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Sammelstrang: Alternative für Deutschland (AfD)

Verfasst: Sa 3. Aug 2013, 23:15
von IndianRunner
Zeitungsumfrage: Alternative für Deutschland (AfD) bei "erstaunlichen" acht Prozent

Die Trierer Zeitung "Trierischer Volksfreund" startete online eine Wahlumfrage, an der sich über 500 Leser beteiligten.

Ergebnis: Die Union kommt auf 40 Prozent, die SPD auf 22 Prozent, Grüne erhielt zwölf Prozent, FDP und Linkspartei je fünf Prozent und die Piratenpartei erhielt zwei Prozent der Leserstimmen.

Die neue Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) kam auf "erstaunliche 8 Prozent", so die Redaktion des "Volksfreundes".

Quelle: Short News

Umfragen gehen bezüglich der AfD meistens von 2-3 % aus, ich hingegen von etwa 15-20 % weil viele Wähler nach einer Wahlalternative suchen. Ich bin mir sicher das diese Partei nicht nur viele Politikverdrossene wiederaktiviert, sie hat auch das Potenzial Wähler aus allen etablierten Parteien zu stibitzen....

Ich selbst habe mir hier in Lauenburg eine Rede des Parteigründers Bernd Lucke angesehen, selbige habe ich jetzt auf Youtube entdeckt.

Mich hat diese Rede angesprochen, wie denkt ihr über selbige.

http://www.youtube.com/watch?v=EKp8VIr6g-w


Was schätzt ihr, wie schneidet die AfD ab?

Re: (AfD) bei "erstaunlichen" acht Prozent

Verfasst: Sa 3. Aug 2013, 23:42
von Dampflok
Es ist nicht das erste Mal, daß Mainstream-Medien und bezahl-Institute eine Partei vor den Wahlen "klein" reden damit sich der gemeine Wähler nicht traut.

In einem Fall hat es sich um eine rechte Partei gehandelt. Ob das allein allerdings den Meinungsmacherinnen das Recht gibt, Zahlen zu verfälschen lasse ich mal dahingestellt.

Ich gehe davon aus, daß die AfD reinkommt. Die Piraten haben es damals auch geschafft, und es sind einige Parallelen zu erkennen, nämlich eine Tendenz von Nicht/-Protestwählern, einfach mal andere Parteien zu wählen. Die Jungs von den Piraten sind dann leider erst als Männer diffamiert (haben sie sich ihr Geschlecht etwa ausgesucht?) und dann feministisch gekapert worden, ebenso hatte sich ein offenbar von den Medien angeheuertes rechtes U-Boot dort eingenistet um die Partei zu diskreditieren. Ihre Glaubwürdigkeit haben sie jedenfalls verspielt, schon bevor sie sich mit den Grünen für Toiletten für Transvestiten aussprachen und einen Alien-Angriff auf Berlin thematisierten.

Anders die AfD, sie besteht in der Führungsriege fast ausschließlich aus seriösen Männern die schon etwas im Leben geleistet haben, die also über den Tag hinaus glaubwürdig sind.

Erst vor ein paar Tagen haben sie sich gegen Quoten und Gender-mainstreaming ausgesprochen, das macht sie äußerst sympathisch. Die sind nicht aus dem universitären Elfenbeinturm, die stehen im Leben.



Re: (AfD) bei "erstaunlichen" acht Prozent

Verfasst: So 4. Aug 2013, 00:19
von IndianRunner
Es ist nicht das erste Mal, daß Mainstream-Medien und bezahl-Institute eine Partei vor den Wahlen "klein" reden damit sich der gemeine Wähler nicht traut.


Wird in diesem Fall wohl nicht verfangen, die Partei ist zu seriös und mittlerweile auch bekannt. Ich bin auf die ersten Hochrechnungen gespannt...

Re: (AfD) bei "erstaunlichen" acht Prozent

Verfasst: So 4. Aug 2013, 01:02
von Watchful_Eye
Ich würde den Meinungsforschungsinstituten keine pauschale manipulative Absicht unterstellen.

Als man den Piraten bei der letzten Bundestagswahl auf 2% geschätzt hat, haben wir genau die auch bekommen..

Als die Medien die Piraten in Berlin auf 4% geschätzt hatten, passierte genau das Gegenteil - man erreichte 10%. "Kleinreden" muss also nicht immer schlecht für die Mobilisierung von Wählern sein: Entscheidend ist, dass die Wähler den Eindruck bekommen, dass ihre Stimme einen Unterschied macht.

Re: (AfD) bei "erstaunlichen" acht Prozent

Verfasst: So 4. Aug 2013, 03:01
von Kopernikus
IndianRunner » Sa 3. Aug 2013, 23:15 hat geschrieben:Zeitungsumfrage: Alternative für Deutschland (AfD) bei "erstaunlichen" acht Prozent

Die Trierer Zeitung "Trierischer Volksfreund" startete online eine Wahlumfrage, an der sich über 500 Leser beteiligten.

Ergebnis: Die Union kommt auf 40 Prozent, die SPD auf 22 Prozent, Grüne erhielt zwölf Prozent, FDP und Linkspartei je fünf Prozent und die Piratenpartei erhielt zwei Prozent der Leserstimmen.

Die neue Partei "Alternative für Deutschland" (AfD) kam auf "erstaunliche 8 Prozent", so die Redaktion des "Volksfreundes".

Quelle: Short News

Umfragen gehen bezüglich der AfD meistens von 2-3 % aus, ich hingegen von etwa 15-20 % weil viele Wähler nach einer Wahlalternative suchen. Ich bin mir sicher das diese Partei nicht nur viele Politikverdrossene wiederaktiviert, sie hat auch das Potenzial Wähler aus allen etablierten Parteien zu stibitzen....

Ich selbst habe mir hier in Lauenburg eine Rede des Parteigründers Bernd Lucke angesehen, selbige habe ich jetzt auf Youtube entdeckt.

Mich hat diese Rede angesprochen, wie denkt ihr über selbige.

http://www.youtube.com/watch?v=EKp8VIr6g-w


Was schätzt ihr, wie schneidet die AfD ab?

Die AFD wird genau so viel Prozent bekommen wie ihnen derzeit zugeschrieben werden. Also vielleicht 1-3% maximal. Alle anderen Prognosen kommen von Anhängern der Partei, die irgendwelche Internet-Umfragen ernst nehmen. Man darf sich jetzt schon auf die Ausreden und Verschwörungstheorien freuen, nachdem´s mit den Bundestagseinzug nicht geklappt hat.

Re: (AfD) bei "erstaunlichen" acht Prozent

Verfasst: So 4. Aug 2013, 07:37
von IndianRunner
Die AFD wird genau so viel Prozent bekommen wie ihnen derzeit zugeschrieben werden. Also vielleicht 1-3% maximal.

Mir schleierhaft wie man Entwicklungen so gekonnt ignorieren kann, aber ich nehm dich mal beim Wort, ist ja nicht mehr lange hin.

Re: (AfD) bei "erstaunlichen" acht Prozent

Verfasst: So 4. Aug 2013, 07:42
von frems
Leider gibt's keine überprüfbare Quelle, noch weiß man, wer sich nun genau und vor allem wie beteiligt hat. Daher ist diese Aussage nun ziemlich wertlos. Da könnte man auch behaupten, die vermeintliche Alternative hätte in irgendeiner Umfrage 80% gekriegt.

Re: (AfD) bei "erstaunlichen" acht Prozent

Verfasst: So 4. Aug 2013, 07:46
von IndianRunner
Entscheidend ist, dass die Wähler den Eindruck bekommen, dass ihre Stimme einen Unterschied macht.

....und genau dies ist der Fall, vorher hatten viele Wähler das Gefühl zwischen Pest & Cholera entscheiden zu dürfen, es gab keine Alternative.

Re: (AfD) bei "erstaunlichen" acht Prozent

Verfasst: So 4. Aug 2013, 07:48
von IndianRunner
frems » So 4. Aug 2013, 06:42 hat geschrieben:Leider gibt's keine überprüfbare Quelle, noch weiß man, wer sich nun genau und vor allem wie beteiligt hat. Daher ist diese Aussage nun ziemlich wertlos. Da könnte man auch behaupten, die vermeintliche Alternative hätte in irgendeiner Umfrage 80% gekriegt.


Gut erkannt, gilt natürlich auch für die Umfragen bei denen die AfD kontinuierlich 2-3 % erhält.

Re: (AfD) bei "erstaunlichen" acht Prozent

Verfasst: So 4. Aug 2013, 07:53
von frems
IndianRunner » So 4. Aug 2013, 07:48 hat geschrieben:
Gut erkannt, gilt natürlich auch für die Umfragen bei denen die AfD kontinuierlich 2-3 % erhält.

Nee, gilt es nicht. Diese Umfragen sind wissenschaftlich nachprüfbar und werden nach repräsentativen Kriterien durchgeführt. Ob das im Trierischen Volksfreund auch der Fall war oder ob's da nur ums Zufallprinzip, ist unbekannt. Aber das ist manchen wohl egal und es geht nur darum, ob das Ergebnis gefällt. Nun denn. Auch solche Leute brauchen eine politische Heimat.

Re: (AfD) bei "erstaunlichen" acht Prozent

Verfasst: So 4. Aug 2013, 08:02
von IndianRunner
Nee, gilt es nicht. Diese Umfragen sind wissenschaftlich nachprüfbar und werden nach repräsentativen Kriterien durchgeführt. Ob das im Trierischen Volksfreund auch der Fall war oder ob's da nur ums Zufallprinzip, ist unbekannt. Aber das ist manchen wohl egal und es geht nur darum, ob das Ergebnis gefällt. Nun denn. Auch solche Leute brauchen eine politische Heimat

Kein Problem, niemand möchte dir deine politische Heimat nehmen.

Re: (AfD) bei "erstaunlichen" acht Prozent

Verfasst: So 4. Aug 2013, 08:07
von frems
IndianRunner » So 4. Aug 2013, 08:02 hat geschrieben:Kein Problem, niemand möchte dir deine politische Heimat nehmen.

Huch, schon fernab der Sachlichkeit, wenn einem nichts mehr einfällt? Ging ja flott.

Hab mal kurz recherchiert, weil Du keinen Link mitliefern wolltest: http://www.volksfreund.de/nachrichten/r ... 06,3600864

Es ging also um eine reine Internetumfrage von Lesern eines lokalen Blattes. Wer aktiv damit in sozialen Netzwerken wirbt, wie es die Alternative für D... intensiv macht, kann so das Ergebnis verfälschen. Gleich im ersten Satz schreibt die Zeitung, daß das Ergebnis nicht repräsentativ ist. Du läßt diese Aussage lieber weg. Wie kommt's? Naja, ist ja auch wumpe. Wenn's glücklich macht. :)

Re: (AfD) bei "erstaunlichen" acht Prozent

Verfasst: So 4. Aug 2013, 08:26
von IndianRunner
Huch, schon fernab der Sachlichkeit, wenn einem nichts mehr einfällt? Ging ja flott.




Wenn du es für sachlich hältst, einfach zu behaupten welche Umfrage wissenschaftlich belegbar ist, und welche nicht bzw. welche Umfrage als repräsentativ gilt, bitte.

Re: (AfD) bei "erstaunlichen" acht Prozent

Verfasst: So 4. Aug 2013, 08:44
von frems
IndianRunner » So 4. Aug 2013, 08:26 hat geschrieben:Wenn du es für sachlich hältst, einfach zu behaupten welche Umfrage wissenschaftlich belegbar ist, und welche nicht bzw. welche Umfrage als repräsentativ gilt, bitte.

Deine Umfrage ist nicht repräsentativ. Die gängigen Forschungsinstitute, die regelmäßig beauftragt werden, sind es. Für das Zufallprinzip gibt niemand Geld aus. Sonst könnte der Praktikant einfach eine Umfrage auf der Internetseite erstellen. Wenn man das nicht erkennt, ist man sicherlich gut bei der AfD aufgehoben. "Erstaunlich" ist es daher wenig, daß man sich gezielt eine nicht repräsentative Umfrage herauspickt, um ein Bild zu machen, das potentiellen Wählern Hoffnung machen soll, seine Stimme sei dort gut aufgehoben. Dieser versteckte Wahlkampf ist aber wenig diskussionsfördernd.

Falls Du nicht weißt, was repräsentativ bedeutet: Man versucht nach wissenschaftlichen Kriterien einen möglichst genauen Querschnitt der Gesellschaft abzugreifen. Eine gewisse Fehlertoleranz gibt es dabei natürlich, aber auch die ist ohne Hexerei statistisch zu berechnen. Online-Besucher einer Zeitung sind nicht repräsentativ, da bestimmte Altersgruppen und soziale Schichten überdurchschnittlich stark im Internet vertreten sind. Ebenso ist eine solche Umfrage manipulierbar, da man Gesinnungsgenossen bequem einen Link schicken kann und so erheblichen Einfluß auf das gewünschte Ergebnis nehmen kann. Auch nicht ist nachprüfbar, wer dort eigentlich abgestimmt hat, wie oft es manche taten und welche Leser einfach kein Interesse daran hatten, dort ihr Häkchen zu setzen. Zudem wird bei einem Blatt mit lokalen Inhalten der Anteil der örtlichen Bevölkerung überdurchschnittlich vertreten sein. Für Leute aus anderen Teilen Deutschlands gibt es folglich wenig Gründe, den Trierischen Volksfreund aufzusuchen, sofern sie je von ihm hörten. Aber um diese Bevölkerungsteile geht es bei repräsentativen Umfragen.

Verständlich? Ich hoffe es. Wenn nicht: AfD wählen.

Re: (AfD) bei "erstaunlichen" acht Prozent

Verfasst: So 4. Aug 2013, 08:49
von Dampflok
IndianRunner » So 4. Aug 2013, 07:26 hat geschrieben:Huch, schon fernab der Sachlichkeit, wenn einem nichts mehr einfällt? Ging ja flott.




Wenn du es für sachlich hältst, einfach zu behaupten welche Umfrage wissenschaftlich belegbar ist, und welche nicht bzw. welche Umfrage als repräsentativ gilt, bitte.


Es ist heute einfach nur eine Glaubensfrage. Die Mainstream-Medien lügen und manipulieren wohl alle in der Hinsicht, daß über bestimmte Themen kollektives Schweigen gelegt wird. Nicht ohne Grund gehören Journalisten noch vor den Politikern zu den unglaubwürdigsten Gestalten. Tatsächlich hat die Umfrage der Zeitung nur 500 Teilnehmer gehabt, was sie weniger repräsentativ macht. Dennoch, die Tatsache daß "repräsentative" Institute und Medien eine mißliebige Partei kleingeredet haben damit sie nicht reinkommt, belegt deren Unzuverlässigkeit und offensichtliche Abhängigkeit von den Geldgebern.

Wenn die Medien heute kollektiv so gut es geht über die AfD schweigen, dann weil sie nichts finden, womit sie diese Partei diffamieren können. Würde man einen "Rechten" einschleusen können, wäre die Maschinerie schon am Rotieren. So lief es ja auch bei den Piraten: Als die Grünen, die Lieblinge der Journalisten (weit überproportional viele sind bei den Grünen) in Berlin nicht Herrn Kühnast als Berliner Chef feiern konnten weil die Piraten 9% geholt hatten, wurden aus den "harmlosen Nerds" dann am Tag nach der Wahl "Frauenfeinde" und natürlich "Rechte", siehe "Spiegel" und co.

Im Wahl-O-Meter, das einen zumindest interessanten Ansatz zur Messung hat, haben alle Parteien etwa die Prozente die sie auch von den angeblich seriösen Instituten bekommen. Aber die AfD liegt hier signifikant höher.



Re: (AfD) bei "erstaunlichen" acht Prozent

Verfasst: So 4. Aug 2013, 08:54
von IndianRunner
Für das Zufallprinzip gibt niemand Geld aus.

Nenne mich naiv aber aus meiner Sicht machen Umfragen nur nach dem Zufallsprinzip Sinn, wenn man den Zufallsfaktor nimmt manipuliert man...
Aber ich möchte nicht streiten. Einen schönen, gesegneten Sonntag wünsche ich dir.

....ach ja, selbstverständlich wähle ich die AfD , ich bin einer dieser 2,0 % bei der am Wahlabend das Komma verschwindet....

:p

Re: (AfD) bei "erstaunlichen" acht Prozent

Verfasst: So 4. Aug 2013, 08:56
von frems
Dampflok » So 4. Aug 2013, 08:49 hat geschrieben:
Es ist heute einfach nur eine Glaubensfrage. Die Mainstream-Medien lügen und manipulieren wohl alle in der Hinsicht, daß über bestimmte Themen kollektives Schweigen gelegt wird. Nicht ohne Grund gehören Journalisten noch vor den Politikern zu den unglaubwürdigsten Gestalten. Tatsächlich hat die Umfrage der Zeitung nur 500 Teilnehmer gehabt, was sie weniger repräsentativ macht. Dennoch, die Tatsache daß "repräsentative" Institute und Medien eine mißliebige Partei kleingeredet haben damit sie nicht reinkommt, belegt deren Unzuverlässigkeit und offensichtliche Abhängigkeit von den Geldgebern.

Die Höhe der Teilnehmer hat nur Einfluß darauf, wie hoch die Fehlertoleranz ist, aber sagt nichts darüber aus, ob die Umfrage repräsentativ ist oder nicht. Oder glaubst Du, eine Umfrage unter 1.000 CDU-Wählern wär "repräsentativer"? Wohl kaum.

Wenn die Medien heute kollektiv so gut es geht über die AfD schweigen, dann weil sie nichts finden, womit sie diese Partei diffamieren können. Würde man einen "Rechten" einschleusen können, wäre die Maschinerie schon am Rotieren. So lief es ja auch bei den Piraten: Als die Grünen, die Lieblinge der Journalisten (weit überproportional viele sind bei den Grünen) in Berlin nicht Herrn Kühnast als Berliner Chef feiern konnten weil die Piraten 9% geholt hatten, wurden aus den "harmlosen Nerds" dann am Tag nach der Wahl "Frauenfeinde" und natürlich "Rechte", siehe "Spiegel" und co.

Im Wahl-O-Meter, das einen zumindest interessanten Ansatz zur Messung hat, haben alle Parteien etwa die Prozente die sie auch von den angeblich seriösen Instituten bekommen. Aber die AfD liegt hier signifikant höher.



Hatten wir das Thema nicht kürzlich? Jedenfalls habe ich gerade ein Deja-vu. Wie auch immer: Es geht beim Wahl-O-Meter, siehe dessen Startseite, darum: Berechnet aus den Nennungen der Parteien und der Namen ihrer wichtigsten Politiker auf Twitter.

Ein "In der #AfD sind wohl nur Trottel" eines Menschen, der aktiv auf Twitter ist, ist nicht gleichzusetzen mit einem potentiellen Wähler nach repräsentativen Kriterien. Aber nun gut, versuchen kann man's ja mal. Unter AfD-Wählern ist der Wahl-O-Meter aufgrund des verzerrten Ergebnisses sicherlich am beliebtesten. Ob's am Ende hilft, ist die nächste Frage. Wenn man nur auf Leute setzt, die auf solche schwachen Spielchen reinfallen, dann bestätigt man zumindest erfolgreich diverse Vorurteile. :?

Re: (AfD) bei "erstaunlichen" acht Prozent

Verfasst: So 4. Aug 2013, 09:00
von Agricola
Jedenfalls werden unsere etablierte Parteienklasse und ihre gleichgerichteten medialen Sprachrohre (insbes. die öffentlich rechtlichen TV-Anstalten) alles dransetzten, daß die AfD nicht oder nur negativ wahrgenommen wird.

Das bedeutet einerseits die weitere Ignorierung und Tabuisierung der von der AfD thematisierten Probleme und deren weitgehenden Ausschluß in politischen Talkrunden - und darüber hinaus das Ausspähen nach passenden Aussagen und Personen, die sich für eine üble Rufkampagne und Lächerlichmachung der AfD verwerten lassen.

Hier ist der mündige Bürger gefragt, sich unabhängig von den Meinungsvorgaben selbst ein Bild zu machen und sich umfassend zu informieren - und dann die einzig richtige Entscheidung für eine Trendumkehr zu treffen. :cool:

Re: (AfD) bei "erstaunlichen" acht Prozent

Verfasst: So 4. Aug 2013, 09:02
von frems
IndianRunner » So 4. Aug 2013, 08:54 hat geschrieben:Für das Zufallprinzip gibt niemand Geld aus.

Nenne mich naiv aber aus meiner Sicht machen Umfragen nur nach dem Zufallsprinzip Sinn, wenn man den Zufallsfaktor nimmt manipuliert man...
Aber ich möchte nicht streiten. Einen schönen, gesegneten Sonntag wünsche ich dir.

....ach ja, selbstverständlich wähle ich die AfD , ich bin einer dieser 2,0 % bei der am Wahlabend das Komma verschwindet....

:p

Natürlich wählst Du sie. Das war ja schon beim kläglichen Versuch im ersten Beitrag klar. Und nee, es ist nicht naiv, wenn man nur auf ein unbrauchbares Zufallsprinzip setzt, wo man sich dann aus dutzenden Umfragen einfach jenes herauspickt, das einem am besten ins Weltbild bzw. in den Wahlkampf paßt. Es ist einfach nur billig. Hätte die AfD in einem anderen lokalen Blatt nur 0,x% gekriegt, würde man das Ergebnis konsequent ignorieren. Zwei mal drei macht vier, widdewiddewitt ...

Falls wirklich Bedarf daran besteht, sich ein bißchen weiterzubilden, dann schlag doch einfach mal "Repräsentativität" im Internet nach und lies Dich etwas in das Thema rein. Die Forschungsinstitute sind genau wie Hochschulen voll von Erklärungen. Da muß man keine Angst haben, daß das Thema zu komplex ist, man schnell verängstigt wird und deshalb nu rauf solche Umfragen verweist, die selbst von der durchführenden Seite als nicht repräsentativ bezeichnet werden. Das funktioniert mit dem Renationalisierungskurs übrigens auch. Ins Thema einarbeiten, nicht vor der Zukunft solche Angst haben und die Sache mit der AfD hat sich auch wieder erledigt.

Um "Streit" geht es hier auch nicht, sondern um Diskussion. Wenn Du diese gar nicht wünschst, sondern nur etwas Werbung für die Partei machen wolltest, dann muß ich Dich leider enttäuschen. Darum geht's in einem Forum eher weniger.

Re: (AfD) bei "erstaunlichen" acht Prozent

Verfasst: So 4. Aug 2013, 09:06
von Dampflok
Es fällt doch schon auf, daß sich die Medien nicht mit den inhaltlichen Zielen der AfD auseinandersetzen wollen, außer mit der diffamierenden Aussage "Anti-Euro-Partei".

Vielleicht weil die AfD Volksabstimmungen will?
Das wäre nämlich eine durchaus echte Bedrohung für die bürgerfeindliche Praxis der etablierten Parteien, obwohl dem gemeinen Volk dieses Instrument schon 1949 in die Verfassung geschrieben wurde. Wo kämen wir denn da hin, wenn der Bürger, der z.B. Umweltschutz will und dementsprechend Grün zu wählen hat, auch noch Sonderwünsche wie geregelte Zuwanderung äußern darf?