Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

Moderator: Moderatoren Forum 2

Benutzeravatar
relativ
Beiträge: 28520
Registriert: Di 17. Jul 2012, 10:49
Benutzertitel: Relativitätsversteher
Wohnort: Pott

Re: Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

Beitragvon relativ » Mi 16. Dez 2020, 15:37

Realist2014 hat geschrieben:(16 Dec 2020, 14:55)

Was genau möchtest du in Bezug auf was geändert haben?
Weniger offensichtlich Egomane, sieht man z.B. an deiner Argumentation welch Habitus an Interessenvertretung sich da tummelt.

Das sind Interessensverbände und keine objektiven Quellen. Am schlimmsten der VdK
Achso und die gibt du hier nicht ab? Die VdK vertritt das Interesse einer ganz breiten Bevölkerungsgruppe und deren Mitglieder sind nicht gerade die, die von Armut betroffen sind. Ich bin da z.B. auch zahlendes Mitglied. Aber nicht aus den Grund das sie soziale Probleme benennen

Der beschreibt Fakten
Nur Zahlen sind diesbezüglich keine relevanten Fakten, wirst du dies jemals begreifen?

Ja- es geht um relative Armutsgefährdung. Und diese ist definiert als 60% vom relevanten Median bezüglich Einkommen.
Ja klatr immer relativ da es ja eine großen Zahl von Deutschen sehr gut geht, kann es da ja kein Problem geben, gelle :?:

Nein, siehe oben
Womit ausser mit den Gini und den letzen Jahren argumentierst du hier?

Erstens sind das Zahlen von 2014. Seitdem gab es jedes Jahr Reallohnsteigerungen
Das spiegelt sich dann in der Lohnquote wieder ( darum geht es in dem Bericht auch) - und die ist bis Anfang 2020 auf 77% gestiegen
Bezüglich Vermögensverteilung fehlen die Rentenanwartschaften usw. wieder komplett- also unseriös
Die Tendenz ist nur abgeschwächt worden. Grundlegend hat sie nur wenig bewegt. Grundlegend bedeutet, daß dieses Problem irgendwann nict mehr bbesteht bzw. wir wieder ein durchlässiges System haben mit ausreichender Kommunikation auch zwischen den Schichten.

Unter Berücksichtigung der Rentenanwartschaften usw. ist die Vermögensungleichheit in D geringer als in vergleichbaren Staaten
Inwieweit weniger Vermögen zu "Ausgrenzung" außer beim Konsum führt, hätte ich gerne mal erläutert.
Ja klar mach dir doch deine Zahlen selbst, ich sehe da kein Unterschied, weil es eh kein reales Leben abbilden kann.

Da hat sich in den letzten 10 Jahren was genau verändert?
Das behauptest du doch das sich etwas verändert hat im Bezug auf Soziales. Ich sage , das die Vorraussetzungen für einen größeren Teil unserer Bevölkerung schwerer geworden ist, als es früher (ab 80iger) war. Die Durchlässigkeit zu den Sonnenplätzen ist nicht mehr die selbe und da habe ich das Beispiel Bildung genannt. Gibt es auch genügend Studien zu. Bessere Bildung hat eben auch etwas mit Vermögen zu tun. Nich nur das Vermögende meist auch die bessere Bildung haben und so ihren Kindern besser helfen können, auch die bezahlte Bildung/Weiterbildung nimmt ja zu.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 50720
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

Beitragvon Realist2014 » Mi 16. Dez 2020, 17:12

relativ hat geschrieben:(16 Dec 2020, 15:37)
Weniger offensichtlich Egomane, sieht man z.B. an deiner Argumentation welch Habitus an Interessenvertretung sich da tummelt.

Schon klar, Unternehmerlohn = bäh, Löhne = super
]Achso und die gibt du hier nicht ab? Die VdK vertritt das Interesse einer ganz breiten Bevölkerungsgruppe und deren Mitglieder sind nicht gerade die, die von Armut betroffen sind. Ich bin da z.B. auch zahlendes Mitglied. Aber nicht aus den Grund das sie soziale Probleme benennen

Der VDK möchte mehr Gleichmacherei und eine wesentlich größere Umverteilung als wir heute schon haben. Ich nicht
]Nur Zahlen sind diesbezüglich keine relevanten Fakten, wirst du dies jemals begreifen?

Dann kannst du den Armutsbericht in die Tonne treten- besteht ja aus "Zahlen"
Ja klar immer relativ da es ja eine großen Zahl von Deutschen sehr gut geht, kann es da ja kein Problem geben, gelle :?:

Es gab imme rund wird immer ein "unten" geben- die Frage ist nur, wie weit ist dieses "unten" relativ von der Mitte entfernt.
Und da hat sich in den letzten Jahrzehnten nichts verändert
Womit ausser mit den Gini und den letzen Jahren argumentierst du hier?

Mit was außer wissenschaftlichen Kennzahlen möchtest du denn argumentieren?
Die Tendenz ist nur abgeschwächt worden. Grundlegend hat sie nur wenig bewegt.
Grundlegend bedeutet, daß dieses Problem irgendwann nict mehr bbesteht bzw. wir wieder ein durchlässiges System haben mit ausreichender Kommunikation auch zwischen den Schichte

Welches "Problem"?
Wir haben jede Menge Unterstützung im Hinblick auf die Bildung auch für "Einkommensschwache"- Stichwort BaFöG
Das behauptest du doch das sich etwas verändert hat im Bezug auf Soziales. Ich sage , das die Vorraussetzungen für einen größeren Teil unserer Bevölkerung schwerer geworden ist, als es früher (ab 80iger) war. Die Durchlässigkeit zu den Sonnenplätzen ist nicht mehr die selbe und da habe ich das Beispiel Bildung genannt. Gibt es auch genügend Studien zu. Bessere Bildung hat eben auch etwas mit Vermögen zu tun. Nich nur das Vermögende meist auch die bessere Bildung haben und so ihren Kindern besser helfen können, auch die bezahlte Bildung/Weiterbildung nimmt ja zu.

Es wird sich nie ändern, das 30% der Bürger kein Vermögen haben
Ursache ist entweder das Alter/Beginn des Arbeitslebens oder die Nichtwilligkeit auf Konsum zu verzichten.
Den Satz "das haben wir uns vom Mund für unsere Kinder abgespart" kennst du sicher noch. Der wird heute als "menschenunwürdig" angesehen.
Weiterhin werden die Kinder aus "Bildungselternhäusern" immer einen Vorteil der Zusatzbildung gegenüber den Kindern aus "Bildungsfernen Elternhäusern" haben.
Das lässt sich nicht ändern, außer du sperrst alle Kinder in Internate.
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
Benutzeravatar
McKnee
Beiträge: 5465
Registriert: Sa 2. Sep 2017, 16:18
Benutzertitel: Immer gerade und nie verbogen
Wohnort: Daheim

Re: Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

Beitragvon McKnee » Mi 16. Dez 2020, 18:28

Ich scroll nur noch durch.

Gibt es einen themenbezogenen Beitrag oder sind welche geplant?
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

Es ist mir egal, ob es ein Albert-Einstein-Zitat ist ...

.....er wusste es :D
Aldemarin
Beiträge: 726
Registriert: Mi 19. Feb 2014, 18:17

Re: Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

Beitragvon Aldemarin » Fr 18. Dez 2020, 14:39

In wie weit dürfen eigentlich Bundesländer bei der Kosteneinsparung eigene Wege gehen, wie zum Beispiel Gewerbeaufsicht und Gesundheitsamt zusammenzulegen?

Zurück zu „2. Innenpolitik - Verfassung“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 7 Gäste