anschläge/aktivitäten von terroristen

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ThorsHamar
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Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon ThorsHamar » Mi 23. Aug 2017, 11:04

JFK hat geschrieben:(23 Aug 2017, 10:54)

War auf das bezogen.

Hättest du eigentlich selber drauf kommen.


Selbstredend, bin ich ja auch. Genau das ist doch Punkt ...
Hier liegt nämlich die Lüge vom friedlichen Islam und von "die meisten Moslems leben doch weltweit friedlich" begründet.
Die meisten Moslems leben nämlich nur dort friedlich, wo sie separiert leben. Und dann ist das Friedlichsein keine grosse Kunst!
Aber dort, wo es signifikante Mehrheiten verschiedener muslimischer Gruppen oder Ungläubiger gibt, gibt es auch keinen Frieden mehr.
Sie sind nämlich nicht in der Lage, Konflikte friedlich zu lösen, welche irgendwie ihre eigene Religion betreffen!
Und das hat mit dem KATEGORISCHEN Alleinvertretungsanspruch JEDER Islamvariante zu tun, die mir bekannt ist.
Genau dort ist auch das Strangthema zu verorten!
Zuletzt geändert von ThorsHamar am Mi 23. Aug 2017, 11:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Jekyll
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Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon Jekyll » Mi 23. Aug 2017, 11:04

Ammianus hat geschrieben:(23 Aug 2017, 10:12)

Selbstverständlich ist das hier das Thema. Denn Grundlage ist immer der Islam und die damit verknüpfte Ideologie und die ist nun einmal eine Katastrophe.
Als Anfangsthese kann man das ja noch gelten lassen. Aber du schreibst so, als ob du das jetzt ganz genau wüsstest. Hast du denn alle anderen, eigentlich naheliegenderen Erklärungen falsifiziert? Ganz sicher, dass Terrorismus in keinerlei Zusammenhang steht mit den allgemeinen, überaus weltlichen Zuständen zu tun hat? Zum Beispiel...Destabilisierung im politischen, wirtschaftlichen so wie auch sozial-gesellschaftlichen Bereich?
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Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon Bleibtreu » Mi 23. Aug 2017, 11:07

JFK hat geschrieben:(23 Aug 2017, 09:19)

99% der Türken darunter auch Kemalisten (teilweise sogar Gläubige, Kemalismus bedeutet ja nicht Atheismus sondern die Trennung von Staat und Religion) sind Sunnitische Moslems und dem Orthodoxen Islam zuzuordnen, Userin Bleibtreu dazu:
Diese Diskretion von Mrd+ Menschen lässt sich eben nicht so dastehen.

Es ist eine Tatsache - haettest du meine gestrigen Ausfuehrungen dazu wirklich gelesen, statt sie nur zu zitieren und dir das von mir ebenfalls beigefuegte Interview angesehen, wuerdest du nicht immer wieder mit derselben Unterstellung kommen. Ich bin es leid, staendig von dir dumm angegangen zu werden, weil du nicht willens oder faehig bist Inhalte zu erfassen. Das ist Provo und Spam und ich hab schlicht genug davon. Vernuenftiges diskutieren ist das naemlich nicht.

Und das Diktaturen wie zb SA ein sauhaufen ist will gar nicht Leugnen, da bin ich ganz bei dir, wir sehen aber, das wenn Frauen eine Stimme bekommen, also die Demokratie einigermaßen greift, die Mehrheit eher nicht zurück in den Mittelalter will.

Es geht um die theologischen Grundlagen fuer die TerrorKroeten [exakt Thema des Stranges "...gemeinsame Hintergruende"]- das sind nun mal unstrittig die orthodoxen Denominationen im Islam. Deren Narrative werden von den TerrorKroeten verdichtet und in Handlungen umgesetzt - siehe das ZDF Interview mit Marwan Abou Taam, SicherheitsExperte vom LKA, Islam- und Politikwissenschaftler. HIER nochmal fuer dich verlinkt: https://www.zdf.de/kultur/forum-am-frei ... u-100.html Ab Minute 9 GENAU zuhoeren.

Offen gesagt, ist der Politische Knackpunkt der Religion Islam ja nichts weiteres als die Unterdrücken der Frauen von den Männern.

Hatte ich dich nicht ebenfalls gestern bereits auf die islamischen Staaten hingewiesen und was Tom dir auch schon mehrfach ausgefuehrt hat? Nein, das Problem ist bei weitem nicht nur, dass Frauen weniger Rechte haben. Es ist die abscheuliche Sharia, die islamisch-religioese Gerichtsbarkeit! Die Menschen verachtenden Strafen fuer [angeblichen] Ehebruch, Diebstahl, praktizierte Homosexualitaet, Abfall vom Glauben etc pp. Praktiken wie die weibliche Beschneidung, ZwangsEhen, KinderEhen, [Voll]Verschleierung etc pp

Im Klartext: Nicht ICH bringe den Islam in Misskredit, dass tun diese verabscheuungswuerdigen islamischen Staaten und die Muslime, die sich diesem ekelhaften Gedankengut der islamischen Orthodoxie anschliessen und gut heissen - Punkt! :mad:
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Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon Jekyll » Mi 23. Aug 2017, 11:08

Keoma hat geschrieben:(23 Aug 2017, 11:00)

Dann sagen wir es so - außerhalb muslimischer Communities haben diese Terroristen keinen Rückhalt.
Auch Hetze?
Das ist schon interpretationswürdiger, führt aber tendenziell in die gleiche Richtung.
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Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon DarkLightbringer » Mi 23. Aug 2017, 11:08

Tom Bombadil hat geschrieben:(23 Aug 2017, 10:46)

Es kam zu 9/11, weil US-Truppen auf "heiligem Boden" stationiert waren. Was hat denn die Entmachtung der Taliban gebracht? Ist Afghanistan jetzt ein freies demokratisches Land? Nein. Der Krieg geht weiter, die Einmischung hat nichts gebracht. Natürlich musste man Bin Laden verfolgen, aber im Anschluss Afghanistan zu besetzen und eine Demokratie nach westlichem Muster zu installieren hat nunmal nicht funktioniert.

Ja, Bin Laden hätte gern Saudi-Arabien gehabt. ;)
Es gibt Fortschritte in Afghanistan, gleichwohl 15 Jahre einfach ein zu kurzer Zeitrahmen sind und das Ausbremsen des Engagements von Anfang an ein Problem war.

Wir beziehen nur wenig Erdöl aus Saudi-Arabien, außerdem wird ja auf die Energiewende gesetzt. Welche Handelswege meinst du?

Wir beziehen aber schon noch Energie und Rohstoffe von außerhalb unserer Grafschaften und Schiffe fahren auf den Meeren herum. Die Bundesregierung ist darüber informiert.

Echt? Und? Das soll die Rechtfertigung dafür sein, uns in die Konflikte anderer Völker einzumischen?

Der Internationale Terrorismus ist kein Volk in diesem Sinne. Er ist dann eher eine Art von Templerorden, wenn wir das so klassisch betrachten wollen.
>>We’ll always have Paris<<
[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
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Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon ThorsHamar » Mi 23. Aug 2017, 11:08

Jekyll hat geschrieben:(23 Aug 2017, 11:04)

Als Anfangsthese kann man das ja noch gelten lassen. Aber du schreibst so, als ob du das jetzt ganz genau wüsstest. Hast du denn alle anderen, eigentlich naheliegenderen Erklärungen falsifiziert? Ganz sicher, dass Terrorismus in keinerlei Zusammenhang steht mit den allgemeinen, überaus weltlichen Zuständen zu tun hat? Zum Beispiel...Destabilisierung im politischen, wirtschaftlichen so wie auch sozial-gesellschaftlichen Bereich?


Das gilt nicht für muslimischen Terror. Hier rückt ja die Religion eben in den Vordergrund. So verkünden es ja die Terroristen selbst, ehe sie sich zu Allah verabschieden.
Ansonsten hättest Du völlig Recht.
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Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon gödelchen » Mi 23. Aug 2017, 11:10

Jekyll hat geschrieben:(23 Aug 2017, 10:53)

Ganz ruhig. Von "Rückhalt für Terrorsiten in der muslimischen Gesellschaft" zu sprechen ist definitiv hetzerisch, da hier pauschal ohne jedwede Differenzierung der ganzen muslimischen Gesellschaft - also auch dem Ottonormalmuslim - eine Verantwortlichkeit für Terrorismus unterstellt wird! Eine völlig aus der Luft gegriffene Behauptung und schwere Anschuldigung bar jeden Belegs, wobei hier noch offen gelassen wird (bedingt durch die Formulierung), ob hier eine aktive Unterstützung gemeint ist oder lediglich eine passive ("Rückhalt" kann in beide Richtung interpretiert werden).

Manche Fakten und Zusammenhänge, die zu einer Objektivierung beitragen könnten, werden halt immer wieder gerne vergessen. Kann schnell passieren, wenn man sich in seinem Übereifer zu sehr auf eine bestimmte Zielgruppe fokussiert und in seinem Tunnelblick den Sinn für die Realitäten verliert. Also...nicht meckern, dankbar sein.



Nur die Kultur, die Historiker, die wissenschaftlich an die Dinge herangehen , ohne ideologisches/religiöses Brett vor dem Kopf haben den Mist aus den Häusern des Christentums, des Judentums ganz prima aufgearbeitet, so das selbst der Elftklässler heute davon im Bildungskanon unserer Gesellschaft Kenntnis darüber erlangt.

In den Gesellschaften der islamischen Kulturhoheit wird das Wissen um die Dinge die der Islam auf seine Kappe nehmen muss, verschwiegen, bekämpft und die Menschen, die sich damit befassen mit dem Tode bedroht oder sogar tatsächlich umgebracht.

Du merkst einfach gar nichts...dein Weltbild ist mehr als vernagelt. Deines ist schon fast unverschämt borniert. Deine Anwürfe in Richtung der Kritiker am Islam und seinen Auswüchsen ist daher doch nur Ballyhooo.:-)
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Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon X3Q » Mi 23. Aug 2017, 11:11

Tom Bombadil hat geschrieben:(23 Aug 2017, 10:55)

Onkel Erdogan wird sich jedwede Einmischung in die Politik seines Landes verbieten, es sei denn, man bezahlt ihn gut, dann gibt es auch Deals wie in Sachen Flüchtlinge. Eine wie auch immer geartete Mittelmeerunion setzt stabile Partner voraus, die gibt es zwar auch in Nordafrika, aber es handelt sich dabei doch um sehr unterschiedliche Gesellschafts- und Herrschaftsmodelle im Vergleich zu Europa. Sowas wird eher nicht zur richtigen Union, damit hat die EU ja selber noch große Schwierigkeiten. Sich nicht in andere Konflikte einzumischen bedeutet ja nicht, dass man komplett vom Rest der Welt abgeschottet leben soll.

Und wenn ich von Einmischung reden, dann meine ich in erster Linie auch nicht militärisches Eingreifen. Selbst der Flüchtlingsdeal der Bundeskanzlerin mit der Türkei ist schon eine Einmischung in die Angelegenheiten der Türkei. Dass die Türkei da mitspielt, weil sie im Gegenzug monetäre Gegenleistungen bekommt, ist auch nicht verwerflich. Verwerflich (aus meiner Sicht) ist hingegen, dass die EU sich damit durch einen Autokraten erpressbar macht.
Dass die nordafrikanischen Staaten unterschiedlich strukturiert und sich teilweise sogar Spinne Feind sind, spricht aber nicht dagegen, diese Staaten an einen Tisch zu bringen, ins Gespräch zu kommen und einen modus vivendi zu erarbeiten; und sei dieser noch so klein. Es muss nicht gleich der große Wurf sein. Aber selbst kleine Schritte tragen Früchte (siehe EU) und sich einstellende Verbesserungen in die richtige Richtung werden weitere Schritte folgen lassen. Und hier kann (und sollte meiner Meinung nach) die EU mittels Zuckerbrot und Peitsche dirigierend eingreifen; allerdings ohne den moralisch erhobenen Zeigefinger.

--X
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Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon JFK » Mi 23. Aug 2017, 11:13

ThorsHamar hat geschrieben:(23 Aug 2017, 11:04)

Selbstredend, bin ich ja auch. Genau das ist doch Punkt ...
Hier liegt nämlich die Lüge vom friedlichen Islam und von "die meisten Moslems leben doch weltweit friedlich" begründet.
Die meisten Moslems leben nämlich nur dort friedlich, wo sie separiert leben. Und dann ist das Friedlichsein keine grosse Kunst!
Aber dort, wo es signifikante Mehrheiten verschiedener muslimischer Gruppen oder Ungläubiger gibt, gibt es auch keinen Frieden mehr.
Sie sind nämlich nicht in der Lage, Konflikte friedlich zu lösen, welche irgendwie ihre eigene Religion betreffen!
Und das hat mit dem KATEGORISCHEN Alleinvertretungsanspruch JEDER Islamvariante zu tun, die mir bekannt ist.


Du meinst die Stammes- Clan verhalten, es ist richtig das sich Strukturen gebildet haben die dem Faschismus nahe kommen, diesen Anspruch aber haben alle Religionen, liegt in der Natur der Sache, mit Fortschritt, Wohlstand und letzlich Vermischung (was natürlich nicht einfach ist) dürfte sich das von alleine lösen.
»Menschen, weigert euch, Feinde zu sein« (Römer 12)
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Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon JFK » Mi 23. Aug 2017, 11:20

Bleibtreu hat geschrieben:(23 Aug 2017, 11:07)


Im Klartext: Nicht ICH bringe den Islam in Misskredit, dass tun diese verabscheuungswuerdigen islamischen Staaten und die Muslime, die sich diesem ekelhaften Gedankengut der islamischen Orthodoxie anschliessen und gut heissen - Punkt! :mad:


Du bist ja nicht mal in der Lage ohne Kraftausdrücken an die Sache zu gehen, was aber nicht das einzigste ist, das an deiner Objektivität zweifeln lässt.
»Menschen, weigert euch, Feinde zu sein« (Römer 12)
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Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon Jekyll » Mi 23. Aug 2017, 11:22

Julian hat geschrieben:(22 Aug 2017, 11:24)

Wieso soll der Beitrag von Billabong Hetze sein? Er bringt seriöse Quellen für seine Behauptung. Neben Koopmans in Deutschland wäre dazu auch die Studie der französischen Soziologen Anne Muxel und Olivier Galland vom CNRS zu nennen.

https://lejournal.cnrs.fr/nos-blogs/fac ... e-chez-les
(Interview über die Ergebnisse auf Französisch)

Die Ergebnisse sind in beiden Fällen unangenehm und politisch nicht korrekt, aber dennoch plausibel und seriös. Es ist halt nun einmal so, dass man unter Muslimen nicht nur mehr Terroristen als in der Allgemeinbevölkerung findet, sondern auch mehr Leute, die mit dem Terrorismus sympathisieren. Das heißt nicht, dass eine Mehrheit der Muslime mit dem Terror sympathisieren würde, sondern nur, dass es eben mehr sind als bei der restlichen Allgemeinbevölkerung.
So differenziert hat sich der Kollege Billabong aber nicht geäußert. Pauschalität ist nunmal ein wesentliches Merkmal von Hetze (in Verknüpfung mit negativen Wertzuweisungen/Tatsachenbehauptungen).

Diese Differenzierung kann man übrigens auch innerhalb der islamischen Welt fortführen; sind in allen islamischen Ländern die Anzahl der Terroristen/-sympathisanten gleich hoch (in etwa)? Wenn nicht - und ich postuliere mal, dass das der Fall ist -, dann wäre das ein deutliches Zeichen dafür, dass diese Umstände nicht auf den Islam zurückgeführt werden können und dafür andere Faktoren eine Rolle spielen müssen.
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Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon ThorsHamar » Mi 23. Aug 2017, 11:22

JFK hat geschrieben:(23 Aug 2017, 11:13)

Du meinst die Stammes- Clan verhalten, es ist richtig das sich Strukturen gebildet haben die dem Faschismus nahe kommen, diesen Anspruch aber haben alle Religionen, liegt in der Natur der Sache, mit Fortschritt, Wohlstand und letzlich Vermischung (was natürlich nicht einfach ist) dürfte sich das von alleine lösen.



Das ist Wunschdenken. Die Realität zeigt, dass mit Fortschritt und Wohlstand der Vater einen AMG kauft und die Mutti ein Kopftuch aus Gold bekommt.
"Vermischung" ist unmöglich und Versuche enden tödlich, sogar in der Zivilisation.
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Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon Keoma » Mi 23. Aug 2017, 11:27

Jekyll hat geschrieben:(23 Aug 2017, 11:08)

Das ist schon interpretationswürdiger, führt aber tendenziell in die gleiche Richtung.


Es gibt dann aber nur zwei Möglichkeiten - Terroristen haben überhaupt keinen Rückhalt oder außerhalb der muslimischen Communities.
Was beides ein Blödsinn ist.
Du wirst mit deiner vermuteten Hetze leben müssen.
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
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Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon ThorsHamar » Mi 23. Aug 2017, 11:30

Jekyll hat geschrieben:(23 Aug 2017, 11:22)

... Diese Differenzierung kann man übrigens auch innerhalb der islamischen Welt fortführen; sind in allen islamischen Ländern die Anzahl der Terroristen/-sympathisanten gleich hoch (in etwa)? Wenn nicht - und ich postuliere mal, dass das der Fall ist -, dann wäre das ein deutliches Zeichen dafür, dass diese Umstände nicht auf den Islam zurückgeführt werden können und dafür andere Faktoren eine Rolle spielen müssen.


Hättest Du jetzt das Wort "AUCH" im letzten Satzteil eingefügt, hättest Du Recht.
So geschrieben, wie Du es getan hast, schliesst Du die religiöse Verblödung aber aus. Und das ist ganz sicher falsch, wenn man vor einem Mord "Allahu Akbar" hören muss ...
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Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon ThorsHamar » Mi 23. Aug 2017, 11:32

Keoma hat geschrieben:(23 Aug 2017, 11:27)

Es gibt dann aber nur zwei Möglichkeiten - Terroristen haben überhaupt keinen Rückhalt oder außerhalb der muslimischen Communities.
Was beides ein Blödsinn ist.
Du wirst mit deiner vermuteten Hetze leben müssen.


Ja, das ging mir auch so durch den Kopf .... Die Antwort auf Deine Bemerkung musste zum Ausweichmanöver führen .... :cool:
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Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon Bleibtreu » Mi 23. Aug 2017, 11:35

JFK hat geschrieben:(23 Aug 2017, 11:20)

Du bist ja nicht mal in der Lage ohne Kraftausdrücken an die Sache zu gehen, was aber nicht das einzigste ist, das an deiner Objektivität zweifeln lässt.

Also wieder nur heisse Luft, statt auf die Inhalte einzugehen. Klar, in der kurzen Zeit kannst du meinen Beitrag auch nicht wirklich gelesen oder das Interview gesehen haben. Das war es dann mit dir, deine Beitraege werden von mir wieder ignoriert. Sinnlose ZeitVerschwendung. :)
Zuletzt geändert von Bleibtreu am Mi 23. Aug 2017, 11:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon Jekyll » Mi 23. Aug 2017, 11:35

ThorsHamar hat geschrieben:(23 Aug 2017, 11:08)

Das gilt nicht für muslimischen Terror. Hier rückt ja die Religion eben in den Vordergrund. So verkünden es ja die Terroristen selbst, ehe sie sich zu Allah verabschieden.
Ansonsten hättest Du völlig Recht.
Die Religion wird tatsächlich in den Vordergrund gerückt, und ja, von den Terroristen selbst. Und wenn du jetzt von "muslimischen" Terror sprichst, dann bedeutet das, dass du dies auch so übernommen hast. Oder hast du dich jetzt verschrieben und wolltest eigentlich "islamistisch" schreiben? Wie auch immer, ich sehe keinen Grund, warum ich die Ansichten eines Terroristen übernehmen sollte (oder die von Islamophoben - die behaupten erstaunlicherweise das Gleiche).
Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Wenn ein orientierungsloser Ossi (keine Arbeit, keine Perspektiven...) sich dazu entschließt, seine vermeintlichen Feinde, die Fremden, zu attackieren (geht auch über Flüchtlingsunterkünfte abfackeln) und dabei laut verkündet "Deutschland den Deutschen!" oder irgendetwas anderes adäquat Völkisches von sich gibt - ist dann so ein Terror auf das Deutsch-sein zurückzuführen? Immerhin berufen sich solche Terroristen ja auf das deutsche Volk und die deutsche Nation (und Rasse).
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Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon Jekyll » Mi 23. Aug 2017, 11:40

Keoma hat geschrieben:(23 Aug 2017, 11:27)

Es gibt dann aber nur zwei Möglichkeiten - Terroristen haben überhaupt keinen Rückhalt oder außerhalb der muslimischen Communities.
Was beides ein Blödsinn ist.
Komisch, dass dir die dritte Möglichkeit nicht einfällt, den Sachverhalt auch differenziert darstellen zu können.

Du wirst mit deiner vermuteten Hetze leben müssen.
Wohl eher mit der Unfähigkeit zur Differenzierung von einigen meiner Zeitgenossen.
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Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon Jekyll » Mi 23. Aug 2017, 11:43

ThorsHamar hat geschrieben:(23 Aug 2017, 11:32)

Ja, das ging mir auch so durch den Kopf ....Dann hast duDie Antwort auf Deine Bemerkung musste zum Ausweichmanöver führen .... :cool:
Es ist nicht weiter verwunderlich, dass dir dasselbe durch den Kopf gegangen ist wie bei Keoma. Von welchem "Ausweichmanöver" sprichst du?
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Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon ThorsHamar » Mi 23. Aug 2017, 11:49

Jekyll hat geschrieben:(23 Aug 2017, 11:35)

Die Religion wird tatsächlich in den Vordergrund gerückt, und ja, von den Terroristen selbst. Und wenn du jetzt von "muslimischen" Terror sprichst, dann bedeutet das, dass du dies auch so übernommen hast. Oder hast du dich jetzt verschrieben und wolltest eigentlich "islamistisch" schreiben?


Nein, ich meine muslimischen Terror.

Wie auch immer, ich sehe keinen Grund, warum ich die Ansichten eines Terroristen übernehmen sollte (oder die von Islamophoben - die behaupten erstaunlicherweise das Gleiche).


So what ... die terroristischen Arschlöcher sind Moslems, handeln selbstdefiniert explizit als solche und ich habe keine Veranlassung, diese Selbstdefinition der Terroristen nicht zu reflektieren und genau so zu bezeichnen.


Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Wenn ein orientierungsloser Ossi (keine Arbeit, keine Perspektiven...) sich dazu entschließt, seine vermeintlichen Feinde, die Fremden, zu attackieren (geht auch über Flüchtlingsunterkünfte abfackeln) und dabei laut verkündet "Deutschland den Deutschen!" oder irgendetwas anderes adäquat Völkisches von sich gibt - ist dann so ein Terror auf das Deutsch-sein zurückzuführen? Immerhin berufen sich solche Terroristen ja auf das deutsche Volk und die deutsche Nation (und Rasse).


Dann wird diesem "Ossi" von der deutschen Gesellschaft eindeutig klar gemacht, dass er mit seiner beispielhaften Haltung nicht das deutsche Volk vertritt.

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