70 Jahre Grundgesetz: Vosskuhle in ARD-Sendung "Im Names des Volkes"

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Tomaner
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Re: 70 Jahre Grundgesetz: Vosskuhle in ARD-Sendung "Im Names des Volkes"

Beitragvon Tomaner » So 26. Mai 2019, 13:58

John Galt hat geschrieben:(25 May 2019, 19:47)

25 von 28 EU-Staaten sind ein Zentralstaat. Der hat Vor- und Nachteile wie das föderale System auch. Meine politische Position steht hier gar nicht zur Debatte. Es geht darum, was verfassungsrechtlich möglich ist, ich bin auch nicht der Souverän, der das entscheiden kann.
Unzählige EU-Staaten sind auch noch immer eine Monarchie. Das könnte man auch in Deutschland ändern, wenn man es wollen würde.

Es ist aber schon ein gewaltiger Unterschied, ob der Souverän dass frei entscheiden darf oder ob der Geheimdienst im Form vom Bundesverfassungsschutz ein Wörtchen mitzureden hat. Früher hat man mit der Linken 5% des Bundestages überwacht, in Zukunft werden es mit AfD 15% sein. In Bayern werden dann halt 20% der Politiker überwacht. Es wurden auch nicht nur Teile der Linken überwacht, sondern Abgeordente die ihr freies Mandat ausgeübt haben. Wer diese Warnungen nicht ernst nimmt, der steht wohl selber auf der undemokratischen Seite der Welt.

Es gibt außerdem nichts demokratischeres als Volksentscheide und diese nicht auf Bundesebene zuzulassen, ist ein weiterer großer Fehler des GG. Die Gerichte sprechen ihre Urteile im Namen des Volkes und nicht im Namen vom Bundesverfassungsgericht, Bundestag und Bundesverfassungsschutz.

Das Volksentscheide es auf Bundesebene nicht gibt, ist kein Fehler des GG. Im Prinzip kann jeder in einer Partei eintreten sogar eine gründen und damit auf allen Entscheidungen Einfluss nehmen. Ist es nicht so, die AfD hängt sich ein demokratisches Mändelchen um, weil sie darauf spekuliert, 80 bis 90 Prozent der Bevölkerung wissen nicht im vollen Umfang bei einen Volksentscheid, was die Vor- und Nachteile sind? Im Bundestag gibt es Experten, Juristen, Lobby, man kann sich zusätzliche Informanten holen und dann eben Austauch bei Lesungen, um sich damit recht umfassend zu informieren. Nimmt man mal in England das Brexit, wer von denen die alle abgestimmt haben, wußten über die Vor- und Nachteile ihrer Entscheidung wirklich umfassend Bescheid? Dies wissen doch die besten Experten im vollen Umfang heute noch nicht mal. So sind diejenigen Parteien, die die sogenannten einfachen Lösungen vorlügen klar im Vorteil, selbst wenn sie lügen wie gedruckt. Bekanntlich machten sich ja dann auch die Brexitbeführworter aus dem Staub. An den Nachteilen dieser Entscheidung sind dann auch die Regierenden Schuld, die Brexit gar ncht wollen, und die alles angerichtet haben, hetzen hinten herum weiter.
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John Galt
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Re: 70 Jahre Grundgesetz: Vosskuhle in ARD-Sendung "Im Names des Volkes"

Beitragvon John Galt » So 26. Mai 2019, 14:34

Tomaner hat geschrieben:(26 May 2019, 13:58)

Das Volksentscheide es auf Bundesebene nicht gibt, ist kein Fehler des GG. Im Prinzip kann jeder in einer Partei eintreten sogar eine gründen und damit auf allen Entscheidungen Einfluss nehmen. Ist es nicht so, die AfD hängt sich ein demokratisches Mändelchen um, weil sie darauf spekuliert, 80 bis 90 Prozent der Bevölkerung wissen nicht im vollen Umfang bei einen Volksentscheid, was die Vor- und Nachteile sind? Im Bundestag gibt es Experten, Juristen, Lobby, man kann sich zusätzliche Informanten holen und dann eben Austauch bei Lesungen, um sich damit recht umfassend zu informieren. Nimmt man mal in England das Brexit, wer von denen die alle abgestimmt haben, wußten über die Vor- und Nachteile ihrer Entscheidung wirklich umfassend Bescheid? Dies wissen doch die besten Experten im vollen Umfang heute noch nicht mal. So sind diejenigen Parteien, die die sogenannten einfachen Lösungen vorlügen klar im Vorteil, selbst wenn sie lügen wie gedruckt. Bekanntlich machten sich ja dann auch die Brexitbeführworter aus dem Staub. An den Nachteilen dieser Entscheidung sind dann auch die Regierenden Schuld, die Brexit gar ncht wollen, und die alles angerichtet haben, hetzen hinten herum weiter.


Eine sehr paternalistische und obrigkeitsgeile Sichtweise. Eine Demokratie ist keine Technokratie. Das Volk entscheidet und wenn es der Meinung ist, 1+1 ist 3, dann ist es halt so.

Politische Entscheidungen sind aber halt nicht so eindimensional und politische Akteure, Experten, Lobbyisten, Juristen haben in erster Linie ihre eigene Agenda und das Volk hat oftmals eine andere. Wer sich nicht traut, das Volk zu befragen ist halt ein Feigling und eventuell auf politischen Irrwegen.

Wenn Demokratie bedeutet, nur alle 4 Jahre ein Kreuzchen zu machen, dann gibt es die Kritik halt scheibchenweise, kann man sehr gut in jüngster Geschichte erkennen, wenn man sich die Zerstörung von CDU+SPD anschaut.

In Deutschland wird man sich auch noch in 100 Jahren an das veraltete GG klammern, während andere Länder längst auf artifical Governance gewechselt sind.
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Re: 70 Jahre Grundgesetz: Vosskuhle in ARD-Sendung "Im Names des Volkes"

Beitragvon Tomaner » So 26. Mai 2019, 14:59

John Galt hat geschrieben:(26 May 2019, 14:34)

Eine sehr paternalistische und obrigkeitsgeile Sichtweise. Eine Demokratie ist keine Technokratie. Das Volk entscheidet und wenn es der Meinung ist, 1+1 ist 3, dann ist es halt so.

Politische Entscheidungen sind aber halt nicht so eindimensional und politische Akteure, Experten, Lobbyisten, Juristen haben in erster Linie ihre eigene Agenda und das Volk hat oftmals eine andere. Wer sich nicht traut, das Volk zu befragen ist halt ein Feigling und eventuell auf politischen Irrwegen.

Wenn Demokratie bedeutet, nur alle 4 Jahre ein Kreuzchen zu machen, dann gibt es die Kritik halt scheibchenweise, kann man sehr gut in jüngster Geschichte erkennen, wenn man sich die Zerstörung von CDU+SPD anschaut.

In Deutschland wird man sich auch noch in 100 Jahren an das veraltete GG klammern, während andere Länder längst auf artifical Governance gewechselt sind.

du gehst auf mir überhaupt nicht ein und verfälscht meine Aussage. Jeder kann in Partei eintreten, eine Partei gründen, demonstrieren und hat vom GG geschützte Meinungsfreiheit. Es ist eine glatte Falschaussge ich hätte so getan, man solle nur alle 4 Jahre ein Kreuzchen machen. Selbst als Vertrauensmann IGM greift man aktiv in Politik ein und beeinflusst diese. Ebenso ist es, so zu tun als wäre direkte Demokratie in allem besser und es gäbe keine Nachteile. Es gibt auch Minderheitenrechte, die durch direkte Demokratie beschnitten würden. Sorry, aber eine katholische Mehrheit darf dann bestimmen ob Protestanten eine evangelische Kirche bauen dürfen?
Dann würde ich mich sehr dafür interessieren, wo für dich dann deine wirkliche, also direkte Demokratie endet? Am Werkstor einer Fabrik, mit dem Schild hier endet der demokratische Sektor der BRD? Oder bist du auch für direkte Demokratie in Betrieben?
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Re: 70 Jahre Grundgesetz: Vosskuhle in ARD-Sendung "Im Names des Volkes"

Beitragvon kyniker » Di 28. Mai 2019, 22:49

Allein bei dem "Ersatzdienst" (Zivildienst) hat das hochgelobte Grundgesetz in den 1980er und 1990er Jahren Millionen von deutschen jungen deutschen Männern betrogen:
https://www.zeit.de/1985/19/der-verfass ... -vorbeugen
Wer dann die "Gewissensprüfung" (bei mir und einigen meiner Mandaten teilweise faschistoid durchgeführt) überstanden hatte, durfte länger knechten, bis zuletzt 24 Monate vs. 15 Monate...und die Karriere später starten. Demzufolge später, 9 Monate weniger Verdienst (sind/waren bei Spitzenkräften 200.00 bis 800.000 EUR Verlust). Wer zahlt uns das jetzt? Der liebe Onkel Voßkuhle, der hochgelobte fast 100-jährige Sozi mit der Schippermütze, der vollgefressene Pfälzer mit dem Saumagen (war zu deren Zeit...) oder die Mutti aus der DDR...?
Keiner!
Und das ist nur einer der Schwachpunkte unseres wunderbaren Grundgesetzes.
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Re: 70 Jahre Grundgesetz: Vosskuhle in ARD-Sendung "Im Names des Volkes"

Beitragvon Unité 1 » Di 28. Mai 2019, 22:50

Es wurden 70, nicht 30 Jahre GG gefeiert.
Unten stand ein Gummibaum.
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Re: 70 Jahre Grundgesetz: Vosskuhle in ARD-Sendung "Im Names des Volkes"

Beitragvon kyniker » Di 28. Mai 2019, 23:37

Unité 1 hat geschrieben:(28 May 2019, 22:50)

Es wurden 70, nicht 30 Jahre GG gefeiert.

Um so schlimmer.
Die Architekten unserer heutigen (sehr guten) Demokratie waren z. T. Nazis (wenn auch nur zu einem Bruchteil, man brauchte offenbar diese "Netzwerker" beim Neuanfang...).
Ich muss doch wohl keine Namen nennen... (Globke, Kiesinger, Filbinger, Schleyer, uva...).
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Re: 70 Jahre Grundgesetz: Vosskuhle in ARD-Sendung "Im Names des Volkes"

Beitragvon Unité 1 » Mi 29. Mai 2019, 00:12

kyniker hat geschrieben:(28 May 2019, 23:37)

Um so schlimmer.

Verstehe. Dass das Grundgesetz überhaupt nötig ist, um Grundrechten Geltung zu verschaffen, ist unnötig, da Grundrechte Menschenrechte sind, die kein Gesetz einer Art benötigen, da Menschenrechte qua Menschsein immanent in der Welt vorhanden sind, womit die Formulierung eines Grundgesetzes verdeutlicht, dass Menschenrechte Gesetze benötigen, was nahelegt, dass Menschsein keine Rechte erzeugt, womit belegt wird, dass das Grundgesetz nötig ist, um seine Existenz hinsichtlich der Gedanken der Menschenrechte zu rechtfertigen.

Das ist mir zu dialektisch.
Unten stand ein Gummibaum.
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Re: 70 Jahre Grundgesetz: Vosskuhle in ARD-Sendung "Im Names des Volkes"

Beitragvon magnus » Mi 29. Mai 2019, 19:12

BingoBurner hat geschrieben:(25 May 2019, 21:56)

Dein Ernst........bist gerade dabei mich wütend zu machen.......




Schönen Gruß aus Frankfurt.......


Schmock, eine Erklärung eines Deutschen Unterweltlers mir persönlich gegenüber: Jemand der Schulden macht, nicht daran denkt sie zurückzuzahlen, andere um Geld anpumpt und auf ganz dicke Hose macht und lebt wie Pröbke.
Hat mir so ein ehemaliger Unterweltler-Macker bezgl. eines gewissen Maleurs, das so einem "Schmock" passiert ist, und mächtig durch die Zeitungen ging erklärt.

Und Lindner ist so einer gewesen: Lies Dir mal diese Dreistigkeit durch mit der er sich in jüngeren Jahren ohne einen Schimmer von Sachkenntnis Millionen für eine Unternehmensgründung geliehen hat, sich selber zum Geschäftsführer mit 5000/M eingestellt hat und nach kurzer Zeit waren die Millionen auch noch weg. Konkurs. Toller Wirtschaftsfachmann. Da gibt's nichts zurückzunehmen. Wo Megafresse landen würde war vollkommen klar. OK oder Politik. Wo ist der Unterschied?

Was ich inzwischen besitze habe ich trotz dieser Leute, die sich Politiker nennen. Nicht von ihnen.
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Re: 70 Jahre Grundgesetz: Vosskuhle in ARD-Sendung "Im Names des Volkes"

Beitragvon magnus » Mi 29. Mai 2019, 19:33

Tomaner hat geschrieben:(26 May 2019, 13:58)

Das Volksentscheide es auf Bundesebene nicht gibt, ist kein Fehler des GG. Im Prinzip kann jeder in einer Partei eintreten sogar eine gründen und damit auf allen Entscheidungen Einfluss nehmen. Ist es nicht so, die AfD hängt sich ein demokratisches Mändelchen um, weil sie darauf spekuliert, 80 bis 90 Prozent der Bevölkerung wissen nicht im vollen Umfang bei einen Volksentscheid, was die Vor- und Nachteile sind? Im Bundestag gibt es Experten, Juristen, Lobby, man kann sich zusätzliche Informanten holen und dann eben Austauch bei Lesungen, um sich damit recht umfassend zu informieren. Nimmt man mal in England das Brexit, wer von denen die alle abgestimmt haben, wußten über die Vor- und Nachteile ihrer Entscheidung wirklich umfassend Bescheid? Dies wissen doch die besten Experten im vollen Umfang heute noch nicht mal. So sind diejenigen Parteien, die die sogenannten einfachen Lösungen vorlügen klar im Vorteil, selbst wenn sie lügen wie gedruckt. Bekanntlich machten sich ja dann auch die Brexitbeführworter aus dem Staub. An den Nachteilen dieser Entscheidung sind dann auch die Regierenden Schuld, die Brexit gar ncht wollen, und die alles angerichtet haben, hetzen hinten herum weiter.


Tomaner hat geschrieben:(26 May 2019, 13:58)

Das Volksentscheide es auf Bundesebene nicht gibt, ist kein Fehler des GG. Im Prinzip kann jeder in einer Partei eintreten sogar eine gründen und damit auf allen Entscheidungen Einfluss nehmen.

Ach Junge, setz Dich mal in so einen Stimmviehklub und versuche Einfluss zu nehmen.


Tomaner hat geschrieben:(26 May 2019, 13:58)Ist es nicht so, die AfD hängt sich ein demokratisches Mändelchen um, weil sie darauf spekuliert, 80 bis 90 Prozent der Bevölkerung wissen nicht im vollen Umfang bei einen Volksentscheid, was die Vor- und Nachteile sind?


Ja ne is klar. Das demokratische Mäntelchen das brauchen die Blockflöten natürlich nicht, die sind ja tiefendemokratisch. Bei mir fängt der Zweifel an einem Menschen da an, wo er vorgefertigte Textbausteine verwenden muss.
Aber dann argumentier doch mit deiner Sichtweise für Wahlen. Ich sag Dir was dabei rauskommt: Abschaffen!


Tomaner hat geschrieben:(26 May 2019, 13:58)Im Bundestag gibt es Experten, Juristen, Lobby, man kann sich zusätzliche Informanten holen und dann eben Austauch bei Lesungen, um sich damit recht umfassend zu informieren. Nimmt man mal in England das Brexit, wer von denen die alle abgestimmt haben, wußten über die Vor- und Nachteile ihrer Entscheidung wirklich umfassend Bescheid?


Tja, aber so richtig ändern wollen sie ihre Meinung eben nicht. Ist halt manchmal so, das ne blonde Frau mit blauen Augen und langen Beinen total hübsch ist. Und dann kommt eine die anders ist und man ist glücklich, weil sie so aufregend ist und so unerklärlich scharf. Wessen Interessen zählen? Die der Menschen oder die der Experten, speziell die der Lobbyisten (Oh ne, im Ernst jetzt?)

Tomaner hat geschrieben:(26 May 2019, 13:58)Dies wissen doch die besten Experten im vollen Umfang heute noch nicht mal. So sind diejenigen Parteien, die die sogenannten einfachen Lösungen vorlügen klar im Vorteil, selbst wenn sie lügen wie gedruckt.


Ja wenn die Experten noch nicht mal durchblicken, dann sollte man doch einfach gar nichts mehr entscheiden. Staat abschaffen? Hast übrigens Recht. Daran scheiterte und wird immer scheitern der Sozialismus.
Aber übrigens: Es ist eine große Ausnahme wenn gegen AfD-Redner im Bundestag mal jemand von den "Intellektuellen" eine Schnitte kriegt. Außer Pöbeleien nix gewesen. IQ siegt. Allerdings nicht bei Wahlen, denn, Du hast es erkannt, die Wähler wissen ja nicht was sie tun.

Tomaner hat geschrieben:(26 May 2019, 13:58)Bekanntlich machten sich ja dann auch die Brexitbeführworter aus dem Staub. An den Nachteilen dieser Entscheidung sind dann auch die Regierenden Schuld, die Brexit gar ncht wollen, und die alles angerichtet haben, hetzen hinten herum weiter.


Ja, genau. Die sind alle weg. Vor allem dieser Nigel Farage. Da hat jetzt sein Namensvetter gerade wieder den Vogel abgeschossen bei der EU-Wahl. Und sieht der sogar auch noch genauso aus wie dieser Farage. Sachen gibt's. Die schrecken wirklich vor nichts zurück, die Wähler.
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Re: 70 Jahre Grundgesetz: Vosskuhle in ARD-Sendung "Im Names des Volkes"

Beitragvon BingoBurner » Mi 29. Mai 2019, 19:44

magnus hat geschrieben:(29 May 2019, 19:12)

Schmock, eine Erklärung eines Deutschen Unterweltlers mir persönlich gegenüber: Jemand der Schulden macht, nicht daran denkt sie zurückzuzahlen, andere um Geld anpumpt und auf ganz dicke Hose macht und lebt wie Pröbke.
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Was ich inzwischen besitze habe ich trotz dieser Leute, die sich Politiker nennen. Nicht von ihnen.


Da bin ja froh das wir dich haben. Schmock....



Ich teile die Politik-Richtung der FDP nicht in Gänze.....aber ich habe zumindestens Respekt. Hat was mit Kinderschule zu tun denke ich.

UNFICKBAR GRUNDGESETZ

Dont take your organs to heaven !
Heaven knows we need them here !

Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

Sleep On The Floor https://www.youtube.com/watch?v=v4pi1LxuDHc
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Re: 70 Jahre Grundgesetz: Vosskuhle in ARD-Sendung "Im Names des Volkes"

Beitragvon magnus » Mi 29. Mai 2019, 20:07

John Galt hat geschrieben:(26 May 2019, 14:34)

Eine sehr paternalistische und obrigkeitsgeile Sichtweise. Eine Demokratie ist keine Technokratie. Das Volk entscheidet und wenn es der Meinung ist, 1+1 ist 3, dann ist es halt so.


Und außerdem ist dieses seltsame Gewürge der Mutter und Väter des GG zu Volksentscheiden, Volksabstimmungen und Wahlen ein starkes Indiz dafür, dass sie basisdemokratisch dachten, sich aber entweder nicht einigen oder sich nicht durchsetzen konnten.

Ich tippe mal sehr stark auf letzteres. Gegen wen durchsetzen? Ja gegen wen musste man sich denn damals, nach dem Krieg im besetzten Deutschland durchsetzen???
Wer die Mutter und Väter des GG heilig spricht und als Pfuhl der Weisheit lobt, sollte Basisdemokraten nicht in diesem Rotzton diskreditieren.
Nur die antidemokratische CDU/CSU war immer offen gegen Demokratie. Alle anderen, einschließlich der FDP, die über 30 Jahre Regierungsbeteiligung hatte, haben diese Abstimmungen gefordert und niemals, nie, wirklich nie ernsthaft in Angriff genommen. Demokratie, die ich meine.
Und weshalb ist die CDU/CSU antidemokratisch? Ich sage da mal etwas zu ihren Ursprüngen: Oktogon, schwarze Kassen, Personenkult (https://www.youtube.com/watch?v=SKH1dBVB9vc).


John Galt hat geschrieben:(26 May 2019, 14:34)In Deutschland wird man sich auch noch in 100 Jahren an das veraltete GG klammern, während andere Länder längst auf artifical Governance gewechselt sind.


Deutschland wird in 100 Jahren nicht mehr existieren. Jedenfalls nicht als Kontinuum dieser Faxenplik, die sich BRD und ihr GG großkotzig Verfassung nennt.
Die BRD war nie Deutschland und die Vision einer demokratischen BRD ist erst vertikal um 180° nach links und wird jetzt noch um 180° horizontal nach unten gespiegelt.

Nur einige wenige wie ich blieben was sie sein sollten. Deshalb sind wir für Euch Naatzis, Rächz, böse weiße Männer, und natürlich alt, Antidemokraten, Klimaleugner, und alles was Ihr verdrehten Spiegelbilder auf dem Kopf stehenden immer wollt.
Wer den Satanismus versteht und verabscheut, versteht was gemeint war.

Das ging an @Tomaner und nicht an @John Galt
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Re: 70 Jahre Grundgesetz: Vosskuhle in ARD-Sendung "Im Names des Volkes"

Beitragvon magnus » Mi 29. Mai 2019, 20:10

BingoBurner hat geschrieben:(29 May 2019, 19:44)

Ich teile die Politik-Richtung der FDP nicht in Gänze.....aber ich habe zumindestens Respekt. Hat was mit Kinderschule zu tun denke ich.



Ich denke, es hat eher etwas mit einer Wesensverwandtschaft mit Christian Lindner zu tun.
Oder einfacher: Mit einer gewissen Armut in Frankfurt da bei Dir.
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Re: 70 Jahre Grundgesetz: Vosskuhle in ARD-Sendung "Im Names des Volkes"

Beitragvon BingoBurner » Do 30. Mai 2019, 00:51

magnus hat geschrieben:(29 May 2019, 20:10)

Ich denke, es hat eher etwas mit einer Wesensverwandtschaft mit Christian Lindner zu tun.
Oder einfacher: Mit einer gewissen Armut in Frankfurt da bei Dir.


Ok.....ich denke mal darüber nach :)
Dont take your organs to heaven !
Heaven knows we need them here !

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Re: 70 Jahre Grundgesetz: Vosskuhle in ARD-Sendung "Im Names des Volkes"

Beitragvon Dampflok94 » Mo 3. Jun 2019, 17:05

John Galt hat geschrieben:(26 May 2019, 14:34)
..., während andere Länder längst auf artifical Governance gewechselt sind.

Was bitte ist das? Auch Guggel hilft da nicht weiter. Da kommt dann so was
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
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Re: 70 Jahre Grundgesetz: Vosskuhle in ARD-Sendung "Im Names des Volkes"

Beitragvon Tomaner » Di 4. Jun 2019, 05:30

magnus hat geschrieben:(29 May 2019, 19:33)

Ach Junge, setz Dich mal in so einen Stimmviehklub und versuche Einfluss zu nehmen.




Ja ne is klar. Das demokratische Mäntelchen das brauchen die Blockflöten natürlich nicht, die sind ja tiefendemokratisch. Bei mir fängt der Zweifel an einem Menschen da an, wo er vorgefertigte Textbausteine verwenden muss.
Aber dann argumentier doch mit deiner Sichtweise für Wahlen. Ich sag Dir was dabei rauskommt: Abschaffen!




Tja, aber so richtig ändern wollen sie ihre Meinung eben nicht. Ist halt manchmal so, das ne blonde Frau mit blauen Augen und langen Beinen total hübsch ist. Und dann kommt eine die anders ist und man ist glücklich, weil sie so aufregend ist und so unerklärlich scharf. Wessen Interessen zählen? Die der Menschen oder die der Experten, speziell die der Lobbyisten (Oh ne, im Ernst jetzt?)



Ja wenn die Experten noch nicht mal durchblicken, dann sollte man doch einfach gar nichts mehr entscheiden. Staat abschaffen? Hast übrigens Recht. Daran scheiterte und wird immer scheitern der Sozialismus.
Aber übrigens: Es ist eine große Ausnahme wenn gegen AfD-Redner im Bundestag mal jemand von den "Intellektuellen" eine Schnitte kriegt. Außer Pöbeleien nix gewesen. IQ siegt. Allerdings nicht bei Wahlen, denn, Du hast es erkannt, die Wähler wissen ja nicht was sie tun.



Ja, genau. Die sind alle weg. Vor allem dieser Nigel Farage. Da hat jetzt sein Namensvetter gerade wieder den Vogel abgeschossen bei der EU-Wahl. Und sieht der sogar auch noch genauso aus wie dieser Farage. Sachen gibt's. Die schrecken wirklich vor nichts zurück, die Wähler.



du willst also nicht bei Parteien mitarbeiten und auch keine eigene gründen weil dies Stimmviehclubs sind, aber wenn du Volksabstimmung machen willst und 90 Prozent abstimmen, die sich gar nicht umfassend mit einer Thematik befasst haben, ist dies keiner? Ich möchte nicht wissen, wieviele nur, sagen wir mal, Bildzeitungswissen haben und wieviele im Gegensatz dazu mehrere Medien lesen, die in der Nähe der verschiedenste parteien sind ? Allein wenn man dieses Verhältnis nimmt, dürften ca. 85 Prozent mit "Bildzeitungswissen" über denen mir umfassenderen Wissen abstimmen, die Spiegel, Focus, Süddeutsche, TAZ, FAZ und regionale Zeitung lesen.
Eine möglichst objektive Meinung entsteht dann, wenn man möglichst viele Information aus verschiedensten Quellen hat und nicht umgekehrt. Objektiv wäre also eine Meinung erst dann, hätte man wirklich alle Informationen, einschließlich aller entstehenden Folgen und verschiedensten Eingreifung von Zahnrädchen.

So und um beim Brexit zu bleiben, Leute wie Boris Johnson, die inzwischen wegen Lügen vor Gericht müssen, und auch Nigel Farage logen das sich die Balken bogen. Alleine die Kosten an die EU zu nennen, ohne jegliche Rückflüsse und auch dadurch entstehenden wirtschaftlichen Vorurteile, ergeben kein umfassendes Bild. Und die haben sich nach Abstimmung aus dem Staub gemacht, nachdem sie genau wußten, die angeblichen Einsparungen aus dem EU Ausstieg, sind real nicht so da um Krankenasse zu finanzieren. Erst aus der Unfähigkeit eine Einigung im englischen Parlament herbeizuführen und den genervten Wählern, ist dieser Nigel Farage, wieder aus der Versenkung aufgetaucht. Die Quittung bekommen die Britten erst noch und dann gehen den meisten erst die Augen auf. Die Britten haben also in ihrer Volksabstimmung, die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Denn schon beim Kauf eines jeden Brotes, wird jeder Engländer draufzahlen, für dem Import von Mehl. Und für alles was exportiert werden soll, werden Zölle fällig und die Überlegung es in einem EU Land zu produzieren wirtschaflicher ist, was Arbeitsplätze kostet. Es wird viele Verlierer geben, und an einer Hand abzählbare Gewinner, wenn überhaupt.
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Re: 70 Jahre Grundgesetz: Vosskuhle in ARD-Sendung "Im Names des Volkes"

Beitragvon Neandertaler » Mi 5. Jun 2019, 18:16

Tomaner hat geschrieben:(26 May 2019, 14:59) Es gibt auch Minderheitenrechte, die durch direkte Demokratie beschnitten würden. Sorry, aber eine katholische Mehrheit darf dann bestimmen ob Protestanten eine evangelische Kirche bauen dürfen?

Warum sollten Minderheitenrechte in eine direkten weniger gesichert sein? Da könnte doch in deinem Beispiel bei indirekten Demokratie die Katholiken Partei daselbe tun.
In der Empire zeigt sich sowieso nicht das in einer direkten Demokratie die Minderheitenrechte stärker beschnitten werden.

Überhaupt lassen sich alle deine Argumente gegen Volksabstimmung auch gegen Wahlen anbringen, ist ja auch kein Wunder, sie stammen direkt aus der Mottenkiste des 19 Jahrhunderts als man so gegen (indirekte) Demokratie argumentierte. (Vgl eine kleine Geschichte der Demokratie)

Glücklicherweise gebe es in der Praxis ein einfaches Mittel mit dem man dich von den Vorzügen der direkten Demokratie überzeugen könnte. Wir brauchen nur irgendwo eine AfD Regierung und schon würdest du einsehen wie sinnvoll es ist wenn der Wähler als Souverän auch etwas gegen die Regierung durchsetzen kann. :cool:
Ich bin linksliberal, ich habe mich testen lassen.
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Re: 70 Jahre Grundgesetz: Vosskuhle in ARD-Sendung "Im Names des Volkes"

Beitragvon Tomaner » Do 6. Jun 2019, 19:48

Neandertaler hat geschrieben:(05 Jun 2019, 18:16)

Warum sollten Minderheitenrechte in eine direkten weniger gesichert sein? Da könnte doch in deinem Beispiel bei indirekten Demokratie die Katholiken Partei daselbe tun.
In der Empire zeigt sich sowieso nicht das in einer direkten Demokratie die Minderheitenrechte stärker beschnitten werden.

Überhaupt lassen sich alle deine Argumente gegen Volksabstimmung auch gegen Wahlen anbringen, ist ja auch kein Wunder, sie stammen direkt aus der Mottenkiste des 19 Jahrhunderts als man so gegen (indirekte) Demokratie argumentierte. (Vgl eine kleine Geschichte der Demokratie)

Glücklicherweise gebe es in der Praxis ein einfaches Mittel mit dem man dich von den Vorzügen der direkten Demokratie überzeugen könnte. Wir brauchen nur irgendwo eine AfD Regierung und schon würdest du einsehen wie sinnvoll es ist wenn der Wähler als Souverän auch etwas gegen die Regierung durchsetzen kann. :cool:


Demokratie ist Macht auf Zeit und deshalb ist dort die Rücksicht auf Minderheiten mehr ausgeprägt, weil man selbst Minderheit werden kann, bei nächster Wahl. Und ich halte es schlicht für eine Lüge dieser AfD, sollte sie an Macht kommen, das Volk über politische Inhalte abstimmen darf. Willst du mir ersthaft erzählen, eine AfD an Regierung macht dann eine Abstimmung beispielsweise über Klimawandel und ergibt sich eine Mehrheit für grüne Vorstellung, macht sie dann grüne Politik? Oder sie läst abstimmen darüber ob Islam eine Religion ist und eine Mehrheit sieht das dann so, schmeißt sie ihre gesamte Ideologie über den Haufen?
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Re: 70 Jahre Grundgesetz: Vosskuhle in ARD-Sendung "Im Names des Volkes"

Beitragvon magnus » Do 6. Jun 2019, 20:08

Tomaner hat geschrieben:(04 Jun 2019, 05:30)

du willst also nicht bei Parteien mitarbeiten und auch keine eigene gründen weil dies Stimmviehclubs sind, aber wenn du Volksabstimmung machen willst und 90 Prozent abstimmen, die sich gar nicht umfassend mit einer Thematik befasst haben, ist dies keiner? Ich möchte nicht wissen, wieviele nur, sagen wir mal, Bildzeitungswissen haben und wieviele im Gegensatz dazu mehrere Medien lesen, die in der Nähe der verschiedenste parteien sind ? Allein wenn man dieses Verhältnis nimmt, dürften ca. 85 Prozent mit "Bildzeitungswissen" über denen mir umfassenderen Wissen abstimmen, die Spiegel, Focus, Süddeutsche, TAZ, FAZ und regionale Zeitung lesen.


Ja, diese Stereotypen kennen wir: Bildzeitungsleser, Stammtischbruder.

Den 'Spiegel habe ich jahrelang gelesen. 52 Ausgaben/Jahr, mehr oder weniger ganz durch. Heute lese ca. 1 Heft pro Jahr. In diesem Jahr wird es voraussichtlich die Ausgabe vom 23.03. gewesen sein. Dort berichten angesehene Klimawissenschaftler von der Unmöglichkeit irgendwelche Voraussagen zum Klima zu machen. Hinweis auf diesen Artikel kam, wie üblich aus dem Internet.
Das Ende mit dem Spiegel war die liederliche Berichterstattung zum Breivik-Attentat: Dieser hatte aus unbekannter Quelle kurz vor seinem Attentat ca. 80.000 EUR erhalten.
Kommentar Spiegel: Naja, vielleicht war es irgendeine Erbschaft. Ja vielleicht war es auch das Auftraghonorar. Ach egal, wer für einen Massenmord bezahlt hat, nicht wahr?
Und weil ich die Qualität des Spiegels noch kannte, war mir klar, dass er im Bett liegt mit den Geheimdiensten.
Abgebrochen habe ich dann mit der NSU-"Berichterstattung" des Spiegel. Eine bis ins krimenelle gehende Unterdrückung von Fakten. Ganz in der Lesart lügender Geheimdienste. SZ-Prantl war übrigens mit seinen Kommentaren zur NSU kurz nach deren Auffliegen derart peinlich und linksextremistisch, dass ich ihm jede journalistische Qualifikation abspreche. Diesen Mann betrachte ich als einen Versorgungsfall.

Was die taz angeht, habe ich keine Zeit mir deren linksextremistische Vernichtungsfantasien bzgl. meiner Deutschen Identität durchzulesen.

Was sind diese Zeitschriften? Es sind Verlautbarungsorgane der Geheimdienste und der sog. Eliten.

Die Bildzeitung ist ein derart dummes Blatt, dass die übliche Hetze dort einfach sofort durchdringt und mich nicht erreicht. Nachrecherchieren überflüssig. Sie ist allerdings ein Spitzenblatt in allen Polizeimeldungen und zeigt außerdem klar auf, was die Masse gerade zu denken hat.

Ich lese und höre regelmäßig Journalisten zu, die mal wieder diese kleinen Blättchen der bewussten Falschinformation überführen. Deren Argumentationen sind überprüfbar richtig. Zudem mache ich mir die Mühe, englischsprachige Zeitungen zu lesen. Das journalistische Niveau in den USA ist bekanntermaßen viel, viel höher. Zumindest bei einigen Presseorganen dort.

Nochmals zum Spiegel: Mir erschien das Testament des Herrn Rudolf Augstein zu Lasten seiner Tochter Franziska und zugunsten des Walsersohnes Jakob Augstein zunächst unverständlich. Ich denke aber er hatte das Wohl seiner Tochter im Blick. Ihre Sicherheit vor allem. Er wusste, dass nach ihm der Spiegel vereinnahmt und instrumentalisiert werden würde. Fleißiger Journalistentausch zwischen Springer und Spiegel sprechen Bände. Springer? Ist das nicht eine CIA-Gründung? War da nicht mal was?

Tomaner hat geschrieben:(04 Jun 2019, 05:30)Eine möglichst objektive Meinung entsteht dann, wenn man möglichst viele Information aus verschiedensten Quellen hat und nicht umgekehrt. Objektiv wäre also eine Meinung erst dann, hätte man wirklich alle Informationen, einschließlich aller entstehenden Folgen und verschiedensten Eingreifung von Zahnrädchen.


Wie sollen aus einem Oligopol von unter 10 Pressezaren "verschiedenste Quellen" kommen?

Im übrigen fehlt eine wichtige Bedingung: Man muss nicht nur alles wissen, man muss auch die Wahrheit lieben. Die Wahrheit spielt hierzulande bei den Qualitätsmedien und in der Politik keinerlei Rolle mehr.
Es sit nicht die Schande der Deutschen, dass solche Leute hier leben, sondern dass sie sich nicht selbst reinigen können.

Und zur Kompetenz:

Wenn ich mir z.B. die Grünen oder die SPD anhöre zum "Klimaschutz" ist so gut wie alles, was sie dazu sagen Unsinn.
Wenn ich mir z.B. die Grünen oder SPD anhöre zum Thema Rechtspopulismus und "Rechtsextremismus" ist praktisch alles was sie sagen Unsinn.

Und da reden wir über die Ranghöchsten der Parteien. Und da soll ich hingehen? Wieviele Parteigründungen gab es in der BRD seit 70 Jahren? 2! Grüne und AfD. Erfolgreiche jedenfalls. Die Grünen wurden gekapert von Joschka&Co. und sind heute das Gegenteil zu den ursprünglichen Grünen, die AfD noch über den 23.09.2017 gerettet zu haben, war das Ziel. Ihre Zukunft ist sehr fraglich.

Tomaner hat geschrieben:(04 Jun 2019, 05:30)So und um beim Brexit zu bleiben, Leute wie Boris Johnson, die inzwischen wegen Lügen vor Gericht müssen, und auch Nigel Farage logen das sich die Balken bogen.


1. Ob Boris Johnson vor Gericht muss, oder Donald Trump sich die Haare färbt, ist irrelevant.
2. Farage hat sich nicht aus dem Staub gemacht, sondern gerade einen großen Wahlerfolg produziert.
3. Umfragen zum Brexit ergeben je nachdem, wer sie durchführt, knapp 50% dafür oder gut 50% dafür. Da hat sich scheinbar nichts geändert.
4. Wenn die Realität nicht zur Politologentheorie passt, dann ist die Theorie falsch und nicht die Praxis.
5. Ständige Lügen der sog. Qualitätsmedien, die Britten hassten die dort arbeitenden Polen und wollten sie rausschmeißen sind Hetze. Die Briten lehnen es angesichts ihrer Erfahrungen mit bestimmten Zuwanderern ab, Merkels Wahnsinn mitzutragen. Sie lehnen außerdem die Errichtung einer EU-Diktatur ab.
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Re: 70 Jahre Grundgesetz: Vosskuhle in ARD-Sendung "Im Names des Volkes"

Beitragvon Tomaner » Do 6. Jun 2019, 22:19

magnus hat geschrieben:(06 Jun 2019, 20:08)

Ja, diese Stereotypen kennen wir: Bildzeitungsleser, Stammtischbruder.

Den 'Spiegel habe ich jahrelang gelesen. 52 Ausgaben/Jahr, mehr oder weniger ganz durch. Heute lese ca. 1 Heft pro Jahr. In diesem Jahr wird es voraussichtlich die Ausgabe vom 23.03. gewesen sein. Dort berichten angesehene Klimawissenschaftler von der Unmöglichkeit irgendwelche Voraussagen zum Klima zu machen. Hinweis auf diesen Artikel kam, wie üblich aus dem Internet.
Das Ende mit dem Spiegel war die liederliche Berichterstattung zum Breivik-Attentat: Dieser hatte aus unbekannter Quelle kurz vor seinem Attentat ca. 80.000 EUR erhalten.
Kommentar Spiegel: Naja, vielleicht war es irgendeine Erbschaft. Ja vielleicht war es auch das Auftraghonorar. Ach egal, wer für einen Massenmord bezahlt hat, nicht wahr?
Und weil ich die Qualität des Spiegels noch kannte, war mir klar, dass er im Bett liegt mit den Geheimdiensten.
Abgebrochen habe ich dann mit der NSU-"Berichterstattung" des Spiegel. Eine bis ins krimenelle gehende Unterdrückung von Fakten. Ganz in der Lesart lügender Geheimdienste. SZ-Prantl war übrigens mit seinen Kommentaren zur NSU kurz nach deren Auffliegen derart peinlich und linksextremistisch, dass ich ihm jede journalistische Qualifikation abspreche. Diesen Mann betrachte ich als einen Versorgungsfall.

Was die taz angeht, habe ich keine Zeit mir deren linksextremistische Vernichtungsfantasien bzgl. meiner Deutschen Identität durchzulesen.

Was sind diese Zeitschriften? Es sind Verlautbarungsorgane der Geheimdienste und der sog. Eliten.

Die Bildzeitung ist ein derart dummes Blatt, dass die übliche Hetze dort einfach sofort durchdringt und mich nicht erreicht. Nachrecherchieren überflüssig. Sie ist allerdings ein Spitzenblatt in allen Polizeimeldungen und zeigt außerdem klar auf, was die Masse gerade zu denken hat.

Ich lese und höre regelmäßig Journalisten zu, die mal wieder diese kleinen Blättchen der bewussten Falschinformation überführen. Deren Argumentationen sind überprüfbar richtig. Zudem mache ich mir die Mühe, englischsprachige Zeitungen zu lesen. Das journalistische Niveau in den USA ist bekanntermaßen viel, viel höher. Zumindest bei einigen Presseorganen dort.

Nochmals zum Spiegel: Mir erschien das Testament des Herrn Rudolf Augstein zu Lasten seiner Tochter Franziska und zugunsten des Walsersohnes Jakob Augstein zunächst unverständlich. Ich denke aber er hatte das Wohl seiner Tochter im Blick. Ihre Sicherheit vor allem. Er wusste, dass nach ihm der Spiegel vereinnahmt und instrumentalisiert werden würde. Fleißiger Journalistentausch zwischen Springer und Spiegel sprechen Bände. Springer? Ist das nicht eine CIA-Gründung? War da nicht mal was?



Wie sollen aus einem Oligopol von unter 10 Pressezaren "verschiedenste Quellen" kommen?

Im übrigen fehlt eine wichtige Bedingung: Man muss nicht nur alles wissen, man muss auch die Wahrheit lieben. Die Wahrheit spielt hierzulande bei den Qualitätsmedien und in der Politik keinerlei Rolle mehr.
Es sit nicht die Schande der Deutschen, dass solche Leute hier leben, sondern dass sie sich nicht selbst reinigen können.

Und zur Kompetenz:

Wenn ich mir z.B. die Grünen oder die SPD anhöre zum "Klimaschutz" ist so gut wie alles, was sie dazu sagen Unsinn.
Wenn ich mir z.B. die Grünen oder SPD anhöre zum Thema Rechtspopulismus und "Rechtsextremismus" ist praktisch alles was sie sagen Unsinn.

Und da reden wir über die Ranghöchsten der Parteien. Und da soll ich hingehen? Wieviele Parteigründungen gab es in der BRD seit 70 Jahren? 2! Grüne und AfD. Erfolgreiche jedenfalls. Die Grünen wurden gekapert von Joschka&Co. und sind heute das Gegenteil zu den ursprünglichen Grünen, die AfD noch über den 23.09.2017 gerettet zu haben, war das Ziel. Ihre Zukunft ist sehr fraglich.



1. Ob Boris Johnson vor Gericht muss, oder Donald Trump sich die Haare färbt, ist irrelevant.
2. Farage hat sich nicht aus dem Staub gemacht, sondern gerade einen großen Wahlerfolg produziert.
3. Umfragen zum Brexit ergeben je nachdem, wer sie durchführt, knapp 50% dafür oder gut 50% dafür. Da hat sich scheinbar nichts geändert.
4. Wenn die Realität nicht zur Politologentheorie passt, dann ist die Theorie falsch und nicht die Praxis.
5. Ständige Lügen der sog. Qualitätsmedien, die Britten hassten die dort arbeitenden Polen und wollten sie rausschmeißen sind Hetze. Die Briten lehnen es angesichts ihrer Erfahrungen mit bestimmten Zuwanderern ab, Merkels Wahnsinn mitzutragen. Sie lehnen außerdem die Errichtung einer EU-Diktatur ab.


Gegen dein Verschwörungsglauben, da sitzt ein Männchen vom Geheimdiest, gesteuet von einer Elite der allen Journalisten das Gleiche diktiert, kann man nichts machen, außer zum Arzt zu gehen. Natürlich verschweigst du welche Quellen du benutzt und glaubst und läst den Rest der Deutschen "verblödeten Idioten" bleiben. Die TAZ also linksextremistische Vernichtungsfantasien, weil wohl für dich nur Nationalisten wieder mal die Rettung sind. NSU Berichte alles linksextremistisch und wo lese ich die Wahrheit? Ja klar, der Geheimdienst der NSU Unterstützer vermutlich deckt, flüstert ja den Journalisten linksextremistische Zeitungsarikel zu.

Und ich bleibe dabei Farage hat sich wegen seinen Lügen aus dem Staub gemacht und ist erst kurz vor der Wahl wegen Uneinigkeit des brittischen Parlaments wieder gekommen. Den angebliche Erfolg ist so keiner, es stehen so 30 Prozent der Engländer die harten Brexit wollen hinter ihm. Dies ist gleichbleibend und keine Steigerung, während die Linksliberalen die Brexit rückgängig machen wollen, ca 23% Plus zulegten. Der Brexit zeigt übrigens die Schwäche einer Volksabstimmung. So war eine schwache Mehrheit nur von 51 % für Brexit. 49% also dagegen. Von dieser 51 prozentiger Mehrheit dürften aber nicht alle für harten Brexit sein, sondern höchstens 30 Prozent und ich sage die meisten von denen wissen noch nicht mal welche Rechnung ihnen serviert wird. So wie es ausschaut, zähle ich mal die Brexitgegner also 49 Prozent zu denen, die auch keinen harten Brexit wollen und wenn man die zwar für Ausstieg sind, aber auch keinen Harten wollen um die 20 Prozent sind, haben wir 70 Prozent gegen harten Brexit. Fakt wird also warscheinlich sein, es setzen sich die Minderheit von 30 Prozent die lediglich für Harten Ausstieg sind, durch.
-Ralf-
Beiträge: 1
Registriert: Sa 8. Jun 2019, 18:55

Re: 70 Jahre Grundgesetz: Vosskuhle in ARD-Sendung "Im Names des Volkes"

Beitragvon -Ralf- » Sa 8. Jun 2019, 19:54

Ein freundliches hallo an alle,
normalerweise lese ich hier im Forum nur die Beiträge, kommentieren ist nicht so meine Sache, das persönliche liegt mir mehr.
Hier jedoch möchte ich den Lesern ein paar denk Anstöße zum GG geben. Das GG ist ein Gesetz,
Gesetze sind für Juristen, einfach und das auch nicht immer, zu verstehen, die „einfache Person“ denkt wen sie ein Gesetz liest verstanden zu haben. Befasst sie ( „einfache Person“) sich jedoch mal intensiver mit einem Gesetz wird ihr relativ schnell klar das, dass Gesetz etwas ganz anderes aussagt. Genau so wichtig ist die Sprache, die deutsche Sprache wird immer mehr verwässert, dadurch versteht man sich ja untereinander kaum noch (z.B. denglisch) oder diese menge an Fremdwörtern die wir gar nicht bräuchten.

Aber nun zu den denk Anstößen des GG, ich möchte nur auf den Anfang des GG eingehen, ich wollt hier kein Roman schreiben. Schon auf dem Umschlag des GG fängt es an, da liest man, „Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland“, sollte es nicht heißen „ der BRD“?
Art. 1 Abs.1/ Da steht Mensch und staatliche Gewalt, wer ist Mensch u. wer staatliche Gewalt?
Abs.2/ deutsches Volk, Menschenrechte wer und was ist das?
Abs.3/Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, wie die nachfolgenden und die
davor?
Art.2 Abs.1 u 2/ Persönlichkeit, Person nanu kein Mensch mehr was jetzt los, verfassungsmäßige
Ordnung, Sittengesetz was ist das denn?
Usw. usw. und was ist eigentlich ein Gesetz?
Jeder sollte sich mal mit dem Thema Gesetz auseinandersetzen, macht wirklich Spaß und gibt ein wenig Erleuchtung über Politik, Gesellschaft und Geschichte.
Zu der Aussage das GG wäre veraltet oder verstaubt möchte ich nur mal darauf hinweisen das seit seiner Existenz schon weit über 200 Änderungen und Erneuerungen bzw. Erweiterungen gab. In dieser zeit wurde die USA Verfassung nur 3-5 mal geändert. Genau hier sollte man sich mal fragen wie ernst wir es eigentlich mit diesem GG nehmen, wen es angeblich eine Verfassung sein soll. Aber die Verfassung muss ja irgendwo sein sonst hätten wir ja keine Verfassungsschutzbehörde.
Nun gut, dabei will ich es belassen vielleicht hat es für den einen oder andern ein bisschen Anregungen gegeben, wen nicht auch gut.

Ich Wünsche allen ein schönes Pfingstwochenende !

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