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Re: Die Zukunft der SPD

Verfasst: Do 11. Okt 2018, 13:30
von Fliege
Meine was?
Aber du hast recht: Die SPD weiß sicher selber am besten, was ihr auf Talfahrt gut tut. :-)

Re: Die Zukunft der SPD

Verfasst: Do 11. Okt 2018, 13:34
von yogi61
Fliege hat geschrieben:(11 Oct 2018, 13:30)

Meine was?
Aber du hast recht: Die SPD weiß sicher selber am besten, was ihr auf Talfahrt gut tut. :-)


Also hast Du noch nicht bemerkt, dass sie mit dem jetzigen Konzept der Regierungsbeteiligung auf Talfahrt ist? :?:

Re: Die Zukunft der SPD

Verfasst: Do 11. Okt 2018, 14:56
von Fliege
yogi61 hat geschrieben:(11 Oct 2018, 13:34)
Also hast Du noch nicht bemerkt, dass sie mit dem jetzigen Konzept der Regierungsbeteiligung auf Talfahrt ist? :?:

Ich riet der SPD nicht, sich von ihrem Bundespräsidentenmitglied zu einer weiteren Talfahrt mit Merkel dienstverpflichten zu lassen. Mittlerweile glaube ich aber, dass es zur neuen SPD gut passt, aus der politischen Macht durch Verkleinerung heraus gedrängt zu werden.

Re: Die Zukunft der SPD

Verfasst: Fr 12. Okt 2018, 16:30
von firlefanz11
yogi61 hat geschrieben:(10 Oct 2018, 15:30)

die Herausforderungen des digitalen Kapitalismus"

Jetzt fängt die auch schon an mit kommunistischen Kampfbegriffen... Reicht es nicht, dass der Kühnert so ein verkappter Marxist ist? So manövriert sich die SPD nur noch weiter Richtung 10% Marke... :rolleyes:

Re: Die Zukunft der SPD

Verfasst: Fr 12. Okt 2018, 16:32
von firlefanz11
Fliege hat geschrieben:(10 Oct 2018, 20:58)
Wohin mit der SPD?

Ins Klo - wo sie hin gehört... :rolleyes:

Re: Die Zukunft der SPD

Verfasst: Fr 12. Okt 2018, 16:34
von firlefanz11
yogi61 hat geschrieben:(11 Oct 2018, 13:34)

Also hast Du noch nicht bemerkt, dass sie mit dem jetzigen Konzept der Regierungsbeteiligung auf Talfahrt ist? :?:

Das hat doch damals jeder Vogel von den Dächern gepfiffen, dass es so kommen würde als die SPD der neuen GroKo zugestimmt hat...

Re: Die Zukunft der SPD

Verfasst: Sa 13. Okt 2018, 08:23
von Odin1506
firlefanz11 hat geschrieben:(12 Oct 2018, 16:30)

Jetzt fängt die auch schon an mit kommunistischen Kampfbegriffen... Reicht es nicht, dass der Kühnert so ein verkappter Marxist ist? So manövriert sich die SPD nur noch weiter Richtung 10% Marke... :rolleyes:


Na dann schau dir doch mal an wann die Talfahrt der SPD begann.
Wenn die Linke nicht wäre, bräuchten wir keine Parteien mehr, weil alles was sonst so in der Regierung und auf der Oppositionsbank sitzt, ein einziger neoliberaler Einheitsbrei ist.
Das einzige was diese Parteien noch unterscheidet sind kleinere Konzepte. Aber alle sind sich einig, wenn es um ihren Machterhalt und um ihre Diäten geht.

Re: Die Zukunft der SPD

Verfasst: Sa 13. Okt 2018, 09:41
von Wähler
Odin1506 hat geschrieben:(13 Oct 2018, 08:23)
Na dann schau dir doch mal an wann die Talfahrt der SPD begann.
Wenn die Linke nicht wäre, bräuchten wir keine Parteien mehr, weil alles was sonst so in der Regierung und auf der Oppositionsbank sitzt, ein einziger neoliberaler Einheitsbrei ist.
Das einzige was diese Parteien noch unterscheidet sind kleinere Konzepte. Aber alle sind sich einig, wenn es um ihren Machterhalt und um ihre Diäten geht.

Tiefgreifende Veränderungen in der Parteienlandschaft gibt es auch in den banachbarten EU-Staaten. Die gesellschaftlichen Milieus sind durch den Fall der Mauer, die Europäisierung und Globalisierung, die Digitalisierung und durch zunehmende Migration stärker im Umbruch, als in den 50 Jahren davor. Das ist mit einer gewissen Orientierungslosigkeit und Unsicherheit verbunden und damit eine große Herausforderung für alle politische Parteien und soziale Bewegungen.

Re: Die Zukunft der SPD

Verfasst: Sa 13. Okt 2018, 11:28
von Odin1506
Wähler hat geschrieben:(13 Oct 2018, 09:41)

Tiefgreifende Veränderungen in der Parteienlandschaft gibt es auch in den banachbarten EU-Staaten. Die gesellschaftlichen Milieus sind durch den Fall der Mauer, die Europäisierung und Globalisierung, die Digitalisierung und durch zunehmende Migration stärker im Umbruch, als in den 50 Jahren davor. Das ist mit einer gewissen Orientierungslosigkeit und Unsicherheit verbunden und damit eine große Herausforderung für alle politische Parteien und soziale Bewegungen.


Also das würde ich so nicht stehen lassen.
Die SPD hat durch ihre Agenda 2010 ihre Wähler verschreckt. DIe Märkte sollten sich selber regulieren (ein Wahnsinn sowas zu glauben). Dadurch wurden die Wähler zu tiefst verunsichert. Warum glaubst du denn ist die SPD nach inkrafttreten der Agenda 2010 so tief gerutscht? Das hat kaum was mit der Globalisierung zu tun. Die SPD ist doch nur noch ein leicht linker Abklatsch der CDU/CSU/FDP/Grüne und AfD. Wir haben 6 neoliberale Parteien im Bundestag und 1 Partei die verzweifelt versucht dagegen zu halten. Wobei diese 6 Parteien ihren Namen nicht im geringsten verdient haben.

Re: Die Zukunft der SPD

Verfasst: So 14. Okt 2018, 07:51
von Wähler
Wähler hat geschrieben:(13 Oct 2018, 09:41)
Tiefgreifende Veränderungen in der Parteienlandschaft gibt es auch in den banachbarten EU-Staaten. Die gesellschaftlichen Milieus sind durch den Fall der Mauer, die Europäisierung und Globalisierung, die Digitalisierung und durch zunehmende Migration stärker im Umbruch, als in den 50 Jahren davor. Das ist mit einer gewissen Orientierungslosigkeit und Unsicherheit verbunden und damit eine große Herausforderung für alle politische Parteien und soziale Bewegungen.

Odin1506 hat geschrieben:(13 Oct 2018, 11:28)
Also das würde ich so nicht stehen lassen.
Die SPD hat durch ihre Agenda 2010 ihre Wähler verschreckt. DIe Märkte sollten sich selber regulieren (ein Wahnsinn sowas zu glauben). Dadurch wurden die Wähler zu tiefst verunsichert. Warum glaubst du denn ist die SPD nach inkrafttreten der Agenda 2010 so tief gerutscht? Das hat kaum was mit der Globalisierung zu tun. Die SPD ist doch nur noch ein leicht linker Abklatsch der CDU/CSU/FDP/Grüne und AfD. Wir haben 6 neoliberale Parteien im Bundestag und 1 Partei die verzweifelt versucht dagegen zu halten. Wobei diese 6 Parteien ihren Namen nicht im geringsten verdient haben.

Wo ist da jetzt der Widerspruch? Nach dem Fall der Mauer wurde die DDR im weiten Raum deindustrialisiert, die Europäisierung führt zum Outsourcing von Arbeitsplätzen nach Osteuropa und die Globalisierung, Öffnung des Welthandels, bedeutete vor allem verstärkte Konkurrenz aus Südostasien. Die 5 Millionen Arbeitslosen 2005 in Deutschland haben also ihre realwirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Ursachen. Der Neoliberalismus hat die Öffnungen der Märkte seit dem Fall der Mauer vorangetrieben. Die SPD hat mit der Agenda 2010 darauf reagiert mit den bekannten Fehlentwicklungen, vor allem auf dem Leiharbeitsmarkt. Die Union hätte noch eine ganz andere Agenda durchzudrücken versucht. Das beliebte SPD-Bashing ist, historisch betrachtet, zu einseitig. Zur Zeit erleben wir eine starke Gegenbewegung in der versuchten Renationalisierung der USA durch Trump.

Re: Die Zukunft der SPD

Verfasst: So 14. Okt 2018, 08:26
von Odin1506
Wähler hat geschrieben:(14 Oct 2018, 07:51)

Wo ist da jetzt der Widerspruch? Nach dem Fall der Mauer wurde die DDR im weiten Raum deindustrialisiert, die Europäisierung führt zum Outsourcing von Arbeitsplätzen nach Osteuropa und die Globalisierung, Öffnung des Welthandels, bedeutete vor allem verstärkte Konkurrenz aus Südostasien. Die 5 Millionen Arbeitslosen 2005 in Deutschland haben also ihre realwirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Ursachen. Der Neoliberalismus hat die Öffnungen der Märkte seit dem Fall der Mauer vorangetrieben. Die SPD hat mit der Agenda 2010 darauf reagiert mit den bekannten Fehlentwicklungen, vor allem auf dem Leiharbeitsmarkt. Die Union hätte noch eine ganz andere Agenda durchzudrücken versucht. Das beliebte SPD-Bashing ist, historisch betrachtet, zu einseitig. Zur Zeit erleben wir eine starke Gegenbewegung in der versuchten Renationalisierung der USA durch Trump.


Da hast du allerdings recht. Wenn man sich die Plakate von 1991 der CDU anschaut, könnte man es heute mit denen der AfD vergleichen.
Quelle: https://www.mimikama.at/volksverpetzer/cdu-asyl-1991/
Nur das die SPD, die bis Gerhard Schröder sich die "Partei des kleinen Mannes" nannte, sich gegen ihre Wähler wendet, ist es kein Wunder wenn sie in der Versenkung verschwindet.
Wie ich schon schrieb, haben wir im Bundestag 6 neoliberale Parteien, eine davon ist auch noch braun angehaucht, um es vorsichtig auszudrücken, und eine Partei, die versucht dagegen zu halten.
Der Wähler muß sich ja, Entschuldigung für diesen Ausdruck, verarscht vorkommen.

Re: Die Zukunft der SPD

Verfasst: So 14. Okt 2018, 09:43
von Wähler
Wähler hat geschrieben:(14 Oct 2018, 07:51)
Wo ist da jetzt der Widerspruch? Nach dem Fall der Mauer wurde die DDR im weiten Raum deindustrialisiert, die Europäisierung führt zum Outsourcing von Arbeitsplätzen nach Osteuropa und die Globalisierung, Öffnung des Welthandels, bedeutete vor allem verstärkte Konkurrenz aus Südostasien. Die 5 Millionen Arbeitslosen 2005 in Deutschland haben also ihre realwirtschaftlichen und wirtschaftspolitischen Ursachen. Der Neoliberalismus hat die Öffnungen der Märkte seit dem Fall der Mauer vorangetrieben. Die SPD hat mit der Agenda 2010 darauf reagiert mit den bekannten Fehlentwicklungen, vor allem auf dem Leiharbeitsmarkt. Die Union hätte noch eine ganz andere Agenda durchzudrücken versucht. Das beliebte SPD-Bashing ist, historisch betrachtet, zu einseitig. Zur Zeit erleben wir eine starke Gegenbewegung in der versuchten Renationalisierung der USA durch Trump.

Odin1506 hat geschrieben:(14 Oct 2018, 08:26)
Da hast du allerdings recht. Wenn man sich die Plakate von 1991 der CDU anschaut, könnte man es heute mit denen der AfD vergleichen.
Quelle: https://www.mimikama.at/volksverpetzer/cdu-asyl-1991/
Nur das die SPD, die bis Gerhard Schröder sich die "Partei des kleinen Mannes" nannte, sich gegen ihre Wähler wendet, ist es kein Wunder wenn sie in der Versenkung verschwindet.
Wie ich schon schrieb, haben wir im Bundestag 6 neoliberale Parteien, eine davon ist auch noch braun angehaucht, um es vorsichtig auszudrücken, und eine Partei, die versucht dagegen zu halten.
Der Wähler muß sich ja, Entschuldigung für diesen Ausdruck, verarscht vorkommen.

Es ist noch nicht ausgemacht, dass sich Grüne und AfD zu neoliberalen Parteien entwickeln. Ich selbst lebe in einem grünen Milieu von neugegründeten Wohnungsbaugenossenschaften in München. Die AfD könnte vor allem für die SPD und die Linke noch viel gefährlicher werden, wenn sie eine Sozialpolitik wie die Cinque Stelle in Italien verfolgt.

Re: Die Zukunft der SPD

Verfasst: Mo 15. Okt 2018, 22:47
von Alpha Centauri
Die SPD hat als politisch bedeutende Partei langfristig gesehen wohl keine Zukunft mehr, sie wird schlicht nicht mehr gebraucht all relevanten Zukunft wichtigen Politikfelder ( Flüchtlings und Migrationspolitik, Digitalisierung ,Umwelt und Klimaschutzpolitik) sind von anderen Parteien besetzt, und die SPD folgt dem europäischen Trend der Sozialdemokratie insgesamt.

Re: Die Zukunft der SPD

Verfasst: Mo 15. Okt 2018, 23:01
von KarlRanseier
Odin1506 hat geschrieben:(14 Oct 2018, 08:26)

Da hast du allerdings recht. Wenn man sich die Plakate von 1991 der CDU anschaut, könnte man es heute mit denen der AfD vergleichen.
Quelle: https://www.mimikama.at/volksverpetzer/cdu-asyl-1991/
Nur das die SPD, die bis Gerhard Schröder sich die "Partei des kleinen Mannes" nannte, sich gegen ihre Wähler wendet, ist es kein Wunder wenn sie in der Versenkung verschwindet.
Wie ich schon schrieb, haben wir im Bundestag 6 neoliberale Parteien, eine davon ist auch noch braun angehaucht, um es vorsichtig auszudrücken, und eine Partei, die versucht dagegen zu halten.
Der Wähler muß sich ja, Entschuldigung für diesen Ausdruck, verarscht vorkommen.



Sehe ich ähnlich. Ich spiele mit dem Gedanken, selbst eine Ein-Programmpunkt-Partei zu gründen. Einzige Parole: "Der Mittelstand muss NICHT entlastet werden". Damit wäre meine Partei in diesem Punkt eine klare Alternative zu allen anderen, abgesehen von den Linken. Aber mir können die Spaßvögel aufgrund meines Alters keine negative DDR-Vergangenheit andichten.

Wenn das Moslem-Bashing der AfD für 14 % reicht, dann sollte doch meine wesentlich intelligentere Parole für 40 % reichen. Und wenn nicht, dann wird eben gegen Sachsen gestänkert! :D

Re: Die Zukunft der SPD

Verfasst: Di 16. Okt 2018, 07:12
von Wähler
Alpha Centauri hat geschrieben:(15 Oct 2018, 22:47)
Die SPD hat als politisch bedeutende Partei langfristig gesehen wohl keine Zukunft mehr, sie wird schlicht nicht mehr gebraucht all relevanten Zukunft wichtigen Politikfelder ( Flüchtlings und Migrationspolitik, Digitalisierung ,Umwelt und Klimaschutzpolitik) sind von anderen Parteien besetzt, und die SPD folgt dem europäischen Trend der Sozialdemokratie insgesamt.

Die sozialdemokratischen Parteien kümmern sich zu wenig um die Verlierer der Globalisierung beziehungsweise Europäisierung, sowie der Digitalisierung. In Deutschland arbeitet jeder fünfte in prekären wirtschaftlichen Verhältnissen, in Ostdeutschland fast jeder dritte. Die Wohnungmisere in den Ballungsräumen kommt hinzu. Der Ausstieg aus der Braunkohle in Ostdeutschland wird eine ganze Region verarmen, wenn nicht ein Strukturwandel massiv öffentlich gefördert wird. Die politische Linke in Deutschland ist in einem orientierungslosen Zustand, ohne Bereitschaft und Fähigkeit zur Parteienkooperation.

Re: Die Zukunft der SPD

Verfasst: Di 16. Okt 2018, 07:48
von Odin1506
KarlRanseier hat geschrieben:(15 Oct 2018, 23:01)

Sehe ich ähnlich. Ich spiele mit dem Gedanken, selbst eine Ein-Programmpunkt-Partei zu gründen. Einzige Parole: "Der Mittelstand muss NICHT entlastet werden". Damit wäre meine Partei in diesem Punkt eine klare Alternative zu allen anderen, abgesehen von den Linken. Aber mir können die Spaßvögel aufgrund meines Alters keine negative DDR-Vergangenheit andichten.

Wenn das Moslem-Bashing der AfD für 14 % reicht, dann sollte doch meine wesentlich intelligentere Parole für 40 % reichen. Und wenn nicht, dann wird eben gegen Sachsen gestänkert! :D


Ich hätte da eine tolle Idee für eine neue Partei, die lautet die Partei der Ahnungslosen. Das einzige Programm: Wir wählen alles (wenn der Preis stimmt).
Vllt bekommen wir ja die SPD wieder hoch. :D

Re: Die Zukunft der SPD

Verfasst: Mi 17. Okt 2018, 00:36
von Senexx
Während ihre Partei auf den Hund gekommen ist, ist Nahles aufs Pferd gekommen

https://www.bild.de/politik/inland/poli ... .bild.html

Re: Die Zukunft der SPD

Verfasst: Mi 17. Okt 2018, 04:48
von unity in diversity
Senexx hat geschrieben:(17 Oct 2018, 00:36)

Während ihre Partei auf den Hund gekommen ist, ist Nahles aufs Pferd gekommen

https://www.bild.de/politik/inland/poli ... .bild.html

Die armen Pferde.
Nahles trägt derweil die gleichen unförmigen Hosenanzüge, wie ihr klobiges Vorbild.
Beide wollen den Menschen „dort draussen“ ihre Politik näherbringen.
Also, dort die Menschen und drinnen die noch nicht richtig verstandenen Aliens?

Re: Die Zukunft der SPD

Verfasst: Mi 17. Okt 2018, 07:20
von Senexx
unity in diversity hat geschrieben:(17 Oct 2018, 04:48)

Die armen Pferde.
Nahles trägt derweil die gleichen unförmigen Hosenanzüge, wie ihr klobiges Vorbild.
Beide wollen den Menschen „dort draussen“ ihre Politik näherbringen.
Also, dort die Menschen und drinnen die noch nicht richtig verstandenen Aliens?


"Politik näherbringen" klingt nach: "Den Deppen klarmachen, was sie gefälligst zu unterstützen haben".

Re: Die Zukunft der SPD

Verfasst: So 21. Okt 2018, 10:02
von Wähler
Zeit 21. Oktober 2018 Die SPD müsse ihr linkes Profil schärfen, sagt der frühere Fraktionsvorsitzende. Dazu gehöre die Unterstützung von Geringverdienern und Lohngleichheit in Ost und West.
https://www.zeit.de/politik/deutschland ... olkspartei
"Oppermann lehnte Vorschläge ab, die SPD solle künftig nicht mehr versuchen, eine Politik für alle Interessengruppen anzubieten. "Die Volksparteien bedienen im Gegensatz zu populistischen Parteien das ganze Spektrum der Politik und bieten Antworten auf alle Fragen, die für die Bürgerinnen und Bürger wichtig sind: Rente, Lohnentwicklung, Bildung, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, schnelles Internet, moderne Verkehrswege, aber auch wie wir uns vor den negativen Auswirkungen von Globalisierung und Digitalisierung schützen.""
Oppermann ist es in seiner Zeit als Fraktionsvorsitzender und Asylrechtsexperte nicht gelungen, ein Einwanderungsgesetz voran zu bringen. Das Thema Leiharbeit und Tarifbindung in Ost-Deutschland hat die SPD zur Zeit nicht auf dem Radar. In der Europapolitik hat sich der SPD-Finanzminister inzwischen zu einem Vorschlag aufgerafft. Aber auch die SPD blickt zu wenig über den nationalen Tellerrand hinaus.
siehe auch:
SZ Koalitionstracker Woran sich die Bundesregierung messen lassen muss
https://www.sueddeutsche.de/politik/bun ... -1.3959524