Zukunft der CSU

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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Alexyessin » Di 20. Nov 2018, 07:26

Raul71 hat geschrieben:(19 Nov 2018, 17:31)

Die FW sind ehrliche Häute. Zu wenig spektakulär und zu gering an Reputation um auf Dauer der CSU gefährlich zu werden. Die Grünen haben auch keine Reputation aber sie sind, ohne große Ahnung zu haben, spektakulärer und verstehen es inzwischen noch besser auf fahrende Züge aufzuspringen, um die Parolen zu schreien, die der Wähler gerade hören will.


Auch hier spiegelt sich dein Unwissen über die Verhältnisse in Bayern. Die Fwler sind in Bayern viel tiefer und breiter verankert und machen der CSU in dem Kommunen schon lange den ersten Platz streitig.
Die Grünen sind in den Städten und deren Großräumen gut, auch weil sie Themen besetzt halten die die Wähler dort ansprechen. Und das auch schon für längere Zeit.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon JJazzGold » Di 20. Nov 2018, 08:05

Raul71 hat geschrieben:(19 Nov 2018, 15:42)

Sie haben vollkommen Recht. Fast jeder hatte erkannt, dass sich Herr Söder dieses Mäntelchen, welches nicht nur etwas mit dieser AfD zu tun hat, nur zu Wahlkampfzwecken umhängte. Die CSU wurde nach den mehrfachen Umfallern zu dieser Zeit überhaupt nicht mehr für vollgenommen und erweckte damit nur noch zusätzlichen Ärger bei den potentiellen Wählern. Das kostete nochmals 2 - 3% der Stimmen. Für mich ist die Wahrheit aber, dass die CSU heute alleine regieren könnte, wenn Herr Seehofer seinen begonnenen Widerstand gegen die Merkelpolitik durchgezogen hätte, bzw. noch besser, hätte durchziehen können. Die Leute waren hoffnungsfroh. Die Umfragewerte wurden immer höher. http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 06181.html Sie wurden aber durch die Umfaller bitter enttäuscht.
Unter diesen Umständen war das Ergebnis der CSU noch aller Ehren wert. Und insofern haben sie Recht, dass Söder kurz vor Schluss noch einen Fehler machte, welcher nochmals 2-3% gekostet hat. Aber versagt, ist trotzdem was anderes.



l


Wie sich Ablehnung und Widerstand in Bayern zusammensetzt, das kann man meines Erachtens Nichtbayern nicht erklären.
Auch Vergleiche mit anderen Bundesländern, in denen im Gegensatz zum langjährig mehrheitlich CSU regierten Bayern langjährig, zum Teil experimentell, koalitionär regiert wurde, bringen nichts.
Mia san hoit mia und wie Alex es mal treffend ausdrückte, mia watsch'n unsere CSU selbst ab, wenn sie es verdient.
10,5% minus sind eine kräftige Watsch'n für die mehrheitsverwöhnte CSU.
Die nächste Watsch'n ist schon auf dem Weg, nur wird die nicht nur Söder treffen. Fast täte es mir leid, aber wer nicht hören will, muss fühlen.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon JJazzGold » Sa 24. Nov 2018, 13:47

So sieht also die neue " wird jünger und weiblicher" (Söder) Attraktivität für Frauen der CSU aus.
Landsläufig nennt sich das Knieschuss.


https://www.merkur.de/politik/aigner-ic ... 76099.html
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Alexyessin » Mo 26. Nov 2018, 11:20

JJazzGold hat geschrieben:(24 Nov 2018, 13:47)

So sieht also die neue " wird jünger und weiblicher" (Söder) Attraktivität für Frauen der CSU aus.
Landsläufig nennt sich das Knieschuss.


https://www.merkur.de/politik/aigner-ic ... 76099.html


Da wird aber der Maggus wenig Einfluss darauf gehabt haben. Den Preis musste er für die Kreutzerische Unterstützung nach der Wahl zahlen. ( Und hätt die Ilsnerin ebenfalls zahlen müssen )
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon JJazzGold » Mo 26. Nov 2018, 17:48

Alexyessin hat geschrieben:(26 Nov 2018, 11:20)

Da wird aber der Maggus wenig Einfluss darauf gehabt haben. Den Preis musste er für die Kreutzerische Unterstützung nach der Wahl zahlen. ( Und hätt die Ilsnerin ebenfalls zahlen müssen )


Bei mir eine Vereinbarung eine Vereinbarung.
Wenn der Marcel Huber nicht antritt, um für oberbayerische CSU Frauen, ich glaube es waren drei geplant, Platz zu machen, dann kann ich mir den Frust der Vertreter Oberbayerns lebhaft vorstellen.

So wird die CSU nicht à la Söder “jünger und attraktiver“ Ergo hat Söder wieder mal etwas versprochen, was er nicht halten kann, der oide Schmarrer. Bin mal gespannt, wie die CSU bei der EU Wahl abschneidet.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Klopfer » Mo 26. Nov 2018, 18:49

JJazzGold hat geschrieben:(20 Nov 2018, 08:05)


Wie sich Ablehnung und Widerstand in Bayern zusammensetzt, das kann man meines Erachtens Nichtbayern nicht erklären.
Auch Vergleiche mit anderen Bundesländern, in denen im Gegensatz zum langjährig mehrheitlich CSU regierten Bayern langjährig, zum Teil experimentell, koalitionär regiert wurde, bringen nichts.
Mia san hoit mia und wie Alex es mal treffend ausdrückte, mia watsch'n unsere CSU selbst ab, wenn sie es verdient.
10,5% minus sind eine kräftige Watsch'n für die mehrheitsverwöhnte CSU.
Die nächste Watsch'n ist schon auf dem Weg, nur wird die nicht nur Söder treffen. Fast täte es mir leid, aber wer nicht hören will, muss fühlen.

Und das macht ihr beide so? Interessant.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon rain353 » Di 27. Nov 2018, 11:00

JJazzGold hat geschrieben:(26 Nov 2018, 17:48)

Bei mir eine Vereinbarung eine Vereinbarung.
Wenn der Marcel Huber nicht antritt, um für oberbayerische CSU Frauen, ich glaube es waren drei geplant, Platz zu machen, dann kann ich mir den Frust der Vertreter Oberbayerns lebhaft vorstellen.

So wird die CSU nicht à la Söder “jünger und attraktiver“ Ergo hat Söder wieder mal etwas versprochen, was er nicht halten kann, der oide Schmarrer. Bin mal gespannt, wie die CSU bei der EU Wahl abschneidet.


Laut Gerüchten und Vermutungen innerhalb der CDU, wird vermutet, dass AKK Spahn den Posten des Generalsekretärs anbieten würde.....

Denkt du , dass Schäubles Macht wirklich so stark ist, um Merz eine Mehrheit zu organisieren?

Auf die Frage, ob sie sich Spahn als Generalsekretär vorstellen könnte, antwortete Kramp-Karrenbauer im Interview mit n-tv.de ausweichend: "Jens Spahn spielt in der Partei eine wichtige Rolle, ich wünsche mir sehr, dass er dabei bleibt."
Welche Religion ich bekenne? Keine von allen, Die du mir nennst! »Und warum keine?« Aus Religion. - Friedrich Schiller
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon JJazzGold » Di 27. Nov 2018, 11:20

rain353 hat geschrieben:(27 Nov 2018, 11:00)

Laut Gerüchten und Vermutungen innerhalb der CDU, wird vermutet, dass AKK Spahn den Posten des Generalsekretärs anbieten würde.....

Denkt du , dass Schäubles Macht wirklich so stark ist, um Merz eine Mehrheit zu organisieren?

Auf die Frage, ob sie sich Spahn als Generalsekretär vorstellen könnte, antwortete Kramp-Karrenbauer im Interview mit n-tv.de ausweichend: "Jens Spahn spielt in der Partei eine wichtige Rolle, ich wünsche mir sehr, dass er dabei bleibt."


Hier ist der CSU Thread.
Die CSU ist nicht fähig, mehrere Konkurrenten zur Wahl des PV zu präsentieren. Das Amt kann sich Herr Söder ungehindert unter den Nagel reißen.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon JJazzGold » Do 20. Dez 2018, 08:10

Schon ungmiatlich, gell, CSU, wenn man im Weihnachts- und Jahresabschlußdusel mal eben den Spiegel ausschließlich dörflicher Bedeutung vorgehalten bekommt.
Dabei hatte man es sich doch gerade noch gemütlich im männerdominierten einstimmigen Beschluss eingerichtet und dem Söder passend zur Weihnachtszeit den “schuld sind immer die Anderen“ Heiligenschein poliert.

Jetzt sind sie beleidigt, die CSU Granden. Was bei einer Truppe, die bis heute ihr massives Versagen verdrängt, statt bearbeitet hat nicht wundert. Ist man doch jetzt gezwungen worden zu erkennen, dass da draussen vor der Tür kein Sack mit guten Gaben von bayerischen Volkes Gnaden steht, sondern die böse Realität lauert.

Dabei hat die sich selbst als intellektuell wahrnehmbar, auf welchem Gebiet auch immer das sein soll, einschätzende CSU Truppe in ihrer praecox Reaktion übersehen, dass der zu Guttenberg eine, zugegeben sehr kleine, goldene Brücke baute,

"Das intellektuelle und internationale Format eines Franz Josef Strauß oder eines Theo Waigel erreicht Markus Söder noch nicht."

indem er ein “noch“ einbaute. Nach langjähriger Beobachtung muss zwar eigentlich auch dem letzten Dörfler bewusst geworden sein, dass der Marrguss nie an den Intellekt und Instinkt eines Franz Josef Strauß heranreichen wird. Weshalb er vorsichtshalber das FJS Poster über seinem Bett entfernen sollte, bevor es ein tägliches Trauma auslöst. Aber, Obacht! Vom “noch“ lässt sich seitens Söder und CSU lange zehren. Die nächsten zehn Jahre, danach will Söder nach eigenen Worten freiwillig abtreten, kann zum Ende eines jeden Jahres von der CSU verkündet werden, “Es sei schon richtig beobachtet, nein, noch hätte Söder das FJS Format nationalen und internationalen Standings nicht erreicht, aber er hätte sich bemüht den Anforderungen gerecht zu werden. Er erledige seine Arbeiten mit Fleiss und dem Willen, sie termingerecht zu beenden.“ und damit die Hoffnung hochhalten, das könne sich noch ändern. Wobei die CSU mit dieser Formulierung geschickter Weise offen lässt, ob zum Besseren oder zum Schlechteren.

https://www.sueddeutsche.de/bayern/csu- ... 259744!amp
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Alexyessin » Do 20. Dez 2018, 08:14

JJazzGold hat geschrieben:(20 Dec 2018, 08:10)

Schon ungmiatlich, gell, CSU, wenn man im Weihnachts- und Jahresabschlußdusel mal eben den Spiegel ausschließlich dörflicher Bedeutung vorgehalten bekommt.
Dabei hatte man es sich doch gerade noch gemütlich im männerdominierten einstimmigen Beschluss eingerichtet und dem Söder passend zur Weihnachtszeit den “schuld sind immer die Anderen“ Heiligenschein poliert.

Jetzt sind sie beleidigt, die CSU Granden. Was bei einer Truppe, die bis heute ihr massives Versagen verdrängt, statt bearbeitet hat nicht wundert. Ist man doch jetzt gezwungen worden zu erkennen, dass da draussen vor der Tür kein Sack mit guten Gaben von bayerischen Volkes Gnaden steht, sondern die böse Realität lauert.

Dabei hat die sich selbst als intellektuell wahrnehmbar, auf welchem Gebiet auch immer das sein soll, einschätzende CSU Truppe in ihrer praecox Reaktion übersehen, dass der zu Guttenberg eine, zugegeben sehr kleine, goldene Brücke baute,

"Das intellektuelle und internationale Format eines Franz Josef Strauß oder eines Theo Waigel erreicht Markus Söder noch nicht."

indem er ein “noch“ einbaute. Nach langjähriger Beobachtung muss zwar eigentlich auch dem letzten Dörfler bewusst geworden sein, dass der Marrguss nie an den Intellekt und Instinkt eines Franz Josef Strauß heranreichen wird. Weshalb er vorsichtshalber das FJS Poster über seinem Bett entfernen sollte, bevor es ein tägliches Trauma auslöst. Aber, Obacht! Vom “noch“ lässt sich seitens Söder und CSU lange zehren. Die nächsten zehn Jahre, danach will Söder nach eigenen Worten freiwillig abtreten, kann zum Ende eines jeden Jahres von der CSU verkündet werden, “Es sei schon richtig beobachtet, nein, noch hätte Söder das FJS Format nationalen und internationalen Standings nicht erreicht, aber er hätte sich bemüht den Anforderungen gerecht zu werden. Er erledige seine Arbeiten mit Fleiss und dem Willen, sie termingerecht zu beenden.“ und damit die Hoffnung hochhalten, das könne sich noch ändern. Wobei die CSU mit dieser Formulierung geschickter Weise offen lässt, ob zum Besseren oder zum Schlechteren.

https://www.sueddeutsche.de/bayern/csu- ... 259744!amp


Ich finds ja spassig, das Baron Zwölfnamen da noch mal einen mitgegeben hat. Wird zwar nichts bringen, aber dennoch.
Auf der anderen Seite würde ich raten - nicht nur dir, sondern allgemein, den Söder als solches nicht zu unterschätzen. Den Fehler hat man in Deutschland schon öfter gemacht.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon JJazzGold » Do 20. Dez 2018, 08:19

Alexyessin hat geschrieben:(20 Dec 2018, 08:14)

Ich finds ja spassig, das Baron Zwölfnamen da noch mal einen mitgegeben hat. Wird zwar nichts bringen, aber dennoch.
Auf der anderen Seite würde ich raten - nicht nur dir, sondern allgemein, den Söder als solches nicht zu unterschätzen. Den Fehler hat man in Deutschland schon öfter gemacht.


Dass ich den Söder als bedauerlicherweise gegeben hinnehme bedeutet nicht, dass ich ihn und seine persönlichen Ambitionen als ultimative Antriebskraft unterschätze. Aber Kanzler wird der nicht.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon jorikke » Do 20. Dez 2018, 08:25

JJazzGold hat geschrieben:(20 Dec 2018, 08:19)

Dass ich den Söder als bedauerlicherweise gegeben hinnehme bedeutet nicht, dass ich ihn und seine persönlichen Ambitionen als ultimative Antriebskraft unterschätze. Aber Kanzler wird der nicht.


Immer wenn die CSU der CDU zu sehr auf den Senkel geht, unterstützen sie einen Kanzlerkandidaten der CSU.
Der baut dann eine Bruchlandung und für die nächste Dekade ist wieder Ruhe.
Möglicherweise hat der Söder das Spiel durchschaut und versucht es erst gar nicht. :D
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon JJazzGold » Do 20. Dez 2018, 08:27

jorikke hat geschrieben:(20 Dec 2018, 08:25)

Immer wenn die CSU der CDU zu sehr auf den Senkel geht, unterstützen sie einen Kanzlerkandidaten der CSU.
Der baut dann eine Bruchlandung und für die nächste Dekade ist wieder Ruhe.
Möglicherweise hat der Söder das Spiel durchschaut und versucht es erst gar nicht. :D


Das bleibt zu hoffen, denn für noch mehr CSU Peinlichkeiten ist eigentlich kein Platz mehr.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon jorikke » Do 20. Dez 2018, 08:36

JJazzGold hat geschrieben:(20 Dec 2018, 08:27)

Das bleibt zu hoffen, denn für noch mehr CSU Peinlichkeiten ist eigentlich kein Platz mehr.


So lange die landsmannschaftlichen Mentalitätsunterschiede groß genug sind um die Peinlichkeiten nur in Restdeutschland wahr zu nehmen, kann die CSU die Klotzkopf Arien weiter singen.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Alexyessin » Do 20. Dez 2018, 08:39

JJazzGold hat geschrieben:(20 Dec 2018, 08:19)

Dass ich den Söder als bedauerlicherweise gegeben hinnehme bedeutet nicht, dass ich ihn und seine persönlichen Ambitionen als ultimative Antriebskraft unterschätze. Aber Kanzler wird der nicht.


Glaub ich jetzt auch nicht wirklich. aber ich glaub auch nicht, das er dahingehend wirklich Ambitionen zeigt.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon Alexyessin » Do 20. Dez 2018, 08:41

jorikke hat geschrieben:(20 Dec 2018, 08:25)

Immer wenn die CSU der CDU zu sehr auf den Senkel geht, unterstützen sie einen Kanzlerkandidaten der CSU.
Der baut dann eine Bruchlandung und für die nächste Dekade ist wieder Ruhe.
Möglicherweise hat der Söder das Spiel durchschaut und versucht es erst gar nicht. :D


Strauß war ein strategisches Meisterwerk vom Dicken Helmut.
Und ehrlich gesagt, der Halbpreiß Stoiber hätte es fast geschafft. Ohne Hochwasser und Dabblschorsch wäre er es geworden.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon aleph » Do 20. Dez 2018, 08:57

hatte söder denn mal behauptet, an sein vorbild ran zu kommen?
es gibt nur wenige politiker, die kanzlerfähig sind. macht nix, weil man benötigt nicht viele politiker mit dieser qualifikation
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein. Walter Jens
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon JJazzGold » Do 20. Dez 2018, 09:09

Alexyessin hat geschrieben:(20 Dec 2018, 08:39)

Glaub ich jetzt auch nicht wirklich. aber ich glaub auch nicht, das er dahingehend wirklich Ambitionen zeigt.


Wohin will er denn sonst noch? Der pappt die nächsten zehn Jahre am MP und PV fest und danach kann er sich an seine Idee, nach zehn Jahren aufzuhören wahrscheinlich nicht mehr erinnern. Nach Berlin und Brüssel kann er auch nicht, weil er nicht gerne reist.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon JJazzGold » Do 20. Dez 2018, 09:12

jorikke hat geschrieben:(20 Dec 2018, 08:36)

So lange die landsmannschaftlichen Mentalitätsunterschiede groß genug sind um die Peinlichkeiten nur in Restdeutschland wahr zu nehmen, kann die CSU die Klotzkopf Arien weiter singen.


Du unterschätzt die Bayern, das für die CSU desaströse Wahlergebnis zeigt, dass die Peinlichkeiten auch hier wahrgenommen werden. Schauen wir mal, wie das Ergebnis zur EU Parlamentswahlen ausfällt.
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Re: Zukunft der CSU

Beitragvon JJazzGold » Sa 19. Jan 2019, 08:25

Ab heute geht's bergab mit der Versager Söder CSU. Die Frau möchte ich sehen, die diesem egozentrischen Männer Club begeistert beitritt, um zu nichts anderem nütze zu sein, als zum Kaffee kochen für die Herren.

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