Die Zukunft der SPD

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lili
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon lili » Mi 26. Jun 2019, 09:32

Fliege hat geschrieben:(26 Jun 2019, 00:14)

Den wirtschaftsliberalen Rest bei der SPD schätze ich auf fünf von derzeit noch zehn bundesweiten SPD-Prozentpunkten. Dieser wirtschaftsliberale SPD-Rest könnte derzeit noch eine Fraktionsgemeinschaft mit der FDP anstreben. Noch Neuwahlen zum Bundestag wäre wohl auch diese Restoption verstrichen.


Das sehe ich auch so.
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Bobo
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Bobo » Mi 26. Jun 2019, 19:35

lili hat geschrieben:(25 Jun 2019, 18:07)

Richtig und ich weiß auch nicht für welches Klientel die SPD steht. Für die Armen und Arbeiter sicherlich nicht. Dadurch bleibt sie ein Anhängsel von der CDU. Aber dann kann man gleich die Union wählen.


Das wissen die Strampler der SPD auch nicht. Sonst kämen die nicht auf die Idee, ein vermeintlich angesehener Parteichef oder Chefin, weil es grad Hip scheint, könne wie ein Rockstar das Versagen der SPD aus der Welt reden. Als sich der Kardinalsfehler seinerzeit abzeichnete, habe ich dem Präsidium einen langen Brief mit der Bitte geschrieben, sich diesen Schritt noch einmal gründlich zu überlegen! Ich wies auf den Mühlsteineffekt der Entscheidung hin und vergas auch nicht darauf hinzuweisen, dass Aussitzen in dem Fall nicht funktionieren wird, weil die Agenda sich absehbar auf den Alltag von tagtäglich mehr Bürgern verheerend auswirken würde.

Man dankte mir für die gezeigte Besorgnis und versicherte, auch weiter der Vertreter der Arbeiterschaft sein zu wollen. Arrgh! :D Wunschdenken wie sich zeigte.

Mich beschäftigt zur SPD eigentlich nur noch eine Frage. Ignorieren die SPDler wissentlich den Grund für ihren Untergang oder haben die tatsächlich keine Ahnung warum sie nicht mehr gebraucht werden? Oder irrte ich und das Vergessen setzte doch ein. Nur halt anders. Die Bürger vergaßen, wofür die SPD einst stand, die SPDler auch und wenn sie nicht gestorben sind, rätseln sie noch heute über den Grund ihres Unterganges.

Mag auch sein, dass die alte Führungsgarde noch immer so viel Einfluss hat, dass sie verhindert, dass eine neue Generation zur Sozialdemokratie zurückkehrt. Dann könnte es unerlässlich sein, die Alten endgültig und ohne Ansehen der Person aus ihren Ämtern zu entfernen. Noch besser aus der Partei. Nur eine neue SPD mit Willen zur Rückkehr gelebter Sozialdemokratie können die Wiedergeburt der sterbenden SPD m. E. vollbringen. Doch muss das neue Bekenntnis zur Sozialdemokratie radikal als Vorleistung, z. B. innerhalb der Kroko erkennbar werden. Für das bloße Wahlversprechen reicht es nicht. Dafür sind zu viele Jahre der Ignoranz ins Land gezogen, die der SPD beinahe alles Vertrauen der Wähler gekostet hat. Basteln ist nicht. Alles oder nichts! Wie ich die Unbelehrbaren der SPD einschätze, wird es auf Nichts hinauslaufen.
Zuletzt geändert von Bobo am Fr 28. Jun 2019, 09:30, insgesamt 1-mal geändert.
lili
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon lili » Mi 26. Jun 2019, 19:53

Bobo hat geschrieben:(26 Jun 2019, 19:35)

Das wissen die Strampler der SPD auch nicht. Sonst kämen die nicht auf die Idee, ein vermeintlich angesehener Parteichef oder Chefin, weil es grad Hip scheint, könne wie ein Rockstar das Versagen der SPD aus der Welt reden. Als sich der Kardinalsfehler seinerzeit abzeichnete, habe ich dem Präsidium einen langen Brief mit der Bitte geschrieben, sich diesen Schritt noch einmal gründlich zu überlegen! Ich wies auf den Mühlsteineffekt der Entscheidung hin und vergas auch nicht darauf hinzuweisen, dass Aussitzen in dem Fall nicht funktionieren wird, weil die Agenda sich absehbar auf den Alltag von tagtäglich mehr Bürgern verheerend auswirken würde.

Man dankte mir für die gezeigte Besorgnis und versicherte, auch weiter der Vertreter der Arbeiterschaft sein zu wollen. Arrgh! :D Wunschdenken wie sich zeigte.

Mich beschäftigt zur SPD eigentlich nur noch eine Frage. Ignorieren die SPDler wissentlich den Grund für ihren Untergang oder haben die tatsächlich keine Ahnung warum sie nicht mehr gebraucht werden? Oder irrte ich und das Vergessen setzte doch ein. Nur halt anders. Die Bürger vergasen, wofür die SPD einst stand, die SPDler auch und wenn sie nicht gestorben sind, rätseln sie noch heute über den Grund ihres Unterganges.

Mag auch sein, dass die alte Führungsgarde noch immer so viel Einfluss hat, dass sie verhindert, dass eine neue Generation zur Sozialdemokratie zurückkehrt. Dann könnte es unerlässlich sein, die Alten endgültig und ohne Ansehen der Person aus ihren Ämtern zu entfernen. Noch besser aus der Partei. Nur eine neue SPD mit Willen zur Rückkehr gelebter Sozialdemokratie können die Wiedergeburt der sterbenden SPD m. E. vollbringen. Doch muss das neue Bekenntnis zur Sozialdemokratie radikal als Vorleistung, z. B. innerhalb der Kroko erkennbar werden. Für das bloße Wahlversprechen reicht es nicht. Dafür sind zu viele Jahre der Ignoranz ins Land gezogen, die der SPD beinahe alles Vertrauen der Wähler gekostet hat. Basteln ist nicht. Alles oder nichts! Wie ich die Unbelehrbaren der SPD einschätze, wird es auf Nichts hinauslaufen.



Das kann ich dir leider auch nicht sagen. Ich stelle mir diesbezüglich die gleichen Fragen. Das Problem ist ja auch, dass eine Wende die SPD auch unglaubwürdig macht. Dann höre ich auch das Argument von der SPD....Wir konnten nicht alles mit der Union umsetzten, weil die Union das nicht will....Wusste sie dass denn nicht schon vorher? Ich muss doch wissen wie mein Partner tickt und dann muss ich entscheiden wie nah wir zueinander stehen. Sie versucht sich zu rechtfertigen, obwohl es doch ein gemütlicher Partner für sie ist. Sie scheinen doch glücklich miteinander, sonst würde die SPD ja die GroKo abbrechen, dass tut sie ja nicht....Dementsprechend bekommt sie die Quittung.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Wähler » Do 27. Jun 2019, 06:13

Bobo hat geschrieben:(26 Jun 2019, 19:35)
Mich beschäftigt zur SPD eigentlich nur noch eine Frage. Ignorieren die SPDler wissentlich den Grund für ihren Untergang oder haben die tatsächlich keine Ahnung warum sie nicht mehr gebraucht werden? Oder irrte ich und das Vergessen setzte doch ein. Nur halt anders. Die Bürger vergasen, wofür die SPD einst stand, die SPDler auch und wenn sie nicht gestorben sind, rätseln sie noch heute über den Grund ihres Unterganges.

In Deutschland gibt es etwa 1 Million Leiharbeiter:
https://www.zeit.de/wirtschaft/2016-09/ ... st.link.sf
"4,17 Mio. Vollzeitkräfte haben 2017 zu Niedriglöhnen gearbeitet":
https://www.miese-jobs.de/chroniken/2018/15-08-18/
Anzahl der Vollzeitarbeitnehmer im April 2014 mit einem monatlichen Bruttoverdienst von...
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 58777.html
Hartz-IV mit all seinen Fehlern führte zum Niedriglohnsektor allerdings auch, weil die Arbeitslosigkeit 2005 so hoch war. Hartz I war ein unnötiges Geschenk an die Metallindustrie. Andrea Nahles und der SPD fehlte auch 2016 bei der Novellierung von Hartz I der Mut zur Abschaffung der Leiharbeit. Die Gewerkschaften dulden bei der Leiharbeit in Tarifverträgen Sonderlösungen bis zu 4 Jahren für die Automobilindustrie. Der Lohngleichheitsgrundsatz wird also auch von konservativen Besitzstandswahrern in der priviligierten Industrie-Arbeitnehmerschaft grob verletzt.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Fliege » Mo 8. Jul 2019, 19:19

Wie ich heute höre, kandidiert ein Befürworter illegaler Migration, nämlich Michael Roth, für den Vorsitz der SPD. Was glaubt Roth eigentlich, wo die Zukunft der SPD liegen könnte? Will er die SPD unter fünf Prozent drücken? Würde man das nicht für parteischädigend halten müssen?
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Orbiter1 » Do 11. Jul 2019, 11:07

Fliege hat geschrieben:(08 Jul 2019, 19:19)

Wie ich heute höre, kandidiert ein Befürworter illegaler Migration, nämlich Michael Roth, für den Vorsitz der SPD. Was glaubt Roth eigentlich, wo die Zukunft der SPD liegen könnte? Will er die SPD unter fünf Prozent drücken? Würde man das nicht für parteischädigend halten müssen?
Für parteischädigend hält man Leute wie Sarazzin, aber nicht mehr lange.

"Die SPD-Schiedskommission im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf hat entschieden, dass Parteimitglied Thilo Sarrazin aus der SPD ausgeschlossen werden darf."
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Senexx » Do 11. Jul 2019, 11:20

Orbiter1 hat geschrieben:(11 Jul 2019, 11:07)

Für parteischädigend hält man Leute wie Sarazzin, aber nicht mehr lange.

"Die SPD-Schiedskommission im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf hat entschieden, dass Parteimitglied Thilo Sarrazin aus der SPD ausgeschlossen werden darf."


Wie gut, dass es Gerichte gibt. Das geht sicher weiter.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Bolero » Do 11. Jul 2019, 12:48

Herr Thilo Sarrazin, sind sie doch froh darüber, das diese unfähige, rote Chaotentruppe sie nicht mehr
haben will.
„Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt, desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.“
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Senexx » Do 11. Jul 2019, 12:50

Bolero hat geschrieben:(11 Jul 2019, 12:48)

Herr Thilo Sarrazin, sind sie doch froh darüber, das diese unfähige, rote Chaotentruppe sie nicht mehr
haben will.

Er will halt seine Partei nicht den Antidemokraten überlassen.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Liberty » Do 11. Jul 2019, 20:43

Besonders lustig finde ich ja, dass genau die SPD-Politiker, die die SPD bundesweit auf 12% geführt haben Sarrazin vorwerfen, er hätte der SPD Schaden zugefügt. :D
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Senexx » Do 11. Jul 2019, 20:46

Damals noch nicht Geborener will Sarazzin aus der SPD werfen.

https://m.spiegel.de/politik/deutschlan ... 76886.html

Daumen hoch für Sarazzin.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon aleph » Do 11. Jul 2019, 21:02

Sarrazin ist doch bei der spd in der falschen partei. Er könnte dem promimitgliederschwund in der afd aufhalten und den vorzeigesozialisten in dieser partei spielen :D
Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein. Walter Jens
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Liberty » Do 11. Jul 2019, 21:11

Senexx hat geschrieben:(11 Jul 2019, 20:46)
Damals noch nicht Geborener will Sarazzin aus der SPD werfen.


Als Klingbeil Generalsekretär wurde lag die SPD bei 22%. Jetzt liegt sie bei 12%.

10% Verluste in 18 Monaten.

Und Klingbeil behauptet, Sarrazin habe der SPD geschadet. :D
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon John Galt » Do 11. Jul 2019, 22:16

Die ganzen Luschis aus der zweiten Reihe - die gewinnen doch alle keinen Blumentopf mehr. Bislang hat sich kein vernünftiges Bewerberpaar beworben.

Kühnert wäre bei einer Satirepartei besser aufgehoben.

Die Causa Sarrazin wird der SPD - egal mit welchem Ausgang noch Jahre um die Ohren fliegen. Dann richtet sich das nächste Buch eben gegen die 10% SPD.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Fliege » Fr 12. Jul 2019, 00:25

Liberty hat geschrieben:(11 Jul 2019, 20:43)
Besonders lustig finde ich ja, dass genau die SPD-Politiker, die die SPD bundesweit auf 12% geführt haben Sarrazin vorwerfen, er hätte der SPD Schaden zugefügt. :D

So äußert sich die Unfähigkeit des derzeitigen SPD-Personals zur angemessenen Problemanalyse und zum wegweisenden Problemlösungsansatz.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Ger9374 » Fr 12. Jul 2019, 05:57

Senexx hat geschrieben:(11 Jul 2019, 12:50)

Er will halt seine Partei nicht den Antidemokraten überlassen.


Ja er hält hartnäckig an seiner Mitgliedschaft fest.Ein Mann mit Überzeugungen!
Jede meinung ist wichtig,sofern man eine eigene hat!
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon JJazzGold » Fr 12. Jul 2019, 12:39

aleph hat geschrieben:(11 Jul 2019, 21:02)

Sarrazin ist doch bei der spd in der falschen partei. Er könnte dem promimitgliederschwund in der afd aufhalten und den vorzeigesozialisten in dieser partei spielen :D


So gänzlich in der falschen Partei ist Sarrazin nun auch wieder nicht.
Sein Spruch, “Wenn die Energiekosten so hoch sind wie die Mieten, werden sich die Menschen überlegen, ob sie mit einem dicken Pullover nicht auch bei 15 oder 16 Grad Zimmertemperatur vernünftig leben können", passt doch zu Svenja Schulzes vorgestellten CO2 Bepreisungskonzept.
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Ger9374 » Mo 15. Jul 2019, 21:00

Bin jetzt gespannt wie die Eurosozis abstimmen, hat die SPD die überzeugt vdl nicht zu wählen?!
Oder backen die sich ein ei drauf was die deutschen wollen!?
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon VaterMutterKind » Mi 17. Jul 2019, 15:28

Die SPD wird 2021 nicht mehr mitregieren. Ich glaube die schnallen noch gar nicht, dass die Grünen der SPD den Rang ablaufen. Die Nichtunterstützung von Frau vdL war ein klassisches Eigentor.

Ich denke 2021 wird es eine Koalition zwischen CDU und Grünen geben. Die SPD bleibt aussen vor. Vermutlich für lange Zeit.
Auf Ad Personam Beiträge antworte ich nicht. Ebensowenig auf Unterstellungen und Lügen ich sei rechtsradikal, rechtsextrem etc.
Wähler
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Wähler » So 28. Jul 2019, 09:22

SZ 26. Juli 2019 Die SPD wird für Maas zunehmend zum Problem
https://www.sueddeutsche.de/politik/deu ... -1.4541230
"Die Skepsis der Sozialdemokraten gegenüber Militäreinsätzen ist nicht neu, doch für Maas ist die Lage seit dem Rücktritt von Parteichefin Andrea Nahles und vor der Wahl neuer Vorsitzender noch einmal deutlich schwieriger geworden. Zum einen entlädt sich der Koalitionsfrust der Genossen nicht zuletzt in der Außen- und Verteidigungspolitik. Zum anderen rückte in Mützenich ein leidenschaftlicher Kritiker einer aus seiner Sicht zu stark militarisierten Außenpolitik kommissarisch an die Spitze der Fraktion."
Die neuen SPD-Vorsitzenden sind in der Außen-Verteidigungspolitik zur Klärung der Position der SPD innerhalb der Koalition gefordert.
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