Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

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Re: Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

Beitragvon Realist2014 » Di 15. Dez 2020, 17:25

relativ hat geschrieben:(15 Dec 2020, 14:17)

Also nochmal , auch diejemigen die die Preise anbieten erziehen den Kunden und nicht umgekehrt. Sie legen einen Preis fest, auch einen der niedriger sein kann als die eigentlichen Produktionskosten. Warum?... Anwort Preiskampf mit der Konkurrenz/Verdrängungswettbewerb. Viele Kunden nehmen das an und sind somit erzogen....noch Fragen? Frag mal die Aldibrüder.


Die Kunden muss man nicht "erziehen"- das Verhalten "Geiz ist geil" ist in den Genen.

Daher wird es auch immer "Niedriglöhner" geben.
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

Beitragvon Realist2014 » Di 15. Dez 2020, 17:26

sünnerklaas hat geschrieben:(15 Dec 2020, 14:18)

"Geiz ist geil" war eine Marketingkampagne eines großen Einzelhandelsunternehmens. Man sollte die Wirkung solch aggressiver Kampagnen nicht unterschätzen.


Das ist bereits Jahrzehnte her.

Das Verhalten ist aber schon älter.

Der Grund, weswegen viel deutsche Industrien "ausgestorben" sind...
Schuhe, Klamotten, Hi-Fi, TV......
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Re: Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

Beitragvon Realist2014 » Di 15. Dez 2020, 17:28

sünnerklaas hat geschrieben:(15 Dec 2020, 17:14)

Funktioniert, wenn der Wettbewerb ein Qualitätswettbewerb ist.

ISt er aber nicht bei Lebensmitteln oder Klamotten usw...
Schwierig wird es, wenn der Wettbewerb ausschließlich über den niedrigsten Preis läuft, weil sich Konkurrenten im Einzelhandel einen Unterbietungswettbewerb liefern, bei dem nicht der Kunde im Focus steht, sondern das Verdrängen von anderen Wettbewerbern.

Der Kunde ist ja nicht gezwungen, den niedrigsten Preis zu nehmen..
macht er aber....
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Re: Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

Beitragvon sünnerklaas » Di 15. Dez 2020, 19:30

Realist2014 hat geschrieben:(15 Dec 2020, 17:28)

ISt er aber nicht bei Lebensmitteln oder Klamotten usw...

Der Kunde ist ja nicht gezwungen, den niedrigsten Preis zu nehmen..
macht er aber....


Ist er nicht. Aber man braucht nur bei einem großen Teil der Kundschaft die Gier zu wecken. Funktioniert garantiert. Gibt genug Mirschenktjakeinerwas.
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Re: Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

Beitragvon relativ » Mi 16. Dez 2020, 09:44

Realist2014 hat geschrieben:(15 Dec 2020, 17:25)

Die Kunden muss man nicht "erziehen"- das Verhalten "Geiz ist geil" ist in den Genen.

Daher wird es auch immer "Niedriglöhner" geben.

Genau diese eine menschliche Einschaft machen sich Unternehmen zu nutze und drehen an der Preisschraube, sie muessen es nicht machen es aber trotzdem, weil sie eben in Konkurrenz zu anderen Unternehmen stehen. Konkurrenzkampf ist natürlich auch mit der menschlichen Eigenschaft der Gier zu erklären, aber nicht jeder Mensch lässt die Gier gleichstark raushängen , da gibt es schon gewaltige Unterschiede.
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Re: Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

Beitragvon Realist2014 » Mi 16. Dez 2020, 09:50

relativ hat geschrieben:(16 Dec 2020, 09:44)

Genau diese eine menschliche Einschaft machen sich Unternehmen zu nutze und drehen an der Preisschraube, sie muessen es nicht machen

Wenn die Alternative bedeutet, weniger Gewinn zu erwirtschaften, schon....
]es aber trotzdem, weil sie eben in Konkurrenz zu anderen Unternehmen stehen. [/quote
Ja, nennt sich Marktwirtschaft. Also etwas positives. Die Alternative wären Monopole....

Konkurrenz ergibt sich automatisch aus der Marktwirtschaft. Die Alternative wären unzulässige Absprachen...
Was "Gier" damit zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht
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Re: Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

Beitragvon relativ » Mi 16. Dez 2020, 09:59

Realist2014 hat geschrieben:(16 Dec 2020, 09:50)

Wenn die Alternative bedeutet, weniger Gewinn zu erwirtschaften, schon....
Na also dann gibt doch nicht den Kunden sie alleinige Verantwortung dafür. Der Kunde ist am Ende dieses Prozesses, der bei den Unternehmen anfängt.

Konkurrenz ergibt sich automatisch aus der Marktwirtschaft. Die Alternative wären unzulässige Absprachen...
Was "Gier" damit zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht
Fragt sich nur welche Maßnahmen auch marktwirtschaftlich gesund sind. Konkurrenz die zu zuviel Pleiten und Monopolen führt, kann ja nicht in unseren Interesse sein. Aber genau dies passiert , schleichend aber erkennbar, in den letzten Jahrzehnten.
Die Absprachen passieren auch so, oder eben man wird übernommen, bleibt die gleiche Marke, damit es nicht wie ein Monopol aussieht, gehört aber zur selben Unternehmensgruppe, was dann die geheime Absprache auch obsolet macht.
Die ganze systemische Entwicklung der Wirtschaft sehe ich in einer Schieflage.
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Re: Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

Beitragvon Realist2014 » Mi 16. Dez 2020, 10:10

relativ hat geschrieben:(16 Dec 2020, 09:59)

Na also dann gibt doch nicht den Kunden sie alleinige Verantwortung dafür.

Aber sicher doch. Denn der Gewinn/Unternehmerlohn steht ganz vorne. Das ist ja der Sinn von Unternehmen und unternehmerischer Tätigkeit.

Fragt sich nur welche Maßnahmen auch marktwirtschaftlich gesund sind. Konkurrenz die zu zuviel Pleiten und Monopolen führt, kann ja nicht in unseren Interesse sein. Aber genau dies passiert , schleichend aber erkennbar, in den letzten Jahrzehnten.

Soso. WIE möchtest du denn die Konkurrenz" limitieren"?

Die ganze systemische Entwicklung der Wirtschaft sehe ich in einer Schieflage.

Deswegen ist ja auch ( bis vor Corona) die Lohnquote in D bei 77%.

Die Löhne sind einfach zu hoch.
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Re: Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

Beitragvon relativ » Mi 16. Dez 2020, 10:21

Realist2014 hat geschrieben:(16 Dec 2020, 10:10)

Aber sicher doch. Denn der Gewinn/Unternehmerlohn steht ganz vorne. Das ist ja der Sinn von Unternehmen und unternehmerischer Tätigkeit.
Zeigt halt mal wieder mal deine schräge und einfallslose Einstellung.


Soso. WIE möchtest du denn die Konkurrenz" limitieren"?
Die kann durch Qualitätsmerkmale, Service , Kundennähe ect.pp. erreicht werden. Ist halt ein wenig anstrengender, als Konkurrenzkampf nur durch ruinöse und einfalslose Kampfpreispolitik zu limitieren.

Deswegen ist ja auch ( bis vor Corona) die Lohnquote in D bei 77%.
:?:

Die Löhne sind einfach zu hoch.
Jo die Managerlöhne und Boni sowie die Aktiendividenten stehen in keinem guten Verhältnis zu derzeitigen Krise. :D
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Re: Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

Beitragvon Realist2014 » Mi 16. Dez 2020, 10:26

relativ hat geschrieben:(16 Dec 2020, 10:21)
Zeigt halt mal wieder mal deine schräge und einfallslose Einstellung.

Soso, das die Unternehmer Investoren genau so ein Recht auf ihren "Lohn" haben wie die AN, ist also eine "schräge und einfallslose Einstellung
Die kann durch Qualitätsmerkmale, Service , Kundennähe ect.pp. erreicht werden. Ist halt ein wenig anstrengender, als Konkurrenzkampf nur durch ruinöse und einfalslose Kampfpreispolitik zu limitieren.

In der Realität werden ja alle obigen Punkte, je nach Branche , berücksichtigt.
Jo die Managerlöhne und Boni sowie die Aktiendividenten stehen in keinem guten Verhältnis zu derzeitigen Krise. :D

Dir Dividenden, die in 2020 ausgeschüttet worden sind, betreffen ja das Jahr 2019
Die AN haben ja für 2019 auch ihren Lohn bekommen.


Die Lohnquote ist eine volkswirtschaftliche Kennzahl, die angibt, wie viel der gesamten Wertschöpfung an die AN geflossen ist. ( Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit)
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Re: Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

Beitragvon relativ » Mi 16. Dez 2020, 11:23

Realist2014 hat geschrieben:(16 Dec 2020, 10:26)

Soso, das die Unternehmer Investoren genau so ein Recht auf ihren "Lohn" haben wie die AN, ist also eine "schräge und einfallslose Einstellung
Ne schräg ist eigentlich das du immer wieder die Vorstellung verbreitest, ohne dem was du für richtig hälst, würde die Unternehmer keinen ihnen zustehenden Lohn bekommen

In der Realität werden ja alle obigen Punkte, je nach Branche , berücksichtigt.
Konkurrenten auszustechen wird leider Gottes immer noch zu häufig über den Preiskampf entschieden, der dann auch zu Lasten vieler kleinerere Unternehmen geht, wenn sie nicht schon geschluckt werden. Diese Realität ist dir wohl verborgen geblieben.

Dir Dividenden, die in 2020 ausgeschüttet worden sind, betreffen ja das Jahr 2019
Die AN haben ja für 2019 auch ihren Lohn bekommen.
Tja wer Ironie verstehen will, tut dies auch. Dummerweise meintest du es ja wohl ernst mit deinen Aussagen zu Kunden und Arbeitnehmern.


Die Lohnquote ist eine volkswirtschaftliche Kennzahl, die angibt, wie viel der gesamten Wertschöpfung an die AN geflossen ist. ( Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit)
...und das was übrig bleibt reicht immer noch um die Schere zwischen Arm und Reich (die ja jetzt schon riesig ist und gesellschaftliche Problem schafft) größer werden zu lassen. Was läuft da nur falsch in deiner Argumentation.
Zuletzt geändert von relativ am Mi 16. Dez 2020, 12:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

Beitragvon Realist2014 » Mi 16. Dez 2020, 12:18

relativ hat geschrieben:(16 Dec 2020, 11:23)
Ne schräg ist eigentlich das du immer wieder die Vorstellung verbreitest, ohne dem was du für richtig hälst, würde die Unternehmer keinen ihnen zustehenden Lohn bekommen

Was ich für richtige halte spielt dabei keine Rolle.
Nur werden weder Unternehmer , noch Investoren zugunsten höhere Löhne auf einen Teil ihres Lohnes/Gewinnes verzichten ( was du ja immer "vorschlägst"...)
Konkurrenten auszustechen wird leider Gottes immer noch zu häufig über den Preiskampf entschieden, der dann auch zu Lasten vieler kleinerere Unternehmen geht, wenn sie nicht schon geschluckt werden. Diese Realität ist dir wohl verborgen geblieben.

Nennt sich Marktwirtschaft..
möchtest du zurück zu den 50ern?
..und das war übrig bleibt reicht immer noch um die Schere zwischen Arm und Reich (die ja jetzt schon riesig ist und gesellschaftliche Problem schafft) größer werden zu lassen. Was läuft da nur falsch in deiner Argumentation.

Diese deine Aussage ist falsch.
Der Ginikoeffizient bezüglich der Vermögensverteilung in D hat sich unter Berücksichtigung der Rentenanwartschaften und der AN und der Beamten keinesfalls "verschlechtert"
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Re: Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

Beitragvon relativ » Mi 16. Dez 2020, 12:30

Realist2014 hat geschrieben:(16 Dec 2020, 12:18)

Was ich für richtige halte spielt dabei keine Rolle.
Nur werden weder Unternehmer , noch Investoren zugunsten höhere Löhne auf einen Teil ihres Lohnes/Gewinnes verzichten ( was du ja immer "vorschlägst"...)
Sie müssten eigentlich erstmal nur darauf verzichten immer mehr Lohn anzuhäufen, auch dann wenn er eigentlich gar nicht anfallen sollte, wegen z.B. Krise ect. Also Verzicht ist da gar nicht die erste Forderung von mir, sondern Maß halten bei der Erhöhung dieser.

Nennt sich Marktwirtschaft..
möchtest du zurück zu den 50ern?
Ich bevorzuge die soziale Marktwirktschaft, wo auch bei negativen Effekten der Markwirtschaft für die Gesellschaft vom Staat eingegriffen wird und dies nicht nur, indem man Versagen des Managements durch Steuergelder wieder gerade rückt, sondern auch aktiv da wo es meiner Meinung nach Gesellschaftlich relevant ist . So wie es eben teilweise auch noch bis in die 80iger Jahre so war

Diese deine Aussage ist falsch.
Der Ginikoeffizient bezüglich der Vermögensverteilung in D hat sich unter Berücksichtigung der Rentenanwartschaften und der AN und der Beamten keinesfalls "verschlechtert"
Klar, ich kenne die geschönten Tabellen. Nur sagen die eben wenig über die schon exestierende Realität der materiellen Kluft in unserer Gesellschaft aus. Da musst du dir schon andere Tabellen ansehen, um das zu erkennen.
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Re: Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

Beitragvon Realist2014 » Mi 16. Dez 2020, 12:35

relativ hat geschrieben:(16 Dec 2020, 12:30)
Sie müssten eigentlich erstmal nur darauf verzichten immer mehr Lohn anzuhäufen,

Diese deine Aussage entspricht nun nicht den Fakten.
Ich bevorzuge die soziale Marktwirktschaft, wo auch bei negativen Effekten der Markwirtschaft für die Gesellschaft vom Staat eingegriffen wird und dies nicht nur, indem man Versagen des Managements durch Steuergelder wieder gerade rückt,

Bei welchen der Unternehmen hat denn "das Management versagt"?
Außer den Problemen der Auto-Hersteller?
Klar, ich kenne die geschönten Tabellen. Nur sagen die eben wenig über die schon exestierende Realität der materiellen Kluft in unserer Gesellschaft aus. Da musst du dir schon andere Tabellen ansehen, um das zu erkennen.


Dann liefere doch einfach mal deine "anderen Tabellen", wo unter Berücksichtigung von Rentenanwartschaften etc. der Gini-Koeffizient bezüglich der Vermögensverteilung "schlechter" geworden ist.

hier ist meine:

https://www.iwd.de/artikel/vermoegen-au ... an-361299/
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Re: Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

Beitragvon relativ » Mi 16. Dez 2020, 12:46

Realist2014 hat geschrieben:(16 Dec 2020, 12:35)

Diese deine Aussage entspricht nun nicht den Fakten.
Was du nicht sagst....
Bei welchen der Unternehmen hat denn "das Management versagt"?
Außer den Problemen der Auto-Hersteller?
Banken, Stahlwerke ect.pp da gibt es einige Beispiele wo der Staat eingreifen musste und sich da sogar noch Manager ihre Boni haben auszahlen haben lassen, Weil Vertrag ist ja Vertrag....


Dann liefere doch einfach mal deine "anderen Tabellen", wo unter Berücksichtigung von Rentenanwartschaften etc. der Gini-Koeffizient bezüglich der Vermögensverteilung "schlechter" geworden ist.

hier ist meine:

https://www.iwd.de/artikel/vermoegen-au ... an-361299/
Ich schreibe nicht von deinen Vermögenstabellen, sondern über Berichte und Bilanzen aus anderen Quellen wie z.B. diverser sozialer Verbände, die die Auswirkungen der steigenden sozialen Unterschiede täglich bei ihrer Arbeit erleben. Ein Teil des Problems ist halt, daß sich die sozialen Schichten immer weiter voneinander entfernen und da ist das Vermögen bzw. das zur verfügung stehende Kapital eben ein ausschlaggebendes Element.
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Re: Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

Beitragvon Realist2014 » Mi 16. Dez 2020, 13:10

relativ hat geschrieben:(16 Dec 2020, 12:46)
Banken, Stahlwerke ect.pp da gibt es einige Beispiele wo der Staat eingreifen musste und sich da sogar noch Manager ihre Boni haben auszahlen haben lassen, Weil Vertrag ist ja Vertrag...

In diesem Jahr?
Ein Teil des Problems ist halt, daß sich die sozialen Schichten immer weiter voneinander entfernen und da ist das Vermögen bzw. das zur verfügung stehende Kapital eben ein ausschlaggebendes Element.

Wie du meiner Quelle entnehmen kannst, gibt dieses "immer weiter entfernen" nicht.

Es gibt auch kein "immer weiter entfernen" der Bezieher von ALG II etc. von der "Einkommensmitte".

Welche Schicht "entfernt" sich also von welchen anderen Schichten?
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Re: Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

Beitragvon relativ » Mi 16. Dez 2020, 13:27

Realist2014 hat geschrieben:(16 Dec 2020, 13:10)

In diesem Jahr?
Was hat das mit dem Jahr zu tun. Die Entwicklung geht doch schon so eine Weile. Ob die Mechanismen greifen die von der Politik installiert wurden, ist auch fraglich, wenn die Geflogenheiten in diesen Bereichen so bleiben.
Wie du meiner Quelle entnehmen kannst, gibt dieses "immer weiter entfernen" nicht.
Deine Quelle sind nur zusammengewürfelte Zahlen die nicht viel mit dem Istzustand zu tun haben. Aussagekraft tendiert eher zur Null.

Es gibt auch kein "immer weiter entfernen" der Bezieher von ALG II etc. von der "Einkommensmitte".
Wo liegt den die Einkommensmitte, gibt es die überhaupt noch?

Welche Schicht "entfernt" sich also von welchen anderen Schichten?
Wie gesagt infomiere dich bei Menschen , die täglich mit diesen gesellschaftlich bedingten Unterschieden zu kämpfen haben und die berichten in der Regel von einer Zunahme ihrer Arbeit und nicht von Stagnation oder Abnahme. Beispiele wie Unterschiede bei der Ausbildung, Schule ect.pp. gibt es zu viele, als das dies Einzelfälle sind.
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Re: Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

Beitragvon Realist2014 » Mi 16. Dez 2020, 13:43

relativ hat geschrieben:(16 Dec 2020, 13:27)
Was hat das mit dem Jahr zu tun. Die Entwicklung geht doch schon so eine Weile.

Es gibt da keine "Entwicklung"......
Deine Quelle sind nur zusammengewürfelte Zahlen die nicht viel mit dem Istzustand zu tun haben. Aussagekraft tendiert eher zur Null.

Hast du bessere Zahlen?
Ich warte ja schon auf deine Quellen.
Wo liegt den die Einkommensmitte, gibt es die überhaupt noch?

Es gibt immer eine Median...
Ist übrigens auch immer die Basis der Jammerberichts, äh Armutsberichts....
Wie gesagt infomiere dich bei Menschen , die täglich mit diesen gesellschaftlich bedingten Unterschieden zu kämpfen haben und die berichten in der Regel von einer Zunahme ihrer Arbeit und nicht von Stagnation oder Abnahme. Beispiele wie Unterschiede bei der Ausbildung, Schule ect.pp. gibt es zu viele, als das dies Einzelfälle sind.

Mich interessiert nicht was einzelne Personen "meinen", sondern klare Zahlen und Fakten.
Nur hat obiges genau was mit den "Vermögensunterschieden " zu tun?
Welche "gesellschaftlichen Unterschiede" zwischen welchen Gesellschaftsschichten hat den angeblich "zugenommen"?
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Re: Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

Beitragvon relativ » Mi 16. Dez 2020, 14:17

Realist2014 hat geschrieben:(16 Dec 2020, 13:43)

Es gibt da keine "Entwicklung"......
Stimmt entwickelt im Bezug darauf wir ändern uns mal , gab es wenig bis nix.

Hast du bessere Zahlen?
Ich warte ja schon auf deine Quellen.
Als Quelle brauchst du dir nur die Berichte von den sozialverbänden anschauen, ich denke mal auch ohne das ich 30 google Quellen angebe , schafft du das wenn du willst. Auf Quellen mit Zahlen, die je nach Quelle teilweise auch unterschiedlich zusammengewürfelt und gewichtet sind, verlasse ich mich nicht alleine.

Es gibt immer eine Median...
Ist übrigens auch immer die Basis der Jammerberichts, äh Armutsberichts....
Vom dem Median und Zahlen halte ich als alleinige Bezugsquelle wie du jetzt weisst nix, aber so viel ich weiss erklären sie beim übermitteln des Armutsbericht diese Zahlen auch. Was schon mal ein riesiger Unterschied zu deiner Argumentationkette ist.

Mich interessiert nicht was einzelne Personen "meinen", sondern klare Zahlen und Fakten.
Genau das ist dein Problem und nein in den sozialen Verbänden geht es nicht um Einzelfallberichte. Aber um mal nur eine Gegendarstellung zu den Zahlen zugeben , als das was du hier erzählst. Hier ein link. https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt ... leich.html
Die arbeiten zwar auch mit den Gini Wert, kommen aber zu einer weitaus differenzierteren und gänzlich anderen Fazit als deiner einer.

Nur hat obiges genau was mit den "Vermögensunterschieden " zu tun?
Zu große Vermögenunterschiede und sprünge in der Gesellschaft führen zu ausgrenzungen durch z.B. weniger Vermögen , zu weniger Kontakten zwischen den Schichten und zu weniger beruflicher Durchlässigkeit, wegen zu großen Bildungsmöglichkeiten/Bildungsunterschieden.
Welche "gesellschaftlichen Unterschiede" zwischen welchen Gesellschaftsschichten hat den angeblich "zugenommen"?
Größster und wichtigster Punkt ist das wohl die Bildung zu nennen.
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Re: Schlanker Staat - effektive Verwaltungen

Beitragvon Realist2014 » Mi 16. Dez 2020, 14:55

relativ hat geschrieben:(16 Dec 2020, 14:17)
Stimmt entwickelt im Bezug darauf wir ändern uns mal , gab es wenig bis nix.

Was genau möchtest du in Bezug auf was geändert haben?
Als Quelle brauchst du dir nur die Berichte von den sozialverbänden anschauen,

Das sind Interessensverbände und keine objektiven Quellen. Am schlimmsten der VdK
Vom dem Median und Zahlen halte ich als alleinige Bezugsquelle wie du jetzt weisst nix,

Der beschreibt Fakten
aber so viel ich weiss erklären sie beim übermitteln des Armutsbericht diese Zahlen auch.

Ja- es geht um relative Armutsgefährdung. Und diese ist definiert als 60% vom relevanten Median bezüglich Einkommen.
]Was schon mal ein riesiger Unterschied zu deiner Argumentationkette ist.

Nein, siehe oben
Genau das ist dein Problem und nein in den sozialen Verbänden geht es nicht um Einzelfallberichte. Aber um mal nur eine Gegendarstellung zu den Zahlen zugeben , als das was du hier erzählst. Hier ein link. https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt ... leich.html
Die arbeiten zwar auch mit den Gini Wert, kommen aber zu einer weitaus differenzierteren und gänzlich anderen Fazit als deiner einer.

Erstens sind das Zahlen von 2014. Seitdem gab es jedes Jahr Reallohnsteigerungen
Das spiegelt sich dann in der Lohnquote wieder ( darum geht es in dem Bericht auch) - und die ist bis Anfang 2020 auf 77% gestiegen
Bezüglich Vermögensverteilung fehlen die Rentenanwartschaften usw. wieder komplett- also unseriös
Zu große Vermögenunterschiede und sprünge in der Gesellschaft führen zu ausgrenzungen durch z.B. weniger Vermögen .

Unter Berücksichtigung der Rentenanwartschaften usw. ist die Vermögensungleichheit in D geringer als in vergleichbaren Staaten
Inwieweit weniger Vermögen zu "Ausgrenzung" außer beim Konsum führt, hätte ich gerne mal erläutert.
Größster und wichtigster Punkt ist das wohl die Bildung zu nennen.

Da hat sich in den letzten 10 Jahren was genau verändert?
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