Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon think twice » Do 26. Jul 2018, 15:20

Tom Bombadil hat geschrieben:(26 Jul 2018, 15:11)

Die Frage ist: was kann, will, soll man dagegen tun? Man kann diese Menschen ja nicht gegen ihren Willen integrieren.

Gutes Einkommen, studierende Kinder, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft reichen also für eine friedliche Nachbarschaft nicht aus?
Duldsamkeit heißt nicht, dass ich auch billige, was ich dulde.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon think twice » Do 26. Jul 2018, 15:25

Vongole hat geschrieben:(26 Jul 2018, 15:15)

Ich bin fast soweit, dass ich nichts mehr will.
Das bedeutet dann aber auch, dass es mir egal sein wird, wenn die eine zehnjährige Tochter gezwungen wird, mit Kopftuch rumzulaufen und auf dem Spielplatz nicht mit gleichaltrigen Jungen spielen darf.
Dass es mir egal sein wird, dass die andere erwachsene Tochter sich weinend bei mir auskotzt, weil sie einen Mann heiraten soll, den sie nicht liebt.
Dass es mir egal sein wird, dass der Herr Doktor von nebenan seinen Sohn krankenhausreif schlägt, weil der nicht so will wie er.
Bis jetzt war das nicht so, ich bin immer noch eine Anlaufstelle, die dann allerdings kompromisslos wegfallen wird.

Findest du es nicht selbst widersprüchlich, deine Nachbarn erst als nette und hilfsbereite Leute zu bezeichnen, um sie dann im naechsten Beitrag als Klischee-Monster-Eltern zu präsentieren?
Euch kann doch niemand mehr ernst nehmen. :rolleyes:
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Vongole » Do 26. Jul 2018, 15:25

Tom Bombadil hat geschrieben:(26 Jul 2018, 15:11)

Die Frage ist: was kann, will, soll man dagegen tun? Man kann diese Menschen ja nicht gegen ihren Willen integrieren.


Tom, ich weiß es nicht mehr.
Ich hab mir ganz blauäugig jahrelang ein Miteinander gewünscht, schon weil ich selbst aus binationaler Familie stamme und binational lebe, allerdings nicht muslimisch.
Deswegen bin ich von mir aus immer offen auf Andere zugegangen, aber bis auf wenige Ausnahmen hab ich es fast aufgegeben.
Wenn es denn hier eine kleine Türkei geben muss, dann bitte sehr, ich werde da gerne weiter einkaufen, essen, ratschen, aber ansonsten machen wie sie,
allerdings mit bösem Bauchgrimmen, weil ich befürchte, dass das zu nichts Gutem führen wird.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Vongole » Do 26. Jul 2018, 15:27

think twice hat geschrieben:(26 Jul 2018, 15:25)

Findest du es nicht selbst widersprüchlich, deine Nachbarn erst als nette und hilfsbereite Leute zu bezeichnen, um sie dann im naechsten Beitrag als Klischee-Monster-Eltern zu präsentieren?
Euch kann doch niemand mehr ernst nehmen. :rolleyes:


Nein, beides ist ja möglich.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon think twice » Do 26. Jul 2018, 15:29

Vongole hat geschrieben:(26 Jul 2018, 15:27)

Nein, beides ist ja möglich.

Nun, ich finde Eltern, die ihre Soehne schlagen und ihre Töchter zwangsverheiraten, nicht "nett".
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Keoma » Do 26. Jul 2018, 15:32

Vongole hat geschrieben:(26 Jul 2018, 15:25)

Tom, ich weiß es nicht mehr.
Ich hab mir ganz blauäugig jahrelang ein Miteinander gewünscht, schon weil ich selbst aus binationaler Familie stamme und binational lebe, allerdings nicht muslimisch.
Deswegen bin ich von mir aus immer offen auf Andere zugegangen, aber bis auf wenige Ausnahmen hab ich es fast aufgegeben.
Wenn es denn hier eine kleine Türkei geben muss, dann bitte sehr, ich werde da gerne weiter einkaufen, essen, ratschen, aber ansonsten machen wie sie,
allerdings mit bösem Bauchgrimmen, weil ich befürchte, dass das zu nichts Gutem führen wird.


Nun, manche Muslime treten jetzt schon ziemlich forsch auf, ab einer gewissen Anzahl wird auch das Nebeneinander schwierig werden.
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Marmelada » Do 26. Jul 2018, 15:35

Keoma hat geschrieben:Und Vongole hat recht, da sollte die Diskussion ansetzen, nicht beim Verschweigen oder Abstreiten dieser Tatsachen.
Das spielt vermutlich auf meinen obigen Beitrag an. Ich habe nicht verlangt, etwas zu verschweigen oder abzustreiten, sondern festgestellt, dass das Thema einzig auf die alleinige Schuld der Türkischstämmigen ausgerichtet ist, ohne nach den Gründen dahinter zu fragen und ob es Aspekte gibt, die in der aufnehmenden Gesellschaft liegen.

https://de-de.facebook.com/drjoachimsta ... 8254317040
Umso bitterer ist es für viele in der dritten Generation, die hier geboren und aufgewachsen sind, die Sprache ihrer Großeltern kaum, dafür aber Deutsch sprechen und von Teilen ihrer Mitbürger im Alltag oft das Gefühl vermittelt bekommen, sie seien keine „richtigen Deutschen“. Das gilt nicht unbedingt für die Mehrheit in unserer Gesellschaft, aber eine fehlende Akzeptanz ist doch so tief verwurzelt, dass sie viele verletzt. Solche Verletzungen beschweren die Identifikation mit der deutschen Heimat wie mir viele junge Menschen aus Einwanderfamilien berichten.
An der Stelle bspw. könnte man sich fragen, ob es der Integration förderlich ist, Menschen aus Einwandererfamlien aus Prinzip feindselig zu begegnen.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon think twice » Do 26. Jul 2018, 15:38

Keoma hat geschrieben:(26 Jul 2018, 15:32)

Nun, manche Muslime treten jetzt schon ziemlich forsch auf, ab einer gewissen Anzahl wird auch das Nebeneinander schwierig werden.

Genau. Bald werden alle besorgten Deutschen davon gejagt, damit sie ungestört ihre Kinder schlagen und zwangsverheiraten können, im Garten ihre Schafe schächten und ihre Gebetsteppiche auf dem Gehweg ausrollen können.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Keoma » Do 26. Jul 2018, 15:45

think twice hat geschrieben:(26 Jul 2018, 15:38)

Genau. Bald werden alle besorgten Deutschen davon gejagt, damit sie ungestört ihre Kinder schlagen und zwangsverheiraten können, im Garten ihre Schafe schächten und ihre Gebetsteppiche auf dem Gehweg ausrollen können.


Deine Beiträge werde ich auf Grund deiner mangelnden Objektivität, dem kaum diskussionsfähigem Inhalt sowie aus Rücksicht auf deine Vorstrafen eher nicht mehr kommentieren.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Welfenprinz » Do 26. Jul 2018, 15:47

Keoma hat geschrieben:(26 Jul 2018, 15:32)

Nun, manche Muslime treten jetzt schon ziemlich forsch auf, ab einer gewissen Anzahl wird auch das Nebeneinander schwierig werden.



Was unterschlägt,dass es auch in der türkischen Gemeinde (u.auch der islamischen Welt) Auseinandersetzungen zwischen Moderne und Konservativismus gibt.
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon think twice » Do 26. Jul 2018, 15:49

Keoma hat geschrieben:(26 Jul 2018, 15:45)

Deine Beiträge werde ich auf Grund deiner mangelnden Objektivität, dem kaum diskussionsfähigem Inhalt sowie aus Rücksicht auf deine Vorstrafen eher nicht mehr kommentieren.

Genau aus dem gleichen Grund ignoriere ich dümmliche Aussagen von dir wie "einmal Türke, immer Türke " auch. :)
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Keoma » Do 26. Jul 2018, 15:50

Welfenprinz hat geschrieben:(26 Jul 2018, 15:47)

Was unterschlägt,dass es auch in der türkischen Gemeinde (u.auch der islamischen Welt) Auseinandersetzungen zwischen Moderne und Konservativismus gibt.


Nein, das unterschlägt gar nichts.
Die Konservativen sind offensichtlich in der Lage, den Diskurs zu bestimmen.
Oder glaubst du wirklich an einen europäischen Islam?
Wie denn, wenn der Koran Gottes unveränderliches Wort ist.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Keoma » Do 26. Jul 2018, 15:52

think twice hat geschrieben:(26 Jul 2018, 15:49)

Genau aus dem gleichen Grund ignoriere ich dümmliche Aussagen von dir wie "einmal Türke, immer Türke " auch. :)


Wenn du aufgepasst hättest, wüsstest du, das solche Worte aus der Türkei von Herrn Erdogan kommen.
Ansonsten habe ich keine Vorstrafen und lasse mich nicht von jedem Deppen provozieren.
Ups, ich wollte gar nicht kommentieren.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon think twice » Do 26. Jul 2018, 15:54

Keoma hat geschrieben:(26 Jul 2018, 15:52)

Wenn du aufgepasst hättest, wüsstest du, das solche Worte aus der Türkei von Herrn Erdogan kommen.
Ansonsten habe ich keine Vorstrafen und lasse mich nicht von jedem Deppen provozieren.
Ups, ich wollte gar nicht kommentieren.

Ich habe aber nicht Herrn Erdogan zitiert, sondern dich.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Welfenprinz » Do 26. Jul 2018, 15:58

Keoma hat geschrieben:(26 Jul 2018, 15:50)

Nein, das unterschlägt gar nichts.
Die Konservativen sind offensichtlich in der Lage, den Diskurs zu bestimmen.
Oder glaubst du wirklich an einen europäischen Islam?
Wie denn, wenn der Koran Gottes unveränderliches Wort ist.


Es ist die Frage ,welchen Anspruch man an Entwicklung,Diskurs und Ergebnis stellt.

Die Zeit,da bei uns der Dorfpfarrer das Gewissen der Menschen formte,ist wie lange her? Und wie verlief die Enwicklung dagegen? Und kommt am Ende der Entwicklung ein on-off-Zustand heraus,?
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Keoma » Do 26. Jul 2018, 16:05

Welfenprinz hat geschrieben:(26 Jul 2018, 15:58)

Es ist die Frage ,welchen Anspruch man an Entwicklung,Diskurs und Ergebnis stellt.

Die Zeit,da bei uns der Dorfpfarrer das Gewissen der Menschen formte,ist wie lange her? Und wie verlief die Enwicklung dagegen? Und kommt am Ende der Entwicklung ein on-off-Zustand heraus,?


Und wo siehst du beim Islam trotz der modernen, globalisierten Welt, den Fortschritt?
In theologischer Sich vielleicht?
Oder in islamischen Gesellschaften?
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Vongole » Do 26. Jul 2018, 16:06

Welfenprinz hat geschrieben:(26 Jul 2018, 15:47)

Was unterschlägt,dass es auch in der türkischen Gemeinde (u.auch der islamischen Welt) Auseinandersetzungen zwischen Moderne und Konservativismus gibt.


Gibt es, auch in der türkischen Community.
Leider gehen da oft die als Verlierer hinaus, die sich dem musl. Diktat nicht beugen wollen und schon gar nicht für Erdogan sind.
Da ensteht dann die nächste kleine Parallelwelt, von den Türken nicht mehr akzeptiert, sogar angefeindet, und von den Deutschen oft auch nicht so richtig.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Vongole » Do 26. Jul 2018, 16:09

Marmelada hat geschrieben:(26 Jul 2018, 15:35)

Das spielt vermutlich auf meinen obigen Beitrag an. Ich habe nicht verlangt, etwas zu verschweigen oder abzustreiten, sondern festgestellt, dass das Thema einzig auf die alleinige Schuld der Türkischstämmigen ausgerichtet ist, ohne nach den Gründen dahinter zu fragen und ob es Aspekte gibt, die in der aufnehmenden Gesellschaft liegen.

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Ist es sicherlich nicht, und natürlich liegt es auch oft an der aufnehmenden Gesellschaft.
Was aber, wenn die Bereitschaft der Gesellschaft da ist, aber abgelehnt wird, jedenfalls ab einem bestimmten Punkt?
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon think twice » Do 26. Jul 2018, 16:10

Vongole hat geschrieben:(26 Jul 2018, 16:06)

Gibt es, auch in der türkischen Community.
Leider gehen da oft die als Verlierer hinaus, die sich dem musl. Diktat nicht beugen wollen und schon gar nicht für Erdogan sind.
Da ensteht dann die nächste kleine Parallelwelt, von den Türken nicht mehr akzeptiert, sogar angefeindet, und von den Deutschen oft auch nicht so richtig.

Ich glaube, es wurde im Laufe des vormittags mehrmals zahlenmäßig aufgeschlüsselt, dass es faktisch 15% der Deutschtürken waren, die Erdogan gewählt haben.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon JFK » Do 26. Jul 2018, 16:10

Keoma hat geschrieben:(26 Jul 2018, 15:32)

Nun, manche Muslime treten jetzt schon ziemlich forsch auf, ab einer gewissen Anzahl wird auch das Nebeneinander schwierig werden.


Manche Österreicher treten auch forsch auf, das hat doch mit der Anzahl nichts zu tuen, ziehst du eben dahin wo dir die Geselschaftlich besser liegt, sollen die forschen unter sich bleiben, ein staat ist sowieso nichts was du gänzlich erfassen kannst, der Kulturelle Radius ist maximal eine Großstadt und das ist schon großzügig in der Wahrnehmung, sollen die, die dieses Gelsschafftsmodel Leben wollen unter sich bleiben, ein Araber mit Turban und Burka wird ja auch nicht mitten in die Zone gehen, und dort versuchen seine Limo am FKK strand zu verkaufen.

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