Die bürgerliche Mitte - Wie verhält sie sich zum Rechtsruck?

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Bielefeld09
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Re: Die bürgerliche Mitte - Wie verhält sie sich zum Rechtsruck?

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 19. Okt 2019, 22:30

unity in diversity hat geschrieben:(19 Oct 2019, 22:09)

Nein, das meine ich nicht.
Vergleich mal Merkelpropaganda mit Höckepropaganda und stell dir vor, nach seinem Wahlsieg gäbe es in Deutschland nur noch Höckepropaganda.
Schaurige Aussichten, oder?
Das entschuldigt aber keineswegs die Merkelpropaganda, weil die fast genau so dämlich ist und den Standort Europa nachhaltig beschädigt hat.

Es gibt keine Merkelpropaganda ,
es gibt allerdings Wahlwerbung.
Und bei Wahlwerbung ermöglicht ihnen unser Rechtsstaat frei zu wählen!
Warum sehen sich eigentlich Schreiber von Nazidiktionen eigentlich ausgegrenzt?
Sie sind doch mitten unter uns!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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unity in diversity
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Re: Die bürgerliche Mitte - Wie verhält sie sich zum Rechtsruck?

Beitragvon unity in diversity » Sa 19. Okt 2019, 22:53

Bielefeld09 hat geschrieben:(19 Oct 2019, 22:30)

Es gibt keine Merkelpropaganda ,
es gibt allerdings Wahlwerbung.
Und bei Wahlwerbung ermöglicht ihnen unser Rechtsstaat frei zu wählen!
Warum sehen sich eigentlich Schreiber von Nazidiktionen eigentlich ausgegrenzt?
Sie sind doch mitten unter uns!

Dümmste anzunehmende Merkelpropaganda war ihr Eingriff in die Verteilungsgerechtigkeit der Tafeln:
https://m.tagesspiegel.de/politik/kanzl ... gle.com%2F
Anstatt Kolonnen von Lastwagen zur Heranführung von Lebensmitteln anzuordnen. In einer Überflußgesellschaft kann das kein ernstes Problem darstellen.
Stattdessen plumpe Teile und Herrsche Politik.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
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Re: Die bürgerliche Mitte - Wie verhält sie sich zum Rechtsruck?

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 19. Okt 2019, 23:10

unity in diversity hat geschrieben:(19 Oct 2019, 22:53)

Dümmste anzunehmende Merkelpropaganda war ihr Eingriff in die Verteilungsgerechtigkeit der Tafeln:
https://m.tagesspiegel.de/politik/kanzl ... gle.com%2F
Anstatt Kolonnen von Lastwagen zur Heranführung von Lebensmitteln anzuordnen. In einer Überflußgesellschaft kann das kein ernstes Problem darstellen.
Stattdessen plumpe Teile und Herrsche Politik.

Sie verwechseln die Verantwortlichkeiten.
Bei Hunger in einer Stadt ist der Bürgermeister verantwortlich,
dann erst Land und wenn das nicht klappt der Bund.
Merkel hat mit den Tafeln viel zu tun,
und die CDU kann das Elend auch beenden,
aber sie macht es nicht!
Die Bürgerliche Mitte stützt aber solidarisch ihre Mitbewohner.
Wo ist da ihr Rechtsruck?
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Die bürgerliche Mitte - Wie verhält sie sich zum Rechtsruck?

Beitragvon unity in diversity » Sa 19. Okt 2019, 23:33

Bielefeld09 hat geschrieben:(19 Oct 2019, 23:10)

Sie verwechseln die Verantwortlichkeiten.
Bei Hunger in einer Stadt ist der Bürgermeister verantwortlich,
dann erst Land und wenn das nicht klappt der Bund.
Merkel hat mit den Tafeln viel zu tun,
und die CDU kann das Elend auch beenden,
aber sie macht es nicht!
Die Bürgerliche Mitte stützt aber solidarisch ihre Mitbewohner.
Wo ist da ihr Rechtsruck?

Mit etwas Beobachtungsgabe kann man jede Rolle, von Rechts bis Links, besetzen, um ihre offiziellen Protagonisten zu konterkarieren.
Versuch das mal und ich glaube daran, daß es Bielefeld gibt.
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Re: Die bürgerliche Mitte - Wie verhält sie sich zum Rechtsruck?

Beitragvon Bielefeld09 » So 20. Okt 2019, 00:06

unity in diversity hat geschrieben:(19 Oct 2019, 23:33)

Mit etwas Beobachtungsgabe kann man jede Rolle, von Rechts bis Links, besetzen, um ihre offiziellen Protagonisten zu konterkarieren.
Versuch das mal und ich glaube daran, daß es Bielefeld gibt.

Sorry, bei aller Kritik bleiben doch zwei Fragen der Mitte:
A: Gibt sie mir und meiner Familie Sicherheit!
B: Gibt sie mir Sicherheit.
Und nein, ich brauche keinen Protagonisten zu konterkarieren,
Als Mensch sind wir eben Menschen!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Die bürgerliche Mitte - Wie verhält sie sich zum Rechtsruck?

Beitragvon unity in diversity » So 20. Okt 2019, 00:25

Bielefeld09 hat geschrieben:(20 Oct 2019, 00:06)

Sorry, bei aller Kritik bleiben doch zwei Fragen der Mitte:
A: Gibt sie mir und meiner Familie Sicherheit!
B: Gibt sie mir Sicherheit.
Und nein, ich brauche keinen Protagonisten zu konterkarieren,
Als Mensch sind wir eben Menschen!

Albeite flöhlich ohne mullen und knullen.
Sicherheit kostet extra.
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Re: Die bürgerliche Mitte - Wie verhält sie sich zum Rechtsruck?

Beitragvon Bielefeld09 » So 20. Okt 2019, 00:40

unity in diversity hat geschrieben:(20 Oct 2019, 00:25)

Albeite flöhlich ohne mullen und knullen.
Sicherheit kostet extra.

Nöö, Sie dürfen mich verachten,
aber bevor ich meinen Neffen oder meinen Enkel in den Krieg
ziehen lasse,
werde ich sagen; Nein!
Die Zeit der Vaterländischen Kriege ist eben vorbei!
Das ist eben auch Mitte!
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Re: Die bürgerliche Mitte - Wie verhält sie sich zum Rechtsruck?

Beitragvon unity in diversity » So 20. Okt 2019, 00:47

Bielefeld09 hat geschrieben:(20 Oct 2019, 00:40)

Nöö, Sie dürfen mich verachten,
aber bevor ich meinen Neffen oder meinen Enkel in den Krieg
ziehen lasse,
werde ich sagen; Nein!
Die Zeit der Vaterländischen Kriege ist eben vorbei!
Das ist eben auch Mitte!

Begib dich zu Bette und träum was Schönes.
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Re: Die bürgerliche Mitte - Wie verhält sie sich zum Rechtsruck?

Beitragvon Bielefeld09 » So 20. Okt 2019, 01:11

unity in diversity hat geschrieben:(20 Oct 2019, 00:47)

Begib dich zu Bette und träum was Schönes.

Es langweilt.
Immer wenn keine Argumente vorhanden sind,
erwachst Du als Mensch , der mich ins Bett schicken möchte.
Möchtest du das auch mit der bürgerlichen Mitte machen?
Monolithisch macht das deinen Sinn!
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Re: Die bürgerliche Mitte - Wie verhält sie sich zum Rechtsruck?

Beitragvon Milady de Winter » Mo 21. Okt 2019, 10:00

MOD - noch mal: wenn es primär um die AfD und ihre Existenz bzw. ihr Programm geht, dann bitte im AfD-Strang diskutieren. Und wiederholt die Bitte, auf die persönliche Schiene sowie abwertende/beleidigende Sprache zu verzichten. Ab hier landen alle Beiträge dieser Art in der Ablage. Danke für Eure Kooperation.
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Re: Die bürgerliche Mitte - Wie verhält sie sich zum Rechtsruck?

Beitragvon Frank_Stein » Do 21. Nov 2019, 00:31

Quatschki hat geschrieben:(03 Apr 2019, 15:52)

Die ursprüngliche bürgerliche Mitte aus der Zeit des Kalten Krieges ist mittlerweile hochbetagt oder tot.
Es ist der Generationswechsel, der die Linksdrift der Gesellschaft bewirkt hat.



Die Gesellschaft ist nicht nach Links gedriftet, aber die CDU ist nach Links gedriftet und glaubt noch immer, dass rechts neben ihr eine Wand wäre.

Nein, die Medien, die einst konservative CDU sind nach Links gedriftet. Die Großstädte im Westen mit den vielen Migranten wählen auch eher
grün, als die CDU. Der Glaube einiger in der CDU-Führung, dass man in den Städten wieder mehr Stimmen gewinnen kann, wenn man nur
die alten Positionen und Werte über Bord wirft und sich einen Links-Multikulti-Grünen-Gender-Quer-Anstrich gibt, geht aber nicht auf.
Dafür haben die ehemaligen Wähler des konservativen Spektrums der Partei eine Alternative gefunden, wobei diese Alternative noch ihre
eigene Mitte finden muss.

Wir reden hier also nicht über einen Rechtsruck in der Gesellschaft (den es nicht gibt), wir reden von einer gescheiterten Strategie der CDU im linken Milieu auf Stimmenfang zu gehen und dabei zu hoffen, dass die alten Stammwähler das schon nicht merken werden (bzw. sie mitmarschieren), was viele nicht tun.
Tatsachen, mein Lieber, sind die Feinde der Wahrheit.
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Re: Die bürgerliche Mitte - Wie verhält sie sich zum Rechtsruck?

Beitragvon Wähler » Do 21. Nov 2019, 06:38

Frank_Stein hat geschrieben:(21 Nov 2019, 00:31)
Wir reden hier also nicht über einen Rechtsruck in der Gesellschaft (den es nicht gibt), wir reden von einer gescheiterten Strategie der CDU im linken Milieu auf Stimmenfang zu gehen und dabei zu hoffen, dass die alten Stammwähler das schon nicht merken werden (bzw. sie mitmarschieren), was viele nicht tun.

Die merkelsche Strategie der Sozialdemokratisierung der CDU hat aber lange gut funktioniert und der CDU die Kanzlerschaft gesichert. Seit etwa der Flüchtlingskrise treten die Nachteile dieser Strategie immer deutlicher zu Tage und die Wähler verändern die Parteienlandschaft grundlegend.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Die bürgerliche Mitte - Wie verhält sie sich zum Rechtsruck?

Beitragvon Neandertaler » Do 21. Nov 2019, 10:52

Frank_Stein hat geschrieben:(21 Nov 2019, 00:31)

Die Gesellschaft ist nicht nach Links gedriftet, aber die CDU ist nach Links gedriftet und glaubt noch immer, dass rechts neben ihr eine Wand wäre.

Nein, die Medien, die einst konservative CDU sind nach Links gedriftet.


Wir haben es vor allem mit einem medialen Linksruck zutun. Artikel die heute im Spon und Zon Usus sind währen früher ein Fall für die Taz oder Indymedia gewesen. Die Faz ist heute da wo früher die Zeit war.
(Interessanter Weise hat sich die Taz dagegen nicht verschoben und ist durch die Bewegung der anderen auf den Weg in die Mitte, links ist medial gesehen die Neue Mitte.)

Und natürlich braucht es da ein rechte Gefahr vor der man ständig warnen kann, der Emmanuel Goldstein dieses Systems. (Und nein natürlich ist unser System deshalb nicht mit dem Engsoz vergleichbar, für die ganz doofen muss man das ja extra betonen)
Ich bin linksliberal, ich habe mich testen lassen.
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Re: Die bürgerliche Mitte - Wie verhält sie sich zum Rechtsruck?

Beitragvon Teeernte » Do 21. Nov 2019, 11:10

Neandertaler hat geschrieben:(21 Nov 2019, 10:52)

Wir haben es vor allem mit einem medialen Linksruck zutun. Artikel die heute im Spon und Zon Usus sind währen früher ein Fall für die Taz oder Indymedia gewesen. Die Faz ist heute da wo früher die Zeit war.
(Interessanter Weise hat sich die Taz dagegen nicht verschoben und ist durch die Bewegung der anderen auf den Weg in die Mitte, links ist medial gesehen die Neue Mitte.)

Und natürlich braucht es da ein rechte Gefahr vor der man ständig warnen kann, der Emmanuel Goldstein dieses Systems. (Und nein natürlich ist unser System deshalb nicht mit dem Engsoz vergleichbar, für die ganz doofen muss man das ja extra betonen)


Deshalb geht die Zeitung ein.....blöd wenn der Leser nur noch das geboten bekommt - was er nicht konsumiert. (Titten helfen da auch nur begrenzt)
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Die bürgerliche Mitte - Wie verhält sie sich zum Rechtsruck?

Beitragvon Neandertaler » Do 21. Nov 2019, 18:53

Wähler hat geschrieben:(21 Nov 2019, 06:38)

Die merkelsche Strategie der Sozialdemokratisierung der CDU hat aber lange gut funktioniert und der CDU die Kanzlerschaft gesichert. Seit etwa der Flüchtlingskrise treten die Nachteile dieser Strategie immer deutlicher zu Tage und die Wähler verändern die Parteienlandschaft grundlegend.


Das kommt drauf an wie man Erfolg bei Parteien in der Politik misst, geht's es um die Befriedigung von persönlichen Eitelkeiten und Machtstreben so war Merkels Strategie mit den ewig langen Kanzlerschaften natürlich sehr erfolgreich.

Betrachtet man Parteien hingegen nicht als Selbstzweck sondern als Mittel um bestimmte politische Ideen und Ziele zu erreichen so kann man wohl kaum von einem Erfolg Sprechen.
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Re: Die bürgerliche Mitte - Wie verhält sie sich zum Rechtsruck?

Beitragvon Frank_Stein » Do 21. Nov 2019, 19:51

Neandertaler hat geschrieben:(21 Nov 2019, 18:53)

Das kommt drauf an wie man Erfolg bei Parteien in der Politik misst, geht's es um die Befriedigung von persönlichen Eitelkeiten und Machtstreben so war Merkels Strategie mit den ewig langen Kanzlerschaften natürlich sehr erfolgreich.

Betrachtet man Parteien hingegen nicht als Selbstzweck sondern als Mittel um bestimmte politische Ideen und Ziele zu erreichen so kann man wohl kaum von einem Erfolg Sprechen.



Frage:
Wer war der erfolgreichste sozialdemokratische Kanzler in der Geschichte der Bundesrepublik?

Antwort:
Angela Merkel
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Re: Die bürgerliche Mitte - Wie verhält sie sich zum Rechtsruck?

Beitragvon Wähler » Fr 22. Nov 2019, 06:01

Wähler hat geschrieben:(21 Nov 2019, 06:38)
Die merkelsche Strategie der Sozialdemokratisierung der CDU hat aber lange gut funktioniert und der CDU die Kanzlerschaft gesichert. Seit etwa der Flüchtlingskrise treten die Nachteile dieser Strategie immer deutlicher zu Tage und die Wähler verändern die Parteienlandschaft grundlegend.

Neandertaler hat geschrieben:(21 Nov 2019, 18:53)
Das kommt drauf an wie man Erfolg bei Parteien in der Politik misst, geht's es um die Befriedigung von persönlichen Eitelkeiten und Machtstreben so war Merkels Strategie mit den ewig langen Kanzlerschaften natürlich sehr erfolgreich.
Betrachtet man Parteien hingegen nicht als Selbstzweck sondern als Mittel um bestimmte politische Ideen und Ziele zu erreichen so kann man wohl kaum von einem Erfolg Sprechen.

Die Sozialdemokratisierung der BRD und die damit verbundende Wohlstandsmehrung großer Teile der deutschen Gesellschaft lässt sich leider nur schlecht eins zu eins auf die EU und die Migranten aus Asien sowie Afrika übertragen. ;)
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Re: Die bürgerliche Mitte - Wie verhält sie sich zum Rechtsruck?

Beitragvon Realist2014 » Fr 22. Nov 2019, 10:37

Frank_Stein hat geschrieben:(21 Nov 2019, 00:31)

Die Gesellschaft ist nicht nach Links gedriftet, aber die CDU ist nach Links gedriftet und glaubt noch immer, dass rechts neben ihr eine Wand wäre.

n.



Der Satz ist von der CSU
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Die bürgerliche Mitte - Wie verhält sie sich zum Rechtsruck?

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Fr 22. Nov 2019, 11:00

Realist2014 hat geschrieben:(22 Nov 2019, 10:37)

Der Satz ist von der CSU


Ist doch egal, alle Parteien sind links, bis auf die AfD, die sitzt in der Mitte :D
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
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Re: Die bürgerliche Mitte - Wie verhält sie sich zum Rechtsruck?

Beitragvon Frank_Stein » Fr 22. Nov 2019, 17:06

Realist2014 hat geschrieben:(22 Nov 2019, 10:37)

Der Satz ist von der CSU


Der Satz stammt von FJS und es galt immer das Kredo, dass es rechts neben der CDU keine demokratische Kraft geben dürfe.
Das funktioniert aber nur, wenn die CDU die demokratische Rechte auch vollkommen abdeckt und das tut sie seit einiger
Zeit eben nicht mehr und das ist ein Problem für die Demokratie, für die konservativen Wähler und somit auch für die CDU.
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