USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

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zollagent
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon zollagent » Do 4. Jul 2019, 15:23

peterkneter hat geschrieben:(03 Jul 2019, 07:31)

Das ist klar. Nur je länger sich der Nominierungsprozess hinzieht und je mehr sich die Kontrahenten gegenseitig mit Schmutz bewerfen,
desto beschädigter und angeschlagener ist letztlich der Kandidat.

Bewerfen sie sich denn mit Schmutz? Dein Eindruck hatte ich eigentlich nicht?
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Fliege » Do 4. Jul 2019, 19:15

Iwan der Liebe hat geschrieben:(04 Jul 2019, 12:25)
Hatte nicht jeder US-Präsident seit 1945, der wiedergewählt wurde, vorher mindestens einen neuen Krieg begonnen? Wenn Trump das nicht tut, dann könnte man ihm durchaus Arbeitsverweigerung vorwerfen.
Ein US-Präsident, der keinen Krieg beginnt, ist wie ein AfDist, der nicht gegen Ausländer, Muslime und/oder Juden hetzt. Es passt einfach irgendwie nicht.

Erstens nein; und zweitens stellt sich mir die Frage, in welcher Fantasiewelt du lebst.
Medienversagen: "für den gehobenen Moralbedarf"; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon zollagent » Do 4. Jul 2019, 19:34

Fliege hat geschrieben:(04 Jul 2019, 19:15)

Erstens nein; und zweitens stellt sich mir die Frage, in welcher Fantasiewelt du lebst.

DAS ist nun nicht wirklich schwer zu erraten. In der Welt, in der es den großen Bruder, der für alle weise entscheidet, noch gibt.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Iwan der Liebe » Do 4. Jul 2019, 19:50

Fliege hat geschrieben:(04 Jul 2019, 19:15)

Erstens nein; und zweitens stellt sich mir die Frage, in welcher Fantasiewelt du lebst.



Kannst Du bitte ein Beispiel nennen?
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Fliege » Do 4. Jul 2019, 20:27

Iwan der Liebe hat geschrieben:(04 Jul 2019, 19:50)
Kannst Du bitte ein Beispiel nennen?

Kennedy (begann den Vietnam-Krieg nicht), Ford, Carter, Trump.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon VaterMutterKind » Do 4. Jul 2019, 20:29

Bei Trump wollen wir den Tag noch nicht vor dem Abend loben. Aber bisher hat er noch keinen Krieg gestartet.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon zollagent » Do 4. Jul 2019, 20:35

VaterMutterKind hat geschrieben:(04 Jul 2019, 20:29)

Bei Trump wollen wir den Tag noch nicht vor dem Abend loben. Aber bisher hat er noch keinen Krieg gestartet.

Er ist mit seinen Vabanque-Spielen immer kurz davor. Wenn das mal außer Kontrolle gerät, hat auch er seinen Krieg.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Fliege » Do 4. Jul 2019, 20:36

VaterMutterKind hat geschrieben:(04 Jul 2019, 20:29)
Bei Trump wollen wir den Tag noch nicht vor dem Abend loben. Aber bisher hat er noch keinen Krieg gestartet.

Und vom "zertifizierten" "Friedenspräsidenten" Obama möchte ich gar nicht erst reden. ;-)
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon zollagent » Do 4. Jul 2019, 20:37

Fliege hat geschrieben:(04 Jul 2019, 20:36)

Und vom "zertifizierten" "Friedenspräsident" Obama möchte ich gar nicht erst reden. ;-)

Welchen Krieg hätte der denn gestartet?
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Iwan der Liebe » Do 4. Jul 2019, 20:54

zollagent hat geschrieben:(04 Jul 2019, 20:37)

Welchen Krieg hätte der denn gestartet?



Syrien, Libyen und Jemen.

Der Friedensnobelpreisträger ist übrigens derzeitiger Rekordhalter, während seiner Amtszeit befanden sich die USA 2.663 Tage im Krieg. Damit übertraf er seinen Vorgänger, George W. Bush, um einen Tag. :thumbup:
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Iwan der Liebe » Do 4. Jul 2019, 20:57

Fliege hat geschrieben:(04 Jul 2019, 20:27)

Kennedy (begann den Vietnam-Krieg nicht), Ford, Carter, Trump.



Die wurden doch, wenn ich richtig informiert bin, nicht wiedergewählt.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon peterkneter » Do 4. Jul 2019, 21:01

Alexyessin hat geschrieben:(04 Jul 2019, 11:31)

Naja, so ist das System in den Staaten. Aber an Schmutz muss ich nur an Trump denken.
Nein ich denke die Gefahr ist, das die Dems einen Kandidaten nominieren der zu links ist um von der Mutte getragen werden kann.


Das meine ich auch damit, dass sich die Partei zerreißt und deswegen nur ein geschwächter Kandidat gegen Trump antritt.
Sollte er zu links sein, wie Frau Warren oder Herr Sanders, dann hat Trump schon gewonnen. Dann zieht er nämlich die Kommunismuskarte und damit wird er auf jeden Fall gewinnen.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon peterkneter » Do 4. Jul 2019, 21:05

VaterMutterKind hat geschrieben:(04 Jul 2019, 12:19)

Trump ist der bessere Wahlkämpfer. Nah am Volk. Das kommt an. Er hat es geschafft als Milliardär glaubwürdig gegen des Establishment zu wettern. Wenn er sich nichts Großartiges zu schulden kommen lässt, dann wird er auch wiedergewählt.

Die Auswirkungen seiner Politik werden vermutlich erst in seiner zweiten Amtszeit zu sehen sein. Seine aktuelle Politik sollte also so gut wie keine Auswirkung auf seine Wiederwahl haben. Wenn er keinen Krieg anzettelt, dann kann ihm eigentlich nichts passieren . Er kann sich nur noch selber schaden.


Und ich glaube noch nicht einmal das. Sehen wir uns doch den Wahlkampf 2016 an. So viel schlüpftiges, was da hochgekommen ist, das hätte jedem anderen Kandidaten das Genick gebrochen. Trump jedoch konnte damit Punkten, dass er eben Trump ist und hat sich als "einer von uns gegen Die da oben und gegen die gelenkten Medien" inszeniert. Das geht ja heute noch auf bei seiner Base.
Und bei seinen Umfragewerten, die überhaupt nicht schlechter sind als die von anderen Amtsinhabern zur selben Zeit der Legislaturperiode, wird es für ihn ein leichtes die 5-6% in Pennsylvania und Ohio umzudrehen, die er braucht um zu gewinnen.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Fliege » Do 4. Jul 2019, 21:11

Iwan der Liebe hat geschrieben:(04 Jul 2019, 20:57)
Die wurden doch, wenn ich richtig informiert bin, nicht wiedergewählt.

Kennedy wurde nicht wiedergewählt, weil er vorher erschossen wurde;
Ford wurde nicht wiedergewählt, weil er für Nixon büßen musste;
Carter wurde nicht wiedergewählt, weil er als Weichei galt (Iran-Krise).
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Alexyessin » Fr 5. Jul 2019, 14:33

peterkneter hat geschrieben:(04 Jul 2019, 21:01)

Das meine ich auch damit, dass sich die Partei zerreißt und deswegen nur ein geschwächter Kandidat gegen Trump antritt.
Sollte er zu links sein, wie Frau Warren oder Herr Sanders, dann hat Trump schon gewonnen. Dann zieht er nämlich die Kommunismuskarte und damit wird er auf jeden Fall gewinnen.


Vielleicht kommt doch noch Bloombeeg ins Spiel
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Nomen Nescio » Mi 17. Jul 2019, 15:25

Fliege hat geschrieben:(04 Jul 2019, 21:11)

Kennedy wurde nicht wiedergewählt, weil er vorher erschossen wurde;
Ford wurde nicht wiedergewählt, weil er für Nixon büßen musste;
Carter wurde nicht wiedergewählt, weil er als Weichei galt (Iran-Krise).

bush sr ??
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Fliege » Mi 17. Jul 2019, 18:19

Nomen Nescio hat geschrieben:(17 Jul 2019, 15:25)
bush sr ??

Die von mir genannten Präsidenten begannen keinen Krieg. Bush Senior begann einen Krieg (nach Kriegserklärung durch Saddam Hussein). Bush wurde wohl abgewählt wegen: "Lest es von meinen Lippen: keine neuen Steuern". Er betrog seine Wähler, weil er die Steuern doch erhöhte.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon zollagent » Mi 17. Jul 2019, 19:16

Fliege hat geschrieben:(17 Jul 2019, 18:19)

Die von mir genannten Präsidenten begannen keinen Krieg. Bush Senior begann einen Krieg (nach Kriegserklärung durch Saddam Hussein). Bush wurde wohl abgewählt wegen: "Lest es von meinen Lippen: keine neuen Steuern". Er betrog seine Wähler, weil er die Steuern doch erhöhte.



Und Trump versprach "ich werde die Steuern senken". Das tat er auch, aber nicht für die, denen er es versprach.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon zollagent » Mi 17. Jul 2019, 19:19

Fliege hat geschrieben:(17 Jul 2019, 18:19)

Die von mir genannten Präsidenten begannen keinen Krieg. Bush Senior begann einen Krieg (nach Kriegserklärung durch Saddam Hussein). Bush wurde wohl abgewählt wegen: "Lest es von meinen Lippen: keine neuen Steuern". Er betrog seine Wähler, weil er die Steuern doch erhöhte.

Saddam Hussein hat den USA keinen Krieg erklärt. Er wurde durch eine von der UN initiierte internationale Allianz aus einem UN-Mitglied vertrieben, das er widerrechtlich besetzen ließ.
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Re: USA: Präsidentschaftskandidaten 2020

Beitragvon Nomen Nescio » Do 18. Jul 2019, 00:14

zollagent hat geschrieben:(17 Jul 2019, 19:19)

Saddam Hussein hat den USA keinen Krieg erklärt. Er wurde durch eine von der UN initiierte internationale Allianz aus einem UN-Mitglied vertrieben, das er widerrechtlich besetzen ließ.

daß du noch darauf reagierst...
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