Linke - Ruecktritt von Wagenknecht gefordert

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Re: Linke - Ruecktritt von Wagenknecht gefordert

Beitragvon firlefanz11 » Mi 27. Jul 2016, 16:12

Nele28 hat geschrieben:(27 Jul 2016, 15:09)
Wer hätte jemals gedacht, dass der Taxifahrer, Hausbesetzer und Steinewerfer von den Grünen mal Außenminister und stvrt.Kanzler wird.

Ja, schlimm genug das...

Da wurde auch jahrelang ein Popanz gegen die linken Chaoten aufgebaut, bis sie dann doch in die Regierungsmitverantwortung kamen.

Ja, auch das war/ist schon schlimm genug. Da muss man nicht noch die SED mit an die Regierung lassen...

Wenn die Macht winkt und die Futtertröge greifbar nahe sind, dann ist so manches dumme Geschätz von gestern überflüssig geworden.

Da gebe ich Dir vollumfänglich Recht, und das ist genau der Grund warum generell die Politikverdrossenheit immer größer wird, die SPD immer mehr Wähler verliert, und aus lauter Protest so eine Bande von Vollhonks wie die AfD so großen Zuspruch bei den Wählern bekommt...

Also, verharre weiter in deinem Wolkenkuckucksnest.

Das heisst Wolkenkucksheim... ;)
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Re: Linke - Ruecktritt von Wagenknecht gefordert

Beitragvon firlefanz11 » Mi 27. Jul 2016, 16:14

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Jul 2016, 15:47)
... Außerdem gewähren ja AFD-Leute Feuerschutz, stellen also sich selbst in die Nähe der Wagenknecht.

Die sind sich auch für nichts zu schade... Wer sowas wählt, und sei es nur aus Protest, dem ist nicht mehr zu helfen. Da würd ich eher DIE PARTEI wählen...
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Re: Linke - Ruecktritt von Wagenknecht gefordert

Beitragvon DarkLightbringer » Mi 27. Jul 2016, 17:36

firlefanz11 hat geschrieben:(27 Jul 2016, 16:14)

Die sind sich auch für nichts zu schade... Wer sowas wählt, und sei es nur aus Protest, dem ist nicht mehr zu helfen. Da würd ich eher DIE PARTEI wählen...

Die "Partei" wäre ja auch noch eine Alternative, gerade für den vielzitierten verunsicherten Bürger. Für jene also, die nicht nur aus Bosheit wählen.

Doch bis zur Jahreswende wird man an Wagenknecht wohl festhalten. Ein SPIEGEL-Kommentator meint, dies habe mit ihrem Promi-Status und dem fragilen Burgfrieden innerhalb der Partei zu tun.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 04980.html
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Re: Linke - Ruecktritt von Wagenknecht gefordert

Beitragvon Svi Back » Mi 27. Jul 2016, 20:36

schelm hat geschrieben:(27 Jul 2016, 07:48)

Das wirklich witzige ist, die PC behauptet immer nicht zu tun, was sie gerade exemplarisch gegen eine aus ihren Reihen exerziert. Nämlich GesinnungsTERROR gegen die Realität, die Vernunft, den gesunden Menschenverstand. Fr. Wagenknecht hat mit jedem Wort natürlich Recht gehabt.


Es ist so banal was sie sagt.
man will unter allen Umständen verhindern, dass die bösen Buben und Mädels im letzten Jahr irgendwie Recht haben. Ein einziges Trauerspiel in diesem Land.
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Re: Linke - Ruecktritt von Wagenknecht gefordert

Beitragvon DarkLightbringer » Mi 27. Jul 2016, 21:47

Dürfen die anderen Mädels und Buben denn nichts mehr sagen, wenn Frau Wagenknecht "Recht" hat? Wer befiehlt das?
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Re: Linke - Ruecktritt von Wagenknecht gefordert

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 29. Jul 2016, 09:30

Man hat sich jetzt quasi darauf geeinigt, dass alles nur ein Mißverständnis gewesen sei. Nicht gerade zum ersten mal. Die prominente Talkshow-Plauderin gilt als unverzichtbare Ikone der Partei und als Kompromiss-Kit, als Schweißnaht zwischen Betonköpfe und Reformer.
Das macht die Partei aber auch angreifbar. Claudia Roth spottet mit dem Begriff des "CSU-Entmutiger-Populismus". Mit Missverständnis-Kompromissen wird man die Bundestagswahl 2017 nicht bestreiten können, jedenfalls nicht kämpferisch. Im Parlament wird Wagenknecht aufgrund von Anti-EU-Hetze als Schwalbe der AfD wahrgenommen. Die Erkennbarkeit linker Programmatik können nur noch andere Redner vermitteln, wenn überhaupt.

ARD-Bericht über die Querfront, in der u. a. Diether Dehm erwähnt wird:

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Re: Linke - Ruecktritt von Wagenknecht gefordert

Beitragvon pikant » Fr 29. Jul 2016, 12:23

der Strreit geht weiter - am Montag erscheint im Spiegel ein Interview mit der Wagenknecht, wo sie ihre Position gegenueber den Kritikern in der Partei verteidigt.
Derweil formieren sich ihre Gegner und wollen 'keine linke AfD', so der Abgeordente Harald Petzold, der die Auesserung von Wagenknecht mit anderen Abgeordneten zusammen heftig kritisiert.

da braut sich richtig was zuszammen:

www.n-tv.de/politik/Aufstand-gegen-Sahr ... 77941.html
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Re: Linke - Ruecktritt von Wagenknecht gefordert

Beitragvon pikant » Fr 29. Jul 2016, 12:30

DarkLightbringer hat geschrieben:(29 Jul 2016, 09:30)

Man hat sich jetzt quasi darauf geeinigt, dass alles nur ein Mißverständnis gewesen sei. Nicht gerade zum ersten mal. Die prominente Talkshow-Plauderin gilt als unverzichtbare Ikone der Partei und als Kompromiss-Kit, als Schweißnaht zwischen Betonköpfe und Reformer.
Das macht die Partei aber auch angreifbar. Claudia Roth spottet mit dem Begriff des "CSU-Entmutiger-Populismus". Mit Missverständnis-Kompromissen wird man die Bundestagswahl 2017 nicht bestreiten können, jedenfalls nicht kämpferisch. Im Parlament wird Wagenknecht aufgrund von Anti-EU-Hetze als Schwalbe der AfD wahrgenommen. Die Erkennbarkeit linker Programmatik können nur noch andere Redner vermitteln, wenn überhaupt.
]


der AfD-Fraktionschef von Sachsen-Anhalt hat schon Wagenknecht aufgefordert in die AfD einzutreten, denn ihre Aussagen zur Fluechtlingspolitik seien gut.
Poggenburg - Afd
'ganz richtig - kommen Sie zur Afd' :D

derweil gibt es in der Partei eine Unterschriftenaktiln gegen Sahra Wagenkencht - titel; 'es reicht'
mehr als 100 Funktionaere sollen schon unterschrieben haben und die Wut an der Basis wachse rapide, so der Spiegel.
'eine Linke die rechts blinkt ist nicht mehr auf dem richtigen Kurs' so die Unterzeichner, wo auch Bundestagsabgeordnete darunter sind.
Zuletzt geändert von pikant am Fr 29. Jul 2016, 12:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Linke - Ruecktritt von Wagenknecht gefordert

Beitragvon pikant » Fr 29. Jul 2016, 12:42

DarkLightbringer hat geschrieben:(27 Jul 2016, 17:36)

Die "Partei" wäre ja auch noch eine Alternative, gerade für den vielzitierten verunsicherten Bürger. Für jene also, die nicht nur aus Bosheit wählen.

Doch bis zur Jahreswende wird man an Wagenknecht wohl festhalten. Ein SPIEGEL-Kommentator meint, dies habe mit ihrem Promi-Status und dem fragilen Burgfrieden innerhalb der Partei zu tun.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 04980.html


ich habe selten, nein fast nie, so eine Reaktion von hohen Funktionaeren - Bundesvorsitzender, Bundesgeschaeftsfuehrer und fuehrenden Vertretern in der Bundestagsfraktion gehoert, die so scharf gegen die Fraktionsvorsitzende schiessen:

'voellig unakzeptabel' 'bedient das Klientel der Afd" 'Fraktionschefin gibt Rechtspopulisten die Moeglichkeit zu hetzen' 'ist einfach nur grottig' 'sie soll einfach mal in das linke Wahlprogramm schauen".......

Co-Fraktionsch Bartsch gibt sich da noch sehr human:
'ich habe ihr meine Kritik persoenlich und deutlich uebermittelt'
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Re: Linke - Ruecktritt von Wagenknecht gefordert

Beitragvon Flat » Fr 29. Jul 2016, 12:53

pikant hat geschrieben:(29 Jul 2016, 12:42)

ich habe selten, nein fast nie, so eine Reaktion von hohen Funktionaeren - Bundesvorsitzender, Bundesgeschaeftsfuehrer und fuehrenden Vertretern in der Bundestagsfraktion gehoert, die so scharf gegen die Fraktionsvorsitzende schiessen:




Willst Du damit sagen, dass die LINKE die einzige Partei ist, die intern noch richtig streitet und nicht auf eine Linie geputzt ist, also eigentlich die einzig wirklich demokratische Partei?
_______
wer Rechtsradikales sagt und tut, ist rechtsradikal. Das hat nichts mit Nazikeule zu tun.
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/inte ... 62231.html
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Re: Linke - Ruecktritt von Wagenknecht gefordert

Beitragvon Dampflok94 » Fr 29. Jul 2016, 12:56

pikant hat geschrieben:(29 Jul 2016, 12:42)
Co-Fraktionsch Bartsch gibt sich da noch sehr human:
'ich habe ihr meine Kritik persoenlich und deutlich uebermittelt'

Auf dieser Ebene gehört sich das auch, daß man das nicht coram publico macht.
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Re: Linke - Ruecktritt von Wagenknecht gefordert

Beitragvon pikant » Fr 29. Jul 2016, 13:00

Dampflok94 hat geschrieben:(26 Jul 2016, 14:45)

Das gibt bestimmt wie üblich einen Sturm im Wasserglas. :)


die Kritik wird immer staerker:

www.taz.de/Wagenknecht-Aeusserung-zu-Fl ... n/!5321937

Unterschriftenaktionen laufen 'es reicht jetzt' initiiert von Bundestagsabgordneten, beide Bundesvorstzende und Ihr Co-Fraktionschef mit beissender Kritik und am Montag geht es in die naechste Runde im Spiegel.
Wagenknecht soll in der Faktion isoliert sein melden verschiedene Medien.....
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Re: Linke - Ruecktritt von Wagenknecht gefordert

Beitragvon pikant » Fr 29. Jul 2016, 13:08

Flat hat geschrieben:(29 Jul 2016, 12:53)

Willst Du damit sagen, dass die LINKE die einzige Partei ist, die intern noch richtig streitet und nicht auf eine Linie geputzt ist, also eigentlich die einzig wirklich demokratische Partei?


Wagenknecht macht in der Fluechtlingspolitik der AfD Konkurrenz

www.taz.de/Kommentar-Sahra-Wagenknecht/!5327896

Begeisterung aus der Afd, Missverstaendnis und Wiederholungstaeterin - Afd Muster, erst provozieren, dann relativieren....
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Re: Linke - Ruecktritt von Wagenknecht gefordert

Beitragvon Dampflok94 » Fr 29. Jul 2016, 13:37

pikant hat geschrieben:(29 Jul 2016, 13:00)

die Kritik wird immer staerker:

http://www.taz.de/Wagenknecht-Aeusserun ... n/!5321937

Unterschriftenaktionen laufen 'es reicht jetzt' initiiert von Bundestagsabgordneten, beide Bundesvorstzende und Ihr Co-Fraktionschef mit beissender Kritik und am Montag geht es in die naechste Runde im Spiegel.
Wagenknecht soll in der Faktion isoliert sein melden verschiedene Medien.....

Ich berichtige mich: Orkan im Wasserglas ;)
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Re: Linke - Ruecktritt von Wagenknecht gefordert

Beitragvon pikant » Fr 29. Jul 2016, 14:03

Dampflok94 hat geschrieben:(29 Jul 2016, 13:37)

Ich berichtige mich: Orkan im Wasserglas ;)


ich kann die Kritik auch nur in Teilen nachvollziehen, denn die Bundesregierung muss endlich in die Gaenge kommen

'Selbstverstaendlich muss es Anspruch sein, neuankommende Asylsuchende in Deutschland und Europa schnellstmoeglich zu registrieren und ins Asylverfahren zu bringen... Wie wichtig das ist, zeigt auch der Fall des Attentaeters von Wuerzburg. Hier hatte es noch keine Abnahme von Fingerabdruecken und eine Identitaetsklaerung durch das Bundesamt fuer Migration gegeben.

Wir haben die Bundesregierung mehrfach aufgefordert wirksame Massnahmen zur Beschleunigung der Registrierung inkls. der Abnahme von Fingerabdruecken, sowie der Asylverfahren auf den Weg zu bringen und hierfuer zahlreiche Vorschlaege gemacht. Die Bundesregierung muss hier endlich aktiv werden und den ueberbordenden Verfahrensstau abbauen......."

das ist ein Auszug aus einer PE vom 22.07 der Sprecherin fuer Fleuchtlingspolitik Luise Amtsberg der Bundestagsfraktion.

die Gruenen wollen Klarheit ueber die Fluechtlinge mit Fingerabdruecken pur ueben Kritik an der Bundesregierung und keinen intreressiert das im Gegensatz zu Wagenknecht und auch keiner bei den Gruenen sammelt dagegen Unterschriften.....
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Re: Linke - Ruecktritt von Wagenknecht gefordert

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 29. Jul 2016, 15:21

pikant hat geschrieben:(29 Jul 2016, 12:42)

ich habe selten, nein fast nie, so eine Reaktion von hohen Funktionaeren - Bundesvorsitzender, Bundesgeschaeftsfuehrer und fuehrenden Vertretern in der Bundestagsfraktion gehoert, die so scharf gegen die Fraktionsvorsitzende schiessen:

'voellig unakzeptabel' 'bedient das Klientel der Afd" 'Fraktionschefin gibt Rechtspopulisten die Moeglichkeit zu hetzen' 'ist einfach nur grottig' 'sie soll einfach mal in das linke Wahlprogramm schauen".......

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Vor der Bundestagswahl wird man sich schon noch entscheiden, was man möchte.
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Re: Linke - Ruecktritt von Wagenknecht gefordert

Beitragvon firlefanz11 » Fr 29. Jul 2016, 15:31

JO mei! Die Linke steht halt für geistigen Stillstand. Was will man da erwarten wenn plötzlich eine Vorsitzende daher kommt, und erste Anzeichen von Realitätssinn u. geistigem Fortschritt zeigt? :D
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Re: Linke - Ruecktritt von Wagenknecht gefordert

Beitragvon DarkLightbringer » Fr 29. Jul 2016, 15:55

Flat hat geschrieben:(29 Jul 2016, 12:53)

Willst Du damit sagen, dass die LINKE die einzige Partei ist, die intern noch richtig streitet und nicht auf eine Linie geputzt ist, also eigentlich die einzig wirklich demokratische Partei?

Intern mag es in der Parteiführung so etwas wie Streit geben, im unverbindlicheren Forum scheint indes die Harmonie zu überwiegen - die stille Linke schweigt und mutmaßliche Querfront-Sympathisanten erläutern, wann, wo, was, wer zu sagen bzw. nicht zu sagen habe. So jedenfalls ein überwiegender Eindruck.
Ob das ein Modell für 2017 ist ?
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Re: Linke - Ruecktritt von Wagenknecht gefordert

Beitragvon William » Fr 29. Jul 2016, 16:10

DarkLightbringer hat geschrieben:(29 Jul 2016, 15:21)

Vor der Bundestagswahl wird man sich schon noch entscheiden, was man möchte.


Um dann das genaue Gegenteil davon zu machen was versprochen wurde.
Richtig, so kennen wir Merkel und die CDU!
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Re: Linke - Ruecktritt von Wagenknecht gefordert

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 29. Jul 2016, 16:12

pikant hat geschrieben:(29 Jul 2016, 12:42)

ich habe selten, nein fast nie, so eine Reaktion von hohen Funktionaeren - Bundesvorsitzender, Bundesgeschaeftsfuehrer und fuehrenden Vertretern in der Bundestagsfraktion gehoert, die so scharf gegen die Fraktionsvorsitzende schiessen:

'voellig unakzeptabel' 'bedient das Klientel der Afd" 'Fraktionschefin gibt Rechtspopulisten die Moeglichkeit zu hetzen' 'ist einfach nur grottig' 'sie soll einfach mal in das linke Wahlprogramm schauen".......

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Oskar Lafontaine hat noch in der SPD im Wahlkampf 1990 Wirtschaftsflüchtlinge und „Scheinasylanten“ zum Thema gemacht. Bei der sogenannten Asyldebatte 1992, 93 kämpfte er für eine Verschärfung. Bekannt ist auch seine berüchtigte Chemnitzer Fremdarbeiter-Rede. Usw. usf. bis vor kurzem, November 2015, LaFontaine spricht sich für Kontingente und Zuzugsbeschränkungen aus. Also was "Neues" ist das alles nicht.
"Ich kann keine Nation lieben, ich kann keinen Staat lieben, ich kann nur meine Freunde lieben." Hannah Arendt

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