem Thema von Obama oder Trump war ja gar nicht die Rede.


Das stimmt so nicht. Das liegt daran, dass hier gerne mit Schecks bezahlt wurde und auch noch wird. Das war nicht gern gesehen. Dann gab es die Kreditkarte. Der Anteil ist hier höher als in Deutschland.

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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon odiug » Mo 21. Okt 2019, 12:04

Adam Smith hat geschrieben:(21 Oct 2019, 10:48)

Erst unter Obama ist die Staatsverschuldung explodiert.

https://www.haushaltssteuerung.de/schul ... g-usa.html

Im Jahr 2000 lag sie unter 60% in Bezug auf das BIP.


2008 14.718,6
2016 18.566,9
Über zwei Amtszeiten, während einer der schlimmsten Finanz- & Wirtschaftskrisen, sind die Schulden unter Obama um gut 3, 8 Billionen gestiegen.
Aktueller Schuldenstand der USA sind 23.013.217.---.--- Dollar ... die letzten Ziffern flimmern nur auf der Schuldenuhr.
https://www.gold.de/staatsverschuldung-usa/
Das heißt, in nur einer Amtszeit ... noch nicht einmal einer vollen Amtszeit, mit guten Wirtschaftsdaten (geerbt von Obama), hat Trump bereits mehr Schulden gemacht, als Obama in 8 Jahren.
Das nur mal nebenbei als Fun-Fakt.
Zuletzt geändert von odiug am Mo 21. Okt 2019, 12:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon TheManFromDownUnder » Mo 21. Okt 2019, 12:05

Adam Smith hat geschrieben:(21 Oct 2019, 10:48)

Erst unter Obama ist die Staatsverschuldung explodiert.

https://www.haushaltssteuerung.de/schul ... g-usa.html

Im Jahr 2000 lag sie unter 60% in Bezug auf das BIP.


Was hat das mit meinem Posting zu tun?
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Adam Smith
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Adam Smith » Mo 21. Okt 2019, 12:12

odiug hat geschrieben:(21 Oct 2019, 12:04)

2008 14.718,6
2016 18.566,9
Über zwei Amtszeiten, während einer der schlimmsten Finanz- & Wirtschaftskrisen, sind die Schulden unter Obama um gut 3, 8 Billionen gestiegen.
Aktueller Schuldenstand der USA sind 23.013.217.---.--- Dollar ... die letzten Ziffern flimmern nur auf der Schuldenuhr.
https://www.gold.de/staatsverschuldung-usa/
Das heißt, in nur einer Amtszeit ... noch nicht einmal einer vollen Amtszeit, mit guten Wirtschaftsdaten (geerbt von Obama), hat Trump bereits mehr Schulden gemacht, als Obama in 8 Jahren.
Das nur mal nebenbei als Fun-Fakt.


Nimm mal meinen Link in Bezug auf Obama und dann noch einen aktuellen Link in Bezug auf Trump und rechne noch mal.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon odiug » Mo 21. Okt 2019, 12:15

Adam Smith hat geschrieben:(21 Oct 2019, 12:12)

Nimm mal meinen Link in Bezug auf Obama und dann noch einen aktuellen Link in Bezug auf Trump und rechne noch mal.

Stimmt ... ich habe von 2010 gerechnet und nicht von 2008.
Mein Fehler ... da hat sich ein Fehler eingeschlichen den ich nicht bemerkte. :(
Dennoch gibt Trump trotz guter Wirtschaftsdaten immer noch mehr aus als Obama.
Das ist aber auch nicht weiter verwunderlich, wenn man Trumps Geschäftspraktiken kennt :eek:
Außerdem sind ist das erste Jahr unter Obama immer noch geprägt von Bush's Bail Out, für den auch Obama als Senator stimmte ... das ist auch richtig.
Zuletzt geändert von odiug am Mo 21. Okt 2019, 12:22, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon TheManFromDownUnder » Mo 21. Okt 2019, 12:20

Alpha Centauri hat geschrieben:(21 Oct 2019, 11:06)

Ich finde per se auch nichts schlechtes daran Schulden zu haben, die Vermoralisierung von Schulden gerade dank der Mentalität hierzulande ist ja weit verbreitet. Alleine der deutsche Ausdruck Schulden von Schuld ist ja auch bezeichnend.


So ist es.

Es kommt darauf an wenn man durch Schulden spezielle finanzielle oder wirtschaftliche Ziele erreichen und verwirklichen kann, die man aus eigenen Mitteln nicht haette finanzieren koennen. Das ist ok, solange man diese Schulden auch tilgen kann. Es ist ok solange man nicht mehr Schulden macht um Schulden zu tilgen oder lediglich die Zinsen fuer die Schuld zu tilgen ohne das principal zu verringern.

Das gilt fuer Staaten wie fuer Individuen.

Hier ist es oft so im Privatbereich das Leute etliche Kreditkarten benutzen und lediglich den Minmum Betrag zurueckzahlen, der nichts dazu beitraegt die Schuld zu verringern. Australien hat eine der hoechsten per capita Verschuldung in der Welt. Das wird irgendwann mit einem boesen Erwachen enden. Dafuer sind auch die hohen Hypotheken Schulden verantwortlich. Das gekoppelt mit allem anderen auf Pump ist ein Rezept fuer disaster

Hier eine Liste der Top Ten

https://tradingeconomics.com/country-li ... ebt-to-gdp

Ueberrachend das die Schweiz auf dem ersten Platz liegt, gefolgt von uns (was mich nicht ueberrrascht). Auch das viele der skandinavischen Staaten unter den ersten 10 sind.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Orbiter1 » Mo 21. Okt 2019, 12:48

Adam Smith hat geschrieben:(21 Oct 2019, 10:48)

Erst unter Obama ist die Staatsverschuldung explodiert.

https://www.haushaltssteuerung.de/schul ... g-usa.html

Im Jahr 2000 lag sie unter 60% in Bezug auf das BIP.
Die USA haben die "guten Zeiten" immer wieder genutzt um die Schuldenquote zu senken. Nach dem 2. Weltkrieg lag die Staatsverschuldung kriegsbedingt bereits einmal über 100%. Bis Anfang der 80er ging es runter auf 40%. In der Präsidentschaft von Bill Clinton (1993 bis 2001) ging es von 70% auf 53% runter. Trump verzichtet darauf und schüttet mit gigantischen neuen Schulden Benzin ins bereits lodernde Feuer. Was mit der Staatsverschuldung passiert wenn es zu einer Krise kommt kann man bei Obama sehen. Der war mit der größten Finanzkrise seit 80 Jahren konfrontiert und musste die Schulden massiv erhöhen. Solange alles gut läuft sind mehr Schulden kein Problem. Aber wehe es kommt eine Krise oder es gibt einen Anstieg der Zinsen. Im ersten Fall explodiert die Verschuldung im Verhältnis zum BIP und irgendwann stellen sich die Gläubiger die Frage ob sie ihr Geld auch wieder zurückbekommen, im zweiten Fall explodiert der Schuldendienst und es bleibt immer weniger Geld für die anderen Staatsausgaben. Aber was interessiert das Trump. Sollen sich doch seine Nachfolger mit der Haushaltskonsolidierung beschäftigen.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Adam Smith » Mo 21. Okt 2019, 14:19

Trump ist angetreten um die USA wieder grossartig zu machen.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Make_Am ... reat_Again

Mit einer Verringerung der Staatsverschuldung in Bezug auf das BIP ist das schwer zu erreichen.

https://www-tagesschau-de.cdn.ampprojec ... 20%251%24s
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Alpha Centauri » Di 22. Okt 2019, 12:02

Dieter Winter hat geschrieben:(21 Oct 2019, 11:46)

So lange sie nicht beglichen sind gehört sie ja auch jemand anderem. Zahlt der Schuldner nicht, ist es im Prinzip nicht viel anderes als Diebstahl -er hat sich dann an fremden Eigentum bereichert.


Diebstahl???! Geht es vielleicht noch eine Kategorie höher!? :rolleyes:
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Alpha Centauri » Di 22. Okt 2019, 12:05

Adam Smith hat geschrieben:(21 Oct 2019, 14:19)

Trump ist angetreten um die USA wieder grossartig zu machen.

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Make_Am ... reat_Again

Mit einer Verringerung der Staatsverschuldung in Bezug auf das BIP ist das schwer zu erreichen.

https://www-tagesschau-de.cdn.ampprojec ... 20%251%24s


Klar , denn zum wieder "GROß" gehört für die auch Schulden machen, Hauptsache die Wirtschaft brummt, ob dass ganze auf Pump läuft interessiert einen Durchschnittsamerikaner eben herzlich wenig bis gar nicht.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Dieter Winter » Di 22. Okt 2019, 14:53

Alpha Centauri hat geschrieben:(22 Oct 2019, 12:02)

Diebstahl???! Geht es vielleicht noch eine Kategorie höher!? :rolleyes:


Wo ist denn der Unterschied für den Gläubiger?
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Orbiter1 » Di 22. Okt 2019, 15:15

Dieter Winter hat geschrieben:(22 Oct 2019, 14:53)

Wo ist denn der Unterschied für den Gläubiger?
Bei Staatsanleihen gibt es im Gegensatz zum Diebstahl fast immer einen Teil zurück. Z. B. beim Schuldenschnitt in Griechenland 2012. Da haben die privaten Gläubiger (primär Banken und Versicherungen) von den 214 Mrd € die sie Griechenland in Form von Staatsanleihen zukommen haben lassen die Hälfte wieder zurückbekommen. Selbstverständlich nicht zum ursprünglich vereinbarten Termin und Zinssatz, aber immerhin hat man einen Teil des Geldes wiedererhalten. Wäre bei den Amis sicher auch so wenn der Fall des Falles eintritt.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Alpha Centauri » Di 22. Okt 2019, 16:33

Dieter Winter hat geschrieben:(22 Oct 2019, 14:53)

Wo ist denn der Unterschied für den Gläubiger?



Da sind wir ja wieder beim Thema was ich meinte der Vermoralisierung von Schulden eine typische deutsche Sichtweise.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Haegar » Mi 23. Okt 2019, 09:38

Dieter Winter hat geschrieben:(22 Oct 2019, 14:53)

Wo ist denn der Unterschied für den Gläubiger?


Der Dieb zahlt keine Zinsen.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Adam Smith » Mi 23. Okt 2019, 10:06

Alpha Centauri hat geschrieben:(22 Oct 2019, 16:33)

Da sind wir ja wieder beim Thema was ich meinte der Vermoralisierung von Schulden eine typische deutsche Sichtweise.


Die gleichen die Trump deswegen angreifen sind selber viel schlimmer.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Alpha Centauri » Mi 23. Okt 2019, 11:19

Haegar hat geschrieben:(23 Oct 2019, 09:38)

Der Dieb zahlt keine Zinsen.



Richtig im Gegensatz zum Schuldner, wie gesagt solche gewagten Vergleiche sind lächerlich.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon TheManFromDownUnder » Mi 23. Okt 2019, 11:40

Adam Smith hat geschrieben:(23 Oct 2019, 10:06)

Die gleichen die Trump deswegen angreifen sind selber viel schlimmer.


Wer sind das? Trumpel wuerde das selbst gerne wissen damit er eine Twitterkanonade loslassen kann. :D :D :D :D
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Adam Smith » Mi 23. Okt 2019, 11:46

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(23 Oct 2019, 11:40)

Wer sind das? Trumpel wuerde das selbst gerne wissen damit er eine Twitterkanonade loslassen kann. :D :D :D :D


Alle Demokraten z.B. Hier mal zum Bleistift. Schimpfen über Trump und sind selber viel schlimmer.

https://www.handelszeitung.ch/invest/di ... leitegehen

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