Allah und SPD - Ein gutes Team ?

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Alter Stubentiger
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Re: Allah und SPD - Ein gutes Team ?

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 11. Mai 2019, 16:06

watisdatdenn? hat geschrieben:(11 May 2019, 12:55)

Und was ist mit dem Fall aus dem Eingangsbeitrag?

Habe ich ausführlich dargestellt.
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Re: Allah und SPD - Ein gutes Team ?

Beitragvon Liberty » Sa 11. Mai 2019, 21:17

DarkLightbringer hat geschrieben:(10 May 2019, 16:10)
NS-Propaganda vs. SPD - die Geschichte wiederholt sich.


Die Friedrich-Ebert-Stiftung der SPD hat Vertreter des iranische IPIS-Insitut des antisemitischen Mullah-Regimes nach Deutschland eingeladen. Das Institut hat 2006 in Teheran die "Holocaust-Konferenz", ein Treffen internationaler Holocaust-Leugner veranstaltet.

Wenige Tage nachdem die vom Iran unterstützten Terrorgruppen Islamischer Djihad und Hamas Israel mit mehr als 700 Raketen angegriffen haben, hofiert die FES Vertreter des iranischen Regimes, das nicht nur Israel mit der Vernichtung droht, sondern auch seine Nachbarländer durch den Einsatz von schiitischen Milizen mit Terror überzieht und zudem wieder Anschlagsziele in Europa ins Visier nimmt“, kritisierte Ulrike Becker, Sprecherin der NGO Stop the Bomb.

Die geplante Veranstaltung sei ein „Schlag ins Gesicht aller Demokraten“, so Becker weiter. „Statt die sozialen und politischen Kämpfe von Frauen, Gewerkschaftern und anderen Oppositionellen um Freiheit im Iran zu unterstützen, hofiert die Friedrich-Ebert-Stiftung lieber das antisemitische iranische Regime und gerät damit in politisch-moralisches Zwielicht.“


https://www.bild.de/politik/ausland/pol ... .bild.html
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Re: Allah und SPD - Ein gutes Team ?

Beitragvon Fliege » Sa 11. Mai 2019, 21:20

Liberty hat geschrieben:(11 May 2019, 21:17)
Die Friedrich-Ebert-Stiftung der SPD hat Vertreter des iranische IPIS-Insitut des antisemitischen Mullah-Regimes nach Deutschland eingeladen. Das Institut hat 2006 in Teheran die "Holocaust-Konferenz", ein Treffen internationaler Holocaust-Leugner veranstaltet.

DarkLightbringer hat da sicherlich etwas durcheinander gebracht (von mir so vermutet in Nutzanwendung des Principles of Charity nach Donald Davidson).
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
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Re: Allah und SPD - Ein gutes Team ?

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 11. Mai 2019, 22:00

Liberty hat geschrieben:(11 May 2019, 21:17)

Die Friedrich-Ebert-Stiftung der SPD hat Vertreter des iranische IPIS-Insitut des antisemitischen Mullah-Regimes nach Deutschland eingeladen. Das Institut hat 2006 in Teheran die "Holocaust-Konferenz", ein Treffen internationaler Holocaust-Leugner veranstaltet.

https://www.bild.de/politik/ausland/pol ... .bild.html


Es geht um das Atomabkommen. Es geht nicht um den Holocaust. Es geht nicht um die Hamas. Und es geht nicht um Israel.

Es geht darum die iranische Sichtweise zum Atomdeal besser zu verstehen. Dazu muß man mit iranischen Vertretern reden. Über den Iran wird viel geredet. Aber mit dem Iran eher zuwenig. Das heißt nicht dass man sich nun dessen Argumentation zu eigen macht. Ein think tank ist dazu da neue Perspektiven zu Problemen zu erarbeiten. Er ist nicht dau da medienwirksame Politik zu machen. Deshalb hört man auch wenig von diesen Stiftungen die alle Parteien unterhalten.

Aber so kurz vor der Europawahl scheint man ja jeden Quark zum SPD-Skandal aufblasen zu müssen. Nach der Wahl ist es dann wieder egal was die FES so macht und was der Kevin so von sich gibt.
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Re: Allah und SPD - Ein gutes Team ?

Beitragvon DarkLightbringer » So 12. Mai 2019, 10:22

Liberty hat geschrieben:(11 May 2019, 21:17)

Die Friedrich-Ebert-Stiftung der SPD hat Vertreter des iranische IPIS-Insitut des antisemitischen Mullah-Regimes nach Deutschland eingeladen. Das Institut hat 2006 in Teheran die "Holocaust-Konferenz", ein Treffen internationaler Holocaust-Leugner veranstaltet.



https://www.bild.de/politik/ausland/pol ... .bild.html

Ja, gut, das ist keine NS-Propaganda, sondern der Bericht eines Boulevardblattes.

Ich persönlich bin auch für eine härtere Linie gegen die Mullahs und den Atomdeal.

Die AfD ist diesbezüglich sehr weichgespült, eine Partei-Delegation hatte Assads Großmufti ihre ergebene Aufwartung gemacht.
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Re: Allah und SPD - Ein gutes Team ?

Beitragvon watisdatdenn? » So 12. Mai 2019, 18:21

Vongole hat geschrieben:(10 May 2019, 14:25)
der zitierte widerliche rechtsextreme Dreck macht Ihre Aussage nicht besser.

Kannst du deine Einschätzung auch inhaltlich begründen?

Die Analyse der ethnischen Wahl finde ich schon treffend.
Es erklärt auch warum in den Koalitionsverhandlungen der Familiennachzug subsidiär geschützter der wichtigste Punkt für die SPD war und den Vorfall im Eingangsbeitrag.

Wie kann man diese scheinbaren Irrationalitäten sonst begründen?
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Re: Allah und SPD - Ein gutes Team ?

Beitragvon DarkLightbringer » So 12. Mai 2019, 20:09

Wenn man einen gewaltbereiten Rechtsextremisten mit Wurzeln im Neonazi-Milieu für einen Rationalisten hält, wird man diesen nach Begründungen fragen müssen.
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Re: Allah und SPD - Ein gutes Team ?

Beitragvon imp » So 12. Mai 2019, 22:11

sunny.crockett hat geschrieben:(07 May 2019, 11:17)

https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne ... ntegrieren

Auch weitere SPD´ler zeigen sich offen für den Propheten:


https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpol ... 65837.html

Wen die Politikerin mit "Wir" meint, bleibt offen. Ist hier die SPD gemeint, oder die islamische Community ?

Auch der Cicero schreibt aktuell:

https://www.cicero.de/innenpolitik/isla ... ismus/plus

Dazu möchte die SPD auch Einbürgerung bei Vielehe. Auch der Vorschlag von Barley zum Familiennachzug für islamistische Gefährder ist noch unvergessen.

Was ist los in der SPD? Sind radikale Islamisten die neue Wählerklientel der Sozis, oder haben Muslime in der SPD schon zu starken Einfluss?

Ist doch ein bedenkenswerter Vorschlag. Ich bin immer für verbinden statt spalten.
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Re: Allah und SPD - Ein gutes Team ?

Beitragvon jack000 » Mo 13. Mai 2019, 04:21

Alter Stubentiger hat geschrieben:(10 May 2019, 15:19)Die Zeiten wo man aus Angst vor Rassismus-Vorwürfen weggeguckt hat sind lange vorbei.

Bisher wurde bestritten, dass ueberhaupt weggeguckt wurde...
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Re: Allah und SPD - Ein gutes Team ?

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 13. Mai 2019, 14:46

jack000 hat geschrieben:(13 May 2019, 04:21)

Bisher wurde bestritten, dass ueberhaupt weggeguckt wurde...


Das ist lange her. Seitdem hat die Welt sich verändert. Früher hat man ja auch so getan als gäbe es keine Rechtsextremen im Staatsdienst. Der Radikalenerlass aus den 70ern richtete sich nur gegen Linke und war eine Reaktion auf die RAF. Früher gab es auch keine rechten Terroristen.

Das Oktoberfestattentat war ein Terroranschlag am 26. September 1980 am Haupteingang des Oktoberfests in München. Durch die Explosion einer selbstgebauten Bombe wurden 12 Personen ermordet und 213 verletzt, 68 Personen davon schwer. Der Anschlag gilt als schwerster Terrorakt der deutschen Nachkriegsgeschichte.
Neues Denkmal am Ort des Anschlags, eingeweiht im September 2008

Als mutmaßlicher Einzeltäter wurde Gundolf Köhler ermittelt, der selbst bei dem Anschlag starb. Er war zeitweise Anhänger der neonazistischen Wehrsportgruppe Hoffmann gewesen, die am 30. Januar 1980 verboten worden war. Ermittler schrieben 1982 abschließend, Köhler habe den Anschlag allein geplant, vorbereitet und ausgeführt.

Dies wurde seitdem immer wieder bezweifelt. Eine mögliche Mittäterschaft rechtsextremer Gruppen erschien angesichts damaliger Zeugenaussagen naheliegend und wird seit 2008 durch neue Aktenfunde gestützt. Im September 2014 wurden neue Zeugenaussagen bekannt; im Dezember 2014 nahm der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof die Ermittlungen wieder auf.

https://de.wikipedia.org/wiki/Oktoberfestattentat

Aber auch dass ist lang schon her. Heute ist es eben anders.
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Re: Allah und SPD - Ein gutes Team ?

Beitragvon Liberty » Mo 13. Mai 2019, 21:30

Der Sohn von Bejamin Netanjahu hat Heiko Maas scharf kritisiert. Er solle aufhören sich in innere Angelegenheiten Israels einzumischen und die Finanzierung von linksradiklanen, israelfeindlichen NGOS endlich stoppen.

Fakt ist: Aus der EU und Deutschland fließen Mittel an Organisationen, die Israel nicht nur kritisieren, sondern den jüdischen Staat diffamieren, der antisemitischen Boykott-Kampagne (BDS) nahestehen oder sogar teilweise Terror-Propaganda unterstützen. Ob das tatsächlich hunderte Millionen Euro aus Deutschland sind, wie Yair Netanjahu schreibt, lässt sich kaum nachrechnen.

Dennoch: Laut einem Bericht des israelischen Ministeriums für Strategische Angelegenheiten zahlt die EU jährlich Millionen Euro an nachweislich israelfeindliche Organisationen. Das unabhängige „Mideast Freedom Forum“ kritisierte kürzlich, dass EU-Mittel in Töpfe fließen, aus denen die Palästinensische Autonomiebehörde Renten an Terroristen zahlt.


https://www.bild.de/politik/ausland/pol ... .bild.html
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Re: Allah und SPD - Ein gutes Team ?

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 13. Mai 2019, 21:47

Liberty hat geschrieben:(13 May 2019, 21:30)

Der Sohn von Bejamin Netanjahu hat Heiko Maas scharf kritisiert. Er solle aufhören sich in innere Angelegenheiten Israels einzumischen und die Finanzierung von linksradiklanen, israelfeindlichen NGOS endlich stoppen.



https://www.bild.de/politik/ausland/pol ... .bild.html


Ja die linken NGO`s gibts auch in Israel. "Links" gilt heute allerdings schon eine Zeitschrift wie Haaretz. Und so braucht man sich nicht zu wundern wenn rechte Nationalisten regierungskritisch mit israelfeindlich verwechseln. Denn diese Leute denken dass nur sie Israel repräsentieren. Andersdenkende sind da eben linksradikal und Deutsche die EU werden dann auch ganz schnell zu Terrorunterstützern erklärt.
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