Bundeswehr und Rüstungsindustrie

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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Do 17. Dez 2020, 13:47

Danke SPD für die Bestätigung meiner Meinung.

Bye-bye, Bundeswehr
Konstantin von Hammerstein
Ein Kommentar von Konstantin von Hammerstein
Erst Ablehnung, dann Zustimmung und jetzt Vertagung – im Endlosstreit über bewaffnete Drohnen leistet die einstige Volkspartei SPD den Offenbarungseid

https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... 9920b251a2


SPD weg. Hat ja keinen Sinn mehr
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Kohlhaas » So 20. Dez 2020, 14:47

Der nächste Lapsus. Nicht mal so eine einfache Beschaffung wie beim neuen Sturmgewehr bekommt die Bundeswehr sauber hin:

https://www.t-online.de/nachrichten/deu ... wehrs.html
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » So 20. Dez 2020, 17:17

Kohlhaas hat geschrieben:(20 Dec 2020, 14:47)

Der nächste Lapsus. Nicht mal so eine einfache Beschaffung wie beim neuen Sturmgewehr bekommt die Bundeswehr sauber hin:

https://www.t-online.de/nachrichten/deu ... wehrs.html



Eigentlich ist es nicht die Bundeswehr wo soviel Scheiss baut. Für Beschaffung ist das Amt für Beschafft und Bundesverteidigungsministerium zuständig.


In der Regel sind es Zivilisten


https://www.bundeswehr.de/de/organisati ... on/baainbw
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Kohlhaas » So 20. Dez 2020, 17:56

Cobra9 hat geschrieben:(20 Dec 2020, 17:17)

Eigentlich ist es nicht die Bundeswehr wo soviel Scheiss baut. Für Beschaffung ist das Amt für Beschafft und Bundesverteidigungsministerium zuständig.


In der Regel sind es Zivilisten


https://www.bundeswehr.de/de/organisati ... on/baainbw

Ja, sicher. Die Deppen sitzen im Beschaffungsamt und im Ministerium. Die hatte ich unzulässigerweise unter "Bundeswehr" subsummiert...
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » So 20. Dez 2020, 18:43

Kohlhaas hat geschrieben:(20 Dec 2020, 17:56)

Ja, sicher. Die Deppen sitzen im Beschaffungsamt und im Ministerium. Die hatte ich unzulässigerweise unter "Bundeswehr" subsummiert...


Deppen. Mhmmm. Ich weiß ja nicht ob es unbedingt Deppen sind.Ich formulier es mal so. Wenn der Dienstherr nicht für Fachleute zahlt und der Dienst unattraktiv ist.

Wie soll ein Verwaltungsfuzzi auch wissen wie ein Panzer funktioniert. Dazu Strukturen... Hilfe
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Kohlhaas » So 20. Dez 2020, 19:39

Cobra9 hat geschrieben:(20 Dec 2020, 18:43)

Deppen. Mhmmm. Ich weiß ja nicht ob es unbedingt Deppen sind.Ich formulier es mal so. Wenn der Dienstherr nicht für Fachleute zahlt und der Dienst unattraktiv ist.

Wie soll ein Verwaltungsfuzzi auch wissen wie ein Panzer funktioniert. Dazu Strukturen... Hilfe

Den Einwand lasse ich nicht gelten. Auch ein halbgebildeter Affe kann problemlos erkennen, dass im Beschaffungswesen der Bundeswehr etwas grundlegend falsch läuft. Ein Verwaltungs-Wauzi muss gar nicht wissen, wie ein Panzer funktioniert. Das Wauzi muss sich bloß nicht anmaßen, zu wissen, ob die Bundeswehr den Panzer braucht. So tiefgehende Fachkenntnis ist dafür überhaupt nicht erforderlich. Und das pflanzt sich fort bis in die höchsten politischen Ebenen. JA, die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee. Meinem Verständnis nach bedeutet das allerdings nur, dass der Bundestag darüber entscheidet, OB und WANN die Bundeswehr eingesetzt wird. Es umfasst nicht das Recht, darüber bestimmen zu dürfen, welche Waffen die Bundeswehr braucht oder welche Farbe die Kampfstiefel haben müssen. Da hilft es auch nichts, darauf hinzuweisen, dass irgendwelchen Leuten das Fachwissen fehlt, um ihre Arbeit zu machen. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich in meinem "Job" mit ganz neuen und unwerarateten Sachverhalten konfrontiert wurde. Man bemüht sich doch trotzdem, seine Arbeit möglichst gut zu machen.

Wenn die Deppen im Beschaffungsamt sich schlecht bezahlt fühlen oder den Dienst unattraktiv finden, dann sollen sie doch einfach was anderes machen. Amazon sucht gerade händeringend nach Paketzustellern. Das wäre doch eine Chance!

Was bei der Bundeswehr (Beschaffungsamt, Ministerium) gerade abläuft, ist einfach nur noch unerträglich. Eine riesiege Geldverschwendungsmaschine.

Und, ja, ich weiß, dass wir uns in der Hinsicht im Grunde einig sind.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Mo 21. Dez 2020, 10:43

Kohlhaas hat geschrieben:(20 Dec 2020, 19:39)

Den Einwand lasse ich nicht gelten. Auch ein halbgebildeter Affe kann problemlos erkennen, dass im Beschaffungswesen der Bundeswehr etwas grundlegend falsch läuft. Ein Verwaltungs-Wauzi muss gar nicht wissen, wie ein Panzer funktioniert. Das Wauzi muss sich bloß nicht anmaßen, zu wissen, ob die Bundeswehr den Panzer braucht. So tiefgehende Fachkenntnis ist dafür überhaupt nicht erforderlich. Und das pflanzt sich fort bis in die höchsten politischen Ebenen. JA, die Bundeswehr ist eine Parlamentsarmee. Meinem Verständnis nach bedeutet das allerdings nur, dass der Bundestag darüber entscheidet, OB und WANN die Bundeswehr eingesetzt wird. Es umfasst nicht das Recht, darüber bestimmen zu dürfen, welche Waffen die Bundeswehr braucht oder welche Farbe die Kampfstiefel haben müssen. Da hilft es auch nichts, darauf hinzuweisen, dass irgendwelchen Leuten das Fachwissen fehlt, um ihre Arbeit zu machen. Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich in meinem "Job" mit ganz neuen und unwerarateten Sachverhalten konfrontiert wurde. Man bemüht sich doch trotzdem, seine Arbeit möglichst gut zu machen.

Wenn die Deppen im Beschaffungsamt sich schlecht bezahlt fühlen oder den Dienst unattraktiv finden, dann sollen sie doch einfach was anderes machen. Amazon sucht gerade händeringend nach Paketzustellern. Das wäre doch eine Chance!

Was bei der Bundeswehr (Beschaffungsamt, Ministerium) gerade abläuft, ist einfach nur noch unerträglich. Eine riesiege Geldverschwendungsmaschine.

Und, ja, ich weiß, dass wir uns in der Hinsicht im Grunde einig sind.



Stimmt. Du hast Recht. Ich verstehe es nicht warum man es A nicht hinbekommen kann oder will das ganze System zu reformieren. B ist natürlich logisch wer Leistung will & Expertise muss die Grundlage für Mitarbeiter schaffen. Nicht nur abhängig vom Gehalt.

C Es gab mal eine halbwegs funktionierende Lösung. Warum da nicht klauen und einführen. D Wer glaubt externe Beratung ist besser kann ich nicht verstehen. Vor allem weil ja die wenigsten Experten bsp Marine in Deutschland unabhängig von der Industrie sind :rolleyes:

Ich halte Akk eines zugute. Sie versucht es besser zu machen als Von der Leyen.

Nach einem Jahr in Arbeit gibt es für die Zukunft ein sogenanntes Fähigkeitsprofil. Darin ist aufgelistet waswwie wo gekönnt werden soll. Aber das Material wo die Bundeswehr in den Jahren bis 2031 benötigt ist heftig. Sehr heftig. Wir sprechen von mehr als 200 Milliarden Euro.

Was aber lediglich bedeutet das man das ausgeben muss da notwendig in der Beschaffung. Da ist keine Aufrüstung wirklich erfasst.


Geld allein ist nicht mehr das Problem. Der Anstieg von 32 auf 45 Milliarden Euro in den letzten fünf Jahren hilft schon einmal sehr. Es kommt aber das große Risiko dazu . Ich wette es wird coronabedingt Verteilungskämpfe um den Haushalt geben. Weniger Geld, weniger Budget. .Ich hoffe nicht das rot - rot - Grün gewählt wird. Die Verteidigungspolitiker werden so oder so hart argumentieren müssen. Verlieren sie diesen Kampf, dürfte es wie in der Schrumpfungsphase vor 2015 eine Priorisierung von Rüstungsprojekten geben, was die Dummheit wäre. Neue Hubschrauber, Schiffe, die Raketenabwehr, digitale Fernmeldetechnik werden auf die lange Bank geschoben oder ganz gestrichen.

Wenn Wir das tun können wir die Bundeswehr lassen.


Der Vorschlag unter Mitarbeit von Bartels ist richtig gut zur Reform


https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... 0173743557
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Kohlhaas » Mo 21. Dez 2020, 14:17

Cobra9 hat geschrieben:(21 Dec 2020, 10:43)
Der Vorschlag unter Mitarbeit von Bartels ist richtig gut zur Reform


https://www.spiegel.de/politik/deutschl ... 0173743557

Bartels war ein guter Mann. Der passte nur dem friedensbewegten Mützenich nicht mehr ins Konzept. Bezeichnender Satz aus dem von Dir verlinkten Artikel: "Nur die SPD-Fraktionsführung und die neue Wehrbeauftragte Eva Högl fehlen." Das muss man schon als persönliche Missachtung verstehen. Und es ist auch eine unmissverständliche Aussage, wie die SPD-Fraktion zur Bundeswehr steht.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Di 29. Dez 2020, 09:56

Kohlhaas hat geschrieben:(21 Dec 2020, 14:17)

Bartels war ein guter Mann. Der passte nur dem friedensbewegten Mützenich nicht mehr ins Konzept. Bezeichnender Satz aus dem von Dir verlinkten Artikel: "Nur die SPD-Fraktionsführung und die neue Wehrbeauftragte Eva Högl fehlen." Das muss man schon als persönliche Missachtung verstehen. Und es ist auch eine unmissverständliche Aussage, wie die SPD-Fraktion zur Bundeswehr steht.
Sie opfert ihre Bindung zu den Soldaten wegen Wahlkampf und Taktik für Rochaden um Einfluss zu gewinnen. Pfui Teufel.

So braucht man auch nicht Jammern wenn Soldaten weder SPD, Linke ect wählen sondern sich an anderen Parteien orientieren.

Viel Versprechen, wenig liefern. Aber die Politik ist sowieso idiotisch. Aufklärung von der Marine wird als Auftrag gefordert. Nur mit was vor Afrika langfristig .


https://www.welt.de/politik/deutschland ... aehig.html
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Mo 4. Jan 2021, 13:07

Die Bundesregierung hat der Nato drei vier Divisionen versprochen. Plus Luftwaffe und Marine.




Derzeit reiche der Planungshorizont der Bundeswehr bis ins Jahr 2031, so Zorn. Er sei „abgeleitet aus dem Nato-Fähigkeitsprofil. Drei voll ausgerüstete Heeresdivisionen müssen dann bereitstehen.“ Deutschland habe sich „klar zu den Planungszielen der Nato bekannt, die 2014 auf dem Gipfel von Wales festgelegt wurden, inklusive des Zwei-Prozent-Ziels“.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... hrdet.html

Ich frag mich nur wie kommt man auf die Idee das ist möglich die nächsten 15 Jahre.

Wie komm ich drauf


Die Politik hat richtigerweise erkannt, dass die weltweiten Risiken und Bedrohungen unserer Sicherheit eine Vollausstattung der Bundeswehr erfordern. Doch da liegen wir maximal bei 50 Prozent. Bei einigen Systemen wie Hubschraubern oder den alten Tornados ist es noch schlimmer, da ist die Lage prekär.


https://www.welt.de/politik/deutschland ... ttung.html


Fakt ist wie will man das machen. Wir haben nichtmal Luftabwehr richtig. Panzer ausreichend?


Unsere Politik versagt in der Krise immer mehr
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » So 17. Jan 2021, 21:57

:D Unsere Frau Minister ist ja wieder mal richtig klug.

Respekt nachdem man es seit Jahren sagt ink Stellungnahmen, Gutachten fällt auch mal wieder der Verantwortlichen im Amt auf wir brauchen Luftabwehr und sogar das Drohnen eine Gefahr sind.


Ja Wahnsinn das es überhaupt noch erkannt wurde.

Respekt. ..... :rolleyes:


https://www.zeit.de/politik/deutschland ... rteidigung

Wie lange braucht man schon wieder Luftabwehr.

Achtung bei der möglichen Ausschreibung. Nicht das sich das wiederholen wird

https://www.businessinsider.de/politik/ ... n-dilemma/
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Eiskalt » Mi 27. Jan 2021, 19:27

Cobra9 hat geschrieben:(17 Jan 2021, 21:57)

:D Unsere Frau Minister ist ja wieder mal richtig klug.

Respekt nachdem man es seit Jahren sagt ink Stellungnahmen, Gutachten fällt auch mal wieder der Verantwortlichen im Amt auf wir brauchen Luftabwehr und sogar das Drohnen eine Gefahr sind.


Ja Wahnsinn das es überhaupt noch erkannt wurde.

Respekt. ..... :rolleyes:


https://www.zeit.de/politik/deutschland ... rteidigung

Wie lange braucht man schon wieder Luftabwehr.

Achtung bei der möglichen Ausschreibung. Nicht das sich das wiederholen wird

https://www.businessinsider.de/politik/ ... n-dilemma/


Jahr 2083: Die deutsche Drohnenabwehr steht.
Memento mori
-Römisches Sprichwort
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Mi 27. Jan 2021, 19:29

Eiskalt hat geschrieben:(27 Jan 2021, 19:27)

Jahr 2083: Die deutsche Drohnenabwehr steht.


Mach ne 3 davor. Ich traue der Politik im Land nicht mehr viel zu.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Eiskalt » Do 28. Jan 2021, 08:29

Cobra9 hat geschrieben:(27 Jan 2021, 19:29)

Mach ne 3 davor. Ich traue der Politik im Land nicht mehr viel zu.


Du auch nicht?
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Do 28. Jan 2021, 13:23

Eiskalt hat geschrieben:(28 Jan 2021, 08:29)

Du auch nicht?



Nein warum auch. Zumal ich eines überhaupt nicht mag. Was Versprechen oder Sagen um später dann zu merken geht nicht. War ein Fehler ect.

Fehler sind menschlich. Kann passieren. Aber nimm das 2% das man stolz in Wales verkündet hat. Natürlich schön vor der Presse nach gutem Essen und Trinken.

Etwas später aber kein Wort mehr davon und Ausreden. Jetzt braucht man mir nicht erzählen man weiß nicht was die Ausrüstung, Kosten für die Bundeswehr sind und was der Staat an Einnahmen hat.

Sollte man als Bundesregierung wissen. Okay eventuell zu blöd, unfähig, kein Interesse. Was weiß ich. Aber ich stell mich doch nicht hin das machen wir, kein Problem und dann war das nie so.

Schon vor Merkel wurde Luftabwehr versprochen. Ca 16 Milliarden Euro und 15 Jahre später an Zeit& Kosten erfolgt die Erkenntnis wieder viel versprochen, null geliefert.

Klar kann man sagen ist ja nur die Bundeswehr. Aber sieht man mal in andere Bereiche wie Herr Scheuer, Spahn..... no Comment
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Eiskalt » Do 28. Jan 2021, 13:24

Cobra9 hat geschrieben:(28 Jan 2021, 13:23)

Nein warum auch. Zumal ich eines überhaupt nicht mag. Was Versprechen oder Sagen um später dann zu merken geht nicht. War ein Fehler ect.

Fehler sind menschlich. Kann passieren. Aber nimm das 2% das man stolz in Wales verkündet hat. Natürlich schön vor der Presse nach gutem Essen und Trinken.

Etwas später aber kein Wort mehr davon und Ausreden. Jetzt braucht man mir nicht erzählen man weiß nicht was die Ausrüstung, Kosten für die Bundeswehr sind und was der Staat an Einnahmen hat.

Sollte man als Bundesregierung wissen. Okay eventuell zu blöd, unfähig, kein Interesse. Was weiß ich. Aber ich stell mich doch nicht hin das machen wir, kein Problem und dann war das nie so.

Schon vor Merkel wurde Luftabwehr versprochen. Ca 16 Milliarden Euro und 15 Jahre später an Zeit& Kosten erfolgt die Erkenntnis wieder viel versprochen, null geliefert.

Klar kann man sagen ist ja nur die Bundeswehr. Aber sieht man mal in andere Bereiche wie Herr Scheuer, Spahn..... no Comment


Ich stimme dir da absolut zu!!!! :thumbup:
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » So 31. Jan 2021, 09:04

AKK macht auch nicht alles richtig, aber die gesteht teilweise Fehler ein und versucht tatsächlich gegen Widerstand auch Projekte die sinnvoll bzw notwendig sind durchzuführen.

Tornado Nachfolger

https://www.behoerden-spiegel.de/2021/0 ... nachfolge/

Ich bin gespannt wie das insgesamt funktionieren kann. Wenn das 2021 wirklich mit dem Projekt kommt meinen Respekt.


Bundeswehr rüstet Panzer auf

https://www.stern.de/digital/technik/le ... 55404.html


Auch in die VS Anzahl Panzer kommt Bewegung noch 2021.
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » So 31. Jan 2021, 10:29

Noch eine gewaltige Kleinigkeit die sich tatsächlich unter AKK bewahrheitet hat. Das Budget wurde wirklich ausgegeben. Kein Rückfluss Prinzip .


https://esut.de/2021/01/meldungen/25356 ... usgegeben/
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon busse » Mo 1. Feb 2021, 07:46

Cobra9 hat geschrieben:(28 Jan 2021, 13:23)

Nein warum auch. Zumal ich eines überhaupt nicht mag. Was Versprechen oder Sagen um später dann zu merken geht nicht. War ein Fehler ect.

Fehler sind menschlich. Kann passieren. Aber nimm das 2% das man stolz in Wales verkündet hat. Natürlich schön vor der Presse nach gutem Essen und Trinken.

Etwas später aber kein Wort mehr davon und Ausreden. Jetzt braucht man mir nicht erzählen man weiß nicht was die Ausrüstung, Kosten für die Bundeswehr sind und was der Staat an Einnahmen hat.

Sollte man als Bundesregierung wissen. Okay eventuell zu blöd, unfähig, kein Interesse. Was weiß ich. Aber ich stell mich doch nicht hin das machen wir, kein Problem und dann war das nie so.

Schon vor Merkel wurde Luftabwehr versprochen. Ca 16 Milliarden Euro und 15 Jahre später an Zeit& Kosten erfolgt die Erkenntnis wieder viel versprochen, null geliefert.

Klar kann man sagen ist ja nur die Bundeswehr. Aber sieht man mal in andere Bereiche wie Herr Scheuer, Spahn..... no Comment


Ich habe auch zwei Bekannte die arbeiten als Militärangehörige bei der Bundeswehr. Wenn die ins erzählen kommen dann denke ich um Himmels Willen und sage mir , na ja vielleicht ist die Hälfte wahr.
Dann komme ich in diesen Thread, lese Deine ausführlichen Kommentare und Einlassungen und komme zu dem Schluß das es ja noch weit Schlimmer sein muß.
Ist das schon Karthago ?
busse
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Re: Bundeswehr und Rüstungsindustrie

Beitragvon Cobra9 » Mo 1. Feb 2021, 11:32

busse hat geschrieben:(01 Feb 2021, 07:46)

Ich habe auch zwei Bekannte die arbeiten als Militärangehörige bei der Bundeswehr. Wenn die ins erzählen kommen dann denke ich um Himmels Willen und sage mir , na ja vielleicht ist die Hälfte wahr.
Dann komme ich in diesen Thread, lese Deine ausführlichen Kommentare und Einlassungen und komme zu dem Schluß das es ja noch weit Schlimmer sein muß.
Ist das schon Karthago ?
busse



Ich würde es so formulieren.
Das Haus brennt, aber mit AKK ist mittlerweile wenigstens die freiwillige Feuerwehr mit nem Trupp eingetroffen und bemüht sich was zu retten.

Ihre Vorgänger haben da nicht gut gearbeitet und VDL schon gar nicht. Selten so eine schlechte VM erlebt.


Ganz klar. Die Aufgabe des VM ist ein wenig schwer. Es gibt Strukturen, Hindernisse ect da braucht man ein Jahrzehnt um aufzuräumen. Effektiver zu arbeiten.

Aber wenigstens lässt AKK erkennen Sie versucht es. Sie ist eine hartnäckige Persönlichkeit. Die Bundeswehr bekommt soviel neue Lkw, Pkw, Geländewagen und Ausrüstung unter ihr wie lange nicht mehr.

Betonung liegt auf Neu. Dann testet man neuerdings auch Material wieder auch aus dem Ausland.

Priorität hat der heimische Markt, aber wenn es das nicht wie gewünscht gibt wird bei Nato Staaten auch gekauft.

Mittlerweile gibt's auch modernere Funksyteme im Zulauf. Klar ist das alles nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber 24 Jahre an Fehlern in ein, zwei Jahren nachholen geht nicht
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