NATO lässt ihre Muskeln spielen

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Re: NATO lässt ihre Muskeln spielen

Beitragvon DarkLightbringer » So 25. Okt 2015, 01:39

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Re: NATO lässt ihre Muskeln spielen

Beitragvon DarkLightbringer » So 25. Okt 2015, 01:39

Im Mittelpunkt des zu übenden Szenarios stehen die beiden imaginären Staaten Kamon und Lakuta, die um die Kontrolle von Wasser und Staudämme ringen.

Etwa ein Dutzend Nationen sind als Partner oder Beobachter präsent.

Zuletzt geändert von DarkLightbringer am So 25. Okt 2015, 13:31, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: NATO lässt ihre Muskeln spielen

Beitragvon zollagent » So 25. Okt 2015, 11:59

unity in diversity » Sa 24. Okt 2015, 07:54 hat geschrieben:Rüstungsdienstleistungen sollten der Ausschreibungspflicht unterworfen werden, ganz demokratisch.
Wenn immer der billigste Anbieter den Zuschlag erhalten muß, wäre ein aggressives Militärbündnis gezwungen, zur Verteidigung überzugehen.
Das wäre eine friedensstiftende Maßnahme.

Das wäre vor allen Dingen sehr blauäugig. Der potentielle Gegner mach ein rekordverdächtig niedriges Angebot, das jede Konkurrenz aussticht und liefert dann Systeme, deren Software dann von ihm beeinflußt werden kann. Wer bitte ist so dämlich, sich so einer Gefahr auszusetzen?
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Re: NATO lässt ihre Muskeln spielen

Beitragvon zollagent » So 25. Okt 2015, 12:01

MoOderSo » Sa 24. Okt 2015, 17:28 hat geschrieben:Vielleicht üben sie auch in Portugal nur den V-Fall, dass Portugal aus der Nato austritt.

Ein Pendant zum "Prager Frühling"? So was brauchte nur Bündnisse, die von einer "eingeschränkten Souveränität" ihrer Mitglieder ausgehen. Google mal, wer so einer Doktrin den Namen gab.
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Re: NATO lässt ihre Muskeln spielen

Beitragvon unity in diversity » So 25. Okt 2015, 12:21

zollagent » So 25. Okt 2015, 11:59 hat geschrieben:Das wäre vor allen Dingen sehr blauäugig. Der potentielle Gegner mach ein rekordverdächtig niedriges Angebot, das jede Konkurrenz aussticht und liefert dann Systeme, deren Software dann von ihm beeinflußt werden kann. Wer bitte ist so dämlich, sich so einer Gefahr auszusetzen?

Siehe BER, Elbphilharmonie, Stuttgart 21, deutsche Staatsoper in Berlin, VW...
Da besteht dringender Handlungsbedarf, oder nicht?
Wenn der Westen seine Überlegenheit beweisen will.
Zuletzt geändert von unity in diversity am So 25. Okt 2015, 12:27, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: NATO lässt ihre Muskeln spielen

Beitragvon zollagent » So 25. Okt 2015, 14:49

unity in diversity » So 25. Okt 2015, 13:21 hat geschrieben:Siehe BER, Elbphilharmonie, Stuttgart 21, deutsche Staatsoper in Berlin, VW...
Da besteht dringender Handlungsbedarf, oder nicht?
Wenn der Westen seine Überlegenheit beweisen will.

...und wenn er seine Handlungsfrieheit bewahren will, läßt er sich auf solche Geschäfte nicht ein. So what?
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Re: NATO lässt ihre Muskeln spielen

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 26. Okt 2015, 04:04

Stell dir vor, es ist Übung und du bist mittendrin...

In einer fernen Region herscht Trockenheit und Dürre, zwei Regierungen streiten über Gewässergrenzen. Natürlich mühen sich Diplomaten um Friedensbewahrung, aber die Republik Kamon verweigert sich einem internationalen Schlichtungsverfahren und entsendet überraschend Truppen in den Süden von Lakuta, um strategisch wichtige Staudämme einzunehmen.

Es kommt zu einer Destabilisierung der gesamten Region, die humanitäre Lage verschlechtert sich, die Ernährungsversorgung bricht zusammen, Vertreibungen verunsichern und gefährden die Bevölkerung. Darüber hinaus bedroht Kamon die Freiheit der Meere und der Schifffahrt.


Das ist die imaginäre Situation, mit der es die Nordatlantische Allianz zu tun hat. Dazu gesellen sich komplexe Herausforderungen wie Hybride und chemische Kriegsführung, Cyberattacken und Desinformationskampagnen.

O-Ton Bundeswehr:
Hybride Bedrohung: Der Feind agiert verdeckt und ist erst auf den zweiten Blick als solcher zu erkennen.
http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/ ... ehh8j6exo/

Was wäre deine Idee dazu als Oberbefehlshaber des "Allied Command"?

Zur Entspannung ein mehr oder weniger witziges Video: https://www.facebook.com/Bundeswehr/vid ... =3&theater
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Re: NATO lässt ihre Muskeln spielen

Beitragvon MoOderSo » Mo 26. Okt 2015, 08:53

DarkLightbringer » Mo 26. Okt 2015, 05:04 hat geschrieben:Was wäre deine Idee dazu als Oberbefehlshaber des "Allied Command"?

Ich würde, während ich auf einen Beschluss des UN-Sicherheitsrats warte, unsere Trollfabriken besuchen und dort Schläge auf den Hinterkopf verteilen. Für jedes dumme Nachfragen würde ich einen Panzer zur Altmetallsammlung schicken und den Erlös für Wasseraufbereitungsanlagen in Lakuta und Kamon spenden.
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Re: NATO lässt ihre Muskeln spielen

Beitragvon HugoBettauer » Mo 26. Okt 2015, 09:46

DarkLightbringer » Mo 26. Okt 2015, 04:04 hat geschrieben:O-Ton Bundeswehr: http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/ ... ehh8j6exo/

Was wäre deine Idee dazu als Oberbefehlshaber des "Allied Command"?

Zur Entspannung ein mehr oder weniger witziges Video: https://www.facebook.com/Bundeswehr/vid ... =3&theater

Das ist der Unterschied: Dass die unsrigen für die Leute vor Ort der Feind sind, erkennen die auf den ersten Blick.
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Re: NATO lässt ihre Muskeln spielen

Beitragvon unity in diversity » Mo 26. Okt 2015, 13:50

DarkLightbringer » Mo 26. Okt 2015, 04:04 hat geschrieben:Stell dir vor, es ist Übung und du bist mittendrin...

In einer fernen Region herscht Trockenheit und Dürre, zwei Regierungen streiten über Gewässergrenzen. Natürlich mühen sich Diplomaten um Friedensbewahrung, aber die Republik Kamon verweigert sich einem internationalen Schlichtungsverfahren und entsendet überraschend Truppen in den Süden von Lakuta, um strategisch wichtige Staudämme einzunehmen.

Es kommt zu einer Destabilisierung der gesamten Region, die humanitäre Lage verschlechtert sich, die Ernährungsversorgung bricht zusammen, Vertreibungen verunsichern und gefährden die Bevölkerung. Darüber hinaus bedroht Kamon die Freiheit der Meere und der Schifffahrt.


Das ist die imaginäre Situation, mit der es die Nordatlantische Allianz zu tun hat. Dazu gesellen sich komplexe Herausforderungen wie Hybride und chemische Kriegsführung, Cyberattacken und Desinformationskampagnen.

O-Ton Bundeswehr: http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/ ... ehh8j6exo/

Was wäre deine Idee dazu als Oberbefehlshaber des "Allied Command"?

Zur Entspannung ein mehr oder weniger witziges Video: https://www.facebook.com/Bundeswehr/vid ... =3&theater

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Re: NATO lässt ihre Muskeln spielen

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 26. Okt 2015, 17:04

MoOderSo » Montag 26. Oktober 2015, 08:53 hat geschrieben:Ich würde, während ich auf einen Beschluss des UN-Sicherheitsrats warte, unsere Trollfabriken besuchen und dort Schläge auf den Hinterkopf verteilen. Für jedes dumme Nachfragen würde ich einen Panzer zur Altmetallsammlung schicken und den Erlös für Wasseraufbereitungsanlagen in Lakuta und Kamon spenden.

Das internationale Schlichtungsangebot, wie es die UN-Charta vorsieht, ist in diesem Szenario ja gescheitert. Das Warten auf einen UNSR-Beschluss entspricht also einem Warten auf Godot. Immerhin ein durchaus realistischer Ansatz. ;)

Die "Trollfabriken" - offenbar ein russisches Konzept - würdest du also entweder als bereits existent voraussetzen oder anordnen und die Kameraden der Abtl. Op. Information durch Schläge zu motivieren versuchen. Das wäre die Antwort auf die gestellte Herausforderung, gegnerischer Desinformation zu begegnen. Gut, nicht gerade sehr modern, eher an die k. u. k.-Monarchie erinnernd, aber die Abteilung handelt dann vielleicht irgendwie und nach eigenem Ermessen.

Der Verkauf von Panzern an - vermutlich - lokale Händler käme dem teils verdeckt agierenden Gegner sehr wahrscheinlich gelegen und würde die Schlagkraft der eigenen Truppe zumindest schmälern.

Spendenzahlungen für Wasseraufbereitungsanlagen in Lakuta und Kamon könnten immerhin das bislang gescheiterte Dialog-Angebot neu beleben, insofern ein konstruktiver Ansatz.

Die Herausforderungen "humanitäre Lage", "Aggression auf See" und "mögliche Okkupation von Staudämmen in Lakuta" blieben indes als Momentum bestehen und vorerst unbeantwortet.

Glaubst du, dass die Soldatinnen und Soldaten der Blauen Truppe ein besonderes Vertrauensverhältnis in ihren Oberkommandierenden General Mooderso entwickeln würden?
Ich hätte jedenfalls Zweifel und würde das Zeltlager des Abschirmdienstes aufsuchen.
;)
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Re: NATO lässt ihre Muskeln spielen

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 26. Okt 2015, 17:06

HugoBettauer » Montag 26. Oktober 2015, 09:46 hat geschrieben:Das ist der Unterschied: Dass die unsrigen für die Leute vor Ort der Feind sind, erkennen die auf den ersten Blick.

Der Vorschlag würde also lauten, eigene Spezialeinheiten abzusetzen, die verdeckt operieren können?
Ausgezeichnet.
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Re: NATO lässt ihre Muskeln spielen

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 26. Okt 2015, 17:10


Buchhaltungstechnisch interessant, lässt aber die Truppe gegenüber fast allen Herausforderungen im Regen stehen.
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Re: NATO lässt ihre Muskeln spielen

Beitragvon MoOderSo » Mo 26. Okt 2015, 17:24

DarkLightbringer » Mo 26. Okt 2015, 18:04 hat geschrieben:Glaubst du, dass die Soldatinnen und Soldaten der Blauen Truppe ein besonderes Vertrauensverhältnis in ihren Oberkommandierenden General Mooderso entwickeln würden?
Ich hätte jedenfalls Zweifel und würde das Zeltlager des Abschirmdienstes aufsuchen.
;)

Du gehörst ja zu den Spezialisten, die die mehrere 100 Milliarden Dollar teure Kriegsmaschine der Nato dazu benutzen würden, Menschen zu ermorden, die sich in ihrer blanken Not ums Wasser prügeln. Das löscht zwar nicht Durst der Menschen dort aber immerhin gibt es jede Menge Gewinn für Kasse der Kriegsindustrie. Meine bescheidene Idee den Menschen einfach eine nachhaltigere Wasserversorgung zu finanzieren wäre da sicher um einiges günstiger. Außerdem müsste kein Mensch unter meinem Kommando sterben, während die Kriegshetzer in deiner Abteilung einen Satz heiße Löffel bekommen würden.
Keine Ahnung welche Variante den Soldaten besser gefällt. :)
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Re: NATO lässt ihre Muskeln spielen

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 26. Okt 2015, 19:07

MoOderSo » Montag 26. Oktober 2015, 17:24 hat geschrieben:Du gehörst ja zu den Spezialisten, die die mehrere 100 Milliarden Dollar teure Kriegsmaschine der Nato dazu benutzen würden, Menschen zu ermorden, die sich in ihrer blanken Not ums Wasser prügeln. Das löscht zwar nicht Durst der Menschen dort aber immerhin gibt es jede Menge Gewinn für Kasse der Kriegsindustrie. Meine bescheidene Idee den Menschen einfach eine nachhaltigere Wasserversorgung zu finanzieren wäre da sicher um einiges günstiger. Außerdem müsste kein Mensch unter meinem Kommando sterben, während die Kriegshetzer in deiner Abteilung einen Satz heiße Löffel bekommen würden.
Keine Ahnung welche Variante den Soldaten besser gefällt. :)

Wenn die Feuerwehr davon ausgeht, dass es durch den Ankauf einer Sprenkleranlage zu keinem Brandfall kommen kann, ist eine Übung natürlich nicht nötig. Und wenn man diese Annahme generell zur Grundphilosophie erhebt, braucht man gar keine Feuerwehr.
Überraschenderweise übt die Feuerwehr aber den Brandfall.

In dem so gegebenen Szenario prüglen sich nicht Leute ums Wasser, vielmehr ist die Meinungsverschiedenheit zwischen zwei Regierungen Anlass zu einer Aggression - sowas soll ja schon vorgekommen sein.
Im Rahmen dieses überraschenden Konfliktes kommt es einerseits zu einer dramatischen Verschlechterung der humanitären Situation - Vertreibung, Hunger - zum andern wird die zivile Schifffahrt angegriffen.

Die Schlichtung - das meint Friedensbemühungen - ist gescheitert. Die Idee mit der Finanzierung einer Wasserversorgung ist schon toll, nur geht diese Übung eben von einem bestehenden Problem aus, nicht von einem Friedenssimulationsspiel, in dem eine Lösung dann jede Übung überflüssig machen würde.

Die Feuerwehr bietet eine ganze Reihe an Präventivmaßnahmen an - Schutztüren, Feuerlöscher. Trotzdem können Brände vorkommen. Man kann auch erdbebensichere Häuser bauen und in Betrieben überall Unfallverhütungsvorschriften aushängen - dennoch übt das THW den Katastrophenfall und der Sanitäter die Erstversorgung.

Erstaunlicherweise bemüht dein kurzer Beitrag aber immerhin schon genau das, was in der Konfliktforschung als eine Voraussetzung für die Aggression gesehen wird - die Gräuelpropaganda. Der Meinungsgegner - meine Wenigkeit in dem Fall - wird dämonisiert, er will angeblich "Menschen ermorden", die sich in "blanker Not" befinden und das auch noch für "mehrere 100 Milliarden Dollar". Das ist zwar völliger Unsinn, hilft aber laut Konfliktforschung dabei, zu enthemmen. Und das wiederum wird als erste Voraussetzung dafür gesehen, überhaupt in die Konfliktfähigkeit zu gehen. Eine weitere Voraussetzung wäre dann noch, dass anerkannte Autoritäten die enthemmende Propaganda unterstützen.
Das aber nur zum Grundsätzlichen, dieses Forum beschränkt uns ja glücklicherweise darauf, sich in Worten zu üben. ;)
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Re: NATO lässt ihre Muskeln spielen

Beitragvon Cobra9 » Mo 26. Okt 2015, 19:14

MoOderSo » Mo 26. Okt 2015, 09:53 hat geschrieben:Ich würde, während ich auf einen Beschluss des UN-Sicherheitsrats warte, unsere Trollfabriken besuchen und dort Schläge auf den Hinterkopf verteilen. Für jedes dumme Nachfragen würde ich einen Panzer zur Altmetallsammlung schicken und den Erlös für Wasseraufbereitungsanlagen in Lakuta und Kamon spenden.


Dann bin ich froh das selbst Berlin da klüger agiert als manche Menschen hier es gerne würfen. Meine Meinung. Aber die Zeiten sprechen dafür eine ausreichend starke BW für ihre Kernaufgaben zu kriegen :)
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und Neuzugang Everythingchanges wo so konkrete Aussagen liefert wie ein Troll in der Mystik :p
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Re: NATO lässt ihre Muskeln spielen

Beitragvon HugoBettauer » Mo 26. Okt 2015, 19:33

DarkLightbringer » Mo 26. Okt 2015, 17:06 hat geschrieben:Der Vorschlag würde also lauten, eigene Spezialeinheiten abzusetzen, die verdeckt operieren können?
Ausgezeichnet.

Mein Vorschlag ist die Auflösung der Bundeswehr, des VS und der ganzen anderen dubiosen Strukturen.
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Re: NATO lässt ihre Muskeln spielen

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 26. Okt 2015, 19:34

Cobra9 » Montag 26. Oktober 2015, 19:14 hat geschrieben:
Dann bin ich froh das selbst Berlin da klüger agiert als manche Menschen hier es gerne würfen. Meine Meinung. Aber die Zeiten sprechen dafür eine ausreichend starke BW für ihre Kernaufgaben zu kriegen :)

Aber die "Schläge auf den Hinterkopf" im k.u.k.-Stil sind zumindest originell für jemanden, der im Selbstverständnis vermutlich besonders friedfertig ist. ;)
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Re: NATO lässt ihre Muskeln spielen

Beitragvon DarkLightbringer » Mo 26. Okt 2015, 19:41

HugoBettauer » Montag 26. Oktober 2015, 19:33 hat geschrieben:Mein Vorschlag ist die Auflösung der Bundeswehr, des VS und der ganzen anderen dubiosen Strukturen.

In der Erwartung, dies würde den Konflikt und die humanitäre Situation in der Region Cerasia ent- oder anspannen?

Das Szenario sieht eine Pattsituation im Osten von Cerasia vor und damit einhergehend zahllose Probleme wie die wachsende Instabilität in der Region, Verletzungen der territorialen Integrität und eine Verschlechterung der humanitären Lage.
http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/ ... ehh8j6exo/
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Re: NATO lässt ihre Muskeln spielen

Beitragvon HugoBettauer » Mo 26. Okt 2015, 19:43

DarkLightbringer » Mo 26. Okt 2015, 19:41 hat geschrieben:In der Erwartung, dies würde den Konflikt und die humanitäre Situation in der Region Cerasia ent- oder anspannen?

In der Erwartung, dass sie dann nicht noch mehr Unsinn anrichten und wir einen Haufen Geld einsparen.

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