Antisemitismus in der AfD

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yogi61
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Re: Antisemitismus in der AfD

Beitragvon yogi61 » Fr 3. Jun 2016, 17:37

pikant hat geschrieben:(03 Jun 2016, 17:29)

warum die AfD waehlen?

gegen Auslaender, gegen den Islam aus Protest gegen die etablierten Parteien, weil man gegen die EU und weil man gegen den Euro ist und man wieder mehr deutsch sein moechte mit einer richtigen deutschen Fussballnationalmannschaft wo keine Deutsche mit Migrationshintergrund spielen und wo der Nachbar weiss ist

das sind die Hauptgruende und Gauland bedient seine Klientel heute wieder perfekt.



Mal sehen, vielleicht wähle ich auch AFD, wenn es mir ins taktische Konzept passt. Später kann ich immer noch sagen, ich habe das alles nicht gewusst. Den Kniff habe ich mir von meinen Großeltern abgeschaut.
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Julian
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Re: Antisemitismus in der AfD

Beitragvon Julian » Fr 3. Jun 2016, 17:42

yogi61 hat geschrieben:(03 Jun 2016, 17:37)

Mal sehen, vielleicht wähle ich auch AFD, wenn es mir ins taktische Konzept passt. Später kann ich immer noch sagen, ich habe das alles nicht gewusst. Den Kniff habe ich mir von meinen Großeltern abgeschaut.


Wir leben in anderen Zeiten. Die größte Gefahr heutzutage geht doch nicht von irgendwelchen irrlichternden Abgeordneten der AfD (oder auch der Linken) aus, sondern von Religionsfanatikern. Es müsste sich doch langsam herumgesprochen haben, dass der neue Faschismus nicht sagt: Ich bin der Faschismus! Nein, er kann auch im Gewand des Kommunismus kommen, oder in dem einer Religion, die dann im Gegensatz zu offen politischen Ideologien auch noch von den Privilegien, die wir im Westen einer Religion zusprechen, profitiert.
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Re: Antisemitismus in der AfD

Beitragvon IndianRunner » Fr 3. Jun 2016, 17:43

Cobra9 hat geschrieben:(03 Jun 2016, 16:02)

Antisemitismus in der AFD bedeutet auch nicht direkt NAZI.


Was du diesbezüglich meinst, oder nicht meinst , wer Nazi ist, oder wer nicht, interessiert mich nicht die Bohne. Die AfD ist eine erfolgreiche Partei, sie ist erfolgreich, weil sie die Themen welche von den etablierten Parteien Jahrzehntelang ignoriert wurden, direkt anspricht. Sie ist erfolgreich, weil sie eben nicht im Mainstream- politisch korrektem mit schwimmt.

Und diese Partei wird noch viel erfolgreicher werden, sie wird das dahinsiechen der SPD und der CDU einleiten. Die FDP war schon dran. Und das werter Cobra, funktioniert mit 15 bis 20 % rechten Wählern nicht, dazu braucht es ein größeres Potential , welches die AfD aus allen Parteien erhalten wird. Weil der etablierte Einheitsbrei seine Glaubwürdigkeit täglich mehr verliert.
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Re: Antisemitismus in der AfD

Beitragvon IndianRunner » Fr 3. Jun 2016, 17:45

yogi61 hat geschrieben:(03 Jun 2016, 17:37)

Mal sehen, vielleicht wähle ich auch AFD, wenn es mir ins taktische Konzept passt. Später kann ich immer noch sagen, ich habe das alles nicht gewusst. Den Kniff habe ich mir von meinen Großeltern abgeschaut.


Blos nicht. Dann geschieht wieder alles wie 1933 - 1945. Russland wird angegriffen , wir erklären Amerika den Krieg , Polen wird überfallen....

....so, und nun bitte wieder in ihr Zimmer. Da sind die Wände Butterweich... :D
Zuletzt geändert von IndianRunner am Fr 3. Jun 2016, 17:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Antisemitismus in der AfD

Beitragvon IndianRunner » Fr 3. Jun 2016, 17:47

Manju hat geschrieben:
(03 Jun 2016, 15:53)

Die wahren Probleme lassen sich aber durch Nazis auch nicht lösen.



Manju hat geschrieben:(03 Jun 2016, 16:06)

Du hast von Nazis geschrieben.


....überleg nochmal.
Manju

Re: Antisemitismus in der AfD

Beitragvon Manju » Fr 3. Jun 2016, 18:29

IndianRunner hat geschrieben:(03 Jun 2016, 17:47)

Manju hat geschrieben:
(03 Jun 2016, 15:53)

Die wahren Probleme lassen sich aber durch Nazis auch nicht lösen.





....überleg nochmal.



Brauche ich nicht. Auf der letzen Seite steht dein Beitrag, auf den ich mich bezogen habe.
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Re: Antisemitismus in der AfD

Beitragvon JJazzGold » Fr 3. Jun 2016, 18:49

Julian hat geschrieben:(03 Jun 2016, 17:36)

Wie ich gerade eben schon dargelegt habe, geht es mir darum, politisches Verhalten zu erklären. Dazu muss ich die Motivation der Leute, die die AfD (oder auch andere Parteien) wählen, verstehen. Das heißt noch lange nicht, dass ich mir all dies zu eigen machen würde, und meine Erklärung einer Rechtfertigung und Empfehlung gleichkommen würde.

Und in der Tat kann ich sehr gut erklären, warum die Leute AfD wählen. Vielleicht sollten die anderen Parteien, die daran interessiert sind, Wähler zurückzugewinnen, darüber mal nachdenken. Die Gründe sind im wesentlichen darin zu finden, dass die regierenden Parteien in der Frage der Eurokrise und der Flüchtlingskrise in großem Konsens, aber gegen die Meinung weiter Teile der Bevölkerung gearbeitet haben; schlimmer noch, dass alle, die nicht auf Regierungslinie waren, diffamiert wurden. An Peinlichkeit nicht zu überbieten ist die Tatsache, dass auch große Teile der Medien dieses hysterische Verständnis von Politik unterstützt haben.

Bei der Wirtschaftspolitik gibt es in der Tat eine große Spannung zwischen den wirtschaftsliberalen Strömungen in der AfD und den Gründen, warum Wähler die Partei gewählt haben. Da stoßen Sie bei mir nicht auf Widerspruch.

Dass die Leute AfD aufgrund antisemitischer Aussagen einzelner Mitglieder wählen, sehe ich dagegen nicht. Im Gegenteil, wenn Antisemitismus, Rassismus, politischer Radikalismus etc. zum Kennzeichnen der AfD werden sollten, wird die Partei massiv an Wählern verlieren. Und, um nun doch noch eine Bewertung einfließen zu lassen: Das ist für diesen Fall dann ja auch wünschenswert.


Die Basis Ihrer Erklärung des Verhaltens des kleinen Mannes per se beruht auf dessen vorausgesetztem irrationalen Verhalten.
Weshalb sollte der kleine Mann eine Partei wählen, die ihn nicht nur sozial und gesellschaftlich beschneidet, sondern auch in den Ruf gerät, eine antisemitische Partei zu sein?
Halten Sie den kleinen Mann, der eine AfD zu seinen eigenen Ungunsten wählt für so irrational, dass er entgegen seiner persönlichen Interessen wählt? Ggfls. deshalb, weil dieser sich ebenfalls nicht daran erinnern kann, dass Parteien neben den Koalitionsparteien existieren, die seiner Vorstellung von persönlichem, abgesicherten Wohl im Gegensatz zu einer AfD entsprechen?
Wäre dem so, hätte dann nicht die AfD wesentlich höhere Werte einfahren müssen, zählt man den von Ihnen ebenfalls erwähnten Mittelstand dazu?

Was die antisemitische Tendenz in der AfD betrifft, tritt diese erst sukzessive zutage. Ihr kleiner Mann ist wahrscheinlich nach wie vor der Meinung, dass Themen wie Beschneidung, Schächten, religiöse Bauten sich ausschließlich auf muslimische Bürger beziehen, weil ihm die AfD versucht so zu verkaufen. Das Aufwachen dürfte ein peinlicher Prozess werden.
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Re: Antisemitismus in der AfD

Beitragvon Flat » Fr 3. Jun 2016, 18:57

IndianRunner hat geschrieben:(03 Jun 2016, 17:43)

Was du diesbezüglich meinst, oder nicht meinst , wer Nazi ist, oder wer nicht, interessiert mich nicht die Bohne. Die AfD ist eine erfolgreiche Partei, sie ist erfolgreich, weil sie die Themen welche von den etablierten Parteien Jahrzehntelang ignoriert wurden, direkt anspricht. Sie ist erfolgreich, weil sie eben nicht im Mainstream- politisch korrektem mit schwimmt.

Und diese Partei wird noch viel erfolgreicher werden, sie wird das dahinsiechen der SPD und der CDU einleiten. Die FDP war schon dran. Und das werter Cobra, funktioniert mit 15 bis 20 % rechten Wählern nicht, dazu braucht es ein größeres Potential , welches die AfD aus allen Parteien erhalten wird. Weil der etablierte Einheitsbrei seine Glaubwürdigkeit täglich mehr verliert.


Moin,

die AfD hat, wie schon so manche Partei vor ihr, ein gewisses Hoch nach ihrer Gründung. In der Regel hat sich das erledigt, wenn die meisten Bürger gesehen haben, was für unfähige Typen sie da in Parlamente gewählt haben.

Bei der AfD sehe ich bei ihrem Spitzenpersonal glücklicherweise keinen, der auf Dauer größere Menschemassen begeistern könnte.

Bei der nächsten Bundestagswahl kommen sie rein, bei der übernächsten Bundestagswahl ist der Spuk vorbei.
_______
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Re: Antisemitismus in der AfD

Beitragvon ThorsHamar » Fr 3. Jun 2016, 19:02

IndianRunner hat geschrieben:(03 Jun 2016, 17:43)

... dazu braucht es ein größeres Potential , welches die AfD aus allen Parteien erhalten wird. Weil der etablierte Einheitsbrei seine Glaubwürdigkeit täglich mehr verliert.


Wenn die AfD mal Regierungsverantwortung trägt, wird sie ganz genau so werden .... :cool:
Warum? Man nennt es Sachzwang ...
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Re: Antisemitismus in der AfD

Beitragvon IndianRunner » Fr 3. Jun 2016, 19:55

ThorsHamar hat geschrieben:(03 Jun 2016, 19:02)

Wenn die AfD mal Regierungsverantwortung trägt, wird sie ganz genau so werden .... :cool:
Warum? Man nennt es Sachzwang ...


Mag sein. Aber erst mal schauen wir was sie abliefern, dann kann man kritisieren.
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Re: Antisemitismus in der AfD

Beitragvon IndianRunner » Fr 3. Jun 2016, 19:57

Flat hat geschrieben:(03 Jun 2016, 18:57)

Moin,

die AfD hat, wie schon so manche Partei vor ihr, ein gewisses Hoch nach ihrer Gründung. In der Regel hat sich das erledigt, wenn die meisten Bürger gesehen haben, was für unfähige Typen sie da in Parlamente gewählt haben.

Bei der AfD sehe ich bei ihrem Spitzenpersonal glücklicherweise keinen, der auf Dauer größere Menschemassen begeistern könnte.

Bei der nächsten Bundestagswahl kommen sie rein, bei der übernächsten Bundestagswahl ist der Spuk vorbei.


Wenn du mit Spuk vorbei meinst, das sich die SPD der 10 % Marke nähert , richtig. Wenn du glaubst die AfD verschwindet, falsch. Dieser Wunschtraum wird Wunschtraum bleiben. Im Gegenteil, die AfD wird die 40 % anvisieren. ;)
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Re: Antisemitismus in der AfD

Beitragvon Ein Terraner » Fr 3. Jun 2016, 19:59

Julian hat geschrieben:(03 Jun 2016, 17:42)

Die größte Gefahr heutzutage geht doch nicht von irgendwelchen irrlichternden Abgeordneten der AfD (oder auch der Linken) aus, sondern von Religionsfanatikern.


rofl, und für was bitte hältst du die afd Spitze?
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Re: Antisemitismus in der AfD

Beitragvon JJazzGold » Fr 3. Jun 2016, 20:00

IndianRunner hat geschrieben:(03 Jun 2016, 19:57)

Wenn du mit Spuk vorbei meinst, das sich die SPD der 10 % Marke nähert , richtig. Wenn du glaubst die AfD verschwindet, falsch. Dieser Wunschtraum wird Wunschtraum bleiben. Im Gegenteil, die AfD wird die 40 % anvisieren. ;)


In welchem Jahrtausend?
Zuletzt geändert von JJazzGold am Fr 3. Jun 2016, 20:08, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Antisemitismus in der AfD

Beitragvon IndianRunner » Fr 3. Jun 2016, 20:06

JJazzGold hat geschrieben:(03 Jun 2016, 20:00)

In welchem Jahrhtausend?


Solchen oder ähnlichen Quatsch durfte ich mir 2013 auch anhören als ich meinte die AfD kommt auf 20 %. Gut, ich war schon von der BTW 2013 ausgegangen, aber mittlerweile sind die Kritiker mit Bezugnahme auf 20 % sehr ruhig geworden. Verdächtig ruhig.

Die Union ist im freien Fall, unter 50 % , die SPD unter 20 %....und der Trend hält an.

http://www.spiegel.de/politik/deutschla ... 86644.html
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Re: Antisemitismus in der AfD

Beitragvon JJazzGold » Fr 3. Jun 2016, 20:08

IndianRunner hat geschrieben:(03 Jun 2016, 20:06)

Solchen oder ähnlichen Quatsch durfte ich mir 2013 auch anhören als ich meinte die AfD kommt auf 20 %. Gut, ich war schon von der BTW 2013 ausgegangen, aber mittlerweile sind die Kritiker mit Bezugnahme auf 20 % sehr ruhig geworden. Verdächtig ruhig.

Die Union ist im freien Fall, unter 50 % , die SPD unter 20 %....und der Trend hält an.


Ist die AfD denn wenigstens in den letzten Umfragen schon auf 20%?
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Re: Antisemitismus in der AfD

Beitragvon IndianRunner » Fr 3. Jun 2016, 20:15

JJazzGold hat geschrieben:(03 Jun 2016, 20:08)

Ist die AfD denn wenigstens in den letzten Umfragen schon auf 20%?


Nein. Aber über 5 % und nicht verschwunden, wie es seit 2013 vorhergesagt wurde.
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Re: Antisemitismus in der AfD

Beitragvon Wildermuth » Fr 3. Jun 2016, 22:49

IndianRunner hat geschrieben:(03 Jun 2016, 20:15)

Nein. Aber über 5 % und nicht verschwunden, wie es seit 2013 vorhergesagt wurde.


schöner wäres gewesen, wenn die, die bei der afd antisemitismus gewittert hatten, unrecht gehabt hätten...
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Re: Antisemitismus in der AfD

Beitragvon IndianRunner » Fr 3. Jun 2016, 23:33

Wildermuth hat geschrieben:(03 Jun 2016, 22:49)

schöner wäres gewesen, wenn die, die bei der afd antisemitismus gewittert hatten, unrecht gehabt hätten...


Ja. Ganz schlimm. Wenn man nur angestrengt wittert, kann man sich den dollsten Mist ausdenken. ;)
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Re: Antisemitismus in der AfD

Beitragvon Wildermuth » Fr 3. Jun 2016, 23:37

IndianRunner hat geschrieben:(03 Jun 2016, 23:33)

Ja. Ganz schlimm. Wenn man nur angestrengt wittert, kann man sich den dollsten Mist ausdenken. ;)


Tja... wäre schön, wenn der antisemitismus in der afd nur eine fantasie wäre...

aber, man kann sich seine afd nunmal nicht ausdenken. Du musst die nehmen, die da ist. Halt mit antisemitismus. Was solls? Immernoch besser als gutmensch, ODER ?
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Cobra9
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Re: Antisemitismus in der AfD

Beitragvon Cobra9 » Sa 4. Jun 2016, 09:58

Auf BW bezogen bin Ich gespannt wie Meuthen reagiert.
Nach den Antisemitismus-Vorwürfen gegen den baden-württembergischen AfD-Parlamentarier Wolfgang Gedeon wird die Landtagsfraktion am kommenden Dienstag über mögliche Konsequenzen beraten.

Das teilte ein Fraktionssprecher am Freitag in Stuttgart mit. Unklar ist noch, ob es einen Vorschlag von Fraktionschef Jörg Meuthen zum Umgang mit Gedeon gibt. Meuthen, der sowohl Landes- als auch Bundesvorsitzender ist, hatte bereits mit Gedeon unter vier Augen gesprochen. Gedeon, Abgeordneter des Wahlkreises Singen, hatte in einem Buch behauptet, das Denkmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin diene der Erinnerung an „gewisse Schandtaten“. Den Holocaust bezeichnete er in seiner Schrift „Der grüne Kommunismus und die Diktatur der Minderheiten“ als „Zivilreligion des Westens“.
http://www.focus.de/regional/stuttgart/ ... 93715.html




Der werte Herr Meuthen legt sich auch mit Rassisten ins Bett wenn es Stimmen bringt. Also bin Ich in dem Fall gespannt was rauskommt
Das Böse hat einen Namen. Schokolade !

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