Rechtsruck in Brasilien?

Moderator: Moderatoren Forum 3

Benutzeravatar
Alter Stubentiger
Beiträge: 5103
Registriert: Fr 6. Jan 2012, 08:20
Benutzertitel: Sozialdemokrat

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon Alter Stubentiger » Sa 15. Dez 2018, 18:21

Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
Benutzeravatar
streicher
Beiträge: 627
Registriert: Di 13. Feb 2018, 09:07

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon streicher » Mi 26. Dez 2018, 18:34


Das ist wirklich beunruhigend.
Aber auch in anderer Hinsicht sind die Entwicklungen denkwürdig: nicht einmal ein eigenes Umweltministerium will sich Brasilien unter aktueller Regierung mehr leisten. So wundert auch das nicht: Neue Gentechnik in Brasilien auf dem Vormarsch. Monsanto und Bayer lassen grüßen...
Die Zukunft ist Geschichte.
Benutzeravatar
streicher
Beiträge: 627
Registriert: Di 13. Feb 2018, 09:07

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon streicher » Do 3. Jan 2019, 15:00

Den Klimawandel hält der 51 Jahre alte Antikommunist für eine "marxistische Verschwörung"


Eine Agrarlobbyistin soll Natur und Indigene schützen, sieben Ex-Militärs besetzen Schlüsselpositionen: In Brasilien hat der rechtsradikale Präsident Jair Bolsonaro sein Kabinett jetzt komplett.


Brasiliens neue Regierung

Zur besseren Einordnung des nun amtierenden brasilianischen Präsidenten - ach ja, und sein Kabinett ist komplett weiß. Ich würde mal sagen, dass das leicht im Gegensatz zur Zusammensetzung der brasilianischen Bevölkerung steht.
Die Zukunft ist Geschichte.
hawk
Beiträge: 6
Registriert: Mi 2. Jan 2019, 10:54

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon hawk » Do 3. Jan 2019, 15:15

Sehr gefährlich, dass sich Religion auf die Seite des Diktators stellt. Die Brasilianer scheinen echt verzweifelt zu sein, und dann nimmt man es nicht mehr so genau mit der Gesinnung.
Benutzeravatar
streicher
Beiträge: 627
Registriert: Di 13. Feb 2018, 09:07

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon streicher » Do 3. Jan 2019, 17:39

hawk hat geschrieben:(03 Jan 2019, 15:15)

Sehr gefährlich, dass sich Religion auf die Seite des Diktators stellt. Die Brasilianer scheinen echt verzweifelt zu sein, und dann nimmt man es nicht mehr so genau mit der Gesinnung.
Zudem hat die Religion dort extreme Auswüchse und nicht wenige bringen dort einen wahnsinnig religiösen Fanatismus zum Vorschein. Verzweifelung und Fanatismus liegen oft nah beinander.
Die Zukunft ist Geschichte.
Benutzeravatar
Tom Bombadil
Beiträge: 39055
Registriert: Sa 31. Mai 2008, 16:27
Benutzertitel: Non Soli Cedit

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 3. Jan 2019, 18:36

streicher hat geschrieben:(03 Jan 2019, 15:00)

...ach ja, und sein Kabinett ist komplett weiß. Ich würde mal sagen, dass das leicht im Gegensatz zur Zusammensetzung der brasilianischen Bevölkerung steht.

Schon merkwürdig, dass er dann überhaupt gewählt wurde. Ich habe das Thema leider nicht verfolgt.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
Thomas Jefferson
Benutzeravatar
Skeptiker
Moderator
Beiträge: 3139
Registriert: Do 11. Jan 2018, 22:26

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon Skeptiker » Do 3. Jan 2019, 19:56

Tom Bombadil hat geschrieben:(15 Dec 2018, 18:06)
Schöne Sch***e...

Dass überall auf der Welt die Wähler "starke Führer" gewählt werden ist aber schon bemerkenswert. Jedes Land hat sicher eigene Probleme, aber gibt es da nicht einen größeren Zusammenhang?

Unabhängig von den Gründen die ggf. in Brasilien dazu geführt haben, ist es wohl so, dass weltweit traditionelle Lebensweisen erodieren und chaotische und prekäre Zustände voranschreiten. Zudem geht der Wandel immer schneller.

Viele Menschen scheinen daher vom Staat einen stärkeren Schutz einzufordern. Auch Illoyalität der Politik dem Volk gegenüber ist immer wieder ein Thema. Das spielt bei jeder rechten Bewegung, ob in Brasilien, den USA und Europa eine erhebliche Rolle. Offensichtlich gibt es eine Wahrnehmung, dass linksliberale Politik mittlerweile im Elfenbeinturm entsteht und mehr den Interessen mächtiger Cliquen und realitätsfernen Idealisten dient, als vielen Menschen im Volk.
Benutzeravatar
streicher
Beiträge: 627
Registriert: Di 13. Feb 2018, 09:07

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon streicher » Do 3. Jan 2019, 20:09

Tom Bombadil hat geschrieben:(03 Jan 2019, 18:36)

Schon merkwürdig, dass er dann überhaupt gewählt wurde. Ich habe das Thema leider nicht verfolgt.
Allerdings. Seit 2005 stellt die weiße Bevölkerung in Brasilien nicht mehr die Mehrheit, besser gesagt: bezeichnete sich zu dem Zeitpunkt weniger als die Hälfte als Weiße.
Dazu beigetragen hat wohl auch, dass in einem umstrittenen Prozess der linke Politiker und ehemalige Präsident Brasiliens Lula da Silva wegen Korruption verurteilt wurde. Nach dem rechtskräftigen Urteil wollte er trotzdem für das Präsidentenamt kandidieren, wurde allerdings abgelehnt. Der jetzige Präsident konnte auch damit punkten, dass er in Sachen Korruption eine weiße Weste hatte. Die Nachfolgerin von da Silva, Dilma Rousseff, wurde des Amtes enthoben. Sie gehört wie da Silva der Arbeiterpartei an. Im Ermittlungsverfahren im Petrobas-Skandal geriet auch diese Partei nebst drei anderen ins Visier, nicht aber die Partei des nun amtierenden Präsidenten.
Die Zukunft ist Geschichte.
Benutzeravatar
unity in diversity
Beiträge: 8323
Registriert: So 21. Dez 2014, 09:18
Benutzertitel: Nachtfalter
Wohnort: Falena

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon unity in diversity » Sa 5. Jan 2019, 11:25

Jungs tragen blaue und Mädchen rosa Klamotten, meint Familienministerin Alves.
Demzufolge wird es an der Copacabana zu einer neuen Sambabewegung kommen.
Frauen tragen Blau und Männer Rosa.
Mal sehen, ob daraus Samba rückwärts übern Eimer wird, oder echter Fortschritt.
Reflexhafte Verhaltensweisen nützen immer der Obrigkeit.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
Benutzeravatar
streicher
Beiträge: 627
Registriert: Di 13. Feb 2018, 09:07

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon streicher » Sa 19. Jan 2019, 19:32

Die Regierung in Brasilien plant umstrittene Maßnahmen.
Die neue brasilianische Regierung plant den radikalen Ausverkauf staatlichen Eigentums. Rund 100 staatseigene Unternehmen sollen privatisiert oder liquidiert werden. Ziel sei es, Ausgaben zu senken und Einnahmen zu generieren


Ferner plant die Regierung, 30 Prozent der öffentlichen Stellen zu streichen. Der Verband der Angestellten sprach von einem "Terrorismus ohnegleichen". Die Entlassung von einem Drittel der Angestellten führe zur Instabilität im Staatsapparat.
(...)
"Die Angriffe auf Rentenvorsorge, Arbeitsrechte, das öffentliche Gesundheit- und Bildungssystem, würdige Löhne, die maßlosen Privatisierungen und die steigenden Lebenshaltungskosten werden den Alltag der einfachen Arbeiter und Angestellten bestimmen", so Freitas.


Unterdessen hat die Regierung weitere Vorstöße gegen Landlose und Kleinbauern sowie das Ende der Agrarreform angekündigt.


Zudem werde man die Schulen der MST schließen, bekräftigte Nabhan die neue Politik. Laut MST unterhält diese landesweit 2.000 Schulen mit rund 200.000 Schülern auf Camps und Siedlungen der Agrarreform. Sie liegen meist in abgelegenen Regionen, sind öffentlich und arbeiten nach Schulplan. Dennoch hatte Bolsonaro sie während des Wahlkampfes als "Fabriken von Guerrilleros" bezeichnet. Auch Nabhan hält sie für Schulen der "marxistisch-leninistischen Indoktrination", die man bekämpfen müsse. Nabhan ist auch Chef der Vereinigung der Großgrundbesitzer.

Regierung in Brasilien plant Privatisierungswelle und sagt Landlosen den Kampf an
Die Zukunft ist Geschichte.
Benutzeravatar
Frank_Stein
Beiträge: 6385
Registriert: Di 3. Jun 2008, 17:52
Benutzertitel: Anachronist

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon Frank_Stein » So 20. Jan 2019, 11:18

bennyh hat geschrieben:(13 Oct 2018, 06:04)

Also hat das Phänomen Bolsonaro nichts unbedingt mit der Gesellschaft Brasiliens an sich, sondern mit der Inkompetenz der linken Volksparteien zu tun?


Kriminalität ist ein großes Problem.
Die Menschen sind nicht frei, weil kriminelle Banden die Freiheit und das Leben der Menschen bedrohen.

Man hat also jemanden gewählt, von dem man glaubt, dass er die Kriminellen wirksam
bekämpft (das gleiche Phänomen hat man schon auf den Philippinen beobachten können.

Dass man dabei in Kauf nimmt, dass man die Pest mit Cholera bekämpft zeigt, wie groß die Probleme sind, die sich da angehäuft haben.

Wenn man also wirksam gegen rechte Parteien Politik machen möchte, muss der Staat
die Kriminalität wirksam bekämpfen, da sonst die potenziellen Opfer dieser Kriminalität eine Partei
wählen, sich um diese Probleme kümmern will.

Es gilt also das rechte Maß zu finden zwischen Freiheit und Sicherheit.
Tatsachen, mein Lieber, sind die Feinde der Wahrheit.
Benutzeravatar
Frank_Stein
Beiträge: 6385
Registriert: Di 3. Jun 2008, 17:52
Benutzertitel: Anachronist

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon Frank_Stein » So 20. Jan 2019, 11:27

Skeptiker hat geschrieben:(03 Jan 2019, 19:56)

Unabhängig von den Gründen die ggf. in Brasilien dazu geführt haben, ist es wohl so, dass weltweit traditionelle Lebensweisen erodieren und chaotische und prekäre Zustände voranschreiten. Zudem geht der Wandel immer schneller.

Viele Menschen scheinen daher vom Staat einen stärkeren Schutz einzufordern. Auch Illoyalität der Politik dem Volk gegenüber ist immer wieder ein Thema. Das spielt bei jeder rechten Bewegung, ob in Brasilien, den USA und Europa eine erhebliche Rolle. Offensichtlich gibt es eine Wahrnehmung, dass linksliberale Politik mittlerweile im Elfenbeinturm entsteht und mehr den Interessen mächtiger Cliquen und realitätsfernen Idealisten dient, als vielen Menschen im Volk.


Ja, in Deutschland feiert man 100 Jahre Frauenwahlrecht und meint, dass die Tatsache, dass noch immer mehr Männer als Frauen in den Führungsetagen oder im Parlament sitzen
eines der drängendsten Probleme wäre. Dabei ist unser größtes Problem die geringe Geburtenrate der letzten 30 Jahre, die unseren Wohlstand und unsere Sicherheit stärker
bedroht, als alle anderen Probleme der letzten 70 Jahre.

Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen erkennen, dass die Politik der 68ger uns in eine Sackgasse geführt hat und wir neue Wege finden müssen, damit unsere Gesellschaft nachhaltig überleben kann. Masseneinwanderung ist keine Lösung ... im Gegenteil!
Tatsachen, mein Lieber, sind die Feinde der Wahrheit.
Benutzeravatar
streicher
Beiträge: 627
Registriert: Di 13. Feb 2018, 09:07

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon streicher » Mo 21. Jan 2019, 20:28

Frank_Stein hat geschrieben:(20 Jan 2019, 11:18)

Kriminalität ist ein großes Problem.
Die Menschen sind nicht frei, weil kriminelle Banden die Freiheit und das Leben der Menschen bedrohen.

Man hat also jemanden gewählt, von dem man glaubt, dass er die Kriminellen wirksam
bekämpft (das gleiche Phänomen hat man schon auf den Philippinen beobachten können.

Dass man dabei in Kauf nimmt, dass man die Pest mit Cholera bekämpft zeigt, wie groß die Probleme sind, die sich da angehäuft haben.

Wenn man also wirksam gegen rechte Parteien Politik machen möchte, muss der Staat
die Kriminalität wirksam bekämpfen, da sonst die potenziellen Opfer dieser Kriminalität eine Partei
wählen, sich um diese Probleme kümmern will.

Es gilt also das rechte Maß zu finden zwischen Freiheit und Sicherheit.
So haben tatsächlich auch die Wähler ihre Wahl begründet. Ein großes Problem sahen sie in der heftigen Kriminalität. Nun ist die Frage, ob die Maßnahmen der rechten Regierung zu weniger Kriminalität führen, oder die Kriminalität sich ein wenig verlagert. Das Waffengesetz soll dort drüben wohl auch gelockert werden.
Das zweite Problem, sehr öffentlichkeitswirksam, war Korruption am laufenden Band und Skandale. Die eher linksgerichteten Parteien haben ihre Glaubwürdigkeit verspielt.
Und: die Rechten verstehen sehr viel von effektiver Netzpropaganda.
Die Zukunft ist Geschichte.
Benutzeravatar
Cat with a whip
Beiträge: 12155
Registriert: Fr 4. Jul 2008, 21:49

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon Cat with a whip » Fr 25. Jan 2019, 11:52

Die Opposition verlässt nach Todesdrohungen das Land.

https://www.fr.de/politik/schwuler-bras ... 83647.html
"Die Erde ist ein Irrenhaus. Dabei könnte das bis heute erreichte Wissen der Menschheit aus ihr ein Paradies machen." Joseph Weizenbaum
Benutzeravatar
streicher
Beiträge: 627
Registriert: Di 13. Feb 2018, 09:07

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon streicher » Fr 25. Jan 2019, 19:58

Cat with a whip hat geschrieben:(25 Jan 2019, 11:52)

Die Opposition verlässt nach Todesdrohungen das Land.

https://www.fr.de/politik/schwuler-bras ... 83647.html
Das ist schon krass. Wyllys will sich nach anderer Quelle wohl aus dem Ausland für die Rechte der Homosexuellen in Brasilien einsetzen.
Die Zukunft ist Geschichte.
Benutzeravatar
imp
Beiträge: 12177
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 20:37
Benutzertitel: Man On The Silver Mountain

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon imp » Fr 25. Jan 2019, 20:08

streicher hat geschrieben:(25 Jan 2019, 19:58)

Das ist schon krass. Wyllys will sich nach anderer Quelle wohl aus dem Ausland für die Rechte der Homosexuellen in Brasilien einsetzen.

Man muss aber auch sagen, dass auch im ach so linken Venezuela kein modernes Verhältnis zur Homosexualität seitens Staat und Gesellschaft besteht.
"Don't say words you gonna regret" - Eric Woolfson
Benutzeravatar
streicher
Beiträge: 627
Registriert: Di 13. Feb 2018, 09:07

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon streicher » Sa 26. Jan 2019, 13:02

imp hat geschrieben:(25 Jan 2019, 20:08)

Man muss aber auch sagen, dass auch im ach so linken Venezuela kein modernes Verhältnis zur Homosexualität seitens Staat und Gesellschaft besteht.
Laut Fischer Weltalmanach hat Venezuela 96% Katholiken und 2% Protestanten. Wen wundert's also - so gesehen ist Venezuela in fest katholischer Hand und es dürften deswegen konservative Werte tradiert werden.


Andere Sache: Bolsonario Junior ist im Visier der Justiz.
Flávio Bolsonaro hat Ärger mit der Justiz wegen dubioser Finanztransaktionen. Nun soll der Sohn des Präsidenten auch noch Verbindungen zu einer Todesschwadron haben, die im Verdacht steht, eine Politikerin getötet zu haben.
Bolsonaro Junior und das "Büro des Todes"
Die Zukunft ist Geschichte.
Benutzeravatar
unity in diversity
Beiträge: 8323
Registriert: So 21. Dez 2014, 09:18
Benutzertitel: Nachtfalter
Wohnort: Falena

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon unity in diversity » Sa 26. Jan 2019, 13:15

imp hat geschrieben:(25 Jan 2019, 20:08)

Man muss aber auch sagen, dass auch im ach so linken Venezuela kein modernes Verhältnis zur Homosexualität seitens Staat und Gesellschaft besteht.

In Kuba darf neuerdings jeder und jede, aber keiner und keine muß.
Das ist ein praxistaugliches Zugeständnis an den ansonsten gesellschaftlich unbrauchbaren Genderismus, die Mogelpackung, in den westlichen Demokraturen.
Wo man alle politisch immer gleicher machen will, damit sie nicht merken, wie sie wirtschaftlich immer unterschiedlicher werden.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
Benutzeravatar
imp
Beiträge: 12177
Registriert: Fr 14. Jul 2017, 20:37
Benutzertitel: Man On The Silver Mountain

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon imp » Sa 26. Jan 2019, 13:21

unity in diversity hat geschrieben:(26 Jan 2019, 13:15)

In Kuba darf neuerdings jeder und jede, aber keiner und keine muß.
Das ist ein praxistaugliches Zugeständnis an den ansonsten gesellschaftlich unbrauchbaren Genderismus, die Mogelpackung, in den westlichen Demokraturen.
Wo man alle politisch immer gleicher machen will, damit sie nicht merken, wie sie wirtschaftlich immer unterschiedlicher werden.

Ich verstehe deinen Beitrag nicht. Hast du was gegen Homosexuelle oder sollte das eine Art verschwurbelter Scherz sein?
"Don't say words you gonna regret" - Eric Woolfson
Benutzeravatar
unity in diversity
Beiträge: 8323
Registriert: So 21. Dez 2014, 09:18
Benutzertitel: Nachtfalter
Wohnort: Falena

Re: Rechtsruck in Brasilien?

Beitragvon unity in diversity » Sa 26. Jan 2019, 13:27

imp hat geschrieben:(26 Jan 2019, 13:21)

Ich verstehe deinen Beitrag nicht. Hast du was gegen Homosexuelle oder sollte das eine Art verschwurbelter Scherz sein?

Nein, ich habe nichts gegen homoerotische Beziehungen, bin aber dagegen, daraus eine devide et impera Ideologie anzufertigen.
Was zwei Personen miteinander treiben, ist solange in Ordnung, wie keiner und keine unmittelbar Beteiligten dagegen Einspruch erheben.
Das gibt es so in Venezuela und Brasilien aktuell nicht.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.

Zurück zu „3. Außenpolitik - Aus aller Welt“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste