Die Zukunft der SPD

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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Mi 31. Okt 2018, 15:35

Vongole hat geschrieben:(31 Oct 2018, 15:28)

Das nicht, er ist zwar ein Mann der leisen Töne, aber mit einem eisernen Willen.
Wie gesagt, da schau ich in die Zukunft.


Ich halte ihn jetzt nicht für einen sclechten Politiker. Aber keinen, der was "reißen" kann.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Vongole » Mi 31. Okt 2018, 15:38

Alexyessin hat geschrieben:(31 Oct 2018, 15:35)

Ich halte ihn jetzt nicht für einen sclechten Politiker. Aber keinen, der was "reißen" kann.


Ich wüsste jetzt keinen Vergleich zu Bayern, aber glaub mir, wer die SPD Hessen-Süd in den Griff bekommt, der hat schon "gerissen".
In der Bundes-SPD weiß man das auch, da ist er ein gern gesehener Ratgeber.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon PeterK » Mi 31. Okt 2018, 15:40

Vongole hat geschrieben:(31 Oct 2018, 15:28)
Das nicht, er ist zwar ein Mann der leisen Töne, aber mit einem eisernen Willen.

Dem stimme ich zu. Ein beharrlicher Arbeiter im Weinberg der Sozialdemokratie. ;)
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Mi 31. Okt 2018, 15:43

PeterK hat geschrieben:(31 Oct 2018, 15:40)

Dem stimme ich zu. Ein beharrlicher Arbeiter im Weinberg der Sozialdemokratie. ;)


Habemus Schäfer-Gümbel?
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Alexyessin » Mi 31. Okt 2018, 15:44

Vongole hat geschrieben:(31 Oct 2018, 15:38)

Ich wüsste jetzt keinen Vergleich zu Bayern, aber glaub mir, wer die SPD Hessen-Süd in den Griff bekommt, der hat schon "gerissen".
In der Bundes-SPD weiß man das auch, da ist er ein gern gesehener Ratgeber.


Was "reißen" im Sinne von Begeistern oder Mitreißen. Mehr Brandt als Schmidt.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon PeterK » Mi 31. Okt 2018, 15:53

Alexyessin hat geschrieben:(31 Oct 2018, 15:43)
Habemus Schäfer-Gümbel?

Rauch über dem Willy-Brandt-Haus hilft nur den Grünen.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Vongole » Mi 31. Okt 2018, 15:59

Alexyessin hat geschrieben:(31 Oct 2018, 15:44)

Was "reißen" im Sinne von Begeistern oder Mitreißen. Mehr Brandt als Schmidt.


Ja, das meinte ich auch, ist ein bisschen schwer zu erklären von Hessen nach Bayern. ;)
In der SPD Hessen-Süd gibts lauter kleine Brandts und Schmidts, jedenfalls nach deren eigener Vorstellung, da muss einer mitreißen, wenn er nach oben kommen will.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Sorgenking » Fr 2. Nov 2018, 14:11

Wähler hat geschrieben:(31 Oct 2018, 12:19)

Ich glaube nicht, dass eine zu starke Nachahmung von Labour in Großbritannien, oder gar Cinque Stelle in Italien die SPD weiterbringen wird. Es kommt auf die richtige Dosis an, auch wenn das in den so aufgeregten Zeiten schwer fällt. Wer schnelle Lösungen verspricht, darf sich über den Verdacht von Linkspopulismus nicht wundern.


Nur weil man von höheren Steuern für Wohlhabende spricht, heißt das ja nicht man betreibe Linkspopulismus.
Die SPD brauch einfach eine klare Richtung, ansonsten werden die Grünen ihnen den Rang endgültig ablaufen.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Fliege » Fr 2. Nov 2018, 16:10

Sorgenking hat geschrieben:(02 Nov 2018, 14:11)
Nur weil man von höheren Steuern für Wohlhabende spricht, heißt das ja nicht man betreibe Linkspopulismus.
Die SPD brauch einfach eine klare Richtung, ansonsten werden die Grünen ihnen den Rang endgültig ablaufen.

Die SPD könnte sich, bleibt es bei der eingerissenen Verachtung des kleinen Mannes und der kleinen Frau, in Sozialpädagogische Partei Deutschlands umbenennen – um wegen mir im Orkus der Geschichte zu verschwinden.
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Wähler » Fr 2. Nov 2018, 16:40

Wähler hat geschrieben:(31 Oct 2018, 12:19)
Ich glaube nicht, dass eine zu starke Nachahmung von Labour in Großbritannien, oder gar Cinque Stelle in Italien die SPD weiterbringen wird. Es kommt auf die richtige Dosis an, auch wenn das in den so aufgeregten Zeiten schwer fällt. Wer schnelle Lösungen verspricht, darf sich über den Verdacht von Linkspopulismus nicht wundern.

Sorgenking hat geschrieben:(02 Nov 2018, 14:11)
Nur weil man von höheren Steuern für Wohlhabende spricht, heißt das ja nicht man betreibe Linkspopulismus.
Die SPD brauch einfach eine klare Richtung, ansonsten werden die Grünen ihnen den Rang endgültig ablaufen.

Eine klare Richtung wird daraus, wenn man ein Mehr an Koordinierung der Sozialpolitik auf EU-Ebene mit einer Konzentration des deutschen Sozialstaates auf die wirklich bedürftigen Staatsbürger in Einklang bringt. Die Mittelschicht weiter großzügig versorgen und oben drauf noch die Steuererhöhungen der Partei die Linke aus dem letzten Bundestagswahlkampf packen, ist einfach unrealistisch:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 27083.html
FAZ 19. Juli 2010 Transferleistungen Unserer Mittelschicht geht es prächtig
siehe auch Grafik Nr. 3 Was die Mittelschicht bekommt und zahlt
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 19537.html
Es gibt für Deutschland keine besseren empirischen Daten und Fakten, als das Sozioökonomische Panel.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon firlefanz11 » Fr 2. Nov 2018, 17:03

Wähler hat geschrieben:(02 Nov 2018, 16:40)
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 27083.html
FAZ 19. Juli 2010 Transferleistungen Unserer Mittelschicht geht es prächtig
siehe auch Grafik Nr. 3 Was die Mittelschicht bekommt und zahlt
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 19537.html
Es gibt für Deutschland keine besseren empirischen Daten und Fakten, als das Sozioökonomische Panel.

Artikel von 2010... Noch älter gings nicht, hm? :rolleyes:
"Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören."
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Wähler » Fr 2. Nov 2018, 17:41

Wähler hat geschrieben:(02 Nov 2018, 16:40)
Eine klare Richtung wird daraus, wenn man ein Mehr an Koordinierung der Sozialpolitik auf EU-Ebene mit einer Konzentration des deutschen Sozialstaates auf die wirklich bedürftigen Staatsbürger in Einklang bringt. Die Mittelschicht weiter großzügig versorgen und oben drauf noch die Steuererhöhungen der Partei die Linke aus dem letzten Bundestagswahlkampf packen, ist einfach unrealistisch:
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 27083.html
FAZ 19. Juli 2010 Transferleistungen Unserer Mittelschicht geht es prächtig
siehe auch Grafik Nr. 3 Was die Mittelschicht bekommt und zahlt
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 19537.html
Es gibt für Deutschland keine besseren empirischen Daten und Fakten, als das Sozioökonomische Panel.

firlefanz11 hat geschrieben:(02 Nov 2018, 17:03)
Artikel von 2010... Noch älter gings nicht, hm? :rolleyes:

Finanzierung des Sozialstaates 2017
http://www.sozialpolitik-aktuell.de/fin ... mlung.html
Struktur der Sozialleistungen nach Leistungsarten 2017
"Das System der sozialen Sicherung in Deutschland weist eine Vielzahl von Leistungen auf. Die Liste reicht von A bis Z, von der Ausbildungsförderung bis zur Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst. Strukturiert man diese Leistungen nach Systemen wird ersichtlich, warum der deutsche Sozialstaat als Sozialversicherungsstaat bezeichnet werden kann."
Grafik Struktur der Sozialleistungen nach Leistungsarten 2017
http://www.sozialpolitik-aktuell.de/tl_ ... abbII2.png
FAZ 19. Juli 2010 Transferleistungen Unserer Mittelschicht geht es prächtig
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 27083.html
Grafik Sozialleistungen des Staates 2010
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/w ... 15309.html
An der Struktur der Leistungsarten hat sich nicht so viel seit 2010 geändert.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Fliege » Sa 3. Nov 2018, 22:50

JJazzGold hat geschrieben:(im Thread zur Zukunft der CDU; 03 Nov 2018, 22:36)
So wie ich die SPD im Moment einschätze, weiß sie noch nicht einmal, was ihre Hausaufgaben sind.
Die wird bei der nächsten Wahl in der Opposition landen und dort muss sie sich erst einmal neu sortieren.
Bis dahin werden die Grünen übernehmen.

Die SPD könnte, sofern sie wirtschafts- und sozialpolitisch den Kopf über Wasser halten möchte, sagen:
Wertschöpfung und Arbeitsplätze sollen bleiben, deswegen müssen Kohle, Diesel und Autos bleiben.
Schnittblumen verhalten sich zahm, sind aber nicht immer stubenrein; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
van Kessel

Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon van Kessel » Sa 3. Nov 2018, 23:13

Ist vorrangig nicht erst einmal die Führungsriege der SPD zu ersetzen? Schließlich haben diese Parteigenossen ihre Partei in den Orkus gefahren und damit ihre politische Vernunft und Cleverness 'dokumentiert'.
Jede Firma trennt sich von unfähigen Mitarbeitern. Parteien bevorzugen da das 'Peter-Prinzip' und hieven PG in Spitzen, welche sie nicht beherrschen. Ne' Rampensau zu spielen, wie es Frau Nahles vormacht, reicht nicht zur Führung eines modernen Staates.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Fliege » Sa 3. Nov 2018, 23:31

van Kessel hat geschrieben:(03 Nov 2018, 23:13)
Ist vorrangig nicht erst einmal die Führungsriege der SPD zu ersetzen? Schließlich haben diese Parteigenossen ihre Partei in den Orkus gefahren und damit ihre politische Vernunft und Cleverness 'dokumentiert'.
Jede Firma trennt sich von unfähigen Mitarbeitern. Parteien bevorzugen da das 'Peter-Prinzip' und hieven PG in Spitzen, welche sie nicht beherrschen. Ne' Rampensau zu spielen, wie es Frau Nahles vormacht, reicht nicht zur Führung eines modernen Staates.

Für Rückbesinnung auf den kleinen Mann und die kleine Frau wäre es nötig, dass die SPD den kompletten A-Kader auf Bundesebene abserviert, weitgehend auf den B-Kader in den Ländern verzichtet (außer vielleicht auf Stephan Weil aus VW-Land), um auf geeignete C-Kader in Städten und Kreisen zurückzugreifen, weil der C-Kader noch am ehesten das Ohr an den Bürgern und am Volk hat. Es ist wie im Fußball, wo sich eine leistungsschwache Mannschaft nach Abstieg um Abstieg wieder von der Kreisliga, über die Landesliga, in die Bundesliga hoch spielen muss.
Zuletzt geändert von Fliege am Sa 3. Nov 2018, 23:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon JJazzGold » Sa 3. Nov 2018, 23:31

Fliege hat geschrieben:(03 Nov 2018, 22:50)

Die SPD könnte, sofern sie wirtschafts- und sozialpolitisch den Kopf über Wasser halten möchte, sagen:
Wertschöpfung und Arbeitsplätze sollen bleiben, deswegen müssen Kohle, Diesel und Autos bleiben.


Das wäre aber auch nur eine Übergangslösung.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Fliege » Sa 3. Nov 2018, 23:36

JJazzGold hat geschrieben:(03 Nov 2018, 23:31)
Das wäre aber auch nur eine Übergangslösung.

Langfristig ja, mittelfristig auf zehn bis zwanzig Jahre nein.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon JJazzGold » So 4. Nov 2018, 08:21

Fliege hat geschrieben:(03 Nov 2018, 23:36)

Langfristig ja, mittelfristig auf zehn bis zwanzig Jahre nein.


Too little - too late.

Die SPD benötigt kein von Wahl zu Wahl kurzfristig rekrutiertes Wählerpotential, sondern ein Potential an verlässlichen Stammwählern. Die Kurzfristigen haben die Grünen längst abgegriffen.
Wer der zukünftige Stammwähler sein soll, das muss die SPD in einem ersten Schritt festlegen, darauf ihr Programm zuschneiden und mit der Umwerbung anfangen.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon Fliege » So 4. Nov 2018, 16:19

JJazzGold hat geschrieben:(04 Nov 2018, 08:21)
Too little - too late.

Die SPD benötigt kein von Wahl zu Wahl kurzfristig rekrutiertes Wählerpotential, sondern ein Potential an verlässlichen Stammwählern. Die Kurzfristigen haben die Grünen längst abgegriffen.
Wer der zukünftige Stammwähler sein soll, das muss die SPD in einem ersten Schritt festlegen, darauf ihr Programm zuschneiden und mit der Umwerbung anfangen.

Jupp, sehe ich auch so. Auf kurze Sicht angelegte Aktionen nützen der SPD nichts.
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Re: Die Zukunft der SPD

Beitragvon van Kessel » So 4. Nov 2018, 23:14

hey "JJazzGold"](04 Nov 2018, 08:21)
Too little - too late. Die SPD benötigt kein von Wahl zu Wahl kurzfristig rekrutiertes Wählerpotential, sondern ein Potential an verlässlichen Stammwählern. Die Kurzfristigen haben die Grünen längst abgegriffen.
Wer der zukünftige Stammwähler sein soll, das muss die SPD in einem ersten Schritt festlegen, darauf ihr Programm zuschneiden und mit der Umwerbung anfangen.
faszinierende Idee, den Zeitgeist in einer Flasche einzufangen, zu sezieren und ihn als Programm dem Wahlvolk zu präsentieren...nur wird dies nicht funktionieren, weil das Wahlvolk geführt werden will und nicht abgestandenes mittels Wortbrocken
wiederkäuen will.

Ganz einfach, die SPD muss wieder wagen wollen, ansonsten sie verschwinden wird, weil Liedchen wie "...wenn wir schreiten Seit' an Seit'..." keinen wirklich mehr hinter dem Ofen hervorlocken. Bevor man sich solidarisiert, muss man die Menschen davon überzeugen, wofür man sich solidarisiert. Und dies ist nicht die Anbiederung an anderer Leute Parteiprogramm. Wer nicht führt, verliert. Dies zeigt doch klar die gegenwärtige Situation über eine 'sterbende Kanzlerin'.

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