Bundeswehr und Rüstungsindustrie

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Kohlhaas
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Kohlhaas » Fr 9. Okt 2020, 20:33

Eulenwoelfchen hat geschrieben:(09 Oct 2020, 19:30)

Laut heute veröffentlichten Berichten hat das Verteidigungsministerium den Lieferauftrag für das Suhler Sturmgewehr storniert bzw. zurückgezogen.
Als Grund wird eine mögliche Patentrechtsverletzung angeführt und neue Dokumente, die eine erneute Bewertung unter allen relevanten Aspekten (welche auch immer)
aus Sicht des Verteidigungsministeriums nötig machen. Und eben auch, welches Sturmgewehr dann beschafft wird.

Mir war klar, dass die Entscheidung revidiert wird. Die Frage der "Patentrechte" ist dabei sicher nur vorgeschoben. Sieht man ja schon an den Stellungnahmen aus der Politik.

Bin mal gespannt, welches Sturmgewehr dann tatsächlich eingeführt wird.
Ein arabisch dominierter Lieferant war mir ohnehin immer schon suspekt. Da könnte man sich ja gleich an die Chinesen wenden. :D

Bei den Chinesen wäre man wenigstens sicher gewesen, dass sie in der Lage sind, innerhald annehmbarer Zeit die geforderte Anzahl an Waffen zu liefern.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Sa 10. Okt 2020, 12:03

:dead: Nein leider nicht so falsch mit den Verletzungen der Patente, wenn das alles so stimmt wie es bisher berichtet wird und was man in Fachinfos nachlesen kann.

Haenel bedient sich bei der Technologie oft woanders. Beispielsweise dem AR15 aus den USA. Mich wundert lediglich mal wieder das es dem Verteidigungsministerium bis Beschaffungsamt schon wieder nicht möglich war sauber zu arbeiten. Fast bei jedem Projekt bauen die Scheisse. Arbeiten schlampig.

Jetzt hat man wieder erst von Heckler erfahren das Patente eventuell verletzt wurden von der Konkurrenz. Sowas klopf ich doch vorher ab bevor Ich den Auftrag erteile :mad:

Gott haben Wir die letzten 22 Jahre nur noch Deppen und Flachpfeifen in Politik sowie Behörden wie der Beschaffung. Ich verstehe ja viel. Aber ich verstehe nicht das man seine Arbeit nicht mehr erledigen kann.

Es gibt, gab Konzepte genug um das G36 zu erhalten mit Verbesserungen. Die Neubewertung ist auch okay ein neues Gewehr zu holen. Muss nicht Heckler sein. Aber dann macht man das Verfahren richtig und gescheit.

Oder wenn nicht setzt man die besten Konzepte auf um die Mängel abzustellen in der Truppe. Aber Ich reg mich nicht mehr auf.

Das hab Ich schon nicht verstanden sooooo oft was da läuft. Schützen Panzer Puma muss man unbedingt haben. Es gibt ja nicht damals das wesentlich bessere, billigere und einfachere System Lynx.

Luftabwehrsysteme müssen wir neu erfinden statt bspw. in Frankreich zu kaufen.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Michael_B » So 11. Okt 2020, 11:21

@Cobra, das ist natürlich bitter.

Als Laie denkt man natürlich schon seit längerem aufgrund der diversen bekannten Pannen, dass die Materialbeschaffung der Bundeswehr zur Lachnummer verkommen ist.
Du kennst dich ja in der Materie gut aus. Wenn auch du verzweifelst, muss es wirklich schlimm sein.
Was kann man da nur tun?
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » So 11. Okt 2020, 13:58

Michael_B hat geschrieben:(11 Oct 2020, 11:21)

@Cobra, das ist natürlich bitter.

Als Laie denkt man natürlich schon seit längerem aufgrund der diversen bekannten Pannen, dass die Materialbeschaffung der Bundeswehr zur Lachnummer verkommen ist.
Du kennst dich ja in der Materie gut aus. Wenn auch du verzweifelst, muss es wirklich schlimm sein.
Was kann man da nur tun?



Eigentlich ist es ganz einfach.

Mit Geld und Korrekturen ist es für die Bundeswehr nicht getan. Wenn die Rüstungsausgaben einen Sinn haben sollen, muss die Politik grundlegende Vorgaben machen und das Verhältnis von Militär und Industrie neu ordnen.





Die Bundeswehr ist auch deswegen so ineffizient, weil es in der deutschen Politik und Öffentlichkeit an der Fähigkeit oder am Willen fehlt für die bittere Realität. ,Die Realität heute die Erfordernisse der Sicherheit und damit die Aufgaben der deutschen Streitkräfte zu definieren ins Mark . Die Bundeswehr und vor allem der sie umgebende Bürokratiekomplex von Verteidigungsministerium und Ämtern sind nach dem Ende des Kalten Krieges zu einem sich selbst nährenden, letztlich ziellos agitierenden Institutionengefüge geworden, das nicht wirklich weiß, wozu es da ist.

So wie ein Wachhund den man vergessen hat irgendwie.

Grundsätzlich fehlt was wie in den Gründungsjahren der Bundeswehr die "Himmeroder Denkschrift" von 1950 lieferte. Zumindest eine grobe Orientierung in militärischen Fragen.

Wir haben verpasst einige Fragen zu stellen und zu reagieren. Was soll die Bundeswehr können und Auftrag ? Was bedeutet „Verteidigung“ oder „äußere Sicherheit“ für Deutschland? Welche Waffen/Fähigkeiten brauchen wir? Auslandseinsätze oder Bündnisverteidigung?


In weiten Teilen der Gesellschaft und des politisch-medialen Establishments werden solche Fragen nicht erörtert und die Politik...... Grins. No Comment.

Aber grundlegend. Was ist konkret wichtig nach meiner Meinung.

Folgenschwere Sonderwünsche erstmal unterlassen.

Affären um Rüstungsprojekte gibt es so lange wie die Bundeswehr selbst und wird es geben. Ist Mir völlig bewusst. Es spielen heute ganz ähnliche Ursachen eine Rolle wie schon beim ersten großen Skandal der Mir im Kopf ist. Als die Bundeswehr Ende der 1950er Jahre entschied, das US-Kampfflugzeug Starfighter anzuschaffen, verlangte die deutsche Luftwaffe einige Spezifikationen, die den F 104 zu einem F 104 G, G für Germany, machten. Heute wissen Wir es waren folgenschwere Sonderwünsche die zu Problemen geführt haben. Die Sonderwünsche haben dazu geführt, dass der Starfighter absturzanfällig wurde. Tatsächlich starben in den 1960er Jahren zahlreiche Piloten der Bundeswehr bei Starfighter-Abstürzen.


Lernen Wir daraus. Ich glaube nicht ausreichend.

Beispiel dafür ist der Puma. Nachfolger des Marder. Man will dauernd was neues, mehr Fähigkeiten. Doch die Überarbeitung kostet Zeit und Geld. Außerdem ist das System so nie geplant gewesen.


Ein gutes Beispiel für die Folgen von Nachrüstwünschen liefert auch der Schützenpanzer Puma. Er wurde zu Zeiten der rot-grünen Koalition beschlossen, doch während des Baus stellten sich Planungsmängel heraus. Mit fünf Rädern konnte der Panzer seine Aufgaben nicht erfüllen, also musste er sechs Räder bekommen. Kurz vor der geplanten Einführung stellte die Führung des Heeres dann fest, dass der Puma Schwarz-weiß-Bildschirme hatte, während der Marder, der ausgemusterte Vorläufer des Puma, zuletzt einen farbigen Bildschirm besaß. Den sollte doch bitte auch der Puma bekommen.

War natürlich für das erste Los zu spät. Folge enorme Mehrkosten. Teilweise neue Technologie mußte kompatibel gemacht werden. Dabei war in Berlin beispielsweise bekannt das es ein System in der Planung gab das 95% der Wünsche erfüllen kann, die Anforderungen erfüllen würde und mindestens genauso so gut funktioniert.

Ist der SPZ Lynx. Auch aus Deutschland. Und der verkauft sich prima mittlerweile. Den Puma will niemand gerade wirklich.

Der Lynx ist multi funktionell. Kunden können Varianten bestellen. Außerdem ironisch schon auch die Bewaffnung ist voll verfügbar.

Die Bundeswehr möchte Teile der Bewaffnung für den Puma konzipieren. Primär das MG.


https://www.hartpunkt.de/rheinmetall-si ... nzer-lynx/

Der Lynx ist günstiger in der Beschaffung , besser in der Wartung, besser bewaffnet . Das Anti Panzer System ist verfügbar .


Außerdem stehen alle Versionen zur Verfügung.
Im Lynx ist eine modulare Fahrzeugfamilie entstanden . Unter dem dicken Blech stecken viele Gleichteile. Das spart nicht nur Entwicklungs- und Produktionskosten, sondern auch Ausbildungskosten. Die Spz lassen sich nicht nur als Schützenpanzer konfigurieren, sondern auch als Führungsfahrzeug (Command&Control), Spähpanzer (Reconnaissance), Gefechtsschadensinstandsetzungsfahrzeug (Repair & Recovery) oder Sanitätspanzer (Ambulance). Wahlweise lassen sich Gummi- oder Leichtmetallketten verwenden.

Air Defense is auch erhältlich.


Das geht dem Puma ab. Aber Nein natürlich brauchst Du für die Bundeswehr nicht sowas das alles kann zum besten Preis und modular ist. Nein wir entwickeln in Deutschland lieber verschiedene Systeme und dann noch ist der Puma schlechter. Das ist ne Leistung . :D

Böse kann man sagen, dass der Lynx einfach ein Puma ohne dessen Kinderkrankheiten ist. Anders als der Puma, der von Start weg, von technischen Problemen geplagt wurde, ist der Lynx vor allem mit verlässlicher Technik ausgestattet sein und kann Bestmarken in den Disziplinen Kosten und Einsatzbereitschaft erreichen. Zudem wird der neue Panzer teilweise modular aufgebaut, damit eine größtmögliche Flexibilität für Bewaffnungsvarianten erreicht wird.

Respekt an die Politik, Rüstung und Beschaffung der Behörden das wieder so zu versauen. Zumal der Lynx aus Deutschland kommt auch.

Das man mit dem Boxer, ebenfalls von Rheinmetall, auch dann einen Vorteil in der Ersatzteile Logistik hat..... Wer denkt an sowas. Viele Bauteile sind gleich.

Der Puma war wieder so Stück Idioten Arbeit vom feinsten. Tut mir leid. Genau das wird es wahrscheinlich auch mit dem Tornado Nachfolger usw.

Ich erinnere Mich an 2000. Die Luftabwehrsysteme der Bundeswehr wurden kastriert. Gepard 2 usw. außer Dienst gestellt. Spätestens 2007 haben wir neue Systeme.

Wir haben 2020. Bis heute haben wir Null. Nada. Nix.
Es wurden Milliarden in Versuche was zu schaffen investiert in 24 Jahren. Huch....... Nix ist.

Statt das man mit Frankreich zusammen die Systeme konzipiert und einkaufen wird lieber 20 Milliarden rauswerfen. Frankreich hat fertige, gute Systeme. Aber nö. Brauch man nicht.

Das Eurohawk Desaster. Marine. Schwere Helikopter......


Weniger Lobbyismus, mehr Kompetenz, Know how und Struktur schaffen bei Konzeption, Planung, Rüstung sowie Beschaffung.



Auch über die Beschaffung von Waffen und Ausrüstung entscheiden dann nicht Offiziere, die das Gerät tatsächlich in Übung und Einsatz erleben, sondern reine Büro-Offiziere und vor allem Beamte. Aber die Schnittstelle Einsatz fehlt . Man beschafft nicht, was die Truppe braucht, sondern lässt sich andrehen oft was die Industrie loswerden will und wird dank Lobbyisten .

Wichtiger als die Bedürfnisse der fliegenden, zur See fahrenden und schießenden Soldaten sind dann allzu oft die rechtliche Absicherung des Beschaffungsprozederes selbst. Dass dann Flugzeuge, Schiffe und Panzer beschafft werden, ohne dass die langfristige Ersatzteilversorgung gesichert ist, liegt zwar nahe, ist für die Beamten aber im Gegensatz zu den betroffenen Soldaten folgenlos.

Oder man macht lieber gar nichts aus Angst. Ich denke Kompetenz Teams wären eine gute Idee. Teams von Juristen, Ingenieuren, Bürokratie und die Einbindung von in der Truppenführung erfahrenen Offizieren, die die Anforderungen an Waffen und Ausrüstung aus eigener Erfahrung beurteilen können. Dazu muss die Politik grundsätzlich große Projekte mit begleiten.


Wir können da Ideen klauen.

Die Effizienz der Rüstungsbeschaffung leidet unter dem Fehlen militärisch-industrieller Mischstrukturen, die Missverständnisse bei der Entwicklung von Waffensystemen verhindern könnten. In den USA gibt es dafür die „Defense Advanced Research Projects Agency“ (DARPA). Das Verteidigungsministerium könnte zu diesem Zweck die Rüstungsunternehmen dazu verpflichten, bei Forschung, Entwicklung und Erprobung zeitlich befristete Posten für Soldaten anzubieten oder zumindest Zugang.

Dazu das Kompetenz Team auch. Die Schnittstelle.

Die Industrie hätte also auch Zugriffauf externe Experten der Bundeswehr , die das entwickelte Waffensystem auch gleich anschauen können und Rat geben.

Dazu wären schnelle Wege möglich und flache Hierarchie.

Zusammenarbeit solcher Art kennt die Bundeswehr auch jetzt schon zu anderen Zwecken, zum Beispiel um Luftwaffenoffiziere bei der Deutschen Flugsicherung einzuarbeiten und umgekehrt.




Nicht zivile Manager und Büro-Soldaten, sondern erfahrende militärische Anführer wissen, worauf es ankommt. Ihr Leben ist im Ernstfall davon abhängig. Die Beamten des Bundesamts für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr(BAAINBw), denen allein offizielle Kontakte zur Rüstungsindustrie erlaubt sind, haben militärisches Gerät nie genutzt. Daher entsprechen die finalen Produkte Ihres Beschaffungsprozesses selten den Bedürfnisse des Soldaten, der täglich darauf angewiesen ist, während der BAAINBw-Beamte am Schreibtisch zum nächsten Projekt übergeht.

Dafür weiß aber der Büroklammer Beamte was wie in der Organisation funktioniert. Der Jurist was die rechtliche Situation betrifft und der Ingenieur was Technik angeht.

Ich weiß vereinfacht dargestellt. Aber nur wenn man das so macht werden wir Ergebnisse erzielen die gut sind.

Aber dafür braucht man Fachleute durch die Bank und die wollen bezahlt werden, Perspektive usw


Der Fachkräftemangel macht sich bei der Bundeswehr auch beim wichtigen Thema Beschaffung bemerkbar extrem leider. Was dazu führt das Projekte sich verzögern und teurer werden , weil man externe Kräfte bezahlt. Abhilfe ist vorerst nicht in Sicht nach meinem Wissen . Aber man braucht eigene Leute.


Ich hoffe etwas weitergeholfen zu haben.

Selbst hab ich bei einem Dienstleister für Sicherheit auch manchmal ähnliche Projekte. In der Regel Ausbildung und Training von Polizei & Sicherheitskräften im staatlichen Auftrag aus dem Ausland.

Dann wird von Grund auf die Frage gestellt zusammen mit den Klienten wohin soll es gehen. Von der Ausrüstung bis Training und Ausbildung helfen wir Ihnen. In der Regel mit guten Ergebnissen.

Aber deshalb weiß ich auch in Teilen wie kompliziert es sein kann

Aufseiten der Industrie, so berichten Bundeswehr-Insider, verhandeln zunehmend Juristen und Kaufleute, nicht mehr allerdings Techniker wie früher. Das führt dazu, dass nach dem Motto abgeschlossen wird, das Airbus-Chef Enders so formuliert:

„Wir haben ja sechs Jahre Zeit, wir kriegen das schon irgendwie hin, Hauptsache Auftragseingang, dann schauen wir weiter.“


Also ganz ehrlich. Das kann es nicht sein und geben. Kompetenz Teams können hier auch helfen. Natürlich sollte man bevorzugt in Deutschland einkaufen, Aufträge vergeben.

Aber wenn es nicht das System gibt zum besten Preis und Fähigkeiten dann eben auch in den USA beziehen. Für die Zukunft dann Kooperation aufbauen um in der EU agieren zu können.

Aber ich hab schon oft genug auch wieder momentan mich geärgert. Wir brauchen Verantwortung und Veränderungen bei der Bundeswehr und Dienstherr .




Vom Dienstherr braucht man klare und kommunizierte Ziele,ausreichend Budget durchgehend und wenig Einmischung. Für die Beschaffung der Bundeswehr inklusive Rüstungsamt und Rüstungsindustrie muss gelten Transparenz und Empowerment der Projektbeteiligten. Förderung von Eigeninitiative sowie Förderung von Wissen. Fachleute müssen da sein. Engagement und verantwortliches Handeln im Sinne der Zielerreichung muss im Mittelpunkt stehen.

Die interne Vernetzung muss sein. Verstärkte und intensive Kommunikation aller beteiligten Personen und Organisationen. Schaffen von Kompetenz Teams bei der Behörde. Ungefähr dueInterpretation in Richtung eines integrierten Buying Center was Israel macht.


Förderung der fachlichen Zusammenarbeit. Eine enge Kooperation mit dem beauftragten Lieferanten (Supply Chain Management), um den Beschaffungserfolg abzusichern und das Investitionsgut kontinuierlich zu entwickeln muss sein. Gleichzeitig entwickelt man so Beziehungen untereinander.

Wer gut arbeitet bekommt Entgegenkommen und wieder einen Auftrag. Wer nicht muss mit Sanktionen rechnen.


Deshalb empfiehlt sich die Nutzung angepasster, „maßgeschneiderter“ Verträge, um Anreize richtig zu platzieren und notwendige Sanktionen notfalls durchsetzen zu können. Sowie das Lieferziel zu gewährleisten.


Natürlich muss das Rüstungs und Beschaffungsamt enorm umgebaut werden. Effektiv ist es nicht.

hörde

Es gibt eine „Diffusion der Verantwortung in einer zersplitterten Zuständigkeitskultur“ so das politische Berlin . Mittlerweile ist Freude pur wenn man paar Nachtsichtgeräte übergeben bekommt , wohl wissend, dass Tausende fehlen. Die Streitkräfte warten weiter: auf Panzer, auf Hubschrauber, auf Schiffe. Aber auch auf Millionen Dinge des Alltags. Angeblich waren im vergangenen Jahr mehr als 15.800 kleinere Materialanforderungen aus der Truppe noch nicht einmal bestellt, weil man sich im Koblenzer Amt nun mit Hochtouren den Großprojekten widmet.

Stiefel, Unterhosen usw. fehlen.

Das große Amt sollte der tolle zentrale technische Dienstleister der kleinen Bundeswehr sein. Doch daraus wurde nichts Gutes grundsätzlich. Es gibt wenig fröhlichen Zusammenhalt im Haus, aber viel Reformverdruss. Nachwuchs ist am Deutschen Eck Mangelware, zweitausend Stellen unbesetzt. Plus minus . Wer sich dennoch bewirbt, ist selbst schuld und bekommt das bald zu spüren.

Hohe Fluktuation. Ich würde da auch nicht wollen.

Von Hamburg bis Garmisch flucht jeder Matrose und jeder Gebirgsjäger über Koblenz und jeder Kommandant oder Kommandeur in der Bundeswehr kann ganze Abende mit Beschaffungswitzen füllen.

Allerdings wird dabei auch zuweilen vom eigenen Unvermögen abgelenkt, Dinge rechtzeitig zu bestellen, sich um die Lieferung zu kümmern und den fachlichen Kontakt zum Rüstungsamt zu pflegen.

Auch hier ist es nötig anzusetzen. Außerdem aufhören muss die Politik sich selbst anzulügen. Es ist heute abzusehen es fehlt an 612 Leopard A7 wenn man tatsächlich die Verpflichtungen wo man zugesagt hat neben der Landesverteidigung fahren will mit 100 % ausgestatteten Verbänden. Bestellt langfristig maximal stand Freitag jetzt 136. Weitere 312 sollen bestellt werden.

Fehlen trotzdem noch. Und Mathe ist einfach. Wenn Du von 100 Stück nur 59 hast fehlt es an 41 Stück. Also in Berlin aufhören mit Märchen.

Und die Leos sind nur ein Bruchteil der Sache.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Michael_B » So 11. Okt 2020, 22:28

Wow, vielen Dank für den ausführlichen Text. Ich hoffe, man lernt aus den Fehlern der Vergangenheit.

Wenn man sich das Agieren von Russland in der Ukraine, in Georgien und jetzt bzgl. Armenien mit ihrer West-Orientierung unter dem neuen Präsidenten ansieht (prompt natürlich grünes Licht für Aserbaidschan, in Bergkarabach anzugreifen usw., Armenien muss sich wieder in den Schutz Putins begeben ...), dann braucht man imho eine gut gerüstete Bundeswehr und europäische militärische Koordination, um Russland Grenzen aufzuzeigen. Womöglich gibt es einen neuen kalten Krieg.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Mo 12. Okt 2020, 10:20

Michael_B hat geschrieben:(11 Oct 2020, 22:28)

Wow, vielen Dank für den ausführlichen Text. Ich hoffe, man lernt aus den Fehlern der Vergangenheit.

Wenn man sich das Agieren von Russland in der Ukraine, in Georgien und jetzt bzgl. Armenien mit ihrer West-Orientierung unter dem neuen Präsidenten ansieht (prompt natürlich grünes Licht für Aserbaidschan, in Bergkarabach anzugreifen usw., Armenien muss sich wieder in den Schutz Putins begeben ...), dann braucht man imho eine gut gerüstete Bundeswehr und europäische militärische Koordination, um Russland Grenzen aufzuzeigen. Womöglich gibt es einen neuen kalten Krieg.



Vorweg was. Ich will keine Konflikte oder Krieg. Wenn irgendwie möglich bitte nicht. Aber es ist mal grundsätzlich so das Wir die Bundeswehr haben.

Daher besteht die Verantwortung sowohl auch Verpflichtung Sie ordentlich, modern komplett auszustatten.

Entweder das oder wir machen Sie besser zu. Dann verbrennt man kein Geld, gefährdet keine Soldaten usw.

Der andere Punkt ist die Absicherung. Wir sollten in der Lage sein unsere Interessen, unser Land zu verteidigen grundsätzlich. Dazu teilweise Verbündete eine Unterstützung anbieten plus für UN Missionen auch Personal stellen wenn sinnvoll.

Die Bundesregierung will eine Bundeswehr. Dann muss die Bundesregierung auch ihre Verantwortung übernehmen und die Verpflichtung richtig erfüllen daraus resultierend.

Aber das ist auch harte Arbeit. Und ich bezweifle das die Anforderungen für die Verteidigungspol. Politiker ernsthaft erfüllt sind.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Fr 4. Dez 2020, 20:08

Ein kleiner Überblick der letzten Zeit


Zutreffend der Artikel. Aber ich hab Zweifel das die Menschen tatsächlich die Bundeswehr lieben lernen

https://www.rheinpfalz.de/politik_artik ... 33386.html


Zuwenig Personal, aber nicht mehr Dienstposten. Politik eben


https://www.rnd.de/politik/personalmang ... WCOOE.html


Sehr sehr interessant das die Neue doch was tut

https://www.rnd.de/politik/sparkurs-bei ... DOGCE.html



Interessant der Ansatz zur nächsten Reform

https://m.augsburger-allgemeine.de/poli ... 14236.html
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Mi 9. Dez 2020, 16:32

Unsere tolle SPD ist an Erbärmlichkeit, Fähnchen im Wind sein derzeit aus vielen Blickwinkeln nicht mehr zu zu ertragen. Ich nehme eine Person aus davon ganz .
Siemtje Möller. Eine sehr konsequent agierende Frau. In Teilen die neue Wehrbeauftragte ist gar nicht so schlecht. Aber zu schwach. Ich hoffe es funktioniert besser bald.



Aber der Rest wie der SPD Vorsitzende oder Herr Mützenich. Der Experte für wie macht man es nicht.


Was ärgert mich den so erneut mal wieder. Das dies SPD elementare, wichtige Beiträge verhindert, verzögert und die Sicherheit der Soldaten gefährdet.


Tornado Nachfolger , Drohnen. Nach zehn Jahren gab es einen Konsens, gewisse Regeln für Drohnen und Einsätze.

Nun erzählt wieder jemand von der SPD jetzt doch nicht.

Ihr seid doch nicht ganz sauber. Erst ja, dann wieder nicht. Dazu Sachen unterstellen oder Aussagen von einigen SPD Abgeordneten. Ja pfui.

Zehn Jahre diskutiert. Konkrete Regeln. Aber laut SPD muss man nochmal diskutieren.


Über das Thema sei noch nicht ausreichend debattiert worden, findet Parteichef Walter-Borjans. Einem Großprojekt von Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer droht nun das überraschende Aus auf der Zielgeraden.


https://www.sueddeutsche.de/politik/bun ... -1.5140767


Eine Parlamentsbefassung ect. war gewollt worden in fast allen Parteien. Was die SPD treibt ist reiner Wahlkampf auf den Rücken der Soldaten und Taktieren, lamentieren.

Für mich hat die SPD sich verabschiedet von der Bundeswehr und tritt sie mit den Füßen. Die Sozialdemokraten dienen sich an die Linke an und versuchen sich zu Profil geben.

Das die Linken in der Sicherheitspolitik eine Dummheit vorhanden ist weiß man. Die SPD ist bald soweit. Gratulier Ich wirklich. Wir brauchen nicht mehr streiten was die SPD dann angeht.

Ich sage für jeden Soldaten, Reservisten und in einer Welt die immer unsicherer wird, da wird die SPD unwälhbar. Deshalb werde ich ebenfalls aktiv werben wo ich kann wählt keine SPD oder Linke.

Was die SPD bezweckt ist klar erkennbar.

Die SPD ist feige. Allein glaubt doch niemand Walter-Borjans es geht um Diskussion um eine Drohne. Die SPD will mit Blick auf den Wahlkampf im kommenden Jahr sicherheitspolitisch sich in Stellung bringen für Rot - Rot - Grün.



Feige ist es, weil der SPD-Chef Idiot..... Entschuldigung dafür..... Natürlich Vorsitzender.. Nicht Klartext spricht.

Das würde ja bedeuten man muss Farbe bekennen.

Die SPD liefert einen Eiertanz über zehn Jahre hinweg. Aber der Tanz um die Drohne zeigt die Realität. Man will gewählt werden und da ist jedes Mittel recht mittlerweile.

Mützenichuund Co haben tiefe Gräben bei Soldaten gezogen im Umgang mit Bartels. Einen Wehrbeauftragten Hans-Peter Bartels in die Wüste geschickt wo beliebt war, was konnte. Und man erzählt, erzählt was vom Pferd. Glaubt man in der SPD echt man glaubt das Gesabel?

Deren verteidigungspolitischer Sprecher Fritz Felgentreu sich gegen eine erneute Kandidatur für den Bundestag entschieden hat auch wegen dem Verhalten der Partei.


Ganz ehrlich? SPD solange Ihr so agiert sollte euch an besten gar niemand wählen.


Ich sage nicht das in der Bundeswehr alles gut ist. Die Bundeswehr ist aber nur ein Rädchen in der Problematik.


Wenn die Politik, das BVMG und die Beschaffung versagt was ist daran die Schuld der Bundeswehr?



Im Vertragsmanagement und beim Controlling gibt es gigantische Mängel. Die Politik mischt sich mit Wünschen dauernd ein . So dauerten die Beschaffungen länger, würden teurer und zeigten am Ende Mängel im Einsatz.

Siehe Puma. Ersatzteilmanagement zu verbessern wäre ein Punkt der wichtig wäre. Das nahm man der Bundeswehr weg und seitdem die Zivilisten das verwalten Hilfe. Häufig weiß niemand, wo sich wichtige Teile befänden.

Kleine Übersicht.
Und hier versagt Akk.
https://www.welt.de/politik/deutschland ... t-AKK.html
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Fr 11. Dez 2020, 09:21

Jetzt fängt man an mit Tricks die Einsatzbereitschaft zu schönen. Himmelfahrtsinsel

https://m.faz.net/aktuell/politik/inlan ... 95781.html


Wenn ich das lese könnte ich toben. Nachdem man Milliarden verbrannt hat kommt mal wieder die Erkenntnis




Was lernen Sie aus dem Fall Puma?

Bei der Beschaffung neuer Geräte muss die Robustheit mehr in den Vordergrund gestellt werden. Hochtechnisierte Waffensysteme müssen auch unter widrigen Bedingungen einsatzbereit sein. Wir müssen das Ausfallrisiko minimieren. Wichtig ist, dass die Systeme und Subsysteme funktionieren. Das kann bedeuten, dass man öfters auf marktverfügbare Produkte zurückgreift, statt auf Sonderentwicklungen. Das ist häufig auch die kostengünstigere und schnellere Alternative

https://www.rnd.de/politik/generalinspe ... 6FO5M.html


Das merkt man wieder wie hirnlos man teilweise in oberen Rängen arbeitet. Meine fresse. Und wow. 100 puma funktionieren. 100..... An Kopf Fass.


Eine Glanzleistung an Versagen und Milliarden versenkt.
Nein wir kaufen nicht was am Markt verfügbar ist.
Frankreich, Israel ect..... Gibt ja auch nichts wo man Milliarden sinnlos versenken kann mit realen Systemen.

Und was passiert. Nix. Auf Eis gelegt. Meine Güte setzt das Programm tot, kauft gescheite verfügbare Hardware und vor allem moderne gestaffelte Luftabwehr.

Die Drohnen kann. Mit den Summen hätte Deutschland längst was brauchbares kaufen können.

Wenn man ehrlich ist, steht auch die Bundeswehr in einem Einsatzszenario mit massiven Einsatz von Drohnen ohne Schutz da. Denn es fehlt uns an Nah- und Nächstbereichsschutz mobiler Verbände. Da müssen wir schnellstmöglich etwas tun.

Aber hey eventuell 2577

https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... s-Aus.html
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Kohlhaas » So 13. Dez 2020, 14:20

Nach Ursula von der Leyen ist offensichtlich auch Annegret Kramp-Karrenbauer als Verteidigungsministerin gescheitert. Alle Reformversuche sind wirkungslos geblieben. NICHT hat sich geändert an der ungenügenden Einsatzbereitschaft der Bundeswehr. Es wird eher immer schlimmer:

https://www.welt.de/politik/deutschland ... opard.html
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Di 15. Dez 2020, 11:22

Kohlhaas hat geschrieben:(13 Dec 2020, 14:20)

Nach Ursula von der Leyen ist offensichtlich auch Annegret Kramp-Karrenbauer als Verteidigungsministerin gescheitert. Alle Reformversuche sind wirkungslos geblieben. NICHT hat sich geändert an der ungenügenden Einsatzbereitschaft der Bundeswehr. Es wird eher immer schlimmer:

https://www.welt.de/politik/deutschland ... opard.html


Jnein. Aber das Problem ist das man immer nur die Butter kratzt
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Tom Bombadil » Di 15. Dez 2020, 11:40

Mir persönlich ist es vollkommen schleierhaft, wie man es schaffen kann, 45 Mrd EUR zu verbraten und trotzdem keine wirklich einsatzbereite Armee zu haben.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Di 15. Dez 2020, 12:12

Tom Bombadil hat geschrieben:(15 Dec 2020, 11:40)

Mir persönlich ist es vollkommen schleierhaft, wie man es schaffen kann, 45 Mrd EUR zu verbraten und trotzdem keine wirklich einsatzbereite Armee zu haben.


OH lies mal was in der Beschaffung schief geht. Wartung. Lobbyisten Einfluss. Fehler. Mangel an Kompetenz. Einfluss der Politik.


Ich sage nicht das Kontrolle fehlen darf. Juristische Beratung ect.


Aber Du brauchst einen festen Fahrplan der durchdacht ist. Dann Kompetenz und keine politischen Entscheidungen oder Spielchen.

Eines der Hauptprobleme. Aber auch die Vergangenheit rächt sich.


Am Geld allein liegt es nicht. Denn die Rechnungsprüfer bspw Bundes. Rechnungshof haben belegt , dass die Bundeswehr mittlerweile doppelt so viel Geld für Ersatzteile ausgibt wie 2014.

OK liegt auch daran das Ersatzteile teilweise teuer sind.
Nimm den Tornado.


Die Ursachen für einen Teil Misere liegt aber in der Vergangenheit, als die Bundeswehr schrumpfen musste. Sowie das man da Sie kaputt gemacht hat. Im Zuge der Finanzkrise kam es laut der Rechnungshof bspw. 2010 sogar zu einem Bestellstopp für Ersatzteile, der sich noch Jahre später bemerkbar machte. Jets, Schiffe, Panzer - überall reduzierte die Bundeswehr ihre Bestände.

Für vorhandene Systeme war Wartung unmöglich.

Wieder Beispiel Tornado.

Vom Kampflugzeug Tornado etwa, der 1974 zum Erstflug abhob, hatten Wir mal einmal 359 Stück, heute sind es nur noch 93. Für Ersatzteile bediente man sich aus den stillgelegten Fliegern. Die Industrie drosselte ihrerseits die Produktion von Ersatzteilen oder stellte diese komplett ein. Die Lage heute stellt sich so dar das deshalb jedes Ersatzteil einzeln gefertigt werden muss.

Was A kostet entsprechend und B dauert. Was da an Mehrkosten aufgelaufen ist über die Jahre , dafür hätte man dreimal Ersatz beschaffen können Neu. Unabhängig davon ob F18, Eurofighter.

Und noch Geld gespart plus die Fähigkeiten gestärkt.

Aber Nein. Jede Kritik, Warnung prallt von der Bundesregierung und Politik ab. Der Tornado ist dabei die Spitze des Eisberg.

Bei der Marine liegen Versorgungsschiffe vier bis sechs Monate länger in der Werft, weil Teile erst nachgebaut werden mussten. Um die Luft- und Seenotrettung aufrechtzuerhalten, sah sich die Bundeswehr dann 2016 gezwungen, mehrere ausgemusterte Sea King-Hubschrauber anderer Nationen zu kaufen, um diese dann ausschlachten zu können. Für die Tornados, ein längst veraltetes System, ist es schwer, noch Komponenten zu bekommen. So sollen für 263 Millionen Euro ein Spezialdisplay für die Piloten sowie ein neuer Hauptrechner entwickelt werden. Die Beschaffung des Ersatzes für diese Flieger zieht sich seit Jahren hin.

Aber der Clou ist ja wie müssen ein altes System nachrüsten, das bspw, F18 haben, und erstmal entwickeln. Dann noch beschaffen. Wir investieren locker 1,6 Milliarden nochmal. Für was den :?:

Beschafft neue Maschinen. Das ist vernünftig. Oder wir halten uralte Tanker am laufen weil man es verpennt hat für Ersatz zu sorgen

https://www.bundeswehr-journal.de/2020/ ... tstellung/



Oder wenn es um Beschaffung geht. Politik mit Sonderwünschen. Dann noch die Idioten aus dem Verteidigungsausschuss,
MINISTERIUM und Beschaffung. Das garantiert Inkompetenz, Fehler und Lacher die Milliarden kosten.


https://www.sueddeutsche.de/politik/bun ... -1.5144249


Andere Glückskeks Momente.


Am Schützenpanzer Puma, eigentlich ein modernes Gerät, das aber immer noch nicht die vollständige Einsatzreife erlangt hat, haben Bundeswehr und Industrie so lange herumgeschraubt, dass mittlerweile der Überblick fehlt, welches Bauteil in welchen Puma gehört. :D :p

Is geil wenn es sieben Wartungs Handbücher gibt :rolleyes:

Man hätte ja nicht das beste schon verfügbare System kaufen können, noch dazu in Deutschland auch gebaut.
Ne ne unsere geniale Führung beschafft ganz neu. Dann reichlich Sonderwünsche. Fehlende Kompetenz ect.
..


Voila Milliarden mehr. Jippi.

Un anderen Fällen, etwa bei Korvetten, verzichtete die Bundeswehr darauf, notwendige Ersatzteile mitzubestellen, "um die Beschaffungskosten zu senken". Die Probleme kamen dann später. Ja wie die Werft hat keine Ersatzteile :D

Nix bestellt ihr habt.
OH nicht. Sowas. Mist.
Ach dumm gelaufen.


In das Meads,
TLVS ect sind bis heute 16 Milliarden geflossen. Ein gaaaaaaaaannnnnnz neues mega super Luftabwehr System. Tja nun ist es wahrscheinlich so das man das Projekt aufgeben muss oder nochmal Geld verbrennt.

Noch fragen
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Kohlhaas » Di 15. Dez 2020, 15:09

Cobra9 hat geschrieben:(15 Dec 2020, 12:12)
Oder wenn es um Beschaffung geht. Politik mit Sonderwünschen. Dann noch die Idioten aus dem Verteidigungsausschuss,
MINISTERIUM und Beschaffung. Das garantiert Inkompetenz, Fehler und Lacher die Milliarden kosten.


https://www.sueddeutsche.de/politik/bun ... -1.5144249

Ich frage mich immer, wer diese komischen Sonderwünsche äußert, die alles teuer machen oder - wie im Fall der Transporthubschrauber - das ganze Beschaffungsverfahren zum Stehen bringen.


Am Schützenpanzer Puma, eigentlich ein modernes Gerät, das aber immer noch nicht die vollständige Einsatzreife erlangt hat, haben Bundeswehr und Industrie so lange herumgeschraubt, dass mittlerweile der Überblick fehlt, welches Bauteil in welchen Puma gehört. :D :p

Is geil wenn es sieben Wartungs Handbücher gibt :rolleyes:

Man hätte ja nicht das beste schon verfügbare System kaufen können, noch dazu in Deutschland auch gebaut.
Ne ne unsere geniale Führung beschafft ganz neu. Dann reichlich Sonderwünsche. Fehlende Kompetenz ect.

Zumindest in diesem Punkt kann man ja inzwischen die Hoffnung haben, dass sich bezüglich Puma etwas bewegt. Wie zu hören ist, mehren sich in der Truppe die Stimmen, das Puma-Programm einzustellen und stattdessen Lynx zu beschaffen. Wäre ja auch keine dumme Idee. Lynx ist leichter, modular aufgebaut, hat eine leistungsfähigere Bewaffung, den robusteren und besseren Motor --- passt nur leider auch nicht in die A400M.

Dafür, dass hier ein Umdenken bevorstehen könnte, spricht auch der Umstand, dass offenbar über die Beschaffung weiterer Pumas erstmal nicht entschieden werden soll. Ursprünglich war ja wohl geplant, im kommenden Frühjahr über das zweite Baulos zu entscheiden. Wenn ich recht informiert bin, wird das jetzt auf die Zeit nach der Bundestagswahl verschoben.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Mi 16. Dez 2020, 10:14

Kohlhaas hat geschrieben:(15 Dec 2020, 15:09)

Ich frage mich immer, wer diese komischen Sonderwünsche äußert, die alles teuer machen oder - wie im Fall der Transporthubschrauber - das ganze Beschaffungsverfahren zum Stehen bringen


Beim schweren Transport Hubschrauber waren es Mitglieder des Verteidigungsausschuss in der Mehrzahl und natürlich die Experten im Bundesverteidigungsministerium samt Amt für Beschaffung. Diletantisch, idiotisch wieder mal .


Natürlicher Gegner eines deutschen Verteidigungsminister bzw jetzt einer Verteidigungsministerin ist das Rüstungsvorhaben mittlerweile schon langsam echt. . Der Kauf neuer schwerer Transporthubschrauber geht natürlich auch schief schief. Man ist ist unfähig irgendwie.

Das Vergabeverfahren hat sich als Murks herausgestellt nach dem schon die Planung und Formulierung von Fähigkeiten im Desaster geendet hat . Für das Geld, das die Bundeswehr eingeplant hat nach Absegnung durch den Verteidigungsausschuss , bekommt sie entweder nur halb so viele Helikopter wie gewünscht oder Null

Das Vorhaben wird doppelt so teuer. Ja welch große Überraschung. A war man zu blöde realistische Preise zu verwenden, B wenn man nicht von der Stange kostet bedeutet das Mehrkosten.

Zu 75 % waren es Wünsche die absolut sinnlos sind.


Nun hat die Ministerin das Verfahren gestoppt. Eigentlich sogar sinnvoller Weise. Aber es dürfte nur eine Frage der Zeit sein, bis die Luftwaffe wieder dadurch Aufsehen erregt, dass bei ihr nichts fliegt.

Umbenennung in Wir sind Bodengebunden wäre klasse :D


Die Gründe fürs Scheitern wie immer leider wie gehabt: Wenn man für die Bundeswehr einkauft, dann muss es immer noch etwas Besonderes sein, das gilt selbst für Produkte von der Stange. Ich frag mich nur was ein Mützenich und Co. mamchmal denken.

Es ist ja auch in Ordnung an SAR Aufträge zu denken. Aber dann schafft man einfach entsprechende Maschinen alternativ an. Von Mir aus 6 EC135 wo Rettung und SAR eh fliegen.

Bestens ausgestattet, fliegende Intensivstation und man weiß exakt was man kriegt. Von mir aus noch die Version Nachtflug tauglich. Lass ich mir für SAR im Norden gefallen wo regelmäßig nachts was sein kann. Gerade auf Warften ect.

Aber so ein EC135 oder vom mir aus die Nhl90 Version der Marine als SAR ist nicht wirklich teuer. Aber du hast exakt was man braucht. Zu einem Preis den man kennt.


Kommentar der passt


Die Luftbeweglichkeit der Landstreitkräfte Deutschlands ist damit weit unter das operative Minimum gesunken, denn das System NH90 ist die Wiedergewinnung des leichten Lufttransportraumes (Nachfolger der Bell UH-1D). Sofern die Bundeswehr ihr operatives Fähigkeitsprofil wirklich realisieren will, sollte schnellstens – nach über 20 Jahren Studien und Initiativen – ein schwerer Transporthubschrauber wirklich „of the shelf“ ohne große „Germanisierungsmaßnahmen“ beschafft

https://www.behoerden-spiegel.de/2020/1 ... i-meint-7/




Zumindest in diesem Punkt kann man ja inzwischen die Hoffnung haben, dass sich bezüglich Puma etwas bewegt. Wie zu hören ist, mehren sich in der Truppe die Stimmen, das Puma-Programm einzustellen und stattdessen Lynx zu beschaffen. Wäre ja auch keine dumme Idee. Lynx ist leichter, modular aufgebaut, hat eine leistungsfähigere Bewaffung, den robusteren und besseren Motor --- passt nur leider auch nicht in die A400M.


Korrekt. Anscheinend ist AKK tatsächlich was aufgefallen und es gab Beratung. Es ist eben nun mal so der Lynx als Standard Modell ist mittlerweile für 5,25 Millionen vollkommen ausgestattet mit Nachsicht, moderner Panzerung, Panzer abwehr Raketen ect. Zu haben. Es ist wirklich ein All inklusive Päckchen. Dazu die Software multi Source fähig.

Dazu gibt es fast jede Version die gewünscht wird unter 7 Millionen. Der Puma ist ungefähr 2 Drittel pro Stück teurer und keine Sau kauft Ihn. Dazu hat das Puma Programm sich in den Kosten fast verdreifacht.

Du bekommst 2,75 Lynx für einen Puma. Dazu beim Lynx die komplette Versions Familie. Zusätzlich ist Rheinmetall ebenfalls Deutscher Anbieter. Über den Lynx denkt man mittlerweile nach.


https://www.behoerden-spiegel.de/2020/1 ... oder-puma/


Ich finde die Idee in Ordnung ca. 1.436 insgesamt anzuschaffen. 952 als Operative Standard Spz, Flugabwehr zusätzlich erhöht beschaffen und die bereits vorhandenen Puma integriert lassen.

Die Zahl ist Planung des Heeres. Inoffiziell. Man wird erstmal nur 652 Standard Panzer brauchen. Aber um Reserve auszubilden, auszubauen und Ersatz verfügbar zu haben warum sollte man nicht.




Es würde kein Panzer tatsächlich in den A400 passen. Wieder so eine Glanzlichter Planung :p




Dafür, dass hier ein Umdenken bevorstehen könnte, spricht auch der Umstand, dass offenbar über die Beschaffung weiterer Pumas erstmal nicht entschieden werden soll. Ursprünglich war ja wohl geplant, im kommenden Frühjahr über das zweite Baulos zu entscheiden. Wenn ich recht informiert bin, wird das jetzt auf die Zeit nach der Bundestagswahl verschoben.


Gibt heftigen Streit. Aber für den Lynx spricht einiges.
Du kannst jedenfalls die fast dreifache Stückzahl kaufen, wesentlich günstiger in der Wartung und sofort einsatzbereite Spz.

Eventuell sogar Luftabwehr wieder beim Heer :eek:
Bin ganz erschrocken über die Planung.

Dazu echter Ersatz für den Wolf. Die Kraus Maffei Fetishist Jünger toben. Aber rein technisch ist der Lynx besser, robuster und einsatzbereit.


Ungarn kauft. Australien auch.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Mi 16. Dez 2020, 10:15

Kohlhaas hat geschrieben:(15 Dec 2020, 15:09)

Ich frage mich immer, wer diese komischen Sonderwünsche äußert, die alles teuer machen oder - wie im Fall der Transporthubschrauber - das ganze Beschaffungsverfahren zum Stehen bringen.



Zumindest in diesem Punkt kann man ja inzwischen die Hoffnung haben, dass sich bezüglich Puma etwas bewegt. Wie zu hören ist, mehren sich in der Truppe die Stimmen, das Puma-Programm einzustellen und stattdessen Lynx zu beschaffen. Wäre ja auch keine dumme Idee. Lynx ist leichter, modular aufgebaut, hat eine leistungsfähigere Bewaffung, den robusteren und besseren Motor --- passt nur leider auch nicht in die A400M.

Dafür, dass hier ein Umdenken bevorstehen könnte, spricht auch der Umstand, dass offenbar über die Beschaffung weiterer Pumas erstmal nicht entschieden werden soll. Ursprünglich war ja wohl geplant, im kommenden Frühjahr über das zweite Baulos zu entscheiden. Wenn ich recht informiert bin, wird das jetzt auf die Zeit nach der Bundestagswahl verschoben.



Du bist korrekt informiert. Lynx ist ein Thema jetzt.

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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Tom Bombadil » Mi 16. Dez 2020, 10:32

Cobra9 hat geschrieben:(15 Dec 2020, 12:12)

Noch fragen

Ja: wer mistet den Saustall endlich mal aus?
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Mi 16. Dez 2020, 11:51

Tom Bombadil hat geschrieben:(16 Dec 2020, 10:32)

Ja: wer mistet den Saustall endlich mal aus?



Gute Frage nächste Frage ;)

Ich traue das derzeit niemandem zu. Da müsstest Du das System schon im Bundestag ändern, primär den Verteidigungsausschuss bis zu den Aktionen des Finanzministerium inklusive Chef.

Dann weitermachen im Bundesverteidigungsministerium inklusive Beschaffungsamt usw.

Den Einfluss der Lobbyisten begrenzen. Ausreichend Kompetenzen schaffen. Klare Konzepte für die Bundeswehr inklusive Reserve ect.


Dann Umgang mit der Truppe. Es ist erstmal Sache des Dienstherrn das in Ordnung zu bringen. Aber das ist entweder unwichtig oder hat keine Priorität. Oder man ist so blöde es nicht zu erkennen.

Ich weiß es nicht. Kann Dir aber sagen bei meinem jetzigen Arbeitgeber ist es im Kleinen wesentlich besser geregelt. Wir machen auch für Staaten Ausbildung, Training und Beschaffung im Bereich Sicherheit ect.

Es ist erst einmal erstaunlich das Behörden im Export mehr Fachwissen besitzen als im Amt für Beschaffung.

Zumal auch nicht besser bezahlt wird. Aber ich reg mich nur noch minimal auf. Ich bin fertig mit der Bundeswehr und Dienen so manchen Depp.

2019 nochmal den Bettelbrief bekommen mit bitte um Einsatz im Ausland.

Ich habe dann nachgefragt ist die Absicherung für Tod, Verletzung ect. mittlerweile verbindlich geregelt. Keine Reaktion und was dann rauskam eventuell inklusive Geschwader Gesabel.

Ich geh aber bestimmt nicht mehr in Einsatz ohne Absicherung. Hab Verpflichtungen. Dann Ausrüstung. Ja da hat sich nix getan und eigene Ausrüstung können wir nicht versichern so.

Ich habe dann freundlich geschrieben ihr könnt mich mal. Ohne gute Ausrüstung in sinnlos Einsätze und Absicherung :dead:

Kann ich nicht mehr. Dann Corona Hilfe dieses Jahr. Ich habe mir Urlaub genommen um zu helfen. Dann noch ein paar blöde Sprüche bekommen. Deshalb mach ich sowas nicht mehr.

Es wird nicht mehr gedankt. Also brauch ich es nicht mehr machen. Ich habe Zehn Jahre noch als Reservist mitgemacht. Soviel Versprechen gehört.

Es reicht. Entweder der Bund erfüllt Zusagen gegenüber der Truppe und Soldaten, Reservisten. Oder soll sich nicht wundern wenn es immer weniger Bereitschaft gibt.

Wenn nicht mal die Absicherung 100 % klar ist
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Niklas » Do 17. Dez 2020, 07:31

Vor einigen Jahren wurde die Entwicklung der europäischen Kampfdrohne gestoppt. Und warum? Weil die EU von Feinden regiert wird. Und die BRD in besonderem Maße.
"Selbst die Verlogenheit ist verkommen. Sie trat früher professioneller auf." -- Bruno Jonas, 2007
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Do 17. Dez 2020, 11:19

Niklas hat geschrieben:(17 Dec 2020, 07:31)

Vor einigen Jahren wurde die Entwicklung der europäischen Kampfdrohne gestoppt. Und warum? Weil die EU von Feinden regiert wird. Und die BRD in besonderem Maße.


Ahaa. Was ist denn das Problem für dich. Welche Art von Feind.

Dummheit, Ignoranz, Arroganz, Desinteresse, Naivität ect. unterschreibe Ich sofort. Aber Feinde?

Wir haben keine echten direkten Feinde derzeit bis auf Terroristen, Extreme. Potentielle Bedrohungen sicherlich im halben Dutzend.

Was das Problem angeht mit gemeinsamen Projekten, gemeinsam eine Plattform für die unterschiedlichen Interessen finden. Ohne 180 Grad wende im Denken wirds nicht gehen
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