AfD: Position zum Islam und zur Religionsfreiheit

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Loki
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Loki » Fr 27. Mai 2016, 18:46

Provokateur hat geschrieben:(23 May 2016, 12:32)

Mit dieser Rede ist der Islam vollendet, das ist richtig. So wurde es den Muslimen offenbart.
Dass sich einige nicht daran halten, wird ihnen (nach der Logik ihrer Religion) beim jüngsten Gericht schlecht ausgelegt, so steht es zumindest in dieser Predigt.

Und wo im Koran soll diese Rede stehen ?

Mit deutlichem Hinweis, daß damit auch tatsächlich alle (und nicht nur Muslime sowie Gläubige) gemeint sind ?
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Platon
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Re: Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Beitragvon Platon » Fr 27. Mai 2016, 20:59

Loki hat geschrieben:(27 May 2016, 18:46)

Und wo im Koran soll diese Rede stehen ?

Nirgendwo, Provokateur meinte die Abschiedspredigt die Mohammed einige Zeit vor seinem Tod gehalten hat. Diese ist neben dem Koran überliefert.
Der Koran ist nur ein kleiner Teil der Islamischen Überlieferung.
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Re: AfD: Position zum Islam und zur Religionsfreiheit

Beitragvon Wasteland » Fr 27. Mai 2016, 21:00

schelm hat geschrieben:(27 May 2016, 18:45)

Der Unfug ist im entsprechenden Thread ausgiebig beantwortet. Hier werden nicht die schweren Formen der weiblichen Genitalverstümmelung mit dem Abschneiden der männlichen Vorhaut verglichen, sondern die von Billie erwähnte medizinisch konforme Variante, die Beschneidung der die Klitoris schützenden Haut, eine durchaus real existierende Form.

Gut, wenn wir mehr Zuwanderung aus Afrika bekommen sollten, wirst du sicher daran erinnert werden. Eine vergleichbare Form der Beschneidung aber zu verbieten, widerspräche allerdings allen Grundsätzen der Gleichbehandlung unabhängig des Geschlechtes.

Tja, das ist dann der Fluch der Verleugnung des Rechts und eigner Werte, man gerät sukzessive in Zugzwang. :rolleyes:


Nein, der Aufriß den du um ein Verbrechen ohne Opfer (wie gesagt, zeig mir die negativen Auswirkungen und die Vielzahl der beschnittenen Menschen, die es bereuen oder darunter leiden, du wirst eher das Gegenteil finden) machst, ist in keinem Verhältnis. So gut wie alle Muslime die beschnitten sind haben ihre Beschneidungsfeier als tolles Erlebnis in Erinnerung (mit Geschenken, großer Feier und dem ganzen Brimborium).
Der Eingriff bei Männern ist so minimal, das man von Verstümmelung nicht sprechen kann. Und wie gesagt, z.B. in den USA machen es 3/4 der Bevölkerung freiwillig, weil es Vorteile hat, nicht aus religiösen Gründen. Muss ja schlimm sein.
Aufgrund dieser Faktoren ist es mir schlichtweg egal ob es jemand machen will oder nicht. Niemand kommt dabei zu schaden, wird traumatisiert oder hat dadurch einen Nachteil. Das ist der Unterschied zur weiblichen Beschneidung. Daher verstehe ich deine Obsession damit nicht. Du rettest damit niemanden, denn niemand will davor gerettet werden.
Wenn wir hier über chinesische Fußverkrüpplung reden würden, wäre das etwas anderes, aber so...
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Re: AfD: Position zum Islam und zur Religionsfreiheit

Beitragvon IndianRunner » Fr 27. Mai 2016, 22:56

Platon hat geschrieben:(27 May 2016, 09:30)

Jeder der so etwas umsetzen will ist ein Staatsfeind und wird im Gefängnis landen. :)


Das hatten wir schon. Systemfeinde ins Lager und so.... :)
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Re: AfD: Position zum Islam und zur Religionsfreiheit

Beitragvon IndianRunner » Fr 27. Mai 2016, 23:01

Platon hat geschrieben:
(27 May 2016, 09:43)

Würden sie das reinschreiben würden sie ja auch sofort verboten werden. :|

Die AfD macht Verfassungs-Taqqiya.



Liegestuhl hat geschrieben:(27 May 2016, 17:10)

Damit ist die Beweisführung erbracht.


Interessant. Die Taqqiya als Lügengebilde. Nur für den Islam zählt das nicht, die Taqqiya wird jetzt, durch die Blume, als AfD Erfindung dargestellt. Wer es glaubt...
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Re: AfD: Position zum Islam und zur Religionsfreiheit

Beitragvon IndianRunner » Fr 27. Mai 2016, 23:06

IndianRunner hat geschrieben:
(27 May 2016, 08:47)

Wie gesagt, in nächster Zeit wird geprüft werden, wie viel Religion der Islam enthält. Das macht eine Gesellschaft alleine. Auf Dauer wird man nicht vermitteln können, das Anschläge bei denen Menschen Allah Oh Akbar schreien, nichts mit dem Islam zu tun haben. Die ersten Anschläge in Deutschland werden diese Debatte beschleunigen, und die AfD weiter bestätigen. Das Deutschland dauerhaft von derartigen Geschehnissen verschont bleibt ist wünschenswert, aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auszuschließen. Letztlich muss sich der Staat nach den Bürgern richten, nicht umgekehrt. So war Demokratie ja auch mal gedacht.



Wasteland hat geschrieben:(27 May 2016, 13:32)

Das hört an der Stelle auf wo Teile der Bevölkerung Grundrechte anderer Teile der Bevölkerung beschneiden wollen. Das nennt sich dann nicht mehr Demokratie. Von daher solltet ihr euch nicht auf sie berufen, auch wenn das natürlich schöner klingt.


Ihr habt auch kein Monopol darauf zu entscheiden, was Demokratie ist. Das Volk wird entscheiden. Das ist dann demokratisch, ob es dir passt oder nicht.
Zuletzt geändert von IndianRunner am Fr 27. Mai 2016, 23:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: AfD: Position zum Islam und zur Religionsfreiheit

Beitragvon schelm » Fr 27. Mai 2016, 23:36

Wasteland hat geschrieben:(27 May 2016, 21:00)

Nein, der Aufriß den du um ein Verbrechen ohne Opfer (wie gesagt, zeig mir die negativen Auswirkungen und die Vielzahl der beschnittenen Menschen, die es bereuen oder darunter leiden, du wirst eher das Gegenteil finden) machst, ist in keinem Verhältnis. So gut wie alle Muslime die beschnitten sind haben ihre Beschneidungsfeier als tolles Erlebnis in Erinnerung (mit Geschenken, großer Feier und dem ganzen Brimborium).
Der Eingriff bei Männern ist so minimal, das man von Verstümmelung nicht sprechen kann. Und wie gesagt, z.B. in den USA machen es 3/4 der Bevölkerung freiwillig, weil es Vorteile hat, nicht aus religiösen Gründen. Muss ja schlimm sein.
Aufgrund dieser Faktoren ist es mir schlichtweg egal ob es jemand machen will oder nicht. Niemand kommt dabei zu schaden, wird traumatisiert oder hat dadurch einen Nachteil. Das ist der Unterschied zur weiblichen Beschneidung. Daher verstehe ich deine Obsession damit nicht. Du rettest damit niemanden, denn niemand will davor gerettet werden.
Wenn wir hier über chinesische Fußverkrüpplung reden würden, wäre das etwas anderes, aber so...

Einen Menschen am Genital was wegzuschneiden ist die ultimative Demonstration der Gruppenmacht. Der religiöse Weihrauch drumherum nur die Nebelkerze. Warum nicht der Fingernagel, warum nicht eine Haarlocke ? Der nachhaltige und bleibende Eingriff in den Bereich des intimsten Selbstverständnisses eines Mannes ist eine symbolische Kastration der Individualität : Das Individuum ist nichts, die Gruppe alles.

Wer was anderes behauptet ist blind oder Islamwissenschaftler, oder beides in Kombi :

Das Umdefinieren des Stockholm Syndrom als Beleg für Zustimmung, die infantile Vorstellung, wenn 999 Personen etwas freiwillig tun, rechtfertigt dies den Tausendsten dazu zu zwingen und die blinde Leugnung aller medizinisch belegten Fakten.

Und nein, von Menschen erdachte Machtinstrumente und sie hofierende Ideologie ( " Vorteile " ) sind mitnichten schlauer als die Evolution, die dieses hochsensitive Organ hervorbrachte.
Denk ich an D in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht, Heinrich Heine.
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Re: AfD: Position zum Islam und zur Religionsfreiheit

Beitragvon Platon » Fr 27. Mai 2016, 23:37

IndianRunner hat geschrieben:(27 May 2016, 23:06)[...]Ihr habt auch kein Monopol darauf zu entscheiden was Demokratie ist. Das Volk wird entscheiden. Das ist dann demokratisch, ob es dir passt oder nicht.

Naja ganz so 100%-demokratisch läuft es in Deutschland nicht. Es gibt ja immer noch eine Verfassung und die ist bei den Minderheitenrechten recht hellhörig und da wir hierzulande eine Gewaltenteilung zwischen Judikative und Legislative haben, würde ein vom Parlament beschlossenes Gesetz, welches eklatant das Recht auf Religionsausübung für Muslime einschränkt vom Verfassungsgericht wieder aufgehoben werden. Es ist sogar davon auszugehen, dass eine Partei die das offen fordert recht schnell ein Verbotsverfahren am Hals hat.

Dasselbe gilt offenbar auch für Volksentscheide, weil ein Volksentscheid wäre offenbar auch nur ein Akt der Legislative und damit kann das Verfassungsgericht einen Volksentscheid, der gegen die Verfassung verstößt einkassieren.
Grundsätzlich gilt, dass Volksentscheide den Beschlüssen eines Parlamentes gleichgestellt sind. Sie unterliegen damit den gleichen Möglichkeiten und Beschränkungen die einem Parlament durch die verfassungsmäßige Ordnung auferlegt sind. Wird ein Gesetz per Volksentscheid beschlossen, hat es also die gleiche Gültigkeit und Wertigkeit als wenn es von der gewählten Vertretung beschlossen worden wäre. Daraus resultiert auch, dass mit einem Volksentscheid nichts legitimiert werden kann, was auch das Parlament nicht legitimieren darf. Die Einführung der Todesstrafe würde beispielsweise gegen die Menschenrechte und das Grundgesetz verstoßen – ihre Einführung ist somit weder durch Parlamentsbeschluss noch Volksentscheid möglich.[...]

https://de.wikipedia.org/wiki/Volksents ... ntscheiden

Die einzige Möglichkeit Minderheitenrechte für Muslime abzuschaffen, wäre also die Verfassung zu ändern.
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Re: AfD: Position zum Islam und zur Religionsfreiheit

Beitragvon IndianRunner » Fr 27. Mai 2016, 23:41

Platon hat geschrieben:(27 May 2016, 23:37)

Naja ganz so 100%-demokratisch läuft es in Deutschland nicht. Es gibt ja immer noch eine Verfassung und die ist bei den Minderheitenrechten recht hellhörig und da wir hierzulande eine Gewaltenteilung zwischen Judikative und Legislative haben, würde ein vom Parlament beschlossenes Gesetz, welches eklatant das Recht auf Religionsausübung für Muslime einschränkt vom Verfassungsgericht wieder aufgehoben werden. Es ist sogar davon auszugehen, dass eine Partei die das offen fordert recht schnell ein Verbotsverfahren am Hals hat.

Dasselbe gilt offenbar auch für Volksentscheide, weil ein Volksentscheid wäre offenbar auch nur ein Akt der Legislative und damit kann das Verfassungsgericht einen Volksentscheid, der gegen die Verfassung verstößt einkassieren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Volksents ... ntscheiden

Die einzige Möglichkeit Minderheitenrechte für Muslime abzuschaffen, wäre also die Verfassung zu ändern.


Das Volk entscheidet. So kompliziert ist das nun wirklich nicht. Der Plan alle mit ,, falscher ,, Meinung einfach einzusperren , wird nicht aufgehen . Das Maas ist voll.

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Re: AfD: Position zum Islam und zur Religionsfreiheit

Beitragvon Platon » Fr 27. Mai 2016, 23:43

IndianRunner hat geschrieben:(27 May 2016, 23:41)

Das Volk entscheidet. So kompliziert ist das nun wirklich nicht. [...]

Die freiheitlich-demokratische Ordnung und das Grundgesetz sieht das im Falle von Minderheiten offenbar anders. :)
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Re: AfD: Position zum Islam und zur Religionsfreiheit

Beitragvon Julian » Fr 27. Mai 2016, 23:44

Platon hat geschrieben:(27 May 2016, 23:37)

Naja ganz so 100%-demokratisch läuft es in Deutschland nicht. Es gibt ja immer noch eine Verfassung und die ist bei den Minderheitenrechten recht hellhörig und da wir hierzulande eine Gewaltenteilung zwischen Judikative und Legislative haben, würde ein vom Parlament beschlossenes Gesetz, welches eklatant das Recht auf Religionsausübung für Muslime einschränkt vom Verfassungsgericht wieder aufgehoben werden. Es ist sogar davon auszugehen, dass eine Partei die das offen fordert recht schnell ein Verbotsverfahren am Hals hat.


Scientology behauptet ja auch, dass sie diskriminiert würden - und sie werden in ihrer Ansicht teilweise von offiziellen amerikanischen Stellen unterstützt. Letztlich kommt es eben darauf an, was eine Religion ist, und was eine politische Herrschaftsideologie. Der Islam hat Anteile von beidem.
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Re: AfD: Position zum Islam und zur Religionsfreiheit

Beitragvon Platon » Fr 27. Mai 2016, 23:51

Julian hat geschrieben:(27 May 2016, 23:44)

Scientology behauptet ja auch, dass sie diskriminiert würden - und sie werden in ihrer Ansicht teilweise von offiziellen amerikanischen Stellen unterstützt. Letztlich kommt es eben darauf an, was eine Religion ist, und was eine politische Herrschaftsideologie. Der Islam hat Anteile von beidem.

Am Ende können aber nur reale Menschen und reale Organisationen verboten oder nicht verboten werden, daher ist völlig irrelevant was Islamkritiker sagen, was der Islam ist und nicht ist. Von Bedeutung ist für den Staat und seine Organe lediglich, was reale Personen und reale Organisationen an Ansichten vertreten. Von Bedeutung sind also nur Ansichten die von Muslimen auch tatsächlich vertreten werden und nicht die persönliche Islam-Interpretation von Islamkritikern. :)
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Re: AfD: Position zum Islam und zur Religionsfreiheit

Beitragvon IndianRunner » Fr 27. Mai 2016, 23:52

Platon hat geschrieben:(27 May 2016, 23:43)

Die freiheitlich-demokratische Ordnung und das Grundgesetz sieht das im Falle von Minderheiten offenbar anders. :)


Auch nicht grundsätzlich. Einige Minderheiten werden eingesperrt , andere abgeschoben. Bestimmte Minderheiten werden sanktioniert. Nur ausgesuchte Minderheiten werden vorrangig behandelt. Im übrigen, bei grobem politischen Fehlverhalten , kann alles gefährdet werden. Auch die freiheitlich-demokratische Ordnung und das Grundgesetz :)
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Re: AfD: Position zum Islam und zur Religionsfreiheit

Beitragvon Platon » Fr 27. Mai 2016, 23:58

Was für Minderheiten sind das denn? Die diskriminiert werden?
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Re: AfD: Position zum Islam und zur Religionsfreiheit

Beitragvon Julian » Fr 27. Mai 2016, 23:58

Platon hat geschrieben:(27 May 2016, 23:51)

Am Ende können aber nur reale Menschen und reale Organisationen verboten oder nicht verboten werden, daher ist völlig irrelevant was Islamkritiker sagen, was der Islam ist und nicht ist. Von Bedeutung ist für den Staat und seine Organe lediglich, was reale Personen und reale Organisationen an Ansichten vertreten. Von Bedeutung sind also nur Ansichten die von Muslimen auch tatsächlich vertreten werden und nicht die persönliche Islam-Interpretation von Islamkritikern. :)


Und welche Ziele hat die Muslimbruderschaft und ihre Filialen in Deutschland, etwa der sogenannte "Zentralrat der Muslime"? Welche Ziele verfolgt Milli Görüs? Welche Ziele verfolgt Ditib? Du siehst, es bleibt nicht viel übrig vom organisierten Islam in Deutschland, wenn man politische Extremisten abzieht.

In Österreich wird jetzt wenigsten konsequent durchgesetzt, dass Religionsgemeinschaften nicht mehr vom Ausland finanziert und gesteuert werden dürfen. Das wäre mal ein Anfang.
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Re: AfD: Position zum Islam und zur Religionsfreiheit

Beitragvon Platon » Sa 28. Mai 2016, 00:05

Julian hat geschrieben:(27 May 2016, 23:58)

Und welche Ziele hat die Muslimbruderschaft und ihre Filialen in Deutschland, etwa der sogenannte "Zentralrat der Muslime"? Welche Ziele verfolgt Milli Görüs? Welche Ziele verfolgt Ditib? Du siehst, es bleibt nicht viel übrig vom organisierten Islam in Deutschland, wenn man politische Extremisten abzieht.

Das sind im wesentlichen Gruppen, welche versuchen durch den Betrieb von Moscheen und sonstigen Einrichtungen die Bedürfnisse der Religionsausübung vor allem der eigenen Mitglieder zu erfüllen und je nachdem auch was man für die Interessen der eigenen Mitglieder hält in der Gesellschaft öffentlich zu vertreten. Also genau das was die Kirchen etc. auch machen. Das der ZMD eine "Filiale der Muslimbrüder" ist, ist natürlich albern.
In Österreich wird jetzt wenigsten konsequent durchgesetzt, dass Religionsgemeinschaften nicht mehr vom Ausland finanziert und gesteuert werden dürfen. Das wäre mal ein Anfang.

Es ist in Deutschland zur Stunde leider nicht möglich die entsprechende religiöse Infrastruktur für Muslime zu betreiben ohne Organisationen, die Verbindungen ins Ausland haben. Aber man bemüht sich ja stark an diesem Punkt zu arbeiten.
Zuletzt geändert von Platon am Sa 28. Mai 2016, 00:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: AfD: Position zum Islam und zur Religionsfreiheit

Beitragvon IndianRunner » Sa 28. Mai 2016, 00:06

Platon hat geschrieben:(27 May 2016, 23:58)

Was für Minderheiten sind das denn? Die diskriminiert werden?


Die AfD. Pegida. Eben die ,, falschen ,, Minderheiten. H4 Empfänger, Arbeitslose, Schwarzfahrer. Menschen die sich kritisch äußern, Homophobe und Islamophobe z.B. auch Minderheiten. Mit anderen Worten, das System entscheidet wer drangsaliert werden darf, und wer mit allen Mitteln zu schützen ist.
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Re: AfD: Position zum Islam und zur Religionsfreiheit

Beitragvon Julian » Sa 28. Mai 2016, 00:12

Platon hat geschrieben:(28 May 2016, 00:05)
Das der ZMD eine "Filiale der Muslimbrüder" ist, ist natürlich albern.


Das ist nicht albern, sondern das habe ich schon hier im Strang dargelegt:
viewtopic.php?p=3546881#p3546881

Du willst doch ein Experte für diese Religion sein, dann musst du das doch wissen.
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Re: AfD: Position zum Islam und zur Religionsfreiheit

Beitragvon IndianRunner » Sa 28. Mai 2016, 00:14

Platon hat geschrieben:(28 May 2016, 00:05)

Das sind im wesentlichen Gruppen, welche versuchen durch den Betrieb von Moscheen und sonstigen Einrichtungen die Bedürfnisse der Religionsausübung vor allem der eigenen Mitglieder zu erfüllen und je nachdem auch was man für die Interessen der eigenen Mitglieder hält in der Gesellschaft öffentlich zu vertreten. Also genau das was die Kirchen etc. auch machen. Das der ZMD eine "Filiale der Muslimbrüder" ist, ist natürlich albern.




Die netten Herren von Milli Görüs.......

http://www.taz.de/!5138898/
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Re: AfD: Position zum Islam und zur Religionsfreiheit

Beitragvon Platon » Sa 28. Mai 2016, 00:25

Julian hat geschrieben:(28 May 2016, 00:12)

Das ist nicht albern, sondern das habe ich schon hier im Strang dargelegt:
viewtopic.php?p=3546881#p3546881

Du willst doch ein Experte für diese Religion sein, dann musst du das doch wissen.

Es gibt in dieser Sache weitaus mehr zu wissen als die Details muslimischer Organisationen in Deutschland. Worauf du hinweist, dass Individuen und Mitglieder des Dachverbands ZMD Verbindungen zu Muslimbrüdern haben. Daraus wird der ZMD aber noch lange keine Filiale der Muslimbrüder, da noch genug andere Vereine Mitglied sind, die aus ganz anderen Ecken kommen.

IndianRunner hat geschrieben:(28 May 2016, 00:14)

Die netten Herren von Milli Görüs.......

http://www.taz.de/!5138898/

Der Witz ist ja, dass seit es mehr Salafisten gibt man dann kurzerhand beschlossen hat, dass Milli Görüs jetzt nicht mehr vom Verfassungsschutz beobachtet werden muss.

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