Bundeswehr in Syrien interagieren?

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Brain_Acme

Bundeswehr in Syrien interagieren?

Beitragvon Brain_Acme » Di 11. Sep 2012, 13:00

Hi,

ich möchte mal gerne von euch wissen, ob Deutschland in Syrien interagieren sollte. Auch trotz den Drohungen von China und Russland.
Ich finde , dass Deutschland sich da erstmal raus halten sollte. Es müssen ja nicht noch mehr deutsche Soldaten umkommen oder verletzt werden solange da noch Krieg herscht. Später kann man helfen Infrastruktur wieder aufbauen und Lebensmittel verteilen.

mfg
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Platon
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Re: Bundeswehr in Syrien interagieren?

Beitragvon Platon » Di 11. Sep 2012, 13:07

Deutschland interagiert nach allgemeiner Auffassung doch längst in Syrien mittels des BND.
http://www.derwesten.de/politik/deutsch ... 97157.html

Dazu gibt man der syrischen Opposition Raum sich zu beraten und man ist politisch eindeutig Anti-Assad eingestellt.

Ein Einsatz deutscher Soldaten steht ohnehin nicht zur Diskussion, weil überhaupt keine internationale Intervention ernsthaft in Erwägung gezogen wird. Es gibt zwar Vorschläge der Türkei Schutzzonen einzurichten - in erster Linie um die Flüchtlingsströme ein wenig einzudämmen, aber dies beinhaltet in erster Linie Luftunterstützung und ist auf wenig Gegenliebe gestoßen.
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Re: Bundeswehr in Syrien interagieren?

Beitragvon Brain_Acme » Di 11. Sep 2012, 13:11

Ich meinte es hypotätisch. Das Deutschland sich nicht einmischt ist klar. Ich wollte mal wissen ob wir wir Bürger esfinden würden wenn die Bundeswehr ins Geschehen eingreift. Z.B. Waffenlieferung, Verteidigung der Zivilisten oder Rebellen, Rückzugspunkte für Rebellen, ...

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Platon
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Re: Bundeswehr in Syrien interagieren?

Beitragvon Platon » Di 11. Sep 2012, 13:13

Brain_Acme » Di 11. Sep 2012, 13:11 hat geschrieben:Ich meinte es hypotätisch. Das Deutschland sich nicht einmischt ist klar. Ich wollte mal wissen ob wir wir Bürger esfinden würden wenn die Bundeswehr ins Geschehen eingreift. Z.B. Waffenlieferung, Verteidigung der Zivilisten oder Rebellen, Rückzugspunkte für Rebellen, ...

mfg

es gibt da eine sicherlich aufschlussreiche Umfrage hier im Forum:
viewtopic.php?f=5&t=31969
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Eiskalt
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Re: Bundeswehr in Syrien interagieren?

Beitragvon Eiskalt » Do 13. Sep 2012, 16:10

Die deutsche Armee hält doch eh nur solange die Stellung bis richtiges Militär kommt! :x
Memento mori
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Re: Bundeswehr in Syrien interagieren?

Beitragvon Puschel » Fr 16. Nov 2012, 01:39

Brain_Acme » Di 11. Sep 2012, 12:00 hat geschrieben:Hi,

ich möchte mal gerne von euch wissen, ob Deutschland in Syrien interagieren sollte. Auch trotz den Drohungen von China und Russland.
Ich finde , dass Deutschland sich da erstmal raus halten sollte. Es müssen ja nicht noch mehr deutsche Soldaten umkommen oder verletzt werden solange da noch Krieg herscht. Später kann man helfen Infrastruktur wieder aufbauen und Lebensmittel verteilen.

mfg



Die Kindergarten-Gurkentruppe Bundeswehr? :D :D :D :D

Genial davon sollten Monty Python einen Film drehen, den würde ich mir sogar im Kino anschauen! :thumbup:

So wie einst Ritter der Kokosnuss oder so..... :thumbup:
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Fadamo
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Re: Bundeswehr in Syrien interagieren?

Beitragvon Fadamo » Fr 16. Nov 2012, 06:13

Die bundeswehr würde den gleichen fehler wie bei russland machen.Nur mit dem unterschied, sie würden nicht erfrieren sondern vor hitze umfallen. :D
Nein, die bundeswehr sollte zuhause bleiben. :thumbup:
Politik ist wie eine Hure,die kann man nehmen wie man will
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Cobra9
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Re: Bundeswehr in Syrien interagieren?

Beitragvon Cobra9 » Fr 16. Nov 2012, 10:02

Die Bundeswehr hat in Syrien nichts zu suchen und aktuell sind Einsätze gar nicht mehr wirklich möglich. Die Bundeswehr ist an vielen Einsätzen im Ausland dabei, hat aber eine dünne Personaldecke. Von der Ausrüstung mal ganz zu schweigen.

Aktuell ist die BW bei 12 größeren Einsätzen dabei und beteiligt sich noch an kleineren Einsätzen.

Haupt-Gebiete.

http://www.einsatz.bundeswehr.de/resour ... w/Bild.jpg

Vom Mangel an Personal, Ausrüstung und falscher Ausbildung weiss die Politik einige Jahre und nix passiert wirklich. Für Syrien ist man im überigen nicht wirklich bereit. Bessere Idee wäre es die Türkei zu unterstützen mit Einheiten wie dem THW um Zelte aufzubauen, Wasserstellen usw.


Und die ach so schlechte BW. Wer ist den Schuld am Zustand der BW ?

Nicht die Soldaten sondern die Politik. Soldaten können damit arbeiten was Sie kriegen. Und hier liegt vieles im Kern.
Selbst die KSK ist im Jahr 2012 nicht voll ausgerüstet !

Dabei kennt man das Problem schon arg lange. Oder wann war der grosse Lacher das die KSK-ler bei Tschibo einkaufen mussten auf eigene Rechnung.

Aktuell dazu:

http://www.ftd.de/politik/deutschland/: ... 73700.html

ALT

http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... ereit.html



Und es ist nicht nur beim KSK so. Macht mal ne Reserveübung mit.....fehlt nicht viel und man schreit nur noch PENG PENG in eigenen Sportklamotten. Für sowas können aber die Soldaten nichts. Deshalb finde ich nicht angebracht die Soldaten als Witztruppe zu sehen wenn die Schuld woanders liegt.

Aber wer es nicht auf die Art begreift- Beispiel aus dem Alltag der Polizei.

In Hannover dürfen Polizisten keine Munition mehr verbrauchen nach dem Willen der Politik:


http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stad ... ion-sparen

Unser Bundespolizei geht teilweise sehr umweltfreundlich auf Streife !

Dumm nur wenn Verbrecher ein Auto haben


Bundespolizei muss mit Fahrrad auf Streife

Der Bundespolizei fehlt das Geld für Benzin. Wegen Einsparungen und hoher Spritpreise wurde eine Kilometerbegrenzung für Autofahrten eingeführt. Zudem werden Streifen teilweise per Fahrrad gefahren.

http://www.n24.de/news/newsitem_6831460.html

http://www.gdp.de/gdp/gdpbw.nsf/id/5300 ... 5-2012.pdf

Auch besonders schön


Marodestes Polizeigebäude des Landes“ verfällt weiter
Im Ravensburger Revier bricht die Treppe ein und regnet es durchs Dach – Polizeichef Uwe Stürmer: „Das ist beschämend“

“. Die Schwäbische Zeitung hatte damals schon über verschimmelte Wände, undichte Dächer und verfaulende Akten berichtet. Jetzt also hat der Frost der vergangenen Wochen einen Teil der Eingangstreppe gesprengt. Dazu gab es zwei Wassereinbrüche über das Dach.


http://www.schwaebische.de/region/obers ... 11988.html


Und das nur mal bei der Polizei, Bundeswehr und teilweise bei der Jusitz

MAN lese das mal

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/i ... ae6fd.html

Was der Artikel weg lässt- die Ratten wurden erst bekämpft als die Presse kam !

Bis zur Bekämpfung warnte man man dem Schild

Im Verbindungsgang weist mittlerweile sogar ein Aufkleber mit dem Warnhinweis „Achtung! Es lebt“ auf die illegalen Eindringlinge ins Rechtssystem hin. Die Presse wird auch bald über die WC-Anlagen wohl im gleichen Gebäude berichten können.


Die ABORTFLIEGE ist zu Besuch in den Wc-Anlagen und es dürfte wieder dauern bis sich was tut.
http://www.insects.ch/php/mhsCms/index. ... e7dc7309a1



Fazit: Helfen so gut es geht den Menschen in Syrien aber bitte keine Einsätze der BW. Solange man nicht die Grundlagen für einen vernüftigen Einsatz schafft ist es eine Gefährdung der eigenen Soldaten
Zuletzt geändert von Cobra9 am Fr 16. Nov 2012, 10:03, insgesamt 1-mal geändert.
Einbildung ist auch eine Bildung. Was heute teilweise als Mensch in Verantwortung kommt.
Ohne Worte

Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt
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Fadamo
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Re: Bundeswehr in Syrien interagieren?

Beitragvon Fadamo » Sa 17. Nov 2012, 14:48

Cobra9 » Fr 16. Nov 2012, 10:02 hat geschrieben:Die Bundeswehr hat in Syrien nichts zu suchen und aktuell sind Einsätze gar nicht mehr wirklich möglich. Die Bundeswehr ist an vielen Einsätzen im Ausland dabei, hat aber eine dünne Personaldecke. Von der Ausrüstung mal ganz zu schweigen. Aktuell ist die BW bei 12 größeren Einsätzen dabei und beteiligt sich noch an kleineren Einsätzen. Haupt-Gebiete. http://www.einsatz.bundeswehr.de/resour ... w/Bild.jpg Vom Mangel an Personal, Ausrüstung und falscher Ausbildung weiss die Politik einige Jahre und nix passiert wirklich. Für Syrien ist man im überigen nicht wirklich bereit. Bessere Idee wäre es die Türkei zu unterstützen mit Einheiten wie dem THW um Zelte aufzubauen, Wasserstellen usw. Und die ach so schlechte BW. Wer ist den Schuld am Zustand der BW ? Nicht die Soldaten sondern die Politik. Soldaten können damit arbeiten was Sie kriegen. Und hier liegt vieles im Kern. Selbst die KSK ist im Jahr 2012 nicht voll ausgerüstet ! Dabei kennt man das Problem schon arg lange. Oder wann war der grosse Lacher das die KSK-ler bei Tschibo einkaufen mussten auf eigene Rechnung. Aktuell dazu: http://www.ftd.de/politik/deutschland/: ... 73700.html ALT http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... ereit.html Und es ist nicht nur beim KSK so. Macht mal ne Reserveübung mit.....fehlt nicht viel und man schreit nur noch PENG PENG in eigenen Sportklamotten. Für sowas können aber die Soldaten nichts. Deshalb finde ich nicht angebracht die Soldaten als Witztruppe zu sehen wenn die Schuld woanders liegt. Aber wer es nicht auf die Art begreift- Beispiel aus dem Alltag der Polizei. In Hannover dürfen Polizisten keine Munition mehr verbrauchen nach dem Willen der Politik: http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stad ... ion-sparen Unser Bundespolizei geht teilweise sehr umweltfreundlich auf Streife ! Dumm nur wenn Verbrecher ein Auto haben Bundespolizei muss mit Fahrrad auf Streife Der Bundespolizei fehlt das Geld für Benzin. Wegen Einsparungen und hoher Spritpreise wurde eine Kilometerbegrenzung für Autofahrten eingeführt. Zudem werden Streifen teilweise per Fahrrad gefahren. http://www.n24.de/news/newsitem_6831460.html http://www.gdp.de/gdp/gdpbw.nsf/id/5300 ... 5-2012.pdf Auch besonders schön Marodestes Polizeigebäude des Landes“ verfällt weiter Im Ravensburger Revier bricht die Treppe ein und regnet es durchs Dach – Polizeichef Uwe Stürmer: „Das ist beschämend“ “. Die Schwäbische Zeitung hatte damals schon über verschimmelte Wände, undichte Dächer und verfaulende Akten berichtet. Jetzt also hat der Frost der vergangenen Wochen einen Teil der Eingangstreppe gesprengt. Dazu gab es zwei Wassereinbrüche über das Dach. http://www.schwaebische.de/region/obers ... 11988.html Und das nur mal bei der Polizei, Bundeswehr und teilweise bei der Jusitz MAN lese das mal http://www.stuttgarter-nachrichten.de/i ... ae6fd.html Was der Artikel weg lässt- die Ratten wurden erst bekämpft als die Presse kam ! Bis zur Bekämpfung warnte man man dem Schild Im Verbindungsgang weist mittlerweile sogar ein Aufkleber mit dem Warnhinweis „Achtung! Es lebt“ auf die illegalen Eindringlinge ins Rechtssystem hin. Die Presse wird auch bald über die WC-Anlagen wohl im gleichen Gebäude berichten können. Die ABORTFLIEGE ist zu Besuch in den Wc-Anlagen und es dürfte wieder dauern bis sich was tut. http://www.insects.ch/php/mhsCms/index. ... e7dc7309a1 Fazit: Helfen so gut es geht den Menschen in Syrien aber bitte keine Einsätze der BW. Solange man nicht die Grundlagen für einen vernüftigen Einsatz schafft ist es eine Gefährdung der eigenen Soldaten
Bei der sicherheit der sicherheitskräfte und beim bürger wird zuerst gespart. Bei den politnix zuletzt.
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Fadamo
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Re: Bundeswehr in Syrien interagieren?

Beitragvon Fadamo » So 18. Nov 2012, 12:06

JamesDean » Do 13. Sep 2012, 15:10 hat geschrieben:Die deutsche Armee hält doch eh nur solange die Stellung bis richtiges Militär kommt! :x




Wie sieht denn ein richtiges militär aus :?:
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Re: Bundeswehr in Syrien interagieren?

Beitragvon enfant_terrible » So 18. Nov 2012, 21:08

Brain_Acme » Di 11. Sep 2012, 13:00 hat geschrieben:Hi,

ich möchte mal gerne von euch wissen, ob Deutschland in Syrien interagieren sollte. Auch trotz den Drohungen von China und Russland.
Ich finde , dass Deutschland sich da erstmal raus halten sollte. Es müssen ja nicht noch mehr deutsche Soldaten umkommen oder verletzt werden solange da noch Krieg herscht. Später kann man helfen Infrastruktur wieder aufbauen und Lebensmittel verteilen.

mfg
Ihr Linksextremisten seid eine echte Volksseuche. Jeder Ganove am Bahnhof verursacht weniger Schäden als ihr und ist auch moralisch höher zu bewerten.

Daß die Bundeswehr in Syrien nichts zu suchen hat, darüber sind wir einig.

Dann aber gleich deine SPD/Grüne/Gutmenschliche-Spinnerei, der deutsche Steuerzahler solle gefälligst Syrien wieder aufbauen.

Nimm´s mir nicht übel, aber für mich hast du echt eine Schraube locker!

Nimm deine eigene Knete und schick sie nach Syrien oder in den Hindukush, aber nicht meine!!! Sozi!!! Ganove!!!
:mad:
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Re: Bundeswehr in Syrien interagieren?

Beitragvon Andrycha » So 18. Nov 2012, 21:21

Das wiederaufbauen ist doch eine Typische Masche. So kann man Gelder der Steuerzahler in das Angebliche "Wiederaufbau" stecken wovon das das meiste bei den Firmen die es "wiederaufbauen" bleibt. Und die Politiker bekommen dann dafür kleine Spenden. Klingelt es? :)
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Re: Bundeswehr in Syrien interagieren?

Beitragvon hamels » Sa 24. Nov 2012, 22:08

Brain_Acme » Di 11. Sep 2012, 12:00 hat geschrieben:Hi,

ich möchte mal gerne von euch wissen, ob Deutschland in Syrien interagieren sollte. Auch trotz den Drohungen von China und Russland.
Ich finde , dass Deutschland sich da erstmal raus halten sollte. Es müssen ja nicht noch mehr deutsche Soldaten umkommen oder verletzt werden solange da noch Krieg herscht. Später kann man helfen Infrastruktur wieder aufbauen und Lebensmittel verteilen.

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Ja doch, der Rebellenrat hat schon verkündet, daß er 60 Mrd. benötige,um das Land wieder aufzubauen. Daß er mit daran beteiligt ist, es erst einmal zu zerstören, geht dabei unter.
Das kennt man mittlerweile - irgendwelche Idioten in der Welt hauen sich die Köpfe ein und wir kommen dann, um die Folgen zu bezahlen. Nicht mit den deutschen Steuerzahkler.
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Re: Bundeswehr in Syrien interagieren?

Beitragvon Andrycha » So 25. Nov 2012, 10:50

hamels » Sa 24. Nov 2012, 22:08 hat geschrieben:Ja doch, der Rebellenrat hat schon verkündet, daß er 60 Mrd. benötige,um das Land wieder aufzubauen. Daß er mit daran beteiligt ist, es erst einmal zu zerstören, geht dabei unter.
Das kennt man mittlerweile - irgendwelche Idioten in der Welt hauen sich die Köpfe ein und wir kommen dann, um die Folgen zu bezahlen. Nicht mit den deutschen Steuerzahkler.


Die Regierung sieht es aber anders. Wenn Syrien demokratisiert wird fließen ganz sicher auch deutsche Steuergelder hin.
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Re: Bundeswehr in Syrien interagieren?

Beitragvon Muninn » So 25. Nov 2012, 12:56

Fadamo » Sa 17. Nov 2012, 14:48 hat geschrieben: Bei der sicherheit der sicherheitskräfte und beim bürger wird zuerst gespart. Bei den politnix zuletzt.



Wir müssen ja auch zu erst den Euro und Griechenland retten. Ob wir Polizei, BW, oder die Justiz brauchen. Das ist doch noch gar nicht erwiesen...
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Re: Bundeswehr in Syrien interagieren?

Beitragvon DarkLightbringer » So 25. Nov 2012, 14:54

Die Bundeswehr leistet erstmal gute Dienste, wenn sie dieses exklusive Patriot-System zur Grenzsicherung des Bündnispartners und quasi der NATO-Außengrenze aufstellt.
Den Gegnern Europas oder der nordatlantischen Gesellschaften an sich wird natürlich nichts recht sein, die sind eher an einer Aufrüstung des Teheraner Mullah-Regimes interessiert. ;)

Zur Kostenfrage... nichts spart mehr als ein möglichst rasches Ende des Assad-Regimes. Immerhin muss dieser "Rest-Staat" die verbleibenden (geschätzten) 40 Milliarden USD großenteils in Waffensysteme und Munition investieren. Und das ist letztlich nur zur Verschrottung bestimmt. Will heißen, der Frieden ist zwar nicht umsonst, Krieg ist aber immer teurer.
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[Humphrey Bogart als Rick Blaine in >Casablanca<, 1942]
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Re: Bundeswehr in Syrien interagieren?

Beitragvon Panarin » So 25. Nov 2012, 19:29

"Interagieren", ist das der neue Begriff für "einmarschieren"?
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Re: Bundeswehr in Syrien interagieren?

Beitragvon Fadamo » So 25. Nov 2012, 19:33

Brain_Acme » Di 11. Sep 2012, 12:00 hat geschrieben:Hi,

ich möchte mal gerne von euch wissen, ob Deutschland in Syrien interagieren sollte. Auch trotz den Drohungen von China und Russland.
Ich finde , dass Deutschland sich da erstmal raus halten sollte. Es müssen ja nicht noch mehr deutsche Soldaten umkommen oder verletzt werden solange da noch Krieg herscht. Später kann man helfen Infrastruktur wieder aufbauen und Lebensmittel verteilen.

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Na zumindest könnte westerwelle schon mal einmarschieren und kleine geschenke verteilen. :D
Assad nimmt sie bestimmt an.
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Re: Bundeswehr in Syrien interagieren?

Beitragvon Claud » Mo 26. Nov 2012, 01:44

JamesDean » Do 13. Sep 2012, 16:10 hat geschrieben:Die deutsche Armee hält doch eh nur solange die Stellung bis richtiges Militär kommt! :x


In Bezug auf was?

Im Falle der aktuellen Diskussionen, die sich um den türkisch/syrischen Raum drehen, scheint es im Nato-Verbund relativ wenige Armeen zu geben, die nach deiner Definition als richtiges Militär angesehen werden können. Hier gehört jedoch das Deutsche dazu, geht man nach den Kapazitäten und technischen Möglichkeiten, die sie aufbieten können.
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Re: Bundeswehr in Syrien interagieren?

Beitragvon sylvester » Mo 26. Nov 2012, 11:58

DarkLightbringer » So 25. Nov 2012, 14:54 hat geschrieben:Die Bundeswehr leistet erstmal gute Dienste, wenn sie dieses exklusive Patriot-System zur Grenzsicherung des Bündnispartners und quasi der NATO-Außengrenze aufstellt.
Den Gegnern Europas oder der nordatlantischen Gesellschaften an sich wird natürlich nichts recht sein, die sind eher an einer Aufrüstung des Teheraner Mullah-Regimes interessiert. ;)

Zur Kostenfrage... nichts spart mehr als ein möglichst rasches Ende des Assad-Regimes. Immerhin muss dieser "Rest-Staat" die verbleibenden (geschätzten) 40 Milliarden USD großenteils in Waffensysteme und Munition investieren. Und das ist letztlich nur zur Verschrottung bestimmt. Will heißen, der Frieden ist zwar nicht umsonst, Krieg ist aber immer teurer.



Dummschwätzer !!

Die Grenze zu Syrien ist etwa 800 km lang und die soll mit zwei Patriot Systemen gesichert werden????
Zuletzt geändert von sylvester am Mo 26. Nov 2012, 11:59, insgesamt 1-mal geändert.

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