Asyl-Affäre beim Bamf

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Bleibtreu
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Re: Asyl-Affäre beim Bamf

Beitragvon Bleibtreu » Fr 26. Okt 2018, 10:37


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Fliege
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Re: Asyl-Affäre beim Bamf

Beitragvon Fliege » Fr 26. Okt 2018, 12:08

jack000 hat geschrieben:(25 Oct 2018, 18:46)
[...]
https://www.ndr.de/nachrichten/schleswi ... lo114.html

Grundsätzlich ist das Verhalten der Familie ja verständlich, zeigt aber doch dass simpelste Lügen zu einem Aufenhalt sowie den Bezug von Sozialleistungen beitragen können (Was das kostet können Flüchtlingsbürgen sicherlich besser erklären).

Generell aber zeigt es aber auch, dass das BAMF ein völlig zahnloser Tiger ist, denn dieser Vorfall war vor der Flüchtlingskatrastophe 2015 und damals hatten die eher noch Zeit da was zu prüfen.
=> Wenn also vor der Zeit so eine Familie, die ja nun gar nichts mit Flüchtlingen zu tun hat, die entsprechende Sprache gar nicht spricht, etc... damit durchkommt, dann stellt sich die Frage, was erst bei der Flut an Geschichtenerzählungen durchgekommen ist!

Im BAMF werden m. E. seit Jahren willkommenspolitische Gefälligkeitsentscheidungen getroffen und dadurch Rechtsstaatlichkeit systematisch untergraben. Und ich halte es für keinen Zufall, dass dies in der zweiten Hälfte der Merkelei einriss, nachdem sich die Sozialdemokraten ein weiteres Mal demütigen ließen. Seit 2013 leben wir Deutsche in Merkels Bananenrepublik.
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imp
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Bamf-Skandälchen

Beitragvon imp » Do 25. Apr 2019, 07:27

Inzwischen hat man die Fälle alle durch. Von ursprünglich über 1000 beanstandeten Fällen sind noch etwa 50 in Verdacht. Die Widerrufquote in Bremen liegt nach aktueller Rechnung untet 1 Prozent (Bundesschnitt: 1,2 Prozent). Noch immer stört die Soko Antrag mit etwa 35 Mitgliedern emsig den Betriebsablauf. Es ist ein Skandal, dieser sogenannte Skandal.
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space
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Re: Bamf-Skandälchen

Beitragvon space » Sa 27. Apr 2019, 10:18

imp hat geschrieben:(25 Apr 2019, 07:27)

Inzwischen hat man die Fälle alle durch. Von ursprünglich über 1000 beanstandeten Fällen sind noch etwa 50 in Verdacht. Die Widerrufquote in Bremen liegt nach aktueller Rechnung untet 1 Prozent (Bundesschnitt: 1,2 Prozent). Noch immer stört die Soko Antrag mit etwa 35 Mitgliedern emsig den Betriebsablauf. Es ist ein Skandal, dieser sogenannte Skandal.


exakt.

Mich würde allerdings interessieren, welche Antworten man bekäme, würde man eine Umfrage dazu machen, was die Leute mit der "BAMF-Affäre" verbinden? Wie viele würden wissen, dass der 'Skandal' keiner war?
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imp
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Re: Bamf-Skandälchen

Beitragvon imp » Sa 27. Apr 2019, 10:34

space hat geschrieben:(27 Apr 2019, 10:18)

exakt.

Mich würde allerdings interessieren, welche Antworten man bekäme, würde man eine Umfrage dazu machen, was die Leute mit der "BAMF-Affäre" verbinden? Wie viele würden wissen, dass der 'Skandal' keiner war?

Das würde voraussetzen, dass es überhaupt viele Leute so genau wissen wollen. Das Märchen von der Bundesverwaltung, die entweder von der bösen Merkel in die Überforderung getrieben oder die gar böswillig die Gesetze für unkontrollierte Masseneinwanderung verbiegt, ist viel zu passend um es mit unnötigen Fakten zu zerstören.

Das käme doch sehr ungelegen. Die Beschäftigung läuft trotz allmählich eintrübender Konjunktur auf Hochtouren, der Arbeitsmarkt ist leer. Immer mehr Neuankömmlinge finden Arbeit oder Ausbildung. Regelungslücken etwa für Menschen in laufender Ausbildung werden durch Bundes- und Landesgesetze gestopft. Die Quote vor Gericht bestätigter Bamf-Maßnahmen steigt. Das IAB rechnet damit, dass auch bei einer "Rente mit 70" jährlich etwa 100.000 Einwanderer aus der EU und etwa 200.000 Einwanderer und Flüchtlinge aus anderen Staaten benötigt werden, um Vakanzen auf einem erträglichen Maß zu halten. Das BAMF macht seine Arbeit immer besser, Beschwerden und Widersprüche sinken. Aktuell entscheidet das BAMF monatlich über 15.000 bis 20.000 Anträge. Dem stehen im Januar ca 17500 Neuanträge und ca 60.000 anhängige Verfahren gegenüber.

Es gibt keinen Grund, dem BAMF allgemein zu misstrauen.
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