Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

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Cat with a whip
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon Cat with a whip » Di 5. Feb 2019, 20:26

Die obersten Militärs wurden auch nicht vorab vom Verteidigungsministerium und auch nicht vom Pentagon in Kenntniss über den Rückzug gesetzt. Trump und sein kleiner Kreis versuchten einfach mit der Bekanntgabe einen Testballon starten wie das ankommt und alles ohne Kenntnis und Rücksprache mit den Militärs durchziehen. Hat halt nicht geklappt. Aber das ist nur ein winziger Teil des Chaos das diese Regierung veranstaltet.

https://edition.cnn.com/2019/02/05/poli ... term=image
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Iwan der Liebe
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon Iwan der Liebe » So 17. Feb 2019, 22:04

Merkel hat auf der "Münchener Sicherheitskonferenz" Trump extrem deutlich kritisiert. Diesen, wie man hierzuforum sagen würde, "Antiamerikanismus" hätte ihr wohl kaum jemand zugetraut. Sie erhielt völlig zurecht unüblich langen Beifall.
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Nomen Nescio
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon Nomen Nescio » Mi 20. Feb 2019, 01:13

Iwan der Liebe hat geschrieben:(17 Feb 2019, 22:04)

Merkel hat auf der "Münchener Sicherheitskonferenz" Trump extrem deutlich kritisiert. Diesen, wie man hierzuforum sagen würde, "Antiamerikanismus" hätte ihr wohl kaum jemand zugetraut. Sie erhielt völlig zurecht unüblich langen Beifall.

aber ivanka schwieg :D
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Cat with a whip
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon Cat with a whip » Fr 15. Mär 2019, 18:55

Unter der nationalistischen Trump-Regierung verschärfen die USA ihre Verachtung einer internationalen Gerichtsbarkeit der Vereinten Nationen. Aktuell erwägt die Regierung Einreisebeschränkungen für Ermittler des Internationalen Gerichtshofs. Der neue Aussenminister Pompeo droht sogar dem IGH mit Sanktionen.

Waren die USA über Jahrzehnte Verfechter eines internationalen Strafgerichts, und hatte die Regierung von Bill Clinton noch das Rämische Statut des IGH unterzeichnet, endete diese Reise in die Zivilisierte Weltgemeinschaft für die USA als US Senat im Jahr 2000 parteiübergreifend die Anerkennung des IGH durch die USA verweigerte.

https://www.nbcnews.com/politics/white- ... d_ms_tw_ma
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon Iwan der Liebe » Mi 8. Mai 2019, 19:28

Cat with a whip hat geschrieben:(15 Mar 2019, 18:55)

Unter der nationalistischen Trump-Regierung verschärfen die USA ihre Verachtung einer internationalen Gerichtsbarkeit der Vereinten Nationen. Aktuell erwägt die Regierung Einreisebeschränkungen für Ermittler des Internationalen Gerichtshofs. Der neue Aussenminister Pompeo droht sogar dem IGH mit Sanktionen.

Waren die USA über Jahrzehnte Verfechter eines internationalen Strafgerichts, und hatte die Regierung von Bill Clinton noch das Rämische Statut des IGH unterzeichnet, endete diese Reise in die Zivilisierte Weltgemeinschaft für die USA als US Senat im Jahr 2000 parteiübergreifend die Anerkennung des IGH durch die USA verweigerte.

https://www.nbcnews.com/politics/white- ... d_ms_tw_ma



Der US-Präsident torpediert das Atomabkommen mit dem Iran. Die IAEA hat dem Iran hingegen bescheinigt, sich an das Abkommen zu halten.

Wie wird sich die EU verhalten? Nachdem es die EU geschafft hat, sich zumindest verbal von den USA zu emanzipieren, ist es nun an der Zeit, dem auch Taten folgen zu lassen. Offenbar passt Herrn Trump die Entspannung nicht, er will unbedingt und um jeden Preis mehr Konfrontation und Aufrüstung. Hier gilt es gegenzusteuern.

Würde ein Großteil der Welt endlich einmal zusammenhalten, wäre vieles möglich. Niemand, abgesehen von der Rüstungsindustrie, ist an Trumps Aufrüstung, seinen ständigen Provokationen und Vertragsbrüchen sowie an Kriegen interessiert. Die EU sollte den Iran unterstützen, damit das unberechtigte Ölembargo der USA für das Land keinen Schaden darstellt. Ferner sollten die EU, China, Russland und andere Staaten zusammenhalten und ihrerseits hohe Zölle auf US-Waren erheben, um Herrn Trump zu zeigen, dass er mit seiner Politik den USA am meisten schadet.
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon Audi » Mi 8. Mai 2019, 20:20

Die US-Hardliner tun alles, um Teheran zu provozieren

Die Falken in Washington warten auf einen Vorwand, um Iran zu bombardieren. Und die Europäer sehen wieder machtlos zu. Die Lage erinnert an den Irakkrieg 2003.

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... ar-AAB4YCM

Frage der zeit bis ein blutiger Krieg beginnt
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Cobra9
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Re: Außen- und sicherheitspolitische Folgen der Präsidentschaft Trumps

Beitragvon Cobra9 » Mi 8. Mai 2019, 21:37

Audi hat geschrieben:(08 May 2019, 20:20)

Die US-Hardliner tun alles, um Teheran zu provozieren

Die Falken in Washington warten auf einen Vorwand, um Iran zu bombardieren. Und die Europäer sehen wieder machtlos zu. Die Lage erinnert an den Irakkrieg 2003.

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... ar-AAB4YCM

Frage der zeit bis ein blutiger Krieg beginnt



Abwarten ist die Devise. Am Golf brodelt es regelmäßig leider und der Iran spielt da munter mit. Was die Usa erreicht haben ist das Iran aus Trotz in Zukunft gegen das Atomabkommen verstoßen wird. Der Iran will sein Gesicht nicht verlieren und wird reagieren.

Was dazu führen wird dss EU und andere Staaten wahrscheinlich auch negativ reagieren werden darauf.
Sprich der Iran wird da auch nicht mit Gegenliebe rechnen dürfen.

Die US-Administration will nicht nur über das Atomprogramm irgendwelche Lösungen. Sie verlangt auch ein Ende der Forschung an ballistischen Raketen und daß Teheran Organisationen wie Hisbollah nicht weiter unterstützt. Nachvollziehbar diese Forderung.

Die Usa versuchen mit Druck ein Ergebnis zu erzielen, der Iran bockt und droht. Beide Seiten verhalten sich nicht gut. Die Usa sollten runterfahren. Sie spielen mit dem Feuer. Aber das müsste der Iran dann auch.

Die iranische Führung will gegenüber der eigenen Bevölkerung Stärke und Handlungsfähigkeit demonstrieren. Es grenzt an einen Akt der Verzweiflung. Denn der äußere Druck auf den Iran steigt weiter. Das in Zeiten wo der Iran unter wirtschaftlichen Problemen zu leiden hat.

Was sollte die EU oder NATO tun ?

Die Diplomatischen Bemühungen laufen. Mehr kann.man nicht tun. Niemand der Big Player fragt um Erlaubnis
Das Böse hat einen Namen. Schokolade !

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